RACHE!

Rache!
by Bijou

 

Disclaimer : Würden Geta und Goku mir gehören, hätte ich sie für mich behalten. Word !*g*
Alles gehört Tori und Geld ist zen-mäßig gesehen, ohnehin nur das schmutzige Krebsgeschwür der "zivilisierten" Welt. Daher will ich auch keins. - Ommmmmmm.


Pairings:
Goku x Vegeta
Trunks x Goten
Piccolo x Goku (nur angedeutet!!!...für wen haltet ihr mich, hm?! * grins * )


Zeichen Erklärung :

Wenn gesprochen wird   ,,..."
Wenn jemand etwas denkt  << ...>>
SCHREIE IN GROßBUCHSTABEN

Worterklärungen/ jap.  : 

no ouji = Prinz / Sohn königlichen Geschlechtes
Ouzaru =  Riesen - Affen/ Affe ; (riesiges Affenmonster)
Ihr wisst schon , als DB Fan dürfte man die kennen ^^   
Baka =   Idiot , Trottel
Nani = Was, wie bitte ?
Kami = Gott
Shimatta = Scheisse
Hai = ja
domoukaishimasu = vielen dank
sumimasen = entschuldigung

 

Anmerk: Nicht viel, außer dass ich euch
viel Spaß beim Lesen wünsche und hoffe, dass es euch gefällt.
Bijou :3

 


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Rache!
by Bijou

Kapitel 1
Chichis Verzweiflung


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Rückblende

/// Nördliches Hochgebirge ///
Vor 4 Monaten ...


Chichis gehetzte Blicke, flirrten durch die endlose Dunkelheit und der Geruch fauliger Süße,
war noch schlimmer zu ertragen, als das kalte, moosartige Gefühl, unter ihren Füßen.
Ihre Schuhe hatte sie irgendwo zwischen Eingang und den vielen Abzweigungen,
verschiedener Wege, die sich wie ein Labyrinth durch die Höhlen zogen, in fremdartigem Boden, verloren.
Hin und wieder trat sie auf etwas Hartes und Haariges und schon beim nächsten Schritt,
auf etwas Schleimiges, Weiches.
Eine pelzige Wärme, getragen von stickiger Luft, schnürte ihr die Kehle zu, während sie nass geschwitzt immer weiter ging.
Sie bemerkte kaum noch, wenn sie hinfiel und ängstlich in die tiefe Finsternis hinter sich starrte, um sicher zu gehen, dass dort nichts war, was ihr gefährlich werden könnte.

Dann ertastete sie kalte Mauern, zu beiden Seiten.
Eine Art Durchgang? Nein, ein Raum. Eng, feucht und gefüllt mit dem modrigen Gestank, uralten Gesteins, das bereits von grünen Algen zerfressen war.

Kalte Schweißperlen, rannen Chichi von der Stirn, als sie sich vorsichtig nach vorne tastete.
Dann stieß sie mit ihrem Knie an etwas Hartes.
Als sie es anfasste, spürte sie die raue Oberfläche von Holz und die Symmetrie eines Tisches, der direkt vor ihr stehen musste.
Ein brennender Schmerz, ließ ihre neugierig tastende Hand, zurück schrecken.
Sie strich mit der anderen Hand an ihrer Rechten entlang und zog den spitze Holzsplitter, der sich tief in ihr Fleisch gebohrt hatte, wieder raus.
Der Geschmack von Eisen in ihrem Mund, verriet der Schwarzhaarigen, dass sie blutete, als sie sich den Finger in den Mund steckte, um die Reste des Splitters auszusaugen.

Als sie wieder den Tisch vor sich befühlte, stieß sie ein Gefäß um und ein warme, dickflüssige Brühe lief über ihre Hände und brannte auf ihrer Haut.
 
Chichi erstarrte vor Schreck, als sie plötzlich ein kleines, sehniges Etwas spürte, dass auf ihrem Handrücken pulsierte – atmete!
Sie konnte sich nicht rühren.
Die Panik hinter ihren Schläfen, hatte sie viel zu schnell und überraschend, überfallen.
Das "Ding" begann sich zu bewegen und Chichi hielt den Atem an.
Kleine, fellartige Füße, mindestens 6, punktierten ihre Haut, während diese Beinchen einen heißen, pochenden Leib hinter sich herzuziehen schienen.
Der entsetzte Schrei in ihrer Kehle fühlte sich an, als hätte sie sich mit Schmirgelpapier den Mund aufgerieben.
Eine blutige Trockenheit, gepaart mit dem tonlosen Schmerz, eines stummen Aufschreis.

Ihr Herzschlag donnerte mit ängstlicher Kraft, gegen ihre bebende Brust und panische Hitzewellen schüttelten ihren Körper.
Dann spürte sie, wie sich der kleine, haarige Leib auf  ihrer Hand bewegte und dann, als habe jemand einen Startschuss gegeben, hektisch an ihrem Arm empor krabbelte, dort verharrte und - W-Wo war es?!
War es weg?!
Sie spürte nichts mehr.
Weder das heiße Pulsieren, eines sich auf und -ab blähenden Leibes, noch die
harten, haarigen Beinchen, des Dings.
Großer Gott! -

Wo war es!?


Wo!?!

Es musste auf ihrem Kimono sein und der seidene Stoff ließ nicht zu, dass sie wusste, wo es war, ob es sich bewegte, oder sich gerade bereit machte, ihr ins Gesicht zu springen und Chichi, mit einem präzisen Stich, des sich am Unterleib befindenden Stachels, Gift in den Körper zu spritzen.
Vielleicht gab es hier drinnen noch mehr von "ihnen"!
Vielleicht warteten dunkle Augen, im Schutz der totalen Finsternis nur darauf, über sie herzufallen.
Vielleicht hatten diese Dinger auch Stacheln, an ihren mit schwarzem Blut und gelben Innereien, prall gefüllten Leibern und würden ihr Gift unter die Haut spritzen, bis sie der kalte Tod erwischt!?
Ja,...vielleicht warteten sie. Still. Bewegungslos, in der Dunkelheit verharrend, bis der erste Stich des kleinen Monsters, dass irgendwo auf ihrem Kimono saß, getan war...

