...5 Stunden später:


 

...


 

,, Kaiohshin?“

,,J-ja?

JA!!!

HIER! ICH BIN HIER!!!“

,,Nicht bewegen, du wurdest unter einem Haufen Gestein begraben.

Wenn du dich irgendwie in Sicherheit bringen kannst, wäre

jetzt genau der passende Augenblick dafür.“

,,W-was!? Was soll das heißen?“

,,Ich werde dich mit einem Ki-Blast befreien.“

,,Was? Spinnst du?!“

,,Fällt dir Genie etwa was besseres ein?“

,,Kommt drauf an, wie viel Zeit ich zum Überlegen habe...“

,,Ach ja? Und wie lange willst du noch unter diesem Schutt, der

jeden Augenblick in sich zusammenfallen wird begraben sein?“

,,...Ich...Aber ein Ki-Blast...Wenn du nicht richtig zielst bin ich

so gut wie bei Enma.“

,,Verdammt. Und wenn du dich weiter so anstellst,

werde ich dich einfach hier liegen lassen,

dann hast du alle Zeit der Welt um dir was anderes auszudenken.

Aber gib mir nicht die Schuld, wenn du bis dahin schon verfault sein solltest.“

,,Ich...habe mir in die Hose gepinkelt.“

,,...“

,,Hallo?!

HEY BIST DU NOCH-

,,JA! Verdammt, wenn ich gewusst hätte wie nervig du bist,

wäre ich vorhin einfach weiter gegangen, statt auf dein

um Hilfeschreien, zu reagieren.

,,Ich habe mir in die Hose gepinkelt, Naeves.“

,,Das hast du vorhin schon gesagt. Und?

Was erwartest du jetzt von mir?!

Soll ich irgendetwas bestimmtes sagen oder so was?!

Ist mir nämlich scheiß egal.“

,,Ich wollte nur, dass du es vorher weißt.

Mehr nicht. Entschuldige.“

,,Fein. Ich weiß es jetzt.

Und nun schaff´deinen Hintern

aus der Schussrichtung so weit es geht,

sonst kann ich nicht dafür garantieren,

dass du dir überhaupt je wieder in die Hose pinkeln kannst.“

,,Ich stecke fest. Bewegen kann ich mich überhaupt nicht.

Es muss so gehen.

,,...Teleportieren, kannst du dich auch nicht, richtig?“

,,Nein. Ich kann mich keinen Zentimeter bewegen und auf meinen

Armen müssen wohl Steine liegen.

Jedenfalls spüre ich sie kaum noch.

Sie kribbeln und es fühlt sich taub an.“

 


 


 

 

Kamis Palast...


 


 


 

Vegeta öffnete das Fenster, ( Das was davon übrig geblieben war) und

schloss die Augen, während er die frische Luft, tief einatmete.

Die schneeweißen Vorhänge wölbten sich, dem nackten Körper des Prinzen entgegen und umspielten wie ein Windhauch, Vegetas erhitzte Haut.

Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf seine Lippen und erneut

atmete der Prinz, tief ein.

Doch dann schien ihn plötzlich, etwas zu stören.

Vegetas Kopf ruckte hoch und er schoss einen missbilligenden Blick zur Wand,

zu seiner Rechten.

Zwei, nein drei Zimmer entfernt, war Kakarotts Furie zu spüren.

,,Chichi.“Sagte Vegeta mit einem genervten Unterton.

Da Vegeta es schon als Beleidigung empfand,

überhaupt ein Universum mit Chichi teilen zu müssen,

waren logischer Weise, drei Zimmer in seinen Augen nicht annähernd weit genug

von ihr entfernt.

Und vor allem nicht weit genug entfernt, von Kakarott.

Vegeta ertappte sich bei dem Gedanken, dass er den Unterklassesaiyajin

am liebsten ganz verbieten würde, Chichi jemals wieder zu sehen, mit ihr zu sprechen oder auch nur an sie zu denken.

Vegeta grinste.

Eine geniale Idee.

Allerdings wusste Vegeta auch, dass Kakarott dies schon aus dem Grund

ablehnen würde, weil sie die Mutter seiner Kinder war und er nicht wollen würde, dass seine Söhne sich zwischen ihm und Chichi entscheiden mussten.

Nun ja.

Man konnte eben nicht alles haben.

Außerdem würde die Natur von selbst ihren Lauf nehmen...

Kakarott war ein Vollblutsaiyajin und

hatte somit noch mindestens 80 Jahre vor sich, in denen sein Äußeres,

sich kaum verändern würde.

Chichi hingegen war bereits über 50 und ...

<<...und nicht mehr lange, und sie wird aussehen, wie eine ranzige Ledertasche mit Augen und sich ihr Essen durch einen Strohhalm reinziehen müssen,

während sie in ihre Inkontinenz - Windel macht und sich mit ihren imaginären Freundinnen, über ihren eitrigen Ausschlag unterhalten wird...>>


 

,,Ehehehehe.“


 

Ja. Chichi würde neben Vegeta,

im wahrsten Sinne des Wortes, alt aussehen.

Vegetas Grinsen wurde breiter und er stützte sich mit beiden Händen,

an die Fensterrahmen rechts und links von ihm ab,

während er die Sonnenstrahlen,

auf seinem athletisch durchtrainierten Körper, genoss.

Dennoch blieb ein seltsames und ungutes Gefühl in seinem Magen zurück.

Von Zweifeln hatte er sich noch nie besonders gut lösen können.

Neben der Tatsache, dass der Prinz, Chichi schon bei ihrer ersten Begegnung

für völlig geistesgestört gehalten hatte, kam nun noch hinzu,

dass Chichi jetzt zu einer Art Rivalin, für ihn geworden war.

Sie war- nein, sie ist immer noch, Kakarotts Frau.

Auch wenn zwischen den beiden, außer einem Streit und dem Versuch des Unterklassesaiyajin, eben diesem immer aus dem Weg zu gehen,

nicht mehr viel lief, so war allein die Vorstellung daran

dass sie mit Kakarott verheiratet war, für Vegeta

wie eine offene Kampfansage.


 

Weder konnte der Prinz sich gegen dieses Gefühl,

brennender Eifersucht wehren, noch half es,

diesen Gedanken verdrängen zu wollen.

Vegeta hörte sich selbst grollen, als das Holz der Fensterrahmen, unter seinem

Griff zu splittern begann.

Als habe ihn das Geräusch, oder der Schmerz als die spitzen Splitter

sich unter seine Haut bohrten wachgerüttelt, nahm er nun die Arme wieder runter und legte sie ruhig auf den Fenstersims, vor sich.

Vegetas Saiyajinschwanz schwang lose,

in einem aggressiven Takt, hinter seinem Rücken,

hin und her.

Er hatte von Anfang an keinen Zweifel daran gehabt,

dass Chichi früher oder später ebenfalls herkommen würde.

Nun ja und sie für immer und ewig von Kakarott fern halten war unmöglich.

Unmöglich, wenn es keine Toten oder wenigstens Schwerverletzten

geben sollte...


 

Und Vegeta kannte den Unterklassesaiyajin, einfach zu gut.

Spätestens dann, wenn Kakarotts Gewissen sich gemeldet hätte,

wäre dieser per momentaner Teleportation zu Chichi geeilt,

um sie so schnell es eben gegangen wäre, aus der Gefahrenzone zu retten

und sie dann anschließend, mit hierher gebracht.

Wenigstens schien das, jemand anderes übernommen zu haben.

Wahrscheinlich einer von Kakarotts Söhnen.

Vermutlich, Son Gohan. Der hing seltsam oft in Kamis Palast

und mit den beiden Namekianern rum.


 

Dass Gohan es mit seiner Mutter überhaupt wieder zurück zu Kamis Palast geschafft hatte, war allerdings wirklich erstaunlich.

Vegeta hatte mehr als einmal mitansehen müssen,

wie Chichi, Kakarott beim Fliegen beinahe stranguliert hätte.

Obwohl der Unterklassesaiyajin, wenn er sie mitnehmen musste,

immer darauf bedacht gewesen war, in Höhe der Baumkronen zu fliegen.

Der Prinz – und alle anderen- waren sich ohnehin ziemlich sicher,

dass Son Goku die momentane Teleportation nur erlernt hatte,

damit er nicht irgendwann, während eines Fluges ersticken würde,

wenn sie eingeladen waren.


 

Es tat jedem der Gruppe Z, immer wieder in Ohren und Augen weh,

wenn Goku mit bereits blau angelaufenem Kopf und Schweißperlen auf der Stirn, taumelnd mit Chichi im Arm, angeflogen kam.


 

Chichi krallte sich immer derart an ihrem Mann fest,

dass Son Goku regelrecht Angst bei dem Gedanken daran bekam,

dass sie beide möglicherweise irgendwann an einen Ort eingeladen werden würden, der weiter entfernt lag, als die Capsule Corporation oder die Schildkröten Insel.

Denn eine längere Strecke, als bis zu Bulma oder Muten Roshis Haus, hätte Goku

wohl kaum überlebt.


 

Vegeta rollte die Augen und sein Missmut klang als grollendes Geräusch

in seiner Stimme, mit.

Kami, wie er dieses Weib verabscheute.

Sie war ja nicht einmal würdig, Kakarott auch nur anzusehen ,

geschweige denn mit ihm zu-

Der Prinz unterbrach sich selbst und schüttelte angwiedert, den Kopf.

Dabei wäre doch alles so unglaublich einfach gewesen.

Vegeta hatte so oft eine Chance gehabt,

sich Chichis zu entledigen und sich selbst und das Universum von dieser grausamen Stimme, diesem dämlichen Haarknoten und

den verschrobenen Ansichten einer völlig Wahnsinnigen,

zu befreien!

Hier ein kleiner Ki-Blast.

Dort ein ein Final Flash, und Hoppla! Durch ein böses, böses Steinchen,

über welches Vegeta ausversehen gestolpert wäre, hätte seine Attacke, urplötzlich eine andere Richtung eingeschlagen und unvorhersehbarer Weise-

Chichi getroffen.

Natürlich rein zufällig sodass selbst eine ganze Schiffsladung Dragonballs,

das, was noch von ihr übrig bleiben würde, nicht wieder lebendig machen könnten.

Das wäre doch nichts anderes als Schicksal, Zufall, ein Unfall, nicht wahr?

Kissmet Karmha...Wasauchimmer.

Genau wie man jeden Tag von einem Bus überfahren werden kann, so

kann man doch auch von einem Final Flash brutal nieder gestreckt und

in seine atomaren Bestandteile aufgelöst werden.

So was passiert eben.

Tag täglich.

So ist das Leben.


 

,,Eheheheheheh.“


 

,,Ähm.Geta...?“


 

Vegeta drehte sich überrascht um und spürte, wie seine Beine schlagartig

weich wurden, als Goku ihn mit einem verschlafenen Lächeln

für welches Vegeta ohne zögern gestorben wäre und einem perfekten Körper, dessen Form sich erregend schön, unter dem Laken hervorhob, aus schokoladenbraunen Augen anblickte.

Der Prinz schluckte schwer.

Seine Lippen wurden staubtrocken und er war gezwungen, sie sich mit der Zunge zu befeuchten, wenn er seinen Mund je wieder öffnen wollte.

Ein kleiner, angenehmer Schauer überfiel seinen gesamten Körper,

als er wieder die elektrisierenden Berührungen des jüngeren Saiyajin,

auf seiner Haut spürte und dessen begierigen Küsse in seinen Gedanken,

noch einmal Revúe passieren ließ.


 

,,Sag´mal schläfst du etwa im Stehen, Vegeta?“

Son Goku blinzelte verwundert, als Vegeta die Augen schloss und leicht lächelte.

Der jüngere Saiyajin stützte sich auf seine Ellenbogen, bevor sein belustigtes Grinsen, sich in ein herzliches Gähnen verwandelte.

Immer noch etwas vom Schlaf benebelt, ließ er sich mit einem zufriedenen Seufzen zurück ins Kissen sinken und streckte sich auf dem ganzen Bett aus.


 

Als er sich die kleinen Müdigkeitstränchen aus den Augen rieb, spürte er, wie sich ein warmer, nackter Körper an seinen eigenen, schmiegte und Haare an seinem Hals kitzelten.

