Teil 12


 

Die Furcht des Prinzen


 


 


 

Am See


 


 

Goku atmete tief aus und ließ sich mit ausgebreiteten Armen nach hinten

plumpsen.

Kurze Zeit später, sah er Vegetas prüfend blickende Augen über sich,

als der Prinz sich über ihn beugte.


 

<<...Gegen die Sonne gesehen, sieht er aus wie ein Engel...>>

Dachte Son Goku und musste Grinsen, weil er noch nie in seinem Leben etwas dermaßen kitschiges, gedacht hatte.

Aber, es war die Wahrheit.

Sein kleiner, manchmal etwas cholerischer Engel,

der kein Stofftier, sondern einen ekligen Schrumpfkopf zum Knuddeln,

zu Hause hatte.


 

Der Unterklassesaiyajin, war gerade in Vegetas dunkle Augen eingetaucht,

als Son Goku lauthals zu lachen begann.


 

?


 

Statt zu fragen, was das nun wieder zu bedeuten hatte,

hob sich Vegetas Mundwinkel zu einem angedeuten Lächeln an,

während er dabei zusah, wie Goku gerade Lachtränchen begannen,

aus den Augen kullerten.

Vegeta saß währenddessen einfach nur still da und beobachtete ihn,

mit einem friedlichen Blick.

Es dauerte eine noch ein wenig, bis Goku sich wieder beruhigt hatte.

Dann ließ Vegeta sich seitlich neben Son Goku ins Gras sinken und stützte sein Kinn auf die Hand.


 

,,Tut mir Leid Vegeta."

Der Prinz hob leicht die Augenbrauen.

,,Was tut dir Leid?"

,,Na ja, ich äh...

Auch wenn du mir das nicht glauben wirst, aber das alles hier war mal als ein-

<<...Wie nennt Chichi das?...>>

,,Romantischer Tag, geplant. Ja."


 

Goku räusperte sich und wurde leicht rot.

Hatte er gerade romantisch gesagt?

Chichi hatte völlig recht gehabt, als sie ihm an ihrem Geburtstag

vorgeworfen hatte, dass er gar nicht wüsste,

was das Wort bedeuten würde und er von Romantik soviel Ahnung hatte,

wie der Fisch, den er ihr zu ihrem Dreißigsten geschenkt hatte.

Goku lächelte schief, als er sich daran erinnerte.

Aber, dass der Fisch nicht geschmeckt hätte,

konnte man nicht behaupten und-


 

Vegeta strich sanft durch Gokus ebenholzfarbenes Haar,

schloss kurz die Augen und schmunzelte leicht.


 

,,Kakarott, du brabbelst."

,, Hm? I-ich brabbel?"

,,Ja. Fische oder so. Frag´ mich nicht."

,,Oh. ...Mist. Spätestens jetzt muss er denken,

dass ich den totalen Vollhau habe. Verdammt."

,,Das denke ich nicht, das weiß ich, Baka.

Und ganz nebenbei gesagt, nicht erst seid heute..."


 

Vegeta ließ eine Haarsträhne, durch seine Finger fahren und

sein Blick schien nun auf Gokus Mund zu haften.

Das Gesicht des Unterklassesaiyajin verzog sich,

als hätte er auf eine saure Zitrone gebissen.


 

,,Hab ich laut gesagt, hm?"

,,Allerdings."


 

Vegeta senkte den Kopf, bis seine Lippen, beinahe die Son Gokus berührten.

Kurz davor, hielt er inne und sah ihm in die Augen.

Dann grinste er.


 

,,Scheiß auf Romantik." Flüsterte Vegeta, bevor er seine Augen

schloss und Son Goku kurz darauf, die weichen Lippen des Prinzen,

auf den seinen, spürte.


 

,,...Vegeta, warte. "

Es war nicht besonders leicht, zwischen den forscher werdenden Lippen, des Prinzen, etwas sagen zu können.

Doch es musste sein.

Goku musste noch etwas wissen,

bevor sie ins heilige Reich der Kaiohshin flogen und wenn er es jetzt nicht herausfinden würde, würde er es wahrscheinlich gar nicht mehr tun...


 


 

Der Unterklassesaiyajin wusste jedoch jetzt noch nicht, welche tiefe Bedeutung und Veränderung, das darauf folgende Gespräch, für die beiden letzten ihrer Rasse, haben würde...


 

...


 

Vegeta sah auf.

Goku umschmiegte mit seiner Hand Vegetas Wange und hob,

dessen Gesicht leicht an.

Der Prinz runzelte zweifelnd die Stirn.

,,Was ist los?"


 

Der Unterklassesaiyajin, strich Vegeta vorsichtig über die halb

geöffneten Lippen, während er seine,

bewundernd zusammen presste.


 

,,Du misstraust mir immer noch, richtig?"


 

Zunächst sah der Prinz, Son Goku nur fragend an.

Dann stützte Vegeta sich mit seiner Hand neben Gokus Kopf ab,

erhob sich leicht und zog belustigt, die Augenbraue hoch.


 

,,Nun. Wenn nicht dir, wem dann, Kakarott?" Scherzte er.

,,Nein, hör auf- Ich meine das ernst." Goku,

stützte sich auf seine Ellenbogen.


 

,,...Baka."

,,Warum?"

,,Weil du völligen Schwachsinn redest, deshalb."


 

Vegeta setzte sich auf und kehrte Goku, den Rücken zu.

Goku seufzte und ließ sich wieder rücklings ins Gas plumpsen.

Er verschränkte die Hände hinter dem Kopf und sah in den blauen Himmel über sich.


 

...


 

,,Du hast Angst, mich zu verlieren, richtig?"

Fragte Goku, in einem Ton, als würde er gerade ein Pizza bestellen.

Vegetas Kopf ruckte herum und sein überraschter Blick,

verwandelte sich schlagartig in Wut.

Der Prinz sprang auf und ballte seine Hände, zu Fäusten.

Er ging zum Seeufer hinüber und schwang dann plötzlich,

wieder herum.


 

,,DU HAST DOCH WOHL NE GANZ SCHWERE VOLLHACKE,

KAKAROTT!

BILDEST DU DIR EIN, DASS ICH OHNE DICH NICHT MEHR

LEBEN KANN, ODER WAS?!

HIER IST EINE KLEINE INFO FÜR DICH:

ICH BIN IMMER NOCH DER PRINZ DER SAIYAJIN UND ICH-


 

Vegeta stockte und seine Stimme brach.


 

Son Goku hatte sich aufgesetzt und verbarg sein Gesicht, in seinen

Handflächen.

Sein nachtschwarzes Haar fiel ihm Strähnenweise ins Gesicht und

verdeckte seine Augen.


 

Der Prinz rührte sich nicht.

Aber er spürte, wie eine kribbelnde Nervosität seinen Körper durchfuhr.

Als Son Goku seinen Kopf wieder hob und Vegeta

seltsam gezwungen anlächelte, wurde die Nervosität des Prinzen,

zu einem beißenden Gefühl der Hilflosigkeit.


 

,,Weißt du, vielleicht bin ich derjenige der Angst, Vegeta..."

Begann Son Goku leise.


 

Der Prinz zog die Augenbrauen tief in die Stirn und blickte zu Boden.

Verdammt, was sollte das jetzt ?!


 

,,Es war früher, irgendwie alles einfacher gewesen und jetzt-

Weißt du, ich weiß nicht wieso und ich hatte noch nie so ein

komisches Gefühl, vor einem Kampf...

Aber ich glaube, wenn man sich vorstellt, wie schlimm es sein wird,

wenn alles schief geht, ist das wohl so was wie Angst, oder?"


 

,,Ich-" Vegeta, biss sich auf die Lippen und blickte starr zu Boden.


 

Kakarott hatte Angst?!

Ja verdammt, wovor denn?!

Er war doch hier der Super Saiyajin der vierten Stufe. Er war derjenige, der noch seinen Saiyajinschwanz hatte!

Es war Son Goku, der sich nicht dauernd idiotische Gedanken darüber machen

musste, dass es da noch einen ausseridischen Dreckssack gab,

von dem Vegeta genau wusste, dass zwischen ihm und Kakarott

irgendetwas gelaufen war und dieses ,,irgendetwas" dem Prinzen

genau die Nerven zerfetzte, die er sowieso noch nie gehabt hatte!


 

,,Blödsinn, das ist keine Angst."

Vegeta hatte es geschafft, dass seine Stimme nicht zitterte. Jedenfalls nicht auffällig.


 

,,Hmhmm." Goku ließ den Kopf wieder sinken.


 

,,Siehst du, ich habe recht. Du misstraust mir.

Du misstraust mir, weil du mir nicht sagst, was du denkst und weil du ständig glaubst, dass ich wieder abhauen würde...ist doch so, oder nicht?"

Goku sah zur Seite, riss einen Grashalm ab und betrachtete diesen, ernst.


 

,,Über so einen Mist werde ich gar nicht erst mit dir reden.

Was soll das ganze eigentlich, Kakarott?!"

Der Prinz wandte sich ab.

Wenn Goku schon so einen Mist verzapfte,

musste er nicht auch noch dessen besorgtes Gesicht sehen.

Und dann wieder dieser Blickdes jüngeren Saiyajin...

Vegeta schluckte schwer.

Er starrte auf den See, fest entschlossen den Unterklassesaiyajin,

nicht anzusehen.


 

,,Ich habe das gemerkt, als ich nachts mit dem Essen wieder zu dir gekommen

bin.

Du dachtest doch, ich hätte mich aus dem Staub gemacht, oder?

Und dann vorhin, die Sache mit der Tasche..."


 

,,..." Vegetas Augen weiteten sich, aber er schwieg.

Unbewegt stand er am Ufer, verschränkte die Arme

und sog tief die klare Luft ein.


 

,,Weißt du, dass ich immer irgendwie eifersüchtig auf Trunks und Bulma gewesen bin?" Fragte Son Goku plötzlich, mit gespielt fröhlicher Stimme.

,,...Bescheuert, oder?"


 

Vegetas Augen wurden größer und seine Wangen färbten sich tief rot.

Er konzentrierte sich auf seine Stimme, aber es funktionierte einfach nicht.


 

,,W-was für ein Stuss....

Hör jetzt endlich auf, Kakarott. Gespräch beendet."


 

<<...Verdammt! Ein verwirrtes Weib hätte standhafter geklungen...>>

Vegeta presste die Finger seiner Faust, fester zusammen.


 

Goku hatte dem Prinzen etwas zu sagen und wie immer tat er es auch,

weil es ihm gerade richtig erschien.


 

,,Na ja, vielleicht war es auch Neid, oder beides.

Ich weiß nicht genau.

Ähm, da ist noch etwas.-

Es tut mir Leid, dass ich nicht viel über meinen eigenen Heimatplaneten weiß.

Aber ich weiß, wie wichtig dir das ist und ich habe auch nicht vergessen, wer du bist und dass du höher stehst als ich und-"


 


 

FINAAAAAAAAAAAAL


 

,,?!“


 

FLAAAAAAAAAAAAAASH!!!


 

Goku riss die Augen auf und konnte sich im letzten Moment,

noch weg teleportieren.

Völlig entgeistert, starrte der Unterklassesaiyajin Vegeta an.


 

,,Vegeta, was zum...?!"


 


 

,,...EGOISTISCHER BASTARD!!

WIESO SAGST DU MIR DAS AUSGERECHNET JETZT?!

WAS FÄLLT DIR EIN, ZU SCHWÄCHELN UN D SO ZU REDEN,

ALS OB WIR BALD DRAUF GEHEN WÜRDEN?!?

DENKST DU ICH BLICK NICHT, WAS DU DA GERADE ABZIEHST?!

DU GLAUBST, DASS WIR ES NICHT SCHAFFEN KÖNNTEN,

NICHT WAHR ?!?

DESHALB WILLST DU MIR SCHNELL NOCH ALLES SAGEN, WAS IN DEINEM DÄMLICHEN BAKASCHÄDEL VOR SICH GEHT!

ABER SO LÄUFT DAS NICHT, KAKAROTT!

ICH DENK JA GAR NICHT DRAN, MIR DIESE SELBSTGEFÄLLIGE MITLEIDSNUMMER MIT ANZUSEHEN.

VERGISS ES!

Vegeta rang nach Atem.

Seine Stimme senkte sich von einem Aufschrei,

zu einer leisen, resigniert klingenden Stimme.

,,Verdammt...Glaubst du denn, dass ich kämpfen kann,

wenn du weder an mich, noch an dich selbst glaubst, Kakarott?"


 

...


 

Gokus Blick, verschwamm.

Das letzte mal hatte er sich so gefühlt, als Piccolo ihm klar gemacht hat, dass Son Gohan kein Kämpfer wie er, sondern in erster Linie ein elfjähriger Junge war, der sich fragte, warum sein Vater dabei zu sah,

wie er von Cell auseinander genommen wurde.

Dasselbe hilflose Gefühl, etwas verdammt falsches getan zu haben.


 

Der Unterklassesaiyajin, schloss gequält die Augen.


 

Es stimmte. Er wollte Vegeta wirklich noch vor der Abreise sagen,

was ihm auf dem Herzen lag, weil er Zweifel hatte,

dass sie heil wieder zurück zur Erde kommen würden.

Es war ihm wichtig und er hatte es sich fest vorgenommen.

Denn er spürte den Kajin.

Goku fühlte, wie stark dieser war und das es alles andere als leicht für

sie beide werden würde.

Doch Vegeta wusste dies zweifellos auch. Natürlich wusste er es.

