Teil 18


 

Chichi


 

 


 


 

Kamis Palast...


 


 


 

Chichi ging ziellos durch die Gänge des Palastes,

während Schatten sich in ihrem Gesicht,

mit dem gelborangen, warmen Licht der Sonne, abwechselten.

Sie dachte nach.

Vielleicht tat sie dies, zum ersten mal aus einem Grund,

welcher ihr selbst vorher nie richtig klar gewesen war.

Als sie am Audienzzimmer Dendes, wo alle versammelten waren vorbei kam,

hörte sie die Stimmen der Z-Fighter und Bulmas Erklärungen, wie gedämpftes, sinnloses Gemurmel.

Kein Wunder, dass sie niemand vermisste.

Ihnen war es egal, ob sie da war oder nicht. Sie war nicht wichtig und konnte ohnehin nichts, tun.

Chichi konnte nicht kämpfen, wie Videl.

Sie konnte Shotokan, einige Kung Fu Elemente

und beherrschte Kendo.

Dennoch...Mit Videl, oder Pan und erst Recht mit C18

kam sie einfach nicht mit und im Grunde, wollte sie es auch gar nicht.

Mit Bulma war es dasselbe.

Bulma, war ein Genie. Chichi konnte Bulma einfach nicht leiden.

Chichi gehörte nie wirklich zu ihnen, auch wenn die anderen es nie laut ausgesprochen, oder auch nur angedeutet hätten.

Sie war nur Son Gokus Frau.

Son Gohans und Son Gotens Mutter. Die Tochter des Rinderteufels.

Die Furie.

Nein, sie gehörte nicht zu ihnen.

Sie war das Teil des Puzzles, das einfach nicht passen wollte,

auch wenn man noch so sehr versuchte, es mit Gewalt zwischen

die anderen Teile zu quetschen, sodass nachher ein kompletiertes

Bild entstand.

Und jetzt fühlte Chichi, dass sie einfach nicht mehr auf dieses Puzzleteil

schlagen konnte, um es anzupassen.

Sie hatte einfach keine Kraft mehr dazu und Chichi hatte auch zu keinem Zeitpunkt daran geglaubt, dass sie es eines Tages hätte schaffen können, zu einem Teil von etwas zu werden, zu dem sie eigentlich gar nicht gehören wollte.


 

Chichi wollte sein, wie die Nachbarn, oder die reichen Leute aus der Stadt, die eine

gut organisierte Familie hatten. Geld hatten.

Dessen Kinder, sich nicht mit elf Jahren einem Gen-manipulierten Super-Monster stellen mussten, von einem Außerirdischen Ex-Oberteufel trainiert worden waren, mit anderen fusionierten, oder sieben Jahre lang ohne Vater aufwachsen mussten, weil der – mal wieder- tot war und im Jenseits trainierte...


 

Chichi sah die Menschen um sich herum.

Händchen haltende Paare. Glückliche Leute,

die sich nicht ständig fragen mussten, ob nicht irgendwann wieder

jemand die Erde angreifen würde und einfach alles wieder zerstörten,

was sie sich so mühsam aufgebaut hatte.

Ihr Sohn hatte Chichi hergebracht, um sie vor Gefahren zu beschützen,

nicht wahr?

Doch wer, fragte Chichi sich in diesem Augenblick, beschützte sie vor der Gefahr,

vor der sie sich im Augenblick am meisten bedroht fühlte?

Der Tatsache, dass ihr eigener Mann sie nicht liebte und es vielleicht nie getan hatte?


 

<<...Son Goku...>>


 

Sein Lachen.

Seine Fürsorge.

Seine ...Freundschaft.

Freundschaft. Denn es war nie wirklich etwas anderes gewesen.

Liebe. Mein Gott, wusste dieses zu groß geratene Kind

denn überhaupt, was Liebe war?!

Unwahrscheinlich...


 

Chichi kicherte seltsam vor sich hin, als sie ihren Schritt beschleunigte und sich,

aus ihrer Frisur heraus gefallene Haarsträhnen, zurück in ihren Haarknoten steckte.


 

Vielleicht war es ja noch nicht zu spät!

Ja, genau, hieß es nicht auch so: Es ist niemals und für nichts zu spät?

Alle Ehepaare hatten irgendwann einmal Probleme. Nichts besonderes.

Das konnte man wieder in den Griff bekommen.

Die Liebe, brauchte man im Grunde gar nicht und es war eventuell

auch nicht einmal schlimm, wenn er sie nur mochte.

Schließlich konnte er ja auch nirgends anders hin.

Goku hatte zwei Söhne mit ihr.

Er bekam von ihr Essen, Sex – wenn er es zuließ- Und

natürlich hielt sie das kleine Capsule Haus, zum Fuße des Mt. Paozu

für ihn sauber!

Gab es also einen Grund, dass sie dann auch noch so etwas

wie Liebe brauchte, damit sie zusammen glücklich sein konnten?

Nein! Natürlich nicht!

So war es sogar noch einfacher für beide und vielleicht würde sie ja auch noch irgendwann dafür sorgen können, dass sie ihn wieder sexuell anmachte, statt bei ihm den Eindruck zu haben, dass er es nur tat, um sie nicht zu verletzen und es über sich ergehen ließ.


 

Chichi hielt ruckartig an und kratzte mit ihren Fingernägeln an der Steinsäule,

am Eingang des Palastes hinab, bis zwei davon schmerzend zersplotten und

nach hinten abbrachen, während sie mit totem Blick auf ihre Füße starrte.

Er ließ es über sich ergehen, als wäre sie seine verdammte Peinigerin!

Oder noch schlimmer!

Er tat es aus Mitleid...

Wegen seinem verlogenen, scheiss Pflichtgefühl, seinem beschissenen Heldengetue, dass sie schon immer mehr als alles andere angekotzt hatte und es am liebsten, wäre sie auch nur annähernd stark genug dafür gewesen, ihm nur zu gerne, aus seinem viel zu weichen Hirn, heraus geprügelt hätte.


 

...


 

Chichi atmete schwer.

War das etwa die Wahrheit?

Waren das ihre wahren Gedanken und Gefühle?!

Großer Gott...

Waren sie das?


 

Sie hatte viel zu lange zugesehen.

Aber genau das, würde sich jetzt ändern.

Sie würden es schon sehen.

Alles würden es sehen.

Ja.

Alle.

Und er. ER!

Son Goku würde es nicht mehr wagen, sie abzulehnen,

oder mit seinen dunklen unschuldigen Augen, auf diese bestimmte Weise anzusehen, die sie so sehr verachtete.

Dieses warme,dunkle Leuchten.

Diese unerträgliche Mischung aus Mitleid, Freundschaft und

die Stille Bitte um Verzeihung für eine Liebe,

die er nie für sie empfunden hatte.

Chichis Haut fühlte sich kalt an, als sie sich über die Stirn

strich und auf die Tür vor ihren Augen sah.

Sie musste, wieder zurückgegangen sein, ohne es bemerkt zu haben.


 


 

,,Hhhhh. V-vegetahhh....“

,,Kakarott...“


 


 

?!?


 

Chichi drückte mit einem unheimlichen Ausdruck im Gesicht und schwarzen,

entflammten Augen, die Klinke lautlos hinab und öffnete diese einen Spalt.

Was sie erblickte, ließ ihr Herz und ihren Verstand, schlagartig gefrieren.

In nur einem irren Augenblick, schlugen all ihre Gedanken über sie herein und verwandelten sich in eine Taubheit, die so dunkel und abartig war, dass sie den schneidenden Stich in ihrem Innersten, kaum mehr spüren konnte,

als sich der Hass in ihr auszubreiten begann,

wie ein bösartiges Krebsgeschwür.


 

Ihre Augen weiteten sich wirr und flackernd, als sie ihren Mann vor Erregung aufstöhnend, sich unter dem Prinzen hin und her winden sah, wie dessen Hure.


 

Hass ist etwas seltsames.

Zunächst denkt man nur über ihn nach, weiß aber nicht, was er ist.

Hass ist nur ein kleines Gefühl, wie eine Laune. Nichts besonderes. Nicht so schlimm.

Nur ein Gefühl, wie jedes andere auch.

Aber irgendwo, tief im Herzen, beginnt der Hass damit, unbemerkt

und von innen heraus zu fressen; Zerrt wie ein blutrünstiges Tier, mit scharfen, spitzen Reißzähnen, an allem was einem im Leben wichtig gewesen ist.

Und dann-

Dann reicht nur ein kleiner Schubs, nur wenige Millimeter,

in die gnadenlos falsche Richtung, bis man den Hass,

als das erkennen kann, was er tatsächlich ist.

Nicht nur ein Gefühl, sondern Zerstörung, Wahnsinn kombiniert mit einem

scheinbar grenzenloser Ehrgeiz, jemanden büßen zu lassen, für dieses kranke, kaputte Etwas, dass aus einem geworden ist.

Hass, ist das Grinsen eines Wahnsinnigen,

der nicht weiß, dass er selbst wahnsinnig ist,

sondern alle anderen dafür hält.

Und Chichi hasste. Sie hasste Son Gokus erregtes Stöhnen.

Sie hasste Vegeta, der auf ihrem Mann lag und ihm diese süßlichen Geräusche entlocken konnte.

Chichi hasste sie beide.

Innerhalb von Sekunden, zog sich ihr Herz zu einer farblosen, harten Masse zusammen, die dunkel, ekelerregend und in einem zornigen

Rhythmus pulsiert, wie ein Geschwür das jeden Augenblick losbrechen würde.

Nur in Sekunden, waren all ihre Gedanken, zwei Einzelnen gewichen:

Hass. Rache.


 


 

,,Chichi?“

,,Schwachsinn.“

,,Ich habe sie aber gespürt. Es war Chichi!“

,,...“

,,Vegeta?“

,,Glaubst du ernsthaft dass, wenn sie uns gesehen hätte,

deine Furie einfach so Sang und Klanglos wieder abmarschiert wäre,

ohne mindestens einem von uns die Hölle heiß zu machen,

oder wenigstens eine ihrer Furien-Szenen hier abzuziehen, Baka?

Ernsthaft? “

,,...Nein.“

,,Eben. Also vergiss´es wieder.

Hmmmmmmmm.

...

Wo waren wir?“


 


 

Der Prinz grinste anzüglich und kesselte Son Gokus Kopf zwischen seinen Unterarmen ein, während er sich zurück zu Gokus Lippen sinken ließ.

Dieser drehte jedoch erneut seinen Kopf zur Seite und sah besorgt, auf die geschlossene Tür.


 

,,Geta, ich weiß nicht.

Vielleicht sollten wir lieber warten und erst einmal

zu den anderen gehen?“

Vegeta verdrehte die Augen und stützte sich mit beiden Händen vom Bett ab.

Er sah Goku eindringlich an.

Dann hob er sardonisch eine Augenbraue.


 

,,Hmhm. Vielleicht sollten du und dein schlechtes Gewissen,

deine Furie für ein paar Minuten vergessen. Wie wäre es denn damit?“

,,Du hast Chichi also nicht gespürt?“

,,Das habe ich nicht gesagt.

Aber so wie es aussieht, sind alle hier, nicht nur Chichi. Das habe ich gespürt.

Also hör´ endlich auf dir Sorgen zu machen.

Außerdem, wie gesagt, hätte sie uns tatsächlich gesehen,

wär hier schon längst die Hölle los gewesen und das,

müsstest besonders du eigentlich am besten wissen.“

,,Ja, aber-

,,Nichts aber, Baka. Entspann´dich...“


 

Son Goku´s Antwort, wurde von einem

leidenschaftlichen Kuss erstickt.


 

,,Mnnnnnnnnnentspannen?

Unnnnnnnnd gnnnnndas, mnnnngerade mmh, mnnvon dir...?“

,,Hmmhmmmmmmmmm.“


 

Son Goku begann plötzlich unter Vegetas Kuss, zu Kichern.

Schließlich, konnte er das Lachen nicht mehr vermeiden, gerade weil er versuchte,

es angestrengt zu unterdrücken.

Vegeta schmunzelte.

,,Kakarott. Das ist nicht gerade hilfreich...

Vegetas ernster Blick brachte Goku nur noch mehr zum lachen.

Mit zugekniffenen Augen, schamroten Wangen und einem herzhaft lauten Lachen,

hielt er sich hilflos an Vegetas Oberarmen fest, während ihn ein gemeiner Lachkrampf, übermannte.

Der Prinz sah Son Goku einfach nur an,

bis der Unterklassesaiyajin seinen Blick,

mit kleinen Lachtränchen in den Augen, endlich erwidern konnte.


 

,,Es tut mir Leid...Hahaha! Kami, Geta, wirklich...ich....Ahahahaha.“

,,Ja, ...sicher.“ Vegeta beschloss geduldig abzuwarten,

bis Son Goku sich wieder einigermaßen beruhigt hatte.

Dann wurde das Gesicht des Jüngeren jedoch ganz plötzlich wieder ernst und Vegeta, legte leicht verwundert über Son Gokus seltsames Verhalten,

seinen Kopf schief und musterte ihn.


 

,,Was.“ Flüsterte der Prinz und stützte seinen Ellenbogen, neben dem Kopf des Unterklassesaiyajin ab, während er bewundernd über Son Gokus entblößte Brust strich.

Goku schloss für einen Moment die Augen und öffnete sie erst wieder,

als Vegetas Hand von seinem Nabel aus, über seine angespannten Bauchmuskeln,

wieder nach oben strich.

Ein leises Seufzen fuhr, wie ein Hauch, über Son Gokus halb geöffnete Lippen.

Genüsslich lächelte er Vegeta, an.


 

,,Geta?“

,,Hm.“

,,Kann ich dich etwas fragen, auf dass du auf jeden Fall

ehrlich antworten, wirst?“

,,Nein.“

,,Was? Aber warum? Du weißt doch noch gar nicht,

was ich dich fragen will.“

,,Genau das ist es ja. Wenn jemand dich vorher fragt,

ob er dir eine Frage stellen kann, bedeutet das,

dass diese Frage auf jeden Fall entweder peinlich,

sehr dumm oder einfach nur eine von den Fragen ist, die man im Leben

nicht beantworten wollen würde.“

,,Oh.“

,,Ja.“

,,Ähm...Geta, kann ich dich vielleicht trotzdem-

,,Verdammt, frag endlich, Kakarott.“ Sagte Vegeta halb genervt, halb lächelnd.

,,Weißt du schon lange, dass du...naja du weißt schon...ähm...“

,,Nein, weiß ich nicht?“


 

Son Goku wurde rot und musste sich beherrschen,

nicht seinen Kopf im Kissen zu vergraben.


 

,,Baka, entweder stellst du mir jetzt deine blöde Frage,

oder wir machen weiter, wo wir aufgehört haben.

Letzteres ist mir übrigens lieber.“


 

,,Nein, warte. Ich weiß nur nicht, wie ich es sagen soll.

Also, was ich wissen will, ist...

Ähm..du hattest schon mal, vor mir...ich meine mit-

,,Ob ich vor dir schon mal mit einem Mann Sex hatte?“

,,Ja.“

,,Sex, ja. Das hier, nicht.“

,,Das hier?“

,...“

,,Geta? Was meinst du mit „das hier“.“

,,Vergiss´es.“ Antwortet der Prinz, knapp.

Vegeta ließ sich neben Son Goku auf das Bett sinken,

fuhr sich durchs Haar und sah blicklos, zur Decke.

Der Unterklassesaiyajin runzelte die Stirn und setzte sich,

mit dem Oberkörper auf.


 

,,Das hier, Vegeta?...“


 

,,Nein...ja...Ich weiß es nicht!