Son Goku schloss seine Arme um Vegeta und ließ seine Hände langsam am Rücken des Prinzen, hinauf in dessen Haar fahren.

Massierend vergrub er seine Finger in weichem Saiyajinhaar und sog Vegetas Geruch tief ein.

Dem Prinzen entrann eine Art schnurrendes Geräusch,

als Son Goku sein Gesicht in Vegetas Haar vergrub und dessen

Stirn mit Küssen bedeckte.

,,Hmmmnnnnnrrrrrrrr.“

,,Bist du schon lange wach?

Du hättest mich wecken können.“

,,Hmmmhmmmmmrrr.“

Vegetas Saiyajinschwanz wickelte sich, wie von selbst um den Unterarm, dessen Hand, nun wieder zärtlich zwischen seinen Schulterblättern auf und- abfuhr.

Vegeta umschlang mit seinem Bein, das etwas längere Son Gokus und presste ihre warmen Körper noch enger aneinander, während er sich mit seiner Wange,

an der Brust des Unterklassesaiyajin, rieb.

Plötzlich spürte der Prinz, wie sich der Griff in seinem Haar etwas verstärkte und

sein Kopf dadurch angehoben wurde.

Vegetas Kinn, ruhte jetzt auf Son Gokus Brust und beide

sahen sich in die Augen.

Keiner sagte etwas und je länger sie sich ansahen,

um so intensiver verfingen sie sich, in dem Blick des anderen.

Wahrscheinlich waren es fünf Minuten, die verstrichen.

Vielleicht sogar mehr.

Es fühlte sich jedenfalls, wie eine süße Ewigkeit an. Unantastbar und

zeitlich unbegrenzt.


 

Son Gokus Lächeln holte Vegeta und ihn selbst, wieder zurück in die Realität.

Der Prinz strich ihm eine wilde Haarsträhne aus seiner sichtlich verwuschelten „Bettfrisur“.

Der Unterklassesaiyajin, tastete unbewusst mit seinem Saiyajinschwanz, nach dem

des Prinzen und sobald er diesen erreicht hatte, verschlangen sich die zwei lang gestreckten Schönheiten, miteinander.

Vegeta ließ seine Stirn auf das Schlüsselbein Son Gokus sinken und sein heißer Atem, geisterte über die Haut des Jüngeren.


 

Son Goku erschauerte und musste für einen kurzen Moment die Augen schließen,

um den Schauer, welcher ihm direkt in die Lenden fuhr, stand halten zu können, ohne dabei laut und erregt Aufstöhnen zu müssen.


 

Gerade als Son Goku glaubte, die heiße Welle von Emotionen besiegt zu haben,

bog sein Kopf sich leicht zurück und die Finger seiner linken Hand,

verkrallten sich ins Laken.

Vegeta grinste in sich hinein, als er damit fortfuhr,

seine Zunge über alabasterfarbene Haut gleiten zu lassen.

Schließlich konnte Son Goku nicht mehr anders, als laut Aufzustöhnen.

Der Prinz hätte ohnehin nicht von dem Jüngeren abgelassen, bevor er

nicht wenigstens ein Keuchen als Belohnung, aus diesem hätte hervor locken können.

Gokus Erregung in seinen Ohren, war für den Prinzen,

wie Musik und wie bei einem Kampf, wusste Vegeta genau,

wie er das bekam, was er haben wollte.


 

Vegetas Lippen umschlossen Son Gokus Brustwarzen und mit beinahe andächtiger Behutsamkeit, saugte der Prinz daran, bis sie sich zwischen seinen feuchten Lippen verhärteten und der Jüngere mit zitternder Stimme, Vegetas Namen wie ein Gebet, immer wieder nannte.

Der Prinz sah auf. Son Goku hielt sich mit beiden Händen an dem Kissen, in welches er seinen Kopf hinein presste, fest.

Gokus Mund war halb geöffnet und Kakarotts Wangen verwandelten sich immer mehr von einem zarten rosa, in ein williges rot.


 

Vegeta konnte nicht widerstehen und fixierte Son Gokus Lippen, die der Unterklassesaiyajin, immer wieder mit seiner Zunge befeuchtete.

Gokus Augen öffneten sich und fielen kurz darauf flackernd wieder zu, als er Vegetas harte Männlichkeit, an seinen Bauchmuskeln spürte, während der Prinz jetzt mit seiner Zunge, um Einlass in Son Gokus Mund, bat.

Ohne zu zu zögern, öffnete Kakarott ergeben seine Lippen und konnte bald darauf fühlen, wie Vegetas Hitze, gierig und fordernd, in seinen Mund vordrang.

Schamlos stöhnte der Unterklassesaiyajin in ihren leidenschaftlichen

Kuss hinein und hielt sich an Vegetas Schultern fest...


 


 


 


 

Son Gohans Atem stand still.

Die Augen des Halbsaiyajin waren weit aufgerissen und seine

Fäuste zu zornigen Felsbrocken, zusammengepresst.

Nur mit größter Mühe gelang es ihm, sein Ki auch weiterhin unterdrückt zu halten,

während er durch den Türspalt zusah, wie Vegeta sich an seinem Vater verging.

Hitze breitete sich in Son Gohan aus, während ihm gleichzeitig eiskalt wurde und

er befürchtete, jeden Augenblick einfach diese verdammte Türe aus ihren Angeln zu treten und den Prinzen zu töten.


 

,,Hhhhh....Kakarott...“

,,Getah....“


 

Son Gohans Blick verschwamm zu einem blutigen Rot und er bemerkte nur nebenbei, wie er zu Zittern begann.


 

,,HHHhhhhh. Vegeta!“


 


 

Ohne sich daran zu erinnern, wie es geschah,

stand Son Gohan mit einem Mal mitten im Zimmer und ein Ki- Blast,

knisterte bedrohlich, in seiner ausgestreckten Handfläche.


 

,,GEH WEG VON IHM!“

Hörte der Halbsaiyajin sich selbst schreien, als sein Vater aufschrak.

Vegeta pfählte ihn mit einem tötlich stechenden Blick.

Im Gesicht seines Vaters, stand der blanke Horror geschrieben.


 

,,ICH WIEDERHOLE MICH NICHT, VEGETA!“ spieh´ Son Gohan wütend aus.

,,ICH SAGTE, GEH´ WEG VON IHM! SOFORT!!!“

Gohans Ki-Blast, zuckte explosionsartig auf, während er seine

Augen verengte, die Zähne fletschte und einen Schritt näher,

zu Vegeta trat.

Der Prinz war indessen aufgestanden, und sah Gohan kalt an.

,,Was glaubst du, dass du hier tust?“ Fragte er tonlos, ohne auch

nur eine Sekunde den Blickkontakt zu dem Halbsaiyajin,

zu unterbrechen.

,,Das fragst du mich? DAS WAGST DU MICH ZU FRAGEN!?“

,,SON GOHAN!“ Goku sprang aus dem Bett und fummelte

sich blitzschnell das Laken, um seine Hüften.

Dann stellte er sich zwischen seinen Sohn und Vegeta.

Blitzschnell griff er nach Vegetas und seinem eigenen Gi.

Scheinbar hatte Meister Popo diese in der Nacht, oder wahrscheinlicher,

heute am frühen Morgen, ordentlich auf einen Stuhl zurückgelegt.

Sie waren neu und Piccolo schien sie „gemacht“, zu haben.

(Auf dieselbe Art und Weise, wie er früher Son Gohan neu eingekleidet hatte,

wenn dessen Gi´s ramponiert gewesen waren.

An Unterwäsche schien der multitalentierte Namekianer mit den nützlichen,

magischen Fähigkeiten, auch gedacht zu haben.)


 

Innerhalb einiger Sekunden, waren Vegeta und

Son Goku wieder vollständig angezogen.


 

Son Gohan biss die Zähne aufeinander und grollte animalisch und tief auf.

Hinter seinen Augen schwelte ein unangenehm dunkles Feuer.

Die Spannung in der Luft, wurde jetzt beinahe greifbar.


 

,,Son Gohan, du hörst sofort damit auf,

hast du verstanden?!“ Goku

sah seinen Sohn durchdringend an.


 

Son Gohans Blick wurde finster.

,,Vater. Er nutzt dich doch nur aus!!!

Wie kannst du dich nur von diesem hasserfüllten Bastard fi-

,,SOHN, HALT´ DEINE ZUNGE IM ZAUM!“


 

Goku kannte Son Gohan, wenn er die Kontrolle verlor.


 

,,NIEMALS! Das werde ich nicht zulassen. Er ist MEIN Vater!!!“


 

,,Was?! Son Gohan, was zur Hölle ist los mit dir?!“


 

Im nächsten Moment, sah Son Goku mit Schrecken,

einen blau-schwarzen Schatten, hinter seinem Rücken hervor und an ihm vorbei,

schießen.


 

,,Vegeta!“


 

Im selben Augenblick, durchbrachen Vegeta und Son Gohan

mit ihren Körpern die Wand hinter dem Unterklassesaiyajin.


 

,,Scheiße.“ Goku war innerhalb des Bruchteils einer Sekunde, draußen auf dem Flur, als Son Gohans Körper, quer über den Gang geschleudert wurde und draußen eine der beiden Säulen, welche den Eingang flankierten, mit sich riss.


 

Das schwere, massive Marmorkapitell, zerbrach wie Glas und donnerte mit einem ohrenbetäubenden Lärm, auf Son Gohan hinab.

Vegeta schoss hinterher und als er kurz vor dem kleinen Haufen Stein angelangt war, griff Son Gohan, der kurz vor dem Einsturz zur Seite ausgewichen war, den Prinzen von der Seite an.


 

Vegeta konnte seine Rippen brechen hören, festigte aber seine Kampfstellung, sodass der harte Treffer Son Gohans, ihn nicht aus der Balance reißen konnte.

Gohans Kampfschrei ertönte mit einem bitteren, zereissenden Ton animalischer Wut, als Vegeta ihn herausfordernd und gleichzeitig belustigt, angrinste.

Dann war Vegetas Schrei zu hören und eine Sekunde später, standen sich zwei

Super Saiyajin gegenüber, bereit zum Kampf.


 

Gohan nahm seine Kampfstellung ein und Vegeta tat es ihm nach.

Beide Gegner fixierten sich nun mit erschütternder Ernsthaftigkeit.


 

,,Ich warne dich, Vegeta.

Du wirst meinen Vater nie wieder anfassen, dafür werde ich sorgen.

,,Sorg´mal lieber für ein schattiges Plätzchen im Krankenhaus. Da wirst du nämlich wieder aufwachen, nachdem ich dir ein paar Manieren beigebracht habe, ...Junge.“

,,ICH BIN KEIN VERDAMMTER JUNGE! Und du wirst es bereuen, meinen

Dad auch nur anzüglich angesehen zu haben. - Schwein!“

,,HAHAHAH! Du Vollidiot, hast keine Ahnung was du da sagst!

Kakarott ist jetzt mein und du wirst nichts daran ändern können!

GAR NICHTS! IST DAS IN DEINEM VERDAMMTEN HIRN ENDLICH ANGEKOMMEN!?“

,,Deine Arroganz ist zum Kotzen Vegeta!

Mein Dad weiß nicht einmal, was er da getan hat!

Er ist viel zu naiv, um zu sehen, dass du ihn nur flachlegen willst!

Jeder der wollte, könnte Vater mit so einer miesen Masche, ins Bett kriegen! Glaubst du etwa, dass du etwas besonderes bist!?“

,,HA! Und das von dir?

Du hättest Videl doch nie im Leben geheiratet, wenn deine Furie von Mutter dich nicht dazu gezwungen hätte, als sie erfahren hat, das Pan unterwegs war!

Und falls du es vergessen haben solltest, meine kleine, unschuldige Betschwester;

Du selbst hast deinem eigenen Vater, nachgestellt!

Bilde dir bloß nicht ein, ich hätte deine Blicke damals nicht bemerkt!

Du hast ihn doch mit deinen Augen förmlich ausgezogen!

Deinen eigenen Vater!