Dennoch, hatte der Prinz es sich nicht anmerken lassen und dem Unterklassesaiyajin seine Gedanken dazu, vorenthalten.

Manchmal tat Vegeta sich mit so einem Verhalten nur selbst weh.

Aber dieses mal war es so, dass Son Goku nichts anderes

mit seiner Offenheit erreicht hatte, als dem Prinzen zu zeigen,

dass er ihm nicht zutraute, dass dieser weder ihn,

noch das Universum beschützen könnte, wenn es hart auf hart kam.

Denn was sonst, sollte Vegeta auch von diesen Abschiedsworten, anderes halten.

Goku wünschte sich, der Final Flash hätte ihn doch getroffen,

als ihm das klar wurde.

Manchmal, dachte er einfach zu wenig darüber nach, was er sagte.

Hätte er es getan, dann wäre er sich jetzt weniger, wie ein Arschloch vorgekommen.

Vielleicht.


 

Aber imgrunde, ging es hier

um etwas anderes.


 

Vegeta, konnte sich nicht in einen SSJ 4 verwandeln und

in seinem Kopf, machte sich dieser verdammte Naeves regelmäßig über seinen Kakarott her, ohne das der Prinz etwas tun konnte, um es zu verhindern.


 

Und Goku...

Er spürte, wie Vegeta ihn immer wieder, mit misstrauischen Blicken musterte.

Wie Vegeta reagiert hatte, als er nachts aus der Küche wieder gekommen war.

Oder vor nicht mehr, als ein paar Minuten,

als Vegeta ihn mit seinen dunklen Augen durchdringend geprüft hatte, weil

Goku keine Tasche dabei gehabt hatte.


 

<<...Er denkt, ich würde ihn betrügen,

wenn ich die Gelegenheit dazu hätte-

Kami. Aber wieso?...>>


 

Vegeta, unterbrach Son Gokus Gedanken.


 

,,Ich vertraue dir, Kakarott. Aber mir nicht..."

Vegeta sah über seine Schulter und schmunzelte zynisch.

Vegeta musste sich zusammenreißen.

Er hatte es begonnen, jetzt würde er es auch zu Ende bringen.


 

,,Wieso sollte denn auch alles plötzlich so anders für mich laufen,

als sonst?“


 

,,...“


 

,,Verstehst du?

Denn, falls du es noch nicht mitgekriegt haben solltest Kakarott, ich verfehle meistens das Ziel, wenn es darum geht, dem Leben in den Hintern zu treten,

wenn es mir dumm kommt."

Der Prinz richtete seinen Blick wieder auf den See.

Es hatte Vegeta große Überwindung gekostet, zu sagen was er gesagt hatte

und man hörte, eine eiserne Schwere in der Stimme des Prinzen.

Eine erdrückende Schwere, die Kakarott eine Gänsehaut verpasste,

als wäre Freezer selbst ihm über den Rücken gelaufen.


 


 


 


 


 


 


 


 


 

Teil 13


 

Gefahr im Verzug


 


 


 


 


 


 

Freezer!

Nur Goku wollte auf Namek bleiben.

Vegeta wurde zusammen mit allen anderen,

von Polunga auf die Erde gewünscht.

Goku hatte nur einen Bruchteil von Freezers dreckigem Charakter mitbekommen.

Vegeta hatte es jahrelang ertragen müssen und er, Son Goku, hatte ihn ohne Chance auf Rache, einfach so weggewünscht...


 

Die Cyborgs!

Als Vegeta im Universum nach Goku gesucht hatte,

hatte Son Goku sich vor dem Prinzen versteckt,

damit es zu keinem Kampf kam.

Als Future Trunks dann auf die Erde gekommen war...Er wollte nur

Goku alles erzählen, als dieser der gerade von Yadrat zurück gekehrt war.

Hätte Piccolo nicht alles mit seinen namekianischen Ohren gehört, wäre es auch wohl dabei geblieben.

Vegeta hatte sich dann die Seele aus dem Leib trainiert,

nur um dann von C17, vor allen anderen, zu Tode gedemütigt zu werden.


 

Cell!

Der Prinz hatte so hart, so erbittert im Raum von Geist und Zeit trainiert.

Grinsend war Son Goku dann in der UltraSaiyajinstufe, als Normalform, aus dem Raum gekommen und hatte so getan, als hätte er alles im Griff,

während er Vegeta weder in seinen Plan eingeweiht hatte,

noch die merklich gestiegene Kampfkraft des Prinzen,

bemerken wollte.


 

Boo!

Ein verdammter Dämon nahm Vegeta die Gelegenheit,

Kakarott zu beweisen, dass er den Titel Prinz,

nicht umsonst trug.

Goku war aber einfach hinter den anderen her geflogen und hatte

Vegeta stehen lassen, als wäre er den Kampf nicht wert gewesen.


 

Baby!

Dieser dreckige, kleine Parasit, hatte Vegeta übernommen.

Ein Tsufuru-Jin, der Vegeta die Verbrechen seines Vaters vorhielt und seinen Körper dazu missbraucht hatte, um seinen zerstörten Heimatplaneten

wiederzuerschaffen und die Menschen, zu hirnlosen Zombies zu machen.

Vegeta hatte es zu diesem Zeitpunkt bereits schon endgültig aufgegeben,

Kakarott dafür zu hassen, dass dieser wieder einmal alles und jeden gerettet hatte.

Inklusive den Prinzen selbst und das war das schlimmste daran.

Es war beinahe erträglich geworden,

zu sehen, dass der Unterklassesaiyajin mit absolut allem

fertig wurde, während Vegeta sich mit seinen Gefühlen

zu ihm, herumquälte.


 

Super C Siebzehn!

Dr. Muu und Dr. Gero hatten den Prinzen verspottet.

Ihn gefragt, ob er sich, nachdem Super C17 ihn auf die Matte geschickt hatte,

er sich immer noch einbildete, ein Saiyajinprinz zu sein.

Alle hatten es gehört.

Und gerade, als Super C Siebzehn ihm den Rest geben wollte,

tauchte Son Goku wieder auf und warf sich mit Vegeta aus der Schusslinie, der Flash Bomb von Super C Siebzehn.

Nicht einmal diese fusionierte Blechscheiße konnte er fertig machen,

wieder musste Goku einspringen...

Aber auch damit war Vegeta, irgendwie fertig geworden.


 

Omega!

Eine Maschine...Eine verdammte Maschine,

die Burutsu Wellen auf ihn geschossen hatte,

damit er sich, wie Son Goku, in einen SSJ 4

verwandeln und gegen das Biest, kämpfen konnte.

Vegeta war damals auch schon auf dem Weg zu Son Goku gewesen.

Es war ihm egal gewesen, ob er drauf ging oder nicht,

als Bulma ihn zurück gerufen und Vegeta

von dem Wellen Transmitter erzählt hatte.

Er hatte es getan, ohne groß darüber nachzudenken.

Demütigend? Unter der Würde des Prinzen?

Mehr als nur das...

Der Prinz konnte und wollte Goku aber damals nicht im Stich lassen.

Und in der Zwischenzeit, ohne dass er es sich damals eingestanden hätte,

war der Gedanke daran, den Unterklassesaiyajin zu verlieren, schon viel zu schneidend geworden, als dass Vegeta noch eine andere Wahl gehabt hätte.


 


 

...


 

Vor Gokus innerem Auge, zog all das vorbei und mit jeder aufblitzenden Erinnerung,

mit jeder kleinen, bitteren Wahrheit, zog sich sein Herz mehr zusammen.

Als er den, mit dem Rücken zu ihm stehenden Prinzen ansah,

der unbewegt seinen Blick auf das klare Wasser vor sich richtete, verstand er plötzlich, was Vegeta mit ,, Wieso sollte es anders laufen als sonst",

gemeint hatte.

Son Goku hatte dem Prinzen gerade eben erst mit seinem Gerede,

auch noch genau damit recht gegeben.

Und trott alle dem was geschehen war, stand Vegeta immer noch erhobenen Hauptes an diesem See und Goku hatte ihn gerade dazu gezwungen, sich wieder einmal ein Stückweit, selbst bloßzustellen, indem er benennen musste,

was Vegeta sich bis zu diesem Zeitpunkt,

nicht einmal selbst eingestanden hatte.


 

<<...Ich vertraue dir. Aber mir nicht...

Ich verfehle meistens das Ziel, wenn es darum geht,

dem Leben in den Hintern zu treten, wenn es mir dumm kommt...

Verdammt, glaubst du denn, dass ich kämpfen kann,

wenn du weder an mich, noch an dich selbst glaubst, Kakarott?... >> Klang Vegetas Stimme, in Son Gokus Kopf nach.


 

Goku glaubte, sein Herz würde aussetzen,

weil es gerade derart schmerzte, dass

der Unterklassesaiyajin es kaum ertragen konnte.

Kakarott hatte nie Selbsthass empfunden, aber das, was er jetzt

in seinem Innersten verspürte, musste zweifellos Selbsthass

sein.


 

<<...Verzeih´ mir Vegeta. Oh Kami, bitte verzeih´ mir...>>


 

Goku, trat an Vegeta heran und blieb hinter dem Prinzen stehen.

Er wollte die Hand auf seine Schulter legen, zog diese

aber wieder weg.

Es ging einfach nicht.


 

,,Vegeta, ich wollte dir nicht-" Begann der Unterklassesaiyajin.

Goku unterbrach sich selbst, schüttelte den Kopf und versuchte es dann

noch einmal.

,,Vegeta, es tut-"


 

,,Verdammt, das weiß ich!

Vergiss es einfach, Kakarott." Sagte der Prinz, über seine Schulter hinweg

und zuckte mit den Achseln.

Kurz danach, stieß er ihm leicht seinen Ellenbogen in die Seite. ,,Baka."

Das war zu viel für Son Goku.

Er hatte Vegeta gedemütigt, Unrecht getan und musste jetzt mit ansehen,

wie der Prinz es einfach so hin nahm, als wäre nichts gewesen. Wie immer,

wenn Vegeta seine kleine Mauer wieder etwas dichter und höher werden ließ.

Doch dieses mal verstand Son Goku zum allerersten mal, warum er das tat...


 

Gokus Knie wurde zu Geleé und er sank verzweifelt,

zu Vegetas Füßen, zu Boden.

Der Prinz drehte sich um und sah ihn ungläubig an.

Dann erschrak der Prinz, als der Unterklassesaiyajin,

die Arme um seine Hüfte schlang und flehentlich,

mit aschfahlem Gesicht, zu ihm aufblickte.

Goku konnte nichts sagen, er sah ihn einfach nur an.

,,Verdammt, Kakarott. Ich hab doch gesagt, ,,ist gut".

Lass´ jetzt das weinerliche Getue und hol mal

lieber deine Tasche, dann-


 

,,Nein bitte! Bitte hör mir zu!

VEGETA ICH BRAUCHE DICH!"

Goku zuckte selbst zusammen,

als er merkte, dass er dem Prinzen gerade ins Gesicht gebrüllt hatte.

Verlegen räusperte Son Goku sich, sah kurz zur Seite und

setzte nochmal an.


 

,,Du kannst dir gar nicht vorstellen,

wie sehr ich dich brauche, Vegeta...

Wenn ich nicht wüsste, dass du da wärst und es dir gut geht,

wüsste ich auch nicht, wofür ich kämpfen sollte!

Ich hätte dir das schon längst sagen müssen und ich will dass du weißt,

wie wichtig du mir bist!

Nicht wegen dem ganzen ,,letzte Überlebende einer ausgestorbenen Rasse Mist" und auch nicht, weil ich mich besser fühlen werde,

wenn ich es dir gesagt habe. Das musst du mir glauben!

Bitte!

Ich ...nein, anders-

Warte!

Ich liebe meine Familie und die Erde.

Aber wenn ich mir jetzt vorstelle, dass

ich hier leben müsste, ohne dich, dann wäre einfach alles sinnlos!

Ich verstehe manchmal nicht, wieso du so bist,

wie du bist und ich weiß, dass ich mehr falsch gemacht habe,

als ich es mir vorstellen kann...

Du hast ja auch völlig recht, wenn du sagst,

dass ich ein artistischer Bastard, bin!


 

,,...Egoistischer..." Verbesserte Vegeta ihn leise und

sah Goku dabei irgendwie ,,weggetreten" in die dunklen,

glasig gewordenen, Augen.


 

,,Ja! Das bin ich auch!

Das, und bescheuert und wie!


 

Son Goku sah auf Vegetas Füße. Dann suchten seine Augen

nervös auf dem Boden, nach den richtigen Worten.

Als habe er Angst umzufallen, klammerte er sich noch fester an Vegeta.

Son Gokus Stimme klang immer aufgewühlter, abgehackter und der Ton darin, wurde verzweifelter.


 

,,Ich glaube an dich!!!

Dass habe ich immer getan, auch schon, als du auf die Erde kamst!!!

Ich habe so gebetet, dass ich dich danach wieder sehe und-

Vegeta!

Es...es tut mir alles so unendlich Leid.

NEIN! Nicht wir beide!!!

Ich meine...verstehst du!?

W-was ich sagen will ist- Argh- verdammt!...

Ich habe es nicht gewusst...Ich Idiot habe nie darüber nachgedacht,

dass du...

Und ich...Ich dachte immer, ich mache alles richtig und

wenn ich dich die Erde und die anderen beschütze,

wäre alles in Ordnung.

Aber das ist es nicht!

Das war es nie!

Da ist viel mehr!

Ich habe einfach nicht gesehen, dass du... mann, ich bin so...dämlich!

Vegeta...Du bist für mich- Vegeta ich-ich...


