Bardocks Vermächtnis

Raddiz Hass


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Erklärungen:

Betonte Worte ( Das ist mein Essen. Kakarott gehört mir usw... ) sind unterstrichen.


Blutweihe = so etwas, wie die Volljährigkeit für einen Saiyajin


Bardock Clan = Alle Vor und- Nachfahren, Bardocks.


Taverne = Kneipe, Bar ( auf alt gemacht, rustikal )


Flora und Fauna = Pflanzen und Tierwelt


Tsufuru – jin / Planet Tuffle =


( DBGT– Baby war ein Tsufuru – jin ; Die Saiyajin haben deren

Planeten, unter King Vegeta erobert und sich deren technisches Wissen, angeeignet )


Absinth: ( Sorry, hätte ich schon, bei der ersten Erwähnung in der FF erklären sollen.

Die Definition hole ich natürlich auch gleich mal nach:


Absinth, auch Absinth oder Wermutspirituose genannt, ist ein alkoholisches Getränk, das traditionell aus Wermut, Anis, Fenchel sowie einer je nach Rezeptur unterschiedlichen Reihe weiterer Kräuter hergestellt wird. Bei einer sehr großen Anzahl von Absinthmarken ist die Spirituose von grüner Farbe. Deswegen wird Absinth gelegentlich auch „die grüne Fee“ (französisch: la Fée Verte) genannt.


Der Alkoholgehalt liegt üblicherweise etwa zwischen 45 und 75 Volumen-Prozent und ist demnach dem oberen Bereich der Spirituosen zuzuordnen. Aufgrund der Verwendung bitter schmeckender Kräuter, insbesondere von Wermut, gilt Absinth als Bitterspirituose, obwohl er selbst nicht notwendigerweise bitter schmeckt.


Absinth wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert im preußischen Fürstentum Neuenburg, dem heutigen Schweizer Kanton Neuenburg (Neuchâtel), als Heilelixier hergestellt. Große Popularität fand diese Spirituose, die traditionell mit Wasser vermengt getrunken wird, jedoch in der zweiten Hälfte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert in Frankreich.


Auf dem Höhepunkt seiner Popularität stand das Getränk in dem Ruf, aufgrund seines Thujon-Gehaltes abhängig zu machen und schwerwiegende gesundheitliche Schäden nach sich zu ziehen. Bereits im Jahre 1915 war das Getränk in einer Reihe europäischer Staaten und den USA verboten. Moderne Studien haben den Verdacht der Schädigung durch Absinthkonsum nicht nachweisen können; die damals festgestellten gesundheitlichen Schäden werden heute auf die schlechte Qualität des Alkohols und die hohen konsumierten Alkoholmengen zurückgeführt.

Seit 1998 ist Absinth in den meisten europäischen Staaten wieder erhältlich. Auch in der Schweiz sind seit 2005 die Herstellung und der Verkauf von Absinth wieder erlaubt.


Quelle: Wikipedia.de


 

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Die tödlichste Waffe der Welt ist ein Marine mit seinem Gewehr!

Es ist euer Killerinstinkt, der voll da sein muss, wenn ihr im Kampf überleben wollt!

Euer Gewehr ist nur ein Instrument!

Töten kann nur ein Herz aus Stahl!

Wenn euer Killerinstinkt nicht stark und rein ist, werdet ihr zögern, wenn es drauf ankommt!

Dann werdet ihr nicht töten, dann werdet ihr tote Marines sein!

Und dann seid ihr in einer Welt voller Scheiße!

Weil es Marines nicht erlaubt ist, zu sterben, ohne dass das genehmigt worden ist!

Habt ihr Armleuchter das kapiert?- "Sir! Jawohl, Sir!"


(Full metal jacket)


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"Du kannst doch gar nicht lesen!" "Das ist die Bibel! wenn man´s versucht, wirds einem angerechnet!"



(FDK)


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"Hast Du mal von der Philosophie gehört, wenn ein Mann zugibt, daß er sich geirrt hat, müssen ihm sofort alle seine Fehler vergeben werden; hast Du je davon gehört?" - "

Laß mich bitte mit diesem Schwachsinn in Ruhe. Wer das gesagt hat, mußte nie winzig kleine Schädelsplitter zusammensuchen, nur weil Du so'n blöder Arsch bist!"


(Pulp fiction )


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"Die Hölle wird uns mit nichts mehr überraschen können."


( Hellboy )



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Oh! Das ist es! Son Goku!

Ich nenne dich Son Goku!

Son Goku, du musst groß und stark werden.


( Großvater Gohan, als er Goku als Baby findet. )


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Und nun, viel Spaß bei der Fortsetzung, hoffe ich. ^^

Bijou.



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Bardocks Vermächtnis

Raddiz Hass







Kakarotts Augenbrauen hoben sich überrascht,

als er zur Seite sah und den Prinzen erblickte.

Ein freudiges Strahlen überfiel seine Mimik.

Doch dann verzog sich das Gesicht des Unterklassesaiyajin,

zu einer beleidigten Schnute und er verschränkte die Arme demonstrativ,

vor seiner Brust.

Vegeta runzelte die Stirn und musterte den Jüngeren.

Sein Blick drückte Resignation und Belustigung zugleich, aus.


,,Was."


,,Nichts."


Kakarott zuckte mit den Achseln und presste seine Arme noch enger an den Körper,

während sein Saiyajinschwanz sich abweisend, um seine Hüfte schlang.

Angestrengt versuchte er, den Prinzen düster und vorwurfsvoll, von der Seite anzusehen.


,,Kakarott. Was." Wiederholte Vegeta, geduldig.


,,Ich sagte doch schon, es ist nichts."

Der Unterklassesaiyajin, zuckte erneut mit den Schultern und

machte eine kleine Pause, um Vegetas Reaktion abzuwarten.

Als ihn der Prinz daraufhin, einfach nur ausdruckslos ansah,

fuhr Kakarott im leicht gereizten Ton, fort:


,,Ich kann es nicht leiden, wenn du deine Aura vor mir unterdrückst und

dich von hinten an mich heran schleichst.

Das machst du schon, seit wir klein sind.

Du weißt du genau, wie sehr ich das hasse!"


Vegeta sah den Unterklassesaiyajin eine kleine Weile, an.

Doch dann legte sich plötzlich ein Schatten über das Gesicht des Prinzen und

er zog seine Augenbrauen tief in die Stirn.


,,Ach? Und ich hasse es, dass du offensichtlich nicht darauf vorbereitet bist,

dass dich jemand angreifen könnte, ohne dir vorher den Gefallen zu tun,

dich mit seiner Aura vorzuwarnen, Kakarott.

Du bist verdammt unvorsichtig. Zu unvorsichtig, für meinen Geschmack.

Das wird dir eines Tages nochmal deinen Saiyajinschwanz, kosten.

Kakarott sah Vegeta verblüfft an.

Dann ließ er die Schultern sinken und verzog beleidigt, den Mund.


,,Willst du wissen, was ich noch mehr hasse?"

,,Was."

,,Das du immer recht haben musst."

Vegeta schmunzelte.

,,Tja. DAS habe ich doch auch schon seid wir klein sind.

Daran solltest du dich also eigentlich schon gewöhnt haben, Kakarott."

Vegeta versuchte gar nicht erst, sich das Grinsen zu verkneifen, als er das

genervte Gesicht des Jüngeren sah.

Der Unterklassesaiyajin, öffnete den Mund um zu antworten,

als Vegeta ihm, noch immer grinsend, das Wort abschnitt.


,,Komm´ jetzt Kakarott.

Die Wachen werden nicht ewig weg sein.

Wenn ich sie zu oft nacheinander wegschicke,

um mir irgendwelche abstrusen Sachen zu besorgen,

von denen nicht einmal ich selbst, je etwas gehört habe,

werden sie noch Verdacht schöpfen.

Zudem habe ich sie heute schon zum dritten mal losgeschickt,

weil du dich verspätet hast."


,,Ach was? Soll das etwa heißen, dass ich jetzt auch noch Schuld bin?"

Vegeta entriegelte, mit schnell über die Verriegelungstastatur fahrenden Fingern,

den Schließmechanismus zu seinem Gemach, als er die Tür öffnete und

beim Durchschreiten dieser, über seine Schulter hin weg antwortete:


,,Natürlich ist es deine Schuld, oder glaubst du etwa,

ich würde für irgendjemand anderen, eine derart bescheuerte Aktion,

wie diese hier abziehen, hm ?"


,,Ich ...ähm...hä?" Kakarott blickte überlegend zur Seite und ging

Vegetas Worte gedanklich immer wieder durch.

Wie hatte Vegeta das gemeint? ...


,,Kami, Kakarott.

Was ist, kommst du jetzt oder willst du dort stehen bleiben und

auf Freezers Raumschiff warten!?"


,,J-ja." Der Unterklassesaiyajin folgte Vegeta in dessen Zimmer und als der Prinz die Tür hinter sich schloss, erklang das metallische Geräusch, eines elektronischen Pieptons, welcher die automatische Verriegelung reaktivierte.


Kakarott sollte erst in dieser Nacht und zurück in seinem eigenen Zimmer, beim hinüberdümpeln in den Schlaf, wenn die Gedanken noch einmal zusammenhanglos den Tag passieren, feststellen, dass das, was Vegeta ihm gesagt hatte, mehr als nur ein Kompliment des Prinzen gewesen war.



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Raddiz starrte mit leerem Blick, in seinen metallenen Becher, gefüllt mit Absinth,

während er seinen Kopf, in die Hand stützte.

Er hatte bereits so lange in die grüne, in zu großen Mengen giftige, Flüssigkeit gesehen,

dass alles andere um ihn herum, zu einer Art sumpfigen Dunkelheit,

verschwommen war.

Nur der Becher vor ihm, strahlte ihn verführerisch an.

Der Becher war klar und deutlich.

Alles andere...nicht mehr.


Raddiz´ schwarze Pupillen weiteten sich und ein grünes Licht, leuchtete darin auf.

Ein teilnahmsloses, ja beinahe idiotisch wirkendes Grinsen kräuselte die Lippen des Saiyajin.

Schweiß rann von seiner Stirn und er beachtete nicht,

dass er seinen Saiyajinschwanz in einer Taverne achtlos vom Stuhl hängen ließ,

während jeder andere ihn sorgsam und sei er auch noch so besoffen - um die Hüfte geschlungen hatte.

Sogar ein fetter, penetranter vor sich hin grunzender Elite Saiyajin,

der mit einer Hand den prallen Busen einer saiyanischen Schönheit massierte und mit der anderen, gerade einen halb so alten Unterklassesaiyajin pumpend zum Orgasmus trieb.

Ja sogar dieser Saiyajin, hatte seinen Saiyajinschwanz vor Zugriffen

anderer volltrunkener Saiyajin, schützend und fast streng,

um seine bereits aus der Form geratene Taille, gepresst.


Hätte es irgendjemanden interessiert, wäre wohl sofort ins Auge gefallen, dass es in dem ganzen, von Schwefelgras verrauchten und nach Sex, Absinth und Schweiß stinkenden Raum, nur einen einzigen unter ihnen gab, der das Zeichen seines Stolzes und seiner saiyanischen Herkunft, wie irgendein nutzloses Anhängsel, neben sich hängen ließ.


Raddiz lächelte düster, als er sich zu fragen begann,

wie viele Schlucke ihn wohl noch von einem qualvollen Tod trennen mochten.

Sein Grinsen wurde breiter.

Unter den Saiyajin hieß es, der Geist gefallener Krieger, schlafe im Absinth.

Jedes mal, wenn man davon trinkt, bekam eine dieser verlorenen Seelen die Gelegenheit,

sich das Leben wieder zu holen, das ihnen einst genommen worden war.

Indem sie den Trinkenden vergifteten, nämlich.

Abergläubisch oder sogar verängstigt von Legenden,

Erzählungen und tausende Jahre alter Märchen, war allerdings niemand.

Nun ja. Jedenfalls nicht, bis man genug Absinth getrunken hatte, um sogar

seinen eigenen Großvater, wie ein Todesbote aus der Hölle,

als Nebel aus der zart grünen Flüssigkeit, empor fahren zu sehen.

DANN glaubte plötzlich jeder Saiyajin, jede noch so offensichtliche Lüge,

egal von wem sie kam.

