Er oder ich!

By Bijou


Kapitel 16


Ein roter Knopf


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"Deine Seele wartet auf der anderen Seite.

Wenn du sie zurück willst, dann öffne das Tor und fordere sie ein.“


(D. Brasco )




I´m ready to attack

Cos when i´m trying to talk to you

All you do is just talk back


(Queen; back chat )



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Son Gohan saß, mit übereinander geschlagenen Beinen,

neben dem Bett seiner Mutter und starrte nachdenklich,

auf die gefalteten Hände, in seinem Schoß.

Goten kniete zu Füßen seines älteren Bruders und

stützte sich mit seinen Ellenbogen auf dem Bett ab, während er

die Stirn in seinen Handflächen verbarg.

Ein leises Schluchzen ging von dem Halbsaiyajin aus,

während er ab und zu aufblickte und seine Mutter ansah.

Trunks, welcher direkt neben Son Goten stand, hatte beruhigend eine Hand

auf die Schulter des Jüngeren, gelegt.

Stirnrunzelnd und mit einem Ausdruck der Verwirrung in den ozeanblauen Augen,

sah der junge Prinz, auf die schlafende Chichi, hinab.

Piccolo, der am Türrahmen, hinter Son Gohan lehnte,

las nun zum zehnten mal, was auf dem kleinen Zettel geschrieben stand,

den Gohan ihm gegeben hatte, nachdem er Chichi gerettet und in das Zimmer gebracht hatte:


...


Du hast jeden gerettet.

Außer mich.

Du und Vegeta ....

Ihr habt einander verdient.


Leb´ wohl.


Chichi.


...



Der Namekianer blickte auf und studierte das schlafende Gesicht der Schwarzhaarigen, eindringlich.

Je länger er Chichi betrachtete, umso tiefer furchte sich eine markante Denkerfalte,

in seine Stirn.

Sie wusste also von Vegeta und Son Goku, daran gab es keinen Zweifel mehr und wie es

aussah, wussten schon bald auch alle anderen Bescheid.

Als Son Gohan mit seiner weinenden Mutter in Armen,

in den Palast Gottes zurück gelaufen war, hatte Piccolo sofort in den dunklen Augen

des Halbsaiyajin erkennen können, dass er wusste, was los war.

Denn Son Gohan hatte Piccolo einen vorwurfsvollen Blick zugeworfen.

Es war einer jener Blicke gewesen, die man noch Jahre später unter der Haut spüren

konnte und nie wieder vergisst.


Ohne Zweifel, hatte Son Gohan eins und eins zusammengezählt.

Denn vor nicht einmal einer Stunde, hatte Piccolo ihm von seiner gemeinsamen Vergangenheit mit Son Goku berichtet und ihn danach gebeten, sich daran zurück erinnern,

das Goku ein guter Mensch war, egal was auch immer geschehen mochte.

Man musste kein Namekianer sein, um einen Zusammenhang darin zu erkennen.

Kein Wunder also, dass der Halbsaiyajin, beim lesen der Nachricht,

ohne viel Denkleistung hatte erkennen können, dass erstens, etwas zwischen den beiden Vollblutsaiyajin „lief“ und zweitens, dass Piccolo von Vegeta und Son Goku

gewusst haben musste.

Ob nun ersteres oder letztes schlimmer war, wusste Piccolo noch nicht.


Doch schuldig fühlte der Namekianer sich nicht, auch wenn er jeden Vorwurf Son Gohans,

hinnehmen und ohne ein Wort des Widerstandes oder der Rechtfertigung, akzeptieren würde.

Dennoch, er hatte nicht das Recht gehabt, es Son Gohan zu erzählen und zudem fühlte sich Piccolo nach wie vor, sowohl Son Gohan, als auch Son Goku gegenüber, verpflichtet.

Weder wollte er seinen besten Freund, Goku, enttäuschen und bloßstellen,

noch wollte Piccolo Son Gohan, der wie sein eigener Sohn für ihn war, anlügen.

Also hatte er das einzige getan, das einer annehmbaren Lösung am nächsten

kam.

Der Namekianer hatte Gohan gebeten, sich an jenes Gespräch, welches sie kurz nach der

Besprechung geführt hatten, zu erinnern.

Damit hatte Piccolo also weder Gokus Vertrauen missbraucht,

noch Son Gohans Gefühle verletzt.

Es war eine einfache Rechnung gewesen und hätte ohne diesen „Zwischenfall“ mit Chichi, wahrscheinlich auch problemlos funktioniert.

Aber selbst offensichtlich einfachste Rechnungen, können zu einem unvorhergesehenen

Ergebnis führen, welches dann derart kompliziert ist, dass es die angebliche Einfachheit des Lösungsweges, vollkommen wieder aufhebt.

Trotzdem empfand Piccolo keine Reue und ohne Reue, gab es keine Schuld, nicht wahr?...


<<...Es war die einzig richtige Lösung... >>


Doch im Moment beschäftigte Piccolo etwas noch anderes.

Zum elften mal, las er nun den kleinen, handgeschriebenen Abschiedsbrief von

Chichi durch.

Und ebenfalls zum elften mal, sagte ihm sein Bauchgefühl,

sowie sein namekischer Verstand, das an der Sache etwas nicht stimmen konnte.


Piccolo verengte die Augen und blickte abwesend auf einen gedachten Punkt, an der

Wand, gegenüber.

Der Namekianer wirkte, als ob er nun in sich selbst versinken würde,

um besser nachdenken zu können.


<<...Du und Vegeta.

Ihr habt einander verdient. Leb´ wohl.

Chichi.


Piccolos Augen, weiteten sich.

Zweifelnd und misstrauisch schweifte sein Blick hinüber zu Chichi.

Kurz darauf, kräuselten sich seine Lippen abwertend nach oben,

während seine Augen kalt wurden, während er sie nachdenklich studierte.


<<...Wieso ist mir das nicht sofort aufgefallen?

Ich Idiot. Na ja. Liegt wahrscheinlich am Alter.

Oder an der dünnen Luft, hier oben....>>

Etwas, war äußerst seltsam an Chichis Selbstmordversuch und diesem

Abschiedsbrief.

Und das war Chichi selbst.

Dieselbe Frau, die dem Dämon Boo eine runter gehauen hatte und

den stärksten Krieger des Universums behandelte, wie einen etwas zurückgebliebenen

Fünfjährigen, soll vorgehabt haben, sich in den Tod zu stürzen?

Freiwillig?

Chichi!?

Nie. Im. Leben. Chichi hätte zur Not noch ihre Zähne in den Rand des Palastes geschlagen,

um nicht herunterzufallen.

Zudem wusste sie, als Mutter von Son Gohan, Goten und Son Goku, dass mindestens einer

von ihnen spüren würde, dass etwas mit ihrem Ki nicht stimmt.

Nun ja. - Spätestens dann, wenn es verschwunden wäre.

Aber wie hat sie dann sichergestellt, dass jemand sie vorher rettet? Wie hatte sie es fertig gebracht, dass Son Gohan zur rechten Zeit auftauchen würde?...

Ha! Simpel.

Beinahe schon derart simpel, dass man ihr glatt Genialität unterstellen könnte. Beinahe.

Sie hat einfach nur gewartet, bis sie Son Gohan sehen oder aber auch hören konnte und ist

dann erst gesprungen.

So konnte sie sicher sein, dass sie auf jeden Fall gerettet wird.

Was für ein Biest. Kami. Nicht einmal ich, hätte ihr so etwas zugetraut.

Tja. Dass die Gute einen am Zaun hat, wusste ich ja schon.

Aber diese linke Nummer hier, ist doch wirklich nicht zu fassen.

Was hat Son Goku da nur geheiratet? Geht jawohl völlig an jeder Logik vorbei.

Hm. Und schon wieder weiß ich etwas, dass ich gar nicht wissen will.

Großartig. Einfach großartig. Verdammt.

Und ich habe mir doch tatsächlich eingebildet, ich hätte meine Ruhe, wenn ich

zu Dende in den Palast ziehe.

Nicht dass ich es nötig hätte, hier zu wohnen.

Aber ständig auf irgendeinem Felsen zu meditieren,

wird selbst für mich irgendwann langweilig.

Hätte ich allerdings gewusst, dass alles mit zwei herrum vögelnden Saiyajin, einem

Kami, der es gerade mal fertig bringt, sich morgens alleine anzuziehen und einer völlig Durchgeknallten Irren, die sich die Mutter meines Schützling schimpft endet,

dann wäre ich lieber auf meinem Felsen geblieben.

Kami, ja.

Denn so langweilig kann mir gar nicht werden,

als dass ich mir dieses Szenario hier dagegen, antun würde.

Und als wäre das noch nicht genug, wird auch noch die Erde bedroht,

unser aller Lieblingscholeriker läuft hier Amok und verpasst uns allen eine mittelschwere Herzattacke. Nicht zu vergessen, ein völlig weggetretener Kibito

und ein Son Goku, der sich von Vegeta durchs Schlafzimmer jagen lässt, statt

dem neuen Feind ein neues Passbild zu verpassen!

...Hmgnpfh.

Könnte ich Magengeschwüre bekommen, ich hätte mindestens zehn davon.

Spätestens nach diesem Pseudosuizid, wäre mein zehntes fällig gewesen.

Chichi. Mein Gott. Ich hab nicht die geringste Vorstellung davon,

wie Goku darauf reagieren wird.

Von wegen „Leb wohl“. Pahaha! „ Bis gleich“ hätte doch wohl

weitaus mehr Sinn gemacht...>


„Bis gleich. ...Hahaha!“

,,Piccolo?“ Gohan sah zu dem Namekianer auf, als hätte dieser den Verstand verloren.

,,Was ist denn bitte so lustig?“ Fragte Son Gohan ernst und runzelte die Stirn.

Piccolo antwortete nicht auf die Frage.

Stattdessen drehte er sich in einer eleganten, schwungvollen Bewegung um

und verharrte noch kurz in der Tür, um über seine Schulter hinweg den drei Halbsaiyajin zu erklären, dass er bald wieder da sein würde.


Gohan, Son Goten und Trunks,

sahen ihm verwundert nach, als Piccolos Umhang sich aufwölbte, bevor

er geräuschlos, die Tür hinter sich schloss.


,,Son Gohan?“ Sein kleiner Bruder, riss den Halbsaiyajin aus seinen Gedanken.

Gohans Kopf ruckte herum und Son Goten erhob sich vom Boden und stand auf.

Wieso hat Mum, nur so etwas getan? Was bedeutet dieser Brief!?

Ich verstehe das alles nicht!

Ich...“ Son Goten sah seinen Bruder um eine Erklärung flehend an.

Dieser hatte jedoch seinen Blick zur Seite gesenkt und zog seine Unterlippe ein,

während er sich erschöpft mit einer Hand durch sein schwarzes, kurzes Haar fuhr.

Natürlich hatte Piccolo es richtig gedeutet, dass Gohan über seinen Vater und Vegeta

Bescheid wusste.

Allerdings war es jetzt Son Gohan, der sich entscheiden musste, ob er seinem kleinen Bruder

erzählen wollte, was er selbst noch nicht richtig begriffen hatte, oder aber, ob

er ihn anlügen sollte.

Seinen Bruder. Anlügen.

Son Gohans Blick flackerte kurz auf und als seine Augen, die seines Bruders trafen, senkte er

seinen Blick schnell wieder.

Erneut fuhr er sich durch ebenholzfarbenes Haar und für einen kurzen Moment schloss

er seine Augen, um diese dann mit Mühe wieder zu öffnen.


,,Gohan?“ Wiederholte Son Goten, mit einem leichten Zittern in der Stimme.

Trunks trat näher an seinen Freund heran. ,,Weißt du irgendetwas?“ Fragte der junge Prinz, zögerlich.


Gohan holte tief Luft. Dann lächelte er verhalten.

,,Nein. Außer dass alles wieder gut werden wird, weiß ich nichts.“

Son Gohan blickte an seinem Bruder und Trunks vorbei, zu Chichi.

Vielleicht sollten wir sie eine Weile alleine lassen, damit sie sich ausruhen kann.

Bulma hat ihr eine Beruhigungstablette gegeben und sie sagte Mutter würde

unter vier Stunden nicht aufwachen.

Im Moment kann niemand von uns noch etwas tun.“

,,Und Dad?! Wir müssen Dad sagen, was passiert-

,,Nein, Son Goten.“ Son Gohan schnitt ihm scharf das Wort ab.

Als er die Konfusion im Gesicht seines Bruders erkannte, machte Son Gohan eine

wegwerfende Handbewegung.

,,Dad schläft doch selbst noch. Es ist nicht nötig ihn jetzt zu wecken.“

Son Goten schien von dieser Erklärung keineswegs überzeugt zu sein.

Der schwarzhaarige Halbsaiyajin, zog seine Augenbrauen zweifelnd in die Stirn.

,,...Du...ähm, wir gehen später zu ihm, ja? Wenn er wieder fit ist, wird Mum bestimmt auch wieder wach sein und alles ist dann in bester Ordnung, Brüderchen.“

,,Ja aber...“

,,Son Gohan hat recht.“

Milde lächelnd, sah Trunks zu Son Goten, als dieser ihn, verwirrt anblickte.

,,Wie wär´s denn mit etwas zu essen? Ich habe vorhin Meister Popo in der Küche herum wuseln gesehen. Hey, und es roch gar nicht mal schlecht.“

Trunks Lächeln wurde innerhalb des Bruchteils einer Sekunde, entwaffnend und Son Goten konnte nur noch zustimmend, nicken.

Trunks ließ Son Goten vor sich durch die Tür gehen und als Gohan aufstand um ebenfalls das Zimmer zu verlassen, blieb Trunks plötzlich stehen und als er sicher war, dass Goten sich noch nicht umdrehen würde, um nachzusehen wo er blieb, drehte der junge Prinz sich zu Son Gohan um

und sah ihm eindringlich in die Augen.


,,Ich weiß nicht was sich hier abspielt und warum du ihn angelogen hast. Aber es wird besser für dich sein, dass es eine Lüge war, die ihn beschützten, statt verletzen wird...“

Erstaunt musterte Son Gohan, den Jüngeren.

,,Sag´mal Trunks...Drohst du mir etwa?“ Gohans Augenbraue zog sich nach oben und

er erwiderte den harten Blick, des jungen Prinzen.

Trunks Mundwinkel hob sich selbstgefällig an. Dann zuckte er mit den Achseln und vergrub seine Hände in den Hosentaschen.

,,Nein. Alles was ich damit sagen will ist nur, dass es mir egal ist, ob irgendjemand, oder sein eigener Bruder ihm weh tut. Denn ich werde es in keinem Fall, zulassen.“

Gohans Mund öffnete sich gerade, als Son Gotens Stimme, auf dem Gang ehallte:


,,Hey, Trunks! Was ist, wenn du dich nicht beeilst, werde ich dir nichts übrig lassen.“

Der junge Prinz schien Son Gohan nun mit seinem Blick zu pfählen, dann drehte er sich lachend um und rief, während er Son Goten entgegen ging: ,, Naah. Bei deinen Tischmarnieren und dem

Tempo in dem du dir das Essen reinschaufeltst, rechne ich

ohnehin damit, dass für mich nicht mehr viel übrig bleibt.“

Gotens Augen wurden riesig.

,,Pah! Klar habe ich Marnieren und wenn du in Zeitlupe isst, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn ich alles aufesse, bevor´s schimmlig wird!“ Schmollend streckte er Trunks die Zunge heraus.

,,Tja. Mag ja sein. Dafür brauche ich aber auch niemanden, der mich zwischen dem ersten und dem...3456 Gang vorm Erstickungsanfall rettet, weil ich alles auf einmal rein gestopft habe.“ Trunks lachte herzlich und stand nun direkt vor seinem besten Freund.

,,Son Goten kehrte ihm in einer Drehung den Rücken.

,,Ach was? Wenn dir nicht passt, wie ich esse dann...

,,Jaaa?“ Trunks lavendelfarbener Haarschopf kam neben Son Gotens Schulter zum

Vorschein und der junge Prinz trug ein herausforderndes Grinsen, auf seinen Lippen.

In ozeanblauen Augen, funkelte es hämisch, auf.

Goten warf einen beleidigten Blick aus den Augenwinkeln zu Trunks,

bevor er, mit erhobenem Zeigefinger, fort fuhr:

,,Dann wird derjenige eben ALLES alleine essen, der als erster bei Popo in der Küche ist!

Derjenige, der als zweiter kommt, muss eben warten und kann sich dann über die Reste hermachen.“

Bei der Hälfte des Satzes, war Son Goten bereits los gesprintet und um zwei weitere Ecken gerauscht, als Trunks ihm noch verdattert nachblickte.

Doch dann löste Trunks sich aus seiner kleinen Starre, grinste verspielt

und beeilte sich Son Goten einzuholen.

Denn das Versprechen, das der jüngere Halbsaiyajin ihm nichts überlassen würde,

konnte Goten, ohne Problem auch einhalten und bei dem Tempo, welches er beim Essen

vorlegen würde, musste der junge Prinz sich jetzt tatsächlich beeilen, um noch etwas abzubekommen.

Lautes Lachen erfüllte die Gänge in Kamis Palast, bevor man eine Tür laut ins Schloss fallen hörte und Trunks und Son Gotens Stimme schließlich verstummten.


Gohan stand noch immer in der geöffneten Tür und sah dorthin, wo sein Bruder und Trunks,

gerade noch gestanden hatten.

Eine Weile schaffte Son Gohan es nicht, seine Augen in eine andere Richtung zu lenken.

Doch dann erschien plötzlich ein warmes Lächeln auf seinen Gesichtszügen und er sah Richtung Eingang des Palastes, dorthin, wo das Licht strahlend und klar hinein fiel, um die Dunkelheit der Gänge zu Durchfluten.

<<...Son Goten kann froh sein, Trunks zu haben. Mein kleiner Bruder scheint in guten Händen zu sein...>>


Gohan warf einen letzten, undefinierbaren Blick, auf seine schlafende Mutter, dann schloss er die Türe leise hinter sich zu und lehnte sich, erschöpft mit seinem Rücken dagegen.

Gohans Kopf sank in seinen Nacken. Dann schloss er die Augen.

In seinen Gedanken herrschte Chaos und das Blut pochte in einem schmerzenden

Rhythmus gegen seine Schläfen, dass es sogar einen schweren Migräneanfall in den Schatten stellte.


Natürlich, wäre Son Gohan jetzt am liebsten sofort zu seinem Vater

gegangen, um diesen zur Rede zur Stellen und dessen Gesichtsausdruck zu sehen,

sobald er erfuhr, dass seine eigene Frau sich wegen IHM umbringen wollte.

Gohan wollte Antworten. Er hatte Antworten verdient!

Eine Begründung. Eine Rechtfertigung von seinem Vater.

Herrgott, irgendetwas damit er alle besser verstehen konnte und sich nicht so

dumm und verraten fühlen musste...


Aber, dann war da ja noch-

Vegeta.