 

Vegeta, umfasste die zitternden Hände,

die so flehend seine Hüfte umklammert hielten und verschränkte

seine Finger mit, denen Son Gokus.

Langsam, ließ er sich nun auch auf seine Knie sinken.

Der Unterklassesaiyajin sah Vegeta mit hilflos, verwässerten Augen an.


 

,,Vegeta..."


 

,,Scht. Ich habe es längst verstanden."

Vegeta hatte das Gefühl, gerade innerlich verglüht zu sein.


 

...


 

Etwas hatte sich gerade zwischen den beiden Vollblutsaiyajin geändert.

Es war bedeutend gewesen, für sie beide.

Weder Vegeta noch Son Goku wären dazu in der Lage gewesen,

zu beschreiben, oder auch nur anzudeuten, was es war.

Aber was sie nun füreinander empfanden,

besaß eine derartige Größe und eine solche Erhabenheit,

dass es weit über das menschliche Empfinden von Emotionen,

hinaus ging.


 

...


 


 

Vegeta, strich über Son Gokus Wangen

und legte seine Stirn auf die des Unterklassesaiyajin.

Mit fiebrig, verklärtem Blick, sah Goku in die dunklen Augen des Prinzen.

Eine erbarmungslose, anmutige Tiefe, die ein unmenschliches Verlangen in dem Unterklassesaiyajin auslöste, das er bisher nur, aus einer sternenklaren

Vollmondnacht kannte.

Son Goku musste feststellen, dass seine Stimme ihm plötzlich nicht mehr gehorchen wollte.

Stattdessen, brachte er lediglich ein Seufzen zu Stande.

Verzweifelt schloss Goku die Augen und umschloss Vegetas Hände,

die auf seinen Wangen lagen.

Vegeta schien es irgendwie nicht besser zu gehen,

als dem Unterklassesaiyajin.

Der Prinz öffnete kurz den Mund, nur um ihn gleich wieder zu schließen.

Vegetas Herz raste.

Sein Puls schlug ihm, wie ein zweiter Herzschlag hämmernd gegen die Schläfen und

er wusste nicht genau, ob die Welt um ihn herum zitterte,

oder nur er selbst dies tat.

Vielleicht ja beides.

Es war egal.


 

Goku zog leidend, die Augenbrauen zusammen.

Er wollte so gerne etwas sagen und noch so vieles.

Dennoch schaffte er es einfach nicht, ein Wort zu formen und

es über seine Lippen zu bringen.

Verzweifelt presste Goku die Lippen aufeinander und wollte sich dazu

zwingen.

Wieder nur ein Ton, weit weg von dem, was der Prinz hätte hören sollen.

Noch weiter entfernt von der Gefühlsflut in seinem Inneren, beim

Anblick des Prinzen.

Langsam tat es schon körperlich weh,

Vegeta nur in die Augen sehen zu können. So vollkommen unfähig,

zu wagen, dessen Gesicht auch nur zu berühren.

Goku fragte sich gerade ernsthaft, wie er sich je getraut haben konnte,

Vegeta jemals zu küssen, oder mit ihm zu schlafen.


 

Der Unterklassesaiyajin war bereits tief in Vegetas Augen ertrunken,

als mit einem mal alles um ihn herum, von einem herrlichen Dunkel

verwölkt wurde und er nur noch den Prinzen sah- ihn, in sich aufsog.

Seinen Geruch, alles an ihm.

Ein unglaubliches Gefühl- fast zu übermächtig- überschwemmte ihn.

Son Gokus Atem wurde unregelmäßig.

Irgendwie hatte er plötzlich große Angst,

durch einen zu starken Atemzug, könne das wunderschöne Bild,

vor seinen Augen zerbrechen.

Er zwinkerte, schüttelte den Kopf und sah den Prinzen wieder an.

Dann sah Son Goku erstaunt, wie seine eigenen Hände,

Vegeta zu sich zogen.

Widerstandslos sank der Prinz in seine Arme,

während Son Goku sich langsam mit ihm ins weiche Gras sinken

ließ und Vegeta dabei vorsichtig auf den Rücken drehte.


 

Fasziniert strich Son Goku, Vegeta über das zarte Gesicht,

die bebenden, halb geöffneten Lippen und ließ seine Finger

durch das tiefschwarze Haar fahren.

Mit ergeben geschlossenen Augen, tauchte Son Goku

sein Gesicht hinein.

Danach fühlte er sich beinahe berauscht von Vegeta

und eine Art Benommenheit, überkam den jüngeren Saiyajin.

Die weiche, warme Hand des Unterklassesaiyajin, löste eine Reihe von kleinen, Stromschlägen in Vegeta aus, die sich wie Wellen, wenn ein Tropfen auf eine Wasseroberfläche schlägt, auf seinen ganzen Körper ausbreiteten.

Vegeta, sog die Unterlippe ein, dann biss er darauf.

Fasziniert spürte Goku, wie sich bei diesem Anblick sein Herzschlag beschleunigte.

Er wagte einen ersten, zärtlichen Kuss auf Vegetas Hals.

Dann auf den Mund.

Als habe er Vegeta nie zuvor geküsst,

hörte der Unterklassesaiyajin, wie sein eigenes Blut ihm

in den Ohren rauschte und seine Haut sich plötzlich anfühlte,

als würden ihn, kleine, feine Nadelstiche, erbarmungslos attackieren.


 

Keiner der beiden Vollblutsaiyajin bemerkte,

wie der Nieselregen, wieder einsetzte und als Sommerregen,

auf die erwärmte Erde hinab fiel.

Ein Meer kleiner Edelsteine, wie eine zarte Decke,

die sanft vom Himmel hinab rieselte.


 

Vegeta wusste nicht mehr, ob er seine Augen geöffnet,

oder geschlossen hatte.

Alles drehte sich in ihm, und um ihn herum.

Die Silhouette des Unterklassesaiyajin wirkte auf

Vegeta mit einem mal, nur noch schemenhaft.

Dann spürte er wieder Son Gokus fordernde Lippen auf den seinen.

Sein Blick schärfte sich wieder.


 

,,Kakarott...“


 

Vegeta stockte der Atem.


 

Verlangend, vergrub der Prinz seine Zunge

in den Mund Son Gokus und verging sich

unkontrolliert zugreifend, in nachtschwarzem Haar.

Goku stöhnte unter Vegetas leidenschaftlichen Kuss auf und

genoss den warmen, durchdringenden Geschmack des Prinzen,

in seinem Mund.

Ziellos ließ der Unterklassesaiyajin seine Hände, hektisch über Vegetas Körper fahren, während er sich schwor, die warme, feuchte Zunge in seinem Mund, nie wieder freizugeben.

Vegeta, nie wieder los zu lassen.

Goku schob seine Hand unter Vegetas Haaransatz

und bog dessen Kopf nach hinten, während er

seine Zunge, spielerisch an dem Hals des Prinzen entlang tänzeln ließ und der männliche Geruch des Prinzen, erneut seine Sinne betäubte.

Vegeta, zerrte unkontrolliert am Oberteil des Jüngeren und spürte,

dass dieses bereits feucht und schwer an dessen Haut zu kleben begann,

weil der warme Nieselregen es leicht durchnässt hatte.

Dem Unterklassesaiyajin fielen jetzt vereinzelt,

nasse Haarsträhnen ins Gesicht, die an seiner Stirn klebten und ihm die Sicht nahmen.

Mit verklärten Blicken, sahen dunkle Augen,

immer wieder verzehrend darunter hervor.


 

Die Kleidung des Prinzen selbst, war noch relativ trocken,

da der Körper des anderen, ihn bis jetzt vom Regen,

abgeschirmt hatte.

Während der Unterklassesaiyajin keinen Moment vom Prinzen abließ,

zerriss Vegeta dessen Gi und zerrte ihm das Oberteil,

unbeherrscht vom Körper.

Goku blickte kurz auf und lächelte, als er in Vegetas halb geöffneten Augen, den verschleierten Ausdruck, von Gier lesen konnte.


 

Als Vegeta, Son Gokus Lächeln wahrnahm,

zog er die Augenbraue hoch und ein anzügliches Grinsen

hob seinen Mundwinkel an.

Langsam ließ der Prinz daraufhin, seine Hände vom nackten und vom Regen benetzten Rücken des Unterklassesaiyajin, nach vorne über dessen muskulöse, bebende Brust gleiten.

Seine Hände begannen zu zittern, als er darunter die nass glänzenden Muskeln ertastete und fühlte, dass sich der Herzschlag des Unterklassesaiyajin sekündlich unter seinen Berührungen beschleunigte.


 

Vegeta strich von Gokus festen Bauchmuskeln, zu dessen Hüften hinab.

Der Unterklassesaiyajin erzitterte.

Son Gokus Saiyajinschwanz begann unruhig hin und her zu tänzeln, als Vegeta seinen Gi-Gürtel in einer schnellen Bewegung löste und achtlos zur Seite warf.

Dann richtete der Prinz seinen Oberkörper auf, tauchte seine Arme durch die,

Son Gokus und hielt sich an ihm fest.

Während der Prinz mit seiner Zunge, Gokus Knospen umspielte, bis diese

sich verhärteten und der Unterklassesaiyajin ein leidendes Keuchen, ausstieß.

Vegeta grinste in sich hinein, als er Goku in diesem Zustand, mit Leichtigkeit unter sich ins Gras sinken lassen konnte.

Verdutzt hob dieser nun seinen Kopf und öffnete, verklärt seine Augen.

Mit einem angenehm, verzweifeltem Aufleuchten darin, schloss er sie aber kurz darauf wieder, als er Vegetas schmerzenden Kuss auf seinen Lippen und die fordernde Hand des Prinzen, an seinen Lenden spürte.


 

Son Gokus Kopf, sank wie von selbst in seinen Nacken zurück und leise stöhnend, griff er nach Vegetas Haar, als der Prinz seine erregte Männlichkeit erreicht hatte.

Goku biss sich auf die Lippen, als Vegeta von ihm ab ließ und sich innerhalb von Sekunden seines eigenen Gi´s, entledigt hatte.


 

Gequält drückte der Unterklassesaiyajin seinen Kopf in das weiche Gras und stöhnte heiser auf, als er Vegetas nackte Haut auf seiner spürte und die steife Männlichkeit des Prinzen, an seinen Bauchmuskeln.

Vegetas, vom Regen durchnässtes Haar, klebte in wilden Strähnen auf seiner Brust, als der Prinz sich unter heißen Küssen, an dem Unterklassesaiyajin tiefer sinken ließ und seine Hände dabei unkontrolliert, über Gokus Körper glitten.


 

Son Goku vergrub seine Finger im feuchten Gras und seine Hüften bogen sich drängend dem Prinzen entgegen.

Gokus Saiyajinschwanz begann jetzt vor nervöser Erregung,

nach Vegetas Körper zu tasten.

Schmunzelnd spürte der Prinz, während er seine Zunge in den Bauchnabel des Unterklassesaiyajin tauchte, wie weiches Fell zärtlich über seinen

feuchten Rücken strich und sich aufreizend, an seinen festen Hintern

schmiegte.

Gokus Stöhnen klang jetzt, wie ein Flehen.

Als Vegeta kurz aufsah, raubte ihm der bettelnde Ausdruck und die vor Verlangen halb geöffneten Lippen des Unterklassesaiyajin, den Atem.

Der Prinz fühlte, wie die pulsierende Männlichkeit Son Gokus an seiner Brust brannte und es fiel ihm immer schwerer sich beherrschen zu können, als sein eigenes Glied sich wie von selbst, hart an Kakarotts Oberschenkel zu reiben begann.


 

,,Hhh...Hhh...Hhh..."

Der Prinz keuchte heiser und seine Atmung

glich einem chaotischen Impuls, auf den Vegeta keinen

Einfluss mehr zu haben schien.

Ohne sich noch länger beherrschen zu können,

strich Vegeta nun Gokus Gi-Hose von dessen Hüften und bedeckte jede frei werdende Stelle, der vom Nieselregen benetzten Haut, mit begierigen Küssen.

Die Gi-Hose landete kurze Zeit später, einige Meter weit entfernt, im Gras.


 

Vegeta setzte sich auf und ließ seinen Blick über den sich windenden, nass glänzenden Körper unter sich fahren und schluckte schwer, als er sah, wie Gokus geschwollenes Glied sich scharf von dessen Körper abstach.

Vegeta ließ sich, beinahe resigniert, zu Goku hinunter und schloss

erregt die Augen, als er sich zu ihm hinauf zog.

Beide stöhnten willenlos auf, als sich ihre Männlichkeiten berührten.

Gokus Saiyajinschwanz schlang sich plötzlich blitzschnell,

um Vegetas Hüfte und presste den Prinzen an sich, als habe er Angst,

dass dieser noch einmal von ihm ablassen könnte.

Vegeta, stützte seinen Unterarm neben Son Gokus Kopf ab und küsste ihn leidenschaftlich, während die Hand des Prinzen hinab fuhr und an

Gokus Hüfte, mit der zitternden Spitze des Saiyajinschwanzes, spielte.


 

Gokus Körper bäumte sich auf, als er fühlte, wie Vegeta vorsichtig seinen Schwanz durch Daumen und Zeigefinger gleiten ließ und massierende Kreise, gegen die Wuchsrichtung, zeichnete.

Vegeta erstickte den heiseren Aufschrei des Jüngeren mit seinen Lippen und sah beruhigend, in Gokus weit aufgerissene Augen, als er in ihn Eindrang und

stöhnend spürte, wie sich die Enge um sein erregtes,

pulsierendes Glied, schmiegte.


 

,,AHHH!"