Selbst wenn er es nie bemerkt hat, weil er nicht einmal ansatzweise auf die Idee gekommen wäre, dass er dich auf diese Weise anmachen könnte,

spielt es keine Rolle, sondern es ist eine verdammte Tatsache!

Also komm´mir gefälligst nicht, mit deiner Möchtegern- Moral, für aussortierte Scheinheilige, sonst wird mir noch schlecht!“


 

,,DU...HUND! DAS GEHT DICH EINEN VERDAMMTEN SCHEISSDRECK AN, VEGETA!

Das hat absolut nichts damit zu tun, dass mein Dad bis jetzt nur einzig und allein,

mit meiner Mutter zusammen war und du es schamlos ausnutzt, dass er noch nie, mit jemand anderen, als ihr Sex hatte!

Er ist gerade mal soweit erfahren, wie ein Teenager!“

,,Tja. Tut mir ja Leid dich enttäuschen zu müssen, aber wie es aussieht, ist er das jetzt nicht mehr....

Außerdem kann ich Kakarott es weitaus besser besorgen,

als deine frigide Mutter!

Oder hast du deinen Vater schon mal, IHREN Namen in eurem Haus laut schreien gehört, als er gekommen ist?! Etwa nicht? Nun, meinen hat er in dieser Woche mehr als nur einmal geschrien.

Natürlich nur, wenn er noch die Kraft dazu hatte.

,,Grrr...DU DRECKIGER-


 

Der Halbsaiyajin verstummte, schlagartig.

Gohans Kopf ging langsam zur Seite, als er in seinem Augenwinkel,

eine Bewegung registrierte.

<<...Oh mein Gott...>>

Vegeta folgte Gohans Blick und erstarrte kurz darauf, genauso wie Son

Gohan.

Beide spürten eine Art Panik, die sie von allen Seiten anzufallen schien.


 


 

,,Kakarott.“ Sagte Vegeta mit belegter Stimme. ,,Dad...“ Son Gohan schluckte schwer.


 

Der Lärm, das Aufflammen zweier Ki´s und der Haufen Geröll, der einmal eine Wand gewesen war, war bei den Freunden nicht unbemerkt geblieben.

Hinter Son Goku standen alle mit mal mehr und mal weniger schockierten Gesichtern.


 

Yamcha, Kuririn und C18 stand ihnen am nächsten und selbst C18 ließ ihren Blick

unverständlich zwischen Vegeta und Son Gohan, hin und her wandern.

Yamcha und Kuririn hingegen, schienen völlig weggetreten zu sein.


 

,,K-kneif mich mal. Das glaub´ich ja jetzt nicht.

Verdammt Yamcha, kneif mich.“

,,...Du zuerst.“

,,Und?“

,,Fehlanzeige. Ich glaub´s immer noch nicht. Und du?“

,,Keine Ahnung. Es tat zwar weh, aber überzeugt hat es mich auch nicht.“

,,Was hat das denn jetzt alles zu bedeuten?“

,,Ich schätze mal, nichts Gutes.“

,,Da schätze ich mal mit.“


 

Bulmas Mund stand offen und ihre großen, blauen Augen,

ruhten in fassungsloser Starre, auf Vegeta.

Trunks spürte, dass sie wankte und trat schnell an ihre Seite,

um sie stützen zu können, falls seine Mutter in Ohnmacht fallen sollte.

Während der junge Prinz, seine Hand auf Bulmas Rücken legte,

behielt er Son Goten im Auge, der einen sichtlichen

Schock erlitten hatte.

Die Mimik des jungen Halbsaiyajin, war vollkommen Ausdruckslos,

seine schwarzen Augen blickten leer ins Nichts und er zitterte leicht.

Trunks zog seine Augenbrauen tief in die Stirn und machte sich

Sorgen, um seinen besten Freund.

Nicht nur, dass dessen Mutter versucht hatte sich umzubringen, jetzt

schien auch der Grund dafür, offensichtlich zu sein und der junge Prinz konnte nur hoffen, dass Son Goten dieses Drama, einigermaßen gut durchstehen würde.

Allerdings war Trunks sich nicht wirklich sicher, wie es ihm selbst, gerade ging.

Sie alle hatten den Streit zwischen Son Gohan und Vegeta mitangehört und was der junge Prinz davon hielt, dass sein eigener Vater,

mit dem Vater von Son Goten – Sex gehabt hatte...

Trunks wischte sich den kalten Schweiß von der Stirn und fragte sich,

woran man wohl einen Schock, bei sich selbst erkennen konnte...


 

Piccolo verfluchte sich innerlich dafür, sich nicht mehr Mühe gegeben zu haben,

Son Gohan über Vegeta und Son Goku, aufzuklären.

War es denn falsch gewesen, dem Halbsaiyajin nicht klar und deutlich zu sagen, worum es ging?

Hatte Piccolo sich nur selbst schützen wollen, um nicht noch tiefer in diese Angelegenheit mit hinein gezogen zu werden?

Was bei Dende, hatte er sich nur dabei gedacht, es überhaupt zu wagen, sich einzumischen.

War er denn völlig bescheuert?

Hatte er sich etwa eingebildet, dass gerade er, der

von Sex soviel Ahnung hatte, wie ein Stein vom Fliegen,

irgendwie helfen konnte?! Piccolo massierte seine Schläfen und gab sich die Schuld daran, dass Son Gohan derart heftig reagiert hatte,

als er herausgefunden hatte, was er früher oder später hatte

heraus finden müssen.

In Piccolos Gedanken vermischten sich Vorwürfe mit Wut und Schuld,

zu einem erbarmungslosen Kopfschmerz.


 

Meister Popo sah zu Dende und der junge Erdenkami, blinzelte nervös.

,,Ich weiß nicht was los ist. Ich hab zwar alles mitangehört, aber ich verstehe rein gar nichts.“ Antwortete Dende, auf Meister Popos ungestellte Frage.

,,Das seien alles sehr seltsam.

Jetzt nicht nur herrschen Chaos auf Erden und im Universum. Jetzt

das Chaos auch herrschen in allen Köpfen.“

,,Äh...ja. Ich glaube das trifft den Nagel auf den Kopf, Popo.“

Die Blicke der beiden, fielen wieder

auf den Prinzen und Son Gohan zturück,

die abwesend wirkend, zurück auf die Z-Gang starrten.

 

,,Würg. Marron, Abgang.“ Bra machte eine nickende Bewegung mit ihrem Kopf nach hinten, während sie Marron ansah.

,,Wenn wir noch länger hier bleiben, werden wir mit Sicherheit irgendwann

deswegen bei so einem Psychoheini auf der Couch landen und dem

dann die Ohren zuheulen, dass wir keinen Freund haben und immer

noch zu Hause wohnen, oder irgendein Scheiss. Mann. Was ne abgefuckte Nummer, hier. Also echt. Aber wundern tut´s mich nicht. Nun ja.

Stören allerdings irgendwie auch nicht.“ Sagte Bra, eher zu sich selbst, als zu Marron, welche ihr wortlos, zum Zimmer zurück folgte.

Dann blieb Bra plötzlich stehen, legte ihre Hände, wie ein Megaphon an ihren Mund und rief:


 

,,Hey Dad! Keine große Sache!

Mir ist egal, mit wem du rummachst und Gotens Vater, hat ja auch einen

recht respektablen Body. Mann und dieser stählerne Hintern erst...

Da wäre ich auch schwach geworden. Aber das kann ich ja jetzt

sowieso vergessen, was? Eheheh.“


 

Bra verengte kurz die Augen, überlegte scharf und dann überfiel sie ein breites,

ziemlich unangenehmes, Grinsen. ,,Allerdings würde mir eine Taschengelderhöhung, bestimmt über den

Schock“ hinweg helfen, Dad. Wir wollen ja nicht riskieren, dass ich

wegen dir und deinem süßen Lover irgendwann auf der Couch lande, nicht wahr?“


 

Marron starrte Bra, mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen an, als hätte ihre beste Freundin, den Verstand verloren. (Was wahrscheinlich schon seid ihrer Geburt der Fall war.)

Aber wenn man als Mädchen mit dem Namen „Büstenhalter“ aufwachsen musste,

hatte das eben auch gewisse Folgen.

Denn wenn man sich schon im zarten Kindergartenalter,

gegen Hohn, Spott - und in Bras Fall vor allem auch Neid, weil sie eine Briefs war- anderer zur Wehr setzen musste, dann war man irgendwann härter drauf, schlagfertiger als eine Peitsche.

( Der erste der das hatte feststellen müssen, war ein 7 Jahre alter Junge, in

Bras Klasse gewesen.

Er hatte sie im Grunde harmlos „Wonder-Bra“ genannt und lachend gefragt,

ob ihre Mutter sie aus einer Kapsel hätte und man bald überall Bra´s

kaufen könne.

Als besagter Junge allerdings dann zwanzig Meter über dem Erdboden,

an einer Straßenlaterne baumelte und die Unterhose, an welcher ihn Bra aufgehangen hatte, begann fürchterlich weh zu tun,

weinte er, statt zu lachen.

Er schwor er sich – und alle die ihn dort oben baumeln sahen-

dass er sich über Bra Briefs, nie wieder lustig machen würde.


 

...


 

Yamcha, Dende und Kuririn fielen synchron mit einem lauten `RUMMS`, um

als Bra ihre Forderung nach Taschengeld, nocheinmal zur Sicherheit wiederholt hatte.

Dann zog Bra, Marron, an deren Handgelenk, wieder weiter mit sich.

,,Komm´wir sehen mal nach Pan und Videl.“

Bra winkte mit einer Hand zurück, ohne sich dabei umzusehen.

Kurz darauf, verschwanden beide Mädchen, im nächsten Gang.


 

Vegeta hatte die Stimme seiner Tochter, nicht einmal gehört.

Seine Augen ruhten jetzt einzig und allein auf Son Goku.

Das, was der Prinz in dessen Gesicht lesen konnte, ließ ihn erzittern.

Es tat weh den Jüngeren zu sehen.

Ein seltsamer und ungewisser Schmerz, ohne Wunde als Beweis dafür,

warum es so weh tat.

Goku sah blass aus und seine Augen drückten blanke Enttäuschung, Wut und

Unverständnis aus.

Abwesend, schüttelte der Unterklassesaiyajin den Kopf und wich langsam,

ein paar Schritte zurück ohne den Blickkontackt,

zu Vegeta zu unterbrechen.


 


 

,,Kakarott...“ Vegeta ging ihm einen Schritt entgegen und streckte seine Hand nach vorne aus, als wolle er Son Goku davon abhalten, noch weiter von ihm zurückzuweichen.

Der Prinz blieb stehen, als der Unterklassesaiyajin ihm einen kalten Blick zuwarf.

Ein Blick, den weder Vegeta, noch irgendjemand anderes jemals

auf Gokus Gesicht, gesehen hatte.

Auch Son Gohan ging nun ein Licht auf und er verfluchte sich dafür,

nicht darauf geachtet zu haben, dass sein Vater, alles mitangehört hatte.

,,Mein Gott.“ Formte der Halbsaiyajin wortlos mit seinen Lippen.

Vegeta brachte keinen Ton heraus, aber er fühlte sich, als würden seine

Eingeweide ihn gerade, von innen strangulieren.


 

<<...Nein Kakarott, nicht so....>>


 

Der Prinz spürte, wie Verzweiflung ihm die Luft abschnürte.

Die Spitze seines Saiyajinschwanzes, schwang nervös, dicht über dem Boden

und zeichnete dort kleine Kreise.

Vegeta und Son Gohan wechselten nun unfreiwillig, einen verzweifelten Blick.

Es war tatsächlich, wie eine Art Zwang für sie, sich jetzt anzusehen.

Wahrscheinlich wollten beide einfach nur sicher sein,

dass der eine, sich mindestens genauso schuldig fühlte, wie der andere.


 

Schmerz.

Enttäuschung.

Fassungslosigkeit und Entsetzen.

Eine tiefe Demütigung.

All das war in Kakarotts Ki zu spüren, in seinem Blick zu erkennen und

es drang durch jede einzelne Pore, des Unterklassesaiyajin.


 

,,Warum....“ Begann Son Goku und Vegetas und Son Gohans Kopf ruckten wieder zu ihm herum.


 

Gokus Stimme klang sehr leise.