Son Gohans Augen öffneten sich und sein Kopf richtete sich wieder auf.

Düster fixierte er den Boden.

Gohans Hände ballten sich nun reflexartig, zu harten Fäusten.

Er biss die Zähne zusammen, als er die Wut in sich aufsteigen spürte, wie eine Welle, die

sich an einem Felsen empor bäumt.


Es war eine Art von Wut, die der Halbsaiyajin in dieser extremen Form,

eine Art brennende Eifersucht, gemischt mit Zorn und Egoismus, noch nicht kennengelernt hatte.

Aber Son Gohan konnte sich nicht dagegen wehren, dass er sie jetzt kennen lernen sollte.

Hinter der Tür, an welcher sein Rücken lehnte, lag seine Mutter, die ihrem Leben noch vor einer guten halben Stunde ein Ende setzen wollte und in seinem Kopf flirrten hektische Bilder eines liebevollen, warmherzigen Vaters, der in den Armen eines Mannes lag,

der unzählige Male versucht hatte ihn umzubringen!

Jemand, der Piccolo getötet und seinen Vater immer wieder beleidigt hatte!


,,Hngrrrrr....“ Gohan wusste zunächst nicht, was genau dieses Gefühl in seinem Inneren

war, oder was es mit ihm anstellte, aber sein Magen drehte sich um 180 Grad,

ihm wurde leicht schwindelig und seine Sicht verschwamm,

während sein Puls, zu rasen begann.

Wenn dieses Gefühl noch Wut sein sollte, dann bei Dende, wusste Son Gohan nun,

dass er in seinem ganzen Leben noch nie wirklich wütend gewesen war.

Dann schoss ein Gedanke, wie eine Offenbarung durch seinen Kopf.

Mit einem mal, verstand der Halbsaiyajin, weshalb Piccolo ihm das Versprechen abgenommen hatte, sich daran zu erinnern, wie rein das Herz seines Vaters war und dass er niemandem

absichtlich verletzen würde.

Oh Ja.

Son Gohan verstand es jetzt.

Und Piccolo hatte recht. Mehr als das.

Nicht sein Dad hatte Schuld an alle dem.

Nein.

Es war jemand anderes, der hier sein schmutziges Spielchen, spielte.


,,....Vegeta.“ Zischte Gohan, durch seine zusammengepressten Zähne, als

sich seine Augen verengten und er blicklos auf seine Fäuste starrte.

Mit einem seltsam apathischen Ausdruck in den Augen, ließ der

Halbsaiyajin sich an der Tür zum Zimmer seiner Mutter, zu Boden sinken.

Teilnahmslos starrte er ins Leere.


...


Son Gohan, war gefährlich wenn er die Kontrolle verlor.

Es geschah zwar nur sehr selten, aber dieses unheilvolle Aufleuchten

in den Augen des Halbsaiyajin, war noch nie ein besonders gutes Zeichen gewesen.

Ja. War Son Gokus Sohn wütend, tat man besser daran, sich selbst

und alles was einem lieb und teuer war, so schnell und so weit wie möglich,

außer Reichweite zu bringen.

Denn fühlte er sich, oder diejenigen bedroht, die er liebte, erwachte der

Saiyajin in Son Gohan.

Der Ouzarou in ihm.



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Vegeta öffnete das Fenster, ( Das was davon übrig geblieben war) und

schloss die Augen, während er die frische Luft, tief einatmete.

Die schneeweißen Vorhänge wölbten sich, dem nackten Körper des Prinzen entgegen und umspielten wie ein Windhauch, Vegetas erhitzte Haut.

Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf seine Lippen und erneut atmete der Prinz tief ein.

Doch dann schien ihn plötzlich, etwas zu stören.

Vegetas Kopf ruckte hoch und er schoss einen missbilligenden Blick zur Wand, zu seiner Rechten.

Zwei ...nein drei Zimmer entfernt, war Kakarotts Furie zu spüren.

,,Hngrrrrrrr....“

Da Vegeta es schon als Beleidigung empfand überhaupt ein Universum mit

Chichi teilen zu müssen, waren logischer Weise,

drei Zimmer in seinen Augen nicht annähernd weit genug weg.

Und vor allem nicht weit genug entfernt, von Kakarott.

Vegeta ertappte sich bei dem Gedanken, dass er den Unterklassesaiyajin

am liebsten ganz verbieten würde, Chichi jemals wieder zu sehen, mit diesem Weib zu sprechen oder auch nur an sie zu denken.

Vegeta grinste.

Eine geniale Idee!

Allerdings wusste Vegeta auch, dass Kakarott dies schon aus dem Grund verweigern würde, weil sie die Mutter seiner Kinder war und er nicht wollen würde, dass seine Söhne sich zwischen ihm und Chichi entscheiden mussten.

Nun ja. Man konnte eben nicht alles haben.

Außerdem würde die Natur von selbst ihren Lauf nehmen. Kakarott war ein Vollblutsaiyajin und

hatte somit noch mindestens 80 Jahre vor sich, in welchen sein Äußeres, sich kaum verändern würde.

Chichi hingegen war bereits über 50 und ...


<<...und nicht mehr lange, und sie wird aussehen, wie eine ranzige Ledertasche mit Augen und

sich ihr Essen durch einen Strohhalm reinziehen müssen, während sie in ihre Inkontinenz - Windel

macht und sich mit ihren imaginären Freundinnen, über ihren eitrigen Ausschlag unterhalten wird...>>


,,Ehehehehe.“


Ja. Chichi würde neben Vegeta, im wahrsten Sinne des Wortes, alt aussehen.

Vegetas Grinsen wurde breiter und er stützte sich mit beiden Händen,

an die Fensterrahmen rechts und links von ihm ab, während er die Sonnenstrahlen,

auf seinem athletisch durchtrainierten Körper, genoss.

Dennoch blieb ein seltsames und ungutes Gefühl in seinem Magen zurück.


Von Zweifeln hatte er sich noch nie besonders gut lösen können...


Neben der Tatsache, dass der Prinz, Chichi schon bei ihrer ersten Begegnung

für völlig geistesgestört hielt und sie schließlich sogar mehr als nur von ihr abgestoßen fühlte,

als dann der der erste Ton ihrer grellen Schmirgel-Papier Stimme, brutal in sein empfindliches Saiyajingehör drang, kam nun noch hinzu, dass Chichi jetzt zu einer Art Rivalin, für

ihn geworden war.

Sie war- nein, sie ist immer noch, Kakarotts Frau.

Auch wenn zwischen den beiden, außer einem Streit und dem Versuch des Unterklassesaiyajin,

eben diesem aus dem Weg zu gehen, nicht mehr viel lief, so war

allein die Tatsache, dass sie Kakarott ihren Mann zu wagen nannte, für Vegeta

wie eine offene Kampfansage.

Weder konnte der Prinz sich gegen dieses Gefühl, brennender Eifersucht wehren,

noch half es, diesen Gedanken verdrängen zu wollen.

Vegeta hörte sich selbst, vibrierend grollen, als das Holz der Fensterrahmen, unter seinem

Griff zu splittern begann.

Als habe ihn das Geräusch zerberstenden Holzes, oder der Schmerz als die spitzen Splitter

sich unter seine Haut bohrten, wachgerüttelt, nahm er nun die Arme wieder runter und legte sie ruhig auf den Fenstersims, vor sich.

Vegetas Saiyajinschwanz schwang lose, in einem aggressiven Takt, hinter seinem Rücken,

hin und her.

Natürlich hatte er von Anfang an keinen Zweifel daran,

dass Chichi früher oder später ebenfalls herkommen würde.

Nun ja und sie für immer und ewig von Kakarott fernhalten war unmöglich.

Unmöglich, wenn es keine Toten oder wenigstens Schwerverletzten geben sollte...

Und Vegeta kannte den Unterklassesaiyajin, einfach zu gut.

Spätestens dann, wenn Kakarotts Gewissen sich gemeldet hätte,

wäre dieser per momentaner Teleportation zu Chichi geeilt,

um sie so schnell es eben gegangen wäre, aus der Gefahrenzone zu retten

und hätte sie anschließend, mit hierher gebracht.

Wenigstens schien das, jemand anderes übernommen zu haben.

Wahrscheinlich einer Kakarotts Söhne.

Vermutlich, Son Gohan.

Dass Gohan es mit seiner Mutter überhaupt wieder zurück zu Kamis Palast geschafft hatte,

war allerdings wirklich erstaunlich.

Vegeta hatte mehr als einmal mitansehen müssen,

wie Chichi seinen Kakarott beim Fliegen beinahe stranguliert hätte,

obwohl der Unterklassesaiyajin, wenn er sie mitnehmen musste,

immer darauf bedacht gewesen war, in Höhe der Baumkronen zu bleiben.

Der Prinz – und alle anderen- waren sich ohnehin ziemlich sicher,

dass Son Goku die momentane Teleportation nur erlernt hatte, damit er sie nie wieder am Hals hängen hatte, wenn beide zusammen, eingeladen waren.


Es tat jedem der Gruppe Z, immer wieder in Ohren und Augen weh, wenn Goku mit bereits blau angelaufenem Kopf und Schweißperlen auf der Stirn, taumelnd mit Chichi im Arm,

angeflogen kam.

Sie krallte sich immer derart an ihrem Mann fest, dass Son Goku bekam regelrecht Angst bei dem Gedanken daran, dass sie beide irgendwann an einen Ort der weiter entfernt liegen würde, als die Capsule Corporation oder die Schildkröten Insel, eingeladen werden würden.

Denn eine längere Strecke, als bis zu Bulma oder Muten Roshis Haus, hätte Goku

wohl kaum überlebt.

Er wäre unterwegs an Chichis Würgegriff erstickt.

Und selbst dann hätte sie ihm weiter in die Ohren geschrieen,

er solle langsamer, tiefer und vorsichtiger fliegen,

während sie ihm die Kehle mit ihren Armen zudrücken würde, bis er Enma sah.


Vegeta rollte die Augen und sein Knurren wurde wieder lauter.

Kami, wie er dieses Weib verabscheute.

Sie war ja nicht einmal würdig, Kakarott auch nur anzusehen geschweige denn mit ihm zu- Der Prinz unterbrach sich selbst und schüttelte angwiedert, den Kopf.

Dabei wäre doch alles so unglaublich einfach gewesen.

Vegeta hatte so oft eine Chance gehabt, sich Chichis zu entledigen und sich selbst und das Universum von dieser grausamen Stimme, diesem dämlichen Haardutt und

den verschrobenen Ansichten einer völlig Wahnsinnigen, zu befreien!

Hier ein kleiner Ki-Blast.

Dort ein ein Final Flash, und Hoppla! Durch ein böses, böses Steinchen,

über welches Vegeta – ausversehen- gestolpert wäre, hätte seine Attacke, urplötzlich eine andere Richtung eingeschlagen und – unvorhersehbarer Weise- Chichi getroffen.

( Natürlich rein zufällig so, dass selbst eine ganze Schiffsladung Dragonballs,

das, was noch von ihr übrig bleiben würde, nicht wieder lebendig machen könnten.)

Das wäre doch nichts anderes als Schicksal, Zufall, ein Unfall, nicht wahr?

Kissmet Karmha...Wasauchimmer.

Genau wie man jeden Tag von einem Bus überfahren werden kann, so

kann man doch auch von einem Final Flash brutal nieder gestreckt und

in seine atomaren Bestandteile aufgelöst werden.

So was passiert eben.

Tag täglich. So ist das Leben.


,,Eheheheheheh.“


,,Ähm.Geta...?“


Vegeta drehte sich überrascht um und spürte, wie seine Beine schlagartig zu Wasser wurden, als

Goku ihn mit einem verschlafenen Lächeln für welches Vegeta ohne zögern gestorben wäre und einem perfekten Körper, dessen Form sich erregend schön, unter dem Laken hervorhob, aus schokoladenbraunen Augen anblickte.

Der Prinz schluckte schwer.

Seine Lippen wurden staubtrocken und er war gezwungen, sie sich mit der Zunge zu befeuchten, wenn er seinen Mund je wieder öffnen wollte.

Ein kleiner, angenehmer Schauer überfiel seinen gesamten Körper, als er wieder die elektriesierenden Berührungen des jüngeren Saiyajin, auf seiner Haut

spürte und dessen begierigen Küsse in seinen Gedanken, noch einmal Revúe passieren ließ.

,,Sag´mal schläfst du etwa im Stehen, Vegeta?“

Son Goku blinzelte verwundert, als Vegeta die Augen schloss und leicht lächelte.

Der jüngere Saiyajin stützte sich auf seine Ellenbogen, bevor sein belustigtes Grinsen,

sich in ein herzliches Gähnen verwandelte.

Immer noch etwas vom Schlaf benebelt, ließ er sich mit einem zufriedenen Seufzen zurück

ins Kissen sinken und streckte sich auf dem ganzen Bett aus.

Als er sich die kleinen Müdigkeits-tränchen aus den Augen rieb, spürte er, wie sich ein warmer, nackter Körper an seinen eigenen, schmiegte und Haare an seinem Hals kitzelten.

Son Goku schloss seine Arme um Vegeta und ließ seine Hände langsam am Rücken des Prinzen, hinauf in dessen Haar fahren.

Massierend vergrub er seine Finger in weichem Saiyajinhaar und sog Vegetas Geruch tief ein.

Dem Prinzen entrann eine Art schnurrendes Geräusch, als Son Goku sein Gesicht in Vegetas Haar vergrub und dessen Stirn mit Küssen bedeckte.

,,Hmmmnnnnnrrrrrrrr.“

,,Bist du schon lange wach? Du hättest mich wecken können.“

,,Hmmmhmmmmmrrr.“ Vegetas Saiyajinschwanz wickelte sich wie von selbst um den Unterarm, dessen Hand, nun wieder zärtlich zwischen seinen Schulterblättern auf und- abfuhr.

Vegeta umschlang mit seinem Bein, das etwas längere Son Gokus und presste ihre warmen Körper noch enger aneinander, während er sich mit seiner Wange,

an der Brust des Unterklassesaiyajin, rieb.

Plötzlich spürte der Prinz, wie sich der Griff in seinem Haar etwas verstärkte und

sein Kopf dadurch angehoben wurde.

Vegetas Kinn, ruhte jetzt auf Son Gokus Brust und beide sahen sich in die Augen.

Keiner sagte etwas und je länger sie sich ansahen, um so intensiver verfingen

sie sich, in dem Blick des anderen.

Wahrscheinlich waren es fünf Minuten, die verstrichen.

Vielleicht sogar mehr.

Es fühlte sich jedenfalls, wie eine süße Ewigkeit an. Unantastbar und

zeitlich unbegrenzt.


Son Gokus Lächeln holte Vegeta und ihn selbst, wieder zurück in die Realität.

Der Prinz strich ihm eine wilde Haarsträhne aus seiner sichtlich verwuschelten „Bettfrisur“.

Der Unterklassesaiyajin, tastete unbewusst mit seinem Saiyajinschwanz, nach dem

des Prinzen und sobald er diesen erreicht hatte, verschlangen sich die zwei lang gestreckten Schönheiten miteinander.

Vegeta ließ seine Stirn auf das Schlüsselbein Son Gokus sinken und sein heißer Atem, geisterte

über die Haut des Jüngeren.

Son Goku erschauerte und musste für einen kurzen Moment die Augen schließen,

um den Schauer, welcher ihm direkt in die Lenden fuhr, stand halten zu können, ohne dabei

laut und erregt Aufstöhnen zu müssen.

Gerade als Son Goku glaubte, die heiße Welle von Emotionen besiegt zu haben,

bog sein Kopf sich leicht zurück und die Finger seiner linken Hand,

verkrallten sich ins Laken.

Vegeta grinste in sich hinein, als er damit fort fuhr,

seine Zunge über alabasterfarbene Haut kreisen zu lassen.

Schließlich konnte Son Goku nicht mehr anders, als laut aufzustöhnen.

Der Prinz hätte ohnehin nicht von dem Jüngeren abgelassen, bevor er

nicht wenigstens ein Keuchen als Belohnung aus diesem hätte hervor locken können.

Gokus Erregung in seinen Ohren, war für den Prinzen, wie Musik und wie bei einem

Kampf, wusste Vegeta genau, wie er das bekam, was er haben wollte.


Vegetas Lippen umschlossen Son Gokus Brustwarzen und mit beinahe andächtiger Behutsamkeit,

saugte der Prinz daran, bis sie sich zwischen seinen feuchten Lippen verhärteten und

der Jüngere mit zitternder Stimme, Vegetas Namen wie ein Gebet, immer wieder stöhnte.

Der Prinz sah auf und stellte angetan fest, dass Son Goku sich mit beiden Händen an dem Kissen, in welches er seinen Kopf hinein presste, festhielt.

Gokus Mund war halb geöffnet und Kakarotts Wangen verwandelten sich immer mehr von einem zarten rosa , in ein williges rot.


Vegeta konnte nicht widerstehen und fixierte Son Gokus Lippen, welche der Unterklassesaiyajin,

immer wieder mit seiner Zunge befeuchtete.

Gokus Augen öffneten sich und fielen kurz darauf, flackernd wieder zu, als er

Vegetas harte Männlichkeit, an seinen Bauchmuskeln spürte, während der Prinz jetzt

mit seiner Zunge, um Einlass in Son Gokus Mund, bat.

Ohne zu zu zögern, öffnete Kakarott ergeben seine Lippen und konnte bald darauf fühlen,

wie Vegetas Hitze, gierig und fordernd, in seine Mundhöhle, vordrang.

Schamlos stöhnte der Unterklassesaiyajin in ihren leidenschaftlichen Kuss hinein

und hielt sich an Vegetas Schultern fest...




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Son Gohans Atem stand still.

Die Augen des Halbsaiyajin waren weit aufgerissen und seine

Fäuste zu zornigen Felsbrocken zusammengepresst.

Nur mit größter Mühe, gelang es ihm , sein Ki auch weiterhin unterdrückt zu halten,

während er durch den Türspalt zusah, wie Vegeta sich an seinem Vater „verging“.

Hitze breitete sich in Son Gohan aus, während ihm gleichzeitig eiskalt wurde und

er befürchtete, jeden Augenblick einfach diese verdammte Türe aus ihren Angeln zu treten

und den Prinzen zu töten.


,,Hhhhh....Kakarott...“

,,Getah....“


Son Gohans Blick verschwamm zu einem blutigen rot und er bemerkte nur nebenbei, wie er zu Zittern begann.


,,HHHhhhhh. Vegeta!“



Ohne sich daran zu erinnern, wie es geschah, stand Son Gohan mit einem Mal mit im

Zimmer und ein Ki- Blast knisterte bedrohlich, in seiner ausgestreckten Handfläche.


,,GEH WEG VON IHM!“


Hörte der Halbsaiyajin sich selbst schreien, als sein Vater aufschrak.

Vegeta pfählte ihn mit einem stechenden Blick.

Im Gesicht seines Vaters, stand der blanke Horror geschrieben.