<<...Kami. Bitte nicht...Bitte Kami...bitte nicht. Ich tue alles, was du willst. Bitte, bitte, bitte nicht, bitte Kami, nicht....>>

Etwas fiel auf ihren Kopf .
Die Schwarzhaarige spürte, wie es sich in ihren Haaren verfing, sich hin und her wand und sich schließlich ein Stück weit nach unten abseilte, bevor es leise, kreischende Geräusche mit den winzigen Säge artigen Zähnchen, unter den vier verschieden großen, tiefschwarzen Augen, machte.
Das leichte Gewicht stupste sich immer wieder gegen ihren Hinterkopf, während Chichi mit weit aufgerissenen Augen und stehen gebliebenem Herzen, verzweifelt versuchte, sich aus ihrer Angststarre zu lösen, los zu rennen und nie wieder stehen zu bleiben.
Doch um sie herum war nur die Dunkelheit.
Niemand, der umgeben ist, von schwarzer Finsternis, niemand, ist dazu in der Lage in ein düsteres Nichts vor seinen Augen zu rennen.
Denn niemand weiß, ob dort nicht mehr von ihnen, den kleinen haarigen Monstern lauern, die ihre Stachel bereits hoch über ihren Rücken erhoben haben, um heißes Gift, in blutgefüllte Adern zu injizieren...

Chichi sank auf die Knie und begann heiser und verzweifelt, um ihr Leben zu weinen.
Das Ding in ihren Haaren, stimmte nun mit dem ächzenden Kreischen, sich aneinander reibender
Beinchen ein, die wild versuchten sich aus schwarzem Haar zu befreien.

Zitternd erhob Chichi ihre Hände und versuchte es zu erreichen, traute sich aber nicht, dieses widerliche Ding zu berühren.
Betäubt von Angst und grausamer Panik, schrie sie sich ihre Seele aus dem Leib und verkrampfte ihre Finger neben dem Kopf, zu zehn unförmigen Ästen.

,,Du bist zu mir gekommen, Chichi?"

Chichis Schrei verstummte.
Eine Hand, kalt wie die Höhlen im Norden des Mount Paozu und so dürr, wie fleischlose Knochen, berührten, ihren Hals.
Eine Gänsehaut, als wäre Freezer selbst ihr über den Rücken gekrochen, strich über den, von nagender Angst gemarterten Körper, der Schwarzhaarigen.

,,J-Ja..." Ein ersticktes Hauchen, welches Chichi über die Lippen kroch.

,,Ich weiß, was du willst."

,,E-er...er darf mich nicht verlassen!
...Er...darf nicht!....Ich werde nicht zu lassen....dass er mich....verlässt...niemals...NIE!!!"

Chichis schrille Stimme, hallte als ohrenbetäubendes und endloses Echo, in den Höhlen wieder.

,,Ahahah! Nein.
Nein, glaub´mir, das wird er auch nicht.
Komm mit und ich werde dir etwas ganz besonderes geben, Chichi."
Die unterkühlte, kratzige Frauenstimme, erklang als Echo in dem stickigen Raum wieder.
Chichi spürte eiskalte Fingerspitzen auf ihrer Stirn und warmen, übel riechenden Atem, an ihrem Ohr.

,,Er wird dich nicht verlassen und nun komm....AHAHAHAHA! Komm Chichi.
Komm nur, meine Liebe und ich werde dir geben, wonach du verlangst!"


Rückblende Ende

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///Haus der Sons///
Gegenwart


,,Hm, wie soll ich denn damit?...Ahhaaa!
Man muss diese kleine Klappe öffnen, um an die Tasten zu kommen.
Na schön. Das war ja einfach.
So. Und jetzt die Nummer.  22 5 7 5 20 1 ...

...* Tuut*  *Tuuut *

,,Bird Studios Inc. Toriyam Productions, Sie wünschen ?"
,,Wer? "
,,Sie wünschen?"
,,Shenlong???"
,,Sie wünschen?"
,,Ich äh...weiß nicht. Eigentlich nichts.
,,Sie wünschen?"
,,Ja, also eigentlich wollte ich jemand ganz anderen anrufen, aber ich glaube, ich habe mich-
,, Dann tun Sie dass gefälligst auch und hören auf, meine Zeit zu verschwenden! Vollidiot!
,,Was?"
,,Ächäm, Ich wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Tag.
Sie erreichen uns von Mo bis Fr, von 8 bis 8, 30 Uhr. Aufwiederhören."
,,J-Ja...aber."

...

Na gut. Das war nichts.
Also gleich noch mal.


...* Tuut * *Tuuut *

,,Klick"
,,Ähm...Hallo?"
,,Dieser Anruf, kostet Sie nachdem Signalton 30 000 Zeni."
- PIEP-
,,Hallo? Hier ist Goku, wer-
,,Drücken Sie die Eins, um ins Hauptmenü zu gelangen."
,,Hauptmenü?..Na ja, also Hunger hätte ich schon, aber eigentlich wollte ich-
,,Drücken sie die Zwei, für unsere Gayline."
,,Die Geiwas? Öhm. Also dann lieber was zu Essen- Glaub´ ich."
,,Drücken Sie die drei für Eiwanda, Mozarella und Brundildo. Unsere drei heißen Schlampen von der Frühschicht."
,,W-WAS?!- Kami!Was!?
Ich ähm...
Könnten Sie mir bitte sagen, was ich drücken muss, um aufzulegen?-Hallo!?"
,,Oral, Anal, Fatal? Drücken sie die Fünf!"
,,???"

"Klick"

...

,,Dreck! Diese dämlichen Tasten sind viel zu klein für meine Finger!
Ich denke aber gar nicht daran aufzugeben. Also, auf eine Neues.


*Tuut * *Tuuut *

,,Was!"
,,Vegeta? Oh, Kami. Na endlich! Hi! "
,,..."
,,Hallo? Vegeta? Hier ist Goku! Bist du noch dran?!"
,,Du kannst ein Telefon bedienen? Hm...."
,,Wie geht´s dir heute?Alles in Ordnung?"
,,...Du hast genau 10 Sekunden Baka."
,,Was? Ahaha! Ja- ähm.Witzig,Geta. Brüller.
Also, Pan  hat mir ein Handy geschenkt und da dachte ich mir -
,,7 Sekunden."
,,...Ich probier´es mal aus und frage dich-
,,4 Sekunden."
,,Ohhh, komm schon Vegeta was soll das?
Du benimmst dich wie ein kleines, verbocktes-

*TUUUUUT *
...

,,Vegeta?- Geta?! Hallo???
Argh! Nicht zu fassen. "

... * Tuuut, Tuuut, Tuuut * ...

,,Was!"
,, Vegeta. Ich bin´s nochmal."
,,Wer ist ,,ich"?"
,,Son Goku!"
,,Sagt mir nichts."
,,Was?! Ach so- Na von mir aus. Hier ist Kakarott.
Ich habe gerade eben erst angerufen und...
Sag mal, LACHST DU ETWA?!
Vegeta, du bist so ein-

* TUUUUUUUT *

,,Hallo ? Vegeta!? VEGETA!
Argh! Scheisse. So ein...Argh!!!"

* Tuuut, Tuuut, Tuuut Tuuut, Tuuut, Tuuut Tuuut, Tuuut, Tuuut * ...