 

Zitternd sank der Unterklassesaiyajin wieder zurück und klammerte

sich an Vegetas Hüften, als dieser begann, sich vorsichtig in ihm zu bewegen.

Keuchend ließ Vegeta seinen Kopf in den Nacken sinken und

schloss die Augen, während er sich auf die Lippen biss und nach Son Gokus Händen griff.

Dieser presste die Lippen aufeinander, als er unter seinem verschleierten Blick Vegeta ansah und seine Finger mit denen des Prinzen kreuzte.

Vegeta reckte sein Gesicht dem Himmel entgegen und der warme

Sommerregen, lief an seiner erhitzten Haut hinab.

Einzelne, schwere und nasse Haarsträhnen,

klebten auf seinem Gesicht und rahmten es ein.


 

Gokus Blick verschwamm, als er spürte, wie Vegetas heißes Glied,

noch tiefer in ihn eindrang, als der Unterklassesaiyajin seine Oberschenkel,

weiter auseinander spreizte und Vegetas Stöße, drängender wurden.


 

,,HHHhhh! Ahhhhh....!"


 

Vegeta stöhnte unbeherrscht laut auf, als er die verhärtete Spitze von Son Gokus Saiyajinschwanz, plötzlich reizend, an seiner Öffnung spürte.

Der Prinz biss die Zähne zusammen, als diese einige Zentimeter

tief in ihn eindrang und sich in ihm zu winden begann.

Er spürte, wie sich die nassbehaarte Knorpelspitze gegen seine

inneren Wände presste.

Vegetas Kopf sank nach vorne,

während Son Goku seinen, verzehrend nach hinten bog.


 

Der Prinz ließ sich auf den nassen Oberkörper des Unterklassesaiyajin sinken und drückte dabei, dessen muskulösen Unterschenkel mit sich nach vorne,

während er gierig Son Gokus Lippen schmeckte und wild mit seiner Zunge in dessen Mund vordrang.

Goku vergrub seine Hände in Vegetas Haar und erhob sich zitternd,

ein wenig vom Boden.


 

Immer tiefer drang Son Goku, mit seinem Saiyjainschwanz in Vegeta ein,

während die harte, geschwollene Fülle des Prinzen,

den Unterklassesaiyajin, willenlos machte.


 

Mit geröteten Wangen, und schweißbedeckter Stirn, bäumte Vegeta sich auf und sein Brustkorb erstarrte für einen Moment,

als der Unterklassesaiyajin die Spitze seines Schwanzes, immer schneller in den Prinzen ein und wieder ausdringen ließ und das weiche, nasse Fell, Vegetas Öffnung wild reizte.

Auch Vegeta erhöhte nun seinen Rhythmus.

Er stemmte seine Hände neben Son Gokus Kopf und stieß immer hektischer in

den jüngeren Saiyajin, während Vegeta selbst dabei in ein

Hohlkreuz verfiel.

Glänzende Tropfen, perlten seinen ganzen Körper hinab und vermischten sich mit seinem und dem Schweiß, Son Gokus.

Dieser stöhnte rau und gequält auf, als Vegeta an sich hinab sah und

beobachtete, wie seine harten Stöße schneller wurden und seine Fülle

sich kaum noch, aus der reizvollen Enge des Unterklassesaiyajin,

zurück zog.

Gokus Glied, presste sich hart und pulsierend gegen seinen Bauch,

als Vegeta die ersten Lusttropfen daraus hervor schießen sah.

Ergeben, wand sich der Unterklassesaiyajin unter den schnell und unkontrollierten,

heftigen Stößen des Prinzen.

Vegeta sog bei diesem Anblick seine Unterlippe ein und spürte,

wie er sich selbst damit zum Orgasmus trieb.

Unfähig, sich länger zusammenreißen zu können,

verkrampfte sich Vegeta plötzlich, und riss ein Stück Grasnarbe brutal mit seiner Hand auf, als sich sein Körper nach hinten aufbäumte und er mit einem erregt, leidvollen Aufschrei, explosionsartig in Son Goku abspritzte.

Der Unterklassesaiyajin bäumte sich mit weit geöffneten Augen auf, als das heiße Sperma in ihn hinein schoss und gleichzeitig sein eigenes Glied, sich gegen Vegetas Bauchmuskeln zu drängen begann und er den Prinzen mit seiner

warmen Nässe, bedeckte.


 

Kraftlos sank der Unterklassesaiyajin ins Gras,

während der Prinz über ihm zusammen brach.


 

...


 

Es dauerte eine Weile, bis die hektisch gehende Atmung der beiden Saiyajin,

sich wieder einigermaßen normalisiert hatte.

Der Regen hatte aufgehört und die beiden Vollblutsaiyajin, sahen in einen veilchenblauen Himmel, durchbrochen von einem farbenprächtigen Regenbogen, über sich, hinauf.

Die Sonne, die durch die saftig grünen Blätter des Baumes unter dem

sie lagen fiel, warf malerische Schattierungen auf ihre Gesichter.

Ein seichter, warmer Sommerwind strich über die athletischen Körper

von Vegeta und Son Goku.


 

Der Unterklassesaiyajin lag, mit hinter dem Kopf verschränkten Armen da und genoss Vegetas Körper, der sich wie hin gegossen an seinen eigenen

schmiegte und bekam eine angenehme Gänsehaut, als er den seichten und

warmen Atem des Prinzen, auf seiner Haut, spürte.

Vegeta verbarg seinen Kopf an Gokus Brust und hatte seinen Arm um die

Taille des Jüngeren geschlungen, während er mit seinen Fuß,

unbewusst an den Fesseln Son Gokus, entlang strich.

Zärtlich, streichelte Goku ihm über die nackte Schulter und ließ seine Finger sanft daran hoch, zu Vegetas Haarschopf fahren.

Dort nahm er eine einzelne Strähne und ließ diese

durch seine Fingerspitzen fließen, und bewunderte fasziniert den

Schimmer der Sonne darauf.

Goku schloss verträumt die Augen und vergrub sein Gesicht in Vegetas Haaren, während er die zweite Hand andächtig auf die Brust des Prinzen legte und dessen ruhigen Atem, auf sich über gehen ließ.

Vegeta seufzte behaglich und kuschelte sich noch etwas dichter an Son Goku.

Scheinbar war Vegeta schon ein wenig eingedöst.

Goku schmunzelte, als der Prinz plötzlich gähnte und danach ein paar mal schmatzend, seinen Mund wieder schloss.

Als Son Goku aber ein Katzen ähnliches, schnurrendes Schnarchen vernahm, konnte er nicht anders und fing an zu lachen.

Hastig legte er die Hand auf seinen Mund, was zwar das Geräusch eines Lachens unterdrückte, nicht aber das stotternde Zittern seines Brustkorbes verhinderte, welches gerade, wenn man es versuchte zu unterdrücken, erst so richtig

einsetzte und dann erbarmungslos, immer heftiger wurde.

Vegetas Augen öffneten sich verschlafen und als er aus seinem Dahindösen wieder in die Realität des Tages empor kam, zog der Prinz fragend die Augenbrauen hoch und hob seinen Kopf etwas von Son Gokus Brust, an.

Mit entschuldigendem Blick, aber einem lauten Lachen auf den Lippen und in den Augen, sah Goku, Vegeta gerührt an.

,,Hab ich was verpasst?" Fragte der Prinz trocken und schmiegte sich scheinbar desinteressiert wieder an Son Gokus Halsbeuge, während er den Unterklassesaiyajin, wie ein Kissen, unter sich zurecht rückte.

,,Nein, tut mir Leid, alles bestens." Kicherte Son Goku.

Dann holte er einmal tief Luft und beruhigte sich wieder.

Zur Bestätigung, küsste er Vegeta noch auf die Stirn und

wuselte massierend durch dessen nachtschwarzes Haar.

,,Hmmmmmmrrrrrrr..."

War Vegetas Antwort.


 

...


 


 

,,Wie süß. Aber ihr nehmt es mir bestimmt nicht übel,

wenn ich gleich kotzen muss."

Eine Stimme, die sich durch den Sonnnenverwöhnten Tag hindurch schnitt,

wie eine eiskalte brennendscharfe Rasierklinge.


 


 


 

<<...WAS ZUM?!...>>


 


 


 

Goku und Vegeta rissen die Augen auf und tauschten

einen erschrockenen Blick, aus.

Son Goku sah als erster, den für ihn, auf den Kopf stehenden Naeves über sich, der den bewusstlosen Meister Popo, wie einen nassen Sack, am Genick hielt und nun kalt auf die beiden Vollblutsaiyajin hinab blickte.


 

Innerhalb einer Sekunde, waren der Prinz und der Unterklassesaiyajin auf den Beinen.

Schützend stellte sich Son Goku aus einem Reflex heraus vor Vegeta,

hob dessen Gi auf und streckte ihm diesen, hinter seinem Rücken entgegen, ohne jedoch den Aglaner aus den Augen zu lassen.

Allerdings erkannte Goku schnell, dass es ihm nicht gerade angenehm war,

dass er nun nackt vor dem Aglaner stand.

Denn sofort zwangen sich dem Unterklassesaiyajin,

die unangenehmen Bilder, von ihm und Naeves auf der Insel auf.

Als Naeves ihn anzüglich von oben bis unten musterte,

schluckte Son Goku schwer und hasste sich dafür,

Naeves Blicken auch noch auszuweichen.

Sein Gesicht wurde aschfahl und mit geröteten Wangen,

bedeckte er seine Blöße mit der Hand und hörte angestrengt darauf,

ob Vegeta hinter ihm, sich fertig angezogen hatte, damit er sich selbst

seine Gi Hose, überziehen konnte.


 

Naeves trat einen Schritt näher und lächelte Kakarott,

mit strahlend weißen Zähnen und Erregung in den Augen, an.

Goku wich einen Schritt zurück und spürte, wie sich eine gemeine Trockenheit seine Kehle hinauf schlich und seine Blicke nervös den Aglaner im Auge

behielten.

Gokus Puls hatte sich in der kurzen Zeit vervierfacht und er spürte deutlich,

wie dieser ihm donnernd und schmerzend gegen die Schläfen schlug.

Erneut musterte Naeves, Son Goku anzüglich.

Nervös begann dessen Saiyajinschwanz zu zittern.


 

<<...Scheiße. Verdammt reiß dich zusammen du Idiot...>> Befahl sich der Unterklassesaiyjain.

Dann fiel Son Gokus Blick auf Meister Popo, dessen Augen nur noch das Weiße erkennen ließen, während sein Kopf leblos und unnatürlich,

zur Seite wegknickte.


 

,,Was zur Hölle soll das?! Was hast du getan, Naeves!?"

Goku senkte seinen Kopf und funkelte Naeves aus düsteren Augen, warnend entgegen.

Man konnte hören, wie der Unterlassesaiyjain sich darum bemühte,

dass seine Stimme fest und bestimmend klang.

Dennoch, tat sie es nicht.

Sie war leise, wirkte unsicher und nervös, ebenso wie seine Augen es taten, als der Aglaner seinem Blick, belustigt stand hielt.

Sich sogar darüber zu freuen schien.

Naeves sah nun grinsend, zu Meister Popo hinab.

Dann zog er diesen zu sich hoch und gab ihm einen Kuss

auf die schwarze Wange.

Grinsend sah er wieder zurück zu Son Goku.


 

,,Nichts. Ich habe mit meinem kleinen Dickerchen hier,

nur ein wenig gespielt, das ist alles..."

Antwortete Naeves fröhlich.


 

Vegeta trat nun hinter Son Gokus Schulter hervor und drückte dem Unterklassesaiyajin seine Gi Hose an die Brust,

während er den Aglaner mit einem derart tödlichen Blick fixierte,

dass dieser ihn sogar stechend, auf seiner Haut spüren konnte.


 

Naeves verengte die Augen dann zog er eine Braue hoch und legte den Kopf schief.

Er grinste den Prinzen an, während Vegetas Ki zu unaufhörlich zu

steigen begann.

Goku war blitzschnell in seine Hose geschlüpft und stellte sich mit geballten

Fäusten, neben den Prinzen.


 

<<...Komm schon, Goku.

Vegeta ist auch da, verdammt. Wage bloß nicht, dich jetzt wie

Schwächling zu benehmen. Du bist immer noch stärker als Naeves...

Du hast ihn schon mal besiegt und kannst es jederzeit wieder tun....ja-

immer noch stärker,als er. Stärker,als er...Argh!...>>


 

Wieder sah Son Goku vor seinem inneren Auge,

wie Naeves sich langsam über ihn beugte.

Ihn in den Sand drückte.

Seine Zunge sich fordernd zwischen seine Lippen drängte.

Goku spürte die Lähmung, die seinen Körper überfiel, als Naeves seine Männlichkeit massierte.


 

<<...Hilflos! Ich war völlig...

Argh!

Nein! Reiß dich am Riemen, NA LOS!...>> Fluchte Son Goku,

in sich hinein.

Er kniff kurz die Augen zusammen,

blinzelte und zwang sich zu einem einigermaßen normalen Verhalten.

Goku, versuchte Naeves wieder zu fixieren.


 

,,Was ist? Was hast du? Alles klar bei dir?" Flüsterte der Prinz.

Vegeta sah stirnrunzelnd, aber noch mehr besorgt, zu Son Goku."

,,Hm? Ja. Alles klar..." Antwortete der Unterklassesaiyajin.


 

,,Nicht doch, wer wird denn gleich so böse gucken?...Obwohl-

Naeves warf Son Goku einen gierigen Blick zu und lächelte verträumt.