,,ICH WIEDERHOLE MICH NICHT , VEGETA!“ spie´ Son Gohan dem Prinzen

entgegen.

,,ICH SAGTE, GEH´ WEG VON IHM! SOFORT!!!“

Gohans Ki-Blast, zuckte explosionsartig auf, während er seine

Augen verengte, die Zähne fletschte und einen Schritt näher,

zu Vegeta trat.

Der Prinz war indessen aufgestanden, und sah Gohan kalt an.

,,Was glaubst du, dass du hier tust, hm?“ Fragte er tonlos, ohne auch nur eine Sekunde

den Blickkontakt zu dem Halbsaiyajin, zu brechen.

,,Das fragst du mich? DAS WAGST DU MICH ZU FRAGEN!?“

,,SON GOHAN!“ Goku sprang aus dem Bett und fummelte sich blitzschnell das Laken um

seine Hüften.

Dann stellte er sich zwischen seinen Sohn und Vegeta.

Blitzschnell griff er nach Vegetas und seinem eigenen Gi.

Scheinbar hatte Meister Popo diese in der Nacht, oder wahrscheinlicher,

heute am frühen Morgen, ordentlich auf einen Stuhl gelegt.

Sie waren neu und Piccolo schien sie „gemacht“ zu haben.

Auf dieselbe Art und Weise, wie er früher Son Gohan neu eingekleidet hatte,

wenn dessen Gi´s ramponiert gewesen waren.

An Unterwäsche schien der multitalentierte Namekianer mit den nützlichen,

magischen Fähigkeiten, auch gedacht zu haben.


Innerhalb einiger Sekunden waren Vegeta und

Son Goku wieder vollständig angezogen.


Son Gohan biss die Zähne aufeinander und grollte leicht.

Hinter seinen Augen schwelte ein unangenehm dunkles Feuer.

Die Spannung in der Luft, wurde jetzt beinahe greifbar.


,,Son Gohan, du hörst sofort damit auf, hast du verstanden?!“ Goku

sah seinen Sohn durchdringend an.


Son Gohans Blick wurde finster.

,,Vater. Er nutzt dich doch nur aus!!!

Wie kannst du dich nur von diesem hasserfüllten Bastard fi-

,,SOHN, HALT´ DEINE ZUNGE IM ZAUM!“


Goku kannte Son Gohan, wenn er die Kontrolle verlor.

Es geschah zwar nur sehr selten, aber dieses unheilvolle Aufleuchten

in den Augen seines Sohnes, war noch nie ein besonders gutes Zeichen gewesen.

Es sei denn, es geschah im Kampf.


Raddiz hatte dieses Licht in den Augen des vierjährigen Son Gohan gesehen.

Garlic Junior verflucht Son Gohan wahrscheinlich gerade in diesem Moment,

aus den unendlichen Tiefen, des absoluten Nichts der Death Zone,

in welche Gohan ihn verbannt hatte.


Und Cell, Cell hatte ab einem gewissen Punkt im Kampf gegen den erst elfjährigen Son Gohan

zum allerersten mal, seid seiner Existenz gespürt, was Todesangst bedeutete.


Ja. War Son Gokus Sohn wütend, tat man besser daran, sich selbst

und alles was einem lieb und teuer war, so schnell und so weit wie möglich,

außer Reichweite zu bringen.

Natürlich war Son Gohan nicht unbedingt auf den ersten Blick jemand,

der aggressiv oder sogar gefährlich zu sein schien.

Allerdings konnte man dasselbe auch von Vegeta behaupten, Son Goku selbst, Trunks

oder auch Son Goten.

Sie alle waren Saiyajin und stammten von der mächtigsten Kriegerrasse ab,

die jemals das Licht des Universums erblickt hatte.

Der Kampf, lag ihnen im Blut, ob sie es wollten, oder nicht.

Gohan allerdings neigte, dank Chichi dazu, sich auf eine Art schuldig dafür zu fühlen,

ein Saiyajin zu sein.

Seine Mutter hatte ihm so unendlich oft eingebläut, dass er lernen musste,

damit etwas anständigeres aus ihm wurde, als sein Vater, dass er irgendwann

selbst daran geglaubt hatte, sich dagegen wehren zu müssen, ein Kämpfer zu sein.

Son Gohan heiratete eine Frau die er mochte, aber nicht liebte.

Er bekam eine Tochter, die er liebte, aber nicht gewollt hatte.

Gohan trug eine Brille die er nicht brauchte und lebte ein Leben, das schon lange nicht

mehr seines war.

Videl war nicht dumm. Bei Kami, sie war es nie gewesen.

Die Scheidung war nichts weiter, als eine Art Eingeständnis welches Son Gohan sich

selbst gemacht hatte, weil er seine eigene Frau nicht liebte.

Beide waren danach glücklicher.

Aber Son Gohan spürte immer noch, dass es in seinem

Innersten noch sehr viel mehr gab, dass befreit werden wollte.

Allerdings wusste er, dass er zuviel riskieren und zuviel verlieren würde,

wenn er seinen Job hinschmeißen und so leben würde, wie er wollte.


<<...Normale Menschen haben ein Haus Son Gohan, sie fahren ein Auto und gehen jeden Tag arbeiten. Hast du deine Hausaufgaben gemacht Son Gohan? Du musst lernen!

Du gehst nirgendwohin! Ich verbiete dir, diesen Piccolo zu treffen, er hat einen schlechten Einfluss auf dich! Was soll nur aus dir werden, Son Gohan?! Willst du etwa enden, wie dein Vater?!...>>

Die Stimme seiner Mutter klang heute noch gelegentlich in seinem Kopf wieder, wie ein

nicht enden wollendes, Gebet.


...


Son Gohan war seid seiner Hochzeit und seitdem er den Professorenstuhl in der Orange Star Universität der Östlichen Hauptstadt angenommen hatte, immer jemand anderes, jedoch nie er selbst gewesen.

Son Gohan, war Pans Vater.

Er war Videls Ex-Ehemann und Freund.

Er war der Hochschulprofessor, der einen schlechten Modegeschmack hatte und ein wenig kurzsichtig war.

Er war der brave Sohn seiner Mutter und der große Bruder von Son Goten.

Er war Son Gokus Sohn und fühlte sich noch heute so, als wäre er eine große Enttäuschung für seinen Vater.

Denn aus ihm war ohne das er es hätte bemerken und verhindern können,

einer jener angestaubten und immer leicht verwirrt wirkenden Bürohengste geworden,

welche mit seinem Vater in etwa soviel gemeinsam hatten, wie Himmel und Hölle.

Gohan sehnte sich schmerzlich oft, nach jenen Zeiten zurück, in denen

er morgens von der Sonne geweckt worden war, statt von dem elektronischen Piepgeräusch seines

Digitalweckers, der ihn um halb sechs in scharlachroter Schrift einen neuen Arbeitstag anzeigte.

Damals war alles noch anders. Damals war Son Gohan noch frei.



Der Geruch, frisch gebackener Brötchen und heißem Tee, der von unten aus der Küche zu ihm hinauf gestiegen war, um ihn daran zu erinnern, welchen Hunger er schon kurz nach dem Aufwachen verspürt hatte.

Die reine Luft, erfüllt von Sommerregen, gemischt mit grünem Gras, welche durch einen

Windhauch zu ihm ins Zimmer getragen worden war, wie das Leben selbst.

Das Gefühl der Kühle, eines moosbedeckten Sandbodens unter seinen Füßen,

wenn Son Gohan durch sein Fenster nach draußen sprang, um ein erfrischendes Bad,

vor dem Frühstück zu nehmen.


Meistens hatte dort schon sein Vater gewartet, der noch früher aufgestanden war als Son Gohan, und beim ersten Strahl der aufgehenden Sonne, sein erstes Training an diesem Tag,

bereits beendet hatte.


Es war dieses unbeschwerte Gefühl, dieser Frieden mit dem Son Gohan für sein neues, erfolgreiches Leben in der Stadt, hatte bezahlen müssen.

Doch es verging kein Tag, an welchem er nicht ohne zu zögern, all das Geld

das er verdiente, all die Auszeichnungen für seine hervorragenden Arbeiten,

für nur einen einzigen solchen Morgen, getauscht hätte.

Nur für einen Tag, wollte Son Gohan wieder von der Sonne geweckt werden und

das Lachen seines Vaters hören, der bereits draußen war und sich wie ein kleines Kind,

einfach nur über sich selbst und die Welt in welcher er lebte, gefreut hatte.

Sein Vater hatte sich nicht verändert. Bei Kami. Nicht einmal äußerlich!

Fremde hielten ihn und Son Gohan für Brüder und es kam sogar nicht selten vor,

dass die Leute Gohan für den Älteren hielt.

Das war allerdings nicht verwunderlich.

Verglich man beide, so sah man in Son Gohan einen Mann in einem Anzug, mit einer kantigen, schwarz gerahmten Brille und einer Haltung, als würde er die Last der Welt auf seinen Schultern tragen und wäre daran kläglich gescheitert.

Dadurch, dass Gohan sich ständig im Universitätsgebäude aufhielt, besaß der Halbsaiyajin einen

sehr blassen, beinahe kränklich wirkenden Teint.

Seine Haare waren mit Gel durchkämmt, damit sie nicht mehr derart drastisch

in die Höhe ragte, wie sie es ohne dererlei Hilfsmittel getan hätten.

Son Gohan hatte sehr oft dunkle Ränder und kleine Fältchen unter den Augen, die

ihn müde und schwach wirken ließen.

Gohans geistiges Alter lag ungefähr bei achzig Jahren und genau das, sah man dem

noch jungen Halbsaiyajin auch an.


Son Goku hingegen...

Der Vollblutsaiyajin erschien äußerlich nicht älter als zwanzig,

bis fünfundzwanzig Jahre alt zu sein.

Sein Körper war unbestritten, der eines Gottes.

Nein. Eines durchtrainierten Gottes.

Goku hatte alabasterfarbene, weiche Haut, ohne auch nur ein sichtbares Fälschen.

Er hielt sich mehr in der Natur auf, als sonst jemand.

Dennoch wurde der Unterklassesaiyajin, nie wirklich braun,

sondern bekam lediglich ein wenig gesunder Farbe.

Goku hatte dichtes, schwarzes Haar, welches von Zufall, Windrichtung und

Wetter frisiert wurde, aber ihm dennoch einen unglaublichen Charme verlieh.

Kam man in seine Nähe, atmete man einen Duft ein, der all das in sich trug,

was Son Goku widerspiegelte.

Äußerlich und innerlich vollkommen und mit einer natürlichen Schönheit gesegnet,

die absolut jeden in die Knie zwingen konnte, wenn Goku es gewollt hätte.

Wenn er lachte, strahlte alles an ihm und in ihm.

Natürlich konnte man sich versuchen sich gegen sein ansteckendes Lächeln zu wehren, aber großartige Chancen dazu, ließ er einem nicht.


Son Gokus geistiges Alter war hingegen völlig unbestimmbar.

Es war weitab von jeder existierenden Berechnung, herauszufinden,

in welchem Alter er wohl innerlich sein mochte.

Dieses wechselte ja schließlich auch beinahe, täglich.

Kurz gesagt, es ließ sich einfach nicht einschätzen und wer je geglaubt hatte,

Son Goku durchweg einschätzen zu können, der wurde schnell eines besseren belehrt.


Manchmal glaubte man, man habe es bei ihm, mit einem Fünfjährigen zu tun, der sich einfach die Sachen vom Leib riss und ohne sich auch nur im geringsten, an eventuellen Zuschauern zu stören, mit einer gekonnten Arschbombe, in einen See verabschiedete nur um kurz darauf, strahlend wie die Sonne selbst, wieder aus dem Wasser aufzutauchen.


Tischmarnieren, waren für Son Goku eine Art seltene Krankheit,

oder vielleicht auch irgendetwas ausländisches zu Essen, das er noch nicht probiert hatte.

Neben „guten Benehmen“ konnte man jedenfalls nicht erwarten ein Bild des Unterklassesaiyajin

vorzufinden, wenn man im Lexikon nachschlug.


Nun ja, und was das Essen anging, hatte Chichi schon des öfteren große Probleme

damit gehabt, Son Goku überhaupt satt zu kriegen.

Entweder bestand sein Körperinneres nur aus einem riesengroßen Magen und alle anderen

Organe hatten gerade noch so, ein kleines, warmes Plätzchen in ihm ergattern können,

oder er war einfach nur das verfressenste Wesen im ganzen Universum.

Letzteres war am wahrscheinlichsten.

Denn Son Gokus immenser Hunger, hatte auch schon nichts mehr damit zu tun dass

er ein Saiyajin war.


Vegeta konnte beisspielsweise auch unglaubliche Massen

in kürzester Zeit verschlingen.

Jedoch kam er auch dann nicht annähernd an die Menge,

heran, welche Son Goku verdrücken konnte, wenn er in Hochform war.


Trunks, Gohan und Son Goten standen auf der Liste der „guten Esser“,

direkt hinter Vegeta, wobei Son Goten ungefähr gleich viel aß, wie der Prinz.

Son Goku allerdings konnte immer, alles und in maßlosen Massen essen,

bis er sich kaum mehr von der Stelle rühren konnte.

Sein Magen schien sogar so etwas, wie eine Art Dragonradar zu sein.

Bulma hatte diese Bemerkung einmal gemacht, als ihr aufgefallen war, dass

Denn sobald der Unterklassesaiyajin Essen roch, es sah,

oder auch nur hörte, wie jemand davon sprach, begann sein Magen sofort damit,

laute rumorende Geräusche, von sich zu geben.

Seid dem Tag, an dem Son Goku seinen Saiyajinschwanz wieder hatte, konnte man dann

Zeuge davon werden, dass der Unterklassesaiyajin sogar noch extremer deutlich machen

konnte wann und wieviel Hunger er hatte.

Es war in ungeduldiges, kurz- schwüngiges hin und her wippen,

wie bei einem Menschen, der nervös ist, oder auf irgendetwas warten muss,

seine Finger abwechselnd auf die Tischplatte trommeln lässt.

Genauso war es bei Son Goku.

Und wer schon mal unerwartet, einen Saiyajinschwanz

quer durchs Gesicht geschnippst bekommen hat, dankt Kami dafür, dass

es auf der Erde nur einen Einzigen gibt, der einen Saiyajinschwanz und gleichzeitig

einen Magen ohne Loch und Boden, hat.


Im Gegensatz zu Son Gohan, der meistens beherrscht war und darauf achtete,

wie andere von ihm dachten und wie sie ihn sahen, interessierte dies seinen

Vater nicht.

Goku lebte sein leben.

Son Gohan schien sein eigenes, sogar schon zu bemitleiden.

Der Halbsaiyajin, hatte genau das getan, was jeder von ihm erwartet hatte.

Er hatte einen angesehenen Job, Nachwuchs und lebte unauffällig, ohne

jemanden zu stören, oder gegen sich aufzubringen.

Aber... war DAS alles, was er wollte? War es dieses Leben gewesen,

auf welches er sich als Kind so unglaublich gefreut hatte?

Alles war so schnell vorbei gewesen und je erwachsener er wurde, umso

mehr verblassten die Farben, seiner Träume, bis sie schließlich irgendwann ganz verschwunden

waren, ohne das er es bemerkt hatte.


Natürlich. Es ging im gut. Son Gohan hatte alles.

Alles, bis auf das, wonach er sich im tiefsten seiner Seele sehnte und wonach das Kind in ihm

immer dann schrie, wenn er in Stapeln von Akten versank, oder auf dem Nachhauseweg

in der Stadt im Stau steckte und die Fenster wegen der Abgase, lieber geschlossen ließ.

Gohan wusste nicht wann er sich für diese Art zu leben entschieden hatte, aber

es war ihm mittlerweile klar geworden, dass es die falsche Entscheidung gewesen war.

Denn jedes mal, wenn ihm jemand sagte, wie gut er aussähe, wie man seinen Erfolg doch bewundere

und wie beeindruckend doch sein Haus war, fühlte der Halbsaiyajin einen

tiefen Schnitt in seinem Herzen, der rasierklingenscharf, bis hin zu seiner Hoffnung zog,

die er immer mehr verlor.


Vorhin hatte er den anderen Mut gemacht und ihnen gesagt,

dass sie nie die Hoffnung aufgeben

dürften. Jetzt kam er sich so klein und lächerlich vor, das Wort „Hoffnung“

auch nur in den Mund genommen zu haben.

Er wollte anderen Mut machen, den er nicht einmal selbst hatte?

Oh wie lange und wie faszinierend glaubhaft, hatte er sich selbst belogen.

Tag für Tag.


<<...Ich lebe das Leben eines mir völlig Fremden. Niemand kennt mich.

Niemand kennt mich, wie ich wirklich bin, bis auf...>>


Son Goku.

Sie waren mit der Zeit und während Son Gohans Erwachsen werden,

in derart verschiedene Richtungen gedriftet worden, dass sie sich gegenseitig

nur dann wiederfinden konnten, wenn beide gemeinsam,

die Zeit zum stillstand brachten.

Es waren Momente, in welchen sie als Vater und Sohn,

die Welt auf jene Tage zurückdrehten, an welchen Son Goku schon früh morgens trainierte und

Son Gohan, gar nicht schnell genug aus dem Bett kommen konnte,

um den Tag zu beginnen.


Einmal im Monat nahm Gohan sich einen Tag frei und ging mit seinem Vater Angeln, trainieren, oder lag irgendwo Seite an Seite mit ihm und kostete das Gefühl für einen Tag er selbst sein zu können, so lange und erschöpfend aus, wie es nur eben ging.

Diese Augenblicke waren so selten und so unermesslich kostbar für Son Gohan geworden,

dass er sie mit allen Mitteln verteidigen und niemandem gestatten würde,

ihm sie jemals wieder wegzunehmen.


Schon gar nicht Vegeta!

Er hatte seinen Vater nicht verdient.

Nein. Nicht einmal annähernd.

Der Prinz durfte ihm Son Goku nicht nehmen.

Niemals.

Niemals...



,,NIEMALS! Das werde ich nicht zulassen. Er ist MEIN Vater!!!“


,,Was?! Son Gohan, was zum...?!


Im nächsten Moment, sah Son Goku mit Schrecken,

ein blau-schwarzer Schatten, hinter seinem Rücken hervor und an ihm vorbei,

schießen.


,,Vegeta!“


Im selben Augenblick, durchbrachen Vegeta und Son Gohan mit ihren Körpern die Wand.


,,Scheiße.“ Goku war innerhalb des Bruchteils einer Sekunde, draußen auf dem Flur, als Son Gohans Körper quer über den Gang geschleudert wurde und draußen eine der beiden Säulen, welche den Eingang flankierten, mit sich riss.

Das schwere, massive Marmorkapitell, zerbrach wie Glas und donnerte mit einem ohrenbetäubenden Lärm, auf Son Gohan hinab.

Vegeta schoss hinterher und als er kurz vor dem kleinen Haufen Stein angelangt war, griff Son Gohan, der kurz vor dem Einsturz zur Seite ausgewichen war, den Prinzen von der Seite an.