Was soll das Ganze eigentlich?!

Was erwartest du von mir?!

Wieso zur Hölle fragst du mich jetzt so was?!“

Son Goku schluckte schwer und spürte deutlich Vegetas innere Unruhe und

die Verwirrung des Prinzen.

Selbst nervös geworden, blickte Son Goku auf die gefalteten Hände,

in seinem Schoß.


 

,,Vegeta?“

,,...“


 

Goku ließ sich wieder zurück ins Kissen sinken und blickte nun ebenfalls zur Decke.

Eine kleine Weile schwiegen beide, nebeneinander liegend.


 

...


 

,,Als ich Siebzehn Jahre alt war, und beim 24. Turnier der waffenlosen Kampfkünste mitgemacht habe, war ich...na ja, da ich fand Piccolo ganz nett, weißt du?“

Erzählte Son Goku, scheinbar nebensächlich.


 

Vegetas Kopf ruckte herum.

,,Den Namekianer?

...

AHAHAHAHAHA!

Warte mal...

Was heißt „nett“!?


 

Son Goku, lächelte den Prinzen an und zuckte mit den Schultern.

,,Ich weiß nicht, vielleicht dasselbe wie: „das hier“.

Würde ich wissen, was du damit gemeint hast, könnte ich

dir bestimmt auch sagen, was ich mit „nett“ gemeint habe.

,,Pff! Baka, du bist so...“

Der Prinz unterbrach sich selbst, schüttelte entnervt den Kopf und setzte sich,

mit dem Rücken zu Son Goku und verschränkten Armen, auf die Kante

des Bettes und schwieg.

Der Jüngere konnte ein leises, konstantes, knurrendes Geräusch vernehmen.

,,Und, hattet ihr was?! Wolltest du mir das damit sagen, Kakarott?“

Fragte der Prinz nach einer weiteren, kleinen Pause und einer Menge Selbstüberwindung.


 

,,Nein. Chichi war auch auf diesem Turnier und ich hatte nie die Möglichkeit,

irgendetwas zu sagen, oder zu tun, von daher...“

Der Unterklassesaiyajin konnte Vegetas Fingerknöchel knacken hören,

als der Prinz die Fäuste zusammenballte. Goku lächelte.

,,Ach ja?!“ Fluchte Vegeta beinahe. ,,Ist ja interessant.

Du kannst es ihm ja jetzt immer noch sagen.

Oder das tun, was du damals tun wolltest...

Allerdings, solltest du es noch nicht mitbekommen haben Kakarott,

fehlt deiner zu grün geratenen Nemesis da eine,

nicht mal vorhandene, Kleinigkeit!“

Spottete Vegeta gehässig, durch seine zusammengebissenen Zähne

und wurde sekündlich zorniger.


 

,,Ach das.“ Antwortete Son Goku, fröhlich.

,,Er hat mir gesagt, das wäre kein Problem für ihn,

als ich ihn mal danach gefragt habe, ob er überhaupt mit jemandem

Zusammensein könnte.

Piccolo meinte, er selbst hätte es nicht nötig und hatte noch nie Sex gehabt,

könne aber sehr wohl mit seinen Händen, Mund und-“


 

,,Kann er das, ja?!- Schnitt Vegeta, Son Goku das Wort ab,

um den Rest nicht hören zu müssen.

,,Das hast du ihn also gefragt!?“

Vegetas Stimme nahm einen hellen schneidenden Unterton an.

Scharf wie eine Rasierklinge, umspielt von vibrierender Wut.

Vegetas Saiyajinschwanz klopfte außerdem auf das Bettlaken

und zeichnete kleine, abgehackt wirkende, peitschende Kreise.

,,Und kannst du mir auch sagen, warum zur Hölle dich das

interessiert hat, Baka?“

Goku sah nicht, wie der Prinz seine Augen verengte und

bereits die kleine Nachtischlampe auf der Kommode neben sich,

gnadenlos mit seinen Blicken „tötete“.

,,Och. Ich war eben neugierig, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass

so ein großer Kerl, wie Piccolo, nicht richtig ausgestattet sein soll.“

Erwiderte Son Goku unschuldigklingend.

,,Da habe ich ihn eben ganz harmlos, gefragt.

Es war ihm zwar unglaublich peinlich und ich habe gemerkt, dass er mir

nicht wirklich antworten wollte, aber dann hat er es mir doch noch erklärt.“


 

,,Groß und auch noch gesprächig der Gute, was?!

<<... sozusagen das Gegenteil von mir!...>>

Vegeta sah Son Goku eine lange Zeit durchdringend an.

,,Na., wenn das mal keine scheiss Leistung,

von unserer grünen Blitzbirne ist.“


 

Vegetas Saiyajinschwanz, hätte beinah die kleine Nachtischlampe

von der Konsole hinunter gefegt, als dieser einmal kräftig nach links und

rechts zur Seite ausschlug, nur um gleich wieder ungeduldig und aggressiv,

auf die Matratze zu prügeln.


 

,,Was hast du ihn denn noch so alles gefragt, Kakarott?

Oder hat er dir gleich gezeigt, was er damit gemeint hat?“

,,...“

Vegetas Auge begann unkontrolliert, vor Wut zu zucken.

,,Ich habe dich etwas gefragt, Kakarott.“ Zischte Vegeta.


 

Wieso zur Hölle, hörte diese verdammte

Auge eigentlich nicht auf, zu zucken?


 

,,...“


 

Das war´s.

Kakarott antwortete nicht.

Dieser von Kami verfluchte Baka, antwortete ihm nicht!

Also hatte dieser grüne....verdammte....es gewagt...

,,MgnnnnnGrrrrrrr....“


 

Vegeta drehte sich in einer blitzschnellen Bewegung um, und kniete auf dem

Bett wie ein Raubtier, das seinem Gegenüber, jeden Moment bereit war, ins

Gesicht zu springen, um es bis zur Unkenntlichkeit in Fetzen zu reißen.

Ein animalisches Geräusch drang von sehr tief unten, aus seiner Kehle.


 

Mit einer nicht sichtbaren Handbewegung,

schoss Vegetas Hand nach vorne und packte Son Goku am Handgelenk.

Mit einem heftigen Ruck, riss er den Unterklassesaiyajin

an sich und schrie ihn an:


 

,,DU SAGST MIR VERDAMMT NOCH MAL SOFORT,

WAS DA ZWISCHEN EUCH GELAUFEN IST,

ODER ICH SCHWÖRE DIR BEI DENDE,

ICH WERDE EUCH BEIDE-


 

Son Goku grinste über das ganze Gesicht wie jemand,

der entweder gerade wahnsinnig geworden war,

oder aber eben wie jemand, der sich einen Spaß erlaubt hatte,

der gerade erfolgreich angekommen war.


 

Hier war letzteres der Fall.


 

Vegeta verengte die Augen, während sich sein Mund,

fassungslos öffnete.

Das durfte doch wohl alles nicht wahr sein.


 

,,Bastard.“

,,Hmhm.“

,,Du hast dich nie für Piccolo interessiert und

diesen ganzen Frage und - Antwort Mist,

nur erfunden?!“

,,Richtig.“

,,Du wolltest mich aus der Reserve locken?!“

,,Yap.“

,,Baka.“

,,Selber.“

,,...Hmgrrrrr...“


 

Son Goku krabbelte zu Vegeta hinüber und schmiegte sich mit seiner Wange an dessen Hals, während er seine Arme durch die Achseln des Prinzen schob und ihn von hinten umarmte.

Vegeta schloss seine Augen, als er die weiche Haut des Unterklassesaiyajin spürte und atmete tief ein.

Vegeta legte seine Hand, auf Gokus Unterarm und ließ sie dort ruhen.

Mit hochgezogener Augenbraue, neigte der Prinz seinen Kopf gerade

soweit zur Seite, dass er Son Goku in die Augen sehen konnte.

Der Jüngere festigte nun seine Umarmung und begann damit,

Vegetas Hals zu küssen. Vegetas Kopf, sank in seinen Nacken.


 

,,Wir sollten zu den anderen gehen, Vegeta...

Sie werden sich Sorgen machen und bereden

wahrscheinlich in diesem Moment, was wir wegen dem Kajin

unternehmen sollen.“

Vegeta hob den Kopf leicht an und ließ Gokus Haar,

wieder aus seinen Fingern gleiten.

Der Prinz schwieg.

Son Goku wusste nicht genau, wie er auf dieses Verhalten reagieren sollte.

Aber er wusste, dass er jetzt lieber mit Vegeta für immer,

in diesem kleinen, aufgeräumten, hellen Zimmer, in Gottes Palast geblieben wäre,

statt eine Reise vorzubereiten, von der sie womöglich

nie wiederkehren würden.

Das allererste mal in seinem Leben, war Son Goku bereit,

die Chance auf einen unglaubliche Kampf verstreichen zu lassen,

um festzuhalten, was ihm am meisten bedeutete.


 

,,Vegeta. Ich könnte zwar für den Rest meines Lebens,

hier in diesem Bett mit dir liegen bleiben, aber...“

Goku lächelte den Prinzen, hilflos an.

Vegetas Saiyajinschwanz umschloss unterdessen Gokus

Handgelenk und schlang sich

an dessen Unteram, entlang nach oben.


 

,,Geta...“ Flüsterte Son Goku flehend.


 

Vegeta schüttelte langsam den Kopf und lächelte anzüglich,

während sich seine Lippen, denen Son Gokus, langsam näherten.


 

,,Nein, Kakarott.“ Flüsterte er. ,,Du wirst zuerst wieder mir gehören.

Ich will, dass du wieder mein bist.

Ich muss es spüren. Jetzt.“ Vegeta nahm die

Unterlippe des Jüngeren, zwischen seine eigenen Lippen.

Die Hand des Prinzen, fuhr an Son Gokus Schulter hinauf,

zu dessen Nacken.

Der Unterklassesaiyajin spürte eine kribbelnde Gänsehaut,

am ganzen Körper und ließ seinen Kopf zurück fallen,

als er unter der Wärme des Prinzen, erzitterte.

Vegeta zog Son Goku, enger an seine nackte Brust und

fuhr mit seinen Fingern vom Haaransatz hoch, bevor diese sich,

in nachtschwarzem, vollem Saiyajinhaar vergruben.

Son Goku wimmerte leise, als der Prinz ihn plötzlich an den Haaren nach hinten

bog und Vegetas Zunge, längs über seinen Hals strich,

bis er die Spitze des Kinns erreicht hatte.


 

,,Hhhh....“

Vegetas Hände, wanderten über Son Gokus Körper und ließen ihn

in schmerzlicher Lust, aufstöhnen. Der Unterklassesaiyajin schob seine Handflächen zwischen sich und Vegetas

Brust.

Allerdings versuchte er nur halbherzig den Prinzen,

von sich zu schieben.

Dann tauchte Vegetas Zunge, nass und heiß, in Gokus Mund ein, als der

Prinz sie durch die vollen, bebenden Lippen drängte, um sein Ziel zu erreichen.

Dieses mal sog Vegeta, Son Gokus Stöhnen auf und grinste zufrieden,

als die Zunge des Unterklassesaiyajin, sich bereitwillig mit seiner vereinigte

und diese dann, wild und verlangend, umspielte.


 

Noch immer lagen Son Gokus Hände, auf Vegetas Brust und schoben den Prinzen

bei jeder Bewegung, immer wieder ein kleines Stück nach hinten zurück.

Vegeta stützte sich auf seinen Knien ab und ergriff dann Gokus Handgelenke, während der Kuss der beiden Saiyajin, verzweifelter wurde.

Mit einer Hand umfasste Vegeta, Son Gokus Handgelenke und schob sie über dessen Kopf.

Mit hartem Griff, presste er die Handelenke ins Kissen und der Unterklassesaiyajin biss die Zähne aufeinander.

Mit der anderen Hand riss Vegeta, Son Goku hastig das

Handtuch von den Hüften, welches dieser noch immer trug.

Der Prinz sah, wie der Schwanz des jüngeren, aufgeregt und in einer,

mehr als eindeutigen Art und Weise, neben seiner Schulter hin und -her

zu wippen begann.


 

,,Vegeta ich...nicht hier...Bitte, wir-

,,Shhhht, Kakarott. Shhhht.

Ich will dich spüren. Alles an dir.

Ich will spüren, ob wir beide noch leben.“


 

Vegeta presste sich gegen Gokus Männlichkeit und fuhr mit seinem Bauch,

langsam daran nach hoben.

Son Goku schnappte abgehackt nach Atem und sah Vegeta,

leidend an.


 

,,Shhhht.“ Wiederholte Vegeta erneut und festigte seinen

Griff um die Handgelenke, des Unterklassesaiyajin.

Vegeta drängte Son Gokus Körper weiter nach hinten und sich

dann langsam, wieder über ihn.

Vegeta grinste zu Son Goku hoch, welcher sich mit tiefroten Wangen

auf die Lippe biss und angestrengt versuchte, seinen Kopf hochzuhalten,

um noch sehen zu können, was der Prinz tat.


 

Vegeta tauchte seine nasse Zunge, in Gokus Halsbeuge hinein und

saugte sie mit seinen Lippen an.

Ein kleiner See entstand in der kleinen, sensiblen, Vertiefung.

Beinahe widerstandslos, ließ Son Goku seinen Kopf wieder ins Kissen fallen.

Sein eigenes Handtuch, bedeckte noch Vegetas festen Hintern, der sich

als perfekte Rundung darunter hervorhob, bis der Prinz es sich, in einem Atemzug,

unwillkommen geworden, abstreifte und unachtsam nach hinten weg,

über seine Schulter warf.

Son Goku, strich zärtlich über Vegetas Rücken und umfasste schließlich den

trainierten Hintern, des Prinzen.

Erregt, presste Son Goku sich schamlos an Vegetas nackten Oberkörper und

spürte die unglaubliche Hitze, zwischen ihnen.

Warme und neugierig tastende Hände, erforschten jeden einzelnen Muskel des Prinzen und glitten wie Seide, über die flügelförmigen Schulterblätter Vegetas,

welche sich durch die rhythmischen Bewegungen des Prinzen,

markant ästhetisch, unter seiner Haut hervor schoben.


 

Son Goku spürte heißen, stoßenden Atem, über seine Haut streichen,

wie einen Sommerwind, kurz vor einem heftigen Gewitter.

Die feinen Häärchen, auf seinem Körper richteten sich auf und

ihm wurde heiß und kalt.

Vegetas Lippen, leckten jetzt, über die aufgerichteten, rosafarbenen Knospen des Unterklassesaiyajin.

Vegeta keuchte angetan, als sie unter seinen Zähnen und umschlossen von

seinen heißen, saugenden Lippen, hart und dunkelrot wurden.


 

,,Hhhhhhh....Ve- Get- Hhhhhh....“

Gokus Körper bäumte sich nach hinten und

seine Hüften drängten sich denen Vegetas, willig entgegen.

Son Gokus, bereits hart gewordene Männlichkeit, presste sich schmerzend und

um Erlösung bettelnd, gegen Vegetas harte Bauchmuskeln.


 

Der Prinz fuhr nun mit seiner Hand, über die empfindliche Innenseite, von Son

Gokus Oberschenkel. Vegeta, spürte, wie Goku unter ihm erzitterte.

Genüsslich tasteten Vegetas Fingerspitzen nun, über die außergewöhnlich zarte und sensible Haut dort, und unter eben dieser Berührung des Prinzen,

öffnete Goku seine Beine wie von selbst, ein Stückchen weiter.


 

,,Kakarott...“ Hauchte Vegeta mit dunkler Ekstase, in der Stimme.