Die angebliche Wahrheit, wurde durch die grüne Halluzination des Absinth´s,

zur bitteren und angsteinflößenden, Realität.

Denn Angst, war immer real auch wenn das, was sie auslöste es nicht war.


,,...Langsames Auflösen der Organe." Flüsterte Raddiz fasziniert und angewidert zugleich.

Seine Lider blinzelten nur noch schwerfällig und in einem 3 Minuten Takt.

Raddiz schwarze Augen wurden dadurch trockener und bekamen einen Ausdruck

von Irrsinn und Gefahr.

Weitaufgerissen, starrte er weiterhin auf seinen "magischen" Becher,

der von seinen verkrampften und verschwommen aussehenden Händen,

festgehalten wurde.


,,...Blut, das wie Feuer brennt und Haut, die wie die Schale einer überreifen Frucht aufplatzt während du spürst, wie sich dein Verstand langsam an die Tatsache gewöhnt, dass es dein Blut ist, welches aus jeder einzelnen, deiner Körperöffnungen rinnt und-


,,AHAHAHAH! Du dreckiger Sohn einer saiyanischen Hure!"


Raddiz hob seinen Kopf und sah ausdruckslos in die Richtung,

aus der das Gebrüll gekommen war.

Eine Mischung von Farben bewegte sich hektisch vor seinen verklärten Augen und

er schien nun den ekelhaften Gestank wahrzunehmen, der sich in dem feucht heißen, stickigen Raum, angestaut hatte und ihn jetzt zu erdrücken schien.


Raddiz hustete heiser und seine Zunge fühlte sich an, wie grobes Schmirgelpapier, in

einer pelzigen Mundhöhle.

Dann schmeckte er ziehendes Kupfer und sein Gesicht verzerrte sich

zu einer angwiderten, von Schmerz durchfurchten, Maske.


,,Wenn du mich willst, dann komm´ und besiege´mich!" Schrie eine schrill

klingende Stimme, quer durch die gesamte Taverne.


Raddiz zuckte zusammen, als er danach halb vom Stuhl sank und seine Augen aufriss.

Verwirrt und mit einem Gefühl, gleich einfach auseinanderzufallen,

griff er sich zitternd ins Haar und zog brutal daran, um wenigstens einen kleinen Teil

seines Verstandes zu zwingen, zu ihm zurück zu kehren.

Wieder hustete Raddiz.

Dieses mal spie er dabei keuchend blutige Stückchen aus, bemerkte es jedoch nicht einmal mehr ...oder wollte es nicht bemerken.

Taumelnd, zitternd und gleichzeitig schwerfällig und federleicht, hievte er sich zurück auf seinen Stuhl und dankte dem Dai Kaioh, noch eine weitere Sekunde ergattert zu haben,

bevor er starb.

Denn genauso fühlte es sich gerade an.

Wie sterben.


<<...Absinth...zu viel...ich werde jetzt einfach jemand anderes und wenn ich morgen früh aufwache, wird dann alles wieder gut sein...ich bin - nicht ich...

Und ich bin jetzt nicht hier...also kann ich nicht sterben und morgen...ist wieder...alles gut...Kakarott...alles wird gut und ich werde jeden töten, der

dich mir wegnehmen will... ja, jeden....sogar dich, wenn du mich jemals verlässt...

mein Bruder...>>


Raddiz vermutete, dass er gerade den Verstand verlor,

denn am leben schien er wohl noch immer zu sein.

Also war der Wahnsinn wohl der natürliche Vorbote des Todes.

Raddiz hatte immer geglaubt, dass vor dem Tod, die Erleichterung kommen würde.

Nicht der Wahnsinn.


Andererseits, konnte er sich denn fragen, ob er wahnsinnig wurde,

wenn er es schon war?

Fragen sich Irre, ob sie schon wahnsinnig sind, oder ist es dann schon normal für sie, dass sich die eigenen Gedanken so seltsam und tief verstricken, bis man nur noch einen kleinen Klumpen Brei an der Stelle hat,

wo irgendwann einmal das eigene Bewusstsein gewesen ist?...


Raddiz wurde nervös und schüttelte ruckartig seinen Kopf,

als wolle er den dichten Nebel, in und um sich herum, damit vertreiben.

Währenddessen, machten die beiden Saiyajin, von denen nun jeder Anwesende wusste, dass

sie für ein wenig "Unterhaltung" sorgen würden, mit ihrem kleinen, seltsamen Szenario

weiter:

Mit einem Sprung nach hinten und einer schraubenden Drehung,

entkam einer der Saiyajin, dem festen Griff, eines anderen.



,,Du Sohn einer saiyanischen Hure!"

,,Pass auf was du sagst, Bastard. Vielleicht war sie auch deine Mutter, wer weiß?"

,,Grrrr...Du Hund!" Der andere ballte seine Fäuste, bevor er in Kampfstellung ging.

,,Dreckiger Hund." Wiederholte er zischend.


Der etwas größere Saiyajin, mit dem mahagonifarbenen Brustpanzer, trug noch immer dieses arrogante Lächeln auf seinen Lippen.

Dann zuckte er gelangweilt, mit den Schultern.

,,Hund? Hmhm. Mag sein, aber du darfst dich freuen.

Mein Schwanz ist sehr viel länger als der eines,

dieser außerirdischen Drecks - Viecher."

Sein Saiyajinschwanz glitt ihm von der Hüfte und er ließ ihn

ein paar mal mit peitschenden Bewegungen, ausschwingen.

Ein Grinsen unter rauchig dunklen Augen, kräuselte seinen Mund,

als er sich suggestiv über die Lippen leckte und nun ebenfalls in Kampfstellung ging.

Als hätte jemand ein Signal gegeben, stürzten beide Krieger nun gleichzeitig,

aufeinander zu.

Ein Tisch zersplitterte wie Glas.

Stühle flogen durch die altmodische Taverne, für deren Aufbau und Einrichtung einige Gefangene, eines längst zerstörten Planeten, verantwortlich gewesen waren.

Holz zerbarst, Becher leuteten metallisch, als sie durch die Luft flogen und

auf dem Boden landeten.


Ein Elitekrieger, der zwischen seinen Beinen, den schwarzen Haarschopf, eines Unterklassesaiyajin, brutal an seinem steifen Glied ruckartig vor und zurück- stieß, blickte für einen Moment gelangweilt, auf.

Schweiß rann ihm von seiner Stirn, während der vor ihm Kniende sich krampfhaft,

an den halb entblößten Oberschenkeln fest krallte und erstickende,

dumpfe Stöhngeräusche von sich gab.

Einige andere Saiyajin, brachten nun blitzschnell ihren Absinth in Sicherheit und suchten sich eine geeignetere Stelle, um sich ungestört zu betrinken.


Raddiz ignorierte die Glas und -Holzsplitter, die ihm in sein langes, schwarzes Haar fielen, oder

brennend in seine Haut eindrangen.

Er widmete sich ungeachtet dessen, was um ihn herum geschah,

wieder seinem gefährlichen Getränk zu.

Die Augenlider des Elitesaiyajin der in der Ecke saß,

begannen zu flackern, als er sich halb von seinem Stuhl aufbäumte.

Mit einem kehligen Aufstöhnen, spritzte er jetzt stoßweise,

in den ausgefüllten Mund des anderen Saiyajin, zwischen seinen Beinen.

Danach sackte er kraftlos und schwer atmend, wieder in den Stuhl zurück und griff nach seiner halb vollen Flasche, bevor sie von den zwei kämpfenden Saiyajin, zerstört werden konnte.


Anfeuerungsrufe wie,

"JA, WEITER SO, ONION!

GLEICH HAST DU IHN! NA LOS! ZEIG IHM WAS MAN MIT EINEM SAIYAJINSCHWANZ ALLES ANSTELLEN KANN! HAHAHA!" - Sowie lautes Gelächter, drangen zu Raddiz Ohren, wie der dumpfe Klang hohlen Holzes.

Dann stürzte er den Rest Absinth, in einem Schluck seine Kehle hinab und warf den Becher danach, achtlos zur Seite.


Raddiz stützte seinen Kopf in beide Hände und ignorierte seinen donnernden Herzschlag,

die Enge in seiner Brust und seinen gehetzten Atem.

Mit gefrorenem Blick und verschleierten Pupillen,

starrte er auf die hölzerne Tischplatte, vor sich.

Dann schloss Raddiz die Augen, und verbannte den immer zerstörerischer werdenden Lärm um sich herum, der ihn zwar nur wie weit entfernt erreichte, aber quälend konstant gegen seine Schläfen pochte.


<<...Beschützen....Kakarott beschützen... BITTE!!!

...Ich kann es nicht.

AHAHAHAHA!...Nein! Ich konnte es nie!

Ich habe bei Vater versagt und werde meinen Bruder auch verlieren...

Ja...

Ich bin es nicht Wert, ein Saiyajin zu sein.

Ich bin unwürdig, den Namen zu tragen den Vater mir gegeben hat...

Ich werde nichts tun können und zusehen müssen, wie mir Kakarott, weggenommen wird...

Wie er sich immer weiter von mir entfernt,

bis er schließlich ganz verschwunden ist....

Nein...nein....BITTE!!!

I-ich...muss meinen Bruder schützen.

Der König darf ihn nicht sehen- wird ihn nie sehen!

Der Prinz...er ist ein Problem....Problem...

Ja.

Prinz Vegeta....kleiner arroganter Bastard.

Dreckig, selbstsüchtig und blutrünstig.

Ein Monster. Abschaum, wie sein Vater es ist.


TÖTE SIE!!!!!!!

TÖTE SIE BEIDE!!!!!

FÜR KAKAROTT!!!!!!!!

...Bitte.... - TU ES!

Geh´ nicht weg, bitte bleib bei mir...

Kakarott...

DU VERDAMMTER SCHWÄCHLING TU ES!-

mein Bruder.

Mein Leben.

Mein letzter Funken Lebenskraft. -

IHN!!! IHN! KAKAROTT!!

TÖTE DEINEN BRUDER, BEVOR SIE ES KÖNNEN, DU VERFLUCHTER SCHWÄCHLING!!!

TU ES!...

Bruder...

töte Kakarott.

Ja, wenn du ihn tötest, dann wird morgen alles gut

und du wirst jemand anderes sein...>>


...


Raddiz Augen weiteten sich voller Grauen und er schüttelte mit angewidertem Gesichtsausdruck, den Kopf, um die gehässige Stimme aus seinen Gedanken zu verbannen.

Es war nicht das erste mal, dass sie ihn mit ihren grauenvollen Kommentaren beinahe in den Wahnsinn trieb.

Wann alles angefangen hatte, wusste Raddiz nicht mehr.

Er erinnerte sich lediglich an die Zeit, in der noch alles in Ordnung und

sie alle drei, glücklich gewesen waren.


<<... Vater...Kakarott...>>


Diese innere Stimme, die ihn manchmal überfiel,

war über die Jahre immer eindringlicher, lauter und bedrohlicher geworden.

Manchmal flüsterte sie Raddiz in einem lieblichen Ton zu, dass er ein wertloses Stück Dreck wäre, dessen Lebenszeit nichts weiter, als reine Verschwendung war.

Hin und wieder schrie sie ihn aber auch an.

Sie verspottete ihn so lange, bis Raddiz sich, wie ein kleines Kind auf dem Bett zusammen rollen wollte, um nichts mehr hören und sehen zu müssen.


Dennoch. Es war ganz gleich, wie und in welchem Ton ihn die Stimme ansprach, sie raubte ihm regelmäßig jegliche Konzentration und seit einiger Zeit, riss sie sogar Gedächtnislücken in seine Erinnerungen.


Er hatte sich eines Tages dabei erwischt, wie er plötzlich völlig weg trat und sich dann an einem ganz anderen Ort befand, ohne jede Erinnerung, wie er dort hin gelangt war.

Völlig verdreckt, übel riechend und mit dem Geschmack von Absinth auf seinen Lippen

war er am Ufer, auf der anderen Seite des Planeten, an einem See aufgewacht und

war am ganzen Körper mit Blut beschmiert gewesen.


Etwas stimmte nicht mit ihm, und Raddiz wusste es.


<<..I-ich muss herausfinden...ich muss-



,,VERDAMMT RADDIZ, BIST DU TAUB?!"


Raddiz Kopf lag träge auf seinen übereinander liegenden, Armen.

Mit schweren Lidern, zwang der Unterklassesaiyajin sich dazu, aufzusehen.

