Die Reise nach Westen

 

Die Reise nach Westen Sūn Wùkōng


Dragonball basiert grob auf einem der vier bekanntesten chinesischen Romane, `Die Reise nach Westen`.

Der chinesische Affengott Sūn Wùkōng, wird im japanischen Son Goku, ausgesprochen. Also bedeutet Son Goku nicht Affe, oder Affenjunge, wie oft gesagt wird, sondern Affengott bzw. auch Affenkönig.

 

 

 

 

 

Bildquelle: Internet

Die Reise nach Westen ( chin.: Xī Yóu Jì, W.-G. Hsi Yu Chi ), geschrieben von Wu Cheng'en, während der Ming-Dynastie, ist einer der vier bekannten, klassischen Romane Chinas.

( Es gibt eigentlich fünf. Die Geschichte der drei Reiche (1930), Die Räuber vom Liang-Shan-Moor (1573), Die Reise nach Westen (1590), der Traum der roten Kammer (1750-1792) und ein weiteres Werk,  Jin Ping Mei = Die Pflaumenblüte, das aber durch den Traum der roten Kammer ausgetauscht wurde. )

Die Reise nach Westen, behandelt das Prinzip des Reisens, verbunden mit chinesischen Volkssagen, Legenden und Themen des Buddhismus und Daoismus.

Der Roman erzählt im Speziellen von der Reise eines Mönches zum westlichen Himmel, im heutigen Indien, von wo er Buddhas heilige Schriften, nach China zu seinem Kaiser, bringen soll.

Der Mönch Xuanzang, mit dem Spitznamen Tripitaka, wird im 9.Jh. auf seiner Reise von drei weiteren Personen begleitet, von denen einer der später noch ausführlicher beschriebene Sūn Wùkōng ( im japanischen Son Goku ausgesprochen ), der Affengott oder aber auch König der Affen, ist.  Sūn Wùkōng, ist eine der bekanntesten, mythischen Kreaturen Chinas.

Weitere Begleiter des Mönchs Xuanzang sind Sha Wujing, ein Wasserdämon bzw. Halbdämon (je nach Quelle) und Zhu Bajie, eine Mischung aus Schwein und Mensch. (So könnten z.B. die Charaktere Oolong und Pool, endstanden sein).

Beide, sind für ihre Verfehlungen bestrafte ehemalige himmlische Würdenträger.

Sha Wujing war der "Vorhanglüftende General", der eine wertvolle Vase zerstört hat und deswegen bestraft wurde. Zhu Bajie, "der Marschal der himmlischen Segelflotte", wurde für seinen Flirt mit der Mondgöttin Change durch das Rad der Reinkarnation getreten und damit bestraft, dass seine Mutter in ein Schwein verwandelt wurde.

Der Mönch Xuanzang selbst, ist die Reinkarnation der "goldenen Zikade", ein Jünger Buddhas, der bei einem Vortrag eingeschlafen und deshalb verstoßen worden ist.

Die 81 Leidenswege, die Xuanzang hauptsächlich im Verlauf der Reise über sich ergehen lassen muss, sind wesentlicher Bestandteil seiner Buße; So wird die letzte Prüfung am Schluss direkt von Buddha ( menschlicher Name übrigens Siddhata Gothama, der als verwöhnter Prinz auszog, um das Leiden seines Volks zu verstehen und nach langer Wanderschaft zu Buddha wurde ), angeordnet.

Die Geschichte `Die Reise nach Westen`, ist eine der bekanntesten und wichtigsten Erzählungen Chinas, weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt und die Grundlage zahlloser Filme, Anime, Bücher, Comics, Mangas und Computerspiele.

Die bekannte Manga-Serie Dragonball etwa, basiert grob auf den Abenteuern des Affenkönigs Sūn Wùkōng. Auch der klassische, chinesische Animationsfilm: `Der König der Affen` erzählt die Geschichte, des Sūn Wùkōng nach.

Es gibt auch eine Anime-Version von 1960 namens Alakazam, König der Tiere (Saiyūki).

In den 80er-Jahren, hat CCTV eine recht werkgetreue TV-Serie produziert, deren 25 Folgen gut die Hälfte der 100 Kapitel des Buchs abdeckten, und die 1988 komplett ausgestrahlt worden ist. Die fehlenden Episoden, wurden zwischen 1998 und 1999 in weiteren 16 Folgen gedreht, und im Jahr 2000 ausgestrahlt.

 

Der Affenkönig Sūn Wùkōng

 

 Bildquelle: Internet

Sūn Wùkōng (chin. W.-G. Sun Wu-k'ung) ist im klassischen chinesischen Roman Die Reise nach Westen der König/Gott der Affen.

Er ist eine ambivalente übernatürliche Wesenheit, "als steinernes Ei aus einem Felsen geboren, befruchtet vom Wind, geschaffen aus den reinen Essenzen des Himmels, den feinen Düften der Erde, der Kraft der Sonne und der Anmut des Mondes."