,, Was!"
,,Goku."
,,Weiß ich."
,, Training?"
,, Ja. "
,,Wo?"
,, Yunzabit Platau."
,,Wann ?"
,,Sag ich dir, wenn ich da bin."
,,Bestens!"
,,Baka."
,,Bast-

*TUUUUUUUT *

...

Bulma ging am Prinzen vorbei, zum Küchenschrank und nahm sich eine Tasse heraus, in die sie nun  ihren Morgenkaffee einschenkte.

,,Wer hat denn angerufen, Vegeta?"

,,Geht dich nichts an , Weib." Vegeta, der sich wieder an den Frühstückstisch gesetzt hatte, biss unbeeindruckt  in sein Brötchen, auf dem er ein ganzes Glas Nutella verteilt hatte.
Zähe Schokolade quoll links und rechts am Rand heraus und kleckste auf den Tisch.
Bulma zog lautstark den Stuhl zurück, als sie sich neben den Prinzen setzte und strafte ihn mit einem missbilligenden Blick.
Vegeta leckte sich die Finger ab und biss noch einmal ins Brötchen.
Danach sah er kauend an der Erfinderin vorbei, zum Fenster hinaus.

,,Was soll das heißen ,,Es geht mich nichts an!?" Auch wenn du es täglich ignorierst : Das ist immer noch MEIN Haus und ich wohne hier! Es hat dreimal hintereinander, jemand angerufen. Und ich will sofort wissen, wer!"
Vegeta kaute ruhig zu Ende und schluckte dann den Rest des Brötchens hinunter.
Kurz darauf, lehnte der Prinz sich zurück und verschränkte die Arme.

,,Vegeta!" Jetzt ging es definitiv ums Prinzip. Allerdings schien das dem Prinzen auch nicht entgangen zu sein und er nutzte die Chance, um ein wenig seinen Spaß zu haben...

,,Du solltest dich nicht so aufregen, Weib. Davon bekommt man Falten und  wenn ich mir dein zusammengefallenes Gesicht so ansehe, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass du dir davon noch welche leisten kannst."

(Ach - Du - Scheisee !!!)

Vegeta wich der Kaffeetasse elegant, mit dem Kopf aus.
Die schwarze, hinab triefende Flüssigkeit, wirkte auf der schneeweißen Tapete, wie ein surrealistisches Gemälde, eines extrem durchgeknallten Künstlers.
,,Hm. Was als nächstes, Weib? Fäkalienkunst?" Spottete der Prinz amüsiert.

Bulma schäumte vor Wut und ihre Hauptschlagader bäumte sich wild an ihrem Hals hervor, als sie Vegeta, mit einem giftigen Blick,  anstierte.

,,Wie...WIE KANNST DU ES WAGEN VEGETA!" Ihre Stimme klang schrill und verzerrt.
Sie war durch den Kommentar des Prinzen nicht einfach nur beleidigt, nein, die blauhaarige Erfinderin, stand kurz vor einem alles vernichtenden Blutrausch.

Vegeta zuckte mit den Achseln und hob selbstgefällig sein Kinn, während er in ruhigem Ton antwortete, ,,Pff. Das ist die Wahrheit, Weib. Also hör auf dich in meiner Gegenwart, selbst zu bemitleiden, du wirst ohnehin nichts an deinem Zerfall ändern können."

,,MEINEM WAS?!?"
Fassungs -und beinahe sprachlos, begannen Bulmas Hände vor Wut zu zittern und ihre stahlblauen Augen verengten sich, als sie ihre Hände schließlich zu Fäusten ballte.
Sie öffnete den Mund um etwas zu sagen, schloss ihn aber gleich wieder.
Das brachte doch alles nichts. Wenn sie sich jetzt mit Vegeta auf einen Streit einlassen würde, würde sie dadurch nur alles schlimmer machen.

<<...Und warum? Weil er, der verdammte, Prinz der Saiyajin ist und damit schlimmer,
als eine ausgewachsene Psychose!-
Nein, ich werde den Teufel tun und mich jetzt mit ihm streiten....>>

Bulma warf dem Prinzen noch einen tödlichen Blick zu und stürmte dann, vor sich hin fluchend, aus der Küche.

Vegetas Mundwinkel zogen sich fast bis zu seinen Ohren hinauf.
Ein königlich fieses Grinsen, das seines gleichen suchte.

Was für ein fantastischer Morgen!
Der Unterklassesaiyajin, würde sich heute wohl kaum einfach so aus irgendeinem fadenscheinigen Grund – Chichi- weg teleportieren.
Nein, Vegeta hatte ihn vorhin wütend genug gemacht, damit er bleiben und weiter kämpfen würde.
Er hatte Kakarott den ganzen Tag für sich alleine.
Das hieß kämpfen, bis zur totalen Erschöpfung!
Bis er und der Unterklassesaiyajin, ausgepowert  nebeneinander am Boden liegen würden und sich nur noch gegenseitig Beleidigen konnten, weil sich einfach keiner, ihrer höllisch schmerzenden Muskeln, mehr bewegen ließ.

Vegeta spürte, wie ein angenehm kribbelnder Schauer der Vorfreude, über seinen Rücken, bis  in die Spitze seines Saiyajinschwanzes, fuhr.
Wirklich, was für ein fantastischer Tag!


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Etwas später /  Capsule Corporation/ Wohnzimmer:

<<...Was für ein grauenvoller Tag!...>>

Trunks lavendelfarbenes Haar, fiel ihm ungeordnet in die Stirn, während er
das ihm gegenüber sitzende, albern vor sich hin kichernde Mädchen, mit einem Blick fixierte, der Vegeta stolz gemacht hätte.

,, Kihihihi! Ihihihi!...Goten, du bist so süüüß."

Trunks verzog sein Gesicht, als hätte er gerade herzhaft, in eine sehr saure Zitrone gebissen.

Son Goten hatte seinem besten Freund nun seid einer geschlagenen Stunde, ,,bewiesen" , wie unheimlich glücklich er doch mit dieser ,,Hirnamputation auf Beinen" war, die sich an Gotens Arm klammerte, als hätte jemand ihren verdammten Kopf,  an den Halbsaiyajin genäht.
Diese ,,Frisur mit Augen" bekam alle drei Sekunden, Gott weiß wieso, das große Kichern und machte schwachsinnige Bemerkungen wie,  ,, mein Tattoo zeige ich niemandem, es sei denn jemand fragt mich", oder ,, wenn meine Dauerwelle raus ist, gehe ich vielleicht auch mal im Regen spazieren."
...

Trunks überlegte, ob er einfach aufstehen und gehen, oder aufstehen, Schreien und Amok laufen wollte.
Wahrscheinlich beides.