Ein verschwommenes Gesicht.

Leichte, flackernde Umrisse einer großen Gestalt und ein

ziehender Schmerz hinter seinen Schläfen,

war alles was Raddiz im Moment erkennen und spüren konnte.

Untermalt wurden diese abstrakten Empfindungen, durch eine

Geräuschkulisse, die jetzt wellenweise laut und wieder leise, wurde.

Eine Art artikulierter Wahnsinn, den Raddiz schneinbar sogar irgendwie,

zu genießen schien.



,,Toma..." Flüsterte Raddiz.

Kurz darauf, vergrub er erneut seinen Kopf zwischen seinen Armen.

Es war Raddiz egal, ob nun Toma oder die grüne Fee selbst vor ihm stand.

Es war vollkommen bedeutungslos.


<<...Nichts sehen...nichts hören...nur-


Raddiz hörte eine Art tiefes, kehliges Knurren als Warnung, bevor Toma

die leere Flasche vom Tisch schlug und danach den Tisch selbst,

gleich hinter her schickte.

Raddiz blinzelte einige Male, verlor seinen Halt und fiel nach vorne.

In einer atemberaubenden Geschwindigkeit, sah er den schmutzigen und mit Scherben

übersäten Boden, auf sich zu rasen.

Er schloss die Augen und erwartete den Aufprall.

Doch dieser kam nicht.

Toma fing ihn auf und riss den Unterklassesaiyajin auf Augenhöhe zu sich hoch.

Wütend bohrte sich Tomas Blick in die glanzlosen Augen seines Gegenübers, der

in seinen Händen hing, wie ein lebloser Sandsack.


Um Raddiz und Toma herum, ging inzwischen, der Kampf zwischen den Saiyajin weiter und sowohl Elite, als auch Unterklassesaiyajin, stachelten mit ihrem Gebrüll den Kampf der beiden, euphorisch, an.

Raddiz sah an Tomas wütenden Augen vorbei und

Toma musste alles an Selbstbeherrschung aufbringen,

um nicht in dieses unbewegte, blasse Gesicht zu schlagen, um

Raddiz aus dieser dunklen und insichgekehrten Welt, zu prügeln.

Der Geruch des Absinth, ging von dem Unterklassesaiyajin aus und

stieg Toma in die empfindliche Saiyajin Nase.

Angeekelt drehte er seinen Kopf weg und hievte Raddiz kurzer Hand über seine Schulter.

Besorgt stellte er fest, das Raddiz keine Anstalten machte, sich zu wehren.


<<...Raus hier. An die frische Luft.

Weg von diesem ... diesem Terror!...> War das Einzige, woran Toma dachte.

Als Toma mit Raddiz hinaus ging, hörte er hinter sich einen quiekenden Aufschrei,

der schon bald zu einem Gurgeln erstarb.

Toma blieb stehen und wandt sich halb um.

Der etwas zierlichere Saiyajin der beiden,

lag mit dem Gesicht in seiner eigenen Blutlache.

Verzweifelt versuchte er den Mund zu schließen,

damit der herausgeschlagene Zahn, nicht auf den Boden fiel und verloren ging.

Warum er das tat, wusste er selbst nicht.

Kein Saiyajin hätte sich um ein Körperteil gekümmert,

das nicht mindestens lebenswichtig war.

Doch irgendwie...

Tränen liefen an seinem blutverschmierten Gesicht hinab, als er spürte, dass sein Kiefer gebrochen und eine Art Starre verhinderte, dass er seinen Mund wieder schließen konnte.

Röchelnd überfiel ihn eine Verzweiflung, die sich endgültig und unveränderbar anfühlte.

Sein Saiyajinschwanz war gebrochen und das Rückenteil seines Gi´s sah aus,

als hätten sich Ratten daran zu schaffen gemacht.

Aus Striemen floß Blut und aus einer offenen Wunde an seiner Hüfte, quoll schwarzes, dickflüssiges Gewebe hervor, welches bestialisch nach Fäulnis zu riechen begann.

Der andere Saiyajin, mit dem roten Brustpanzer lag direkt neben ihm.

Seine Hand war um den Saiyajinschwanz des anderen, zu einer Faust geschlossen.

Auf den ersten Blick sah es so aus, als habe er keine weiteren Verletzungen.

Doch als einer, der umstehenden Saiyajin ihm einen Fußtritt gab,

um zu prüfen, ob er noch lebte, hatte eine große Glasscherbe seine Schläfe durchdrungen

und steckte Zentimetertief,in seinem Kopf.

Seine toten Augen, starrten kalt und leer aus ihren blutunterlaufenen

Höhlen hervor.


,,Unentschieden würde ich sagen.

Schade, den kleineren hätte ich mir zu gerne selbst irgendwann vorgenommen.

Hahaha!"

,,Ach ja? Hätte Onion gewonnen, wärst du schon ausgeweidet worden,

bevor du ihn auch nur anzüglich angesehen hättest.

Du weißt, was mit Saiyajin passiert, die sich den Erwählten,

eines anderen nehmen wollen?"

,,Bei Freezer! Die Hurensöhne sind beide tot du verfluchter Idiot!

Also spar´ dir den Atem und bete mir nicht Regeln vor, die ich selbst kenne!"

,,So? Du kennst sie?"

,,Verflucht. Dein Ton gefällt mir nicht."

,,AHAHAHAHA! Ach was?! Und mir gefällt deine hässliche Visage nicht, was kann man da machen?!"

,,ICH WERDE DIR ZEIGEN, WAS MAN DA MACHEN KANN, BASTARD!

SAG DEINEM VERLAUSTEN SCHWANZ SCHON MAL LEB WOHL,

BEVOR ICH IHN DIR ABREIßE UND ESSEN WERDE!!!"


...


Toma drehte sich ausdruckslos um und verließ mit Raddiz in seinen Armen die Taverne,

während die zwei Saiyajin, aufeinander los gingen,

um wahrscheinlich genauso zu enden, wie ihre Vorgänger.



Nachdem Toma sich mit Raddiz sofort in die Luft erhoben hatte, um nicht Gefahr zu laufen, von ankommenden, oder gerade weggehenden Saiyajin, - mal mehr oder weniger sturzbetrunken- in einen Kampf verwickelt zu werden, flog er mit Raddiz zu einer kleinen, unweit entfernten, Felsgruppe.

Toma legte den langsam und schwer atmenden Raddiz,

neben sich ins violett farbene Gras, welches von dunkelroten,

beinahe unwirklich exotischen Pflanzen, durchzogen war.

Doch so prachtvoll und anmutig, die einzigartigen Blumen, welche dort wuchsen auch sein mochten, wenn sie mit der saiyanischen Schleimhaut in Kontakt kamen, hatte man noch gute zehn Sekunden, bevor die grausamste aller Höllen über einem zusammenbrach und weitere Sechs, bis das Blut in pulsierenden Strömen aus jeder Körperöffnung hervor sprudelte, bevor man vom Tod erlöst wurde.

Schön und tödlich.

Toma atmete tief ein und fuhr sich, mit einem Seitenblick auf Raddiz,

nachdenklich, durchs Haar.

Er setzte sich, neben Raddiz auf den Boden und richtete seinen Blick über die roten

Ebenen Vegeta- seist, die von mächtigen, roten Felsen flankiert wurden.

Konzentriert, lauschte Toma nun Raddiz Atem, während er sich in seine

eigene Gedankenwelt, zurückzog.



,,Narr." Flüsterte Toma, besorgt.



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Nicht weit entfernt, in den Kajin-Minen:



,,Was?! Kami verdamm´ mich!

Diese Wilden, haben unsere Taverne auseinander genommen?!

Mann, als ob ich das nicht hätte kommen sehen.

Diese Affenschwanz tragenden Ungeheuer, können

nichts anderes, außer töten und zerstören. Verdammte Bestien."


,,Sie werden uns schon bald zwingen, alles wieder aufzuräumen und zu reparieren.

Du kennst diese Monster so gut, wie ich.

Ihr König, dieser Vegeta, ist am schlimmsten.

Wenn wir uns weigern sollten, sind wir so gut wie tot.

Auf diesem Planeten wird mit dem Leben umgegangen,

als besäße es nicht den geringsten Wert.

Und genau das macht mir Angst."


,,Du hast recht. Mein Gott, du hast so was von recht.

Und ich hasse unsere Ohnmacht.

Wir sind einfach nicht stark genug, um einen von denen herauszufordern und zu übermannen.

Wir kämen nicht einmal, bis zu einem ihrer Raumschiffe.

Diese Schweine! Verdammte Schweine."


,,Ja! Genau! Verfluchte Bastarde!

Ich hätte auf meinen Vater hören und den Sieger des Turniers, der

waffenlosen Kampfkünste heiraten sollen.

Ja, das hätte ich wirklich. Damals...

Dann säße ich jetzt nicht hier fest und müsste mich von daher gelaufenen Irren,

als Sklavin umher schupsen lassen! Ich verdiene Besseres!"


,,Pah! Bemitleidest du dich gerade selbst? Wie erbärmlich.

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen,

dass ich ein Hausfrauenleben mit einem Mann führen könnte,

der drei Augen und einen seltsamen, kleinen Freund,

der nicht mehr ganz richtig tickt, hat.


,,Ich bemitleide mich nicht selbst!

Ich meine nur...

So wie es jetzt ist, kann ich einfach nicht mehr weiter leben.

Versteht ihr das nicht?

Könnt ihr das nicht verstehen?"


,,..."


,,Hört auf zu streiten, das bringt doch alles nichts."


,,War ja klar, dass gerade DU das sagst."


,,Was soll das heißen?"


,,Nichts. Nichts außer, dass du im Grunde an dem Schlamassel,

in das wir hier hineingeraten sind, Schuld bist!

Ihr hättet damals nur diesen ekelhaften Fettkloß besiegen müssen,

dann wäre nichts geschehen.

Alles wäre gut geworden und..und ich...ich..." Ein tiefes, verzweifeltes Seufzen,

beendete ihren Satz.


,,Ich weiß. Es tut mir Leid. Entschuldige.


,,Niemand ist Schuld.

Diese verdammten Saiyajin haben alles zerstört, was wir hatten.

Sie haben jeden getötet, den wir geliebt haben und jetzt sind wir auf einem, uns fremden Planeten versklavt worden und werden irgendwann, auch hier sterben.

So oder so. Wir befinden uns in der Hölle und es gibt nichts, was uns

jemals wieder hier herausholen könnte."


,,Ähm. Aha. Hör mal, wenn das jetzt ein Trost gewesen sein soll,

dann war es kein besonders guter.

Vor allem die Stelle mit der "Hölle", dem "nichts"

und dem "jemals"!


,,Na und? Findest du es etwa besser, sich etwas vorzumachen?

Sollen wir uns etwa einreden, dass alles wieder gut wird und wir

irgendwann wieder glücklich sein werden?!

Verdammt! Was verlangst du denn, von mir?!

Es wird nicht besser, sondern immer schlimmer werden und das letzte,

was ich tun werde, ist mir die Sonne aus dem Arsch scheinen zu lassen,

nur damit ihr euch weiterhin, an eurer naiven Illusion, festklammern könnt! "


,,Wie kannst du so etwas sagen? Du bist unglaublich fies und gemein."


,,Und, was?! Immer noch besser, als mir eine heile Welt vorzustellen,

die ich niemals sehen werde!"


,,HÖRT AUF!!! SOFORT! HÖRT ENDLICH AUF DAMIT!!!

Ihr...ihr macht mich krank.

Mich und euch selbst.

Hört endlich auf.

Bitte. Ich ertrage schon die ständige Angst, vor diesen Bestien.

Ich will mich nicht auch noch irgendwann, vor meinen eigenen

Leuten fürchten müssen.

Bitte, tut uns das nicht, an.

Bitte nicht.

Bitte.



Bedrückt und mit verklärtem Blick, starrte die junge Frau auf ihre Füße.

Hoffnung hatte keiner der Vier letzten Überlebenden der Erde, mehr.

Doch es laut auszusprechen, war noch schlimmer, als das bloße Wissen,

am endgültigen Ende ihres Lebens angelangt zu sein, ohne dass es einen Weg zurück gab.


In dem Augenblick, als die Erde zu Staub zerbarst, starb auch ihr Glaube

an sich selbst, an das Leben und was am schlimmsten war, an die Hoffnung.