Kaum jemand wagte noch zu atmen.

,,So denkt ihr über mich...?“ Schien er eher sich selbst,

als Son Gohan und Vegeta zu fragen.


 

,,Nein, du hast alles falsch verstanden, du-

,,Falsch verstanden, Son Gohan? Falsch!?

Weil ich naiv bin? Weil ich nicht weiß, was ich tue!?“

,,Ich- Dad, bitte. Hör zu, ich...es ist so, dass...“ Gohan brachte nicht mehr,

als ein Stottern zu Stande.

Er wusste einfach nicht, was er sagen sollte.

Aber er musste.

Er musste es wenigstens, versuchen.


 

,,Oh Gott Dad, hätte ich gewusst dass du-


 

,,Und du Vegeta?“ Unterbrach ihn Son Goku abprubt, als habe er kein Interesse mehr daran, was Gohan zu sagen hatte.

Du hast es mir “besorgt“ ?! Ich bin jetzt dein, ja?“

Son Goku warf dem Prinzen einen

stechenden Blick zu.


 

,,...“


 

,,Antworte mir, Vegeta.“ Wiederholte der Unterklassesaiyajin, tonlos und leise.

Vegeta schwieg und ertrug mit aller Kraft Son Gokus Blick, wie eine harte Bestrafung.

Kerzengerade und mit verkrampfter Haltung, stand der Prinz da.

Nur sein Saiyajinschwanz verriet, was wirklich in ihm vorging.

Hektisch peitschte dieser jetzt, in kleinen Schwüngen, nach links und rechts.


 

Son Goku senkte seinen Blick wieder und sah nachdenklich,

mit gerunzelter Stirn zu Boden.


 

,,Dad...bitte...“ Goku sah Son Gohan nicht einmal an und schien tiefer in sich selbst und seine Gedanken zu versinken, während sein Sohn noch immer versuchte,

die richtigen Worte zu finden.

Doch im Grunde wusste der Halbsaiyajin schon, dass es diese nicht gab.

Son Gohan bekam die Entschuldigung, einfach nicht über seine Lippen.

Denn im Moment fühlte sie sich genauso falsch und schmutzig an, wie die Worte,

die er gesagt hatte, um Vegeta zu verletzen, ebenso wie der Prinz es umgekehrt,

aus demselben Grund, getan hatte.


 

Niemand sagte etwas.

Niemand bewegte sich.

Alle schienen das eben gehörte noch längst nicht wirklich verstanden

zu haben.

Son Goku hatte mit Vegeta ...

Mein.

Gott.

...


 

Außer Piccolo schienen die Freunde sich in einer Art „Trance des langsamen Begreifens“ zu befinden, in welcher nun jeder Einzelne von ihnen, angestrengt versuchte, sich Vegeta und Son Goku auch nur in ein und demselben Bett vorzustellen.

Dieses Bild schlich sich automatisch hinter ihr inneres Auge, nachdem was sie

gerade gehört hatten.

Da die Freunde, die beiden Vollblutsaiyajin entweder nur kämpfend, streitend oder sich gegenseitig anschweigend erlebt hatten, fiel ihnen sogar die Vorstellung einer bloßen Umarmung schon reichlich schwer und dann ...S.E.X?

Das war alles ein wenig mehr Information,

als sie sich alle gewünscht hatten und als sie jetzt ertragen konnten.

Verwirrte, bis sogar verängstigende Blicke wurden untereinander ausgetauscht.

Dennoch schienen alle unfähig zu sein, ihre Fassungslosigkeit in Worte zu fassen.

Mit anderen Worten, der Schock hatte gesessen und bei einigen ging er

tiefer, als bei anderen.


 


 

Plötzlich, unterbrach eine heiser klingende Stimme,

die unangenehm laut gewordene, Stille:


 


 

,,Son Goku. M-Mein... Son Goku.“


 

Chichi tastete sich dramatisch taumelnd, an der Wand entlang und steuerte

direkt auf den Unterklassesaiyajin, zu.

Gerade, als sie ihren überraschten Mann erreicht hatte,

fiel sie direkt in seine Arme.


 

<<...Oh. Freude. Na, wenn das mal nicht, immer besser wird...>>

Piccolo verspürte plötzlich das dringende Bedürfnis, sich ein oder zwei Arme herauszureißen. - Alternativ auch Chichi von der Plattform zu schubbsen, um ihr Vorhaben zu vollenden.

Er überlegte noch.


 

Wenn die Frau eines beherrschte, dann war es definitiv

ein dramatischer Auftritt, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

<<...Das wird ein Desaster.

Dende, das ist schon ein Desaster...>> Piccolo rieb sich die Schläfen und schloss frustriert die Augen.<<...Was für Desaster....>>


 

Der junge Erdenkami, warf Piccolo einen mitleidigen Blick zu.


 

<<...Du bist doch Gott oder was? Dann unternimm jetzt gefälligst etwas!...>>

Rief ihm Piccolo telepathisch zu.

<<...Hä? Ähm. Ja also, ich könnte den beiden ja ein Doppelzimmer

geben und ein paar Vorhänge für die Fenster und-...>

<<...Nicht das, Dende. I Das habe ich nicht gemeint.

Ich fass´es nicht....

Schon gut. Vergiss´es. Ich übernehme das...>>

<<...Ja, aber ...>>


 

Piccolo stand auf und baute sich mit verschränkten Armen, in der

Mitte der Freunde auf.

,,Trunks, geh mit Son Goten in den Raum von Geist und Zeit,

wie ihr es vorgehabt hattet.“

Son Gohan ballte die Fäuste, zog seine Augenbrauen in die Stirn und machte einen

Schritt auf Piccolo zu.

,,Was? Nein. Ich will zuerst mit meiner Mutter sprechen und mein Dad-

,,Trunks!“ Wiederholte Piccolo, eindringlich.

,,Hey. Komm´schon Son Goten. Deiner Mum geht’s gut und diese Sache hier...

Der junge Prinz ließ seinen Blick von Vegeta, hinüber zu Son Gohan und dann zu Chichi, schweifen.

Schließlich trafen blaue Augen, auf Nachtschwarze.

Goku, ließ ein leichtes Lächeln erahnen.

Dies genügte Trunks vorläufig als Versprechen,

dass nichts schlimmeres passieren würde.

,,Diese Sache hier rengt sich schon wieder ein, du wirst sehen.“ Beendete Trunks seinen Satz.

Son Goten sah zu seinem Vater hinüber.

Goku presste die Lippen aufeinander und fuhr sich

erschöpft wirkend, durchs Haar.

Dann wand der Unterklassesaiyajin sich plötzlich, zu Son Gohan, um.

,,Sohn. Ich denke, Trunks und Son Goten könnten noch einen

Trainingspartner gebrauchen.“

,,Vater...“

Son Gohan starrte seinen Vater an, als hätte dieser gerade

in einer anderen und ihm fremden Sprache, mit ihm gesprochen.

Nach einigem Zögern, nickte Son Gohan allerdings schweigend und folgte dann Trunks und seinem Bruder, in den Raum von Geist und Zeit.

Son Goten blickte sich noch ein paar mal um,

während die drei Halbsaiyajin sich entfernten,

wurde aber schließlich von Trunks behutsam um die Ecke und somit außer Sicht, geschoben.


 

,,Dende, wir gehen..“

,,Eh?“

Piccolo warf dem Erdenkami einen genervten Blick zu.

,,A.B.M.A.R.S.C.H. Sagte ich.“

,,Oh. Ach so. Ja, klar, gut.

Popo, ...ähm, Abmarsch!“

,,Und was seien mit Essen in Küche?

Ich haben genug gekocht, für ganzes Universum.

Wenn keiner Essen will, ich werden alles wegschmeißen müssen.

Essen wegzuwerfen, seien große Schande.

Großmutter Popo das schon immer gesagt haben.“

,,...“


 

Unsicher sah Dende, zu Piccolo.

Doch bevor dieser seinem längst überfälligen Wutausbruch,

freien Lauf lassen konnte, ergriff Son Goku, das Wort.


 

,,Hey, da hat er recht. Und Hunger, habe ich wirklich.

Dende, Piccolo?

Wenn es euch nichts ausmacht, könntet ihr mir nach dem Essen

erzählen, was bis jetzt vorgefallen ist?“


 

,,A-aber Schatz! Wenn du Hunger hast, dann werde ich

dir etwas zu Essen machen.

Ich weiß doch, was du am liebsten magst...“

Chichi presste sich an Gokus Brust und krallte sich in seinem Gi fest.

Vegeta konnte nun ein lautes Knurren, nicht mehr länger unterdrücken.

Allein ihre Nähe zu dem Unterklassesaiyajin, ließ ihn halb wahnsinnig werden.

Mit größter Selbstbeherrschung, blieb Vegeta stehen wo er war.

Sein Saiyajinschwanz zitterte dicht über dem Boden und schwang immer

wieder von links nach rechts.


 

,,Weiß er schon, dass sie versucht hat sich von der Plattform zu stürzen und Gohan sie im letzten Moment, gerettet hat?“ Fragte Dende, hinter vorgehaltener Hand,

sprach dabei aber kein bisschen leiser, als sonst.


 

Dende schluckte schwer, als sich Piccolos Kopf, vor Wut rot entflammt und mechanisch langsam, zu ihm umdrehte.

Piccolos Augen schienen unnatürlich starr, aus seinem

Gesicht hervorzuquellen und dem jungen Erdenkami war so, als ob die Temperatur in seinem Palast, gerade rapide angestiegen war.


 

<<...NEIN. Aber er weiß es JETZT, nachdem DU es LAUT gesagt hast.

Sag mal. Dende, kann es eigentlich sein, dass dir die Luft hier

oben nicht bekommt, oder so was?

Langsam habe ich nämlich den Eindruck,

als ob sich dein Verstand, nach und nach, verabschieden

würde.

Im Moment wäre sogar Mr.Satan ein besserer Gott, als du...>>


 

Dende blickte beschämt auf seine Füße und umklammerte

sein hölzernes Zepter.


 

<<... Mr. Satan wäre sogar ein besserer Gott?

Wie fies, Piccolo. Das war gemein ...>>


 

<<...Ach ja. Verklag´mich doch...>>


 

,,Chichi?“ Verwirrt musterte Goku das Gesicht seiner Frau.

Sie wand dramatisch ihren Kopf zur Seite und

verbarg ihr Gesicht, scheinbar beschämt, in Son Gokus Gi.

Leidend und mit tränengefüllten Augen, blickte sie dann wieder auf.


 

Wieder ertönte ein Grollton aus Vegetas Richtung.

Selbst wenn er mit aller Kraft versucht hätte, es nicht zu tun, konnte er nicht

verhindern, dass er trotzdem drohend weiter grollte.


 

,,Chichi?“ Wiederholte Goku, ungeachtet dessen,

dass Vegeta näher an die beiden heran getreten war und

Chichis Rücken nun, mit seinen Augen durchbohrte.

Allerdings behielt er den Prinzen dabei immer im Blickwinkel.


 

Dann sah Chichi plötzlich an Son Gokus Schulter vorbei, zu Vegeta.

Ein unbeschreiblich grün-giftiger Blick, lag in ihren tiefschwarzen Augen.


 

,,ER! ER HAT DIR EINE GEHIRNWÄSCHE VERPASST, DAMIT DU

MICH BETRÜGST!“


 

Vegeta verengte die Augen und ballte seine Hände zu Fäusten.

,,Widerhol´das Weib.“ Zischte er.

Tu´mir den Gefallen und wiederhole was du gerade

gewagt hast, zu sagen.“


 

Chichi versteckte sich sofort schützend, an Son Gokus Brust und

begann zu Schluchzen.

,,H-hast du gehört Goku? Er hasst mich!

Vegeta hasst mich und du-

Sie hob ihren Kopf an und blickte mit rot verweinten Augen,

wieder hoch.

,,Du bist nicht schwul. Ich weiß, dass du es gar nicht sein kannst.

ER hat dich mit irgendeinem ...Saiyajintrick!, dazu gebracht,

dass du dich für ihn ausziehst, Son Goku!

Glaub mir, du bist nicht schwul! Hörst du?