,,Getah...Hhhh....“

Son Goku hielt sich an den Oberammuskeln des Prinzen fest und umschlang

Vegetas Hüften, mit seinen Beinen.

Der Prinz fuhr an dem langen, geschmeidigen Bein, bis zum Unterschenkel entlang und wieder zurück, bis er seine Hand unter Gokus fester Pobacke schieben konnte.

Son Goku, zuckte erregt zusammen.

Vegeta begann Son Gokus festen und trainierten Hintern kraftvoll zu massieren,

während ihn das seufzende Keuchen des Unterklassesaiyajin immer härter werden ließ.

Ihre Zungen umspielten sich währenddessen, kampflustig.

Beide Vollblutsaiyajin, schienen tiefer in die Hitze des anderen eintauchen zu wollen, als überhaupt möglich war.

Ein kleines Rinnsal heißer Nässe, floss angenehm wärmend

in Gokus Mundwinkel hinein und dann an dessen Hals hinab,

als Vegetas Zähne, die weich geschwungene Oberlippe des Unterklassesaiyajin, etwas zu verzehrend, gestreift hatte.


 

Vegetas leckte mit einem dunklen Blick, überschwemmt von Lust, das metallisch schmeckende Elixier Son Gokus, begierig auf.

Seine Zunge strich gehetzt und leidenschaftlich über die Lippen des Jüngeren, bevor dessen Hals und Mund wieder sauber waren.

Mit einem beinahe, animalischen Aufstöhnen,

zog Vegeta Son Gokus Kopf zurück.

Dessen Lippen öffneten sich ergeben.


 

Vegeta spürte den Druck um seine Taille,

als er Son Gokus Keuchen, verschlang.

Seine Hand schob sich weiter unter knackigen Po,

um den hellrosa-farbenen Ansatz, des Schwanzes zu erreichen.


 

Kakarotts Mund öffnete sich zu einem stummen Schrei und er schloss fest die Augen, als der Prinz seinen Schwanz zu massieren begann und Vegeta schließlich

immer wieder mit dem Daumen, über den Ansatz fuhr.

Wie von selbst schlang sich der Saiyajinschwanz des Unterklassesaiyajin, um Vegetas Handgelenk und folgte, Vegetas gekonnten Bewegungen.


 

Gokus Oberkörper, richtete sich auf; Sitzend, presste er seine Beine noch

enger um Vegetas Hüften, bis der Prinz in ungeduldiger Erregung,

laut aufstöhnte.


 

,,Kaka...Kakarotthhh....“ Stöhnte Vegeta, mit heiserer Stimme und

stemmte sich mit ganzer Kraft vom Bett ab, um den schmerzhaft schönen Druck,

standhalten zu können.

Son Goku schien bereits mehr, als nur bereit für ihn zu sein.


 

Immer wieder stieß der Jüngere, Vegeta flehend seine Hüften entgegen.

Gokus Augen, waren völlig verklärt und unter schokoladig dunklem Glanz, lag ein

milchig schimmerndes Verlangen, willenloser Sehnsucht.


 

Vegeta spürte, und er konnte es in Son Gokus Augen lesen,

dass dieser nicht mehr lange durchhalten würde, wenn sie so weiter machten.

Und der Prinz wollte nicht, dass es schnell ging.

Nein. Was Vegeta wollte und wonach sich jede einzelne Zelle,

in ihm sehnte, war Kakarott.

Und zwar alles an ihm...


 

Jeden Zentimeter dieser weichen, alabasterfarbenen Haut,

die sich wie Seide auf seiner eigenen anfühlte;

Jedes lusterfüllte Stöhnen; Jedes schmerzlich, erregte Aufbäumen des Unterklassesaiyajin.

Vegeta wollte die süßen, schweren Gerüche des Jüngeren, diese

ihn vollkommen wahnsinnig machende Mischung, aus Lust, dem Duft der Freiheit wilder Natur und animalischer Männlichkeit, die tief verborgen im Inneren des Unterklassesaiyajin nur auf ihn – Vegeta- zu warten schien,

damit er sie entfesselte.


 

Der Prinz wollte Son Gokus Leidenschaft aus ihm heraus saugen,

und diese gnadenlos und ohne dem Jüngeren auch nur den kleinsten

Rest davon zu lassen, in sich aufnehmen, damit niemand außer ihm,

Kakarott jemals so sehen konnte, wie er es jetzt tat.

Bebend und zitternd. Mit gespreizten Beinen und um Erlösung wimmernd.

Voller Leidenschaft und Lust, in vollkommener, verschwitzter Schönheit

und eine Kraft und Energie ausstrahlend, die zu groß für das Fassungsvermögen,

des Universums zu sein schien und Vegeta durchströmte, wie das Leben selbst.

Und er gehörte ihm. Nur ihm.


 

Kakarott sollte leiden und gleichzeitig vor Erfüllung, unter Vegeta vergehen müssen.

Er wollte Gokus zerreißende Hitze, eng um sich spüren.

Der Prinz würde sich selbst so tief in Goku verlieren,

bis ihre Ki´s verschmelzen und sich ihre Seelen treffen würden.


 

Vegeta wollte...

Leben.

Lieben. Nicht leiden.

Denn was es bedeutete zu leiden,

wusste Vegeta. - Immer schon.


 

Vegeta hatte eine Idee.

Vielleicht würde sie dem Unterklassesaiyajin zunächst nicht gefallen, aber

das würde sich wieder ändern.


 

Der Prinz tastete nach Son Gokus Händen, welche sich nach Halt suchend, krampfhaft, an Vegetas Schultern festhielten.

Vegeta, ergriff erneut die Handgelenke des Jüngeren und zog sie über dessen Kopf.

Seine andere Hand benutzte er dazu, die Schnörkelhaft, ineinander verschlungenen

eisernen Gußstäbe, welche das Kopfende des Bettes bildeten, zu verbiegen.

Son Goku riss überrascht die Augen auf und bog seinen Kopf nach hinten, als er kaltes, hartes Metall auf seiner Haut spürte.

Er konnte gerade noch sehen, wie Vegeta seine Handgelenke durch das granitfabene Metall drückte und diese dann wieder zurück bog, sodass Gokus Hände nun über seinem Kopf ans Bett gefesselt waren.

,,Was...Vegeta!?“

,,Vertrau´mir.“

Um sicher zu gehen, dass Son Goku sich aus eigener Kraft nicht würde befreien können, ließ der Prinz nun eine flache Ki-Scheibe, beinahe wie Kuririns Yuizou- Diskus, in seiner Handfläche erscheinen und schon bald darauf, formten sich zwei goldene, und vor Energie knisternde, Ki-Handschellen, daraus.


 

,,Vegeta???“ Gokus Stimme klang leicht verängstigt.

,,Vertrau´mir.“ Wiederholte der Prinz rau, dunkel und leise.

,,...“

Son Goku verzog schmerzhaft sein Gesicht,

als er das brennende Ziehen, der Ki-Ketten

spürte.

,,Teste sie.“ Sagte Vegeta knapp.

,,Ich ähm....was?“

,,Teste sie, Kakarott. Ich will, dass sie halten...“


 

Goku sah Vegeta verwirrt an und runzelte leicht die Stirn.

Dann aber tat er, was der Prinz von ihm verlangte und versuchte mit aller Kraft,

sich aus seinen Fesseln zu befreien.

Sich unter Vegeta hin und her windend,

sah er angestrengt hoch und riss an den Ki-Ketten.

Er umklammerte mit leicht verschwitzten Händen, die verbogenen Stangen,

die ihn gefangen hielten und rüttelte heftig daran.

Jedoch, ohne Erfolg.

Außer einem schmerzhaftem Aufstöhnen und einer rötlichen Verfärbung, an der

Stelle, wo die Ki-Ketten seine Haut berührten,

brachte der Befreiungsversuch dem Unterklassesaiyajin, nichts.

Vegeta spürte, wie seine Erregung, allein durch diesen unbekannten Anblick,

ins Unermessliche anwuchs.


 

,,Vegeta...bitte.“ Goku sah Vegeta einfach nur aus

schwarzen Augen, fragend an.

,,Kakarott. Ich werde dir nichts tun...“

,,Ich weiß. Es ist nur...Geta, bitte ich kann das so nicht. Ich-


 

<<....Er gehört mir...Er wird wieder mein sein...>>


 

Der Prinz strich dem Unterklassesaiyajin das Haar, zärtlich aus der Stirn.

Dann ließ Vegeta seine Hand nach hinten gleiten und hob sich Son Gokus Kopf entgegen.

Ein paar Sekunden lang, sah Vegeta wie hypnotisiert zu,

wie Son Gokus Lippen bebten und den Prinzen um Berührung anflehten.

Schließlich erlöste Vegeta ihn, mit einem leidenschaftlichen Kuss.

Als Son Gokus Zunge, wieder seine zu umkreisen begann,

ließ Vegeta, Gokus Kopf zurück ins Kissen sinken und folgte

diesen weichen, vollen Lippen, während er sich mit seinem Unterarm, neben der Schulter des Jüngeren abstützte.

Goku konnte durch halb geöffnete Augen, Vegetas Saiyajinschwanz

hin und her- tänzeln sehen, während der Prinz seine Hände, überall

zu haben schien.

Verzweifelt versuchte Son Goku sich, erneut zu befreien und

wand sich in seinen Ki-Ketten.

Er wollte Vegeta berühren, seine Haut spüren; Schaffte es aber nicht.


 

Vegeta strich langsam, während er Son Gokus Brustwarze zwischen seinen

nassen Lippen dazu brachte, härter zu werden, mit seiner Hand, an der Seite des Unterklassesaiyajin entlang, zu dessen Hüften.

Goku presste seine Lippen zusammen und schluckte schwer, als Vegetas weicher, buschiger Schwanz, sich den Weg zwischen seine willig geöffneten Beine suchte.

Als Son Goku die Spitze von Vegetas Saiyajinschwanz, an seiner Enge fühlte, hielt er erschrocken aufkeuchend, den Atem an und eine ruckartige Bewegung, seines angespannten Körpers, riss die Ki-Ketten, von Neuem hin und her.


 

Der Unterklassesaiyajin presste sich verzweifelt an Vegetas Bauchmuskeln, um so, den Prinzen wenigstens dort zu spüren, wenn er schon seine Hände nicht benutzen konnte.

Vegeta sog die Luft ein, als die Spitze seiner harten Männlichkeit, sich an Son Gokus Lenden drückte.

Der Prinz ließ ergeben seinen Kopf in den Nacken sinken und ließ das Gefühl aus Wahnsinn und Lust durch sich hindurch ströhmen, während die Spitze seines Schwanzes, die einladende Enge des Jüngeren ungeduldig umkreiste.

Vegeta verharrte kurz in einer ekstatischen Starre, bis Goku sich wieder einigermaßen im Griff hatte, und die unkontrollierten Bewegungen seines Körpers, Vegetas Erektion begnadeten.


 

Vegeta atmete tief und schwer, als er die Augen wieder öffnete und seinen Blick

auf den Unterklassesaiyajin konzentrierte.

Gokus Kopf, presste sich tief ins Kissen.

Die Hände des Unterklassesaiyajin wanden sich

in den Ki-Ketten und seine Beine öffneten sich verlangend und

suchten nach Befreiung.

Gokus tief rote Wangen, die ihren leidenden, fiebrigen Schimmer,

bereits an Stirn und Kinn des Unterklassesaiyajin weitergegeben hatten,

raubten Vegeta den Atem.

Kleine Schweißtropfen bedeckten Son Gokus Gesicht und Körper, sodass es so aussah, als bedecke ihn ein großes und federleichtes Seidentuch.


 

Goku zog seine Unterlippe ein und begann wieder an seinen Fesseln zu zerren,

während er Vegetas Hüfte mit seinen Beinen fest umklammerte,

um den Prinzen enger an sich zu ziehen.

Vegeta fiel es immer schwerer, sich zu beherrschen.

Er hörte seinen eigenen Herzschlag in seinem Hals hinauf zu seinen

Schläfen steigen, während sein Puls, heiß und gierig, durch seinen Körper

schlug, wie einen gewaltiger Pulsar.

Schmerzhaft. Elektrisierend und gleichzeitig ein kleiner, ekstatischer Freitod.

Son Gokus Stöhnen klang weit weg, als Vegeta bewundernd,

die verzweifelte Mimik und den erregenden Kontrast zwischen alabasterfarbener, blass glänzender Haut und dem Tiefrot verhärteter Brustwarzen und dem, schamroter Wangen, in sich aufsog.


 

Der Prinz leckte sich nervös über seine taub gewordenen Lippen.

Gokus Hände zogen jetzt so fest an den Ki-Ketten,

dass, wären diese nicht dort gewesen und hätten seine Kraft gemindert,

er schon längst den Kopf des Bettes, samt Rückwand herausgerissen hätte.

Die Spitze seines Schwanzes, wurde plötzlich

von einer erfüllenden Hitze umgeben und Vegeta spürte, wie sich sein Saiyajinschwanz, scheinbar von selbst, einige Zentimeter in Son Gokus Enge vergrub.


 

Vegetas Hüften begannen sich zu bewegen, als der Unterklassesaiyajin sich laut keuchend nach hinten bog und mehr von seinem Prinzen in sich spüren wollte.

Vegetas Atem stockte, dann biss er sich krampfhaft auf die Unterlippe und

atmete scharf und schnell ein.

Es war so ein ungewohntes Gefühl...

Kleine massierende Kreise, eingebettet, von sich immer wieder zusammenziehenden Muskeln in einer engen Hitze,

die Vegeta wohl in nur ein paar Sekunden,

den Verstand kosten würde.


 

Allein die Vorstellung, mit der ganzen Fülle seiner Männlichkeit, in diesen heißen,

pulsierenden Körper einzudringen, brachte den Prinzen zum Erzittern.

Gokus Kopf schlug wild auf dem Kissen hin und her,

während Vegetas Saiyajinschwanz tiefer in ihn eindrang.

Vorsichtig, langsam und unter einem angenehm, schmerzlichen Stöhnen, zog sich

der Prinz wieder aus dem Unterklassesaiyajin, zurück.

Goku entfuhr ein seufzender Laut, totaler Enttäuschung. Die roten, ringartigen Stellen um seine Handgelenke wurden dunkler, doch das leichte Brennen der Energie, welche diese Umgab, nahm Son Goku,

schon gar nicht mehr war.


 

,,Hhhhh....Hhhhh...Geta....Geta!.....Hhhhh...“


 

Der Prinz ließ sich langsam und während seine Zunge

über den Körper des anderen glitt, an Son Goku hinab sinken.

Er spürte Gokus Härte drängend an seiner Brust, als Vegeta mit seiner

Zunge den Nabel des Jüngeren umkreiste und schließlich

mit der Spitze, in diesen hinein tauchte.

Währenddessen, hielt der Prinz den Körper,

der sich leidvoll erregt unter ihm wand, mit beiden Händen massierend, an Gokus festen Hintern, unter Kontrolle.

Zumindest, versuchte Vegeta es.

Er spürte, wie seine Beherrschung, ihn immer mehr im Stich lassen wollte und

seine Hüften sich bereits stoßend zwischen Gokus gespreizten Beinen

auf und ab bewegten.

Seinen Saiyajinschwanz, hatte Vegeta um einen der muskulösen Schönheiten,

die ihn fest umklammert hielten gewunden und versuchte verzehrend,

dem Impuls stand zu halten, seinen Schwanz,

zurück in diese einzigartige Hitze zu drängen, damit das schmerzende

Pochen in seiner aufgerichteten Härte, verstummen würde.