...


,,KAßDJA KA!

INTEß TANAKKA IßßKA NATTT.

TOWAßß! KANTTTA EßßK NONATA IßßNAT

TENTUEM!...

TAßß ETUEZ TENTUEM!!!" Rief eine tiefe und herrische Stimme und

löste bei jedem einzelnen, einen eiskalten, in Mark und Bein gehenden,

Schauer aus.


,,Verdammt. Was hat der gesagt?"

,,Keine Ahnung. Dieser Vollidiot ist neu. Der hat keinen Schimmer, dass

wir kein Saiyanisch sprechen und er den Übersetzer braucht,

um hier weiter zu kommen."

,,Na klasse. Und was sollen wir jetzt machen? Wenn wir Pech haben, dann

tötet er uns, weil er glaubt, wir würden seinen Befehl ignorieren."

,,Lächeln, Leute. Einfach Lächeln und immer schön Nicken. Das verwirrt sie."

,,Ach ja? Ich glaube der Einzige der hier verwirrt ist, bist du.

Und die dicke, pulsierende Ader, sich gerade vor Wut auf der Stirn dieses Saiyajinbastard abzeichnet, lässt mich irgendwie an deiner kleinen Theorie,

mit dem grinsenden Nicken, zweifeln..."


,,Taßß! ETUEZ TENTUEM!

Grrr... KANTA EK DEZZ NO TAKAVA TASSA ENTUE,

KATAREM!? NAKIß TA ETUEM NANITEß!?!"


,,Shit. Also dazu muss kein Saiyanisch sprechen, um das zu übersetzen."

,,Wir werden sterben! Oh Kami, Leute wir sind ja schon so was von tot!"

Was für ein erbärmliches Ende und dabei bin ich noch viel zu jung,

zu schön und intelligent, um zu sterben."

,,Hey! Und was sind wir? Alt hässlich und bescheuert?!"

,,Also ich hätte es anders ausgedrückt, aber- Ah, seht mal.

Es sieht so aus, als hätte dieser Neandertaler gerade erkannt,

dass wir ihn genauso so wenig verstehen, wie er uns."

,,Was? Wieso? W-wo geht er denn jetzt hin?"

,,Hast du mir zugehört? Ich sagte doch, dass er kapiert zu haben scheint, dass

er einen Übersetzer für uns braucht.

Außerdem sind wir noch am Leben.

Hätte er gedacht, dass wir ihn verstehen und einfach nur seinen Befehl verweigert hätten,

wäre von uns jetzt nichts weiter übrig, als ein Häufchen Asche. "

,,Ach so. Du hast sicher recht."

,,Das habe ich immer. Schon vergessen?"

,,Apropos "zum sterben zu intelligent", Frau Genie.

Hattest du nicht gesagt, als wir hier hergebracht wurden,

es wäre eine Kleinigkeit für dich, ein Sprachtransmitter, zu entwerfen?"

,, Ja. Und ich habe auch tatsächlich einen, konstruiert.

Nur dass ich dazu einen lebenden, atmenden und vor allem sprechenden Saiyajin,

gebraucht hätte, dessen Stimmenfrequenz ich hätte messen und konfigurieren müssen,

um ein annähernd gutes Ergebnis, erzielen zu können.

,,Oh..."

,,Ja. Oh.

Bis jetzt habe ich es nur geschafft den Übersetzer, an einem dieser

namekianischen Frösche, auszuprobieren.

Ich spreche Namekianisch, weil wir seid Vernichtung der Erde, von den Saiyajin,

dort hingebracht worden sind, um beim Bau des neuen Stützpunktes zu helfen.

Allerdings, wisst ihr ganz genau, dass diese arroganten Saiyajin- Bastarde,

insgesamt nur drei ihrer Männer abkommandiert hatten, um

uns Sklaven, die Namekianer und die Errichtung des Stützpunkts,

zu kontrollieren.

Wie bei Kami, also hätte ich Saiyanisch lernen sollen, oder meinen

Stimmengenerator auf deren Sprache einstellen können?"

,,Schon gut. Komm´wieder runter. Das sollte kein Vorwurf sein."

,,Bestens. Du hast nämlich auch alles andere als ein Recht dazu,

mirauch nur irgendetwas vorzuwerfen."

,,... Wie auch immer."


Ein betroffenes Schweigen trat ein, bis der Elitesaiyajin, mit einem

weiteren und etwas zerstreut wirkenden Begleiter, zurückkehrte.

Das Wesen, welches dem Saiyajin mit stolprigen Schritten folgte und

immer wieder ängstlich in alle Richtungen blickte,

war ein Nospahru-jin.

Diese Rasse hatte einst auf einem, im Verhältnis zu Vegeta-sei und der Erde,

relativ kleinen Planeten, namens Nospharu im Agamemnon – System, gelebt.

Der Planet war reich an einer überwältigen Flora und Fauna, gewesen.

Eine einzigartige Vegetation, die ihres gleichen, im Universum suchte.

Neben natürlichen Schätzen, wie Erz, Kohle, verschiedensten Edelsteinen,

war das mit Abstand wertvollste, was Nospharu zu bieten hatte, Wasser gewesen.

So genannte Wasserkriege, waren und sind im Universum, keine Seltenheit.

Manchmal dauern diese Kämpfe um das blaue Gold, Tage, manchmal Monde, lang.

Selten jedoch, führten die verschiedenen Rassen des Universums länger Krieg,

als unbedingt notwendig.

Nicht einmal um Wasser. -


Der schmächtig aussehende Nospharu – jin,

sah sich ständig und mit gehetzten Blicken, zu allen Seiten hin, um.

Zudem schien er bei, beinahe jedem Schritt den er tat, zu Tode zu erschrecken.

Jedenfalls zuckte er alle paar Meter vor unsichtbaren Feinden zusammen.

Die Freunde tauschten belustigte und gleichzeitig misstrauische, Blicke aus.

Einer von ihnen machte eine kreisende Bewegung mit seinem Finger, an der Schläfe und

erntete ein zaghaftes Kichern, von den anderen.

Dann wurde ihre Aufmerksamkeit zurück auf den Nospharu-jin gelenkt.

Mit einem seltsamen Geräusch, fiel dieser nun der Länge nach zu Boden und sein Gesicht, tauchte in die rote und knochentrockene Erde Vegeta-seis ein, während seine Beine auf eine sehr lächerliche Art und Weise, zum Liegen kamen.

Als er so da lag, sah er aus wie ein Saibaman, auf dem

gerade eine Raumkapsel gelandet war.


Der Elitesaiyajin beachtete ihn nicht weiter und führte seinen Weg unbeirrt, fort.

Keuchend und Ächzend, stützte der dürre Nospharu-jin sich mit seinen sehnigen Armen, zittrig vom Boden ab und setzte sich wieder auf.

Sofort schnellten seine Blicke erneut zu allen Seiten, als befürchte er jeden Moment angegriffen zu werden.

Sein flachs farbenes Haar, klebte strähnig und nass von kaltem Angstschweiß,

an seiner Stirn und rahmte sein feingeschnittenes Gesicht,

wie ein absurdes Kunstwerk ein.

Als seine hellgrauen Augen, plötzlich wieder den Elitesaiyajin erfassten,

sprang er taumelnd auf und hetzte hustend hinter diesem her,

bis er ihn eingeholt hatte.


Als die beiden zu den Freunden kamen, wirkte der Nospharu – jin so,

als würde er im nächsten Moment einfach tot umfallen.

Hohle Augen starrten hellgrau hervor und seine weiße Haut, hatte einen unschönen, aschfahlen, Schimmer bekommen.

Er sah krank und müde aus. Todmüde.

Schweiß ran nun in Bächen über sein Gesicht und durchnässte seinen schwarzen,

lose anliegenden, hellblauen, Gi.



,,H-hallo, ich bin Narahe."Narahe zuckte zusammen, als der Elitesaiyajin ihn ansah.

Dann fuhr er fort,

,,Ich...ähm. Also ich werde euch alles übersetzten,

wwwwwas- wwas gesssssagt wird, jjjjjj-a ?"


Wieder tauschten die Vier Blicke aus.

Dieses mal konnte man Mitleid und Besorgnis, in ihren Augen lesen.


,,Wwwwäre besssser, wenn ihr nnnnnichts sagt.

Lllllllasst ihn ssssprechn, dann ge- geeee...

dann geschieht euch nichts."


Die Freunde nickten und dann fuhr es jedem eiskalt den Rücken hinunter,

als sie bemerkten, dass sie nicht die einzigen auf Vegeta-sei waren, die

unmenschliche Angst, vor den Saiyajin hatten.

Denn als Narahe erneut panisch zusammen zuckte,

als der Elitesaiyajin sich lediglich seinen Gürtel zurecht rückte,

wurde ihnen mit einem mal klar, dass sie sich hier in der Hölle befinden mussten.

Denn etwas schlimmeres, als die Angst, welche man selbst verspürt,

auch tatsächlich und sogar an einem lebendigen Beispiel vor sich zu sehen,

gibt es beinahe nicht.


Wortlos und ohne Widerrede, folgten die Vier,

dem groß gewachsenen Elitesaiyajin und Narahe.


,,Ich wünschte, sie hätten uns damals getötet.

Oh Gott, ich wünschte, sie hätten uns getötet." Flüsterte einer der vier Sklaven

verzweifelt und so leise, dass es kaum mehr hörbar war.




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Tomas Blick hatte sich in den Weiten, der Ebene verloren.

Gerade so, als würde er seine Augen in sich kehren,

um in sich selbst hinein sehen zu können.

Dann hörte er ein schweres, keuchendes Luft holen, neben sich.

<<...Er sieht aus, als hätte er bereits zehn Leben hinter sich gebracht.

Das eine härter und grausamer, als das davor.

Zum Freezer.

Seine Augen sind die seines Vaters. Aber ich mache mir

Sorgen, um diesen seltsamen Glanz darin.

Gott. Ich habe sogar Angst davor.

Er hat etwas wahnsinniges, unmenschliches an sich, dass mir

Freezer über den Rücken kriechen lässt.

Ich kann seine Aura kaum ertragen.

Sie ist so voller Hass und Verzweiflung, dass es mir den Magen

zu einem Klumpen Schmerz, zusammen presst.


,,Na? Endlich aufgewacht, Raddiz?"


Er reagiert nicht einmal.

Zur Hölle.

Vielleicht hat er nicht einmal registriert, dass ich hier bin?!


,,Raddiz!"

,,...Hgnn..."


Diese verfluchte grüne, Absinthplörre, hat ihm den Mund ausgetrocknet und

wahrscheinlich hat der Idiot, schon die Geschmacksnerven,

seiner Zunge eingebüßt.


,,Wenn du noch lebst, Raddiz, dann nicke."


Aha. Ein giftiger, arroganter Blick von ihm.

Bestens.

Nicht das was ich wollte, aber akzeptabel genug, fürs erste.


,,Und? Hattest du vor, dir das Hirn mit Absinth zu Brei zu saufen, oder

was genau war dein Plan, hm?"


Er kann sich ja kaum bewegen. Beim Dai Kaioh.

Ich würde jetzt nur zu gerne, in dieses Leichenblasse Gesicht schlagen, um

ihm ein für alle mal klar zu machen, dass er gerade sein und Kakarotts Leben,

wegwirft.


,,Ich habe dich etwas gefragt.

Und normalerweise bekomme ich Antworten, wenn ich Fragen stelle."


,,Verpiss´ dich."


Nett.

Aber ich wollte ja unbedingt eine Antwort.

Ich sollte ihm eine rein hauen.

Verdammt, ja.

Ich sollte ihm jetzt wirklich, eine rein hauen.


,,Den Gefallen tue ich dir nicht.

Entschuldige, aber vorher werde ich erst noch versuchen,

aus dir herauszukriegen, warum du dich wie ein gargekochter

Saibaman aufführst.

Denn ich habe ein verdammtes Recht darauf, zu erfahren, warum

dir dein Leben plötzlich so egal zu sein scheint."


,,Einen scheiß hast du, Toma!

EINEN SCHEIß, KAPIERT?!

DU BIST NICHT MEIN VATER!

ALSO TU`UNS BEIDEN EINEN

GEFALLEN UND VERPISS´ DICH ENDLICH!"


Zur Hölle mit ihm.

Wenn er mich weiter so reizt, werde ich ihn umbringen müssen.