,,Das ist doch wohl....Grrrrrrrrrr...“ Vegetas Gesicht glich nun einem dunklen Schatten, in dessen Mitte zwei rote Rubine wild funkelten.


 

,,An alle dem ist nur dieser kleine Bastard Schuld!

Er hat dich dazu gebracht, ihm zu vertrauen und so gesehen

hat er dich sogar vergewal-


 

,,HALT DEN MUND CHICHI!

HALT ENDLICH DEN MUND!“

Chichis Augen wurden riesig und sie erstarrte, für einen

Moment.

,,Aber...Goku?“


 

Der Unterklassesaiyajin, nahm sie bei den Handgelenken und

löste sich aus ihrem Griff.

Betroffen und resigniert sah er zu Boden und atmete einmal tief durch,

bevor er wieder, sprechen konnte.


 

,,Mir ist egal was du denkst Chichi.

Aber ich kann dir einfach nicht mehr länger zuhören.

Ich- Es tut mir Leid. Ich kann das nicht mehr...Ich kann es einfach nicht.„

Goku fuhr sich erschöpft durchs Haar.

Er wirkte so blass und niedergeschlagen, als

habe er monatelang, keinen Schlaf bekommen.


 

,,Es tut mir Leid.“ Dieses mal, galten Gokus Worte, dem Prinzen.

Son Goku sah ihn nicht an, sondern blickte lediglich in

Vegetas Richtung.


 

,,Kaka-


 

,,Es tut mir wirklich Leid.

...Einfach Alles.“ Wiederholte Son Goku und wand sich,

ohne einen weiteren Blick oder ein weiteres Wort,

von Chichi und Vegeta, ab.


 

,,UND WAS IST MIT MIR?! DU HAST KEIN RECHT MICH ZU VERLASSEN!

HÖRST DU MICH!?

ICH HABE ALLES FÜR DICH GETAN!

TAG FÜR TAG! ALLES!

WILLST DU ETWA, DASS ICH NOCH MAL VERSUCHE, MICH UMZU-

Chichi schlug ihre Hände vor den Mund und verfluchte sich dafür,

was sie beinahe gesagt hätte.

Aber vielleicht, war es ja noch nicht zu spät.


 

Goku hielt inne und sah über seine Schulter zurück, zu Chichi.

Seine Frau ließ langsam die Hände wieder sinken und zwang sich zu einem

unschuldigen, süßlichen Lächeln.

Son Goku lächelte ebenfalls.

Allerdings war es ein Lächeln, das dieser Beschreibung nicht

annähernd würdig gewesen wäre.

Seine Augen musterten sie kühl und ein wissender Ausdruck legte sich auf

Son Gokus Gesicht.

Dann wurde sein Lächeln zu einem bereuenden Grinsen.

Eine Mischung aus Schmerz und Belustigung.


 

,,Willst du mir drohen, Chichi?“

Fragte er ohne Betonung in der Stimme.

,,Was? Nein! Hahaha. Nein, Schatz. Natürlich nicht.“


 

Son Goku hob sehr langsam seine Hand und ließ einen relativ kleinen

Ki- Ball in seiner Hand erscheinen.

Chichi wich fassungslos einen Schritt zurück.

Ihre Augen hetzten abwechselnd, von dem Ki-Ball,

zu Son Goku hin und her.

Vegeta runzelte die Stirn und beobachtete verwundert, die Szene.


 

,,Willst du dass ich dir drohe?“

Fragte Son Goku ebenso tonlos, wie zuvor.

Chichi zögerte und man sah ihrer angestrengten Mimik an, wie sehr es gerade in ihrem Kopf zu arbeiten begann.

Dann sah man, wie ihr Gesicht plötzlich jeden Ausdruck zu verlieren schien

und eine wütende Grimasse darunter hervortrat.


 

,,Hahahahahaha!

Glaubst du etwa, du kannst mir Angst einjagen, Son Goku!?“ Rief sie, in einem

hysterisch und grell. ,,Du bist so dumm, dass ich beinahe schon Mitleid mit dir habe. Aber nun gut. Du willst es ja nicht anders.

Aber bilde dir keinen Moment lang ein,

dass Son Gohan und Son Goten, auf deiner Seite stehen werden!“

Der Ki-blast, der für einen Moment lang, den Gang in ein weiß-gelbes Licht

getaucht hatte, verschwand in Son Gokus Hand.

Langsam ließ er seinen Arm wieder sinken und fixierte Chichi mit

seinen dunklen Augen.

Darin war weder Aggression noch Wut zu lesen. Resignation und

eine Art schwermütige Melancholie schwammen daraus hervor.


 

,,Wir werden ja sehen...“ War alles, was er sagte, bevor er sich umwand, um

in der Küche nach Meister Popo, zu suchen.


 

,,Kakarott.“ Flüsterte Vegeta. ,,Kakarott...“ Er schloss die Augen und hörte wie sein

eigenes Herz sich rebellierend, gegen seine Brust, drängte.

Dann spürte Vegeta jedoch einen harschen Griff an seinem Gi.

Es war Chichi.


 

Doch noch bevor sie ihn ankeifen konnte, fand Chichi sich panisch kreischend,

gegen die gegenüberliegende Palastwand, gedrückt wieder.

Vegeta hielt ihr den Mund mit einer Hand zu und presste ihr seinen

Unterarm unter die Kehle.


 

,,Hör mir zu und hör mir lieber gut zu, Weib.

Wenn du auch nur einen Zentimeter geradeaus denken kannst und

ich bei deinem kleinen „Selbstmordversuch“ nicht noch nachträglich,

ein paar Verbesserungen vornehmen soll, dann lass Kakarott in Ruhe.

Falls du dir einfallen lassen solltest, seine Söhne in irgendeiner Weise, gegen ihn aufzuhetzen oder ihn in sonst einer Art jemals wieder verletzen solltest, werde

ich dir zeigen, was es bedeutet sich mit einem Saiyajinprinzen anzulegen.

Nicke, wenn du mich verstanden hast.“ Vegeta hatte all das, mit einer leisen und

beängstigend ruhigen Stimme gesagt, die Chichi am ganzen Leibe gefrieren ließ.

Hass flammte in Vegetas Augen auf und er ließ keinen Zweifel daran,

wie ernst er es meinte.


 

Chichi blinzelte verängstigt, nickte dann aber heftig und schnappte unter Vegetas

Griff, verzweifelt nach Luft.


 

,,Gut. Und vergiss dein Versprechen lieber nicht, Weib...“

Damit ließ Vegeta, Chichi wieder los und kehrte ihr den Rücken.

Chichi sank sofort an der Wand zu Boden und starrte,

unfähig etwas zu sagen oder zu tun, ins Leere.


 

Wortlos überließ Vegeta sie,

sich selbst und ihren Gedanken.


 


 


 

Son Goku hatte sich dazu entschieden, Dende und Piccolo sofort aufzusuchen.

Es dauerte eine ganze Stunde lang, bis sie ihm alles erzählt und eine weitere halbe Stunde, bis Goku alles verstanden hatte.

Nachdem alles wichtige gesagt worden war, bat Piccolo den Saiyajin noch um ein

Gespräch unter vier Augen.

Goku lehnte ab.

Er wusste bereits, dass es um Chichi, Vegeta und Son Gohan gehen würde.

Aber nach allem, was passiert war, konnte er sich auch mit größter Mühe nicht

dazu durchringen, so ein Gespräch zu führen.

Er wollte im Moment nicht einmal mehr daran denken. Wenigstens

ein paar Stunden nicht.

Außerdem. Bei Kami! Naeves, Kibito und der Kajin waren ja schon ein

ausgewachsener Gehirntumor für sich!

Es stand fest, dass Son Goku sehr bald etwas unternehmen musste.

Die Raumkapseln waren bereit und alle Hoffnungen ruhten auf ihm.

Sie sagten es nicht, aber Goku wusste, dass es so war und Dende möge ihn verfluchen, wenn er seine Freunde enttäuschen sollte.


 

Aber vorerst...Wenigstens ein oder zwei Stunden an nichts denken müssen.

Nur eine kleine Weile noch.

...


 

,,Son Goku?“


 

Der Unterklassesaiyajin ließ seine rechte Hand auf der Türklinke ruhen und

blickte über seine Schulter hinweg, zurück zu Piccolo. Dende

hatte sich indessen, bereits zurückgezogen.

,,Hm?“

,,Alles wird gut.“

Son Goku drehte sich nun ganz um und sah Piccolo einfach nur an.

Dann schmunzelte er und legte den Kopf leicht schief.

,,Hey. Das ist mein Satz.“

Piccolo wurde leicht rot und wandte sich schnell von Gokus Blick ab.

Dann räusperte er sich.

,,Dann behalte ihn gefälligst auch und zieh´nicht so ein Gesicht.

Das steht dir nämlich nicht.“

Gokus Schmunzeln, wuchs zu einem Lächeln.

,,Ja. ...Verstanden.“

Er nickte seinem alten Freund zu und verließ den Konferenzraum,

des Palastes.


 

Nachdem Son Goku den Raum verlassen hatte sah Piccolo noch einige Zeit, auf die geschlossene Tür.

Sorgenfalten, formten sich auf seiner Stirn und ein

schweres Seufzen erklang.


 


 


 


 

Son Goku stand seid einigen Minuten schon, vor seinem Bett und starrte auf das Kissen.

Er hatte wirklich Hunger, und wäre auch in die Küche zu Meister Popo gegangen, aber irgendwie hatte ihn sein Weg in das nächstliegende Zimmer geführt.

Es war zwar nicht sein eigenes, aber es sah beinahe genauso aus.

Hier und da unterschied es sich in einigen Details

von dem seinen, mehr aber auch nicht.


 

Gokus Kopf schwirrte und seine Gedanken formten sich, zu einem pochenden Kopfschmerz.


 

,,Ich sollte mich noch mit Bulma unterhalten. Bestimmt hat sie noch irgendetwas

intelligentes zu der Bedienung des Raumschiffes zu sagen,

das ich wissen muss.“


 

Eine weitere Minute verging, bevor Son Goku sich, längs auf das

Bett fallen ließ und sein Gesicht in das weiche Kissen vergrub.

Obwohl die Erde in so großer Gefahr schwebte, konnte Son Goku nur

an Vegeta und Son Gohan denken.


 

Er fühlte sich schuldig deswegen und war sogar irgendwie wütend auf sich selbst.

Es war das allererste mal, dass nicht nur die Welt in der er lebte, sondern auch die Welt in seinem inneren, in der er fühlte zu sein, drohte zu zerbrechen und einfach unterzugehen.

In der einen Welt, war es der Kajin, der sein Feind war und in

seiner eigenen kleinen Welt war es... Vegeta? Chichi? Gohan?

Oder doch er selbst...


 

,,Hmdhsngtewzwqo!...hdmmmskimmm.“ Fluchte Son Goku ins Kissen.

Als er keine Luft mehr bekam, drehte er sich lustlos wieder um und starrte

an die Decke.


 

,,Meine Frau hasst mich, Vegeta ist ein Arschloch und mein eigener Sohn

glaubt, ich könnte nicht bis drei zählen.

Großartig. Einfach großartig.“


 

Seid das mit Vegeta angefangen hatte,

schien ihm einfach alles aus den Händen zu gleiten.

Er hatte einfach nichts mehr unter Kontrolle und war zu irgendeinem verliebten

Irren mutiert, der die ganze Zeit nur im Kopf hatte, wie Vegeta riecht, wie er schmeckt, wie er aussieht, wie er geht und wie es sich anfühlt wenn ihre Lippen berühren.

Goku schüttelte leicht den Kopf.

Vielleicht war er ja selbst Schuld daran, dass Vegeta scheinbar

zu glauben schien, dass er ihm jetzt „gehören“ würde.

Gehören. So ein Schwachsinn konnte auch nur von Vegeta kommen.


 

,,Arschloch.“


 

Son Goku hatte ja nicht unbedingt verbergen können, wie sehr er sich nach Vegeta sehnte.

Aber warum denn auch? War es denn vielleicht tatsächlich naiv,

seine Gefühle so offen zu zeigen? War es dumm?

Nun ja. Zugegeben.

Wirklich geholfen hatte ihm seine Verhaltensweise gegenüber dem

Prinzen, ja nicht unbedingt.