Vegeta fühlte sich, als ob er das alles ewig machen und nie wieder

damit aufhören könne, Son Goku so zu nehmen.


 

Goku erstarrte und hielt mit angehaltenem Atem still,

als er Vegetas Zunge an der Spitze seiner Erektion fühlte.

Dann folgte ein erleichtertes, kehliges Aufkeuchen, des Jüngeren,

als Vegeta mit sanften, kreisenden Bewegungen,

seine Hoden zu massieren begann und mit

genüsslich geschlossenen Augen, über den Schaft der steifen Männlichkeit seiner Nemesis, leckte.


 

Vegetas rechte Hand wanderte von der volluminösen, kleinen Rundung, welche sie massierte, zwischen Gokus Beine und folgte dann dem feuchten, heißen Pfad sämiger Lust, bis Vegetas Zeige und – Mittelfinger, eben jene flammende Enge erreichten, die sie zum Ziel gehabt hatten.


 

Gokus riss nun nicht mehr an den Ki-Ketten.

Er hielt sich, schwer und abgehackt atmend, daran fest.

Erneut bäumte sich, sein ans Bett geketteter Körper,

dem Saiyajinprinzen entgegen.


 

,,Ahhhh....Oh Gott....Oh Gott Vegeta!.....HHHH!?! Gnnnnnn.....Getahhhh....“


 

Vegetas Daumen strich über die kleinen, runden Erhebungen, die Son Gokus steifes Glied einrahmten und sich angeschwollen und pulsierend, gegen seine Männlichkeit pressten.

Vegeta drang mit zwei Fingern, tief in Son Gokus enge Hitze ein und

begann sich langsam, in ihm zu bewegen.

Goku schrie stöhnend und gleichzeitig erstickend heiser

den Namen seines Prinzen, bis er sich auf die Unterlippe biss.

Verzweifelt versuchte er sich wieder von diesen verdammten Ki – Ketten zu befreien.

Doch diese hatten seine Energie bis auf ein Minimum hinab gesenkt und so sehr Goku es nun auch versuchte, sie hielten ihm stand.


 


 

,,...Hgnnn...Kettennnnnnnn...Geta....KI.!!!

Hgn...Ketttttnnnnnnnnnnnnnnnnn...Hahhhhhhh!“


 

Der Prinz brachte – ob nun beabsichtigt, oder nicht, ( denn ihm gefiel imgrunde,

das Wimmern dieser atemlosen Stimme ) Son Goku zum Schweigen, als er

dessen Härte mit seinen Lippen umschloss und ihn in seinen warmen,

nassen Mund eindringen ließ.

Vegetas Finger, pressten sich kreisend und drückend,

gegen die sensibelste Stelle, in den feinen Muskeln, die nach Vegetas

quälend süßen Berührungen, gierten.


 


 

Während Vegeta von Son Gokus Eszens kostete und der Unterklassesaiyajin rhythmisch und immer wilder, seine hartes Glied, in den Mund des Prinzen stieß, zeichneten sich unter den Ki-Ketten, erste Abschürfungen und blutige Striemen ( Verbrennungsspuren, der reinen Energie )

an den Handgelenken des Unterklassesaiyajin, ab.


 

Vegeta stöhnte heftig und voll dunkler Lust auf, als Son Gokus Beine,

sich auf seine Schultern legten.

Der Jüngere stieß immer unkontrollierter, zwischen die nassglänzenden

Lippen des Prinzen, während sich sein Kopf, gequält nach hinten bog und seine Brust sich immer schneller zu hob und- senkte.


 

Vegeta führte einen weiteren Finger, in Son Gokus Hitze ein.

Dessen Blick wirkte nun wie weggetreten, als Vegeta sich zwang aufzusehen,

um zu sehen, wie Son Goku kommen würde.

Hinter halb geschlossenen Lidern, flackerte in tiefem Nachtschwarz ein

Verzehrendes Leuchten, als würden Son Gokus Augen,

eine vollkommen andere Welt erblicken, als die ersten Tropfen seiner Begierde,

Vegetas Zunge benetzten.


 

In einem stummen Aufschrei, öffnete sich Gokus Mund und Vegeta

versuchte, soweit er es noch schaffen konnte, jeden einzelnen Gesichtszug des

anderen zu erfassen. Goku erstarrte und Vegetas Lippen glitten nun in einem schnelleren Rhythmus an seiner Härte auf und ab.

Doch bevor Vegeta, das impulsartige Zucken der Härte, die seinen Mund vollständig ausfüllte, sobald Son Goku sie durch seine Lippen zurück stieß, spürte, zwang er sich von Son Goku abzulassen.


 

,,Bitte....Bitteeehhhh...Hmgnnn....Hhhhhh....“


 

Goku wand sich unter Vegeta und versuchte alles, um diese wundervollen

heißen Lippen, wieder um sich zu spüren. Die Ki-Ketten schnitten sich in sein Fleisch und es kümmerte ihn einen Dreck.


 

,,Bbbitteeehhhh....Vegeta....bitte......“


 

Vegeta sah auf, während er, zwischen Gokus weit geöffneten Beinen kniend versuchte, sich einigermaßen wieder zu kontrollieren.

Sein erregtes Glied, stach hart und steif von seinem Körper ab.

Er schluckte einige Male schwer.

Es hatte nicht viel gefehlt und sie wären gerade

beinahe beide, gekommen.

<<...Nicht so... noch nicht.....Hhhh...Oh Gott ich...halt das...

Hhhh nicht mehr lange aus...Ahhhh...>>

Mit zusammengepressten Lippen, starrte Vegeta,

mit konzentriert leerem Blick ins Nichts, bevor ihn ein

schluchzendes Wimmern, aus seiner kleinen Welt zurück, in Son Gokus

jetzige Verzweiflung, holte.


 

Vegetas Augenbrauen hoben sich angetan und gerührt, als er

den Glanz von Tränen in Gokus dunklen Augen sah.

Son Goku....weinte. Verzweifelt, sah der Unterklassesaiyajin über seinen

Kopf, zu den Ki-Ketten und kleine Rinnsale Blut flossen an seinen Unterarmen entlang hinab zu seinen Achselbeugen.

Immer wieder, riss er hart und erbarmungslos die Arme hin und her,

um vielleicht doch noch eine kleine Chance zu haben,

Vegeta endlich berühren zu dürfen.

Nur eine kleine, vielleicht...


 

Tränen rannen an Gokus tief roten Wangen hinab und flossen in der Mitte,

seines sehnig angespannten Schlüsselbeins, zu einem winzigen See zusammen.


 

,,Kakarott...“ Flüsterte Vegeta.

Er beeilte sich nun sichtlich damit, die Fesseln des Unterklassesaiyajin zu lösen.

Als Son Gokus Arme, zunächst noch geschwächt auf seine eigene Brust absanken,

nahm Vegeta sein Gesicht zwischen seine Hände und sah im in die noch immer, von

Tränen überfluteten Augen.


 

,,Kakarott..ich...es tut mir...

Son Goku lächelte und atmete einige male schwer und tief ein.

Dann hob er seine Hände um Vegeta zu berühren.

Langsam.

Als er die Haut des Prinzen unter seinen Fingerspitzen spürte, stieß er die Luft, in

einem bewundernden Atemzug aus, als könne er nicht glauben, dass er Vegeta jetzt tatsächlich anfassen durfte.


 

Vegeta schloss kurz die Augen und verging an den warmen Händen, die ihn so zärtlich und sanft berührten, als wäre er fragil und könne jeden Augenblick zerbrechen.

Gokus Hände legten sich um Vegetas Nacken und zogen ihn zu einem

Kuss zu sich, den beide zu einer Art verzehrenden Ewigkeit,

werden ließen.

Ihre Zungen fanden und liebten sich wild, während Son Gokus Hände

hektisch nach denen Vegetas griffen, als der Prinz in einer unkontrollierten, stoßenden Bewegung, in die willige Enge des Unterklassesaiyajin eindrang.

Es schien beinahe so, als hätte Vegeta mit Son Goku,

ein oder zwei- seiner Atemzüge tatsächlich geteilt.

Denn Son Gokus Atmung setzte für kurze Zeit aus,

als er den elektrischen Schmerz spürte, der ihn nun zusammen,

mit der großen und harten Männlichkeit des Prinzen, ausfüllte.

Wieder erstarrte Goku und sog seine Unterlippe ein,

während er sich in Vegetas Händen verkrallte und diese fest drückte.

,,Hgnnnn...Kakarotthh...Hhhh...“ Vegetas Körper verharrte so regungslos,

wie der Prinz es eben fertig bringen konnte.

Die Muskeln um seine aufgerichtete Erregtion, brachten nun widerum den

Prinzen beinahe zum weinen.

,,...Du...bist so...enngnnn und...

hhheißssss...Hhhh...Kakarothhh....HhhHhh...Hhhh.“

Goku sog immer wieder, tief und hektisch, die Luft ein und rang nach Atem.

Es schmerzte noch immer, tief in ihm. Aber am ganzen Körper zitternd,

presste er seine muskulösen Schenkel an Vegetas Taille und drückte ihn noch

weiter, in seinen Körper.

,,Ich..will..dich...tief..errr...Gnhhhhaa...

Noch...viel...tiefehhhhrr...in mir ...spüren.“

Brachte Son Goku, mit zitternder Stimme hervor.


 

Vegetas Augen öffneten sich wieder einen Spalt.

Sofort fiel sein Kopf, wie erlöst, nach vorne und der Prinz blickte über seine

bebenden Bauchmuskeln, hinab zu Son Gokus steif aufgerichteter Härte.

Vegetas Glied war vollständig in den Jüngeren Saiyajin eingedrungen und die stark

angeschwollenen Erregungsknospen, zu beiden Seiten seiner Eregtion,

pressten und rieben sich an denen, des Unterklassesaiyajin.


 

Vegeta und Son Goku stöhnten laut und bis über den Rand ihrer Stimmen#

auf, als der Prinz die Hüften des jüngeren Saiyajin anhob und sich langsam in diesem zu bewegen begann.

Der Prinz schloss die Augen und sog, mit in den Nacken gesunkenen Kopf

seine Unterlippe ein.

Vorsichtig stoßend, stöhnte er seine Leidenschaft hinaus, als er

Son Gokus glasige und raue Stimme, hörte.


 

,,Hmmmgnnnn....Ahhhhha..ja...jaa!...

ohh jaahhhh...Getahh..weiter.....bitte...weiterrrr ....hhhh..“

,,Hhhhhhhhhhh....Hhhhhhhhh. “


 

Vegetas Hand, fuhr zu Gokus Oberschenkel.

Während der Prinz in einem langsamen Rhythmus

sein hartes Glied, mit vorsichtigen Stößen, in Son Goku bewegte,

hob er nun dessen Bein an.

Vegeta verlagerte sein Gewicht nach vorne, als sich Gokus warme Kniebeuge auf seine Schulter legte und den Unterklassesaiyajin für Vegetas pulsierende Männlichkeit, noch mehr weitete.

Ein Gefühl kochender Hitze und sich zusammenziehender Muskeln, die sich

gierig um seine Härte pressten, sagten dem Prinzen, dass

er noch tiefer, in Son Goku eingedrungen war.


 

Der Unterklassesaiyajin vergrub seine Finger

in schwarzem Haar und stieß Vegeta

im selben Rhythmus, entgegen.


 

Die Stirn des Prinzen, sackte auf Gokus schweißbedeckte Brust ab und verschmolz mit alabasterfarbener, wohlriechender Haut, als Vegeta sich mit geschlossenen Augen dabei zusah, wie er sich aus der engen Öffnung zurückzog, nur um gleich wieder tief hineinzustoßen.

Vegeta hielt sich verzweifelt an Son Gokus Oberschenkel, welchen er an seine eigene Brust drückte, während der Unterklassesaiyajin den Unterschenkel,

an das Schulterblatt des Prinzen presste, um sich in dieser Position halten zu können.


 

Eine Hand löste sich nun aus Vegetas wild verwuscheltem Haar und Gokus

linke Hand umschloss den Saiyajinschwanz des Prinzen.

Vegeta riss die Augen auf und schrie stöhnend auf.

Kurz erstarrte sein Stoß, tief im Körper des anderen und ein Zittern durchfuhr den

Körper des Prinzen.

Glitzernde Schweißtropfen, perlten von Vegetas durchtrainierter Brust,

und nachtschwarze Haarsträhnen, klebten wild in seinem Gesicht.

Goku ließ seinen Schwanz durch seine Finger gleiten, strich entgegengesetzt der

Wachstumsrichtung, daran nach oben und massierte mit seinem Daumen,

den Ansatz des Saiyajinschwanzes.

Vegeta schloss mehrere male seine Augen und öffnete diese flatternd wieder,

bevor er sich in Goku wieder zu bewegen begann und sich an das Gefühl,

reibender Finger, an seinem Saiyajinschwanz gewöhnt hatte.


 

Goku registrierte, an Vegetas gierigen Stößen und dem tiefen,

heiseren Stöhnen des Prinzen, dass es ihm gefiel.

Nun wagte er mehr.

Während Son Goku, die jetzt wieder schneller stoßende Härte Vegetas,

in sich spürte, tastete der jüngere Saiyajin nun mit seinem Zeigefinger

nach Vegetas Hitze.

 

Goku öffnete halb seine Augen und verharrte mit seinem Finger vor der Öffnung des Prinzen, um sicher zu gehen, dass Vegeta es zulassen würde.

Als der Prinz dieses Zögern bemerkte, nickte er ein paar mal heftig und ließ seinen

Kopf dann wieder stöhnend, in seinen Nacken zurück fallen.


 

Als die willkommenen Finger des Unterklassesaiyajin, in Vegeta eindrangen, ließ der Prinz sich unter stoßenden Hüftbewegungen, vor und zurück, wieder auf den Körper des Jüngeren sinken.

Er drückte das Bein das Unterklassesaiyajin, mit seinem Gewicht nach vorne.

Gokus anderes Bein, lenkte Vegeta zurück zu seiner Hüfte.

Sofort schlang Goku es, fordernd darum.


 

Während Son Gokus Daumen, Vegetas Schwanz- Ansatz massierte und er den Prinzen mit zwei Fingern, in und an dessen Enge, hektisch befriedigte, umklammerte er mit seiner freien Hand, Vegetas Rücken und stieß ihm unkontrolliert seine Hüften entgegen.


 

Als Gokus Fingernägel, sich in Vegetas Fleisch bohrten,

keuchte der Prinz kurz schmerzverzerrt und tonlos, trocken, auf .

Dann erhöhte Vegeta, seinen Rhythmus.


 

,,KAKAROTT! HHHHhhhhhhgnnnnnnnnn...“

Der Prinz drang mit tiefen, schnellen Stößen, immer wieder in Goku ein,

nachdem er seine pulsierende und geschwollene Härte,

ein kurzes Stück aus dem Unterklassesaiyajin zurückgezogen hatte.

Beide hatten ihre Sinne längst, dem erbarmungslosen Strudel aus hartem Sex, weicher, samtiger Lust und schreiender Begierde,geopfert.


 

Vegetas Hand, umfasste nun Son Gokus, steifes Glied.

Der Prinz hielt sich krampfhaft an Gokus Bein fest und stieß kurz und hart

zwischen die, sich plötzlich stark zusammenziehenden Muskeln,

hinter der Leiste des Unterklassesaiyajin, die

seine zu zucken begonnene, pulsierende Männlichkeit, flankierte.

Vegeta schluckte trocken und befeuchtete seine Lippen,

als er zitternd aufsah um, Son Gokus Orgasmus zu bewundern.