Aber da es genau das ist, was er will,

werde ich einen Dreck tun, und ihm nicht ein einziges Haar krümmen.

Er scheint doch tatsächlich zu glauben, ich würde nicht bemerken,

wie verzweifelt er versucht, mich wütend zu machen, damit ich ihn

ins Jenseits schicke.

Ohhh Raddiz.

Vergiss´ es. Bilde dir nur nicht ein, du könntest

um mehr Ecken denken, als du gehen kannst.

Und wage es ja nicht, mich zu deinem Henker machen zu wollen.

Ich lasse eher die Hölle über dem Universum zusammenbrechen, als dir

diesen Gefallen zu tun.


,,So. Einen scheiß, ja? Und was ist mit Kakarott, du Held?!

Wenn du mir schon keine Rechenschaft schuldig bist,

dann aber auf jeden Fall, ihm!

Vergiss´das nicht."


Hm hm. Dachte ich mir.

Beeindruckend, wie schnell er doch, trotz all des grünen Giftes, in seinen

Adern, aufspringen konnte.

Ich sollte mich in Acht nehmen, und mich schon mal auf einen

Kampf gefasst machen.

So wie er mich jetzt ansieht, stellt er sich gerade vor, wie er meine Eingeweide,

wohl am besten, von meinem Körperinneren, trennen kann.

Na dann.

Nur zu Raddiz.

Versuche es. Wenn es dir hilft. Ich bin bereit.


,,Ich...Toma...Kakarott ...ich kann nicht-


,,Was...?


,,DU HAST JA KEINE AHNUNG TOMA!

NICHT DIE GERINGSTE!!!"


Pff. Als wäre das etwas neues.

Ich war schon immer der letzte, auf diesem kamiverdammten Planeten,

dem man irgendetwas erzählt hat.

Und ich bin verdammt dankbar dafür, dass es so ist.


,,Dann erkläre es mir. Was ist los, mit dir?!

Wieso verhältst du dich so!

Rede mit mir Raddiz. Rede endlich mit mir!"


,,Ich bin tot, Toma. Oh Kami.

Ich bin seid ein paar Monden schon tot ..."


Ich weiß.

Ich kann es dir ansehen. In deiner Aura spüren.

Rede. Rede weiter.

Egal über was, aber solange du mit mir redest, haben wir noch

eine Chance.

Du hast noch eine Chance, auch wenn du jetzt nicht daran glaubst.


,,Ich verstehe dich nicht. Sag´mir wieso du dich so fühlst."


Er sackt auf seine Knie, in den roten, trockenen Staub und wirkt wie ein

verlassenes Kind, dessen Eltern ihm gerade ins Gesicht gelacht und ihm

gesagt haben, sie würden es hassen.

Seine Wangen sind fiebrig, seine Stirn schweiß bedeckt und seine Haut ist aschfahl.

Will ich es wirklich hören?

Kann ich es ertragen, wenn er mir jetzt erzählt, was

er fühlt, oder bin ich zu schwach dafür, weil ich schon spüre, wie sich mein

Herz zu einem kleinen, harten Ball zusammenkrampft, wenn ich in seine

leidenden Augen sehe?

Er schluckt schwer.

Beinahe sieht es so aus, als würden ihm die

Worte auf der Zunge liegen und als wünsche er sich nichts sehnlicher, als

einfach loszuwerden und alles rauszulassen, was ihn innerlich so auffrisst.

Aber ich weiß, dass er das nicht kann.

Ich könnte es auch nicht.

Wir sind Saiyajin.


,,Rede weiter, Raddiz. Ich höre dir zu."


Die Tränen, die jetzt seine Wangen hinablaufen, müssen wohl

zu stark gewesen sein.

Er hat gegen sie verloren, wie es aussieht.

Was jetzt?

Er sieht so...alleine aus.

Soll ich es ignorieren? Etwas dazu sagen? Ihn- umarmen?

Ja. Klar Toma. Umarmen. Klasse Idee. Weltklasse.

Danach kannst du ihn dann noch in Watte packen und in deinen

Armen hin und her wiegen, bevor du ihm die Brust gibst.

Dai Kaioh. Wie ich hier solange überleben konnte, ist mir manchmal ein echtes Rätsel.


,,Was ist? War das schon alles, oder kommt da noch was? Ich

habe nicht ewig Zeit und mein Magen erst recht nicht."


Besser. Viel besser.

Ein Arschloch zu sein ist einfach und

gleichzeitig, auch noch effektiver.

Sehr gut, Toma. Leg noch eins drauf, dann hast du ihn.


,,Wenn du nichts mehr zu sagen hast, gehe ich zu

dem Hurensohn, der in meinem Bett auf mich wartet zurück,

bevor ich hier elendig an Langeweile, krepieren muss."


Scheiße.

Das war viel zu übertrieben.

Einen Hurensohn in meinem Bett?

Wer soll mir das denn glauben?

Ich wäre schon froh, wenn ich wenigstens ein Bett hätte.

Oh?

Tja. Na wenigstens habe ich ihn jetzt zum Schmunzeln gebracht.

Trotzdem...Wie peinlich.


,,Einen...Hurensohn, Toma?"


Ja schon gut. Streu´ ruhig noch Salz in die Wunde.

Ich habe es verdient. Ich wusste doch, ich hätte

ihm vorhin eine rein hauen sollen.


,,Ja. Und! Willst du mir sagen, dass du mir nicht glaubst?!

Willst du das?!?"


Wenn er jetzt nicht den Anstand hat, mich anzulügen,

werde ich ihm doch noch, eine rein hauen.


,,Schon gut. Tut mir Leid, dass du deinen...Hurensohn,

der in deinem Pfffff ...Bett, auf dich wartet,

wegen mir warten lassen musst. Wirklich...Mpfffffffff"


Fein. Jetzt das ganze nochmal ohne dieses bescheuerte Grinsen in

seinem Gesicht und ich würde ihm glatt abnehmen, dass er meine

Lüge glaubt.

Wenn er noch vorhat, lachend loszuprusten, sterbe ich.

Nein. ER stirbt! ER!

Nun ja.

Zumindest, scheine ich ihn ein wenig auf andere Gedanken gebracht zu haben.

Wenn es nicht auf meine eigenen Kosten gegangen wäre,

würde ich mich jetzt sogar irgendwie darüber freuen.


,,HAHAAHAHAHAHAHAH!"


Kleiner Bastard.

Jetzt MUSS ich ihm wirklich eine rein hauen.


,,HAHAHAHAHA!!! Mppffff....

HAHAHAHAHAHAHA!!! Einen...einen

kleinen "Lustknaben" was Toma?! Mwhhaahahahaha!

Du...du wirst ja ganz rot!

Ich ....Mppff HAHAHAHAHAHAHAHA!!!


...


Ich weiß nicht wieso ich nicht aufhören kann zu lachen?

Aber ich werde es wohl müssen.

Spätestens wenn ich ersticke.

Toma wird mich dafür töten.

,,...HAHAHAHAH!!!“

Kami, meine Lungen ...

Sie brennen wie Feuer und ich kann nicht ...scheiße, ich kann

kaum noch atmen.

Bein Bauch tut so weh!

,,HAHAHAHAHAHA!!!“


,,Pfffffhhh...Toma...du solltest HAHAHAH...schnell nach Hause, zu

deinem..Mfff..PAHAHAHAHAHA!!!

HAHAHAHAAAA!"

Wie er mich ansieht! Als ob er sich nicht entscheiden kann,ob

er mich jetzt umbringen oder rot anlaufen und im Boden versinken soll!

S-sein Gesicht! Dieser bescheuerte Ausdruck in seinem Gesicht!


,,HAHAHAHAHAHA!"


Ich sinke auf meine Knie und trommle mit der Faust auf die Erde,

während ich mit der anderen, meinen verkrampften und vom Lachen

schon schmerzenden Bauch festhalte.

Jedes mal, wenn ich ihn ansehe, schüttelt mich ein neuer Lachkrampf und reißt mir

die Luft aus den Lungen.


,,Du solltest dein Gesicht sehen, Toma!

Oh Kami, könntest du jetzt nur dein Gesicht sehen!

Pfffhahahahahaaahahaha!!!"


Heiße Tränen fließen über meine Wangen und ich schmecke Salz auf meinen Lippen.

Ich lache noch immer so heftig, dass mein Körper sich bereits schützend,

zusammen krümmt.

Mein Lachen wird lauter und meine Stimme, ist heiser.

Ich spüre, wie sich alles um mich herum, zu drehen beginnt.


,,D-du...Toma,dein Gesicht!!!

Dein Gesicht! Pfahahahaha! HAHAHAHAHAHAHA!"


Ich kann nicht aufhören.

Ich kann einfach nicht mehr aufhören zu lachen, obwohl mir schon alles weh tut.

Toma kniet jetzt neben mir und ich halte mich verzweifelt an seinem Gi fest.

Dann sehe ich ihn an und breche wieder, in ein noch lauteres Lachen, aus.


,,Raddiz?"


Es bringt nichts.

Ich lache weiter.

Sein Gesicht ist ernst.

Lauter und jetzt beinahe schon stimmlos.

Ich schnappe nach Luft wie ein Ertrinkender.


,,VERDAMMT RADDIZ!" Ich spüre seinen harten Griff,

um meine Schultern und die Erschütterung in meinem heiß gewordenen Kopf,

als Toma beginnt, mich hin und her zu rütteln.

Er wirkt besorgt.

Er flucht das blaue vom Himmel herab.

Warum?

Mir geht es gut. Sieht er denn nicht, wie gut es mir geht?

Ich lache doch!

Verdammt! Ich lache mir die Seele aus dem Leib.

Dann höre ich plötzlich gar nichts mehr und spüre nur noch

wie heiße Nässe, über meine Wangen läuft.

Mein Herz hat in meinem ganzen Leben, noch nie so schnell geschlagen.

Mein Blick wird blind und verklärt.

Toma drückt mich an seine Brust und ich weiß nur dadurch dass er mit mir spricht,

weil ich eine Art leises Murmeln, auf seiner Haut vibrieren spüre.

Leise.

Sehr leise.

Aber es müssen beruhigende Worte sein, die er mir zuflüstert.

Oder zuruft?

Sie klingen sanft und weich.

Er ist so warm...

Geborgen.

Ich habe Angst.

Angst zu sterben, aber auch Angst, am leben zu bleiben.


Hilf mir...

HILF MIR!!!

Ich...

Ich kann fühlen, wie ich falle.

Dann wird es dunkel und ich spüre nichts mehr.

Mein letzter Gedanke ist, dass es jetzt vielleicht endlich vorbei ist,

und ich nie wieder lachen, oder weinen muss.





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,,Du hast ein Geschenk für mich?!"


Kakarott hatte nun zum fünften mal, Vegetas Worte wiederholt und

langsam begann der Prinz sich zu wünschen, dass er den Unterklassesaiyajin

überrascht hätte, statt diesen schon vorher, in seinen kleinen Plan, einzuweihen.


,,Ehrlich? Ein Geschenk?!"

,,Frag´ mich das noch einmal und ich behalte dein Geschenk für mich, Kakarott."

,,Was ist es denn?!"

,,Ein Geschenk." Vegeta verdrehte die Augen und seufzte.

Ja. Zweifellos, er hätte Kakarott überraschen sollen.

,,Kann ich es essen?"

,,Nein."

,,Kann ich es anziehen?"

,,Nein!"

,,Aha! Also doch etwas zu essen, ja?!

,,Grrr..."

,,Ähm. Warte mal...."

,,Hör zu, Kakarott.

Es ist ein Geschenk und nein, du kannst es weder essen, noch anziehen und

wenn du nicht sofort die Klappe hältst, werde ich es dir nicht geben!"

,,Ja, schon gut. Aber ich frage mich, warum du mir überhaupt etwas schenkst."

,,Deine Blutweihe, Baka."

,,Was? Aber die ist doch erst in vier Monden."

,,Genau darum, werde ich dir dein Geschenk schon heute geben."

,,...Aha?"


In königlichen Augen funkelte ein seltsames Licht auf,

als Vegeta sich zum großen Flügelfenster umdrehte,

um es zu öffnen.


,, Folge mir einfach." Sagte der Prinz knapp und schwang sich im nächsten Moment,

leichtfüßig über die Brüstung hinaus, in die rot schimmernde Dunkelheit, des Planeten.