Der König der Affen ist in eine uralte Geschichte eingebettet. Im 9. Jahrhundert machte sich der Mönch Xuanzang von China aus auf den Weg nach Indien, um die heiligen Schriften Buddhas für seinen Kaiser (jap.: Tenno), zu holen.

Die Reise dauerte sechzehn Jahre, und nach seiner Rückkehr verfasste der Mönch einen ausführlichen Reisebericht. Diese "Reise nach Westen",  ist bis heute eines der wichtigsten historischen Zeugnisse vom Leben in jenen frühen Zeiten.

Im Laufe der Jahrhunderte rankten sich Legenden und Märchen um die Pilgerfahrt des Hsüan Tsang – und eine davon ist die Geschichte vom Affenkönig/Gott.

Dank der Lehre bei verschiedenen daoistischen Meistern erlangt er die Fähigkeit, meilenweit zu fliegen und sich auf 72 verschiedene Weisen zu verwandeln.

Die gelernten Künste missbraucht er für allerlei Streiche, bis er durch eine List von Buddha gefangen und für 500 Jahre unter einem Berg gehalten wird. Zur Läuterung darf er schließlich den Mönch Xuanzang, auf seiner Reise nach Indien begleiten. Er wird König, findet einen gesegneten Erdwinkel für sein Volk und hält sein tägliches Bankett mit Genuss und Behagen. Aber Sūn Wùkōng will mehr – Er will Unsterblichkeit und den Thron des Jadekaisers.

Mit seiner Mischung aus ungestümem Verhalten, großem Mut, merkwürdigem Humor und stellenweise überraschender Weisheit, ist Sūn Wùkōng der eigentliche Hauptcharakter der Geschichte und ein typischer Trickster: Ein heiterer, junger Rebell, der die verknöcherte Himmelsherrschaft frech herausfordert.

In Asien gilt der Affe als schlau, klug, liebenswürdig und respektlos, und der Affenkönig aus der Legende – ob unter dem Namen Sun Wukong wie in China oder Hanuman wie in Indien – ist eine bis heute sehr populäre Figur. So ist Sūn Wùkōng, eine der bekanntesten mythischen Kreaturen sowohl in China als auch in Japan, wo er Son Goku ausgesprochen wird. Viele Wesenszüge des Sūn Wùkōng, sind in einigen der Dragonball Charaktere und natürlich auch in Son Goku, wiederzufinden. 

Akira Toriyama hat, inspiriert durch die Reise nach Westen, mit Dragonball ein zeitloses Werk geschaffen, dass sowohl durch Humor als auch durch seine Kernaussage: Niemals aufzugeben und das Freundschaft und Familie das wichtigste im Leben ist, egal wie schlimm es kommt, mehr als nur überzeugt. Auf einzigartige Weise erzählt der Mangaka Akira Toriyama, die Abenteuer rund um einen kleinen Jungen, der als Unterklasse-Saiyajin mit einer geringen Kampfkraft auf einem fernen Planeten geboren wurde und schließlich durch hartes Training, zum Retter der Welt und des Universums wird.  

 Dragonball begeistert Fans in aller Welt und wird dies, auch noch bei zukünftigen Generationen tun.

 

 

 

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Aus Sūn Wùkōng, wurde Son Goku, der durch seine liebe und vor allem unvoreingenommene, wenn manchmal auch naiv wirkende Art und Weise, immer wieder hartnäckig seine Ziele verfolgt und sich nicht von seinem Weg abringen lässt.

In Sūn Wùkōng´s Wesenszügen, stecken aber auch noch mehr Andeutungen auf verschiedene Dragonball Charaktere. So ist z.B. beim Jadekeiser, dessen Lieblingsbeschäftigung sein Harem ist, an den versauten Muten Roshi und seine heißgeliebte Pornoheftchen - Sammlung zu denken. Kuririn ( jap. Bedeutung: geschorener Mönchskopf, deshalb auch die 6 Brandnarben auf seiner Stirn ) könnte auf dem Mönch Xuanzang basieren, der sich anstatt auf die Reise nach Indien, zur Schildkröten Insel aufgemacht hat, um dort bei Muten Roshi zu trainieren.

Vegeta, der stolze Prinz der Saiyajin scheint die Wesenszüge der Respektlosigkeit und Barschheit des Affengottes, geerbt zu haben. Zumindest anfänglich, da Vegeta in Dragonball GT ja eine ziemliche Entwicklung seines Wesens, durchmacht.

Zuletzt wäre noch Yamcha, der Wüstenräuber zu nennen, der seid der Dragonball 1 Staffel dabei ist und Son Goku seidher begleitet. Ihm scheint Akira Toriyama das "Weiberheldendasein", auf den Leib gezeichnet bzw. geschrieben zu haben, so wie es in der Geschichte des  Sūn Wùkōng, angedeutet worden ist.

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