Goku erstarrte kurz nachdem Vegeta seine Augen dazu gezwungen hatte, offen zu bleiben, statt sich, so nahe an seinem eigenen Höhepunkt,

vor Lust zu schließen, um seinen eigenen Orgasmus zu erleben.


 

Gokus Körper bäumte sich, krampfhaft vom Bett auf.

Vegeta spürte, wie die Hitze um seine zuckende Härte größer,

und sein steife Männlichkeit, von zusammengezogenen Muskeln,

noch fester umschlossen wurde.

Dann sah Vegeta, wie schwarze Augen zunächst glasig, dann wolkig und zum Schluss zu einem einzigen, verklärten Aufleuchten wurden,

kurz bevor Goku sie schloss und den Namen des Prinzen schrie, während

sein Körper aus der Starre heraus zu zittern begann.

Dann blieb dem Prinzen der Blick auf den Unterklassesaiyajin verwehrt, als

er von seinem eigenen Höhepunkt hinfort gerissen wurde.


 

Der Prinz spürte noch die heiße Nässe, als Goku sich Stöhnend zwischen

ihren Bauchmuskeln ergoss und sein heiß heraus spritzendes Sperma sich,

an seine und Vegetas Haut mengte.

Vegeta griff in das Laken neben Gokus, sich hin und her werfenden Kopf und durchdrang mit seinen Fingern die Matratze, als er ein weiteres Mal in Son Goku hinein stieß und schließlich mit einem Aufschrei tief im Inneren des Unterklassesaiyajin, abspritzte.

Vegetas zitternder Körper und die kramphaften Stöße, während sein

Sperma in Goku floss, brachten die Luft zum Flirren und eine Art Energie, in Form einer Kugel, bildete sich um beide Vollblutsaiyajin.

Goku griff nach den Hüften des Prinzen und drängte ihn bei dessen letzten Stoß,

noch einmal tief in sich zurück.

Die Lampe auf der Konsole und an der Decke zersprang in tausend Teile, ein leichtes Beben durchrüttelte das Bett auf welchem sie lagen und

das Fenster zersplott mit einem hellen Klirren.

Vegetas Schwanz, bäumte sich steif und senkrecht, hinter seinem Rücken auf und

Son Gokus Finger verharrten im Inneren des Prinzen, sowie Vegetas Glied

dies nun, in Son Goku tat.


 

Keuchend und schweißbedeckt, ließ Vegeta sich erschöpft auf Gokus Brust sinken und verschmolz mit Schweiß und Gokus Lustsaft.

Die Stirn des Prinzen badete in einer Mischung aus nasser Lust und seine Haare klebten auf alabasterfarbener Haut, während beide sich,

noch immer nach Atem ringend küssten.

 

Goku kostete es viel Anstrengung seine Arme,

zärtlich um Vegetas Rücken zu legen.

Wie von selbst, schmiegte sich Vegetas Saiyajinschwanz, an den Unterarm, des Jüngeren.

Beide atmeten, in schweren und tiefen Zügen.

Vegeta rieb seine Wange an verschwitzter Haut und wand sein

Bein, um das etwas längere, des Unterklassesaiyajin.


 

,,...Nochmal?“

,,Willst du mich umbringen?“

,,Heißt das nein?“


 


 


 

...


 


 


 

,,Vegeta?“

,,Hm?“

,,Ich...“

,,Ja?“

,,Ich liebe dich.“

,,...“


 


 

...


 

Ja. Jetzt wusste Vegeta es.

Er lebte und Son Goku tat es ebenso.

Mehr brauchte der Prinz nicht, um in einen traumlosen und

friedlichen Schlaf zu fallen.


 


 


 


 


 


 

In Kamis Palast...


 


 


 


 

,,Hey Mom! Warte doch mal kurz! ...Mom?!“

Son Goten sprintete los und holte kurz darauf,

Chichi ein.


 

,,S-Son Goten?“

Chichi lächelte und fiel ihrem Sohn, mechanisch um den Hals.“

Es war wie eine Art Reaktion, wie das Zusammenzucken,

den Bruchteil einer Sekunde, nachdem man sich erschrocken hat.

Son Goten errötete tief und blickte verlegen, zu dem vor sich hin grinsenden, Trunks.

Er schob seine klammernde Mutter, wieder von sich.


 

,,Mom, du siehst ziemlich blass aus.

Ist alles in Ordnung mit dir?“

Chichi sah ihren Sohn einen Moment lang belustigt und seltsam gefasst, an.


 

<<..In Ordnung!?

Dein verdammter Vater lässt sich wahrscheinlich gerade von

diesem kleinen Prinzen Arschloch durchvögeln und betrügt mich!

Nein, er betrügt uns!

Beide haben sie uns für dumm verkauft.

Sie haben sich nie gegenseitig gehasst, verstehst du!?

Nie!

Vegeta hat Kakarott, nie gehasst...

Dieser kleine... verdammte....Hurensohn!

Das war alles nur eine billige Show, der beiden!!!

Sie haben mich die ganze Zeit hereingelegt!

Dein Vater ist schwul und wagt es mich- mich mit diesem ekelhaften,

cholerischen Prinzen zu hintergehen!

Ob alles in Ordnung ist, willst du wissen?!?

HAHAHAHAHAHAHA!!! Son Goten!

....IN ORDNUNG?!?..>>


 

,,Ja. Schon gut. Alles in bester Ordnung, Son Goten.“

,,Mom. Du solltest dich wirklich etwas ausruhen.

Ich denke das ist besser, nach dem ganzen Chaos.“

,,Ja. Ja natürlich. Natürlich. Du hast recht.“

,,Wir können ja nachher zusammen, nach Dad sehen.

Er hat ganz schön was abbekommen...“


 

<<...Und er hat noch viel viel schlimmeres verdient!!!

Kami, er hat die Hölle verdient!...>>

,,Ja . Und ich mache mir auch sehr große Sorgen um Goku.

Gute Idee. Ich, du und Son Gohan, werden nachher gemeinsam

nach ihm sehen...

gemeinsam, nach deinem Vater sehen...

Eine sehr gute Idee...

Sehr gut.

Gut.

Sehr , sehr gut...“


 

Trunks runzelte misstrauisch die Stirn.

,,Ähm. Ehehe. Yap!

Okay, wenn was ist, ich bin mit Trunks im Raum von Geist und Zeit, Mutter.

Kann ja nicht schaden, noch ein wenig zu trainieren.

Also, bis dann, Mum.“


 

,,Chichi.“ Trunks nickte ihr lächelnd zu und folgte dann,

Son Goten, Richtung Raum von Geist und Zeit.


 

...


 

,,Hm...deine Mutter, war irgendwie seltsam, findest du nicht, Goten?“

,,Seltsam? Nein, eigentlich fand ich sie ganz normal. Wie immer.

Wieso, was meinst du denn, mit „seltsam“?“

,,Ich weiß nicht. Vielleicht habe ich mir das ja auch nur eingebildet.

Am besten du vergisst es einfach wieder.“

,,Ohhh, komm schon. Kneifen ist jetzt nicht. Sag´s mir, ja?“

,,Ihre Augen, Son Goten.

Sie hat dich angesehen, als wäre sie sauer auf dich, oder so.“

,,Sauer? Warum sollte sie denn?

Hm. Obwohl...“ Der junge Halbsaiyajin, blickte wärhend des Gehens, nachdenklich auf seine Füße. ,,Na ja, schon möglich.

Weißt du, irgendwie ist Mutter immer ein bisschen sauer,

auf was oder wen auch immer.

Aber ich glaube, das kommt nur vom Stress.

Nichts worüber ich mir Gedanken machen muss, nehme ich an.“

,,Ja. Ja du hast sicher recht. Sorry, Son Goten.“

,,Und freust du dich schon, auf unsere Fusion.

Haben wir doch schon ewig nicht mehr gemacht,

ob es wohl noch klappen wird?“

,,Shhht. Ich dachte wir wollten das für uns behalten und

jetzt posaunst du es hier quer durch die Gänge?“

,,Uuups. Hat ja keiner mitbekommen.

Also, sag schon, was glaubst du? Ob wir´s als Gotenks

noch immer drauf haben?!“

,,Tja. Bei mir bin ich mir eigentlich ziemlich sicher.

Neben meinem Job habe ich jeden Abend trainiert,

wie du weißt.

Allein schon, damit ich nicht irgendwann in der Firma Amok laufe,

weil ich mal wieder im Papierkram ertrinke.

Und bei dir...Also ehrlich gesagt, ob Partys und telefonieren

einen wirklich fit halten, bezweifle ich irgendwie.“ Trunks grinste breit.

,,Ja. Ja.“ Winkte Goten ab. Schon klar. Ich hab´ verstanden.

Du kannst einem aber auch alles madig machen.“ Prömmelte Son Goten,

halb beleidigt und halb geständig.


 

Trunks lachte laut, als Son Goten schmollend den Mund verzog und dann die

Augenbrauen, übertrieben tief in die Stirn zog.

Dann murmelte der Halbsaiyajin – allerdings gerade noch so laut,

dass Trunks ihn hören konnte- irgendetwas von „Langweiler“ ,

Öko-Outfit“ und „Warmduscher“.

Trunks rempelte ihn, mit seinem Ellenbogen an und nahm Son Goten,

der überrascht zur Seite sah, in den Schwitzkasten.

Der junge Prinz wuschelte Son Goten mit seinen Fingern,

durch das Haar.


 

,,Hör auf zu schmollen, du kleine Memme.

Wir werden dich schon wieder in Hochform bringen, keine Sorge.

Ich werde gleich einfach dein Handy einkassieren und dann gibt’s auf die Glocke,

wie in alten Zeiten!“

Trunks lachte weiter und fühlte sich für einen kleinen Moment wieder,

wie ein Neunjähriger.

Ein überwältigend schönes Gefühl.


 

,,Hey?! Was zum...?! Trunks! Meine Frisur! Argh! Trunks! Verdammt...“


 

,,Du Ärmster.“ Trunks wuschelte noch heftiger in Son Gotens Haar herum.

Der Halbsaiyajin sah langsam aber sicher aus, wie jemand,

der von einem Blinden gerade die schlechteste Dauerwelle, des Universums

verpasst bekommen hatte.

Den Rest des Weges zum Raum von Geist und Zeit, flogen die beiden.

Nun ja, oder besser gesagt, jagte ein dunkelrot angelaufener Son Goten,

einem laut lachenden Prinzensohn, hinterher.


 

,,Hast du mich gerade Memme genannt!?“

,,Wer, ich? Niemals...“

,,Na warte!“

,,Warten? Goten. Wenn ich noch langsamer fliege, stehe ich.“


 

Beide fingen an albern zu lachen, während sie sich gegenseitig

durch die Gänge des Palastes hetzten.

Und jedes mal, wenn Son Goten mit seiner Hand,

beinahe Trunks T-Shirt zu greifen bekam,

entwischte ihm der junge Prinz, wieder.


 


 


 

Chichi sah in den nun wolkenlosen Himmel hinauf,

als sie ihre Arme ausstreckte und tief durchatmete.


 

<<...Wo bleibt er?...>>


 

Sie kannte Son Goku, seid sie zwölf Jahre alt war.

Das bedeutete, dass sie neben seinen Angewohnheiten und

Macken, noch etwas anderes von ihm wusste.

Seine Schwächen, seine Stärken und Etwas, von dem sie sich sicher war,

dass es sogar den stärksten des Universums, für immer brechen würde:


 

Schuld.


 

<<...Er hätte ihn längst finden müssen....>>


 

Schuld und ein Abschiedsbrief, den Son Gohan vor etwa zehn Minuten,

beim betreten seines Zimmers, - ein wenig zu dekorativ und offensichtlich-

auf seinem Bett gefunden hatte und jetzt fassungslos, in Händen hielt.

Dann hatte er ihn gelesen.


 

Du hast jeden gerettet.

Außer mich.

Du und Vegeta ....

Ihr habt einander verdient.


 

Leb´ wohl.


 

Chichi.


 


 

Als Chichi, nach einer halben Stunde Ausharren,

am äußersten Rande der Plattform des Palastes gewartet hatte,

hörte sie endlich Son Gohans entsetzte und verängstigte Stimme

hinter sich aufschreien.


 

,,MOM! MOM, NEIN!“


 

Dann ließ sie sich langsam und mit einem merkwürdig

irre wirkenden Lächeln, nach vorne fallen.


 


 


 


 

Währenddessen...


 


 


 

Son Gohan saß, mit übereinander geschlagenen Beinen, neben dem Bett seiner Mutter und starrte auf die gefalteten Hände, in seinem Schoß.

Son Goten kniete zu Füßen seines älteren Bruders und

stützte sich mit seinen Ellenbogen auf dem Bett ab.

Er verbarg währenddessen, die Stirn in seinen Handflächen.

Ein leises Schluchzen ging von dem Halbsaiyajin aus,

während er ab und zu aufblickte, um seine Mutter anzusehen.

Trunks, der direkt neben Son Goten stand, hatte beruhigend eine Hand

auf die Schulter des Jüngeren, gelegt.


 

Stirnrunzelnd und mit einem Ausdruck der Verwirrung

in den ozeanblauen Augen, sah der junge Prinz,

auf die schlafende Chichi, hinab.

Piccolo, der am Türrahmen, hinter Son Gohan lehnte,

las nun zum zehnten mal, was auf dem kleinen Zettel geschrieben stand,

den Gohan ihm gegeben hatte, nachdem er Chichi gerettet und,

in das Zimmer im Südflügel des Palastes, gebracht hatte.


 

...


 

Du hast jeden gerettet.

Außer mich.

Du und Vegeta ....

Ihr habt einander verdient.


 

Leb´ wohl.


 

Chichi.


 

...


 


 


 


 


 

Kapitel III

Son Goku


 


 


 

Def.: Mut:


 

Die Bereitschaft, sich auf eine Gefahr einzulassen.

Im Extrem kommt der Mut aus Überzeugung, dass es Ziele gibt,

die wichtiger sind, als das eigene Leben. Dahinter steht aber

meist der Glaube, dass man stärker sein werde, als jede Gefahr.

Diesen Beweis sucht der Mensch vom Typ „Gladiator“.

Er fordert die Gefahr so heraus, dass sein Mut schon

zur Tollkühnheit wird, zu einem Spiel mit dem Tod, das diesen Menschen

das Leben erst lebenswert werden lässt.

Der „Übermut“ als Hybris ist eine Herausforderung, des Schicksals oder

der Götter, die nahezu immer eine grausame Bestrafung nach sich zu ziehen

scheint.


 

(Ludwig Knoll; Lexikon der Praktischen Psychologie)


 


 


 


 


 


 

,,Ich habe eine Grenze, Jules.

Ich habe eine Grenze für Beleidigungen, die ich ertragen kann und

du übertrittst, sie gerade.“

(Pulp Fiction)


 


 


 


 

Save me, save me, save me!

I´m naked and i´m far from home...

(Queen)


 


 


 


 


 


 


 

Teil 19


 

Ein roter Knopf


 


 


 


 


 


 

Der Namekianer blickte auf und studierte das schlafende Gesicht der Schwarzhaarigen und in die Jahre gekommenen Frau, eindringlich.

Je länger er Chichi betrachtete, umso tiefer furchte sich eine markante

Denkerfalte, in seine Stirn.

Sie wusste also, von Vegeta und Son Goku.

Daran gab es keinen Zweifel mehr und wie es

aussah, wussten schon bald auch alle anderen Bescheid.