Trunks´ Blick fiel auf Son Gotens lächelndes Gesicht und er stellte fest, wie wütend ihn die ganze Situation hier machte.
Aber das schlimmste daran war, dass er genau wusste, warum er so wütend war-

Blicklos starrte Trunks auf das halb volle, Glas in seinen Händen und drehte es teilnahmslos hin und her, während das brünette Vakuum seinem besten Freund, irgendetwas ins Ohr säuselte und kurz darauf, wieder hysterisch zu Kichern begann.
Er hatte bereits versucht, die Stimme des Mädchens,  zu einem sinnlosen Gemurmel herunter zu drehen.
Das Dumme daran war nur, dass es ihm einfach nicht gelang, weil Son Goten hin und wieder etwas sagte und dessen Stimme, konnte Trunks einfach nicht ausblenden.
Der Sohn des Prinzen, schüttelte frustriert den Kopf und seufzte schwer.
Etwas zu laut, wie sich heraus stellen sollte...

,, Son Goten, ich glaube dein Freund mag mich nicht. Vielleicht hätte ich doch lieber das grüne T-Shirt anziehen sollen? Vielleicht ist rot nicht seine Farbe? Kihihihi. "

Was für eine idiotische Bemerkung war das?! Trunks verdrehte die Augen.
Langsam aber sicher, bekam er Kopfschmerzen von diesem sinnlosen Gerede und dem ganzen aufgesetzten Gekicher.
Er spürte, wie Goten und Valese ihn nun ansahen und wahrscheinlich darauf warteten, dass er dazu jetzt auch noch etwas zu sagen hatte.

Trunks sah auf.
Er ließ seinen Blick zwischen Son Goten und Valese einige male hin und her wandern.
Erst jetzt bemerkte er, dass der jüngere Saiyajin eine kleine, silberne, Kette mit dem Namen des Mädchens trug.
Valese drückte sich noch enger an Gotens Oberarm und lächelte Trunks nun dümmlich an.

,,Also, was ist es? Mein T-shirt, richtig? Du magst kein Rot! Er mag kein rot, richtig Goten?" Sie Kicherte wieder.

Dieses Kichern...
Dieses absurde, zermarternde, hohle Kichern ohne jegliche Schönheit im Klang...

Dieses mal, hallte der schrille Ton der Stimme, in Trunks´Gedanken wieder wie etwas, von dem man genau weiß, dass man es nicht mehr lange ertragen wird.
Etwas das leise ist, wird plötzlich zu etwas unfassbar Lautem. 
Ein normaler Ton, der so plötzlich anschwellt und kreischend hell, jede Zelle in einem durchsticht, so dass man glaubt, jeden Moment, explodieren zu müssen, weil man einfach nicht anders kann.
Dieses Kichern...Sein Son Goten...Diese kleine...
Trunks Hände ballten sich, wie von selbst, auf seinem Schoß, zu Fäusten zusammen. Seine ozeanblauen Augen schlossen sich, als er die Brauen tief in seine Stirn hinab zog.
Als der Halbsaiyajin spürte, wie Wut und Hilflosigkeit vom Bauch, in seine Kehle krochen,
war es ber schon zu spät:

,,RAUS !"

Goten starrte seinen Freund entgeistert an.
,,...Trunks?"
Der Schwarzhaarige Halbsaiyajin sah ihn verwirrt und besorgt an.

Besorgt!? Verwirrt!?!
Wer hatte SIE  denn, hier angeschleppt!?
Trunks kam sich vor, wie ein totaler Vollidiot, während er mitansehen musste, wie diese Valese seinen besten Freund befummelte, als ob Son Goten ihr verdammtes Püppchen wäre.

Das war einfach zu viel für Trunks.
Und jetzt musste er sich auch noch, diesen schwarzen, ahnungslosen Augen,
die ihn so eindringlich musterten, gefallen lassen.
Es tat ihm plötzlich Leid.
Er hätte sitzen bleiben sollen. Hätte den Mund halten sollen und vielleicht später mit Son Goten reden-
Nein!
Zu viel!
Es war einfach zu viel!!!

,,Verschwindet von  hier." Flüsterte er.
,,Was..aber? Trunks? "
,,Bist du taub Goten, ich sagte raus! Beide! Jetzt!"
,,...Was ist denn?-"
,,FICKT EUCH !"
Trunks blickte starr zu Boden und drehte sich von Son Goten und Valese weg.
Seine eigene Stimme war ihm fremd.
Es tat weh.
Oh Gott, es tat alles so furchtbar weh.

Der jüngere Halbsaiyajin wollte zu ihm gehen.
Er wusste nicht, was er sagen oder tun sollte, aber eine Umarmung wirkte bei Trunks immer, egal wie schlecht der Sohn des Prinzen sich fühlte.
Wenn Son Goten ihn umarmte, dauerte es nie lange, bis alles wieder gut war.
Und im Moment, auch wenn er nicht wusste, warum sein Freund sich so verhielt, verspürte er den Drang ihn zu Umarmen. Er musste!
Er kannte Trunks einfach zu gut, um nicht zu wissen, dass es auf jeden Fall einen guten Grund gab, warum der andere sich so verhielt.
Außerdem fluchte Trunks nur, wenn er gar nicht mehr anders konnte.
Na ja, oder wenn Son Goten mal wieder eine Stunde später, zu einem verabredeten Training kam...dann auch.

Doch Valese hielt Son Goten am Handgelenk fest, als er zu Trunks gehen wollte.
Während sie den jungen Prinzen, nicht aus den Augen ließ, sagte sie zu Son Goten,
,,Ich habe Hunger. Komm´ Son Goten wir gehen, ich kenne da eine süßes, kleines Restaurant."

Wenn Trunks seine Hände jetzt noch fester zu Fäusten ballte, würde bald Blut fließen.

,,JA!!! GUTE IDEE!! VERSCHWINDET ENDLICH!!!" spie´ er wütend aus.
Goten sagte nichts mehr und ließ sich von Valese aus dem Zimmer drängen.
Dann schloss Valese die Türe hinter sich und Son Goten.
Trunks war wieder alleine.
Als ob ihm jemand den Boden unter seinen Füßen weg gerissen hätte, ließ er sich auf die Couch sinken und griff sich verzweifelt, ins Haar, während er apathisch vor sich hin starrte.

Wie konnte etwas, derart schnell zusammenbrechen.
Wie konnte heute morgen noch alles in Ordnung gewesen sein, wenn jetzt alles so kaputt war?
Wieso war Son Goten nicht bei ihm geblieben...

 

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375G.

Vegeta drückte sich auf gespreiztem Daumen und Zeigefinger immer wieder vom Boden ab. Dann legte er einen Arm auf den Rücken und erhöhte das Tempo der Liegestützen.
48.951...48.977....Bastard...48.998...50.103...Verdammt...50.314....Vollidiot
Vegeta hob ein Bein vom Boden und spreizte es ab, während er fort fuhr...50.460 ...