,,Dir steht es, mein Hübscher. Herrgott, und wie es das tut.

Ich liebe es, wenn du mich so wild an funkelst. Nein, ich bete es an.

Glaub´ mir Goku, wenn du nur den Hauch einer Ahnung hättest, was ich alles

mit dir anstellen würde, wenn du mich nur lassen würdest..."


 

Vegetas Augenbrauen, schossen seine Stirn hinab.

FINAAAAAAAAAAAAAAAAAL!!!


 

,,VEGETA NICHT!

ER HAT MEISTER POPO!"

Schrie Son Goku und streckte seine Hand, nach Vegeta aus.

Der Prinz fletschte wutverzerrt die Zähne und senkte zornig sein Gesicht, während er beide Hände für die Attacke, ausgestreckt vor seinen Körper behielt und damit weiterhin auf den Aglaner zielte.

Dieser grinste hinter Meister Popos, Gesicht hervor.

Naeves hatte ihn, wie ein Schild vor sich gehoben.


 

,,Eifersüchtig? Niedlich. Äußerst Zwecklos, aber doch irgendwie niedlich.

An deiner Stelle, würde ich mir zwei mal überlegen,

ob ich den Dicken hier mit der Attacke zerfetzen will.

Wenn du allerdings bereit bist, die Sauerei hinterher wieder weg zu machen,

dann nur zu.

Tu´ dir bloß keinen Zwang an.


 

,,Da kennst du mich verdammt schlecht, Aglaner." Unterbrach Vegeta, Son Goku

mit auf´s Blut gereiztem Ton, in der bebenden Stimme.

,,Glaubst du ernsthaft mich interessiert der Fettsack da? HAHAHA!" Vegeta lachte heiser auf. ,,Ich habe schon getötet, als du Dreckschwein dir

noch selbst ans Bein gepinkelt hast.

Mich interessiert es einen Scheiß, hinter wem du feiger Hund dich versteckst.

Deine Visage, passt mir nicht. Du bist so gut wie tot.

Vegeta spürte, wie sich ein Gefühl der...Dankbarkeit, in ihm ausbreitete.

Eine Art Befriedigung, diesem außerirdischen Bastard endlich dafür

bestrafen zu können, dass er es gewagt hatte, Kakarott

so anzusehen, wie nur Vegeta es wollte und Dinge zu ihm gesagt hatte,

die nur er zu Son Goku hatte sagen wollen.

Vegeta grinste vorfreudig in sich hinein.

Seine Augenbraue zitterte tänzelnd, auf seiner Stirn.

Allein die Vorstellung daran, brachte Vegetas Blut auf angenehme Art,

zum kochen.


 

<<...Ich werde diesen Hund fertig machen.

Langsam.

Er soll leiden. Und das wird er...>>

Vegetas Hände ballten sich von selbst, zu Fäusten.

Er spürte, wie das Adrenalin sich durch seine Adern presste, wie

Feuer und den Prinzen herrlich berauschte.

In Vegetas Augen, flackerte eine leidenschaftliche

Mischung aus Rache, Zorn und Vorfreude auf.

Vegetas Ki wurde plötzlich sichtbar und umhüllte den Prinzen,

ohne dass er sich verwandelt hatte.


 


 

,,Vegeta?"

Goku sah den Prinzen ungläubig an.


 

<<....Scheiße. Kakarott ist noch da..>>

Der Prinz, vermied jeden Augenkontakt

zu dem Unterklassesaiyajin.


 

,,Vegeta, er hat Meister Popo!

Hör auf!

BITTE!!!

Wie hypnotisiert, starrte der Prinz dem grinsenden Naeves in die Augen,

der mit den Armen des bewusstlosen Meister Popos,

einladende Handbewegungen machte.

Der Prinz verdrängte Son Gokus Stimme und dann explodierte plötzlich

sein Ki-


 

YAHAAAAAAAAAAAAAAA!


 

Vegeta umflammte eine goldene Aura,

als er mit herausforderndem Blick und einem

schneidenden Lächeln um seine Mundwinkel, den Aglaner fixierte und in seiner gehobenen Handfläche der erste, grelle Strahl einer Ki Attacke sichtbar wurde.

Vegetas Blick wurde giftiger und belustigter zugleich.


 

,,Verdammt Vegeta!"


 

<<...Nicht mal, wenn du mich dafür hassen wirst, Kakarott.

Bei Kami, nicht einmal dann..."


 

!!!


 

Vegeta biss die Zähne zusammen und verzog wütend das Gesicht,

als seine Hand, die Brust des Unterklassesaiyajin berührte,

der noch immer zwischen ihm und Naeves stand und

noch immer Popo als Schutzschild benutzte.

Der Aglaner lachte laut und trocken auf.


 

,,Geh zur Seite, Kakarott. Verdammt, geh´ sofort zur Seite!"

Fluchte Vegeta und wusste, dass Son Goku gar nicht daran denken würde.

Mit einem ohnmächtig flehenden Blick, sah der Unterklassesaiyajin

den Prinzen an.

Vegets sah ihm nicht in die Augen, sonst

hätte er es gleich vergessen können.

Dieses mal würde der Prinz sich nicht umstimmen lassen.

Durch gar nichts!


 

,,Scheiße Kakarott! Was willst du denn von mir!?

Das Schwein hat Popo fertig gemacht

und will hier jetzt die dreckigste Nummer des Jahrhunderts abziehen.

GEH ZUR SEITE!“


 

,,Moment mal, Vegeta. Gerade hattest du selbst noch vor,

Popo zu opfern und sagst mir jetzt, du würdest ihn

dafür bestrafen wollen, weil er ihn fertig gemacht hat?

...Vegeta.

Bitte hör´ auf. Wir würden Meister Popo nicht

wiederbeleben können, denk daran."

,,..."


 

,,AHAHAHAHA!

Na da scheint seine Majestät wohl einen kleinen Denkfehler

gemacht zu haben, was Vegeta?


 

Vegeta schoss Son Goku jetzt einen tief verletzten, wutentflammten

Blick zu.


 

,,DIE RATTE KAUF ICH MIR!

Kakarott, wenn du nicht sofort zur Seite gehst, dann-


 


 

?!?


 


 

Naeves hatte schnell gehandelt.

Goku hätte Vegeta nicht einmal mit all

seiner Kraft, aufhalten können. Dachte Naeves.


 

,,UHHhhgnpff...Hh!?"

Erstickte abgehackte Töne, die nichts mehr mit der eigentlichen Stimme

des Unterklassesaiyajin, zu tun hatten.


 

Gokus Augen weiteten sich erschrocken und ein seltsames Licht

flackerte in seinen Augen auf, das innerhalb von Sekunden,

einem unnatürlich matten Glanz, gewichen war.

Vegeta stieß einen gequälten, heiseren Ton aus.

Ängstlich starrte der Prinz, in Son Gokus nachtschwarze Augen.

Zwischen dessen Lippen, quoll nunh schwarzblaues Blut hervor und zitternd,

fasste er sich an das faustgroße Loch, in der Mitte seiner Brust.

Vegeta ertastete hilflos sein eigenes Gesicht und verschmierte dort

das Blut des Unterklassesaiyajin, ohne es zu bemerken.


 

Son Goku sank in Vegetas Arme und zog den Prinzen mit sich

zu Boden.

Vegeta umklammerte Son Gokus Taille, als der Kopf des

Unterklassesaiyajin, an seine Schulter sank.

Dieser atmete röchelnde Laute, auf die Haut des Prinzen.

Das Blut des Unterklassesaiyajin, durchtränkte bereits Vegetas Gi.


 


 

,,V-..e...g-

..eta....


 

Der Prinz zitterte und hielt Son Goku krampfhaft fest.

,,Kakarott.“ Vegetas Stimme brach, als er Gokus Kopf anhob und

diesen in seinen Schoß legte.

Der Prinz legte seine Hände, um das feingeschnittene und

jetzt vollkommen farblos gewordene Gesicht, des Unterklassesaiyajin.


 

,,Sieh mich an, Kakarott...

Sieh mich an!“ In Vegetas Stimme, schwank helle Panik mit.

VERDAMMT! MACH´ DIE AUGEN AUF BAKA UND

SICH MICH VERFLUCHT NOCHMAL AN!" Schrie Vegeta flehend und starrte

mit glasig verschwommenen Augen, auf Son Goku hinab.

Dieser blinzelte mühsam.

Dann sah er den Prinzen mit halb geöffneten Augen,

aus denen jeder Glanz gewichen war, wieder an.

Goku zwang sich zu einem erstorbenen Lächeln und der Prinz spürte,

wie dieser Anblick ihm brutal das Herz zerfleischte.


 

Naeves, der erstarrt zu sein schien, kaute nervös und mit

leerem Blick, auf seiner Unterlippe.

Der Aglaner hatte ursprünglich vorgehabt, Son Goku als Geisel zu nehmen,

ihn schwer genug zu verletzen, damit er sich nicht erfolgreich

gegen ihn wehren konnte und wollte dann, zusammen mit Goku

zum heiligen Reich fliegen.

Unterwegs, wollte er Goku dann eine magische Bohne – deren heilende

Wirkung ihm Trunks ja beschrieben hatte- geben.

Da Naeves von Son Gokus Charakter schon soviel wusste,

dass er sich sicher sein konnte, dass der Saiyajin ihn nicht wegen so etwas töten würde, hätte Naeves also sogar ausreichend Zeit gehabt, um Son Goku zu verführen.

Schließlich war ihm dies ja beinahe schon mal gelungen.

Was jetzt passiert war, war so...

Nicht geplant gewesen...

...


 

<<...Nicht geplant...>>


 


 

Die anderen, dieser Piccolo und die beiden Teenager,

würden keinen Finger rühren, wenn er es mit Goku so machen würde,

wie mit Meister Popo, gerade eben.

Diesen hatte er abgefangen und mit Links außer Gefecht setzen können,

um überhaupt erst an Goku heran zu kommen, ohne dass Popo

ihm dazwischen funken konnte.


 

Die Auren der beiden Vollblutsaiyajin waren deutlich zu spüren gewesen,

Also kein Problem für Naeves, sie ausfindig zu machen.

Das Vegeta zum Problem werden würde, war Naeves bewusst gewesen.

Aber dafür hatte er ja schliesslich Meister Popo- Glaubte Naeves jedenfalls...

Nur hatte er nicht damit gerechnet, dass Vegeta tatsächlich bereit

gewesen war ihn anzugreifen, während er den Diener Gottes,

noch als Schutzschild benutzte.

Als es dann so ausgesehen hatte, als könne nicht einmal mehr Son Goku,

den Prinzen noch länger zurück halten, hatte Naeves reagiert und auf den Unterklassesaiyajin, eine Ki Attacke abgefeuert.


 

Doch jetzt, war alles schlagartig außer Kontrolle geraten.


 


 


 

Teil 14


 

Die Z-Krieger versammeln sich


 


 


 


 


 


 


 

<<...Oh großer Gott...

Nein.

Goku...nein.

Das ....

Wollte ich nicht.

Scheiße!

Die Attacke hatte viel zu viel Energie!?

...Ich muss...

Argh!

Ich muss nachdenken!...>>

Naeves griff an seine Brusttasche und schob

hektisch die magische Bohnen in dem Säckchen darunter,

hin und her.


 

<<...Verdammt, ich kann sie Goku nicht jetzt schon geben.

Mein Plan!

Dreck, verdammter Dreck!

Es hilft nichts, ich muss mich beeilen.

Dieser verfluchte Hurensohn, Vegeta!

BASTARD!..>>


 

...


 

,,KAKAROTT!!"


 

Vegeta schrie sich die Seele aus dem Leib,

Er rüttelte ihn und gab ihm Backpfeifen,

damit Son Goku nicht ohnmächtig wurde.


 

Und der Prinz wusste, dass eine Ohnmacht jetzt

hätte tötlich enden können.

Immer wieder schloss Goku, kraftlos seine Augen.

Der Prinz, riss sich aus seiner eigenen Schockstarre los, legte

den Arm des Unterklassesaiyajin um seinen Nacken und stand auf,

während er Son Goku mit sich hoch zog.


 

Hektisch begann Vegeta sich umzusehen.

Dann sah er Naeves. Er ballte seine Hände zu Fäusten und

verfinsterte seinen Blick zu einem Weltuntergang.

,,Du...“ Zischte er aus trockener Kehle und mit tiefdunkler Stimme.

Der Prinz konnte spüren, wie alles in ihm aufschrie und der Wunsch den aglanischen Bastard zu töten- ihn zu vernichten-

brachten ihn beinahe um den Verstand.

An Vegetas Schulter keuchte Son Goku plötzlich

dunkelbraun verfärbte Stücke Blut aus

und sackte dann, in Vegetas Armen, ein Stück tiefer.

Der Prinz, sah ihn panisch an.


 

,,Schon gut. Du hast gewonnen, Baka...

Weißt du was?

Langsam glaube ich, du versaust mir immer absichtlich

meine verdiente Rache...

Glaub bloß nicht, dass du mir wieder einfach so davon kommst,

wenn ich dich erst mal zum Quittenturm, gebracht habe.

Sobald du eine Bohne intus hast, bist du fällig...

Versprochen...

Hörst du?"

Flüsterte Vegeta, heiser und mit resigniertem Zittern,

in der Stimme.

Der Prinz festigte nun seinen Griff um Gokus Hüfte und gerade,

als seine Füße sich einige Zentimeter vom Boden abgehoben hatten...


 

,,HIER GEBLIEBEN!"


 

Naeves führte einen präzisen Fußtritt, zwischen die Körper

der beiden Saiyajin, aus.