 

Als Son Gohan mit seiner weinenden Mutter in Armen,

in den Palast Gottes zurück gelaufen war,

hatte Piccolo sofort in den dunklen Augen des Halbsaiyajin

erkennen können, dass Son Gohan wusste, was los war.

Gohan hatte Piccolo einen vorwurfsvollen Blick zugeworfen.

Es war einer jener Blicke gewesen, die man noch Jahre später unter der Haut spüren konnte und nie wieder vergessen können würde.


 

Ohne Zweifel, hatte Son Gohan eins und eins zusammengezählt.

Denn vor nicht einmal einer Stunde, hatte Piccolo ihm, von seiner gemeinsamen Vergangenheit mit Son Goku erzählt und den Halbsaiyajin danach gebeten,

sich daran zurück erinnern, das Goku ein guter Mensch war, egal was auch immer geschehen mochte.


 

Man musste kein Namekianer sein, um einen Zusammenhang darin

zu erkennen.

Kein Wunder also, dass der Halbsaiyajin, beim lesen der Nachricht,

ohne viel Denkleistung hatte erkennen können, dass erstens, etwas zwischen den beiden Vollblutsaiyajin „lief“ und zweitens, dass Piccolo

von Vegeta und Son Goku, gewusst haben musste.

Ob nun ersteres oder letztes schlimmer war, wusste Piccolo noch nicht.


 

Doch schuldig fühlte der Namekianer sich nicht,

auch wenn er jeden Vorwurf Son Gohans, hinnehmen und ohne ein Wort des Widerstandes oder der Rechtfertigung, akzeptieren würde.

Dennoch, er hatte nicht das Recht gehabt, es Son Gohan zu erzählen und zudem fühlte sich Piccolo nach wie vor, sowohl Son Gohan,

als auch Son Goku gegenüber, als verpflichtet.

Weder wollte er seinen besten Freund, Son Goku, enttäuschen und bloßstellen,

noch wollte Piccolo Son Gohan, der wie sein eigener Sohn für ihn war,

anlügen.

Also hatte er das einzige getan, das für ihn, als eine annehmbare Lösung

am ehesten infrage kam.


 

Der Namekianer hatte Son Gohan gebeten, sich an jenes Gespräch,

welches sie kurz nach der Besprechung geführt hatten, zu erinnern.

Damit hatte Piccolo also weder Gokus Vertrauen missbraucht,

noch Son Gohans Gefühle verletzt.

Es war eine einfache Rechnung gewesen und hätte ohne diesen „Zwischenfall“ mit Chichi, wahrscheinlich auch problemlos funktioniert.


 

Aber selbst offensichtlich einfachste Rechnungen, können zu einem unvorhergesehenen Ergebnis führen, das dann derart kompliziert wird,

dass es die angebliche Einfachheit des Lösungsweges,

vollkommen wieder aufhebt.

Trotzdem empfand Piccolo keine Reue und ohne Reue,

gab es keine Schuld. Nicht wahr?...


 

<<...Es war die einzig richtige Lösung... >> Dachte Piccolo.


 

Doch im Moment beschäftigte den Namekianer noch etwas anderes.

Zum elften mal, las er nun den kleinen, handgeschriebenen Abschiedsbrief von

Chichi durch.

Und ebenfalls zum elften mal, sagte ihm sein Bauchgefühl,

sowie sein namekianischer Verstand, das an der Sache etwas nicht stimmen konnte.

Piccolo verengte die Augen und blickte abwesend,

auf einen gedachten Punkt an der Wand, gegenüber.

Der Namekianer wirkte, als ob er in sich selbst versinken würde,

um besser nachdenken zu können.


 

<<...Du und Vegeta.

Ihr habt einander verdient. Leb´ wohl.

Chichi...>> Wiederholte er in Gedanken.


 

Piccolos Augen, weiteten sich.

Zweifelnd und misstrauisch, schweifte sein Blick hinüber zu Chichi.

Kurz darauf, kräuselten sich seine Lippen abwertend nach oben,

während seine Augen kalt wurden.


 

<<...Wieso ist mir das nicht sofort aufgefallen?

Ich Idiot. Tja. Liegt wahrscheinlich am Alter,

oder an der dünnen Luft, hier oben...>>

Etwas, war äußerst seltsam an Chichis Selbstmordversuch und diesem

Abschiedsbrief.

Und das war Chichi selbst.

Dieselbe Frau, die dem Dämon Boo eine runter gehauen hatte und

den stärksten Krieger des Universums behandelte, wie einen etwas zurückgebliebenen Fünfjährigen, soll vorgehabt haben,

sich in den Tod zu stürzen?

Freiwillig?

Chichi!?

Nie. Im. Leben.

Chichi hätte zur Not noch ihre Zähne in den Rand des Palastes geschlagen,

um nicht herunterzufallen.

Zudem wusste sie, als Mutter von Son Gohan, Goten und Son Goku, dass mindestens einer von den Dreien spüren würde, dass etwas mit ihrem Ki nicht stimmt.

Nun ja. - Spätestens dann, wenn es verschwunden wäre.

Aber wie hat sie dann sichergestellt, dass jemand sie vorher rettet?

Wie hatte sie es fertig gebracht, dass Son Gohan zur rechten Zeit auftauchen würde?

Ha! Simpel.

Beinahe schon derart simpel, dass man ihr glatt Genialität

unterstellen könnte. Beinahe. Piccolo konnte sich ein leichtes Grinsen

nicht verkneifen.

Sie hat einfach nur gewartet, bis sie Son Gohan sehen oder

aber auch hören konnte und ist dann erst gesprungen.

So konnte Chichi sicher sein, dass sie auf jeden Fall gerettet werden würde.

<<...Was für ein Biest. Kami. Nicht einmal ich, hätte ihr so etwas zugetraut.

Dass die Gute einen am Zaun hat, wusste ich ja schon.

Aber diese linke Nummer hier, ist doch wirklich nicht zu fassen.

Was hat Son Goku da nur geheiratet?

Geht ja wohl völlig, an jeder Logik vorbei.

Und schon wieder weiß ich etwas, dass ich gar nicht wissen will.

Großartig. Einfach großartig...

Und ich habe mir doch tatsächlich eingebildet,

ich hätte meine Ruhe, wenn ich zu Dende in den Palast ziehe.

Nicht dass ich es nötig hätte, hier zu wohnen.

Aber ständig auf irgendeinem Felsen zu meditieren,

wird selbst für mich irgendwann langweilig.

Hätte ich allerdings gewusst, dass alles mit zwei herumvögelnden

Saiyajin, einem Kami, der es gerade mal fertig bringt, sich morgens alleine anzuziehen und einer völlig Durchgeknallten Irren,

die sich die Mutter meines Schützling schimpft endet,

dann wäre ich lieber auf meinem Felsen geblieben.

Kami, ja.

Denn so langweilig kann mir gar nicht werden,

als dass ich mir dieses Szenario hier dagegen, antun würde.

Und als wäre das noch nicht genug, wird auch noch die Erde bedroht,

unser aller Lieblings-choleriker läuft hier Amok und verpasst uns allen eine mittelschwere Herzattacke.

Nicht zu vergessen, ein völlig weggetretener Kibito und ein Son Goku,

der sich von Vegeta durchs Schlafzimmer jagen lässt, statt

dem neuen Feind ein neues Passbild zu verpassen.

...

Könnte ich Magengeschwüre bekommen,

ich hätte mindestens zehn davon.

Spätestens nach diesem Pseudosuizid, wäre mein zehntes fällig gewesen.

Chichi. Mein Gott. Ich hab nicht die geringste Vorstellung davon,

wie Goku darauf reagieren wird.

Von wegen „Leb wohl“. Pahaha! „ Bis gleich“ hätte doch wohl

weitaus mehr Sinn gemacht...>>


 

Bis gleich. ...Hahaha!“

,,Piccolo?“ Gohan sah zu dem Namekianer auf,

als hätte dieser gerade seinen Verstand verloren.

,,Was ist denn bitte so lustig?“ Fragte Son Gohan ernst und verärgert

und runzelte die Stirn.

Piccolo antwortete nicht auf die Frage und sah den Halbsaiyajin,

nur kurz an.

Dann drehte er sich in einer schwungvollen Bewegung um

und verharrte noch kurz in der Tür, um über seine Schulter hinweg,

Trunks, Son Goten und Gohan zu erklären,

dass er bald wieder da sein würde.


 

Die drei Halbsaiyajin, sahen ihm verwundert nach, als Piccolos Umhang sich aufwölbte, bevor er geräuschlos, die Tür hinter sich schloss.


 

,,Son Gohan?“ Sein kleiner Bruder, riss den Zweiunddreißigjährigen,

aus seinen Gedanken.

Gohans Kopf ruckte herum.

Son Goten erhob sich vom Boden und stand auf.

,,Wieso hat Mum, nur so etwas getan? Was bedeutet dieser Brief?

Ich verstehe das alles nicht. Ich...“ Son Goten sah seinen Bruder,

um eine Erklärung flehend an.

Dieser hatte jedoch seinen Blick zur Seite gesenkt und zog seine Unterlippe ein,

während er sich erschöpft mit einer Hand durch sein schwarzes,

kurzes Haar fuhr.

Piccolo hatte recht damit, dass Gohan über seinen Vater und Vegeta Bescheid wusste.

Allerdings war es jetzt Son Gohan, der sich entscheiden musste, ob er seinem kleinen Bruder erzählen wollte, was er selbst noch nicht richtig begriffen hatte,

oder aber, ob er ihn anlügen sollte.

Seinen Bruder. Anlügen.

Son Gohans Blick flackerte kurz auf und als seine Augen,

die seines Bruders trafen, senkte er seinen Blick schnell wieder.

Erneut fuhr Gohan sich durch sein Haar und für einen kurzen Moment,

schloss er seine Augen, um diese dann, schwerfällig wieder zu öffnen.


 

,,Gohan?“ Wiederholte Son Goten, mit einem leichten Zittern in der Stimme.

Trunks trat näher an seinen Freund heran.

,,Son Gohan, weißt du irgendetwas?“ Fragte der junge Prinz, zögerlich.


 

Der Halbsaiyajin, holte tief Luft. Dann lächelte er verhalten.

,,Nein. Außer dass alles wieder gut werden wird, weiß ich nichts.“

Son Gohan blickte an seinem Bruder und Trunks vorbei,

zu Chichi.

,,Vielleicht sollten wir sie eine Weile alleine lassen,

damit sie sich ausruhen kann.

Bulma hat ihr eine Beruhigungstablette gegeben und sie sagte, Mutter würde

unter vier Stunden, nicht aufwachen.

Im Moment kann niemand von uns etwas tun.“

,,Und Dad?! Wir müssen Dad sagen, was passiert-

,,Nein, Son Goten.“ Son Gohan schnitt ihm das Wort ab.

Als er die Verwirrung im Gesicht seines Bruders erkannte,

machte Son Gohan eine wegwerfende Handbewegung.

,,Dad schläft doch selbst noch.

Es ist nicht nötig ihn jetzt zu wecken.“

Son Goten schien von dieser Erklärung keineswegs überzeugt zu sein.

Der schwarzhaarige Halbsaiyajin, zog seine Augenbrauen zweifelnd

in die Stirn und kaute auf seiner Unterlippe.

,,Du...ähm- wir gehen später zu ihm, ja? Wenn er wieder fit ist,

wird Mum bestimmt auch wieder wach sein und alles ist dann

in bester Ordnung.“

,,Ja aber...“

,,Son Gohan hat recht.“

Milde lächelnd, sah Trunks zu Son Goten, als dieser ihn,

sichtlich verwirrt anblickte.

,,Wie wär´s denn mit etwas zu essen? Ich habe vorhin Meister Popo in der Küche herum wuseln gesehen. Hey, und es roch gar nicht mal schlecht.“

Trunks Lächeln wurde innerhalb des Bruchteils einer Sekunde, entwaffnend und Son Goten konnte nur noch zustimmend, nicken.


 

Trunks ließ Son Goten, vor sich durch die Tür gehen und als

Gohan aufstand, um ebenfalls das Zimmer zu verlassen, blieb Trunks plötzlich wieder stehen.

Trunks drehte sich zu So n Gohan um

und sah ihm eindringlich in die Augen.

Dann flüsterte er:


 

,,Ich weiß nicht, was sich hier abspielt und warum

du ihn angelogen hast. Aber es wird besser für dich sein,

dass es eine Lüge war, die ihn beschützten,

statt verletzen wird.“

Erstaunt musterte Son Gohan, den Jüngeren.

,,Sag´mal Trunks...

Drohst du mir etwa?“ Gohans Augenbraue, zog sich nach oben und

er erwiderte den festen Blick, des jungen Prinzen.

Trunks Mundwinkel hob sich selbstgefällig an.

Dann zuckte er mit den Achseln.

,,Nein. Alles was ich damit sagen will ist nur, dass es mir egal ist,

ob irgendjemand, oder sein eigener Bruder versucht ihm weh zu tun.

Denn ich werde es in keinem Fall, zulassen.“

Gohans Mund öffnete sich gerade,

als Son Gotens Stimme, auf dem Gang hallte.


 

,,Hey, Trunks!

Was ist, wenn du dich nicht beeilst, werde ich dir nichts übrig lassen.“

Der junge Prinz schien Son Gohan mit seinem Blick zu pfählen.

Dann drehte er sich lachend um und rief,

während er Son Goten entgegen ging:,, Na! Bei deinen Tischmarnieren und dem

Tempo, in dem du dir das Essen reinschaufelst, rechne ich

ohnehin damit, dass für mich nicht mehr viel übrig bleiben wird.“

Gotens Augen wurden riesig. Dann lachte er und antwortete:

,,Pah! Klar habe ich Marnieren und wenn du in Zeitlupe isst,

brauchst du dich nicht zu wundern, wenn ich alles aufesse, bevor´s schimmlig wird!“ Schmollend streckte er Trunks, die Zunge heraus.

,,Mag ja sein. Dafür brauche ich aber auch niemanden, der mich zwischen dem ersten und dem...3456 Gang, vorm Erstickungstod rettet,

weil ich alles auf einmal reingestopft habe.“ Trunks lachte herzlich

und stand nun direkt vor seinem besten Freund.

,,Son Goten kehrte ihm in einer Drehung, den Rücken zu.

,,Ach was? Wenn dir nicht passt, wie ich esse dann-

,,Jaaa?“ Trunks lavendelfarbener Haarschopf kam neben Son Gotens

Schulter zum Vorschein und der junge Prinz trug ein

herausforderndes Grinsen, auf seinen Lippen.

In ozeanblauen Augen, funkelte es hämisch, auf.

Goten warf einen beleidigten Blick aus den Augenwinkeln zu Trunks hinüber,

bevor er, mit erhobenem Zeigefinger, fortfuhr:

,,Dann wird derjenige eben ALLES alleine essen, der als erster bei

Meister Popo in der Küche ist!

Derjenige, der als zweiter kommt, muss warten und muss sich

dann, über die Reste hermachen.“


 

Bei der Hälfte des Satzes, war Son Goten bereits los gesprintet

und um zwei weitere Ecken gerauscht,

als Trunks ihm noch verdattert nachblickte. Trunks beeilte sich, Son Goten einzuholen.

Denn das Versprechen, das der jüngere Halbsaiyajin ihm nichts

überlassen würde, würde Son Goten auch ohne Probleme einhalten.

Lautes Lachen erfüllte die Gänge in Kamis Palast, bevor man eine Tür laut ins Schloss fallen hörte und Trunks und Son Gotens Stimmen

schließlich dahinter verstummten.


 

Gohan stand noch immer in der geöffneten Tür und sah dorthin,

wo sein Bruder und Trunks, gerade noch gestanden hatten.