Son Goku war die meiste Zeit entweder frustriert, verwirrt oder

fühlte sich verletzt.

Von wegen Liebe.

Bis jetzt war es mehr eine Qual, als sonst etwas!


 

Goku schloss seine Augen und zog sich das Kissen in die Stirn, um ein

wenig das Licht abzuschirmen.

Er hatte Vegeta gesagt, dass er ihn lieben würde und was hatte der Prinz ihm

darauf geantwortet?

Nichts.

Nur das große Schweigen, hatte er vom Prinzen als Antwort bekommen.

Aber Son Goku hatte ja auch nie vorgehabt Vegeta zu drängen und wenn der Prinz

seine Gefühle nicht erwidern konnte, dann war es für den Jüngeren in Ordnung.

...Oder etwa nicht?

Jedenfalls glaubte Son Goku dass es das war.

,,Ja...“


 

Der Unterklassesaiyajin seufzte und drehte sich zurück auf den Bauch.

Das Kissen zog er sich nun mit beiden Händen, wieder über seinen Kopf.

Sein Saiyajinschwanz, schien seine Stimmung zu reflektieren.

Wütend, trommelte dieser auf die Matratze.


 

Son Goku hörte sich selbst dunkel Grollen,

als sich eine Aura, seiner Tür näherte.


 

Vegeta.


 

Entschlossen, den Prinzen vor der Tür stehen zu lassen,

bis dieser schwarz werden würde, drehte Goku sich erneut um und

zog sich zu dem Kissen nun auch das Laken, über den Kopf.

Vegeta betrat ohne anzuklopfen das Zimmer,

verharrte kurz und schloss schließlich die Tür hinter sich.

Kurz darauf, spürte Son Goku einen kalten Luftstoß auf seiner nackten Brust.

Der Prinz hatte ihm das Laken langsam weggezogen und schien es jetzt,

auf das Kissen abgesehen zu haben.


 

Als der jüngere Saiyajin es selbst zur Seite nahm,

trafen ihre Blicke aufeinander.

Vegeta sagte nichts und Goku dachte gar nicht daran,

den Anfang zu machen.

Nach einer kleinen Weile, befeuchtete Vegeta seine trockenen Lippen, um

etwas sagen zu können, öffnete den Mund und schloss ihn wieder.


 

Goku verdrehte verärgert darüber die Augen und wand sich vom Blick des Prinzen ab.

Wenn Vegeta nichts mehr zu sagen hatte, dann bitte!

Weitere Minuten verstrichen, in welchen beide die Sekunden

schmerzhaft an sich vorbei ziehen spürten.


 

Plötzlich fühlte Son Goku, wie weiches Fell sein Handgelenk betastete.

Er sah zu Vegeta, der allerdings einen gedachten Punkt am Fenster zu fixieren

schien.

Als Son Goku seine Hand nicht wegzog, schlang sich der Saiyajinschwanz des Prinzen weiter um das Handgelenk und dessen Spitze begann leicht über den Handrücken des Jüngeren, zu streichen.


 

Goku spürte, wie ein warmer Schauer durch jede einzelne seiner Zelle fuhr, als Vegeta hingebungsvoll und zärtlich damit fortfuhr weiches Fell an mondscheinfarbene Haut, zu schmiegen.

Auch der Saiyajinschwanz des Unterklassesaiyajin begann zu reagieren.

Zaghaft wand dieser sich über seine eigene Hüfte hinweg und schien nach

Vegetas Arm zu tasten. Vorsichtig, sehr langsam und zögerlich.


 


 

Der Prinz seufzte verzweifelt und genervt auf,

als die Türe aufflog und Yamcha ins Zimmer platzte.

Der Z-Fighter erstarrte schlagartig, zu einer Salzsäule.

Sofort wand sich Vegetas Saiyajinschwanz zurück um die Hüfte des Prinzen.

Vegeta stand auf.

Son Goku, beobachtete dieses Verhalten.

Und es verletzte ihn beinahe so sehr, wie das,

was Vegeta und sein Son vorhin über ihn gesagt hatten.


 

,,Whoa! Heyyy! Hi! ...Ich meine... Sorry Leute.

Hahaha! Dende hat mir wohl das falsche Zimmer zugeteilt.

Öhm...

Tja also.

Ich habe nichts gesehen! Es gab ja auch nichts zu sehen.

Deshalb kann ich gar nichts gesehen haben.

Kami sei Dank.

Oh, nein, Moment. Ich meine natürlich hätte es mir rein nichts ausgemacht etwas zu sehen, wenn es etwas zu sehen gegeben hätte versteht sich. Ich wollte nur sagen, dass wenn ich was gesehen hätte, oder falls ich auch noch irgendwann einmal etwas sehen sollte, dann-


 

,,Fall tot um.“ Empfahl Vegeta, als er an Yamcha vorbei ging und auf dem Gang verschwand.


 

,,H-hab ich was falsches gesagt?“ Verwirrt beobachtete Yamcha, wie Son Goku verneinend den Kopf schüttelte, mit den Achseln zuckte und sich wieder zurück aufs Bett fallen ließ.


 

,, Ähm...Hör mal Son Goku.“

Yamcha trat einen Schritt ins Zimmer.

,,Es ist eine Menge passiert...“

,,Hm hm.“

,,Wir sind schon ewig miteinander befreundet und wenn du mit mir,

über die Sache reden willst, dann nur zu.“

,,Will ich nicht.“ Sagte Son Goku.


 

Der Z-Fighter, atmete weiter.

Einerseits war er erleichtert.

Andererseits war Yamcha aber auch enttäuscht darüber,

dass Son Goku nicht mit ihm reden wollte, gerade weil ihre

Freundschaft schon so lange währte.


 

,,Danke.“Ergänzte Son Goku. Doch dann sah er, wie Yamcha stillschweigend,

die Stirn runzelte und ins Grübeln versank.

,,Jederzeit mein Freund. Ich hoffe, das weißt du?“ Antwortete der Krieger.

Seine Augenbrauen hoben sich wieder und er lächelte.

,,Ja. Ich weiß.“ Son Goku erwiderte das Lächeln.

,,Okay...“


 

Mit gemischten Gefühlen, verließ der Z-Krieger den Raum.


 


 

Das brachte doch alles nichts.

Wieso war alles auf einmal so verdammt kompliziert geworden und

vor allem wann?


 

<<...Blöde Frage. Wann? Wieso?

Weil du mit dem Prinz der Saiyajin geschlafen, dich in

ihn verliebt hast und seid du ihm es auch noch gesagt hast, einfach an nichts anderes mehr denken kannst, Idiot!

Scheiße. Vor ein paar Wochen noch, wäre mir nichts anderes im Kopf herum geschwirrt, als dieser mächtige Kajin, der Kampf mit ihm und mein Training, bis es endlich zum Kampf gegen ihn kommen würde.

Ja. Klasse. Und statt schon seid Tagen auf dem Weg zu sein, liege ich wie ein kleines Mädchen auf ihrem Bett und weiß nicht ob ich heulen, lachen oder mir Vegeta schnappen und uns zusammen irgendwohin Teleportieren sollte, wo es weder Probleme noch irgendwelche Außerirdischen Bedrohungen gibt.

Wenn wir wenigstens diesen Kajin schon erledigt hätten,

dann könnten ich und Vegeta...Moment mal.

...

Da fällt mir etwas ein.....>>


 

Son Goku sprang vom Bett auf.

Entschlossenheit funkelte in seinen dunklen Augen, auf.

Dann umspielte ein Lächeln seine Lippen.

Wieso hatte er nicht schon früher daran gedacht?


 


 

Kurze Zeit später


 


 

,,Dad?“ Son Gotens schwarzer Schopf tauchte hinter der Tür auf.

Seine Augen schweiften durch das Zimmer, in welchem er bis vor ein paar Sekunden noch seinen Vater gespürt hatte.

Jetzt war von Goku allerdings nichts mehr zu sehen und ... zu spüren auch nicht?


 

,,Hmm. Komisch...“


 


 


 

Vegetas Faust durchbrach die Wand, als er vor dem Badezimmerspiegel,

in seinem Zimmer, stand.

Kacheln fielen dumpf klirrend, zu Boden.

Dasselbe, hätte der Prinz am liebsten mit Yamchas Gesicht getan, als

dieser Schönling, wie ein Berserker ins Zimmer geplatzt und sie

unterbrochen hatte.


 

,,Dieser Vollidiot.“ Zischte Vegeta. Er hatte Yamcha noch nie leiden können,

aber so sehr hatte der Prinz noch nie den Drang verspürt

dem Z-Krieger den Hals mit seinen Händen und einem Grinsen auf den Lippen, umzudrehen.


 

Yamcha hatte alles versaut!

Kakarott hatte bereits auf Vegetas „Entschuldigung“ reagiert und wenn dieser

schmalbirnige, gehirnamputierte, weichflötige....

,,Grrrrrr.“


 

Vegeta spross eine Ladung Wasser entgegen, als er das Waschbecken

nicht mehr fest, sondern plötzlich in seinen Händen hielt.

,,Verdammt.“ Vegeta konzentrierte sein Ki, zu einem

Bleistiftdicken Strahl, den er auf die offene Bruchstelle lenkte.

Nach weiteren nassen Sekunden, schmolzen die Kacheln zu einem seltsamen

Gebilde zusammen, welches das Leck schließlich wieder verschloss.

Vegeta verdrehte über sich selbst verärgert, die Augen und schüttelte verächtlich den Kopf.

Kami. Er hatte doch nicht ein Wort von dem ernst gemeint,

was er zu Son Gohan, diesem unverschämten,

brillentragenden Pseudosaiyajin, diesem...

Grrrrrrrrrr.“


 

Um nicht zu riskieren, das kleine Bad vollständig auseinanderzunehmen, ließ Vegeta sich an der Wand zu Boden sinken und atmete ein paar mal kontrolliert, tief durch.

Vegeta zog die Beine an und stützte seine Ellenbogen, auf den Knien ab,

während er seine Stirn in die Hände stützte.

Das durfte einfach alles nicht wahr sein.

Er, der Prinz der Saiyajin, saß wie ein Bündel Mensch

zusammengekauert auf dem nun ziemlich nassen Badezimmerboden

und es war ihm scheiß egal, was noch geschehen würde, wenn Kakarott jetzt nur

durch diese Tür kommen, ihn dämlich angrinsen und ihm sagen würde,

dass alles in Ordnung war.


 

Vegetas Finger griffen fester in sein Haar hinein.

Ein wütendes Grollen folgte einem

schweren Seufzen.

Wie konnte er sich nur derart gehen lassen?

Wie konnte er nur zulassen, sich in einen Unterklassesaiyajin zu verlieben!?


 

...


 

Vegetas Augen weiteten sich und alles um ihn herum, verschwamm zu

einer Offenbarung, in welcher nichts weiter als Licht und Schatten

existierte und alles so klar und offen erkenntlich war, wie Himmel und Erde.

Ein Einblick in sein Innerstes, den der Prinz, seid er fünf Jahre alt geworden war, immer vermieden hatte.


 

Vegeta wusste es jetzt.

Vielleicht wusste er es schon, nachdem er Kakarott das erste mal gesehen hatte.

Diese Kraft. Diese überwältigende Aura. Diese Augen. Dieser Wille zum Kampf.


 

Zynisch lachend ließ der Prinz seinen Kopf zurück an die Wand sinken.

,,Ich fasse das einfach nicht. Ich liebe ihn. Vegeta begann zu lachen.

,,Ich liebe ihn!

Und dieser verdammte Bastard, hat es doch tatsächlich wieder geschafft,

mir um einen Schritt voraus zu sein, indem er es mir als erster gesagt hat.

Das ist einfach unfassbar...“


 

Der Hauch eines Schmunzeln,

geisterte über Vegetas Lippen.

Alles war so unglaublich schwer und kompliziert geworden.

Er schlief mit Kakarott. Alle wussten es jetzt. Und es war Vegeta egal

geworden, was die anderen dachten.

Der Prinz empfand im Augenblick weder Scham, noch Wut.

Nun ja. Vielleicht lag es auch an seinem Saiyajinschwanz.