Vegeta und Son Goku, wurden in verschiedene

Richtungen, auseinander geschleudert.

Dem Unterklassesaiyajin kostete der harte Aufprall,

sofort das Bewusstsein.


 

Regungslos, lag er mit ausgebreiteten Armen und dem

Oberkörper im Wasser, am Ufer des Sees.

Vegeta war innerhalb einer Sekunde, wieder auf den Beinen.

Mindestens so schnell, wie Naeves bei dem Unterklassesaiyajin war.

Der Aglaner griff Son Goku unter die Achseln und presste

ihn mit dem Rücken, an seine Brust.

Vegeta, der gerade wutentbrannt und mit einem zerreißenden Kampfschrei, auf Naeves zustürzen wollte, stoppte sofort und verharrte in der Luft.


 


 

,,GRRRHAAAAAAAAAAAAAAA!" Vegeta schrie vor ohnmächtiger Wut auf,

während ihm das Blut in den Kopf schoss und der Zorn

durch seine Adern hetzte wie ein Sturm, der noch lange nicht seine

volle Kraft entfaltet hatte.

Vegetas Ki, explodierte förmlich.

Mit einer versteinerten Maske, glühenden, rabenschwarzen

Augen und unbändiger Wut in sich, begann die Luft um den Prinzen

zu knistern und kleine Blitze zuckten wild in der goldenen Aura auf und ab,

als Vegeta sich, ohne es bemerkt zu haben, in einen Super Saiyajin

verwandelt hatte.


 

Naeves schluckte schwer und wich mit Son Goku

einen Schritt vor Vegeta zurück als der Prinz zu etwas wurde,

das nichts mehr menschliches an sich zu haben schien.

Zögerlich und sehr wohl nervös geworden,

durch Vegetas gewaltigen Wutausbruch,

wich Naeves einen weiteren Schritt vor dem Prinzen zurück.


 

,,NAEVES!" Der Aglaner stierte erschrocken zur Seite,

als der Kaioshin urplötzlich neben ihm erschien.

Kibito hatte sich, nachdem er von Trunks und Son Goten gehört hatte, was geschehen war, sofort zur Aura des Aglaners, teleportiert.


 

<<...Son Goku, magische Bohnen bringen...>>


 

Dende hatte in dem Moment, als diese Worte Son Gotens Lippen

verlassen hatten, an dasselbe gedacht:

Egal was Naeves vorhaben mochte. Es konnte nichts Gutes bedeuten.


 

Kibitos Herz hatte sich schlagartig, zu einem kleinen Klumpen

bitterer Vorahnung verformt und er hatte gehofft,

was auch immer Naeves Plan jetzt sein mochte,

diesen noch verhindern zu können.


 

Entsetzt und völlig verwirrt, schnellten Kibitos Blicke

von dem verletzten Son Goku, den Naeves an sich gepresst hielt,

zu dem vor Zorn bebenden Saiyajinprinzen, mit dem

tödlichen Blick eines außer Kontrolle geratenen, wilden Tieres.


 

,,W-was ist hier los?!"

Der Aglaner warf Vegeta einen undeutbaren Blick zu und ohne

den Prinzen aus den Augen zu lassen, packte er Kibito

am Kragen und schrie:


 

,,LOS TELEPORTIER´ UNS IN KAMIS PALAST!

VEGETA HÄTTE GOKU BEINAHE UMGEBRACHT, WEIL ICH

MIT IHM GESCHLAFEN HABE!"


 

Kibito, riss die Augen auf.


 

<<..Was?! Aber...?! ...Bei allen Kamis WAS!?!..>>


 

In diesem Moment, schoss Vegeta, auf Naeves zu.

Der Bastard musste sterben.


 


 

,,VERFLUCHT KIBITO, MACH´ SCHON!"


 

Vegeta, schoss auf sie zu.

Sein Gi völlig blutdurchtränkt.

Sein Gesicht rot verschmiert, mit den eiskalten,

starr blickenden Augen eines Wahnsinnigen.


 

,,KAIOHSHIN!" Schrie Naeves, erneut und mit einem zerreißenden Ton

in der Stimme.


 

Son Gokus Blut tropfte zu Boden,

wie kurz zuvor, der warme Sommerregen.


 

,,KIBITOOOOO!"


 

Der Kaioshin legte mechanisch die Hand auf Naeves Schulter,

konzentrierte sich dann auf Dende und im nächsten Moment waren er,

Naeves und Son Goku, verschwunden.


 

Das letzte was Vegeta sah, nur einen Augenaufschlag bevor er die drei erreicht

hatte, war das triumphierende Grinsen, in den kalten blassvioletten Augen, des Aglaners gewesen.

Vegetas Körper bog sich krampfhaft nach hinten und er sank auf seine Knie,

als ein Schrei die Luft zerschnitt, der die Tiere in naher Umgebung

aufschrecken, und die Erde erzittern ließ.


 


 


 

Die Natur stand still und sogar das kristallklare Wasser des Sees,

schien nicht die kleinste Welle erzeugen zu wollen.

Der Schrei des Prinzen verstummte nach und nach,

zu einer heiseren Verzweiflung.

Vegeta spürte, wie seine Beine nachgeben wollten und verfluchte sie dafür,

dass sie es dann schließlich, taten.

Der Prinz sank auf die Knie und vergrub seine Finger tief in der Erde.

Sein Atem presste sich beißend durch seine Lungen,

als wäre er tagelang gerannt.

Vegetas Brustkorb schnellte auf und ab, während seine nachtschwarzen

Augen, fiebrig und starr, zu Boden blickten.


 

,,Kakarott...

KAKAROTT!

Nein...NEIN!!!“


 

Vegetas kraftvolle Stimme, erstarb zu einem verzweifelten Seufzen.

Der Prinz warf seinen Kopf zurück und schien das gesamte Universum

verfluchen zu wollen.

Der Prinz griff sich ins Haar und unterdrückte Tränen

des Hasses und zerreißender Verzweiflung,

während sich sein Körper von neuem, zu einem

Aufschrei, verkrampfte.

Es war, als hätte Vegeta eine Art gewaltigen Schock erlitten, der

ihn jetzt nicht nur körperlich, sondern auch geistig in die Knie zwang.


 

Letzteres war für den Prinzen schwerer zu ertragen,

als die größte und schmerzvollste Wunde,

es je hätte sein können.

Das Adrenalin in seinen Adern sorgte dafür,

dass Vegeta seinen eigenen rasenden Puls,

in jedem einzelnen seiner Muskeln, deutlich vibrieren spüren konnte.

Alles um ihn herum, schien zu verwischen und die Geräusche der Natur,

verklangen in seinen Ohren, zu einem unwirklichen Rauschen.

Vegeta spürte, wie eine Hitze sich in ihm ausbreitete,

die ihn gleichzeitig, innerlich verbrennen und gefrieren ließ.

Weiße, aufflackernde Punkte, tanzten vor seinen Augen und das Tageslicht,

schien sich sekündlich mit tiefem Schwarz abzuwechseln.

Vegeta kämpfte.

Er kämpfte verbissen, gegen die aufkommende Bewusstlosigkeit an,

die ihn nun, hervorgerufen durch Wahnsinn und Schmerz,

bis zur Grenze des Ertragbaren, peinigte.


 

Doch der Prinz dachte gar nicht daran, sich jetzt von der Dunkelheit,

so einfach ausschalten zu lassen.

Nein.

Nicht er.

Nicht jetzt.

Nicht, bevor Vegeta den Aglaner zur Hölle geschickt haben würde.

Nicht, bevor er diesem Hurensohn, jeden einzelnen Knochen gebrochen und

sich blutig an dem Aglaner gerächt haben würde.

Nicht - vorher.


 

Vegeta biss die Zähne zusammen und ein schmerzverzerrtes,

heiseres Stöhnen, formte sich tief in seiner Kehle.

Es fühlte sich an, als hätte er auf einer Rasierklinge gekaut und

diese dann heruntergeschluckt.

Blutig, metallisch. Schneidend. Und es tat einfach nur weh.


 

<<... Dieser dreckige, feige Bastard ...>>


 

Der Prinz konnte nicht klar denken.

So sehr er es versuchte, es wollte Vegeta einfach nicht gelingen.

Zorn und Wut wirkten in seinem Kopf,

wie eine Art Narkotikum und Aufputschmittel, zusammen.

Wie eine innere Lähmung, versetzt mit zitterndem Eifer,

welcher sich kochend heiß, durch seinen Verstand

fraß und alle anderen Gedanken, gnadenlos ausmerzte.


 

Zusammenreißen- klar denken, um klug zu handeln-

Kakarott retten- nicht aufgeben- nicht...

nicht Kakarott ...

Nicht den Verstand..verlieren, wieder alles verlieren?

KAKAROTT!

Nein, nicht den Verstand verlieren. Jetzt nicht aufgeben...

Nicht wieder versagen...

KAKAROTT!


 

In Vegetas Kopf hatte das Chaos einen Krieg entfacht,

den der Prinz im Moment unmöglich gewinnen konnte.

Eine kleine Ewigkeit verging, in welcher Vegeta lediglich auf den

Boden starren und versuchen konnte,

seinen Herzschlag wieder unter Kontrolle zu bringen.

Auf seinem blassen Gesicht, mischten sich Schweiß

und Tränen der Wut.

Naeves Grinsen, hinter Vegetas Augen und die Blutflecken

des Unterklassesaiyajin, an seinen eigenen Händen,

ließen Vegeta zunächst nur zitternd aufstehen.

Er wunderte sich selbst, wie seine Beine, die sich taub und

unglaublich schwer und müde anfühlten, noch dazu imstande waren,

sein eigenes Körpergewicht, zu tragen.

Doch schon kurz darauf, hatte Vegeta sich auch den Rest seines gewohnten

Gleichgewichts, wieder zurück erkämpft.


 

Kaum war der Prinz wieder auf den Beinen,

stieß er sich vom Boden ab und schoss in die Luft, während er dem Aglaner in Gedanken schwor, dass dieser es bald bitter bereuen würde,

jemals einen verräterischen Fuß auf die Erde gesetzt zu haben.


 

Naeves -

war so gut wie tot.


 

Es hatte sich für die Freunde zunächst so angefühlt,

als würden Vegeta und Son Goku trainieren und der

Unterklassesaiyajin hätte wieder einmal beschlossen,

sich lieber vom Kampf mit Vegeta zurückzuziehen,

statt dem Prinzen den Gefallen zu tun, bis zum bitteren Ende weiter zu kämpfen, damit sie sich am Ende gegenseitig ins finale Nirvana schicken konnten.


 

Alle wussten dass, wenn die beiden Vollblutsaiyajin trainierten,

es nicht besonders klug war sich einzumischen,

oder sich auch nur in der Nähe dieser zwei Urgewalten

zu befinden.

Naturkatastrophen, schienen gegen zwei hochgepowerte

Vollblutsaiyajin, die reinsten Wetterschwankungen zu sein.

Jedenfalls hielt es jeder der Z-Fighter für wahrscheinlich,

dass es sich nur um ein kleines Sparring der beiden handeln konnte,

als sie die Ki´s von Son Goku und Vegeta gespürt hatten.

Ein Trainingskampf eben.

Bei Kami, was denn auch sonst?

Nun, jedenfalls glaubten sie dies genauso lange,

bis die Freunde dort ein weiteres, allerdings ein unbekanntes Ki-

wahrnehmen konnten.

Und plötzlich passte dann einiges nicht mehr in das Bild, eines harmlosen Trainingskampfes.

Ein paar der Z-Krieger konnten die Energie des Aglaners, nicht einordnen.

Was hatte der Energieausbruch dieses Fremden kurz vorher zu bedeuten und

warum war Vegeta gerade dabei sein Ki, wie ein entflammtes Inferno,

zu entfesseln?

Son Gokus Aura, wurde von Minute zu Minute schwächer und

jeder der Gruppe Z wusste, dass sich ein Unterdrücken des Ki´s anders anfühlte,

als das, was sie jetzt von der Energie des Unterklassesaiyajin,

spürten.

Zudem glich die Aura des Prinzen im Moment, einer Apokalypse und genau das,

musste einen Grund haben.

Sogar die Natur schien auf Vegeta zu reagieren.

Ein starker Wind kam auf, immer wieder verfärbte sich der Himmel,

während die Stille, die in der Luft lag, immer lauter wurde.

Es war die stechende Spannung einer Katastrophe, welche sich über alles

und jeden, zu legen schien.


 

Jeder der Fighter fühlte es und wer von ihnen noch nicht in Kamis Palast war,

machte sich nun auf den Weg dorthin...


 


 

Papaya-Inseln/ Kame Haus:


 


 

,,Kuririn. Was zur Hölle, soll das werden, wohin gehst du?“

Die Stimme klang erstaunlich gelangweilt, für eine derartige Frage.

C18 stellte sich ihrem Mann in den Weg, während Marron auf halben Weg

zur Treppe hinunter, stehen geblieben war, und nun besorgt auf ihre Eltern blickte.

Nervös begann der Teenager sein Haar um den Zeigefinger zu zwirbeln,

und kaute an den Spitzen.


 

,, Du weißt, dass ich gehen muss. Du hast es auch gespürt.“ Sagte Krillin, besorgt.


 

C18 sah zur Seite und hob ihr Kinn an, während sie ihre Arme verschränkte.

,,Na und? Was jetzt. Die Zeiten, in denen du Son Goku zur Hilfe geeilt bist,

sind vorbei, Kuririn.