Eine Weile schaffte Son Gohan es nicht,

seine Augen in eine andere Richtung zu lenken.

Doch dann erschien plötzlich ein warmes Lächeln auf seinen Gesichtszügen und er sah Richtung Eingang des Palastes, dorthin, wo das Licht strahlend und klar hinein fiel, um die Dunkelheit der Gänge zu Durchfluten.

 

<<...Son Goten kann froh sein, Trunks zu haben.

Mein kleiner Bruder scheint in guten Händen zu sein...>>


 

Gohan warf einen letzten, undefinierbaren Blick,

auf seine schlafende Mutter.

Dann, schloss er die Türe leise hinter sich zu und

lehnte sich, erschöpft mit seinem Rücken dagegen.

Gohans Kopf sank in seinen Nacken.

Dann schloss er die Augen.

In seinen Gedanken herrschte Chaos. Das Blut pochte in einem so schmerzenden Rhythmus gegen seine Schläfen, dass der Halbsaiyajin glaubte, dass jemand mit einem stumpfen Messer in seinen Gehirnwindungen, herumwühlen würde.


 

Natürlich, wäre Son Gohan jetzt am liebsten sofort zu seinem Vater

gegangen, um diesen zur Rede zur Stellen und dessen Gesichtsausdruck

zu sehen, sobald er erfuhr, dass seine eigene Frau sich wegen ihm hatte

umbringen wollen.

Gohan wollte Antworten.

Er hatte Antworten verdient!

Eine Begründung. Eine Rechtfertigung von seinem Vater.

Herrgott, irgendetwas damit er alle besser verstehen konnte und sich nicht so

dumm und verraten fühlen musste.


 

Aber, dann war da ja noch-

Vegeta.

Son Gohans Augen öffneten sich und sein Kinn hob sich wieder.

Düster fixierte er den Boden.

Gohans Hände ballten sich reflexartig, zu Fäusten.

Er biss die Zähne zusammen, als er die Wut in sich aufsteigen spürte,

wie eine Welle, die sich an einem Felsen empor bäumte.

Es war jene Art von Wut, die der Halbsaiyajin in dieser extremen Form,

bestehend aus brennender Eifersucht, gemischt mit Zorn und Egoismus,

noch nicht kennen gelernt hatte.

Aber Son Gohan konnte sich nicht dagegen wehren,

dass er sie jetzt kennen lernen sollte. Musste.

Hinter der Tür, an welcher sein Rücken lehnte, lag seine Mutter, die ihrem Leben noch vor einer guten halben Stunde, ein Ende hatte setzen wollen, und in seinem Kopf flirten hektische Bilder eines liebevollen, warmherzigen Vaters, der in den Armen eines Mannes lag, der unzählige Male beleidigt und immer wieder versucht hatte ihn umzubringen.


 

,,Hngrrrrr....“ Gohan wusste zunächst nicht, was genau dieses Gefühl in seinem Inneren war, oder was es mit ihm anstellte, aber sein Magen drehte sich um 180 Grad, ihm wurde leicht schwindelig und seine Sicht verschwamm,

während sein Puls, zu rasen begann. Er hielt sich schnell die Hand vor den Mund, weil er glaubte, kotzen zu müssen.

Wenn dieses Gefühl Wut sein sollte, dann bei Dende, wusste Son Gohan nun,

dass er in seinem ganzen Leben noch nie wirklich wütend gewesen war.

Dann schoss ein Gedanke, wie eine Offenbarung durch seinen Kopf.

Mit einem mal, verstand der Halbsaiyajin, weshalb Piccolo ihm das Versprechen abgenommen hatte, sich daran zu erinnern, wie rein das Herz seines

Vaters war und dass er niemandem absichtlich verletzen würde.

Oh Ja.

Son Gohan verstand es jetzt.

Und Piccolo hatte recht. Mehr als das.

Nicht sein Dad hatte Schuld an alle dem.

Nein.

Es war jemand anderes,

der hier sein schmutziges Spielchen, spielte.


 

,,Vegeta.“ Zischte Gohan, durch seine zusammengepressten Zähne, als

sich seine Augen verengten.

Mit einem seltsam apathischen Ausdruck in den Augen, ließ der

Halbsaiyajin sich an der Tür zum Zimmer seiner Mutter,

zu Boden sinken.

Teilnahmslos starrte er ins Leere vor sich.


 


 

Son Gohan, war gefährlich wenn er die Kontrolle verlor.

Es geschah zwar nur sehr selten, aber dieses unheilvolle Aufleuchten

in den Augen des Halbsaiyajin, war noch nie ein besonders

gutes Zeichen gewesen.

War Son Gokus Sohn wütend, tat man besser daran, sich selbst

und alles was einem lieb und teuer war, so schnell und so weit wie möglich,

außer Reichweite zu bringen.

Denn fühlte er sich, oder diejenigen bedroht, die er liebte, erwachte der

Saiyajin in Son Gohan.

Der Ouzaru in ihm.


 

Raddiz hatte damals weder seinem Instinkt, noch seinem Scouter getraut.

Ein Fehler.

Denn kurz darauf, durchbrach der erst Vierjährige Halbsaiyajin,

die Hülle der Raumkapsel, in welche er eingesperrt gewesen war

und rammte sich selbst, in Raddiz Magen,

um seinem Vater zu Hilfe zu eilen.


 

Kurz darauf, wurde Piccolo Zeuge von Son Gohans wahrer Kraft.

Der Namekianer wusste zwar, dass in dem Jungen ein wahrer Krieger

steckte und welche unglaublichen Kräfte in Son Gohan schliefen, aber mit einem derartigen Ausbruch der Energie des Kleinen,

hätte Piccolo niemals gerechnet.

Schnell begriff der Namekianer, dass er es mit einer Art von Macht zu tun hatte,

die sich nur dann als nützlich erweisen würde, wenn er Gohan beibrachte, sie

zu kontrollieren.


 

Denn was geschehen würde, wenn der Kleine dies nicht tat, hatte Piccolo schon

kurze Zeit nachdem er damit begonnen hatte, Son Gohan zu trainieren,

am eigenen

Leibe, feststellen müssen.

Er hatte die saiyanische Abstammung des Jungen unterschätzt.

Noch ein Fehler. Und weitaus schlimmer als der zuvor.

Gohan hatte eines Nachts einen Alptraum gehabt.

Er hatte in diesem versucht, seinen Vater zu beschützen, war

aber kläglich daran gescheitert und musste hilflos zusehen,

wie Son Goku, getötet worden war.


 

Als er aus diesem Traum erwachte war,

hatte die Zeit-Automatik der Raumkapsel, mit welcher

einst Son Goku vom Planeten

Vegeta sei auf die Erde geschickt worden war, einen künstlichen

Vollmond erzeugt, der dann am Himmel erschienen war.

10 000 Xenon.

Die Voraussetzung dafür, um sich in einen Ouzarou zu verwandeln.

Immer wieder klang damals in Son Gohans Ohr,

die mechanische Stimme des Boardcomputers, wieder:

Wach´auf und erfülle deine Bestimmung...

Wach´ auf und erfülle deine Bestimmung...

Wach auf...“


 

Piccolo hatte sein eigenes Training unterbrochen und war zu dem Jungen, geeilt.

Was er dann vorgefunden hatte, war nicht mehr Son Gohan gewesen.

Der Namekianer war erschrocken, als der Halbsaiyajin wie ein wildes, aggressives Tier, zwischen den Felsen hin und her gesprungen war.

Dann hatte der junge Halbsaiyajin, wie eine Raubkatze zum Sprung angesetzt und

rotglühende Augen, waren die letzte Warnung gewesen, bevor Piccolo

dann den Schmerz spürte.

Es hatte den Namekianer einiges an Kraft und Kombinationsgabe gekostet, um herauszufinden, weshalb Son Gohan, derart ausgerastet war.


 

Doch nachdem dieser sich in einen Ouzarou verwandelt und sich selbst und Piccolo instinktiv, in die Nähe der Raumkapsel getrieben hatte, erkannte der Namekianer das Problem und handelte sofort.

Der Minimond und die elektronische Stimme, die immer noch den längst vergessenen Befehl, welcher einst Son Goku gegolten hatte,

von innerhalb der verwitterten Raumkapsel hinunter betete, wurden zerstört.

Piccolo schnitt Son Gohans Saiyajinschwanz,

kurz danach ab. Es hätte ihn beinahe das eigene Leben gekostet,

aber dennoch hatte der Namekianer es geschafft, Son Gohan

davon abzuhalten, sich selbst und die Erde zu zerstören.

Der Namekianer war erleichtert darüber, dass ihn dieser Zwischenfall,

nur ein paar Nerven, statt einiger Körperteile, gekostet hatte.

Das nächste Beispiel, waren die Cellspiele.

Es war wie ein Schock und eine Offenbarung, zugleich gewesen.

Son Gohan hatte sich in einer Art Kampftrance befunden und Cell

gelehrt, was es bedeutete, Todesangst empfinden zu müssen.

Genauso wie der elfjährige Halbsaiyajin zum ersten Mal erfahren musste

was es hieß einen Kampf auf Leben und Tod zu führen, Hass und Schuld

gleichzeitig zu empfinden und bis zum bitteren Ende durchzuhalten.


 

Im Kampf gegen Boo hatte Son Gohan,

erneut eine folgenschwere Verwandlung durchgemacht.

Als Gohan vom Planeten der Kaioshin zurückgekehrt, und gerade noch rechtzeitig gekommen war, um Son Goten, Trunks und Piccolo zu beschützen,

wusste sogar der Namekianer im ersten Augenblick nicht, dass es sich um Son Gohan gehandelt hatte und nicht um Son Goku.


 


 

Blickte man nun auf Son Gohans Leben zurück,

ließ sich eine Sache unumstößlich, feststellen.

Jeder einzelne seiner Ausbrüche, hatte in gewisser Weise, auch

immer etwas mit Goku und Son Gohans Angst, um seinen Vater zu tun.

Mal mehr und mal weniger deutlich, erkennbar.

Auch wenn es Gohan selbst nicht bewusst sein mochte,

weil er erst gar nicht dazu bereit war darüber nachzudenken, so kannte

der Halbsaiyajin keine Gnade, wenn es um Son Goku, ging.

Son Gohan empfand zwar denselben Beschützerinstinkt für seine kleine Familie,

seinen Bruder und seine Mutter, aber wenn es um seinen Vater ging, war

Gohan gnadenlos in jeder Hinsicht.


 

Die sieben Jahre, die sein Vater, nachdem er sich im Kampf gegen Cell geopfert hatte, im Jenseits gewesen war, ließen das Gefühl in Son Gohan, seinen Vater beschützen zu müssen, nur noch wachsen.

Ebenso wie der Glaube daran, Schuld, an dessen Tod gewesen zu sein.

Nun.

Natürlich war Son Gohan nicht unbedingt auf den ersten Blick jemand,

der aggressiv oder sogar gefährlich zu sein schien.

Allerdings konnte man dasselbe auch von Vegeta, Son Goku selbst, Trunks

oder auch Son Goten, behaupten.

Dennoch. Sie alle waren Saiyajin und stammten

von der mächtigsten Kriegerrasse ab, die jemals das Licht des

Universums erblickt hatte.

Der Ouzarou lag ihnen allen im Blut, ob sie es wollten, oder nicht.

Gohan allerdings neigte, und um es deutlich zu sagen dank Chichi dazu,

sich auf eine Art schuldig dafür zu fühlen, ein Saiyajin zu sein.

Mal mehr, mal weniger.

Seine Mutter hatte ihm so unendlich oft eingebläut, dass er lernen musste,

damit etwas anständigeres aus ihm werden würde, als sein Vater, dass Son Gohan irgendwann das Gefühl gehabt hatte, dass er nichts mehr zu Stande bringen würde.

Ein Kämpfer, wie Goku und die anderen zu sein, war hingegen eine Art Befreiung für den jungen Halbsaiyajin.

Er kämpfte und bei Kami, Son Gohan war schon von Geburt an, ein

Naturtalent gewesen.

Als dann die Jahre, wie im Flug vergangen waren und Son Gohan nach Boo

ein ruhiges Leben hätte führen können, war es alles andere gewesen, als

das Leben welches er hatte führen wollen.


 

Son Gohan heiratete eine Frau die er mochte, aber nicht liebte.

Er bekam eine Tochter, die er liebte, aber nicht gewollt hatte.

Gohan trug eine Brille die er nicht brauchte und lebte ein Leben,

das schon lange nicht mehr das Seine, war.


 

Videl war nicht dumm. Bei Kami, sie war es nie gewesen.

Die Scheidung war nichts weiter, als eine Art Eingeständnis gewesen,

welches der Halbsaiyajin, solange und so gut er konnte,

verdrängt hatte.

Beide waren danach glücklicher.

Zunächst.

Son Gohan spürte immer noch, dass es in seinem

Innersten noch sehr viel mehr gab, dass befreit werden wollte.

Allerdings wusste er, dass er zu viel riskieren und zu viel verlieren würde,

wenn er seinen Job hinschmeißen und so leben würde,

wie er wollte.


 

<<...Normale Menschen haben ein Haus Son Gohan,

sie fahren ein Auto und gehen jeden Tag arbeiten.

Hast du deine Hausaufgaben gemacht Son Gohan?

Du musst lernen!

Du gehst nirgendwohin!

Ich verbiete dir, diesen Piccolo zu treffen,

er hat einen schlechten Einfluss auf dich!

Was soll nur aus dir werden, Son Gohan?!

Willst du etwa enden, wie dein Vater?!...>>

Die Stimme seiner Mutter klang heute noch gelegentlich in

Son Gohans Kopf wieder, wie ein

nicht enden wollendes, Gebet.


 

Son Gohan war seid seiner Hochzeit und seitdem er den, mehr als nur gut bezahlten, Proffessorenstuhl in der Orange Star Universität, der Östlichen Hauptstadt angenommen hatte, immer jemand andersl, jedoch nie er selbst gewesen.

Son Gohan, war Pans Vater.

Er war Videls Ex-Ehemann und Freund. Gohan war der Hochschulprofessor, der einen schlechten Modegeschmack hatte und ein wenig kurzsichtig war.

Son Gohan war der brave Sohn seiner Mutter

und der Bruder, von Son Goten.

Er war Son Gokus Sohn und fühlte sich noch heute so,

als wäre er eine große Enttäuschung für seinen Vater.

Denn aus ihm war ohne, dass er es hätte bemerken und verhindern können,

einer jener angestaubten und immer leicht verwirrt wirkenden Bürohengste geworden, die mit dem was er sein wollte in etwa soviel gemeinsam hatte,

wie Himmel und Hölle.


 

Gohan sehnte sich schmerzlich oft, nach jenen Zeiten zurück, in denen

er morgens von der Sonne geweckt worden war, statt von dem elektronischen Piepgeräusch seines widerlichen Digitalweckers, der ihn um halb sechs in scharlachroter Schrift, einen neuen Arbeitstag anzeigte.

Damals war alles noch anders. Damals war Son Gohan noch frei gewesen.


 

Der Geruch, frisch gebackener Brötchen und heißem Tee,

der von unten aus der Küche zu ihm hinauf gestiegen war, um ihn daran zu erinnern, welchen Hunger er schon kurz nach dem Aufwachen verspürt hatte.

Die reine Luft, erfüllt von Sommerregen, gemischt mit grünem Gras,

welche durch einen Windhauch zu ihm ins Zimmer getragen worden war,

wie das Leben selbst.