Plötzlich hielt Vegeta inne und war in einem Satz wieder auf den Beinen.
Wütend ging er zum Steuerungspult der Gravitationsanlage und erhöhte auf 500 G.

Ein kurzer Druck strich über seinen Körper und sein Gehör setzte für den Bruchteil einer Sekunde aus.
Dann sprang er leichtfüßig aus dem Stand nach hinten und vollzog eine Schraube in der Luft.
Doch statt wieder auf dem Boden aufzusetzen, blieb Vegeta in der Schwebe und brachte seinen Körper, mit immer schneller werdenden Bewegungen, auf Geschwindigkeit.

<<...Baka!...>>

Schließlich deuteten nur noch zischende Geräusche und hin und wieder, durch die Luft schneidende Farbelemente in Blau, Schwarz und Weiß an, dass Vegeta sich noch immer im Raum befand.
Nach vier Stunden, wurde aus dem immer wieder hin und her schießenden Farbschatten,
wieder der Prinz.
Langsam ließ Vegeta sich zu Boden, griff nach seinem Handtuch und tupfte sich über Stirn Hals und Brust.
Dann ließ er seinen Blick kurz über die kleine Kraterlandschaft, die einmal der Boden des Gravity Rooms war, schweifen.
Außer dem Steuerungspult, sah der GR aus, als hätte dort ein mittelgroßer Meteor eingeschlagen.
Vegeta legte sich das Handtuch über die Schulter und schwebte zur Regelungsanlage.
Zunächst drehte er die Gravitation auf Null – ein kurzer Moment in dem Vegeta sich fühlte, als würde er sich von Innen nach Außen auflösen und frei über seinem Körper schweben.
Dann drückte er einen grünen Knopf, am unteren Ende des Pults ,, change" .
Während sich Vegeta in der Luft befand, hob sich der Boden unter seinen Füßen und die Wände zogen sich zurück.
Zur selben Zeit, schoben sich intakte Wände und ein unbeschädigter Fußboden, durch die dafür vorgesehenen, Handbreiten Spalten, in die Zwischenräume.
Kurz darauf,  sah der Gravity Room so aus, wie immer.
Die letzten Feinarbeiten, Decke, Tür und was sonst noch beschädigt worden war, würde der Roboter , der jetzt mit einem mechanisch, surrendem Geräusch, aus einer Klappe in der Decke kam, übernehmen.

Vegeta verließ den Gravity Room und machte sich auf den Weg in den Westflügel, seinem Bereich der Capsule Corporation, um zu duschen.


Während heißes Wasser auf den Prinzen nieder prasselte, durchbohrten seine Blicke die beschlagenen Fliesen vor seinen Augen, während er sich beherrschen musste, seine Fäuste nicht einfach in sie hinein zu rammen.
Vegeta hatte gehofft, dass ein paar Stunden im Gravity Room ihn wenigstens ein bisschen beruhigen konnten.
Doch da hatte er sich leider getäuscht.
Noch immer hallte in seinen Ohren, Kakarotts Absage wieder:

<<...Sorry Vegeta, aber ich glaube ich bin krank. Jedenfalls geht es mir nicht besonders gut. Wir verschieben das Training, o.k.?...>>

Dabei hatte der Unterklassesaiyajin IHN zu einem Trainingskampf herausgefordert und nicht anders herum!
Und dann wagte er es zwei Stunden nach dem Telefongespräch, mit dem fadenscheinigsten
Weicheigrund, den man sich vorstellen konnte, einfach wieder abzusagen ?!?
Er sei krank!?
Es ginge ihm nicht so gut!?

,,Ohhh. Du wirst dich noch wundern, wie schlecht es dir erst gehen wird, wenn du das nächste mal meiner Faust begegnen wirst, Kakarott." Zischte Vegeta mit vorfreudigem Blick, vor sich hin.
,, Von wegen krank. Dieser Vollidiot hat sich ja nicht mal die verdammte Mühe gemacht, sich eine halbwegs glaubwürdige Ausrede einfallen zu lassen.
Krank?...Krank!!!
Ein Saiyajin wird nicht krank und es geht ihm erst dann nicht gut, wenn er tot ist!"
Vegetas Wut, erreichte zusammen mit dem Wasser, welches er bis zum Anschlag heiß drehte, gerade den Siedepunkt.
Für Vegeta stand fest, dass der Unterklassesaiyajin gelogen hatte.
Was den Prinzen aber schlichtweg in den Wahnsinn trieb, war die Frage nach dem warum.
Wieso hatte Kakarott ihn angelogen?
Und überhaupt! Was fiel diesem Bastard ein, seinen Prinzen zu belügen, Korrektur: ihn so zu belügen, dass sogar jemand, der den Todeskampf seiner letzten, noch funktionierenden Gehirnzelle bereits hinter sich hatte, sofort erkannte, dass es eine Lüge war!

Vegeta bis seine Zähne aufeinander und er hörte einen zornigen Ton in seiner Kehle vibrieren.
Eine pulsierende Ader trat an seiner Stirn hervor und nagender Zorn, begann in ihm zu wüten.

Es reichte!

Der Prinz drehte das Wasser ab und stieg aus der Dusche.
Er griff sich seinen Gi und streifte ihn, ohne sich vorher abzutrocknen, über.
Sekunden später, schoss Vegeta durch das Badezimmerfenster in die Luft und steuerte dann in einem übermenschlich hohen Tempo, Son Gokus Aura an.


<<...So, du bist krank Kakarott, ja?....Krank!...KRANK!?! Grrr.....>>

 


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Son Goku lag ausgestreckt unter einem großen Baum, dessen Blätter ihm fein schnittige Schattenmuster auf das Gesicht zeichneten.
Dieser Baum war in voller Größe an die Rückwand, einer moosbedeckten Rückwand, eines
Felsvorsprungs, inmitten eines Wasserfalls, gewachsen.
An den unebenmäßigen Kanten, wuchsen lange, grüne Efeustränge in die Tiefe hinab und hin und wieder schien der Wind dafür gesorgt zu haben, dass dort Samen keimen konnten und exotisch aussehende Blumen an einigen Stellen blühten.

Mit geschlossenen Augen, lauschte Goku dem beruhigenden Rauschen des Wasserfalls, der sich kreisrund um die Felsspalte zog und über ihr, einen farbenprächtigen Regenbogen, in den indigoblauen Himmel zauberte.
Tosend stürzte das Wasser zu allen Seiten in die Tiefe und zerspross in eine riesige Gischt, die sich als feiner Sprühregen wieder in die Luft erhob und die Sicht etwas verwölkte.
Der feine Wassernebel, der wieder hinauf getragen wurde, rieselte angenehm kühlend auf
den nackten Oberkörper des Unterklassesaiyajin, hinab.