Vegeta konnte seine Rippen brechen hören, festigte aber seine Kampfstellung, sodass der harte Treffer Son Gohans, ihn nicht aus der Balance reißen konnte.

Gohans Kampfschrei ertönte mit einem bitteren, zereissenden Ton animalischer Wut,

als Vegeta ihn herausfordernd angrinste.

Dann war Vegetas Schrei zu hören und eine Sekunde später, standen sich zwei

Super Saiyajin, gegenüber, bereit zum Kampf.


Gohan nahm seine Ausgangsposition ein und Vegeta tat es ihm nach.

Beide Gegner fixierten sich nun mit erschütternder Ernsthaftigkeit.


,,Ich warne dich, Vegeta. Ich meine es ernst.

Du wirst meinen Vater nie wieder anfassen, dafür werde ich sorgen.

,,Sorg´mal lieber für ein schattiges Plätzchen im Krankenhaus. Da wirst du nämlich wieder aufwachen, nachdem ich dir ein paar Marnieren beigebracht habe, ...Junge.“

,,ICH BIN KEIN VERDAMMTER JUNGE! Und du wirst es bereuen, meinen

Dad auch nur anzüglich angesehen zu haben. - Schwein!“

,,HAHAHAH! Du Vollidiot hast keine Ahnung was du da sagst!

Kakarott ist jetzt mein und du wirst nichts daran ändern können! GAR NICHTS! IST DAS IN DEINEM VERDAMMTEN HIRN ENDLICH ANGEKOMMEN!?“

,,Deine Arroganz ist zum Kotzen Vegeta! Mein Dad weiß nicht einmal was er da getan hat!

Er ist viel zu naiv, um zu sehen, dass du ihn nur flachlegen willst!

Jeder der wollte, könnte Vater mit so einer miesen Masche, ins Bett kriegen! Glaubst du etwa, dass du etwas besonderes bist!?“

,,HA! Und das von dir?! Du hättest Videl doch nie im Leben geheiratet, wenn deine Furie von Mutter dich nicht dazu gezwungen hätte, als sie erfahren hat, das Pan unterwegs war!

Und falls du es vergessen haben solltest, meine kleine, unschuldige Betschwester;

Du selbst hast deinem eigenen Vater, nachgestellt!

Bilde dir bloß nicht ein, ich hätte deine Blicke damals nicht bemerkt!

Du hast ihn doch mit deinen Augen förmlich ausgezogen!

Deinen eigenen Vater! Selbst wenn er es nie bemerkt hat, weil er nicht einmal ansatzweise auf die Idee gekommen wäre, dass er dich auf diese Weise anmachen könnte,

spielt es keine Rolle, sondern es ist eine verdammte Tatsache!

Also komm´mir gefälligst nicht, mit deiner Möchtegern- Moral, für aussortierte Scheinheilige,

sonst wird mir noch schlecht!“

,,DU...HUND! DAS GEHT DICH EINEN VERDAMMTEN SCHEISSDRECK AN, VEGETA!

Das hat absolut nichts damit zu tun, dass mein Dad bis jetzt nur einzig und allein,

mit meiner Mutter zusammen war und du es schamlos ausnutzt, dass er noch nie, mit jemand anderen, als ihr Sex hatte!

Er ist gerade mal soweit erfahren, wie ein Teenager!“

,,Tja. Tut mir ja leid dich enttäuschen zu müssen, aber wie es aussieht, ist er das jetzt nicht mehr....

Außerdem kann ich Kakarott es weitaus besser besorgen, als deine frigide Mutter!

Oder hast du deinen Vater schon mal, IHREN Namen in eurem Haus laut schreien gehört, als er gekommen ist?! Etwa nicht? Nun, meinen hat er in dieser Woche mehr als nur einmal

geschrien. Natürlich nur, wenn er noch die Kraft dazu hatte....

,,Grrr...DU DRECKIGER-


Der Halbsaiyajin verstummte, schlagartig.

Gohans Kopf ging langsam zur Seite, als er in seinem Augenwinkel,

eine Bewegung registrierte. <<...Oh mein Gott...>>

Vegeta folgte Gohans Blick und erstarrte kurz darauf nicht weniger,

als Son Gohan es jetzt tat.

Beide spürten eine Art Panik, die sie von allen Seiten anzufallen schien.



,,Kakarott.“ Sagte Vegeta mit belegter Stimme. ,,Dad...“ Son Gohan schluckte schwer.


Der Lärm, das Aufflammen zweier Ki´s und der Haufen Geröll, der einmal eine Wand gewesen war, war bei den Freunden nicht unbemerkt geblieben.

Hinter Son Goku standen die Freunde, mit

mal mehr und mal weniger schockierten Gesichtern.


Yamcha, Kuririn und C18 stand ihnen am nächsten und selbst C18 ließ ihren Blick

unverständlich zwischen Vegeta und Son Gohan, hin und her wandern.

Yamcha und Kuririn hingegen, schienen völlig weggetreten zu sein.

,,K-kneif mich mal...Das glaub´ich ja jetzt nicht. Verdammt Yamcha, kneif mich.“

,,...Du zuerst.“

,,Und?“

,,Fehlanzeige. Ich glaub´s immer noch nicht. Und du?“

,,Keine Ahnung. Es tat zwar weh, aber überzeugt hat es mich auch nicht.“

,,Was hat das denn jetzt alles zu bedeuten?“

,,Ich schätze mal, nichts Gutes.“

,,Da schätze ich mal mit.“


Bulmas Mund stand offen und ihre großen, blauen Augen,

ruhten in fassungsloser Starre, auf Vegeta.

Trunks spürte, dass sie wankte und trat schnell an ihre Seite, um sie stützen zu können,

falls seine Mutter in Ohnmacht fallen sollte.

Während der junge Prinz, seine Hand auf Bulmas Rücken legte,

behielt er Son Goten im Augen, der sichtlich einen Schock erlitten hatte.

Die Mimik des jungen Halbsaiyajin, war vollkommen Ausdruckslos, seine schwarzen Augen

blickten leer ins Nichts und er zitterte leicht.

Trunks zog seine Augenbrauen tief in die Stirn und machte sich Sorgen um seinen besten Freund.

Nicht nur, dass dessen Mutter versucht hatte sich umzubringen, jetzt

schien auch der Grund dafür, offensichtlich zu sein und der junge Prinz konnte nur hoffen,

dass Son Goten dieses Drama, einigermaßen gut durchstehen würde.

Allerdings war Trunks sich nicht wirklich sicher, wie es ihm selbst, gerade ging.

Sie alle hatten den Streit zwischen Son Gohan und Vegeta mitangehört und was der junge Prinz davon hielt, dass sein eigener Vater mit dem Vater von Son Goten – Sex- hatte...

Trunks wischte sich den kalten Schweiß von der Stirn und fragte sich,

woran man wohl einen Schock, bei sich selbst erkennen konnte.


Piccolo verfluchte sich innerlich dafür, sich nicht mehr Mühe gegeben zu haben,

Son Gohan über Vegeta und Son Goku, aufzuklären.

War es denn falsch gewesen, dem Halbsaiyajin nicht klar und deutlich zu sagen, worum es ging?

Hatte Piccolo sich nur selbst schützen wollen, um nicht noch tiefer in diese Angelegenheit mit hinein gezogen zu werden?

Was bei Dende, hatte er sich nur dabei gedacht, es überhaupt zu wagen, sich einzumischen.

War er denn völlig bescheuert?! Hatte er sich etwa eingebildet, dass gerade er, der

von Sex soviel Ahnung hatte, wie ein Stein vom Fliegen, irgendwie helfen konnte?!

Piccolo massierte seine Schläfen und gab sich die Schuld daran, dass Son Gohan derart heftig reagiert hatte, als er herausgefunden hatte, was er früher oder später hatte herausfinden müssen.

In Piccolos Gedanken vermischten sich Vorwürfe mit Wut und Schuld zu einem erbarmungslosen Kopfschmerz.

Meister Popo sah zu Dende und der junge Erdenkami blinzelte nervös.

,,Ich weiß nicht was los ist. Ich hab zwar alles mitangehört, aber ich verstehe rein gar nichts.“ Antwortete Dende, auf Meister Popos ungestellte Frage.

,,Das seien alles sehr seltsam. Jetzt nicht nur herrschen Chaos auf Erden und im Universum, jetzt

das Chaos auch herrschen in allen Köpfen.“

,,Äh...ja. Ich glaube das trifft den Nagel auf den Kopf, Popo.“ Die Blicke der beiden, fielen wieder

auf den Prinzen und Son Gohan, die abwesend wirkend, zurück auf die Z-Gang starrte.

,,...Würg. Marron, Abgang.“ Bra machte eine nickende Bewegung mit ihrem Kopf nach hinten, während sie Marron ansah.

,, Wenn wir noch länger hier bleiben, werden wir mit Sicherheit irgendwann

deswegen bei so einem Psychoheini auf der Couch landen und dem dann die Ohren zu heulen,

dass wir keinen Freund haben und immer noch zu Hause wohnen, oder irgendein scheiß. Mann. Was ne abgefuckte Nummer, hier. Also echt. Aber wundern tut´s mich nicht. Nun ja.

Stören allerdings irgendwie auch nicht.“ Sagte Bra, eher zu sich selbst, als zu Marron,

welche ihr wortlos, zum Zimmer zurück folgte.

Dann blieb Bra plötzlich stehen, legte ihre Hände, wie ein Megaphon an ihren Mund und rief:

HEY DAD!

KEINE GROßE SACHE!

ICH WUSSTE EH SCHON LÄNGST, DASS DU AUF GOTENS DAD STEHST!

MIR IST EGAL, MIT WEM DU RUMMACHST ...Ähm...


Bra verengte kurz die Augen, überlegte scharf und dann überfiel sie ein breites,

ziemlich unangenehm wirkendes, Grinsen.


,,ALLERDINGS EINE TASCHENGELDERHÖHUNG WURDE MIR BESTIMMT

ÜBER DEN „SCHOCK“ HINWEGHELFEN, ODER WAS MEINST DU?!

AHAHA!

NA JA.

WIE AUCH IMMER!

GOKU HAT JA NUN MAL EINEN GEILEN BODY UND EINEN HINTERN ZUM NIEDERKNIEN!

ICH VERSTEHE DICH!

ALSO MACH DIR WEGEN MIR MAL KEINE GEDANKEN!

HAB DICH IMMER NOCH LIEB DAD! OH UND VERGISS NICHT DIE TASCHENGELDERHÖHUNG, JA?“


Marron starrte Bra mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen an, als hätte ihre beste Freundin, den Verstand verloren. (Was wahrscheinlich schon seid ihrer Geburt der Fall war.

Aber wenn man als Mädchen mit dem Namen „Büstenhalter“ aufwachsen musste,

hatte das eben auch seine Folgen.

Wenn man sich schon im zarten Kindergartenalter, gegen den Hohn und Spott, anderer wehren musste, war mein spätestens beim Abitur härter drauf, als ein Sargnagel. Jedenfalls, war Marron davon überzeugt, dass dies der Grund sein musste, warum Bra manchmal etwas...“dramatischer“ wurde. Dabei hatte Kuririns und C18´s Tochter nicht einmal die Tatsache miteinbezogen,

WER Bras Eltern waren...)


Yamcha, Dende und Kuririn fielen synchron mit einem lauten `RUMMS`, um.

Dann zog Bra, Marron, an deren Handgelenk, wieder weiter mit sich.

,,Komm´wir sehen mal nach Pan und Videl.“

Bra winkte mit einer Hand zurück, ohne sich dabei umzusehen.

Kurz darauf, verschwanden beide Mädchen, im nächsten Gang.


Vegeta hatte die Stimme seiner Tochter, nicht einmal gehört.

Seine Augen ruhten jetzt einzig und allein auf Son Goku.

Das, was der Prinz in dessen Gesicht lesen konnte, ließ ihn erzittern.

Es tat weh den Jüngeren zu sehen.

Ein seltsamer und ungewisser Schmerz, ohne Wunde als Beweis dafür,

warum es so weh tat.


Goku sah blass aus und seine Augen drückten blanken Horror aus.

Abwesend, schüttelte der Unterklassesaiyajin nun den Kopf und wich langsam,

ein paar Schritte zurück ohne den Blickkontakt zu Vegeta zu brechen.



,,Kakarott...“ Vegeta ging ihm einen Schritt entgegen und streckte seine Hand nach vorne aus,

als wolle er Son Goku davon abhalten, noch weiter von ihm zurückzuweichen.

Der Prinz blieb stehen, als der Unterklassesaiyajin ihm einen kalten Blick zuwarf.

Ein Blick, den weder Vegeta, noch irgendjemand anderes jemals auf Gokus Gesicht,

gesehen hatte.


Auch Son Gohan ging nun ein Licht auf und er verfluchte sich dafür,

nicht darauf geachtet zu haben, dass sein Vater, alles mitangehört hatte.

,,Mein Gott.“ Formte der Halbsaiyajin wortlos mit seinen Lippen.

Vegeta brachte keinen Ton heraus, aber er fühlte sich, als würden seine

Eingeweide ihn gerade, von innen strangulieren.


<<...Nein...Kakarott....nicht....nicht so....>>

Der Prinz spürte wie Verzweiflung ihm die Luft abschnürte.

Die Spitze seines Saiyajinschwanzes, schwang nervös, dicht über dem Boden

und zeichnete dort kleine Kreise.

Vegeta und Son Gohan wechselten nun unfreiwillig, einen verzweifelten Blick.

Es war tatsächlich, wie eine Art Zwang für sie, sich jetzt anzusehen.

Wahrscheinlich wollten beide einfach nur sicher sein,

dass der eine, sich mindestens genauso schuldig fühlte, wie der andere.


Schmerz.

Enttäuschung.

Fassungslosigkeit und Entsetzen.

Eine tiefe Demütigung.

All das war in Kakarotts Ki zu spüren, in seinem Blick zu erkennen und

es drang durch jede einzelne Pore des Unterklassesaiyajin.


,,Warum....“ Begann Son Goku und Vegetas und Son Gohans Kopf ruckten wieder zu ihm

herum.


Gokus Stimme klang sehr leise.

Kaum jemand wagte noch zu atmen.

,,So denkt ihr über mich...?“ Schien er eher sich selbst, als Son Gohan und Vegeta zu fragen.


,,Nein, du hast alles falsch verstanden, du-

,,Falsch verstanden, Son Gohan? FALSCH !?

Weil ich naiv bin? Weil ich nicht weiß, was ich tue!?“

,,Ich- Dad, bitte. Hör zu, ich...es ist so dass...“ Gohan brachte nicht mehr,

als ein Stottern zu Stande.

Er wusste einfach nicht, was er sagen sollte.

Aber er musste.

Er musste es wenigstens, versuchen.


,,Oh Gott Dad, hätte ich gewusst dass du-


,,Und du Vegeta?“ Unterbrach ihn Son Goku abprubt, als habe er kein Interesse mehr daran,

was Gohan zu sagen hatte.

Du hast es mir “besorgt“ ?! Ich bin jetzt dein, ja?“ Son Goku warf dem Prinzen einen

stechenden Blick zu.


,,...“


,,Antworte mir, Vegeta.“ Wiederholte der Unterklassesaiyajin, tonlos und leise.

Vegeta schwieg und ertrug mit aller Kraft Son Gokus Blick, wie eine harte Bestrafung.

Kerzengerade und mit verkrampfter Haltung, stand der Prinz da.

Nur sein Saiyajinschwanz verriet, was wirklich in ihm vorging.

Hektisch peitschte dieser jetzt, in kleinen Schwüngen, nach links und rechts.


Son Goku senkte seinen Blick wieder und sah nachdenklich,

mit gerunzelter Stirn zu Boden.


,,Dad...bitte...“ Goku sah Son Gohan nicht einmal an und schien tiefer in sich selbst und

seine Gedanken zu versinken, während sein Sohn noch immer versuchte,

die richtigen Worte zu finden.

Doch im Grunde wusste der Halbsaiyajin schon, dass es diese nicht gab.

Son Gohan bekam die Entschuldigung, einfach nicht über seine Lippen.

Denn im Moment fühlte sie sich genauso falsch und schmutzig an, wie die Worte,

die er gesagt hatte, um Vegeta zu verletzen, ebenso wie der Prinz es umgekehrt,

aus demselben Grund, getan hatte.


Niemand sagte etwas.

Niemand bewegte sich.

Alle schienen das eben gehörte noch längst nicht wirklich verstanden

zu haben.

Son Goku hatte mit Vegeta ...

Mein. Gott.


Außer Piccolo schienen die Freunde sich in einer Art Trance „des langsamen Begreifens“

zu befinden, in welcher nun jeder Einzelne von ihnen, angestrengt versuchte,

sich Vegeta und Son Goku in ein und demselben Bett vorzustellen.

Dieses Bild schlich sich automatisch hinter ihr inneres Auge, nachdem was sie

gerade gehört hatten.

Da die Freunde, die beiden Vollblutsaiyajin entweder nur kämpfend, streitend oder sich gegenseitig anschweigend erlebt hatten, fiel ihnen sogar die Vorstellung einer bloßen Umarmung

schon reichlich schwer und dann ...S.E.X ?

Das war alles ein wenig mehr Information, als sie sich alle gewünscht hatten und

ertragen konnten.

Verwirrte, bis sogar verängstigende Blicke wurden untereinander ausgetauscht,

dennoch schienen alle unfähig zu sein, ihre Fassungslosigkeit in Worte zu fassen.

Mit anderen Worten, der Schock hatte gesessen und bei einigen ging er

tiefer, als bei anderen...



Plötzlich unterbrach eine heiser klingende Stimme,

die unangenehm laut gewordene, Stille:



,,Son Goku. M-Mein... Son Goku.“


Chichi tastete sich dramatisch taumelnd, an der Wand entlang und steuerte

direkt auf den Unterklassesaiyajin, zu.

Gerade, als sie ihren überraschten Mann erreicht hatte, fiel sie direkt in seine Arme.


<<...Oh. Freude. Na, wenn das mal nicht, immer besser wird...>>

Piccolo verspürte plötzlich das dringende Bedürfnis, sich ein oder zwei Arme herauszureißen. - Alternativ auch Chichi von der Plattform zu schubsen, um ihr Vorhaben zu vollenden.

Er überlegte noch.


Wenn die Frau eines beherrschte, dann war es definitiv ein dramatischer Auftritt,

zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

<<...Das wird ein Desaster.

Dende, das IST schon ein Desaster...>> Piccolo rieb sich die Schläfen und rollte frustriert mit den Augen. <<...Was für Desaster....>>


Der junge Erdenkami, warf Piccolo einen mitleidigen Blick zu.


<<...Du bist doch Gott oder was?! Dann unternimm´ jetzt gefälligst etwas!...>>

<<...Hä? Ähm. Ja also, ich könnte den beiden ja ein Doppelzimmer geben und ein paar Vorhänge

für die Fenster und-...>

<<...ARGH! Nicht DAS, du Idiot! Ich fass´es nicht....