Das Gefühl der Kühle, eines moosbedeckten Waldbodens,

unter seinen Füßen, wenn Son Gohan durch sein Fenster nach

draußen gesprungen war, um ein erfrischendes Bad,

vor dem Frühstück zu nehmen.


 

Meistens hatte dort schon sein Vater gewartet,

der noch früher aufgestanden war als Son Gohan, und beim ersten Strahl der aufgehenden Sonne, sein erstes Training an diesem Tag,

bereits beendet hatte und sich am nahegelegenen See erfischen wollte.


 

Es war dieses unbeschwerte Gefühl und dieser Frieden,

mit dem Son Gohan für sein Leben in der Stadt,

hatte bezahlen müssen.

Doch es verging kein Tag, an welchem er nicht ohne zu zögern,

all das Geld das er verdiente, all die Auszeichnungen für seine hervorragenden Arbeiten, für nur einen einzigen solchen Morgen, eingetauscht hätte.

Nur für einen Tag, wollte Son Gohan wieder von der Sonne geweckt werden und

das Lachen seines Vaters hören, der bereits draußen war und sich wie ein kleines Kind, einfach nur über sich selbst und die Welt in welcher er lebte,

gefreut hatte.

Sein Vater hatte sich nicht verändert.

Kami. Nicht einmal äußerlich!

Fremde hielten ihn und Son Gohan für Brüder und es kam

nicht selten vor, dass die Leute Gohan für den Älteren hielten...


 

Das war allerdings nicht verwunderlich.

Verglich man beide, so sah man in Son Gohan einen Mann in einem Anzug, mit einer kantigen, schwarz-gerahmten Brille und einer Haltung,

als würde er die Last der Welt auf seinen Schultern tragen und

wäre daran kläglich gescheitert.

Dadurch, dass Gohan sich ständig im Universitätsgebäude aufhielt,

besaß der Halbsaiyajin einen sehr blassen,

beinahe kränklich wirkenden Teint.

Seine Haare waren mit Gel durchkämmt,

damit sie nicht mehr derart drastisch in die Höhe ragten,

wie sie es ohne dererlei Hilfsmittel getan hätten.

Son Gohan hatte sehr oft dunkle Ränder und kleine Fältchen

unter den Augen, die ihn müde und schwach wirken ließen.

Gohans geistiges Alter lag ungefähr bei achtzig Jahren und genau das,

sah man dem erst Dreiunddreißigjährigen Halbsaiyajin,

auch an.

Son Goku hingegen...

Der Vollblutsaiyajin erschien äußerlich nicht älter als zwanzig,

bis fünfundzwanzig Jahre alt zu sein.

Sein Körper war unbestritten, der eines, wie aus weißen Marmor

gemeißelten Adonis, den man unbedingt berühren wollte, wenn

er an einem vorüberschritt.

Goku hatte alabasterfarbene, weiche Haut,

ohne auch nur ein sichtbares Fältchen im Gesicht.

Er hielt sich mehr in der frischen Natur auf, als sonst jemand.

Im Sommer und seid ein paar Jahren auch schon seid dem

Frühling, schlief er sogar im Freien.

Dennoch wurde der Unterklassesaiyajin, nie wirklich braun,

sondern bekam lediglich ein wenig gesunde Farbe.

Goku hatte dichtes, schwarzes Haar,

das von Zufall, Windrichtung und Wetter frisiert wurde, aber ihm dennoch einen unglaublichen Charme verlieh.

Kam man in seine Nähe, atmete man einen Duft ein,

der all das in sich trug, was Son Goku widerspiegelte.

Äußerlich und innerlich mit einer natürlichen Schönheit gesegnet,

die absolut jeden in die Knie zwingen konnte,

wenn Goku es gewollt hätte. Was er nicht tat.

Wenn er lachte, strahlte alles an ihm und in ihm.

Natürlich konnte man sich versuchen sich gegen sein ansteckendes Lächeln zu wehren, aber großartige Chancen dazu, ließ er einem nicht.


 

Son Gokus geistiges Alter war hingegen völlig unbestimmt.

Es war weitab von jeder existierenden Rechnung.

Dieses wechselte bei ihm ja schließlich auch beinahe, täglich.

Kurz gesagt, es ließ sich einfach nicht einschätzen und wer je geglaubt hatte,

Son Goku durchweg einschätzen zu können, der wurde schnell

eines besseren belehrt.


 

Manchmal glaubte man, man habe es bei ihm mit einem Fünfjährigen zu tun, der sich einfach die Sachen vom Leib riss und ohne sich auch nur im geringsten, an eventuellen Zuschauern zu stören, mit einer gekonnten Arschbombe, in einen See verabschiedete nur um kurz darauf, strahlend wie die Sonne selbst,

wieder aus dem Wasser aufzutauchen.

Tischmarnieren, waren für Son Goku eine Art seltene Krankheit,

oder vielleicht auch irgendetwas ausländisches zu Essen,

das er noch nicht probiert hatte.

Neben „guten Benehmen“ konnte man jedenfalls nicht erwarten ein Bild des Unterklassesaiyajin vorzufinden, wenn man im Lexikon nachschlug.


 

Nun ja und was das Essen anging, hatte Chichi schon des öfteren große Probleme

damit gehabt, Son Goku überhaupt satt zu kriegen.

Entweder bestand sein Körperinneres nur aus einem riesengroßen

Magen und alle anderen Organe hatten gerade noch so, ein kleines, warmes Plätzchen in ihm ergattern können, oder er war einfach nur das verfressenste Wesen im ganzen Universum.

Letzteres war am wahrscheinlichsten.

Denn Son Gokus immenser Hunger, hatte auch schon nichts mehr damit zu tun,

dass er ein Saiyajin war.


 

Vegeta konnte beispielsweise auch unglaubliche Massen

in kürzester Zeit verschlingen.

Jedoch kam er auch dann nicht annähernd, an die Menge heran,

welche Son Goku in Hochform, verdrücken konnte.

Trunks, Gohan und Son Goten standen auf der Liste der „guten Esser“, direkt hinter Vegeta, wobei Son Goten ungefähr gleich viel aß,

wie der Prinz.

Son Goku allerdings konnte immer, alles und in maßlosen Massen essen,

bis er sich kaum mehr von der Stelle rühren konnte.

Sein Magen schien sogar so etwas, wie eine Art Dragonradar zu sein.

Bulma hatte diese Bemerkung einmal gemacht.

Denn sobald der Unterklassesaiyajin Essen roch, es sah,

oder auch nur hörte, wie jemand davon sprach, begann sein Magen sofort damit,

laute rumohrende Geräusche, von sich zu geben.

Seid dem Tag, an dem Son Goku seinen Saiyajinschwanz wieder hatte,

konnte man dann Zeuge davon werden, dass der Unterklassesaiyajin sogar noch extremer deutlich machen konnte, wann und wie viel Hunger er hatte.

Es war in ungeduldiges, kurz- schwüngiges hin und her wippen,

wie bei einem Menschen, der nervös ist, oder auf irgendetwas warten muss,

seine Finger abwechselnd auf die Tischplatte trommeln lässt.

Genauso war es bei Son Goku.

Und wer schon mal unerwartet, einen Saiyajinschwanz

quer durchs Gesicht gefegt bekommen hat, dankt Kami dafür, dass

es auf der Erde nur einen Einzigen gibt, der einen Saiyajinschwanz

und gleichzeitig einen Magen ohne Loch und Boden, hat.

Im Gegensatz zu Son Gohan, der meistens beherrscht war und darauf achtete,

wie andere von ihm dachten und wie sie ihn sahen, interessierte dies alles

seinen Vater nicht.


 

Goku lebte sein leben.

Son Gohan schien sein eigenes mittlerweile, sogar schon zu bemitleiden.

Der Halbsaiyajin, hatte genau das getan, was jeder von ihm erwartet hatte.

Er hatte einen angesehenen Job, Nachwuchs und lebte unauffällig, ohne

jemanden zu stören, oder gegen sich aufzubringen.

Aber... war das alles, was er wollte?

War es dieses Leben gewesen, auf dass er sich als

Kind so unglaublich gefreut hatte? Erwachsen werden und

das tun, was man als Kind und Jugendlicher nie gedurft hat.


 

Alles war so schnell vorbei gewesen und je erwachsener

Son Gohan wurde, umso mehr verblassten die Farben seiner Träume, bis sie schließlich irgendwann ganz verschwunden waren,

ohne dass er es bemerkt hatte.

Natürlich. Es ging im gut. Son Gohan hatte alles.

Alles, bis auf das, wonach er sich im tiefsten seiner Seele

sehnte und wonach das Kind in ihm immer dann schrie,

wenn er in Stapeln von Akten versank, oder auf dem Nachhauseweg

in der Stadt im Stau steckte und die Fenster wegen der Abgase,

lieber geschlossen ließ.

Gohan wusste nicht, wann er sich für diese Art zu leben entschieden hatte, aber

es war ihm mittlerweile klar geworden,

dass es die falsche Entscheidung gewesen war.

Denn jedes mal, wenn ihm jemand sagte, wie gut er aussähe,

wie man seinen Erfolg doch bewundere und wie beeindruckend

doch sein Haus war, fühlte der Halbsaiyajin einen

tiefen Schnitt in seinem Herzen, der rasierklingenscharf,

bis hin zu seiner Hoffnung zog, die er immer mehr verlor.


 

Vorhin hatte er den anderen noch Mut gemacht und ihnen gesagt,

dass sie nie die Hoffnung aufgeben dürften. Jetzt kam er sich so klein und lächerlich vor, das Wort „Hoffnung“ auch nur in den Mund

genommen zu haben.

Er wollte anderen Mut machen, den er nicht einmal selbst hatte?

Oh wie lange und wie faszinierend glaubhaft,

hatte er sich selbst belogen.

Tag für Tag.


 

<<...Ich lebe das Leben eines mir völlig Fremden.

Niemand kennt mich. Niemand

kennt mich, wie ich wirklich bin, bis auf...>>


 

Son Goku.


 

Sie waren mit der Zeit und während Son Gohans Erwachsen werden,

in derart verschiedene Richtungen abgedriftet worden,

dass sie sich gegenseitig nur dann wiederfinden konnten,

wenn beide gemeinsam, die Zeit zum Stillstand brachten.

Es waren Momente, in welchen sie als Vater und Sohn,

die Welt auf jene Tage zurückdrehten, an welchen Son Goku schon früh morgens trainierte und Son Gohan, gar nicht schnell genug aus dem Bett kommen konnte,

um den Tag zu beginnen.


 

Einmal im Monat nahm Gohan sich einen Tag frei und

ging mit seinem Vater Angeln, trainieren,

oder lag irgendwo Seite an Seite mit ihm und kostete das Gefühl für einen Tag er selbst sein zu können, so lange und erschöpfend aus, wie es nur eben ging.

Diese Augenblicke waren so selten und so unermesslich kostbar für Son Gohan geworden, dass er sie mit allen Mitteln verteidigen und niemals jemandem gestatten

würde, ihm diese Momente, jemals wieder wegzunehmen.


 

Schon gar nicht Vegeta!

Er hatte seinen Vater nicht verdient.

Nein.

Nicht einmal annähernd.

Der Prinz durfte ihm Son Goku nicht nehmen.

Niemals.


 

...


 

Son Gohan stand auf und starrte auf seine Hände.

Dann warf er einen apathischen Blick über seine Schulter und

sah eine Weile auf die geschlossene Tür,

welche zum Zimmer seiner Mutter führte.

Kurz darauf, wählte Son Gohan ziellos eine Richtung und folgte dem Gang.


 


 


 

Kibitos Sicht:


 

<<...Was ist passiert?

Wo bin ich?

Oh Kami, mein Kopf....

Scheiße.

Mein Kopf scheint etwas abbekommen zu haben...Glaub´ ich...

Ich habe keinen blassen Schimmer, wieso ich jetzt auf dem Rücken liege,

mich keinen verdammten Zentimeter mehr bewegen kann und

mein eigenes Blut schmecke...

Hmm.

Merkwürdige Vorstellung, dass jeder früher oder später, im Laufe seines Lebens

weiß, wie sein Blut schmeckt.

Sehen kann ich auch nichts.

Mist.

Ich spüre meinen Körper zwar noch, aber bei diesen höllischen Schmerzen,

wäre mir das Gegenteil, eigentlich lieber.

Sehr viel lieber.

Vielleicht ist es aber gar nicht so schlecht,

dass ich nichts sehen kann?

Denn wenn ich so aussehe, wie ich mich gerade fühle, dann...

Kami, diese Kopfschmerzen machen mich langsam aber sicher wahnsinnig.

Die Temperatur hier, lässt auch ziemlich zu wünschen übrig.

Nicht dass ich weiß, wo ich mich jetzt gerade befinde,

aber eine Klimaanlage gibt es hier definitiv nicht.

Wenn das so weiter geht, werde ich noch an einem Hitzschlag krepieren,

bevor mich meine Verletzungen, zu Enma schicken.

Tja, aber der hätte wahrscheinlich wenigstens eine Klimaanlage.

Hahahah-

!?!

WHOA?!

UGH.... AAAAhhh hhhhh....hhhh ...rgh.

Aua....

...

Das hätten wir dann auch geklärt.

Memo an mich: Wenn man nicht weiß, wie schwer und wo man verletzt ist,

sollte man sich vorsichtshalber mit ruckartigen Bewegungen,

zurückhalten.

PS: Auf GAR KEINEN FALL sollte man lachen.

Das sollte ich mir für das nächste mal merken.

Falls ich das hier überhaupt überlebe, versteht sich.

Kami sei Dank bin ich ein Optimist, sonst wurde ich mir jetzt

ernsthafte Sorgen um mich machen.

Aber was solls.

Mich wird schon bald jemand hier raus holen.

Da bin ich mir sicher.


 

...


 

Acht Stunden später:


 

...


 

Ich muss pinkeln.

Dringend.

Dringeeeeend.

Wie peinlich.

Ich komme nicht mal mehr an

meine eigene Hose ran.

Obwohl...Na ja, dass ich pinkeln muss, ist ja

irgendwie beruhigend.

Gut zu wissen, dass da unten wenigstens noch alles in Ordnung

zu sein scheint.

Ja. Wenigstens das.

Ugggggh. Wo wir gerade davon

sprechen.

Ich kann nicht mehr. Kami, ich kann einfach-

Oh nein....

...

Das war´s.

Wenn es jetzt noch jemand wagen sollte mich zu retten,

werde ich trotzdem sterben.

Vor Scham.

Ähm...was zum...?!

Oh Freude.

Knabbern mich jetzt schon irgendwelche Viecher an,

oder was rennt da gerade über mein Gesicht?

Whuäh?

Igitt!

,,Grrrr. Na warte du kleines, haariges...

Wo zur Hölle bist du!?“

<<...Ja. Tolle Idee. Droh´ dem Ding ruhig weiter, Kibito.

Wahrscheinlich lacht sich das Vieh gerade kaputt,

falls es einen Mund oder so was haben sollte.

Du hast nichts, womit du dem Ding noch drohen könntest.

Mal ehrlich, Kibito.

Du siehst nichts, du kannst kein Wort sagen und du hast

dir gerade in die Hose gepinkelt.

Kein noch so Hirn und-verstandloses

Insekt, hätte vor jemandem wie dir, Angst.

Moment. Hey. Das stimmt so nicht ganz.

Ich habe doch gerade etwas

,,...gesagt!?“


 

...


 

,,HIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEE!!!

HILFEEEEEEEEEEEEE!!!

ICH BIN ... ähm...

HIER!!! ...Wo immer das auch sein mag.

HILFEEEEEEEEE!!! -


Hier geht es weiter...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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