Er blickte auf den verwirrt hinter ihm hersehenden Unterklassesaiyajin, hinab.


,,Folge mir!" Rief Vegeta, erneut.


Kurz darauf zuckte Kakarott, lächelnd mit den Schultern und

folgte dann Vegetas Aufforderung, ohne weitere Fragen zu stellen.


Schließlich wollte er ja auch endlich sein Geschenk haben...



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Als Raddiz aufwachte, ließ er seine Augen noch eine Weile geschlossen.

War er tot?

Lebte er noch?

Raddiz wagte nicht, seine Augen zu öffnen, um es heraus zu finden.

Alles drehte sich, und helle, aufblitzende Lichtpunkte, flirrten

durch seine innere Dunkelheit.

Er fühlte sich noch immer so, als würde er fallen.

Aber es war kein konstantes Gefühl, sondern es kam wie ein Schub, immer wieder.

Überfallartiger Schwindel, gemischt mit einer Hitze, die aus einem flammenden

Inferno, irgendwo in der Mitte seines Körpers, zu kommen schien.

Sein Mund war trocken und seine Zunge, kam einem tauben, pelzigen Etwas

gleich, welches eigentlich gar nicht mehr richtig zu seinem Körper zu gehören schien.

Das Gefühl des freien, ungebremsten Falls, begann stärker zu werden und

riss dann den Rest seines Körpers, in einen nicht vorhandenen, Abgrund.

Ein Würgereflex, der sich von seinem Magen, krampfhaft hinauf

zu seiner Kehle presste, ließ Raddiz erzittern.

Die grellen Punkte vor seinen Augen, blitzten jetzt, zu einem

großen Ganzen und grellen Licht, auf.

Raddiz Oberkörper fuhr aus dem Bett und im Affekt, riss er sofort seine

Hände vor seinen Mund.

Doch es war bereits zu spät.

Speichel hatte sich schleimig ölend, in seinem Mund gesammelt

und ein bitteres Ziehen, straffte die Muskeln in seinem Schlund, zusammen.

Dann quälte sich der erste säureartige Schuss, verdauten Absinth, durch seine

Speiseröhre und setzte den Atem in Raddiz Lungen, in Flammen.

Tränen stiegen dem jungen Saiyajin in die Augen und

sein Körper verkrampfte sich, zunehmend.

Hilflos krallten sich Raddiz Hände, in das Laken.

Die Schmerzen waren betäubend und wurden erbarmungslos, mit jeder

Sekunde, schlimmer.

Raddiz wimmerte laut auf und ließ sich zurück in das Kissen, sinken.

Mit schmerzverzogenem Gesicht, schlug sein Kopf hin und her, während sich sein

geplagter Körper, immer wieder unter seinen heiseren Schreien, aufbäumte.

Schweiß begann nun über seine Haut zu rinnen, welche so blass geworden war,

wie das weiße, kalte Licht, des Mondes.


,,Ruhig...Shhht.

Raddiz, bleib´ruhig.

Du musst versuchen dich zu entspannen, oder das hier wird für dich die Hölle."

Raddiz gehetzte Blicke, schossen suchend durch den Raum, doch er konnte gerade mal

Licht von Schatten unterscheiden.

Dennoch wirkte der Klang, der vertrauten Stimme, beruhigend auf ihn.

Ein protestierendes Keuchen, presste sich durch seine Lippen,

als Raddiz bemerkte, wie ein weiterer, schrecklicher Krampf,

seinen gesamten Körper zu peinigen begann.

Speichel floss ihm unkontrolliert aus den Mundwinkeln und

rann über sein Kinn, an seinem Hals hinab, auf das Laken.


Kurz darauf, kotzte Raddiz sich die Seele aus dem Leib,

während er verzweifelt nach Luft, rang.


,,Wuuhha. Ekelhaft. Beim Dai Kaoih.

Du hast verdammtes Glück, dass ich kein Sensibelchen bin, Raddiz...Wirklich."


Raddiz, war also bei Toma.

Ja, zweifellos gehörte die warme Stimme und der immer leicht

herausfordernde Ton darin, zu Toma.

Bastard.

Toma musste ihn in sein Quartier gebracht haben, nachdem Raddiz

zusammengebrochen war.

Warum zum Freezer, hatte er ihn nicht einfach dort liegen und sterben lassen?

Was kümmerte es einen Saiyajin, ob ein anderer Saiyajin, drauf ging, oder nicht?!

Bei den toten Eingeweiden Freezers, Toma gehörte ja nicht einmal zum Bardock Clan!

Wieso also, mischte er sich immer wieder in Raddiz und Kakarotts Leben ein?!


Raddiz ließ sich schwer atmend und mehr als erschöpft zurück auf

Tomas Bett sinken und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht, den Bauch.

Ein kleiner, hier und da schon leicht mit Rost bedeckter Roboter,

erschien durch eine kleine Luke im Boden, die sich automatisch geöffnet hatte.


,,Ah! Dich gibt es also doch noch? Sehr gut. Ich dachte schon, ich

müsste warten, bis der Haufen Elend hier auf meinem Bett,

wieder genügend zu Kräften kommt, um die Schweinerei,

die er selbst fabriziert hat, sauber zu machen.

Na dann. Leg los, Blechbüchse. Attacke!"

Der kleine, kugelförmige Roboter, mit schlaksigen Beinen und Armen,

die von einem ovalen Metallkopf und eher losen, als festen Schrauben,

zusammengehalten wurde, schien allerdings die Anweisungen Tomas,

nicht ganz verstanden zu haben.

Toma hatte jedenfalls nichts von einem Auseinanderfallen

in sämtliche Einzelteile, gesagt.


,,Scheiße. Ich hätte das Ding ab und zu sauber machen, sollen..."


Ein paar Sekunden wartete Toma noch ab und betrachtete aufmerksam, den kleinen

Schrotthaufen, zu seinen Füßen.

Noch blinkten verschiedene bunte Lichter zwischen Metall und Rost,

in kurzen Abständen, synchron auf.

Es konnte also immer noch eine Art "Aufwärmphase"

sein, vor der großen Reinigungsaktion?

...

Oder auch nicht.

Die Lichter, in dem verrosteten Kabelsalat, gingen nun komplett aus.

Eine Schraube kullerte wie zum Hohn, geräuschvoll über den Boden.


,,Na toll." Toma schüttelte den Kopf, stand auf und kickte frustriert und enttäuscht,

mit seinem Fuß, die Überreste des Roboters, unter sein Bett.


Raddiz verfolgte mit halb geöffneten Augen, wie Toma das Zimmer verließ.

Kurz darauf, hörte er polternde und rumpelnde Geräusche, dekoriert mit ein paar

malerischen Flüchen, und wüsten Verwünschungen, von Toma.


,,Fuck! Ich habe nicht mal einen verfluchten, scheiß Besen!?

Wieso habe ich keinen scheiß Besen!?!

Whoaa?! Scheiße Das tat weh!

...Du ....du dreckiger, verlauster Mistschrank!!!

Ich werde dir jeden einzelnen Holzspan aus der Tür hobeln, du verkacktes

Scheißding!"


Raddiz schmunzelte und hob seine zitternde Hand zu seinem Kopf, um sich

kalten Schweiß von der Stirn, zu wischen.

Er war so unendlich müde.


,,Aua!? ....FUCKKK!!! ...Argh....

Wo bei den stinkenden Schwefelbergen, habe ich

die verdammten Putzlappen gelassen!?

Ahhhhaaa! Da also!

Hätte ich mir ja denken können.

Na warte, du Holzelend mit Türen!

Schon mal was von yadratanischen Killertermiten gehört. Hm? HM?!"


Raddiz verzog sein Gesicht, als ihn ein Lachen vor Schmerz,

kurz aus dem Bett auffahren ließ.

Dann sah er, wie Toma, mit einem durchlöcherten Lappen, völlig zerzausten Haaren

und einem wütenden Gesichtsausdruck, zurück in sein Zimmer stapfte.

Dabei entwichen ihm Flüche, von denen er wahrscheinlich nicht einmal

selbst wusste, dass er sie kannte.

Toma kniete sich neben das Bett und begann sauber zu machen.

Raddiz fühlte, wie sich Schuld und Scham, in ihm ausbreiteten.


,,Es tut mir Leid, Toma..."

,,Hm?" Der ältere Saiyajin sah auf und Raddiz versuchte angestrengt,

den Blickkontakt zu ihm, zu halten.

Was ihm nicht gerade leicht fiel, denn seine Augenlider waren derart schwer,

dass Raddiz gezwungen war, sie immer wieder nach ein paar Sekunden,

für eine kleine Weile zu schließen.

,,Es tut mir Leid."

Wiederholte er, nicht sicher, ob seine Stimme überhaupt zu hören war.

,,Nein, Raddiz. Korrektur. Es WIRD dir noch Leid tun.

Warte erst mal ab, bis ich hier fertig bin.

Ich werde dich so schnell wieder aufpäppeln, dass dir hören und sehen vergeht.

Und dann....na ja, ich habe mir zwar noch nicht überlegt,

wie ich dir die ganze Sache hier heimzahlen werde, aber du solltest danach

schwer auf deinen Saiyajinschwanz aufpassen, wenn du verstehst was ich meine."

Toma sah wieder auf, und Raddiz Augen waren fest geschlossen.

Seine Brust hob und senkte sich friedlich.

Er war wieder eingeschlafen.

Toma seufzte schwer und nach ein paar weiteren Sekunden, in welchen

er Raddiz mit sorgenerfülltem Gesicht beobachtet hatte, beschloss er

dass sein Magen ihn nun oft genug, lautstark dazu aufgefordert hatte,

endlich etwas zu essen.

Dass er gerade erst damit fertig geworden war, Raddiz Mageninhalt von seinem

Fußboden zu entfernen, spielte nachdem alles wieder sauber war,

keine besonders große Rolle mehr.

Jedenfalls keine, die Tomas Appetit auch nur annähernd,

hätte beeinträchtigen können.


Als Saiyajin war man nun mal nicht unbedingt empfindlich in solchen Dingen und

etwas zu essen, war für Toma und jeden anderen Saiyajin, wie atmen.

Man tat es beinahe, schon unbewusst.

Ob nun direkt nach einem kleinen Blutbad,

vor, nach und- während des Trainings.

Wenn man Langeweile bekam, oder einfach nur,

weil man gerade irgendetwas essbares, gesichtet hatte.

Hunger hatte man als Saiyajin ohnehin immer.

Also wurde auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit, etwas gegessen.

Und falls gar nichts anderes da war, wenn man sich zum Beispiel auf einem

gerade eroberten, fremden Planeten befand, dessen Vegetation nichts zu bieten hatte und

dessen Fauna begrenzt, oder gar nicht erst vorhanden war,

bediente man sich eben dem, was übrig blieb.

Zweckmäßig konnte das, absolut alles und – jeder sein.

Gegen Kannibalismus hatte man auf Vegeta-sei zwar bereits vor vielen Dekaden, Gesetze

erlassen, aber diese Gesetze, galten ja schließlich nicht, auf anderen Planeten ...


So war es auch nicht ungewöhnlich, dass jeder Saiyajin sehr gut wusste,

wie ein Saiybaman oder ein Kanassa schmeckt, hätte man ihn danach gefragt.

Dies mag für jedes andere Wesen in der Galaxie,

eine widerliche und undenkbare Vorstellung sein,

aber für einen Saiyajin, war es normal und bedeutete sogar eine Art Respekt,

vor dem getöteten, Lebewesen.

So wie ein Jäger, die erlegte Beute verspeist, oder aber sich dessen Fell zu

Nutzen macht, so gehörte es zu den Urinstinkten der saiyanischen Rasse,

ein ähnliches Ritual an denen zu vollziehen, welche sie bei einer Eroberung,

unterworfen hatten.

Natürlich, gab es zudem auch noch Alternativen.

Denn wie gesagt, war es nur ein Ritual.

Kannibalismus war keineswegs notwendig, um zu überleben, sondern

ein andächtiger Ablauf einer uralten Tradition, die sich über

Jahrhunderte hinweg, gehalten hatte.

Die eigentliche Verpflegung bestand aus Trockennahrung.

"Zusammengepresster Dreck, der mindestens genauso so übel schmeckt, wie riecht",

wie er auch von den einzelnen Einsatztruppen, liebevoll, genannt wurde.