Wenn unser aller Ganztagsheld, der Retter des Universums,

schon in Schwierigkeiten steckt, was in Enmas Namen glaubst du,

wird dann wohl mir dir passieren?

,,C18...ich- Kuririn, warf ihr einen hilflosen Blick zu.

,,Mach mir nichts vor und vor allem, mach dir selbst nichts vor.

Du kommst doch schon seid Jahren nicht mehr an Son Goku heran.

Also hör´ auf dich lächerlich zu machen und vergiss´ diesen

Kamikazeakt, schnell wieder.“

C18 versuchte so verletzend, wie nur möglich zu klingen.

Teilweise gelang es ihr auch.

Teilweise, taten ihr ihre Worte selbst mehr weh, als ihrem Mann.

Kuririn ließ den Kopf sinken und starrte auf seine Füße,

während ihm ein Schweißtropfen von der Stirn rann.

Er schluckte schwer und bemerkte, wie sein gesamter Körper sich plötzlich,

zu erhitzen begann.

Sein Magen rebellierte und ein fahler,

bitterer Geschmack lag ihm auf der Zunge.

Doch Kuririn wusste genau, was seine Frau vorhatte.

Denn er kannte sie nicht weniger gut, als sie ihn.

Zu sagen, was sie dachte und zu denken was sie sagte,

waren bei seiner Frau schon von jeher,

zwei vollkommen verschieden Dinge gewesen.

Dennoch, ihre Worte verletzten ihn, wie die Kanten einer Rasierklinge,

welche sich quer und brennend in die Haut schnitt, bevor dann Blut floss.


 

Ein leichtes Lächeln huschte über Krillins Lippen.

Mit seinen kleinen Knopfaugen, blickte er zu seiner Frau hoch

und er sah sie mit einer Mischung aus Würde und Scham, an.


 

,,Du ...hast recht, C18.“

Er fasste sich an den Hinterkopf und lächelte zaghaft.

,,Mach´dir bitte keine Sorgen um mich.

Bis jetzt hat Goku mich noch nie im Stich gelassen.

Genauso wenig, wie ich ihn jetzt im Stich lassen kann und werde.

Ich – C18, ich liebe dich...“ Fügte er ernst hinzu und seine Hand strich zögernd

und zurückhaltend, wie zufällig über die ihre.


 

,,Krillin...“ Flüsterte C18 und jede Härte wich aus den kühlen Zügen,

ihres fein geschnittenen Gesichts.

Ihre stahlblauen Augen wirkten verschwommen und eigenartigerweise widerstandslos.


 

,,DAD! NEIN!“


 

Marron kam die Treppe hinab gelaufen, als Krillin mit einem letzten Blick und einer verabschiedenden Geste mit der Hand, in den Himmel schoss.


 

...


 


 

C 18 und ihre Tochter sahen ihm stillschweigend nach, bis er schließlich in Mitten des regenverwaschenen Himmels, verschwunden war.


 


 

,,Marron?“ C18 sah noch immer nach oben.

Ihre Stimme klang fest und voll.

Weder Furcht noch Sorge, schien darin zu liegen.


 

,,...Mama?“ Mit einem vorahnenden Blick, sah Marron zur Seite.


 

,,Dein Vater ist ein verdammter Vollidiot.

Vergiss das nicht. Vergiss das nie, Marron.“

Sie grinste zynisch.

Dann küsste C18 ihre Tochter auf die Stirn und kurz darauf,

folgte sie ihrem Mann, in Richtung Kamis Palast.


 


 


 


 

Son Gohans Haus/ östliche Stadt...


 


 

,,Ich komme mit! Behandle mich nicht wie ein kleines Kind, Son Gohan!

Wir sind geschieden, also unterlass´ dieses

Neandertal - Ich Mann- Du Frau- Getue´, gefälligst!

Ich kann kämpfen und das weißt du auch!

Verdammt Gohan! Das weißt du genau!“

Videl stand in ihrer alten Uniform aus Saiyamen Tagen,

vor ihrem Mann und warf demonstrativ,

ihren Umhang über die Schulter.

Mit zusammengebissenen Zähnen, dem Blick eines gleich hervor

springenden Panthers und zusammengeballten Fäusten, in schneeweißen Handschuhen, baute sich Videl aggressiv, vor ihrem Ex-Mann auf.

Durch das geöffnete Visier ihres rosafarbenen Helms,

funkelte sie Son Gohan nun, ehrgeizig an.

Es stand fest, dass Son Gohan sie mindestens an einen Stuhl,

oder wahrscheinlich an mehrere würde ketten müssen,

bevor Videl nachgeben würde.

Kami, wenn sie dies überhaupt tat...


 

Gohan schloss kurz die Augen und lächelte zaghaft.


 

,,Videl, das wollte ich damit doch gar nicht sagen, es ist nur-

Diplomatisch rückte er die Brille auf seiner Nase zurecht und versuchte,

die richtigen Worte zu finden.

Was nicht gerade das einfachste war.

Seid sie und der Halbsaiyajin geschieden waren,

schien Videl noch ein Stückchen, dickköpfiger geworden zu sein.

Ganz gleich ob es nun darum ging, was es zum Mittagessen geben würde,

oder wie jetzt darum, ob sie ihr Leben aufs Spiel setzen sollte.


 

,,Nur was?!“ Videl stemmte ihre Hände in die Hüften und sah den

hilflos blickenden Halbsaiyajin, mit sardonisch hochgezogener Augenbraue,

herausfordernd, an.

,,Nur WAS, Son Gohan?

Soll ich etwa zu Hause bleiben und mir die Haare waschen,

Fußnägel lackieren, oder so was?

Ist es das was dir vorschwebt, ja?!“


 

Son Gohan seufzte. Sie klang so sehr nach Chichi, wenn sie laut wurde.

Sehr seltsam. Seltsam und vor allem äußerst unangenehm.

Er hasste Sarkasmus und besonders hasste er es, wenn Videl sarkastisch wurde.

Seine Chancen sie umzustimmen, schwanden mehr und mehr dahin.


 

,,Komm schon Videl. Bleib´ fair.

Du weißt genau, dass ich das nicht gemeint habe.“

,,Ach und was hast du dann-


 

,,Hey! Ich werde auch mitkommen!“

Unterbrach die beiden, eine aufgeregt, grelle Stimme.


 

Son Gohan und Videl, wanden sich in stummer Überraschung zu ihrer Tochter um,

als Pan, mit Giru auf dem Arm, ins Wohnzimmer gestürmt kam und nun aufgeregt und erwartungsvoll, zwischen ihren Eltern hin und her sah.


 

,,Ich habe genau gehört, dass Onkel Goten angerufen und

irgendetwas wichtiges erzählt hat!“

Platzte sie hervor.

,,Außerdem, habe ich vorhin gespürt, dass etwas mit Opa nicht stimmt...

Versucht also gar nicht erst, mich hier zurück zu lassen!

Wer Opa angreift, ist fällig!“ Stellte Pan klar, damit niemand auf die Idee kam,

sie wieder mal auszuschließen.

So, wie sie es sonst gerne taten, wenn etwas wichtiges

(aufregend und gefährliches), passierte.


 

,,Nein.“ Antworteten Videl und Son Gohan, einstimmig.


 

,,Giru, Giru. Pan? Danger Pan, dangerrrrrrrrr!

Gar nicht gut. Giru, Giru. Pan?“

Der kleine Roboter machte schnelle, wedelnde Bewegungen,

mit seinen schlaksigen Metallärmchen, sodass Pan jetzt Schwierigkeiten hatte,

ihn festzuhalten.

Der Teenager gab ihm eine leichte Kopfnuss.

Ein hohles, metallisches Geräusch erklang.

Sofort hielt Giru, wieder still.


 

,,Nein?“ Wiederholte Pan, als hätten Gohan und Videl ihr gerade verkündet,

dass sie ihre Sachen zu packen und auszuziehen hatte.

,,Ich bin 16 Jahre alt! Ihr behandelt mich, als wäre ich 5!

Opa hat mich trainiert!

Ich kann kämpfen!“ Rief sie.


 

<<...Keine Chance. Wenn sie mich hier lassen wollen,

finde ich schon einen Weg, um zu Opa zu kommen.

Ist gar kein Problem...Pah! Wäre ja auch wohl noch schöner!....>>


 

Videl verschränkte die Arme und drehte sich zu ihrer Tochter.

Ernst, legte sich auf ihr Gesicht.

Eine Mimik, die keinen Widerspruch duldete.


 

,,Das ist belanglos, Pan.

Dein Vater und ich wollen nicht, dass du mitkommst.

So einfach ist das.

Es ist viel zu gefährlich.“


 

Son Gohan, sah Videl verdutzt schmunzelnd an.


 

,,Aha, zu gefährlich? „So einfach“ ist das?“

Wiederholte er, mit übertriebener Betonung in der Stimme.

Gohans Augenbrauen hoben sich amüsiert.

,,Soooo einfach, also...“


 

Videls Kopf fuhr herum und traf auf die grinsenden,

schwarzen Augen ihres Ex- Mannes, welche hinter seiner Brille,

mit einem ,,Hab ich dich!“ - Blick, hervor funkelten.

Diesen Blick kannte sie.

Videl hatte ihn zwar während ihrer Ehe nicht oft gesehen,

aber sie erinnerte sich sehr gut an diesen kleinen Schuss ungeahnter Überheblichkeit, in den Augen des Halbsaiyajin.

Ein Charakterzug, den man ihm solange nicht zutraute,

bis man sich selbst davon überzeugen musste.

Gott. Wie sie sie es hasste, wenn er Recht hatte.


 

,,Was?!“ Fragte Videl genervt und kannte die Antwort bereits.

,,Nichts.“ Son Gohan zuckte mit den Achseln,

konnte allerdings das breite Grinsen, nicht zurückhalten.


 

Pan verdrehte die Augen und schüttelte den Kopf.

Nicht gerade einfach für eine Sechzehnjährige, wenn die eigenen Eltern,

offensichtlich ganz schwer einen an der Glocke haben, dachte sie.


 

,,Von wegen nichts.“ Warf sie ihrem Vater vor.

Dann wand sie sich zu ihrer Mutter, um:

,,Ich bin viel stärker als du, Mum!“ Rief Pan, gerade heraus.

,,Wenn es hier für jemanden zu gefährlich werden könnte,

dann bin sicher nicht ich das.“


 

Pan biss sich im selben Moment auf die Unterlippe und verfluchte die Tatsache,

dass sie immer schneller sprach, als dachte.

Son Goku hatte ihr schon öfter gesagt, dass sie einiges von Chichis

Temperament“ abbekommen hätte.

Als Pan ihn darauf hin, ein wenig beschämt gefragt hatte,

ob das denn nicht etwas Gutes sei, hatte Son Goku sie im Flug, mit weit aufgerissenen Augen einfach nur angesehen und war dann kurz darauf,

in ein schallendes Lachen ausgebrochen.


 

Pan trat einen Schritt vor ihrer Mutter zurück und

hob entschuldigend grinsend, Giru vor ihre Brust.

,,Giru, Giru, Pan dangerrrrr, Giru, dangerrrrr.“ Warnte der kleine Roboter,

bei seiner analytischen Erkennung, der wütenden Mimik von Videl

begann er wieder hysterisch, zu zappeln.

Ziemlich menschlich, wenn man ihn so beobachtete...


 

Bevor Videl etwas zu ihrer Tochter sagen konnte,

kam Son Gohan ihr jedoch zuvor:


 

,,Hört zu, ihr beiden.“

Er machte eine kurze Pause und blickte überlegend auf den Boden.

Scheinbar hatten sich seine Gedanken, zu einer Lösung geformt,

welche er jetzt lediglich noch zu formulieren, versuchte.

Gohan fuhr sich durch sein kurzes, ebenholzfarbenes Haar.

Er hob seinen Kopf wieder und lächelte resigniert.

Jetzt nahm Son Gohan die Brille ab, legte sie neben sich auf den Tisch,

und atmete einmal tief durch.


 

,,Wenn wir hier weiter diskutieren, verschwenden wir nur Zeit.

Die anderen werden sicher schon in Kamis Palast, eingetroffen sein.“

Er wand sich um und blickte in zwei äußerst überraschte Gesichter.

Pan und Videl tauschten verwirrte Blicke aus.

Plötzlich schien Videl dann zu verstehen.

Sie klappte ihr Helmvisier nach unten,

nickte Son Gohan zu und der Halbsaiyajin sah,

wie sich ihre Lippen zu jenem gewissen Lächeln formten,

welches er das letzte mal bei ihr gesehen hatte,

als sie gemeinsam als Saiyamen – Team ein Verbrechen verhindert hatten.

Das Lächeln, in welches er sich beim allerersten Anblick verliebt hatte

und das ihm heute, statt einer aufregenden Hitze, ein Gefühl von Wärme und Freundschaft gab.

Son Gohan nickte zurück und erwiderte Videls Lächeln.


 


 

Pan hob Giru vor ihr Gesicht und flappste ihm mit dem Knöchel ihres Zeigefingers,

gegen die metallene Stirn.


 

,,Na Giru? Jetzt gibt’s ein wenig Action für uns zwei Hübschen.

Na? Freust du dich nicht?“

,,Giru....dangerrrrrrrr.

Giru...Giru....Pan...dangerrrrrrrrrr?“

Der Teenager grinste ,,Quatsch „dangerrrr“.

Auf zu Kamis Palast Leute!“ Das Mädchen sprang in

die Luft und schwang ihren Arm in die Luft, während sie

Giru an sich drückte.

,,Ähm...Pan?“

,,Ja, Dad?“

,,Bevor wir los fliegen, solltest du dich vielleicht erst einmal anziehen.“

,,Ähm, oh?...ja.