Schon gut. Vergiss´es. Ich übernehme das.“

<<...Ja, aber- ...>>


Piccolo stand auf und baute sich mit verschränkten Armen, in der Mitte der Freunde auf.

,, Trunks, geh mit Son Goten in den Raum von Geist und Zeit, wie ihr es vorgehabt hattet.“

Son Gohan ballte die Fäuste, zog seine Augenbrauen in die Stirn und machte einen

Schritt auf Piccolo zu. ,,Was? Nein. Ich will zuerst mit meiner Mutter sprechen und mein Dad-

,,Trunks!“ Wiederholte Piccolo scharf.

,,Hey. Komm´schon Son Goten. Deiner Mum geht’s gut und diese Sache hier...

Der junge Prinz ließ seinen Blick von Vegeta, hinüber zu Son Gohan und dann zu Chichi, schweifen.

Schließlich trafen blaue Augen, auf ebenholzschwarze.

Goku ließ ein leichtes Lächeln erahnen.

Dies genügte Trunks vorläufig als Versprechen, dass nichts schlimmeres passieren würde.

,,Diese Sache hier rengt sich schon wieder ein, du wirst sehen.“ Beendete Trunks seinen Satz.

Son Goten sah zu seinem Vater hinüber. Goku presste die Lippen aufeinander und fuhr sich

erschöpft wirkend, durchs Haar.

Dann wandt der Unterklassesaiyajin sich plötzlich, zu Son Gohan, um.

,,Sohn. Ich denke, Trunks und Son Goten könnten noch einen

Trainingspartner gebrauchen.“

,,Aber, Vater...“

Son Gohan starrte seinen Vater an, als hätte dieser gerade in einer anderen Sprache mit ihm gesprochen.

Nach einigem Zögern, nickte Son Gohan allerdings schweigend und folgte dann Trunks und

seinem Bruder, in den Raum von Geist und Zeit.

Son Goten blickte sich noch ein paar mal um, während die drei Halbsaiyajin sich entfernten,

wurde aber schließlich von Trunks behutsam um die Ecke und somit außer Sicht, geschoben.


,,Dende, Abmarsch.“

,,Eh?“

Piccolo warf dem Erdenkami einen genervten Blick zu.

,,A.B.M.A.R.S.C.H. Sagte ich.“

,,Oh. Ach so. Ja, klar, gut.

Popo, ...ähm, Abmarsch!“

,,Und was seien mit Essen in Küche? Ich haben genug gekocht, für ganzes Universum.

Wenn keiner Essen will, ich werden alles wegschmeißen müssen. Essen wegzuwerfen,

seien große Schande.

Großmutter Popo das schon immer gesagt hat.“

,,Na ja, äh...“


Unsicher sah Dende, zu Piccolo.

Doch bevor dieser seinem längst überfälligen Wutausbruch,

freien Lauf lassen konnte, ergriff Son Goku, das Wort.


,,Hey, da hat er recht. Und Hunger, habe ich wirklich.

Dende, Piccolo?

Wenn es euch nichts ausmacht, könntet ihr mir nach dem Essen

erzählen, was bis jetzt vorgefallen ist?“


,,A-aber Schatz! Wenn du Hunger hast, dann werde ICH dir etwas zu Essen machen.

Ich weiß doch, was du am liebsten magst.“

Chichi presste sich an Gokus Brust und krallte sich in seinem Gi fest.

Vegeta konnte nun ein lautes Knurren nicht mehr länger unterdrücken.

Allein ihre Nähe zu dem Unterklassesaiyajin, ließ ihn halb wahnsinnig werden.

Mit größter Selbstbeherrschung, blieb Vegeta stehen wo er war.


,,Weiß er schon, dass sie versucht hat sich von der Plattform zu stürzen und Gohan sie im letzten Moment, gerettet hat?“ Fragte Dende, hinter vorgehaltener Hand,

sprach dabei aber kein bisschen leiser, als sonst.


Dende schluckte schwer, als sich Piccolos Kopf, vor Wut rot entflammt und mechanisch langsam

zu ihm umdrehte.

Piccolos Augen schienen unnatürlich starr, aus ihren Höhlen hervorzuquellen und dem jungen Erdenkami war so, als ob die Temperatur in seinem Palast, gerade rapide angestiegen war.


<<...Hngrrrr. NEIN. Aber er weiß es JETZT, nachdem DU es LAUT gesagt hast.

Sag mal. Dende, kann es eigentlich sein, dass dir die Luft hier oben nicht bekommt, oder so was!?

Langsam habe ich nämlich den Eindruck, als ob sich dein Verstand, nach und nach, verabschieden

würde. Im Moment wäre sogar Satan ein besserer Gott, als du...>>


Dende blickte beschämt auf seine Füße und umklammerte sein hölzernes Zepter.


<<... Mr. Satan wäre sogar ein besserer Gott? - Wie fies, Piccolo. Das war gemein ...>>


<<...Ach ja. Verklag mich doch...>>


,,Chichi?“ Verwirrt musterte er das Gesicht seiner Frau.

Die Schwarzhaarige wandt dramatisch ihren Kopf zur Seite und

verbarg ihr Gesicht, scheinbar beschämt, in Son Gokus Gi.

Leidend und mit tränengefüllten Augen, blickte sie dann wieder auf.


Wieder ertönte ein Grollton aus Vegetas Richtung.

Selbst wenn er mit aller Kraft versucht hätte, es nicht zu tun, konnte er nicht

verhindern, dass er trotzdem drohend knurrte.


,,Chichi?“ Wiederholte Goku, ungeachtet dessen,

dass Vegeta näher an die beiden heran getreten war und

Chichis Rücken nun, mit seinen Augen durchbohrte.


Dann sah Chichi plötzlich an Son Gokus Schulter vorbei, zu Vegeta.

Ein unbeschreiblich giftiger Blick, lag in ihren tiefschwarzen Augen.


,,ER! ER HAT DIR EINE GEHIRNWÄSCHE VERPASST, DAMIT DU

MICH BETRÜGST!“


Vegeta verengte die Augen und ballte seine Hände zu Fäusten.

,,Wiederhol´das Weib.“ Zischte er. Tu´mir den Gefallen und wiederhole was du gerade

gewagt hast zu sagen.“


Chichi versteckte sich sofort schützend, an Son Gokus Brust und

begann zu Schluchzen.

,,H-hast du gehört Goku? Er hasst mich! Vegeta hasst mich und du-

Sie hob ihren Kopf an und blickte mit rot verweinten Augen wieder hoch.

,,Du bist nicht schwul. Ich weiß, dass du es gar nicht sein kannst. ER hat dich

mit irgendeinem Saiyajintrick dazu gebracht, dass du dich für ihn ausziehst,

Son Goku!

Glaub mir, du bist nicht schwul! Hörst du ?

,,Grrrrrrrrrr...“ Vegetas Gesicht glich nun einem dunklen Schatten,

in dessen Mitte zwei vor Wut glühende Höhlen lagen, die wild aufblitzten.


,,An alle dem ist nur dieser kleine Bastard Schuld! Er hat dich dazu gebracht,

ihm zu vertrauen und so gesehen hat er dich sogar vergewal-


,,HALT DEN MUND CHICHI ! HALT ENDLICH DEN MUND!“

Chichis Augen wurden riesig und sie erstarrte, für einen

Moment.

,,Aber...Goku!“


Der Unterklassesaiyajin, nahm sie bei den Handgelenken und

löste sich aus ihrem Griff.

Betroffen und resigniert sah er zu Boden und atmete einmal tief durch,

bevor er wieder, sprechen konnte.


,,Mir ist egal was du denkst Chichi.

Aber ich kann dir einfach nicht mehr länger zu hören.

Ich- Es tut mir leid. Ich kann das nicht mehr...Ich kann es einfach nicht. „

Goku fuhr sich erschöpft durchs Haar. Er wirkte so blass und niedergeschlagen, als

habe er monatelang, keinen Schlaf bekommen.


,,Es tut mir Leid.“ Dieses mal, galten die Worte, dem Prinzen.

Son Goku sah ihn nicht an, sondern blickte lediglich in

Vegetas Richtung.


,,Kakar-

Son Goku wand sich,

ohne einen weiteren Blick oder ein weiteres Wort,

von Chichi und Vegeta, ab.

,,UND WAS IST MIT MIR?! DU HAST KEIN RECHT MICH ZU VERLASSEN!!!

HÖRST DU MICH!? ICH HABE ALLES FÜR DICH GETAN! TAG FÜR TAG! ALLES!

WILLST DU ETWA, DASS ICH NOCH MAL VERSUCHE, MICH UMZU-

Chichi schlug ihre Hände vor den Mund und verfluchte sich dafür, was sie beinahe gesagt hätte.

Aber vielleicht, war es ja noch nicht zu spät?


Goku hielt inne und sah über seine Schulter zurück, zu Chichi.

Seine Frau ließ langsam die Hände wieder sinken und zwang sich zu einem

unschuldigen, süßlichen Lächeln.


Son Goku lächelte ebenfalls. Allerdings war es ein Lächeln, das dieser Beschreibung nicht

annähernd würdig gewesen wäre.

Seine Augen musterten sie kühl und ein wissender Ausdruck legte sich auf

Gokus Gesicht.

Dann wurde sein Lächeln zu einem bereuenden Grinsen.

Eine Mischung aus Schmerz und Belustigung.


,,Willst du mir drohen, Chichi?“ Fragte er ohne Betonung in der Stimme.

,,Was? Nein! Hahaha. Nein, Schatz. Natürlich nicht.“


Son Goku hob sehr langsam seine Hand und ließ einen relativ kleinen

Ki- Ball in seiner Hand erscheinen.

Chichi wich fassungslos einen Schritt zurück.

Ihre Augen hetzten abwechselnd, von dem Ki-Ball, zu Son Goku hin und her.

Vegeta runzelte die Stirn und beobachtete verwundert, die Szene.


,,Willst du dass ich dir drohe?“ Fragte Son Goku ebenso tonlos, wie zuvor.

Chichi zögerte und man sah ihrer angestrengten Mimik an,

wie sehr es gerade in ihrem Kopf zu arbeiten begann.

Dann sah man, wie ihr Gesicht plötzlich jeden Ausdruck zu verlieren schien

und eine wütende Grimasse darunter hervortrat.


,,Hahahahahaha! Glaubst du etwa, du kannst mir Angst einjagen, Son Goku!?“

Rief sie, in einem hysterischen und hellen Ton aus.

,,Du bist so dumm, dass ich beinahe schon Mitleid mit dir habe.

Aber nun gut. Du willst es ja nicht anders. Aber bilde dir nicht einen Moment lang ein,

dass Son Gohan und Son Goten, auf deiner Seite stehen würden!“


Der Ki-blast, welcher für einen Moment lang, den Gang in ein weiß-gelbes Licht

getaucht hatte, verschwand in Son Gokus Hand.

Langsam ließ er seinen Arm wieder sinken und fixierte Chichi mit

seinen dunklen Augen.


,, Wir werden ja sehen...“ War alles, was er sagte, bevor er sich umwand, um

in der Küche nach Meister Popo, zu suchen.


,,Kakarott.“ Flüsterte Vegeta. ,,Kakarott...“ Er schloss die Augen und hörte wie sein

eigenes Herz sich rebellierend, gegen seine Brust, drängte.

Dann spürte Vegeta jedoch einen harschen Griff an seinem Gi.

Es war Chichi.


Doch noch bevor sie ihn an keifen konnte, fand Chichi sich panisch kreischend,

gegen die gegenüberliegende Palastwand, gedrückt.

Vegeta hielt ihr den Mund mit einer Hand zu und presste ihr seinen

Unterarm unter die Kehle.


,,Hör mir zu und hör mir lieber gut zu, Weib.

Wenn du auch nur einen Zentimeter geradeaus denken kannst und

ich bei deinem kleinen „Selbstmordversuch“ nicht noch nachträglich,

ein paar Verbesserungen vornehmen soll, dann lass Kakarott in Ruhe.

Falls du dir einfallen lassen solltest, seine Söhne in irgendeiner Weise,

gegen ihn aufzuhetzen oder ihn in sonst einer Art jemals wieder verletzen solltest, werde

ich dir zeigen, was es bedeutet sich mit einem Saiyajinprinzen anzulegen.

Nicke, wenn du mich verstanden hast.“ Vegeta hatte all das, mit einer leisen und

beängstigend ruhigen Stimme gesagt, die Chichi am ganzen Leibe gefrieren ließ.

Hass flammte in Vegetas Augen auf und er ließ keinen Zweifel daran,

wie ernst er es meinte.


Chichi blinzelte verängstigt, nickte dann aber heftig und schnappte unter Vegetas

Griff, verzweifelt nach Luft.


,,Gut. Und vergiss dein Versprechen lieber nicht, Weib...“

Damit ließ Vegeta, Chichi wieder los und kehrte ihr den Rücken zu.

Die Schwarzhaarige sank sofort an der Wand zu Boden und starrte,

unfähig etwas zu sagen oder zu tun, ins Leere.


Wortlos überließ Vegeta sie,

sich selbst und ihren Gedanken.



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Son Goku hatte sich dazu entschieden, Dende und Piccolo sofort aufzusuchen.

Es dauerte eine ganze Stunde lang, bis sie ihm alles erzählt und eine weitere halbe Stunde, bis

Goku alles verstanden hatte.

Nachdem alles wichtige gesagt worden war, bat Piccolo den Saiyajin noch um ein

Gespräch unter vier Augen.

Goku lehnte ab.

Er wusste bereits, dass es um Chichi, Vegeta und Son Gohan gehen würde.

Aber nach allem, was passiert war, konnte er sich auch mit größter Mühe nicht

dazu durchringen, so ein Gespräch zu führen.

Er wollte im Moment nicht einmal mehr daran denken. Wenigstens

ein paar Stunden nicht.

Außerdem. Bei Kami! Naeves, Kibito und der Kajin waren ja schon ein

ausgewachsener Gehirntumor für sich!

Es stand fest dass Son Goku sehr bald etwas unternehmen musste.

Die Raumkapseln waren bereit und alle Hoffnungen ruhten wieder auf ihm.

Sie sagten es nicht, aber Goku wusste, dass es so war und Dende möge ihn verfluchen,

wenn er seine Freunde enttäuschen sollte.


Aber vorerst...Wenigstens ein oder zwei Stunden an nichts denken müssen.

Nur eine kleine Weile noch.



,,Son Goku?“

Der Unterklassesaiyajin ließ seine rechte Hand auf der Türklinke ruhen und

blickte über seine Schulter hinweg, zurück zu Piccolo. Dende

hatte sich indessen bereits zurückgezogen.

,,Hm?“

,,Alles wird gut...“

Son Goku drehte sich nun ganz um und sah Piccolo einfach nur an.

Dann schmunzelte er und legte den Kopf leicht schief.

,,Hey. Das ist mein Satz.“

Piccolo wurde leicht rot und wandte sich schnell von Gokus Blick ab.

Dann räusperte er sich.

,,Dann behalte ihn gefälligst auch und zieh´nicht so ein Gesicht...Das steht dir nämlich nicht.“

Gokus Schmunzeln, wuchs zu einem Lächeln.

,,Ja. Verstanden.“

Er nickte seinem alten Freund zu und verließ den Konferenzraum, des Palastes.


Nachdem Son Goku den Raum verlassen hatte,

sah Piccolo noch einige Zeit, auf die geschlossene Tür.

Sorgenfalten, formten sich auf seiner Stirn und ein schweres Seufzen erklang.



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Son Goku stand seid einigen Minuten schon, vor seinem Bett und starrte auf das Kissen.

Er hatte wirklich Hunger, und wäre auch in die Küche zu Meister Popo gegangen, aber

irgendwie hatte ihn sein Weg in das nächstliegende Zimmer geführt.

Es war zwar nicht sein eigenes, aber es sah beinahe genauso aus.

Hier und da unterschied es sich in einigen Details von dem seinen, mehr aber auch nicht.


Gokus Kopf schwirrte und seine Gedanken formten sich zu einem pochenden Kopfschmerz.


,,Ich sollte mich noch mit Bulma unterhalten. Bestimmt hat sie noch irgendetwas

intelligentes zu der Bedienung des Raumschiffs zu sagen, das ich wissen muss.“


Eine weitere Minute verging, bevor Son Goku sich, längs auf das

Bett fallen ließ und sein Gesicht in das weiche Kissen vergrub.

Obwohl die Erde in so großer Gefahr schwebte, konnte Son Goku nur

an Vegeta und Son Gohan denken.

Er fühlte sich schuldig deswegen und war sogar irgendwie wütend auf sich selbst.

Es war das allererste mal, dass nicht nur die Welt in der er lebte, sondern auch die Welt

in seinem inneren, in der er fühlte, drohte unterzugehen.

In der einen Welt, war es der Kajin, welcher sein Feind war und in

seiner eigenen kleinen Welt war es... Vegeta? Chichi? Gohan?

Oder doch er selbst...


,,Hmdhsngtewzwqo!...hdmmmskiwolpp!“ Fluchte Son Goku ins Kissen.

Als er keine Luft mehr bekam, drehte er sich lustlos wieder um und starrte

an die Decke.


,,Meine Frau hasst mich, Vegeta ist ein Arschloch und mein eigener Sohn

glaubt, ich könnte nicht bis drei zählen.- Großartig. Einfach großartig.“



Seid das mit Vegeta angefangen hatte, schien ihm einfach alles aus den Händen zu gleiten.

Er hatte einfach nichts mehr unter Kontrolle und war zu irgendeinem verliebten

Irren mutiert, der die ganze Zeit nur im Kopf hatte, wie Vegeta riecht, wie er schmeckt, wie er aussieht, wie er geht und wie es sich an fühlt wenn ihre Lippen berühren.

Goku schüttelte leicht den Kopf.

Vielleicht war er ja selbst Schuld daran, dass Vegeta scheinbar

zu glauben schien, dass er ihm jetzt „gehören“ würde.

Gehören. So ein Schwachsinn konnte auch nur von Vegeta kommen.


,,Arschloch.“


Son Goku hatte nicht unbedingt verbergen können, wie sehr er sich nach Vegeta sehnte.

Aber warum denn auch? War es denn vielleicht tatsächlich naiv,

seine Gefühle so offen zu zeigen? War es dumm?

Nun ja. Zugegeben.

Wirklich geholfen hatte ihm seine Verhaltensweise gegenüber dem

Prinzen, ja nicht unbedingt.

Son Goku war die meiste Zeit entweder frustriert, verwirrt oder fühlte verletzt.

Von wegen Liebe. Bis jetzt war es mehr eine Qual als sonst etwas!


Goku schloss seine Augen und zog sich das Kissen in die Stirn, um ein

wenig das Licht abzuschirmen.

Er hatte Vegeta gesagt, dass er ihn lieben würde und was hatte der Prinz ihm

darauf geantwortet?

Nichts. Nur das große Schweigen.