Es war sogar mehr als nur wahrscheinlich, dass es so war.

Hormone sind etwas eigenartiges.

Sie können jemanden so schnell aus der Bahn werfen, dass

man den Eindruck hat, sich plötzlich im freien Fall in einen

bodenlosen Abgrund, zu befinden.

Ob im positiven oder aber im negativen Sinne, spielte dabei keine Rolle,

weil man es dann sowieso nicht mehr einschätzen konnte.


 

Und so, wie Kakarott bis jetzt nicht einmal ansatzweise, alle Fähigkeiten, die ihm

sein Saiyajinschwanz bot verstand, so begann Vegeta sich nun langsam zu

wünschen, dass der Unterklassesaiyajin dies auch nie begreifen würde...

 

Nicht auszudenken, was ein ohnehin schon Prachtexemplar eines

Saiyajin, wie Kakarott es nun mal unübersehbar war, anstellen würde,

sobald er wusste, dass er Vegeta mit nur einer Berührung seines Schwanzes,

an der richtigen Stelle, auf die Knie bringen konnte.

Oder wenn der jüngere Saiyajin lernen würde,

seinen Pheromonausstoß zu kontrollieren.

Kami.

Vegeta hätte nicht die geringste Chance zum Widerstand.

Und wie ein Mensch darauf reagieren würde, wusste er schon

gar nicht, hatte aber auch keinen Bedarf, es heraus zu finden.

Nur ein kleiner Hauch, von Gokus Eigengeruch, gemischt mit ein paar

Pheromonen und der Prinz würde nicht einmal mehr darauf warten,

bis sie sich ihrer Kleidung entledigt hätten.

Wie gesagt.

Nicht auszudenken.


 

Es war eine Art Reaktion die beide Vollblutsaiyajin

verspürten, sobald sie sich in der Nähe des anderen aufhielten.

Normalerweise, hätte Son Goku sich nicht so schnell wieder auf

die Annäherungsversuche Vegetas eingelassen, als dieser versucht hatte,

eine stumme Entschuldigung mithilfe seines

Saiyajinschwanzes zu formulieren.


 

Es war wie – Magie!

Es war der uralte Instinkt der Ouzarou, welcher in ihnen erwacht war, jetzt da sie

beide ihre Schwänze wieder hatten.

Vegeta wusste natürlich davon und selbst wenn es ihn ein wenig störte,

dass sein nachgewachsener Saiyajinschwanz, ihn manche Dinge anders

betrachten ließ, war er stolz darauf endlich wieder ein ganzer Saiyajin zu sein.


 

Der Prinz fühlte sich jetzt so vollkommen und damit gleichzeitig auch stärker

und freier.

Sein Verstand war klar und seine Sinne waren geschärft, wie nie.

Ein großartiges Gefühl, nachdem er so lange schon auf der Erde gelebt hatte und immer mehr mit der menschlichen Kultur verwachsen war. Endlich hatte er ein Stück seiner selbst wiedererlangt. Das Zeichen seiner Rasse machte ihn und Kakarott jetzt – gemeinsam- zu den letzten Trägern eines Symbols,

woran man im ganzen Universum Stärke, Macht und Würde erkennen konnte.

Jeder würde sofort wissen, dass sie es mit einem Saiyajin zu tun hatten.

Dies erkannten die meisten Bewohner der Galaxie auch sofort.

Denn es gab nur wenige Planeten, auf welchen sich nicht zumindest die Nachricht eines Eroberungszugs durch die mächtigste Kriegerrasse, einmal herumgesprochen hätte.

Dieser animalische Instinkt, der jede einzelne von Vegetas Zellen durchdrang, war wieder zu ihm zurückgekehrt. Endlich, nach so langer Zeit und nach unzähligen Versuchen, eben dieses Gefühl grenzenloser Stärke und Unantastbarkeit wiederzuerlangen, hatte Vegeta es!

Das Blut schien jetzt heißer und schneller durch seine

Adern zu pulsieren.

Er hörte den Rhythmus seines eigenen Herzens, wie der regelmäßige Schlag einer Trommel, deren Klang er viel zu lange vermisst hatte.

Sogar ein paar Erinnerungen – gute und schlechte an Vegeta sei kehrten

nun nach und nach wieder.

Einige davon, drängte er in jene Dunkelheit in seinem Innersten zurück, aus

welche sie gekommen waren und andere sortierte er dankbar wieder in sein

Bewusstsein ein, damit sie nicht noch einmal in Vergessenheit

geraten konnten.


 

Über eine dieser Erinnerungen allerdings, war Vegeta sich unsicher.

Denn es stimmte. Er hatte bereits mit einem Mann geschlafen.

Doch wenn Son Goku jemals heraus finden würde mit wem, dann...


 

Vegeta schüttelte den Gedanken schnell wieder ab.

Er hatte es vorher verdrängt und zweifellos, war es eine

jener Erinnerungen, die es nicht verdient hatten, ans Licht

geholt zu werden.

Also tat Vegeta das, was auch Menschen hin und wieder vor einem

Durchdrehen bewahrte.

Verdrängung war so einfach, wie effektiv.

Ein kurzer Klick des Hebels, welchen man in sich trug, um

die Dinge vergessen zu können, die es Wert waren vergessen zu werden

und schon, hatte man eine Sorge weniger.


 

Vegeta griff sich erneut ins Haar.

Ein Saiyajinschwanz war ja schön und gut.

Genau genommen, war seiner sogar mehr als schön

und „gut“ war die reinste Untertreibung, für diese geschwungene

mahagonhifarbene Perfektion, die sich anfühlte wie samtene Seide.

Allerdings begann Vegeta sich ernsthaft zu Fragen, ob die kleinen

Nebenwirkungen, nicht schon bald zu großen werden und ihm dann

Steine in den Weg legen würden.


 

<<..Schwachsinn. Verdammt, wer bin ich denn!?

Ich habe mehr als die Hälfte meines Lebens

mit einem Saiyajinschwanz gelebt!

Was für Probleme, sollte er mir jetzt noch machen,

außer ein paar Gleichgewichtsstörungen, am Anfang und

ein paar seltsamen Reaktionen von Menschen?

Pah. Lächerlich...>>


 

,,Ähm. Dad?“ Der lavendelfarbene Haarschopf von Trunks, schob sich durch die Badezimmertür.

,,Wow! Was hast du denn mit dem Waschbecken angestellt?“ Fragte Trunks verblüfft, als er die Tür ganz öffnete und seinen Blick über die Folgen

von Vegetas kleiner Wasserschlacht, schweifen ließ.“

 

,,Was ist los, hast du Langeweile oder ist dir dein

Schatten abhanden gekommen?“ Fragte Vegeta, stand auf und ging an Trunks vorbei.

Dieser folgte ihm zurück ins Schlafzimmer.

Der Prinz lehnte sich nun mit verschränkten Armen gegen die Wand

und sah seinen Sohn, eindringlich an.

Trunks wagte es nicht, sich einfach auf das Bett zu setzen und es gab nur einen

Stuhl in dem Zimmer.


 

Nach kurzem Überlegen, beschloss der Halbsaiyajin

einfach stehen zu bleiben wo er war.

Jetzt trat das Problem auf, dass er nicht wusste, wohin mit seinen Händen.

Oder welche Körperhaltung er wohl am längsten durchhalten könnte,

ohne dass es nervös wirkte, weil er sich ständig bewegen musste,

damit keines seiner Gliedmaßen einschlief.

Natürlich war es lächerlich, über so etwas nachzudenken.

Vegeta war ja schließlich sein Vater.

Nun ja. Vielleicht war aber auch gerade das, das Problem.

Hatte man den Prinz der Saiyajin höchst persönlich zum Vater, dann

war es eben nicht verwunderlich, sich über solche scheinbaren Nebensächlichkeiten Gedanken zu machen.


 

 

,,Nein. Der ist bei Son Goku. Son Goten wollte nicht noch warten bis - Hey! Er ist nicht mein Schatten.“

Vegeta lächelte.

,,So? Ist er nicht? Wieso hast du dann sofort gewusst, wen ich mit „Schatten“ gemeint habe?“

Der Prinz grinste in sich hinein.

Bei den Genen sollte man eigentlich annehmen, dass Trunks ein

Schnelldenker war.

Allerdings schien er beim Thema Son Goten, immer

seine kleinen Aussetzer zu haben.

,,Wen könntest du sonst damit gemeint haben?“

,,Genau das wollte ich ja damit andeuten.“

Ja, zweifellos würde Trunks den Nobelpreis wohl oder übel vergessen müssen,

wenn er auch weiterhin mit Son Goten, befreundet bleiben wollte.


 

,,Oh...“ Trunks Wangen überzog ein leichtes Rot und er lächelte verlegen zur Seite.

Als der junge Prinz sich sein Haar hinter die Ohren streichen wollte,

ließ der Halbsaiyajin sie absichtlich durch seine Finger zurück,

über seine Augen gleiten.


 

,,Mum macht sich Sorgen um dich, Vater.“ Begann Trunks, zögerlich.

,,Hm.“

,,Du solltest mit ihr reden. Sie ist nicht sauer nur...na ja, geschockt.“

,,...“

,,Ich und Bra, wir...uns macht es nichts aus, dass du...du weißt schon...Goku und du, ihr...

Was ich damit sagen will ist...


 

<<... Ganz toll Trunks. Stottere noch etwas stärker und er wird wieder monatelang

behaupten, dass du adoptiert bist.

Mist.

Dass es schwer werden würde mit ihm zu reden, wusste ich ja, aber das hier ist

echt die Hölle.

Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass mein kleiner Schwester-Scherz

vorhin beim Schere, Stein, Papier Spiel übelst beschissen hat.

Von wegen Schere. Sie hatte Papier, wie ich und hat dann schnell

zwei Finger wieder weggezogen.

Eigentlich sollte Bra jetzt hier sitzen und sich

bis auf die Knochen blamieren, weil ihr kein halbwegs vernünftiger Satz einfällt!...>>


 

,,Du hast schon wieder gegen Bra verloren, was?“ Vegeta grinste hämisch.

Trunks Kopf fuhr herum und seine ozeanblauen Augen weiteten sich überrascht.

Dann jedoch grinste er ebenfalls. ,,Du kennt sie. Bra will immer gewinnen, egal wie.“

,,Hmhm. Hat sie von deiner Mutter.“

Trunks hob eine Augenbraue und sah Vegeta mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und Belustigung eine Weile lang, an. ,, Ja – klar, Dad.


 

Das wäre ja dann geklärt und jetzt hör´ auf über das Drumherumreden

drum herum zu reden. Ich bin weder bescheuert,

noch schwer von Begriff.“

,,Ähm. Hä?“

Vegeta verdrehte die Augen. ,,Komm´einfach zur Sache, Sohn.“

,,Oh. Ja. Gut.“

<<...Gut? Gar nicht gut!

Zur Sache kommen würde ich ja gerne. Nur wie?!

Was zum Piccolo soll ich sagen, ohne Gefahr zu laufen mit mindestens

drei gebrochenen Rippen, davon zu kommen?

Gott, ich werde Bra so was von umbringen, wenn ich dass hier überlebe.

Die kann sich auf was gefasst machen...>>


 

,,Also?“ vegeta hob seine Augenbraue. Trunks schien über

irgendetwas nachzugrübeln.


 

<<...Shit. Da hätte ich jetzt beinahe vergessen,

dass er ja immer noch im Zimmer ist.

Hm. Sollte ich mich vielleicht doch lieber hinsetzen?

Irgendwie komme ich mir reichlich dämlich vor, hier mitten im

Zimmer zu stehen....>>


 

,,Heute noch?“


 

<<...Mist. Er hat recht.

Ich sollte langsam mal etwas sagen. Wenn Dad sich langweilt, kann er

das noch schlimmer enden, als wenn ihn jemand beleidigt...>>


 

,,Fein, Dad. Also ich will sagen dass-


 

!?!


 

Vegeta und Trunks erstarrten gleichzeitig, als das Verschwinden einer

ihnen vertrauten Aura, sie wie ein Blitzeinschlag, durchzuckte.

Trunks hatte für einen Moment Probleme, sich auf den Beinen zu halten,

während Vegetas Augen größer wurden.