Ebenholzfarbenes Haar hatte sich in nassen Strähnen um das saftig, grüne Gras gewunden.
Von Gokus Halsbeuge, den definierten Bauchmuskeln und aus seinem Nabel,  perlten glitzernde Rinnsale,  angesammelten Wassers hinab.
Der Saiyajin, fuhr sich mit den Händen durchs Haar und strich sich, die Strähnen aus dem Gesicht.
Als Son Goku seine Hände unter seinen Hinterkopf legte,  spannten sich die festen Muskeln unter seiner alabasterfarbenen Haut an und ein ausgeprägter Bizeps wurde sichtbar.
Dann holte er tief Luft und sog die frische, klare Luft ein.
Goku  seufzte schweratmig und öffnete die Augen wieder.
Er fühlte sich jetzt etwas besser.
Die Magenkrämpfe hatten nachgelassen und auch sein Blick hatte sich wieder geschärft.
Trotzdem, ein wenig übel war ihm immer noch und sein Kopf schmerzte, als würde sich ein stumpfes, gezahntes, Messer in regelmäßigen Abständen hinein bohren.
Aber es ging wieder.
Jedenfalls nicht zu vergleichen, mit dem Gefühl, welches ihn direkt nach dem Mittagessen angefallen hatte, wie eine Bestie.
Kami nein, bei weitem nicht damit zu vergleichen...

* Rückblende *

,,Es tut mir Leid Chichi, wirklich es tut mir so Leid, aber eine Trennung ist das Beste-
Ich kann ...
Ich kann dassss...... einfach-
ich....kannn............
nicht...me...h...r......

.....HhH........

Hhh...................


..................


?!?

Gokus Blick verschwamm und der Geschmack in seinem Mund,
verfälschte sich zu etwas ekelhaft Bitterem.
Chichi lächelte ihn über den Tisch hinweg weg an, als der junge Saiyajin spürte, wie irgendetwas seine Sinne nacheinander auszuschalten begann.
,,Hhh...Hhh...."
Sein Kopf schmerzte, als hätte er einen Vorschlaghammer gegen die Schläfen bekommen.
Goku presste seine trockenen Lippen zusammen und registrierte kaum noch, dass seine Zunge
inzwischen taub geworden war.
Chichis Lächeln wurde breiter.
Plötzlich keuchte er auf, weil er nicht mehr Schlucken konnte und sein Speichel ihm in die Kehle gelaufen war.
Seine zitternde Hand, die nach dem Glas Wasser griff, zog ein Echo ihres Abbildes nach sich. Kurz darauf fiel das Glas, in Zeitlupe vom Tisch und der junge Saiyajin hörte das grelle Klirren nur als dumpfes, weit entferntes Geräusch, in seinen Ohren widerhallen.
Dann zog die Dunkelheit ihn in eine tiefe Bewusstlosigkeit.

Chichi lachte leise, setzte die Ellbogen auf den Tisch und stützte ihr Gesicht in ihre Hände, während Son Goku nach hinten in den Stuhl gesunken war und sein Kopf sich schwer und bewegungslos, in seinen Nacken gelegt hatte.

Mit einem seltsamen Ausdruck in den Augen, legte Chichi den Kopf schief und sah Goku eine zeit lang an.

Schließlich stand sie auf, räumte mit mechanisch wirkenden Bewegungen, den Tisch ab und machte sich daran, das Geschirr zu spülen.

Gokus Atem ging flach, seine Augen waren geschlossen und er wirkte so, als hätte man jegliche Kraft aus seinem Körper gesogen.
Chichi lächelte und eine Art  berührter Ausdruck war in ihren schwarzen Augen zu lesen.

,,Endlich." Flüsterte sie, als sie ihre Hände voller Verzückung beim Anblick ihres Mannes,
vor ihrer Brust faltete und süßlich lächelte.

Es hatte ganze vier ganze Monate gedauert, bis das geheimnisvolle Kraut, dass die Schlangenkönigin ihr gegeben hatte, endlich seine Wirkung gezeigt hatte.
Langsam. Schleichend.
Saiyajinblut war eben resistenter, als das eines Menschen.

Die Schlangenkönigin wusste dies besser, als jede andere.
Denn als Son Goku sich damals im Jenseits, in ihren Palast verirrt hatte, mussten ihre Dienerinnen ihm die fünfzigfache Dosis eines Schlafmittels geben.
Doch selbst mit dieser hohen Konzentration des Mittels, war der Unterklassesaiyajin, nur eine viertel Stunde weggetreten.

Als dann einige Zeit später, Dr. Gero und Dr Muu das Portal zwischen dem Jenseits und dem Diesseits, mit Hilfe von C17 und seinem Klon geöffnet hatten, sah die Schlangenkönigin ihre Chance und war  mit all den anderen Ausgeburten der Hölle, auf die Erde zurückgekehrt.
Die Z-Krieger hatten zwar jeden ihrer vergangenen Feinde, erneut besiegt und in die Tiefen
der Hölle zurück geschickt, aber eine hatten sie vergessen...

Die grünhäutige Königin, hatte sich versteckt gehalten und harrte jahrelang in den einsamen
Höhlen des Nördlichen Gebirge, am Rande des Mount Pazou, aus.
Ganz in der Nähe des Mannes, der es gewagt hatte sie derartig zu demütigen.
Son Goku.

Die Jahre vergingen.
Die Einsamkeit und die ständige Angst, entdeckt zu werden, fraßen sich
langsam immer tiefer in den Verstand der kaltblütigen Königin und nahmen ihr jeden Tag ein wenig mehr Kontrolle, über ihren vergifteten Geist.
Ihre angeborenen, magischen Kräfte wurden durch den Verlust von Moral, Verstand und Gefühl
gefährlicher und mächtiger, denn je.
Dann taten Einsamkeit und ihre zeitlose Welt, inmitten der dunklen Nordhöhlen, in denen sie lebte, ihr übriges.
Sie war zu einem grauenvollen Wesen geworden, dass weder Liebe noch Hass kannte.
Nur Schmerz und Eifersucht auf alles Reine und Lebendige war ihr geblieben und hielt sie nun noch am Leben.

Oh, und wie sehr hatte sie es, in ihrem schwarzen und vergifteten Herz genossen, als
die Frau ihres Erzfeindes zu ihr gekrochen kam und sie um Hilfe angefleht hatte.
Ob sie Chichi helfen würde, dafür zu sorgen, dass dieser Bastard sie nicht verließ?
Nein-
Sie würde dafür sorgen, dass der Saiyajin sich noch wünschen würde,
er wäre nie geboren worden.