Aber Son Goku hatte ja auch nie vorgehabt Vegeta zu drängen und wenn der Prinz

seine Gefühle nicht erwidern konnte, dann war es für den Jüngeren in Ordnung.

...Oder etwa nicht?

Jedenfalls glaubte Son Goku dass es das war.


Der Unterklassesaiyajin seufzte und drehte sich zurück auf den Bauch.

Das Kissen zog er sich nun mit beiden Händen, wieder über seinen Kopf.

Sein Saiyajinschwanz schien seine Stimmung zu reflektieren.

Wütend, trommelte dieser auf die Matratze.


Son Goku hörte sich selbst Knurren, als sich eine Aura, seiner Tür näherte.


Vegeta.


Entschlossen, den Prinzen vor der Tür stehen zu lassen, bis dieser schwarz werden würde,

drehte Goku sich erneut um und zog sich zu dem Kissen nun auch das Laken über den Kopf.

Vegeta betrat ohne anzuklopfen das Zimmer, verharrte kurz und schloss schließlich

die Tür hinter sich.

Kurz darauf, spürte Son Goku einen kalten Luftstoß auf seiner nackten Brust.

Der Prinz hatte ihm das Laken langsam weggezogen und schien es jetzt,

auf das Kissen abgesehen zu haben.

Als der jüngere Saiyajin es selbst zur Seite nahm, trafen ihre Blicke aufeinander.

Vegeta sagte nichts und Goku dachte gar nicht daran, den Anfang zu machen.

Nach einer kleinen Weile, befeuchtete Vegeta seine trockenen Lippen, öffnete den Mund und schloss ihn wieder.

Goku verdrehte verärgert darüber die Augen und wand sich vom Blick des Prinzen ab.

Wenn Vegeta nichts mehr zu sagen hatte, dann bitte!

Weitere Minuten verstrichen, in welchen beide die Sekunden schmerzhaft

an sich vorbei ziehen, spürten.


Plötzlich spürte Son Goku wie weiches Fell sein Handgelenk betastete.

Er sah zu Vegeta, der allerdings jetzt einen gedachten Punkt am Fenster zu fixieren

schien.

Als Son Goku seine Hand nicht weg zog, schlang sich der Saiyajinschwanz des Prinzen weiter

um das Handgelenk und dessen Spitze begann leicht über den Handrücken des Jüngeren zu streichen.


Goku spürte, wie ein warmer Schauer durch jede einzelne seiner Zelle fuhr, als Vegeta

hingebungsvoll und zärtlich damit fort fuhr weiches Fell an milchige Haut zu schmiegen.

Auch der Saiyajinschwanz des Unterklassesaiyajin reagierte nun.

Zaghaft wandt dieser sich über seine eigene Hüfte hinweg und schien nach

Vegetas Arm zu tasten. Vorsichtig, sehr langsam und zögerlich.



Der Prinz seufzte verzweifelt, als die Türe aufflog, und Yamcha ins Zimmer platzte.

Der Z-Fighter erstarrte schlagartig, zu einer Salzsäule.

Sofort wand sich Vegetas Saiyajinschwanz zurück um die Hüfte des Prinzen.

Vegeta stand auf.

Son Goku beobachtete dieses Verhalten.

Und es verletzte ihn beinahe so sehr, wie das,

was Vegeta und sein Son vorhin über ihn gesagt hatten.


,,Whoa! Heyyy! Hi! ...Ich meine- Sorry Leute!

Hahaha! Dende hat mir wohl das falsche Zimmer zugeteilt.

Öhm...Tja also. Ich habe nichts gesehen! Es gab ja auch nichts zu sehen.

Deshalb kann ich gar nichts gesehen haben. Kami sei Dank!

Oh, nein, Moment. Ich meine natürlich hätte es mir rein nichts

ausgemacht etwas zu sehen, wenn es etwas zu sehen gegeben hätte versteht sich.

Das mit dem „Kami sei Dank“, war anders gemeint. Ich wollte nur sagen, dass wenn ich was gesehen hätte oder falls ich auch noch irgendwann einmal etwas sehen sollte, dann-


,, Fall tot um.“ Empfahl Vegeta, als er an Yamcha vorbei ging und auf dem Gang verschwand.


,,H-hab ich was falsches gesagt?“ Verwirrt beobachtete Yamcha, wie Son Goku verneinend den Kopf schüttelte, mit den Achseln zuckte und sich wieder zurück aufs Bett fallen ließ.


,, Ähm...Hör mal Son Goku.“

Yamcha trat einen Schritt ins Zimmer.

,,Es ist eine Menge passiert...“

,,Hhm.“

,,Wir sind schon ewig miteinander befreundet und wenn du mit mir,

über die Sache reden willst, dann-

,,Will ich nicht.“ Unterbrach Son Goku, Yamcha.

Der Z-Fighter, atmete weiter.

Einerseits war er erleichtert.

Andererseits war Yamcha aber auch enttäuscht darüber,

dass Son Goku nicht mit ihm reden wollte, gerade weil ihre

Freundschaft schon so lange währte.


,,Danke.“Ergänzte Son Goku. Doch dann sah er, wie Yamcha stillschweigend,

die Stirn runzelte und ins Grübeln versank.

,,Jederzeit mein Freund. Ich hoffe, das weißt du?“ Antwortete der Krieger.

Seine Augenbrauen hoben sich wieder und er lächelte.

,,Ja. Ich weiß.“ Son Goku erwiderte das Lächeln.

,,Okay...“


Mit gemischten Gefühlen, verließ der Z-Krieger den Raum.



Das brachte doch alles nichts.

Wieso war alles auf einmal so verdammt kompliziert geworden?


<<...Blöde Frage. Wieso? Weil du mit dem Prinz der Saiyajin geschlafen, dich in

ihn verliebt hast und seid du ihm es auch noch gesagt hast,

einfach an nichts anderes mehr denken kannst, Idiot!

Scheiße. Vor ein paar Wochen noch, wäre mir nichts anderes im Kopf herum gegangen als dieser mächtige Kajin, der Kampf mit ihm und mein Training, bis es endlich zum Kampf gegen ihn

kommen würde.

Ja. Klasse. Und statt schon seid Tagen auf dem Weg zu sein, liege ich wie ein kleines Mädchen

auf dem Bett und weiß nicht ob ich heulen, lachen oder mir Vegeta dafür verprügeln sollte,

was er gesagt hat...>>



<<...S...o...n...ku?...Son..ku...

Son Goku?

SON GOKU?!...>>


Son Goku sprang in einem Satz vom Bett auf.



<<...Meister Kaioh?!...>>


<<...Nein.

Und piss die Wand an, Gott sei Dank nicht...>>


Goku hob eine Augenbraue an.


<<...Ich soll was? Wer spricht da?...>>

<<...Der Dai Kaioh, Jungchen!...>>

<<...Ah. Hallo! Schön von Euch zu hören!...>>


<<...Ja. Mich zu sehen, soll sogar noch schöner sein, hat man mir gesagt.

Es gibt Tage, da komme ich einfach nicht vom Spiegel weg und-

Aber reden wir von etwas anderem.

Ich habe keine Connections mehr zu Enma, dem Kaiohshin von vor 15 Generationen,

und kein Honk außer dir, antwortet mir mehr.

Dafür gibt es nur drei mögliche Gründe.

Entweder sind alle tot, der Kajin ist Schuld, oder es wird mal wieder die Party des Jahrhunderts geschmissen und keiner hat mich eingeladen. Was denkst du? ...>>


<<...Na ja, also das Zweite klingt für mich irgendwie am wahrscheinlichsten...>>

<<...Gut, dann bin ich ja beruhigt. Mehr wollte ich gar nicht wissen.

Also dann. Mach´s mal gut und immer schön senkrecht bleiben, Jungchen...>>

<<...Hey, was?! War das etwa alles was Ihr mir zu sagen hattet?...>>

<<...Hm. Lass mich mal nachdenken. Gesagt wer ich bin, habe ich dir?...>>

<<...Ja...>>

<<...Und habe ich dich auch schon gefragt, was du denkst, weshalb sich keiner

mehr im Universum außer dir, via Telepathie, erreichen lässt?...>>

<<...Ja....>>

<<...Ha! Dann muss ich dir zweifellos auch schon gesagt haben, dass Kibito und Naeves in das schwarze Loch gezogen worden sind...>>

<<...SIE SIND WAS?! KAMI!? NEIN! MIT KEINEM WORT!...>>

<<...Verdammt. Mir war auch so, als hätte ich irgendetwas vergessen.

Sorry Son Goku. Ich mag zwar aussehen, wie ein junger Gott in der Blüte seines Lebens,

aber mit dem Alter lässt dummer Weise, auch das Gedächtnis nach. Du verstehst?...>>

<<...Sie wurden also in das Loch gesaugt? Beide? Das fasse ich nicht - Mein Gott...>>

<<...Ja. Ziemlich übel. Sag´mal, hattest du keine Zeit sie zu retten oder so was?

Vielleicht Terminstress? Verschlafen? Hattest du Verstopfung?

Bei mir ist das jedenfalls meistens so.

Du weißt ja wie das ist.

Klingelt mein Handy nicht, piept mein Pager.

Piept mein Pager nicht, klingelt mein Handy.

Und dann die ganzen Seelen, die sich bei mir über zu harte,

oder zu weiche Betten beschweren.

Von den restlichen toten Irren, die mich scheinbar für ihre Mama halten,

rede ich mal gar nicht.

Und mein Stuhlgang ist auch alles andere als vorzeigbar.

Es flutscht einfach nicht mehr so wie früher, weißt du?

Aber dass ich noch immer so ein sexy Spoiler bin, überrascht mich

beinahe jeden Tag selbst ...>>

<<...Ich muss etwas unternehmen. Irgendetwas muss ich

tun, um ihnen zu helfen...>>

<<...Jungchen. Du kannst nichts mehr für sie tun.

Einmal im schwarzen Loch gefangen,

wird ihnen so lange die Energie abgesaugt, bis sie schließlich sterben.

Jedes Lebewesen braucht Energie, sogar die Toten.

Das dürftest du noch von deiner Zeit als Toter wissen.

Als du einen Tag auf die Erde durftest, und gegen Boo in

der Saiyajinstufe drei gekämpft hast, hast du unglaublich

viel Energie dabei verloren.

Im Jenseits ist von Natur aus schon mehr Energie vorhanden, da es eine

Zwischenwelt bestehend aus Himmel und Hölle, mitten

am Scheidepunkt des unendlichen Universums ist.

Das bedeutet nichts anderes, als dass es im Jenseits auch unendlich viel

Energie gibt.

Energie, welche die Seelen aufnehmen um weiter zu existieren und

irgendwann wieder geboren zu werden.

Ohne diese Energie fällt das ganze System zusammen.

Niemand wird mehr wieder geboren und die Toten verlieren

ihre Seelen, weil diese dann die einzigen verbleibenden Energiequellen darstellen.

Nur dass es es dann ein Kreislauf sein wird, der nicht funktioniert.

Werden nämlich die Seelen in Energie umgewandelt, dann

wird es irgendwann zu einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes kommen.

Keine Wiedergeborenen Seelen, kein Leben mehr im Universum.

Alles wird zu einem großen Nichts.

Und das Jungchen, ist das eigentliche Chaos.

Die Erdbeben und alles andere, sind nur Nebensächlichkeiten,

dagegen...>>


<<...Ach du Scheiße...>>


<<...Du sagst es. Nun und ohne Energie, werden sich Kibito Kai und dieser Naeves ebenfalls in

Nichts auflösen. Denn wie ich dir gerade eben erklärt habe,

bestehen ihre Seelen auch aus reiner Energie, die das schwarze Loch

dann absorbieren wird.

Alleine der Versuch die zwei da raus zu holen, bevor sie sich auflösen, wäre Kamikaze, weil alles

das von Energie umgeben ist, oder Energie enthält dasselbe Schicksal erwartet...>>


<<...Alles und – jeder?...>>


<<...Genau das sagte ich gerade....>>


<<...Trotzdem. Ich muss es wenigstens versuchen! Ich in meinem ganzen Leben noch nie aufgegeben, ohne es vorher wenigstens versucht zu haben!...>>


<<...Sag´mal- Hast du mir gerade überhaupt zugehört?!

Ist dir klar, dass das völlig bescheuert ist, und du mit

absoluter Sicherheit drauf gehen wirst, Jungchen?...>>


<<...Ich muss! Ich muss es versuchen!

Ich werde sie nicht im Stich lassen!...>>


<<...Kami. Schon gut. War ja nur eine Frage.

Tja. Aber ich dachte mir schon dass du so etwas sagen wirst.

Ich gehe davon aus, dass du alleine-


<<...Vegeta bleibt hier! Ich habe schon zu lange gewartet und es ist so gesehen

meine Schuld, dass Naeves und Kibito jetzt in großer Gefahr schweben.

Und Vegeta... Ich kann sein Leben nicht riskieren.

Das Meine, muss also reichen..>>


<<...Das nenne ich eine Ansage. Kein Wunder, dass du damals

Paikou-Han mit links besiegt hast und Meister Kaioh so große Stücke auf dich hält.

Du bist zwar zweifellos lebensmüde und hast eine tüchtige Vollhacke, wenn

du glaubst du könntest deine beiden da lebend rausholen, aber eines muss man

dir lassen. Du hast Mut, Jungchen...>>



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Kurze Zeit später:



,,Dad?“ Son Gotens schwarzer Schopf tauchte hinter der Tür auf.

Seine Augen schweiften durch das Zimmer,

in welchem er bis vor ein paar Sekunden noch seinen Vater gespürt hatte.

Jetzt war von Goku allerdings nichts mehr zu sehen und zu spüren, war er auch nicht?!


,,Hmm. Unterdrückt, Dad sein Ki? Komisch...“




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Vegetas Faust durchbrach die Wand, als er vor dem Badezimmerspiegel,

in seinem Zimmer, stand.

Kacheln fielen dumpf klirrend, zu Boden.

Dasselbe, hätte der Prinz am liebsten mit Yamcha getan, als

dieser Vollidiot wie ein Berserker ins Zimmer geplatzt und

sie unterbrochen hatte.


,,Dieser Vollidiot.“ Zischte Vegeta. Er hatte Yamcha noch nie leiden können,

aber so sehr hatte der Prinz noch nie den Drang verspürt,

dem Z-Krieger den Hals mit seinen bloßen Händen, umzudrehen.


Yamcha hatte alles versaut! Kakarott hatte bereits auf Vegeta reagiert und wenn dieser

schmalbirnige, gehirnamputierte, weichflötige....

,,Grrrrrr.“


Vegeta spross eine Ladung Wasser entgegen, als er das Waschbecken nicht mehr fest, sondern

plötzlich in seinen Händen hielt.

,,Fuck.“ Vegeta konzentrierte sein Ki, zu einem

Bleistift- dicken Strahl, den er auf die offene Bruchstelle lenkte.

Nach weiteren nassen Sekunden, schmolzen die Kacheln zu einem seltsamen

Gebilde zusammen, welches das Leck schließlich wieder verschloss.

Vegeta verdrehte über sich selbst verärgert, die Augen und schüttelte verächtlich den Kopf.

Kami. Er hatte doch nicht ein Wort von dem ernst gemeint, was er zu Son Gohan, diesem

unverschämten, brillentragenden Pseudosaiyajin, diesem...

„Grrrrrrrrrr.“


Um nicht zu riskieren, das kleine Bad vollständig auseinanderzunehmen, ließ Vegeta sich an der Wand zu Boden sinken und atmete ein paar mal kontrolliert, tief durch.

Vegeta zog die Beine an und stützte seine Ellenbogen, auf den Knien ab,

während er seine Stirn in die Hände stützte.

Das durfte einfach alles nicht wahr sein. Er, der Prinz der Saiyajin, saß wie ein

Bündel Mensch zusammengekauert auf dem verdammt nassen Badezimmerboden

und es war ihm scheiß egal, was noch geschehen würde, wenn Kakarott jetzt nur

durch diese Tür kommen, ihn dämlich angrinsen und ihm sagen würde, dass alles in

Ordnung war.


Vegetas Finger griffen fester in sein Haar. Ein wütendes Grollen folgte einem

schweren Seufzen.

Wie konnte er sich nur derart gehen lassen!?

Wie konnte er nur zulassen, sich in einen Unterklassesaiyajin zu verlieben!?


...


Vegetas Augen weiteten sich und alles um ihn herum verschwamm zu

einer Offenbarung, in welcher nichts weiter als Licht und Schatten

existierte und alles so klar und offen erkenntlich war, wie Himmel und Erde.

Ein Einblick in sein Inneres, welchen der Prinz, seid er fünf Jahre alt geworden war,

vermieden hatte.


Vegeta wusste es jetzt.

Vielleicht wusste er es schon, nachdem er Kakarott das erste mal gesehen hatte.

Diese Kraft. Diese überwältigende Aura. Diese Augen...


Zynisch lachend ließ der Prinz seinen Kopf zurück an die Wand sinken.

,,Ich fasse das einfach nicht. Ich liebe ihn. Vegeta begann zu lachen. ,,Ich

liebe ihn!

Und dieser verdammte Bastard, hat es doch tatsächlich wieder geschafft,

mir um einen Schritt voraus zu sein, indem er es gewagt hat, es mir als erster zu

sagen. Das ist einfach unfassbar.“


Vegeta schüttelte langsam den Kopf und der Hauch eines Schmunzeln,

geisterte über seine Lippen.

Er hatte sich das ganze etwas anders vorgestellt.

Der Prinz wollte um keinen Preis, dass jemand von ihm und

dem Unterklassesaiyajin erfährt. Noch nicht. Und jetzt?

Oh Kami. Alles war so unglaublich schwer und kompliziert geworden, dass

es Vegeta beinahe schon egal war.

Er schlief mit Kakarott. Alle wussten es jetzt. Und es war Vegeta egal.

Der Prinz empfand im Augenblick weder Scham, noch Wut.

Nun ja. Vielleicht lag es auch an seinem Saiyajinschwanz.

Es war sogar mehr als nur wahrscheinlich, dass es so war.

Hormone sind etwas eigenartiges.

Sie können jemanden so schnell aus der Bahn werfen, dass

man den Eindruck hat, sich plötzlich im freien Fall in einen

bodenlosen Abgrund zu befinden.

Ob im positiven oder aber im negativen Sinne, spielte dabei keine Rolle,

weil man es sowieso nicht mehr einschätzen konnte.


Und so, wie Kakarott bis jetzt nicht einmal ansatzweise, alle Fähigkeiten, die ihm

sein Saiyajinschwanz bot verstand, so begann Vegeta sich nun langsam zu

wünschen, dass der Unterklassesaiyajin dies auch nie begreifen würde.

Nicht auszudenken, was ein ohnehin schon Prachtexemplar eines

Saiyajin, wie Kakarott es nun mal unübersehbar war, anstellen würde,

sobald er wusste, dass er Vegeta mit nur einer Berührung seines Schwanzes,

an der richtigen Stelle, auf die Knie bringen konnte.