Panik stand im Gesicht des Prinzen geschrieben,als er voller

Entsetzen, langsam seinen Blick, auf die Tür richtete.

Plötzlich flog diese auf und Son Goten stürzte, aufgeregt ins Zimmer.


 

,,D-dad! Er war einfach... und dann-

Bulma schubbste Son Goten weiter ins Zimmer hinein und schnitt damit dem Halbsaiyajin, das Wort ab.

Zerstreut gestikulierte die Erfinderin mit einigen Zetteln in der Hand herum und

einige wirbelten in die Luft oder fielen zu Boden,

als sie aufgeregt zu sprechen begann:


 

,,Ich werde ihn umbringen!

Er hat mich nicht einmal gefragt, verdammt!

Was zur Hölle fällt ihm eigentlich ein!?

Er weiß verdammt nochmal nicht,

wie man die verdammten scheiß Geräte bedient und hat

nicht die geringste Peilung davon, wie er die Auraabschirmung handzuhaben hat, verdammt nochmal!

Das ist eine sensible Technik, die kaputt gehen wird, wenn er sich einbildet, dass

er durch ein paar mal draufhauen, eine verdammte Fehlfunktion beheben könnte!

Außerdem, wie will er das alles überhaupt anstellen?!

Nicht nur seine Aura wird abgeschirmt werden,

sondern jegliche Energie! Wie also will er da bitte Kibito und

diesen Außerirdischen ausfindig machen!?

Wer glaubt er denn wer ist?!

Das funktioniert im Leben nicht!“


 

Bulma hatte in ihrem ganzen Leben,

noch nicht derart geflucht.


 

,,Oh nein.“ Flüsterte Trunks. Der sofort zu begreifen schien, was geschehen

sein musste.

Er warf Son Goten einen leidenden Blick zu und ging zu dem Schwarzhaarigen

Halbsaiyajin hinüber.

,,Trunks...“

Der junge Prinz wusste nicht was er sagen sollte, also nahm er den

jüngeren in seinen Arm und strich ihm ungeachtet dessen, dass seine

Eltern im Zimmer waren, sanft über das Haar und küsste Gotens Stirn.

Son Goten sah fragend und ein wenig verwirrt, zu Trunks auf.

Dieser Lächelte ihn milde an.

Goten vergrub sein Gesicht in Trunks T-Shirt, während dieser

ihn noch fester an sich drückte.


 

Aus Vegetas Kehle drang ein tiefer,

grollender Ton.


 

,,Weib. Du wirst ein weiteres, auraabschirmendes Raumschiff

konstruieren. Jetzt, sofort.“

,,Vegeta, ich habe-

,,JETZT. SOFORT!“

,,VERDAMMT HÖR MIR DOCH ZU! ...

Ich sagte, ich habe noch zwei Raumschiff Kapseln

mit funktionstüchtiger Auraabschirmung!“ Genervt stöhnte Bulma auf.

Vegeta sah überrascht zu Bulma,

verschränkte seine Arme und sah dann nachdenklich zur Seite.

,,Dann bereite den Start vor, ich-

,,Du kannst jederzeit starten.

Vorkehrungen sind bei diesem Modell unnötig,

da es automatisiert ist und den riesigen, grünen Knopf wo „Start“

drauf steht, dürftest du zweifelsohne noch alleine finden.“


 

,,Ich werde mitkommen!“ Rief Son Goten.

Bulma verschränkte die Arme und hob eine Augenbraue

Sie warf Vegeta einen besorgten Blick zu.

Der Prinz zuckte lediglich mit den Achseln.


 

,,Ist mir völlig egal, aber dir sollte klar sein, dass ich dich mit

Sicherheit nicht mitnehmen werde.“

,,Was?! Ja aber ich kann doch nicht alleine- Son Goten standen Tränen in den Augen, als er verzweifelt seine Hände zu Fäusten ballte.

,,Wir nehmen dann einfach die dritte Raumkapsel.“ Sagte Trunks

und warf Vegeta einen ernsten Blick zu,

bevor er sich wieder Son Goten zuwand.


 

,,Allerdings werde ich dir ein paar Kleinigkeiten trotzdem erklären müssen.

Ohne dieses Wissen, könntest du sonst in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.“ Fügte sie hinzu.


 

,,Aha. Also sind es große Kleinigkeiten.

Hast du die auch Kakarott erklärt, bevor er sich ein Raumschiff

geschnappt hat?“


 

Bulma, blickte betroffen zum Fenster hinaus.

,,Nein. Er sagte, er wolle sich die Kapsel nur ansehen und ich

habe mir nichts dabei gedacht...

Du weißt ja selbst, wie er ist.

Ich glaubte, er wäre nur neugierig und habe ihm natürlich die Kapsel

ohne zu Zögern, gegeben.

Goku begann dann von Naeves und Kibito zu reden.

Er fragte danach, ob wir irgendwelche Möglichkeiten sie zu retten, in unserer

Besprechung durchgegangen wären. Oder ob mir noch irgendetwas in der

Zwischenzeit eingefallen wäre.

Ich habe ihm geantwortet, dass wir uns einig waren, dass sie

sich selbst helfen müssen und keiner von uns im Moment

etwas für die Zwei tun könnte.

Danach wollte Son Goku wissen, ob wir schon versucht hätten,

sie zu kontaktieren und-


 

,,Mom!“ Unterbrach sie Trunks plötzlich.

Wir werden sie einfach auf unseren Schirm holen. Dann können wir mit ihnen reden, und wissen gleichzeitig wo sie sind!“ Fiel Trunks ihr ins Wort.

Er sah seine Mutter mit einem euphorischen Blick an.

Die Erfindern jedoch faltete die Hände vor ihrem Schoß und behielt ihren

ernsten Gesichtsausdruck, bei.

,,Glaubst du wirklich, dass ich das nicht als allererstes versucht habe, Junge?

Die beiden scheinen nicht gestört werden zu wollen und

haben die gesamte Verbindung zur Erde, lahm gelegt.

Ich habe seitdem, jede halbe Stunde versucht, sie zu erreichen.

Jedoch ohne Erfolg.

Zunächst glaubte ich, es wäre wegen den Störungen,

hervorgerufen durch das universelle Chaos.

Aber es ist ein konstantes Signal, welches anzeigt, dass die Verbindung nicht

aufgebaut werden kann.

Wären es zum Beispiel durch Magnetstürme im Universum hervorgerufene

Störungen, dann würde man es daran erkennen können, dass sich das Signal ständig verändert, weil es eine neue und funktionierende Frequenz suchen würde.

Wie bei einem Radio, an dessen Sender man dreht, bis man ein klares,

deutliches Signal empfängt. Oder aber auch wie bei einem Handy, welches sich

automatisch ein passendes Netz, aussucht.

Da ich aber weder Schwankungen noch Spuren einer Verbindungssuche

mit meinen Geräten messen kann, ist es sogar ziemlich sicher,

dass entweder Kibito Kai oder dieser Aglaner, die Kommunikationskanäle

alle ausgeschaltet haben muss.“


 

,,Pff. Dazu muss man kein Namekianer sein, um sich auszurechnen,

wer das gewesen ist... Sag´mal Weib, wie sieht das ganze eigentlich

mit den Raumschiffen mit Auraabschirmung, aus?“


 


 

,,Glückwunsch Vegeta.

Damit hättest du den einzigen echten Mangel, an meiner Raumkapsel

mit Auraabschirmung entdeckt.

Keine, absolut keine Energie kann hinaus, oder hinein fließen und das schließt

Radio- Funk und sogar Lichtwellen mit ein.

Mit anderen Worten, die Auraabschirmung ist perfekt.“


 

,,Wir können Kakarott nicht im Raumschiff erreichen?“

,,Nein.“

,,Dann ist sie alles andere als perfekt.“

,,...“ Bulma schwieg.


 

Vegeta biss die Zähne aufeinander.


 

,,Dreck. Verdammter, Dreck.

Was ist dann gesehen, Weib?“


 


 

,, Nicht mehr wirklich viel.

Son Goku legte plötzlich zwei Finger an die Stirn, hat sich

vorher noch bei mir bedankt und ist sonst wohin verschwunden.“


 

,,Höchstwahrscheinlich hat er die Aura irgendeines Menschen geortet,

sich dort hin teleportiert und ist dann gestartet.“

Piccolo betrat das Zimmer.


 

,,Ja. Das denke ich auch.“ Bestätigte Bulma.


 

,,Wie ein verdammtes Kleinkind.

Wie ich es hasse, wenn er so etwas macht.“

Kuririn stieflete empört ins Zimmer.

Dann ließ er jedoch die Schultern sinken und

seufzte schwer.

,,Genau wie damals bei Cell.

Er denkt bei so etwas nicht lange nach und tut einfach das,

was er gerade fühlt.“


 

Nun hörte man alle Seufzen.

Kuririn hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.

Son Goku war ein Held, das stand außer Frage.

Im Kampf dachte er strategisch und

hatte meistens mehr als nur einen, bewundernswert cleveren Ausweg, zu bieten.


 

Manchmal allerdings... war er ein Fünfjähriger, der nicht zu wissen schien,

dass er sich verbrennen konnte, sobald er das Feuer berührte.

Vielleicht war es sogar noch schlimmer und es störte Son Goku nicht einmal.


 

Wahrscheinlich, war es eine Mischung aus beidem.


 

,,Aber keine Sorge.

Die Auraabschirmung wird automatisch, noch während des Starts aktiviert.

Wenn Son Goku sich von dem Deaktivierungsknopf fernhält – wovon ich doch schwer ausgehe- ist alles in bester Ordnung.


 

,,Wovon du ausgehst, Weib?

Ich dachte, du hättest keine Möglichkeit gehabt, ihm die Bedienung zu erklären? Woher willst du also wissen, dass er die Auraabschrimung nicht ausversehen ausschaltet?“


 

,,Der besagte Knopf zur Deaktivierung ist rot.

Er ist abgetrennt unter einem Sicherheitsmodul,

am oberen Rand des Bedienungselements.

Habe ich bereits erwähnt, dass er rot ist,

während alle übrigen Knöpfe dies nicht sind?

Wer um Kamis Willen, würde auf die wahnsinnig intelligente Idee kommen, ausgerechnet den roten Knopf unter dem Sicherheitsglas zu drücken, Vegeta?“


 


 

,,Wieso hast du sie denn nicht einfach beschriftet, Weib?“

,,...“ Bulmas Wangen röteten sich vor Wut und sie schwang

mit einem „macht doch alle was ihr wollt!“, herum.


 


 

Im Weltall...


 


 

Son Goku, starrte seid fünf Minuten auf die blinkenden Lämpchen,

vor seinen Augen.


 

,,Irgendwie hypnotisierend...

Ich glaube, ich bekomme Kopfschmerzen.“

Goku blinzelte einige Male, im Takt zum Aufleuchten der Lämpchen,

Jetzt hatte er tatsächlich Kopfweh.

Nach weiteren drei Minuten, beschloss Son Goku,

das ein Starren auf die Bedienungskonsole, nicht viel helfen würde,

wenn er herauskriegen wollte, welcher Knopf, welche Funktion hatte.


 

,, Also den Startknopf gefunden zu haben war einfach,

aber der Rest...

Vielleicht sollte ich versuchen, einfach mal irgendwo drauf zu drücken.

Was kann schon großartig passieren?

Eben.

Fein.

Hm. Welchen nehmen wir denn?

Der rote da oben, sieht nicht schlecht aus.

Rot, wie meine Aura!

Na wenn das kein Zeichen ist, dann weiß ich´s auch nicht.“

Goku lächelte.


 


 

---AURABSCHIRMUNG DEAKTIVIERT-- -

ZUR REAKTIVIERUNG GEBEN SIE BITTE

DEN 138-STELLIGEN REAKTIVIERUNGSCODE EIN UND BESTÄTIGEN SIE

MIT DER EINGABETASTE DEN PROZESS ---

AURABSCHIRMUNG DEAKTIVIERT-- -

---AURABSCHIRMUNG DEAKTIVIERT-- - -

--AURABSCHIRMUNG DEAKTIVIERT-- -


 

,,Ups.“

 

 Hier geht es weiter...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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