...


,, Awwww. Du weißt gar nicht, wie süß du bist, mein Gokulein."
Chichi drehte sich wieder zur Spüle um.
,,Hm. Du solltest aber den wenigen Verstand den du hast, nicht dazu benutzen,
zu versuchen, mich wütend zu machen, Schatz. Sie schüttelte leicht und langsam mit dem Kopf.
,,Nein, das solltest du wirklich nicht.
Das musst du dir gut merken, hörst du?"

Sie kicherte und in der Ferne erklang das stimmlose Echo der Schlangenkönigin, die
hinter ihren geschlossenen Augen, alles mit angesehen hatte.


*Rückblende Ende *

 

Son Goku versuchte sich zu erinnern, warum es ihm heute Mittag, so schlecht gegangen war.
Doch so sehr er sich auch bemühte, so wusste er nur noch, dass Chichi ihm, liebevoll lächelnd, mit einem kalten Tuch den Schweiß von der Stirn getupft und sich um ihn gekümmert hatte, nachdem er ohnmächtig zusammengebrochen, war.

Schuldbewusst presste er die Lippen aufeinander und zog seine Augenbrauen tief in die Stirn.
Mit reumütigem Blick, sah er ins Leere.

<<... Sie ist eine gute Frau und eine noch bessere Mutter. Verdammt. Ich sage ihr, dass ich mich von ihr trennen will und sie kümmert sich weiter um mich, ohne auf ihre eigenen Gefühle Rücksicht zu nehmen.
Ich habe sie gar nicht verdient. Sie liebt mich immer noch, das weiß ich , aber... ich kann nicht- Goku seufzte resigniert und ein schwermütiger Schatten, überflog sein immer noch etwas blasses Gesicht.
<<...Wenn ich sie doch nur lieben könnte. Ich wünschte mir wirklich, ich könnte sie lieben...>>

Der Unterklassesaiyajin starrte wieder blicklos, in den Himmel und beobachtete den Zug der Wolken, während er das schlechte Gefühl in der Magengegend, als eine gerechte Strafe dafür ansah, dass er Chichi derart verletzt hatte.
<<...Wie konnte ich nur? Wie konnte ich nur so gefühllos und egoistisch sein ? ...>>

Der junge Saiyajin kam sich plötzlich so klein, schwach und unvollkommen vor,
wie in seinem ganzen Leben noch nicht.
Die weißen Wolken über ihm, zogen sich in seinen tiefschwarzen, besorgt blickenden Augen,
zu Fantasiegebilden und traumhaften Wesen, fern ab von dem Dasein auf der Erde, zusammen.

Ein mächtiger Adler durchbrach mit seinen breiten Schwingen eine Wolke.
Sie  zerbröckelte zu vielen, kleinen Wattebäuschen.
Gokus dunkle Augen weiteten sich und er stützte sich auf seine Ellenbogen, als der Adler plötzlich, während seines königlichen Fluges, Von einem Dinosaurier, der aus dem Nichts zu kommen schien, gefressen wurde.
Seufzend ließ er sich zurück ins Gras sinken und schloss gequält, die Augen.

...


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Trunks hatte den Lautstärkeregler der Stereoanlage auf Maximum gedreht und er genoss das zerstörerische Gefühl, zwischen Tinitus und einer Handgranate, welche  m Takt, hinter seinen Schläfen, explodierte.

Der junge Prinz lag auf dem Bett und starrte apathisch die Decke an, während er seine Kopfhörer festhielt und sie noch enger an seine Ohren presste, um sicher zu gehen, dass er sein Telefon nicht hören würde, wenn Son Goten ihn zum hundertsten mal anrief.
War das Kindisch? War es falsch, seinen besten Freund, der nicht die geringste Ahnung davon hatte, was los war, im Ungewissen zu lassen und nicht mit ihm zu reden, wenn dieser verzweifelt versuchte, ihn zu erreichen?
Und wie es das war!
Doch war es immer noch besser, als gerade jetzt, die Stimme Son Gotens ertragen zu müssen.-

Trunks wusste nicht, was ihm mehr Magenschmerzen bereitete.
Die Tatsache, dass Son Goten mit dieser hirnlosen Valese zusammen war, oder dass er sich selbst gerade wie ein unreifes Arschloch verhielt und nicht an das verdammte Telefon ging, während der kleine "Anruf - Knopf" in Trunks Augenwinkel, wild aufleuchtete.
Er wusste dass es Son Goten war.
Daran hatte er keinen Zweifel.
Trunks konnte ihn vor sich sehen und spürte in seinem Innersten, dass der andere ihn "rief".

Der Halbsaiyajin schloss seine Augen und spürte jeden einzelnen Ton, der viel zu lauten Musik, in seinen Kopf eindringen, wie kleine Explosionen.

Wieso musste alles so unglaublich kompliziert und schwer sein?
Der junge Prinz erinnerte sich nicht mehr daran, wann sich für ihn Freundschaft in Liebe verwandelt hatte, aber erinnerte sich daran, wie weh es jedes mal tat, Son Goten nicht sagen zu können, was er wirklich für ihn empfand.
Die Angst vor Son Gotens Reaktion war einfach viel zu schneidend und die Gefahr, seinen Freund für immer zu verlieren, zu groß, als dass Trunks es riskieren wollte.


<<...Sie ist das absolute Gegenteil von mir. Verdammt.
Warum?!
Wie kann er SIE mögen? Oder bedeutet das etwa, dass er mich nicht mehr mag?
So etwas gibt es, nicht wahr?
Jeder Mensch verändert sich in jeder verdammten Sekunde seines Lebens,
auch wenn er der letzte ist, der das bemerkt.
Man wächst zusammen auf.
Man ist sein Leben lang miteinander befreundet- mehr als nur befreundet, und eines Tages wacht man dann auf und stellt fest, dass der beste Freund ein Fremder geworden ist, den man im Grunde gar nicht mehr kennt.
Ist das jetzt bei mir und Son Goten so ? Bin ich aufgewacht oder ist er es...>>


,,....auf ...geh....das ..verfluchte....Fon...Schloch..." Formten Bras Lippen, unter wütend aufblitzenden Augen, als Trunks plötzlich das Gesicht seiner Schwester, über sich sah.

,,Steh ...!...die Musik...Idiot!" Konnte Trunks nun ablesen, während die hochgedrehte Musik, weiterhin, Bras Stimme vernichtete.

Wild gestikulierend und mit wutverzerrtem, hochroten Gesicht,
zeigte sie wild auf sein Telefon, das ebenso wild aufblitzte, wie ihre Augen es gerade taten.