Genau abgestimmte Portionen, die alle wichtigsten Nährstoffe

in sich vereinten, damit niemand verhungerte und, was das wichtigste war,

damit jeder Saiyajin kämpfen und natürlich, siegen konnte.


...


Toma ging in seine Küche und suchte nun,

die passenden Töpfe und Pfannen heraus.

Er wusste, dass er nicht kochen konnte.

Wobei "nicht kochen" , eigentlich noch untertrieben war.

Kein Wesen im ganzen Universum hätte das, wovon Toma glaubte,

es handle sich um kochen, als eben solches, bezeichnet.

Denn das war es nicht. Kami, das war es ganz und gar nicht.

Was Toma in seiner Küche veranstaltete, wenn ihm nichts anderes

übrig blieb, als selbst Hand an seinen Herd zu legen, war nicht einmal

annähernd würdig, als Nahrungszubereitung, in welcher Form auch immer,

durchzugehen.

Das letzte mal, als Toma sich selbst etwas zu Essen gemacht hatte,

endete es für ihn, noch vor dem Nachtisch, auf der Medistation.

Aber wer hätte denn bitteschön auch damit gerechnet, dass

man zu Kohleverbranntes Fleisch, besser nicht mehr essen sollte,

wenn es von innen noch, so richtig hübsch blutig war?

Nun, wenigstens war die Suppe damals ganz okay gewesen.

Abgesehen davon, dass Toma drei ganze Tage lang, wegen der kleinen

Überdosis Schwefelkraut für die richtige Würze, nicht mehr sprechen konnte.

Geschmeckt hatte sie aber. Da gab es keinen Zweifel.

Als er eine Woche später, noch immer leicht grünlich im Gesicht, und mit

Magenbeschwerden der übelsten Art, in sein Quartier zurückgekehrt war,

musste Toma schnell feststellen, dass er Glück gehabt hatte,

gar nicht erst bis zu seinem Nachtisch, gekommen zu sein.

Das kleine Schälchen, mit dem einst roten, glibbrigen Inhalt, hatte

sich während seines Aufenthalts auf der Medistation, durch die Tischplatte gefressen und

war dann irgendwann, auf dem Boden gelandet.

Eine Äußerst ätzende Nachspeise, im wahrsten Sinne des Wortes.

Dennoch war Toma neugierig gewesen, ob das Dessert denn wenigstens geschmeckt hatte.

Aber nach kurzem Überlegen, verzichtete er dann darauf, es doch noch herauszufinden.



Toma sah jetzt etwas unsicher auf die Töpfe, welche er

bereits ordnungsgemäß, auf seinem Herd platziert hatte, hinab.

Zutaten hatte er auch jede Menge und auch schon in Reichweite.

Folglich, konnte er loslegen.

Ja.

Das konnte er.

Theoretisch, gar kein Problem.

Überhaupt keins.

Theoretisch.

...


,,Hmmm."


Toma bog sich leicht zurück und blinzelte ins andere Zimmer,

zu Raddiz hinüber, der noch immer tief und friedlich schlief.

,,Bei der Menge, die Raddiz an Absinth intus hat, wird er wochenlang

sowieso nicht mehr viel schmecken.

Also brauche ich mir darüber schon mal keine Gedanken zu machen."

Murmelte Toma, sich selbst aufmunternd, zu.

Der Saiyajin lehnte sich wieder zurück und starrte eine Weile

nachdenklich, auf seinen Herd.

Was war schon dabei.

Er war zwar kein Könner, aber es sollte doch wohl noch für eine

einfache Mahlzeit reichen.

Das hier war schließlich kein Kampf, bei dem es um Strategie, Kampfkraft,

Sieg und Niederlage, Leben und-

Nun ja. Zur Not, gab es ja immer noch die Medistation...

Toma seufzte laut und verzweifelt.

Doch dann, während er immer noch wie paralysiert, auf den

Herd starrte, hoben sich auf einmal seine Augenbrauen und

ein leichtes Lächeln, strich über seine Lippen.

Er schob nun die zwei Töpfe, die hinten waren nach vorne und die,

welche vorne waren, nach hinten.

Danach wiederholte er die Handlung und alles war wieder, wie vorher.

Er grinste selbstsicher.

,,Hmhm. Schon besser. Schon viel besser.

Na dann. Attacke, würde ich mal sagen."

Toma holte tief Luft, faltete seine Hände und streckte sie dann nach vorne hin, aus.

Seine Finger erzeugten ein unangenehmes Knacken zerbrechender, trockener Äste.

Toma, sprach sich gedanklich noch schnell Mut zu:


<<... Hauptsache es ist heiß, ungiftig und lebt nicht mehr....>>

Er grinste selbstbewusst.

Kurz darauf, begann Toma damit, seine Zutaten zu schälen,

kleinzuschneiden und schließlich miteinander, zu vermengen.


...


(((((((((((((((()))))))))))))))

((((((((((((((((()))))))))))))))))




,,Vegeta?"

,,Shhht!"

,,Wieso fliegen wir nicht?"

,,SHHHT!"

,,Wenn wir fliegen würden, wären wir sicherlich schon längst da, oder?"

,,PSCCCHHHHTTTT!"

,,Na toll. Meine Hose ist hin.

Sieh´ dir das an, die kann ich jetzt weg schmeißen!"

,,Grrrrrrr.... PSCHHHHHHHHHHHHTTTTTTTT!!!"

,,Hör auf mich anzupschten, Vegeta!

Ich habe diesen Mond nur zwei Hosen zugewiesen bekommen,

weil ich im letzten, zu viele beim Training verbraucht habe und die hier ist jetzt schon hinüber.

Du weißt genau, dass wir hart bestraft werden,

wenn wir in schlampigen, schmutzigen, oder sogar kaputter Trainingskleidung,

zum Kampf erscheinen.

Wenn ich also die restlichen zwei Wochen, dieses Mondes,

nur mit Saibamen trainieren darf, oder ohne Hose trainieren muss,

bist du daran Schuld!

Weißt du was, Vegeta?!

Wenn du mir nächstes mal etwas schenken willst,

dass ich erst sonst wo abholen muss, bevor ich

es bekomme, wirst du mich dahin tragen müssen und außerdem-


?!?


Kakarotts Augen weiteten sich überrascht, als er rückwärts zu Boden gedrückt wurde,

während Vegetas dunkle Augen ihn nun, nur Zentimeter von seinen eigenen entfernt,

erbost anfunkelten.

Der heiße Atem des Prinzen geisterte über seine Lippen und

Kakarotts Herz überschlug sich mit einem donnernden Schlag,

in seiner Brust.


,,V-Vegeta, was...?" Kakarott lächelte nervös und schluckte schwer.

,,Sei. Endlich. Still. Wir fliegen nicht, damit man unser Ki nicht entdeckt. Wir kriechen hier über den Boden, damit wir in Sicherheit – nein, damit DU in Sicherheit bist. Oder wen glaubst du, werden die Wachen mit Freude und ohne zu zögern auseinander nehmen, wenn sie uns hier mitten in der Nacht, entdecken? Es ist nicht so, dass nur meine Leibgarde hier auf Wachtposten ist, Kakarott. Dann wäre es kein großes Problem! Denn denen kann nur ich Befehle erteilen und mein Vater, der König. Aber andersherum funktioniert das nicht, verstehst du?! Die Wachen, die unter dem Befehl des Königs stehen, interessiert es einen verdammten Scheißdreck, was ich ihnen befehle. Sie würden wahrscheinlich nicht einmal auf mich reagieren, weil sie die härtesten, erbarmungslosesten und mit Abstand loyalsten Bastarde, auf dem ganzen Planeten sind! Verbrecher, Elite-Killer, Kakarott.

Sie fragen nicht, sie töten nur. Was glaubst du passiert mit einem Unterklassesaiyajin, der sich nachts in den königlichen Gärten herum treibt !? Und dann stell dir auch gleich die Frage, ob sie mich erst um Erlaubnis bitten würden, ob sie dich  ins Jenseits zu schicken dürfen, oder nicht! Verdammt Kakarott!  Du bist manchmal schon derart naiv, dass ich nicht übel Lust dazu hätte,  dich ins offene Messer laufen zu lassen, nur damit du endlich mal kapierst,  wie ernst die Lage ist und dass ich "sei still" meine, wenn ich es dir sage. Verdammt, Baka! Letztendlich bin ich immer noch dein Prinz und du wagst es mit mir zu reden, als wäre ich einer deiner -

Vegeta stockte.

Kakarotts Augenbrauen hatten sich tief in seine Stirn gezogen und seine

dunklen Augen, blickten verletzt und beschämt.

Erst jetzt bemerkte der Prinz, dass er Kakarotts Handgelenke, über dessen Kopf

fest umschlossen hatte und mit eindeutig zu viel Kraft, in den Boden drückte.

Vegeta erschrak unmerklich, als er sah, wie schnell sich der Brustkorb des Unterklassesaiyajin, auf und-ab, bewegte.

Kakarott hatte Angst.

Jetzt sah Vegeta, es auch in seinen Augen.


<<...Verdammt...>>


Vegeta schloss langsam die Augen und atmete tief, ein.

Er ließ Kakarott los und rollte sich wieder von ihm herunter.

Stillschweigend setzte der Prinz sich nun, neben den Jüngeren und beobachtete

aus den Augenwinkeln heraus, die Reaktion des Unterklassesaiyajin.

Zunächst tat und sagte Kakarott gar nichts.

Er blieb einfach liegen und starrte blicklos in den Sternenbesetzten,

tiefschwarzen Himmel, hinauf.

Sein Atem beruhigte sich wieder ein wenig.

Dennoch rührte er sich nicht und schwieg.

Vegeta spürte, wie sich sein Magen unangenehm zusammen zog und seine

innere Stimme, die Kai´s anzuflehen begann, dass Kakarott ihm sein

Verhalten, verzeihen möge.

Es war nicht das erste mal, dass Vegeta seine Kraft und Energie unterschätzt hatte.

Oder besser gesagt, dass er nicht darauf geachtet hatte, diese zu kontrollieren.

Es gab nur wenige Elite Saiyajin, die sich beim Training gegen den Prinzen,

überhaupt auf den Beinen halten konnten, geschweige denn einen Kampf gegen

den Prinzen länger als ein paar Minuten überlebten.

Ein Unterklassesaiyajin hatte im Vergleich dazu, nicht einmal den Hauch einer Chance.


Wie Kakarott sich vorhin gefühlt haben musste,

konnte Vegeta also nur erahnen.

Aber das, was der Prinz erahnte, gefiel ihm nicht...


Vegeta hatte einen großen Fehler gemacht und Kami sollte ihn verdammen,

wenn es ihm die Beziehung, zu Kakarott zerstört hatte.

Plötzlich überfiel Vegeta eine eiskalte Panik, die sich,

wie das schneidende Gefühl einer leeren, hohlen Endlosigkeit,

in sein Innersten fraß.


,,Kakarott?" Begann Vegeta leise, als der Unterklassesaiyajin, noch immer regungslos

und mit leerem Blick da lag.

,,Kakarott, ich...es...es ist-

Vegeta hielt inne und sog die Unterlippe, mit tief gerunzelter Stirn, ein.

Es fühlte sich so an, als würde ein kantiger und spitzer Felsbrocken,

sich in seiner Speiseröhre hinauf pressen und quälend langsam,

seine Kehle von innen nach außen, blutig kratzen.


Kakarott setzte sich auf, zog seine Knie an den Körper und schlang seine Arme darum.

Er sah Vegeta nicht an und Vegeta wagte es nicht, ihn anzusehen.

Kakarotts Saiyajinschwanz schlang sich schützend,

an seinem Oberschenkel vorbei und legte sich dann eng, um seine Hüfte.

Das weiche, flauschige Fell, bauschte sich in alle erdenklichen Richtungen,

abwehrend, auf.

Vegeta seufzte innerlichm als er das sah.

In der Gegenwart des Prinzen, hatte Kakarott dies insgesamt nur zweimal getan.

Das erste mal, als der Unterklassesaiyajin im Alter von fünf Jahren,

an der Wand im Trainingsraum des Prinzen zusammengebrochen war,

weil Vegeta ihn für sein "Zuspätkommen" bestraft hatte

und das zweite Mal, war genau jetzt, in diesem Moment.-


Zu der Panik, welche sich in Vegeta auszubreiten begann,

gesellte sich nun Schuld und Verzweiflung.