Oder wenn der jüngere Saiyajin lernen würde,

seinen Pheromonausstoß zu kontrollieren.

Kami. Vegeta hätte nicht die geringste Chance zum Widerstand.

Nur ein kleiner Hauch, von Gokus Eigengeruch, gemischt mit ein paar

Pheromonen und der Prinz würde nicht einmal mehr darauf warten,

bis sie sich ihrer Kleidung entledigt hätten...

Wie gesagt. Nicht auszudenken.


Es war eine Art Reaktion die beide Vollblutsaiyajin

verspürten, sobald sie sich in der Nähe des anderen aufhielten.

Normalerweise, hätte Son Goku sich nicht so schnell wieder auf

die Annäherungsversuche Vegetas eingelassen, als dieser versucht hatte,

eine stumme Entschuldigung mithilfe seines

Saiyajinschwanzes zu formulieren.

Jedenfalls hätte Goku nicht derart schnell reagiert, wie er es getan hatte,

nachdem Vegeta sich neben ihm aufs Bett gesetzt und ihn mit

seinem Saiyajinschwanz berührt hatte.


Es war wie – Magie!

Es war der uralte Instinkt der Ouzarou, welcher in ihnen erwacht war, jetzt da sie

beide ihre Schwänze wieder hatten.

Vegeta wusste natürlich davon und selbst wenn es ihn ein wenig störte,

dass sein nachgewachsener Saiyajinschwanz, ihn manche Dinge anders

betrachten ließ, war er stolz darauf endlich wieder ein ganzer Saiyajin zu sein.

Er fühlte sich jetzt so vollkommen und damit gleichzeitig auch stärker,

freier. Sein Verstand war klar und seine Sinne geschärft wie nie.

Ein großartiges Gefühl, nachdem er so lange schon auf der Erde gelebt hatte und immer mehr

mit der menschlichen Kultur verwachsen war. Endlich hatte er ein Stück seiner

selbst wiedererlangt. Das Zeichen seiner Rasse machte ihn und Kakarott jetzt – gemeinsam-

zu den letzten Trägern eines Symbols, woran man im ganzen Universum

Stärke, Macht und Würde erkennen konnte.

Jeder würde sofort wissen, dass sie es mit einem Saiyajin zu tun hatten.

Dies erkannten die meistens Bewohner der Galaxie auch sofort.

Denn es gab nur wenige Planeten, auf welchen sich nicht zumindest die Nachricht eines

Eroberungszugs durch die mächtigste Kriegerasse, einmal herumgesprochen hätte.


Dieser beinahe animalische Instinkt, der jede einzelne von Vegetas Zellen durchdrang, war wieder

zu ihm zurückgekehrt. Endlich, nach so langer Zeit und nach unzähligen Versuchen,

eben dieses Gefühl grenzenloser Stärke und Unantastbarkeit wiederzuerlangen, hatte er es!

Das Blut schien jetzt heißer und schneller durch seine

Adern zu pulsieren. Er hörte den Rhythmus seines eigenen Herzens wie der regelmäßige Schlag einer Trommel, deren Klang er viel zu lange vermisst hatte.

Sogar ein paar Erinnerungen – gute und schlechte – an Vegeta – sei kehrten wieder.

Einige davon drängte er in jene Dunkelheit in seinem Innersten zurück, aus

welche sie gekommen waren und andere sortierte er dankbar wieder in sein

Bewusstsein ein, damit sie nicht noch einmal in Vergessenheit geraten konnten.


Über eine dieser Erinnerungen allerdings, war Vegeta sich unsicher.

Denn es stimmte. Er hatte bereits mit einem Mann geschlafen.

Doch wenn Son Goku jemals heraus finden würde mit wem, dann...


Vegeta schüttelte den Gedanken schnell wieder ab.

Er hatte es vorher verdrängt und zweifellos, war es eine

jener Erinnerungen, die es nicht verdient hatten, ans Licht

geholt zu werden.

Also tat Vegeta das, was auch Menschen hin und wieder vor einem

Durchdrehen bewahrte.

Verdrängung war so einfach, wie effektiv.

Ein kurzer Klick, des Hebels, welchen man in sich trug, um

die Dinge vergessen zu können, die es Wert waren vergessen zu werden

und schon, hatte man eine Sorge weniger.


Vegeta griff sich erneut ins Haar.

Ein Saiyajinschwanz war ja schön und gut.

Genau genommen war seiner sogar mehr als schön

und gut war die reinste Untertreibung, für diese geschwungene Perfektion.

Allerdings begann Vegeta sich ernsthaft zu Fragen, ob die kleinen

Nebenwirkungen nicht schon bald zu großen werden und ihm Steine in den Weg legen würden...


<<..Schwachsinn. Verdammt, wer bin ich denn!? Ich habe mehr als die Hälfte meines Lebens

mit einem Saiyajinschwanz gelebt! Was für Probleme, sollte er mir jetzt noch machen,

außer ein paar Gleichgewichtsstörungen, am Anfang!?

Pah! Lächerlich...>>


,,Ähm. Dad?“ Der lavendelfarbene Haarschopf von Trunks, schob sich durch die Badezimmertür.

,,Wow! Was hast du denn mit dem Waschbecken angestellt?“ Fragte Trunks verblüfft, als er die Tür

ganz öffnete und seinen Blick über die Folgen von Vegetas kleiner Wasserschlacht,

schweifen ließ.“


,,Was ist los, hast du Langeweile oder ist dir dein Schatten abhanden gekommen?“ Fragte Vegeta, stand auf und ging an Trunks vorbei.

Dieser folgte ihm zurück ins Schlafzimmer.

Der Prinz lehnte sich nun mit verschränkten Armen gegen die Wand und sah seinen Sohn,

eindringlich an.

Trunks wagte es nicht, sich einfach auf das Bett zu setzen und es gab nur einen

Stuhl in dem Zimmer.

Nach kurzem Überlegen, beschloss der Halbsaiyajin einfach stehen zu bleiben wo er war.

Jetzt trat das Problem auf, dass er nicht wusste wohin mit seinen Händen.

Auch welche Körperhaltung er wohl am längsten durchhalten würde,

ohne nervös zu wirken, wusste Trunks nicht.

Natürlich war es lächerlich, über so etwas nachzudenken.

Vegeta war ja schließlich sein Vater.

Nun ja. Vielleicht war aber auch gerade das, das Problem.

Hatte man den Prinz der Saiyajin höchst persönlich zum Vater, dann

war es nicht verwunderlich sich über solche scheinbaren Nebensächlichkeiten Gedanken zu machen.


,,Nein. Der ist bei Son Goku. Goten wollte nicht noch warten bis - Hey!

Er ist nicht mein Schatten, ja!?“

,,So? Ist er nicht? Wieso hast du dann sofort gewusst, wen ich mit „dein Schatten“ gemeint habe?“

Der Prinz grinste in sich hinein.

Bei den Genen sollte man eigentlich annehmen, dass Trunks ein

Schnelldenkerwar.

Allerdings schien er beim Thema Son Goten, immer wieder

seine kleinen Aussetzer zu haben.

,,Wen könntest du sonst damit meinen?“ Lenkte Trunks ungeschickt, ab.

,,Genau das wollte ich ja damit andeuten.“

Vegeta grinste in sich hinein.

Ja, zweifellos würde Trunks den Nobelpreis wohl oder übel vergessen müssen,

wenn er auch weiterhin mit Son Goten befreundet bleiben wollte.


,,Oh...“ Trunks Wangen überzog ein leichtes Rot er lächelte verlegen zur Seite.

Als der junge Prinz sich sein Haar hinter die Ohren streichen wollte,

ließ der Halbsaiyajin sie absichtlich durch seine Finger zurück,

über seine Augen gleiten.


,,Mum macht sich Sorgen um dich, Vater.“ Begann Trunks, zögerlich.

,,Hm.“

,,Du solltest mit ihr reden. Sie ist nicht sauer nur...na ja, geschockt.“

,,...“

,,Ich und Bra, wir...uns macht es nichts aus, dass du...du weißt schon...Goku und du, ihr...

was ich damit sagen will ist...


<<.. Ganz toll Trunks. Stotter noch etwas stärker und er wird wieder monatelang

behaupten, dass du adoptiert bist.

Mist. Dass es schwer werden würde mit ihm zu reden wusste ich ja, aber das hier ist

echt die Hölle.

Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass mein kleiner Schwesterscherz

vorhin beim Schere, Stein, Papier Spiel beschissen hat.

Von wegen Schere. Sie hatte Papier wie ich und hat dann schnell

zwei Finger wieder weggezogen.

Eigentlich sollte Bra jetzt hier sitzen und sich

bis auf die Knochen blamieren, weil ihr kein halbwegs vernünftiger Satz einfällt!...>>


,,Du hast schon wieder gegen Bra verloren, was?“ Vegeta grinste hämisch.

Trunks Kopf fuhr herum und seine ozeanblauen Augen weiteten sich überrascht.

Dann jedoch grinste er ebenfalls. ,,Du kennt sie. Bra will immer gewinnen, egal wie.“

,,Hmhm. Hat sie von deiner Mutter.“

Trunks hob eine Augenbraue und sah Vegeta mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und Belustigung eine Weile lang, an. ,, Ja – klar, Dad.


“Das wäre ja dann geklärt und jetzt hör auf über drum herum zu reden. Ich

bin weder bescheuert noch schwer von Begriff.“

,,Ähm. Hä?“

Vegeta verdrehte die Augen. ,,Komm´einfach zur Sache.“

,,Oh. Ja. Gut.“

<<...Gut? Gar nicht gut! Zur Sache kommen würde ich ja gerne. Nur wie?!

Was zum Piccolo soll ich sagen, ohne Gefahr zu laufen mit mindestens

drei gebrochenen Rippen, davon zu kommen?

Gott, ich werde Bra so was von umbringen, wenn ich dass hier überlebe.

Die kann sich auf was gefasst machen...>>


,,Also?“


<<...Shit. Da hätte ich jetzt beinahe vergessen, dass er ja immer noch im Zimmer ist.

Hm. Sollte ich mich vielleicht doch lieber hinsetzen?

Irgendwie komme ich mir reichlich dämlich vor, hier mitten im

Zimmer zu stehen....>>


,,Heute noch?“


<<...Mist. Er hat recht. Ich sollte langsam mal etwas sagen.

Wenn Dad sich langweilt, kann er

das noch schlimmer enden, als wenn ihn jemand beleidigt...>>


,,Fein, Dad, also ich will sagen dass-


!?!


Vegeta und Trunks erstarrten gleichzeitig, als das Verschwinden einer

ihnen vertrauten Aura, sie wie ein Blitzeinschlag, durchzuckte.

Trunks hatte für einen Moment Probleme, sich auf den Beinen zu halten,

während Vegetas Augen sich unnatürlich weiteten.

Panik stand im Gesicht des Prinzen geschrieben als er voller

Entsetzen, langsam seinen Blick, auf die Tür richtete.


Plötzlich flog diese auf und Son Goten stürzte in Zimmer.

Sein Gesichtsausdruck spiegelte dasselbe wieder, wie Vegetas und Trunks.

Fassungslosigkeit. Panik. Schock.


,,D-dad! E-er war einfach und dann-

Bulma schubste Son Goten weiter ins Zimmer und schnitt damit dem Halbsaiyajin

das Wort ab.

Zerstreut gestekulierte die Erfinderin mit einigen Zetteln in der Hand herum,

als sie aufgeregt zu sprechen begann:


,,Ich werde ihn umbringen! Er hat mich nicht einmal gefragt, verdammt!

Was zur Hölle fällt diesem verdammten Mistkerl eigentlich ein!?

Er weiß verdammt nochmal nicht wie man die verdammten scheiß Geräte bedient und hat

nicht die geringste Peilung davon wie er die Auraabschirmung handzuhaben hat, verdammt nochmal! Das ist eine sensible Technik, die kaputt gehen wird, wenn er sich einbildet, dass

er durch ein paar mal drauf hauen eine verdammte Fehlfunktion beheben könnte, verdammt! “


Bulma hatte in ihrem ganzen Leben, noch nicht derart geflucht.


,,Fuck.“ Flüsterte Trunks. Der sofort zu begreifen schien, was geschehen

sein musste.

Er warf Son Goten einen leidenden Blick zu und ging zu dem schwarzhaarigen

Halbsaiyajin hinüber.

,,Trunks...“

Der junge Prinz wusste nicht was er sagen sollte, also nahm er den

jüngeren in seinen Arm und strich ihm ungeachtet dessen, dass seine

Eltern im Zimmer waren, sanft über das Haar und küsste Gotens Stirn.

Son Goten sah fragend und ein wenig verwirrt, zu Trunks auf.

Dieser Lächelte ihn milde an.

Goten vergrub sein Gesicht in Trunks T-Shirt, während dieser

ihn noch fester an sich drückte.


Aus Vegetas geballter Faust,

floss Blut und ein tiefes Knurren erklang.


,,Weib. Du wirst ein weiteres, auraabschirmendes Raumschiff konstruieren. Jetzt, sofort.“

,,Vegeta, ich habe schon-

,,JETZT. SOFORT.“

,,HÖR ZU IDIOT! ICH HABE NOCH EINE KAPSEL DIE EIN RAUMSCHIFF MIT AURAABSCHIRMUNG ENTHÄLT!“


,,Stimmt ja! Zwei mit Auraabschirmung und fünf weitere, in

denen eine...ähm-

,,“Überraschung“, steckt. Ergänzte Bulma, geschmeichelt lächelnd, Son Gotens Satz.

,,Na mir scheint ja wenigstens einer zugehört zu haben. Vielen Dank, Goten.“


Vegeta sah überrascht zu Bulma, kurz nachdenklich zur Seite, dann wieder zu ihr.

,,Dann bereite den Start vor, ich-

,,Du kannst jederzeit starten. Vorkehrungen sind bei diesem Modell unnötig,

da es automatisiert ist und den riesigen, roten Knopf wo „Start“ drauf steht,

dürftest du alleine finden.

Die Warmlaufphase konnte ich mithilfe eines Ausgleichsmoduls für

die Wärme und- Kühlregelung derartig minimieren, dass es nur wenige Sekunden

dauert, bis du die Erdatmosphäre verlassen haben wirst.“

Bulma verschränkte die Arme, hob eine Augenbraue

und warf Vegeta einen - sonst noch was!?- Blick zu.

,,Allerdings werde ich dir ein paar Kleinigkeiten trotzdem erklären müssen.

Ohne dieses Wissen, könntest du sonst in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.“ Ergänzte sie

sich selbst.


,,Aha. Schwierigkeiten sind aber große Kleinigkeiten, Weib. Und schon immer gewesen.

Hast du diese „Kleinigkeiten“ auch Kakarott erklärt?“

Vegeta kannte die Antwort bereits.

Dennoch wollte er sicher sein.


Bulma löste ihre verschränkten Arme langsam und blickte betroffen zum Fenster hinaus.

,,Nein. Er sagte, er wolle sich die Kapsel nur ansehen und ich

habe mir nichts dabei gedacht...

Du weißt ja selbst wie er ist.

Ich glaubte, er wäre nur neugierig gewesen und ich habe sie ihm dann natürlich

auch gegeben.


Son Goku hat daraufhin plötzlich zwei Finger an die Stirn gelegt, sich

vorher noch bei mir bedankt, mir erklärt, dass sich niemand um ihn Sorgen machen

soll und ist dann sonstwohin verschwunden.“


,,Höchstwahrscheinlich hat er die Aura irgendeines Menschen geortet,

sich dort hin teleportiert und ist dann gestartet.“ Piccolo betrat das Zimmer.


,,Ja. Das denke ich auch.“ Bestätigte Bulma ihn, resigniert nickend.


,,Wie ein verdammtes Kleinkind! Wie ich es hasse wenn er so etwas macht!“

Krillin stiefelte empört an dem großgewachsenen Namekianer, ins Zimmer.

Dann ließ er jedoch die Schultern sinken und

seufzte schwer.

Sorge stand in seinem Gesicht geschrieben.

,,Genau wie damals bei Cell.

Er denkt bei so etwas nicht lange nach und tut einfach das,

was er gerade für richtig hält.“


Nun hörte man auch alle anderen einstimmig, Seufzen.

Kuririn hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.

Son Goku war ein Held, das stand außer Frage.

Im Kampf dachte er strategisch und hatte meistens mehr als nur einen,

bewundernswert cleveren Ausweg, auf Lager.

Manchmal allerdings, war er wie ein Fünfjähriger, der nicht zu wissen schien,

dass er sich verbrennen konnte, sobald er das Feuer berührte.

Vielleicht war es sogar noch schlimmer und es störte Son Goku nicht einmal,

sich vielleicht verbrennen zu können.

Wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem.


,,Aber keine Sorge. Die Auraabschirmung wird automatisch, noch während des Starts aktiviert.

Wenn Son Goku sich von dem Deaktivierungsknopf fern hält – wovon ich doch schwer ausgehe-

ist alles in bester Ordnung.“


,,Wovon du ausgehst, Weib? Ich dachte, du hättest keine Möglichkeit gehabt,

ihm die Bedienung zu erklären?

Woher willst du also wissen, dass er die Auraabschrimung nicht ausversehen

ausschaltet, hm ?!“


,,Pff. Vegeta. Bitte.“ Bulma drehte ihren Kopf zu Vegeta um und

sah ihn zweifelnd belustigt an.

,,Der besagte Knopf zur Deaktivierung ist rot.

Er ist abgetrennt unter einem Sicherheitsmodul, am oberen Rand der Bedienungskonsole.

Habe ich bereits erwähnt, dass er rot ist, während alle übrigen Knöpfe, außer dem auf welchem Start steht, dies nicht sind?

WER um Kamis Willen würde denn auf die wahnsinnig bescheuerte Idee kommen, ausgerechnet DIESEN Knopf zu drücken, wenn man nicht weiß wozu er da ist, Vegeta?“ Sie schloss kurz die Augen und schmunzelte ungläubig.


,,Hn....“




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Son Goku starrte seid fünf Minuten auf die blinkenden, gelben Lämpchen,

vor seinen Augen.


,,Hmm. Irgendwie hypnotisierend.

Ich glaube, ich bekomme Kopfschmerzen.“

Goku blinzelte einige Male, im Takt zum Aufleuchten der Lämpchen.

Dann schüttelte er den Kopf.

Jetzt hatte er tatsächlich Kopfweh.


Nach weiteren drei Minuten beschloss Son Goku, das Starren alleine nicht viel half,

wenn er herausfinden wollte, welche Funktionen, die einzelnen Knöpfe hatten.

Aber wenn sein Sohn dachte, er wäre geistig auf dem Level eines Fünfjährigen und

wenn Vegeta sich einbildete, er wäre jetzt sein...sein....wasauchimmer, jedenfalls „SEIN“ ,

während der Prinz ihn wahrscheinlich nicht einmal liebte,

dann hatten sich beide geirrt.

Schwer geirrt!


,, Puh. Also den Startknopf gefunden zu haben war einfach, aber der Rest...