,,Wenn...nicht sofort...stehst,...werde ich- Der junge Prinz nahm die Kopfhörer ab-  ,,Dir dein scheiss Telefon, samt Kabel aus der Wand reißen. Schon vergessen, dass ich im Zimmer neben dir wohne, du Bruderscherz?! Von dem Gebimmel bekomme ich Migräne und außerdem, kannst du Spast mir mal erzählen, warum Goten schon seit einer Stunde versucht, dich anzurufen und du wegen heute Nachmittag, nicht mit ihm reden willst?! Das hat er mir nämlich gerade gesagt!" Rief sie vorwurfsvoll.

,,Ist er noch am Telefon...?" Trunks setzte sich auf.
In den Augen seiner Schwester, sah er zerstreut aus und auch der Klang seiner Stimme, schien ihr etwas brüchig zu sein.

Bra verdrehte die Augen und ließ ihre, in die Hüfte gestemmten Hände, langsam sinken.

,,Nein. Ich habe ihm gesagt, du würdest dich in deinem Zimmer auf die Vorstandssitzung morgen früh vorbereiten und würdest deshalb nicht ran gehen.
Mann, Trunks, sei froh, dass ich daran gedacht habe, dass er deine Aura spüren kann und ich ihm nicht irgendeinen Mist aufgetischt habe, dass du nicht hier wärst."

,,Danke, Bra. Tut mir Leid, dass du für mich gelogen hast. Ehrlich.
Du hast etwas gut bei mir." Der Halbsaiyajin zwang sich zu einem Lächeln.

,,Hmhm, und ob du mir was dafür schuldest! Das ist so sicher, wie das "sicher" in der Kirche.
So und jetzt will ich wissen, was los ist. Glaub´nicht, ich würde mich für eure bescheuerten Möchtegernproblemchen interessieren, aber ihr Zwei Dummhupen,
seit doch sonst nicht solche Zicken?"

,,Bra...ehrlich gesagt-

,,Bitte! Dann eben nicht!" Unterbrach sie ihren Bruder abrupt.
,,Wenn du es mir nicht erzählen willst, dann lass´es doch!"

Bra´s indigofarbener Haarschopf, schwang demonstrativ herum und die Siebzehnjährige, donnerte die Tür zu Trunks Zimmer lautstark, hinter sich ins Schloss."

Ein wenig abwesend und mit einem schiefen Lächeln, sah der Halbsaiyajin auf die geschlossene Tür.
Sie hatte nicht einmal abgewartet, was er sagen wollte.
Nun ja, er hatte zwar wirklich nicht vorgehabt ihr alles zu erzählen,
aber reden wollte er schon -irgendwie...

Erschöpft ließ er sich zurück auf sein Bett sinken und schloss die Augen.
Nach einer Weile begannen seine Lider, schmerzend schwerer zu werden und schließlich
fiel Trunks in einen unruhigen Schlaf.


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,,BAKA!!!" Schrie Vegeta, als er zum fünften mal versuchte, Son Goku zu wecken.
Der Prinz war kurz davor, den immer noch schlafenden Unterklassesaiyajin, mit einem kleinen, "erfrischenden" Ki-Blast, zu wecken.

<<...Und wenn das nicht helfen sollte, werde ich ihm einen netten Freiflug, über den Rand der Klippen spendieren..>> Dachte der Prinz, amüsiert.
 
Vielleicht auch eine Kombination davon?
Erst würde Vegeta ihn über den Abgrund werfen und ihn dann,
mit einem Ki-Blast in die Tiefe schicken.
Spätestens dann, würde Goku bestimmt nicht mehr schlafen.

Doch dann blinzelte der jüngere Saiyajin und dümpelte aus der Tiefe des Schlafes, zurück in die Realität.
Sofort spürte er Vegetas Aura, die ihm einen hitzigen Schub, wie eine Art wütender, Stromschlag verpasste. Kurz darauf, blickte er mit träge, verschlafenden Augen, in die funkelnde Dunkelheit, königlicher Schwärze.

,,Vegeta?" Fragte Son Goku und rieb sich mit den Fingerknöcheln den Rest Schlaf aus seinen Augen.

In Vegetas Kehle wuchs ein zorniges Knurren. Dann zog er den sitzenden Unterklassesaiyajin auf Augenhöhe, zu sich hoch.

,,KRANK, BAKA!?!" Brüllte Vegeta in Son Goku verwirrtes Gesicht, sodass der Unterklassesaiyajin sogar zusammenzuckte.

,,Ich ...ähm."
Goku lächelte schief.

 Fortsetzung folgt...

...


Geta: Ähm.... -.-
Goku: Hmmm.... Oo*
Bijou:  SCHON GUUUUUT!Gott, ihr habt ja recht!!!
Ich habe eigentlich schon genügend mit Fortsetzungen zu tun, aber-
Geta: Ach, ist dir auch schon aufgefallen, ja?- Beeidruckend.
Bijou: Ôo ....   >.<*  A-aber Ich konnte einfach nicht anders!Ehrlich!
Goku: Also mir macht das gar nichts, solange das Pairing stimmt. ^O^
Bijou: Yeah! DU verstehst mich d^^b
Geta: -.-`
Bijou : ... Was!
Geta:....Hngpfh.
Bijou:...Pff!
Geta: Hmnpffffhh.
Goku: Hm?
Geta: Hngpffff!!!!!!!
Bijou: Tgnfspffffffff!!!!!!!!!!
Goku: Hey, ignoriert ihr mich gerade?
Chichi: *pat * *pat *  Ja, ich kann nachvollziehen, wie du dich gerade fühlst.
Goku: Ehm ja. Schön.
Sag mal......kenn ich dich nicht irgendwo her? Hmmmm....
Chichi: WHAAAA?!?!....Erst werde ich von dieser Möchtegern-Autorin völlig OCC dargestellt und jetzt DAS!"
Geta: OCC? DU ...PAHAHA!
Hättest du wohl gerne, Miss "Augeburt der Hölle". Wenn hier einer OCC
ist, bin ich das.
Bijou: Du?...Verdammt. Das wollt ich aber gar nicht!* grummel * Moment, mal. Wo
bist du denn OCC in der Story?
Geta: Bitte ja...Bevor ich jemals ans Telefon gehen werde, lässt der Namekianer sich ein Geschlechtsteil wachsen! Mal ehrlich. Wenn du an meinem Charakter nicht noch hart arbeitest, kannst du die Lemons vergessen!Die kann Baka dann alleine abziehen!
Goku: HEY?!? Was kann ICH denn dafür!?!
Lemons...Ich?!? Ganz alleine?! ...NEEEEEIHHHHHEEEEEEENNN!!!

Bijou : ^~^°


Ich hoffe es hat euch bis hierhin ein wenig Spaß gemacht.
Dann bis zum nächsten Kapilein.
Bijou :3






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