Er wollte so gerne etwas zu dem Jüngeren sagen.

Vegeta wollte sich entschuldigen und ihm versichern,

dass es nie wieder geschehen würde und es ihm unendlich Leid tat,

dass er so reagiert hatte, aber-

Vegeta war es schon gewohnt, dass er an seinem eigenen Stolz scheiterte.

Immer und immer wieder, kam ihm dieser in die Quere,

wie ein unsichtbarer Stein, über welchen er regelmäßig stolperte,

der ihm aber auch gleichzeitig zum Schutz seiner Selbst, diente.

Wenn er den Stein versuchte beiseite zu schaffen,

tauchte dieser beim nächsten Schritt den Vegeta tat, wieder auf.

Hob er ihn auf und warf ihn weg, traf er jemand anderen damit.

Manchmal tötlich.

Vegeta und sein Stolz waren eine gefährliche Waffe und

das in absolut jeder Hinsicht.

Dabei störte es den Prinzen auch nicht,

wenn er sich selbst damit verletzte.

Deshalb überraschte es Vegeta wenig,

als er die Worte nicht über seine Lippen brachte, von

denen er wusste, dass er sie jetzt hätte sagen sollen.

Kakarott starrte noch immer, geschockt vor sich hin.

Eine unangenehme Stille, breitete sich zwischen

den beiden Saiyajin aus.


<<...Sag doch endlich etwas.

Verdammt. Sag endlich etwas zu ihm. Entschuldige dich, herrgottnochmal...>>


Vegeta öffnete den Mund, schloss ihn aber gleich wieder.

Seine Augen strichen kurz über Kakarotts ausdruckslose Mimik und

dann fiel der Blick des Prinzen auf die gefalteten Hände, die Kakarotts

Knie umfassten.


Nun war es der Unterklassesaiyajin, der einen flüchtigen Blick zu Vegeta riskierte.

Auch er schien etwas sagen zu wollen und sein Mund formte bereits ein Wort,

als Kakarott kaum erkennbar, den Kopf schüttelte und seine Beine

noch enger an seinen Körper zog.

Sein Saiyajinschwanz schmiegte sich fester um seine Hüften.

Ein leichter, kühler Wind wurde durch die tiefschwarze Nacht getragen

und die Sterne, schienen kalt und klar, vom Himmel hinab.


Vegeta dachte daran, dass es gefährlich war, einfach dort sitzen zu bleiben.

Aus verschiedenen Gründen.

Die Wachen des Königs, waren wie wilde Tiere,

die durchaus in der Lage waren sich mit unterdrücktem Ki,

lautlos heranzuschleichen, um dann erbarmungslos zuzuschlagen.

Hinzu kam noch, dass der König seinem Sohn eine Lektion erteilen würde,

welche Vegeta mit absoluter Sicherheit, so schnell nicht vergessen würde,

wenn dieser erst einmal von seiner Freundschaft zu einem Unterklassesaiyajin,

erfahren sollte.

So oder so, es war gefährlich und beinahe schon lebensmüde,

an diesem ungeschützten Platz, im königlichen Schlossgarten, zu verweilen.

Allerdings, empfand es Vegeta als weitaus beängstigender,

dass Kakarott nichts tat und sagte. -

Am liebsten hätte er ihn gepackt und sich seine Absolution, selbst geholt.

Ja. Vegeta hätte ihn am liebsten gezwungen, ihn wieder anzusehen,

ihn anzulächeln.

Wieso musste alles immer es so kompliziert mit Kakarott sein und

warum bei den sengenden Abgründen der Hölle, konnte Vegeta es nicht ertragen,

dass er immer noch Angst ihm Ki des anderen spüren konnte?

Er wollte nicht, dass Kakarott Angst vor ihm hatte.

Nein. Nicht Kakarott. Nicht sein Baka.

Nicht das Einzige, was zwischen kämpfen, erobern, töten und zerstören,

noch irgendwie einen Sinn machte.

Einen Sinn, den Vegeta hasste, liebte verachtete und verzweifelt brauchte,

seid er den Unterklassesaiyajin, das erste mal getroffen hatte.

Würde er das verlieren, würde er alles verlieren, was ihm je etwas bedeutet hatte.


,,Kakarott. Ich wollte nicht-

,,Schon gut, Prinz Vegeta." Der Unterklassesaiyajin sah nicht auf.

Seine Stimme klang unterkühlt und abweisend.

Vegeta setzte von neuem an; ,,Ich-


,,Es ist ja nicht so, dass ich nicht weiß, wohin ich gehöre.

Du hättest mich nicht extra daran erinnern müssen."

Kakarott wollte einfach nur noch in sein Quartier zurück.

Vielleicht hatte sein Bruder recht?

Elitesaiyajin hielten sich seid der Geburt der Saiyanischen Rasse,

für die besseren Saiyajin und sie ließen es die Unterklasse,

bei jeder, sich bietenden Gelegenheit, spüren.


Vegetas Augen weiteten sich schockiert. Dann runzelte er verärgert die Stirn.

,,Glaubst du etwa, ich wollte dir unsere Klassenunterschiede zeigen!?"

Fragte Vegeta in einem schneidendem, aber dennoch

fassungslosen und wütenden, Ton.

Kakarott hob seine Schultern an und schloss für einen Moment die Augen,

als ein bitteres Lächeln über seine Lippen strich.

,,Was denn sonst?

Jeder Elitesaiyajin tut das, sobald er auf einen von uns trifft.

Du gehörst auch zur Elite.

Du bist sogar deren Prinz..."


Der Prinz sprang auf.

Als Kakarott seinen Satz beendet hatte und Vegeta daraufhin,

mit diesem " Ich hätte es wissen müssen"- Blick, traurig musterte,

fühlte Vegeta, wie die Worte des Jüngeren sich, wie eine Rasierklinge,

in sein Herz schnitten.


,,Steh´auf Kakarott." Sagte Vegeta kalt und so trocken,

wie der Boden unter ihren Füßen.

Vegetas Gesichtszüge wurden dunkel.

Wut loderte als schwarze Flamme, in königlichen Augen auf.

Kakarott rührte sich nicht, sondern sah Vegeta lediglich verwirrt und verängstigt, an.


,,VERDAMMT! STEH´ AUF KAKAROTT!" Schrie Vegeta.


Der Unterklassesaiyajin, bemerkte, wie sein gesamter Körper,

unter der Stimme des Prinzen zu zittern begann und er ohne es bewusst zu tun aufstand,

ohne den Augenkontakt ,zu Vegeta, unterbrechen zu können.

Noch bevor Kakarott seine Atmung beruhigen und seine Stimme wiederfinden konnte,

fing er plötzlich einen seltsamen Blick des Prinzen, auf.

Vegeta pfählte ihn mit wutentbrannten Augen.

Eine lodernde Entschlossenheit flackerte, wie ein unterirdisches Feuer,

in Vegetas Augen und Kakarott sog zischend, die Luft durch seine Zähne.

Der Unterklassesaiyajin wich einen taumelnden Schritt vor dem Prinzen zurück und versuchte halbherzig, Vegeta zu zeigen, dass es keine besonders gute Idee war, ihm Angst einjagen, zu wollen.

Plötzlich und mit einer pfeilschnellen Bewegungen,

brachte Vegeta die ohnehin kleine Distanz, zwischen sich selbst und Kakarott

hinter sich und packte den Unterklassesaiyajin unsanft, am Handgelenk.

Kakarotts Augen weiteten sich vor Überraschung.

Dann umfasste Vegeta hart, die Schultern des Jüngeren, während sein Blick immer durchdringender wurde.

Vegeta registrierte, das der Saiyajinschwanz des Unterklassesaiyajin,

nervös hinter dessen Rücken, von einer Seite zur anderen schnellte.

Beinahe sah es so aus, als wolle Kakarotts eigener Schwanz, vor seinem Besitzer

fliehen und streckte sich quängelnd immer wieder nach hinten.

Kakarott blinzelte einige male unsicher.

Dann presste er plötzlich die Zähne hart aufeinander und ballte seine

Hände, zu Fäusten.

Innerhalb von Sekunden, spannte sich jeder Muskeln seines Körpers, an.

Er hörte wie sich sein eigener Herzschlag verdoppelte und

in einem wilden Rhythmus gegen seine Brust, zu hämmern begann.

Kakarott begann zu grollen und auch wenn sein

Saiyajinschwanz ihn scheinbar zu einer Flucht überreden wollte,

blieb er, wo er war und kämpfte dagegen an, auch nur einen

Schritt zurück zu weichen.

Kakarott war bereit zu kämpfen.

Der Prinz wollte ihm beweisen wie schwach er war, dass er nur Unterklasse und

damit der Abschaum, des Planeten war?!

Bildete sich Vegeta, etwa ein, dass Kakarott sich so von ihm behandeln ließ?!


Auf der Stirn des Unterklassesaiyajin sammelten sich kleine,

glitzernde Schweißtropfen.

Sollte sein Herz jetzt überhaupt noch schlagen,

dann schlug es im Moment so schnell, dass

er es nur noch als ein durchgängiges Donnern, wahrnehmen konnte.


,,Vegeta! Glaub´bloß nicht, dass du-

,,Du hast ernsthaft vor, gegen mich zu kämpfen, Kakarott?

Hier und jetzt?" Fragte Vegeta völlig trocken und tonlos.

Der Prinz verzog nicht eine Mine.


Kakarotts Saiyajinschwanz schlug heftig aus.

Dann ließ er ihn plötzlich sinken und wie ein Raubtier,

welches auf die passende Gelegenheit zum Angriff wartete,

wippte die fellbesetzte Schönheit, in sehr langsamen Wellen,

in der Höhe von Kakarotts Kniekehlen, hin und her.

Scheinbar hatte er also wirklich vor, gegen Vegeta zu kämpfen, wenn nötig.

Der Prinz spürte wie sich ein seltsames, warmes Gefühl in seinem Innersten, ausbreitete.

Ja, das war sein Kakarott.

Wahrscheinlich würde der Unterklassesaiyajin sich auch nicht scheuen,

den König selbst herauszufordern, ganz gleich, wie schlecht seine Chancen standen.

Vegeta war einerseits stolz auf Kakarott und es beeindruckte den Prinzen, dieses Selbstbewusstsein und diesen reinen, klaren Kampfwillen, in den Augen des Anderen, aufleuchten zu sehen.

Allerdings war es aber auch sehr bedenklich,

weil es nichts anderes bedeutete, als dass Kakarott,

blind den Kampf, gegen absolut jeden aufnehmen würde,

ohne auch nur eine Sekunde, an die vielleicht sogar tödlichen Konsequenzen,

zu denken.


Vegeta schmunzelte.

Kakarott runzelte verwirrt die Stirn und sah den Prinzen verwundert und neugierig an.

Doch schon im nächsten Moment, fand der Unterklassesaiyajin

sich auf der Schulter des Prinzen, wieder.


,,H-hey?!"

Ohne zu antworten, schoss der Prinz mit Kakarott, in die Luft.


,,Vegeta! Du lässt mich auf der Stelle runter!

... HÖRST DU!?!

Lass´mich gefälligst runter!" Zappelnd versuchte Kakarott, sich zu befreien.


Der Prinz gab ihm einen ziehenden Hieb mit der Hand auf den Hintern und

Kakarott konnte ein quiekend klingendes Geräusch der Überraschung,

nicht verhindern.

,,Hgnrrrrrrrrr..." Mit einem böse knurrenden Kakarott über der Schulter,

flog Vegeta hämisch grinsend weiter und ignorierte,

dass der Jüngere ihn in der Zwischenzeit, zur Hölle und zurück, wünschte.


Als es Kakarott dann allerdings zu anstrengend wurde,

Vegeta mit allem was er hatte, zu attackieren,

resignierte er und ließ sich schlussendlich davon tragen.


,, Sobald ich irgendwann wieder Boden unter den Füßen habe,

kannst du was erleben..."

Murmelte der Unterklassesaiyajin, an Vegetas Rücken und schlang seinen

Saiyajinschwanz um Vegetas Oberarm.

,,Hmhm. Das will ich auch stark hoffen..."

Vegeta gab ihm noch einen Klapps und Kakarott zuckte zusammen.

,,Bastard." Murmelte er.

,,Stimmt." Vegeta lächelte.




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16.10.07 Fortsetzung folgt...














































































 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

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