Vielleicht sollte ich versuchen, einfach irgendwo drauf zu drücken.

Was kann schon großartig passieren?

Eben.

Fein.

Hmmm.

Welchen nehmen wir denn?“


Wie ein Adler überkreiste Son Gokus Zeigefinger, das Steuerpult.

,,Ah. Der rote da oben sieht nicht schlecht aus.

Rot!

Ich mag rot.

Na dann ....



...?!



---AURAABSCHIRMUNG DEAKTIVIERT-- - ZUR REAKTIVIERUNG GEBEN SIE BITTE

DEN 38STELLIGEN REAKTIVIERUNGSCODE EIN UND BESTÄTIGEN SIE

MIT DER EINGABETASTE DEN PROZESS ---AURAABSCHIRMUNG DEAKTIVIERT-- -

---AURAABSCHIRMUNG DEAKTIVIERT-- - ---AURAABSCHIRMUNG DEAKTIVIERT-- -


,,Ups.“



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((((((((((((((((((((((())))))))))))))))))))))))




Vielen Dank für´s lesen und

hoffentlich bis zum nächsten Kapi! ^^


Fortsetzung folgt ...

















Son Goten und Trunks saßen auf den Stufen zu Kamis Palast und

schwiegen, während Piccolo an einer der Säulen lehnte und in die Ferne

blickte.


Piccolo sah dem Lauf der Wolken zu, als sich seine Mine verfinsterte,

er die Augen kurze Zeit schloss und dann wieder öffnete.

Es war so unendlich viel geschehen, als dass jetzt einer von ihnen etwas

hätte sagen können.

Trunks hatte seinen lavenderfarbenen Schopf in beide Hände gestützt,

als er blicklos vor sich auf den Boden starrte, während Son Goten

an seinem Arm lehnte und in den Himmel blickte.

Die Wolken waren viel zu weiß und der Horizont zu blau,

für einen Tag wie diesen.


,,Was sollen wir jetzt machen?“ Fragte Son Goten seufzend. Er wusste zwar,

dass keiner der beiden eine antwort darauf hatte, aber allein dies Frage zu stellen, gab ihm das Gefühl, die Hoffnung nicht aufzugeben.

Trunks seuftzte ebenfalls, denn er hatte genau dasselbe Gefühl. Bevor Trunks etwas sagen konnte,

ging Piccolo ein paar Schritte und blieb schließlich vor einem der Blumenbeete, stehen.

Die Blicke der beiden Halbsaiyajin, folgten dem Namekianer aufmerksam.


Nachdem Piccolo nun seine Augen vom Himmel gelöst hatte, kniete er sich langsam

hinunter und stützte seinen Ellenbogen, auf seinem Knie ab.

Wie paralysiert musterte er eine exotisch aussehende Blume, deren Blüten einen tiefdunklen Blauton und dessen Ränder, in ein rotorange ausliefen.

Piccolos weißer, schwerer Umhang wurde, während er eine der Blüten abriss und

mit Daumen und Zeigefinger darüber rieb, vom Wind aufgewölbt.

Als er nun, noch immer knieend über seine Schulter, zu Trunks und Son Goten

sah, erwiederten beide seinen Blick erwartungsvoll.



Er hielt die Blüte hoch und lächelte.

,,Dies ist eine von Meister Popos Züchtungen.

Er hat einfach fünf verschiedene Pflanzen gekreuzt

und diese hier ist letztendlich dbaei herausgekommen.“


Man konnte den beiden Halbsaiyajin ansehen, dass sie mit

allem gerechnet hatten, ausser einer botanischen Lehrstunde.

Wie um Dendes Willen konnte Piccolo jetzt über irgendwelche

Kreuzungen von Pflanzen sprechen?!


Trunks und Son Goten tauschten einen ungläubigen Blick aus.

,,Ähm... schön.“ Trunks viel im Moment einfach nichts besseres ein.

Son Goten nickte lediglich.


Piccolo stand auf, ging zu den beiden Halbsaiyajin und hielt ihnen

die Blüte, geschützt durch seine leicht nach innen gebogenen

Handflächen, hin.

Trunks und Son Goten beugten sich vor, um sich die Blüte genauer ansehen

zu können.

Ein paar Sekunden studierten die beiden sie genauer. Das Muster, die Farben, die Form.

Dann öffnete Piccolo seine Hände und kaum hatte er die Blüte losgelassen,

wurde sie vom Wind, davongetragen.



Trunks hob eine Augenbraue und Son Goten blinzelte verwirrt, während er

dem taumelnden Weg des Blütenblattes, noch mit seinen Augen verfolgte,

bis diese nicht mehr zu erkennen war.


,, Piccolo...“ Trunks und stand nun auch auf.


Das Lächeln des Namekianers erstarb, als er auf die ungestellte Frage des jungen Prinzen antwortete:


,,Ich habe keine Ahnung, wie und wo alles von hier ab an, enden wird.

Ich glaube an das was ich sehen kann und lasse mich davon führen.

Allerdings besitzen manche Wege weder ein erkennbares, greifbares Ziel, noch

bekommt man die Chance, zu sehen wohin man eigentlich geleitet wird.

Diese Blüte ist immer noch ein Teil der Blume selbst, allerdings losgelöst

von allem, was sie vorher war.

Ich und ihr würden wissen, woher diese Blüte stammt, wenn wir sie

irgendwo wiederfinden würden.

Andere Menschen, wüssten dies nicht. Sie würden sich vielleicht kurz

wundern und dann daran vorrüber gehen, weil sie nichts damit verbinden.


Trunks sah Piccolo verwundert an und schien verwirrter als zuvor.

,,Hmhm. Ich verstehe.“ Son Goten lächelte zaghaft, blickte nach oben und

schirmte mit seiner Hand, die Sonne ab.




,,Was verstehst du?“ Vegeta zog an seinem Handschuh und

zog ihn in Form, ohne aufzusehen.

Bulma, Kuririn, C18 und Dende erschienen hinter ihm.



,,Ihr seht ja aus, als wäre jemand gestorben.“ Kuririn grinste unbeholfen

ohne jedoch wirklich zu Lächeln. Bulma warf ihm sofort einen

giftigen Blick zu und Yamcha stuppste ihn mit dem Ellenbogen ihn die Seite.

Kuririns Grinsen fiel in eine erschöpfte Emotionslosigkeit zusammen

und der Z-Fighter spürte, wie sich sein Magen zusammenzog.

Vegeta registrierte es aus dem Augenwinkel heraus und drehte sich zu

Kuririn um.

Eine kleine Weile, sah der Prinz ihn durchdringend an.

Dann hob er eine Augenbraue und verschränkte die Arme.


,,Was denn? Wenn ich mich recht erinnere – und das tue ich- kommt man mit Selbstmitleid nicht weit und sich einzureden, man könnte damit Probleme lösen, ist einfach lächerlich.“

Kuririn musterte für einen kurzen Augenblick, stirnrunzelnd einen gedachten Punkt

auf dem Boden, dann sah er wieder auf und erwiederte Vegetas Blick, während er krampfhaft seine

Hände zur Faust ballte und scharf die Luft einsog.

Als Kuririn ausatmete, spürte er, wie eine Art Erleichterung

seinen Körper durchfuhr, zu einem Zittern abebbte und sich schließlich

in Resignation auflöste.

Vegeta hatte Recht. Selbstmitleid, brachte nichts und das schlimmste daran war,

dass Kuririn wusste, dass ein Kampf sinnlos sein würde, wenn man es, aus Angst zu kämpfen,

gar nicht erst versuchte.

Im Grunde war genau das, von Anfang an klar gewesen. Jedem. Schon immer.

Keiner der Z-Krieger, hatte je aufgegeben, auch wenn jeder von ihnen

Niederlagen erlebt, Kämpfe verloren und sogar gestorben war.

Aber darum war es auch nie gegangen.

Denn einen Kampf kann man nicht gewinnen, wenn man nicht daran glaubt

ihn gewinnen zu können.

Angst und das Wissen vielleicht eine Niederlage zu kassieren,

ist sogar so etwas, wie die Vorraussetzung für einen Sieg.


Jeder der Z-Fighter hatte dies auf die eine oder andere Art für sich selbst

herausgefunden.

Sie alle waren durch ihre eigenen Kämpfe, zu dem geworden, was sie heute sind.

Dazu hatte jeder von ihnen zunächst verlieren müssen. Und je größer der Verlust

gewesen war, umso wertvoller sind hinterher die Narben, die zurück bleiben, weil sie

einen immer daran erinnern, wer man ist und das man tatsächlich existiert und lebt.

Ob diese Narben nun sichtbar sind oder nicht, ist dabei völlig belanglos, weil

sie gleichermaßen weh tun.

Der Unterschied ist nur, dass man die einen sehen kann und die anderen

nicht.

Die nicht sichtbaren Narben, sind allerdings am schmerzvollsten,

weil sie nicht verblassen und man sie immer nur für einige Zeit

verdrängen kann.

Tut man das einige Male, stellt man ziemlich schnell fest,

dass sie dadurch nur noch tiefer und schmerzvoller werden.

Mit Ignoranz kommt man nicht weit, weil sich die Wahrheit nicht ignorieren lässt,

auch wenn man es sich noch so sehr wünscht und alles daran setzt, damit

sie für einen selbst angenehmer und einfacher zu ertragen ist.

Denn es funktioniert einfach nicht.

Da man vielleicht andere belügen kann, jedoch nie sich selbst.

Jedenfalls nicht lange genug, um auch nur ansatzweise den Frieden zu finden,

der sich nur mit der Wahrheit erreichen lässt.


Eben jene Wahrheit, welche vielleicht die Narben, die man trägt, nicht

verschwinden lässt, sie aber nach und nach zu einem Teil von

einem selbst macht.

Nämlich den Teil, der am meisten zählt, für den es sich lohnt zu kämpfen und

welcher einen immer dann wieder aufstehen lässt, wenn man eigentlich

nichts lieber tun würde, als einfach liegen zu bleiben und aufzugeben.

Das mag am Anfang einfacher sein, als wieder aufzustehen.

Doch bleibt man am Boden liegen, dann wird man den Rest seines Lebens alles nur noch aus einer Perspektive warnehmen, die einen irgendwann blind werden lässt.

Was dann von einem übrig bleibt, ist wie ein Schatten, der mit der Dunkelheit verschmilzt,

die man selbst erschaffen hat.



Dende umklammerte sienen Stab, als würden seine Knie jeden Augenblick nachgeben.

Er fragte sich nicht zum ersten mal, seid Son Goku ihn auf die Erde geholt hatte,

um die Nachfolge Kamis anzutreten, ob er überhaupt etwas ausrichten konnte.


Meistens konnte er sich darauf verlassen, dass Piccolo ihm bei Problemen half,

die ihn überforderten.

Der Kajin, das Chaos, die Frage was richtig und falsch war und wie es weitergehen würde.

Alles schien viel zu unwirklich und gleichzeitig beinahe schon zu real zu sein, um es

begreifen zu können.

Er fühlte sich im Moment, als würde er in einer eigenartigen Welt

zwischen Zeitlupengeschwindigkeit und Zeitraffer, existieren.

Dende klammerte sich noch fester an den Kamistab.

Vielleicht weil es ihm half, nicht umzufallen, vielleicht weil

ihn jeder und vielleicht auch, weil er selbst sich

daran erkennen konnte.


...

Vegeta warf die Kapsel in die Luft und kurz darauf erschien das Raumschiff mit der Auraabschirmung.

Wortlos und mit Enschlossenheit in den tiefschwarzen Augen,

öffnete er die Luke und betrat die Einstiegsrampe.

Was ihn erwartete, wusste er nicht und er wollte es im Grunde auch gar nicht wissen.

Ob er scheitern würde, oder ob die Fähigkeit sich in einen Ouzarou zu verwandeln,

etwas nützen würde, konnte Vegeta nur dann herausfinden, wenn

er jetzt losflog.

Ohne ein weiteres Wort oder einen Blick zurück, schloss der Prinz die

Luke wieder.

Wie betäubt sahen die anderen zu, wie die Raumkapsel startete und

schliesslich am Himmel verschwand.




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Kibitos Sicht:


<<...Was ist passiert?

Wo bin ich?

Oh Kami, mein Kopf....

Scheiße.

Ich habe keinen blassen Schimmer, wieso ich jetzt auf dem Rücken liege,

mich keinen verdammten Zentimeter bewegen kann und mein eigenes Blut schmecke.

Hmm.

Merkwürdige Vorstellung, dass jeder früher oder später, im Laufe seines Lebens

weiß, wie sein Blut schmeckt.

Sehen kann ich auch nichts. Mist.

Ich spüre meinen Körper zwar noch, aber bei diesen höllischen Schmerzen,

wäre mir das Gegenteil, eigentlich lieber.

Sehr viel lieber.

Hm. Vielleicht ist es aber gar nicht so schlecht, dass ich nichts sehen kann.

Denn wenn ich so aussehe, wie ich mich gerade fühle, dann...

Kami, diese Kopfschmerzen machen mich langsam aber sicher wahnsinnig.

Die Temperatur hier, lässt auch ziemlich zu wünschen übrig.

Nicht dass ich weiß, wo ich mich jetzt gerade befinde,

aber eine Klimaanlage gibt es hier definitiv nicht.

Wenn das so weiter geht, werde ich noch an einem Hitzschlag krepieren,

bevor mich meine Verletzungen, zu Enma schicken.

Tja, aber der hätte wahrscheinlich wenigstens eine Klimaanlage.

Hahahah-

!?!

WHOA?! UGGGGHH! AAAAhhh hhhhh....hhhh ...

Aua....

Aha. Das hätten wir dann auch geklärt.

Memo an mich: Wenn man nicht weiß, wie schwer und wo man verletzt ist,

sollte man sich vorsichtshalber mit ruckartigen Bewegungen, zurückhalten.

PS: Auf GAR KEINEN FALL sollte man lachen.

Das sollte ich mir für das nächste mal merken.

Falls ich das hier überhaupt überlebe, versteht sich.

Kami sei Dank bin ich ein Optimist, sonst wurde ich mir jetzt

ernsthafte Sorgen um mich machen.

Aber was solls. Mich wird schon bald jemand hier raus holen.

Da bin ich mir sicher.


...


/////// Acht Stunden später: ///////


...


Ummm. Ich muss pinkeln.

Dringend.

Dringeeeeend.

Wie peinlich. Ich komme nicht mal mehr an

meine eigene Hose ran.

Obwohl...na ja, dass ich pinkeln muss, ist allerdings auch

irgendwie beruhigend.

Gut zu wissen, dass da unten wenigstens noch alles in Ordnung zu sein scheint.

Ja. Wenigstens das.

Ugggggh. Wo wir gerade davon

sprechen. Ich kann nicht mehr. Kami, ich kann einfach-

Oh nein....

...

Das war´s.

Wenn es jetzt noch jemand wagen sollte mich zu retten,

werde ich trotzdem sterben. Vor Scham.

Ähm...was zum...?!

Oh Freude.

Knabbern mich jetzt schon irgendwelche Viecher an,

oder was rennt da gerade über mein Gesicht?

Whuäh? ...Igitt!

,,Grrrr. Na warte du kleines, haariges... Wo zur Hölle bist du, hm?! WO!?“

Ja. Tolle Idee. Droh´ dem Ding ruhig weiter, Kibito.

Wahrscheinlich lacht sich das Vieh gerade kaputt,

falls es einen Mund oder so was haben sollte.

Du hast nichts, womit du dem Ding noch drohen könntest.

Mal ehrlich: Du siehst nichts, du kannst kein Wort sagen und du hast

dir gerade in die Hose gepinkelt! Kein noch so Hirn und-verstandloses

Insekt, hätte vor jemandem wie dir, Angst!

Moment. Hey.

Das stimmt so nicht ganz. Ich habe doch gerade etwas

,,...gesagt!“


!!!


,,HIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEE !!!

HILFEEEEEEEEEEEEE!!!

ICH BIN ... HIER!!!

<<......wo immer das auch sein mag...>>

HILFEEEEEEEEE!!! -


...


////////2 Stunden später///////////


...



,, Kaioshin!?“

,,J-ja? JA!!! HIER!

ICH BIN HIER!!!“

,,Nicht bewegen, du wurdest unter einem Haufen Gestein begraben.

Wenn du dich irgendwie in Sicherheit bringen kannst, wäre

jetzt genau der passende Augenblick dafür.“

,,W-was!? Was soll das heißen? Willst du mich etwa mit einer Ki- Attacke

befreien?!“

,,Fällt dir Genie etwa was besseres ein?“

,, Kommt darauf an, wie viel Zeit ich zum Überlegen habe.“

,, Bis gestern.“

,,Oh.“

,,Verdammt. Wenn du dich weiter so anstellst, werde ich dich einfach hier

liegen lassen, dann hast du alle Zeit der Welt um dir was anderes auszudenken.

Aber gib mir nicht die Schuld, wenn du bis dahin schon verfault sein solltest.“

,,Ich...habe mir in die Hose gepinkelt.“

,,...“

,,Hallo?!- HEY, NAEVES, BIST DU NOCH-

,,JA! Verdammt, wenn ich gewusst hätte wie nervig du bist,

wäre ich vorhin einfach weiter gegangen, statt auf dein weibisches um Hilfeschreien,

zu reagieren.

,,Ich habe mir in die Hose gepinkelt.“

,,Das hast du vorhin schon gesagt. Und?! Was erwartest du jetzt von mir?!

Soll ich irgendetwas bestimmtes sagen oder so was?

Soll ich dich trösten?

Was zur Hölle interessiert es mich, dass du noch Windeln brauchst, hm?

Ist mir scheiß egal!“

,,Ich wollte nur, dass du es vorher weißt. Mehr nicht. Entschuldige.“

,,Fein. Ich weiß es jetzt. Und nun schaff´deinen Hintern aus der Schussrichtung so weit es geht,

sonst kann ich nicht dafür garantieren, dass du dir überhaupt je wieder in die Hose pinkeln kannst!“

,,Ich stecke fest. Bewegen kann ich mich überhaupt nicht. Es muss so gehen.

Leg´einfach los, wenn du soweit bist.

Ob ich hinterher noch lebe, werden wir ja dann sehen.“

,,...“

,,... Teleportieren, kannst du dich auch nicht, richtig?“

,,Nein. Ich kann mich keinen Zentimeter bewegen und auf meinen

Armen müssen wohl Steine liegen.

Jedenfalls spüre ich sie kaum noch.

Sie kribbeln und es fühlt sich, an wie kleine Stiche, einer glühend heißen Nadel.“

,,War nur eine rethorische Frage. Also dann.

Bereit?“

,,Wenn das auch eine rethorische Frage ist, wird es wohl nichts bringen,

wenn ich mit „nein“ antworte, oder?

,,Nein.“

,,Dachte ich mir schon...“




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Vielen Dank für´s lesen und

hoffentlich bis zum nächsten Kapi! ^^


Fortsetzung folgt ...









































































































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