Witzig. Wahnsinnig witzig, Dad.“


 

Pan stapfte mit geröteten Wangen nach oben,

um sich anzuziehen.


 


 


 


 

Südliche Stadt...


 


 


 

,,Naaaaaah junge Frau, ganz alleine?“

,,Ihihihi.“

,,Ähm...Wie wär´s mit einer Tasse Tee?

Ich kenne da ein nettes kleines Appartement, gleich um die Ecke.“

,,Ihihihi. Appartement? Ihihihi.“


 

Yamcha trug ein penetrantes Machogrinsen in seinem Gesicht und lehnte sich mit seiner Schulter,

an die Mauer der Spielhalle, vor welcher sie gerade standen.

Das hysterische Gekicher der jungen Frau, das jeden in Grund und Boden genervt hätte,

klang in Yamchas Ohren, wie Musik.

Die Musik einer vollbusigen, 20jährigen Schönheit, mit dem Intelligenzquotienten,

eines einseitig, belegten Brotes.

Was Yamcha allerdings nicht sonderlich zu stören schien.

Im Gegenteil.

Yamcha schenkte der brünetten Frau, sein bestes Zahnpastalächeln.

,,Ich dürfte sogar noch irgendwo im Kühlschrank etwas Essbares auftreiben können,

falls du Hunger bekommen solltest, Sweetie.“

,,Sweetie? Ich? Eeeeeehrlich??? Ihihihi.“

,,Ahahaha!“

,,Ihihihi!“

,,Hahaha!“

,,Ihihihi“

,,...Hahah...ha?“

,,Ihihihi!“

,,Öhm...Ächäm.“


 

,,Psst! Yamcha! Yamcha?“


 

,,Pool- Verzieh dich! Und zwar bis gestern!

Ich öhm...diskutiere hier gerade!“ Zischte Yamcha flüsternd,

umfasste den kleinen Formwandler mit beiden Händen und verschwand kurz mit ihm um die Ecke.

,,Nur nicht weg gehen, ich bin gleich wieder da, ja?“

Trällerte er dem Mädchen zu, als er noch einmal mit seinem Kopf , um die Ecke linste.


 

,,Ihihihi.“ War ihre Antwort.


 


 

Pools kleiner blauer Schwanz, wedelte aufgebracht hinter seinem Rücken, hin und her.

,,Diskutieren?! Über das „zu ihr oder zu dir“ ?“

,,Äh...ja also.“ Ein leichter Rotschimmer verfärbte Yamchas Wangen und er sah zur Seite.

,,Das geht dich erstens nichts an und zweitens, hatten wir das schon längst geklärt!“

,,Yamcha! Das ist nicht in Ordnung!

Die anderen brauchen uns.

Du kannst nicht einfach so tun, als hättest du nichts gespürt!

Wir müssen zu Kamis Palast. Wir müssen-


 

Yamchas Blick wurde ernst. Eindringlich.


 

,,Ach ja? Wir müssen? Was! Und wozu denn, Pool?

Scheisse, soll ich vielleicht den Wasserträger für die anderen spielen, oder was?

Son Goku, Vegeta, Piccolo, Kuririn...die sind alle so-


 

Yamcha sah zu Boden, schloss die Augen und schüttelte den Kopf.

Dann sah er wieder Pool an, der jetzt auf Augenhöhe, vor ihm schwebte.


 

,,Ich gehöre schon lange nicht mehr zu diesen ,,Superkriegern“.

Oh Kami, manchmal frag ich mich wirklich, wann genau ich angefangen habe,

mich zu blamieren, als ich noch mit ihnen trainieren, mit ihnen zusammen kämpfen, wollte.

Weißt du etwa nicht mehr, was das letzte mal passiert ist, als ich versucht habe ,,zu helfen“ ?


 

Yamcha ballte die Hand zur Faust und biss sich in die Unterlippe.

Es kam ihm so vor, als sei das alles erst gestern passiert.


 

,,Dieser Dr. Gero hat mich in Null Komma nichts fertig gemacht und mich beinahe zu Enma geschickt, wenn Goku und Piccolo nicht gekommen wären.“


 

Yamchas Stimme klang verbittert, als er die Hände hinter seinem Rücken faltete und

sich gegen die Mauer lehnte.

Er betrachtete die kleine, weißgewölkte Gasse, welche der Himmel,

zwischen den zwei Gebäuden oberhalb seines Kopfes, bildete.


 

,,Ich wusste es schon damals, als Son Goku beim 24. Turnier der waffenlosen Kampfkünste, plötzlich als Erwachsener vor mir,

Ten-Shin-Han und Kuririn stand, dass ich nie so sein würde wie er.

Dass ich, so sehr ich mich in meinem Leben auch anstrengen werde,

ER immer stärker sein wird als ich.

Ich bin nicht bescheuert, Pool.

Ich kenne Goku schon beinahe ein Leben lang.

Sein Leben lang, um genauer zu sein und ich weiß, wozu er in der Lage ist.

Mehr als nur einmal habe ich gesehen, welche unglaublichen Kräfte er besitzt und sein Wille ist einfach grenzenlos. Kami, manchmal sogar gnadenlos.

Nie...

Niemals könnte ich diese Energie und Kraft aufbringen.

Diese Willensstärke...

Die hatte er als Kind schon Pool und du weißt das.

Ich kann da einfach nicht mehr mithalten.


 

,,Yamcha...“ Flüsterte, der kleine Formwandler

Pool standen Tränen in seinen großen Kulleraugen.

Es tat weh, seinen Freund so zu sehen und es fühlte sich wie Eis in seiner Seele an,

ihn so resignierend reden zu hören.


 

Yamcha, konnte an Pools Gesichtsausdruck erkennen, was der Formwandler

gerade dachte.


 

,,Was denn? Glaubst es macht mir etwas aus?“ Fragte Yamcha und lachte laut und verletzt.

Ich weiß, dass ich nichts ausrichten kann und das ist in Ordnung.

So ist das eben.

Er zuckte mit den Achseln und zwang sich zu einem Grinsen.


 

,,Blödmann!“ Rief Pool plötzlich und Yamcha zuckte unvorbereitet, zusammen.


 

,,...Was?“ Ungläubig sah Yamcha ihn an.


 

,,Willst du wissen, warum du schwächer bist als die anderen?!

Soll ich dir sagen, was dich von ihnen unterscheidet?

SOLL ICH?!“ Pools Stimme erhob sich zu einem hellen Schrei.


 

Überrascht weiteten sich die Augen des Z-Kriegers.

Er kannte den kleinen Formwandler, seid er 8 Jahre alt war, aber angeschrien,

hatte Pool in noch nie!

Geschweige denn beleidigt...

Auch wenn ,,Blödmann“ nun nicht gerade das schlimmste Schimpfwort war,

dass Yamcha je gehört hatte.


 

Pools kleiner kugelförmiger Körper, straffte sich und er ballte seine kleinen Hände,

krampfhaft zu Fäusten, als er fort fuhr:

,,Du bist schwächer, weil du genau das, was du gerade gesagt hast,

auch noch selber glaubst, Yamcha!

Du bemitleidest dich lieber selbst, statt es ausnahmsweise einfach mal zu versuchen!

Die anderen glauben an sich und haben keine Angst davor,

zu kämpfen und vielleicht zu verlieren.

Nicht kämpfen zu können, ist nicht schlimm.

Es aber nicht einmal zu versuchen, schon!

Sei doch einmal ehrlich zu dir selbst!

Du hast doch bloß Angst, Yamcha!

Angst davor, zu versagen und als Schwächling dazustehen!

Das ist aber falsch, hörst du?! Falsch!

Das sind deine Freunde, um die es hier geht!

Son Goku ist dein Freund! Piccolo, Trunks, Son Goten, Vegeta, alle!

Also benimm dich auch wie ihr Freund.

Findest du nicht, dass es wichtigere Dinge gibt, als was irgendjemand über dich denkt!?

Ich kann auch nicht kämpfen und ich bin nicht größer, als eine Melone!

Aber ich würde sofort los fliegen, wenn ich wüsste, dass du in Gefahr wärst!

Darum geht es hier, Yamcha!

Darum geht es immer, egal bei welcher Sache!

Wieder Aufzustehen, wenn es kein anderer mehr tut und man selbst glaubt,

das alles hoffnungslos ist!

Du musst weiter kämpfen, auch wenn es dir sinnlos und vielleicht sogar

schon zwecklos vorkommt und du haargenau weißt,

dass du nur eine kleine Chance haben wirst!

Aber auch kleine Chancen sind immer noch Chancen, Yamcha!

Ignorierst du diese einfach, wirst du dich irgendwann fragen,

was dein Leben Wert gewesen ist.

Was du riskiert und nicht riskiert hast, damit es eine Bedeutung bekam!

Und ich will nicht dabei sein, wenn du dir irgendwann die Zeit zurückwünscht,

dann aber nichts mehr an deinen Entscheidungen ändern kannst!“


 

Pool jappste schwer nach Atem.

Er wusste nicht, was ihn mehr fertig gemacht hatte.

Die Worte die er gerade gesagt hatte, oder

die Tatsache, dass er sie Yamcha hatte sagen müssen.


 

,,...“


 

Yamcha schwieg.

Pool zitterte unter Tränen.

Er bereute es in dem Moment, seinem Freund den Kopf gewaschen zu haben,

als Yamchas Kopf sich senkte und sich ein Schatten, über sein Gesicht legte.

Eine Weile schwiegen beide.


 

Yamcha hielt noch immer seinen Kopf gesenkt und sein Haar fiel ihm ins Gesicht,

sodass Pool, seine Mimik nicht lesen konnte.


 

,,Und? Gehen wir jetzt in deinem Appartement Tee trinken?“

Fragte plötzlich der brünette Kopf, der um die Ecke lugte und amüsiert,

zwischen Pool und Yamcha hin und her sah. ,,Ihihihi?“


 

Yamcha musste ein paar mal Schlucken und es fühlte sich an,

als hätte er noch nie zuvor in seinem Leben gesprochen, als er antwortete:


 

,,Nein. Sorry. Das wird heute wohl nichts mehr...hab´ noch was vor, weißt du?“

Pool starrte Yamcha an, der sich von der Wand gedrückt hatte und

die Innenflächen seiner Hände wie eine hochinteressante Nachricht, welche

dort geschrieben stand, zu studieren schien.


 

,,Yamcha?“ Fragte Pool mit dünner Stimme.

Grinsend sah der Z-Krieger hoch und nickte seinem kleinen Freund, aufmunternd zu.


 

,,Hm- Also ich finde, du bist größer als eine Melone, Pool.

Sehr viel größer sogar.“


 

Der kleine Formwandler, hob verdutzt die Augenbrauen.

,,Wie meinst du das ?“

Yamcha lachte laut auf.

,,So wie ich es gesagt habe Pool.

So, wie ich es gesagt habe.“ Er zwinkerte.


 

Mit einem letzten Blick über seine Schulter, schoss Yamcha dann in den Himmel,

während Pool sich beeilte, ihm zu folgen.


 

Verwundert starrte das brünette Mädchen Yamcha hinterher,

welcher gerade in dem Blau, das zwischen den beiden Häusern eingebettet war,

als Punkt am Himmel verschwand.


 

,, Hey du Arschloch! Fass´ich das!? Und mein Tee?! Ja, kack´mir einer auf´s

Auge! Du Spaßgeburt, lässt mich hier doch wohl nicht einfach so alleine?!

Pah!

Lass´dir in der Zwischenzeit erst mal ein Haar am Sack wachsen,

bevor du mich das nächste mal flach legen-

...Ächäm. Zu einem...ähm Tee einladen willst, meine ich.

Hmhm. Ihiihi...“

Korrigierte sich das brünette Mädchen, als die Leute um sie herum,

begannen, sie verängstigt anzustarren und einige sich sogar gegenseitig

an den Händen hielten, oder ihr den Vogel zeigten,

während sie jeden Moment damit rechneten, dass die junge Frau,

offenbar total geisteskrank, ausrasten würde.


 

Sie grinste ihnen lieblich zu und machte ein Victoryzeichen,

mit Zeige und- Mittelfinger.


 

,,Komischer Typ. Also, Leute gibt’s.

Ihihihiihih.

Wirklich eigenartig, was?

Ihihihi.“ Sagte sie laut.

Vor sich hin pfeifend, ging sie ihrer Wege und traf schon bald,

den nächsten gut aussehenden Kandidaten,

für ein Tässchen Tee.

...


 

Und es sollte seine letzte sein.


 

...


 


 

Im Jenseits...


 

,,Beruhigen Sie sich bitte.

Jeder kommt dran. Dies ist keine Übung, sondern

aller Wahrscheinlichkeit nach, die Apokalypse.

Also bleiben Sie bitte ruhig und entspannen Sie sich.“


 

,,BOOOOOOOOOOOUUUUUUUUH!“

War die einstimmige Antwort der wartenden Seelen,

die sich, auf den verbleibenden Resten des Schlangenpfades, tummelten.


 

Yama, Enmas rechte Hand, senkte frustriert das Megaphon, seufzte und

wischte sich erschöpft, mit dem Handrücken über die Stirn.

,,Jetzt muss man sich hier auch noch Ausbouhen lassen.

Also so ehrlich...

Ich brauche Urlaub.

Oh Kami, ich brauche ja so dringend Urlaub.“


 


 

,,Was heißt hier Urlaub?! Wer ist diese Apokalypse und

was fällt der blöden Kuh ein, hier einfach den ganzen Verkehr aufzuhalten!?

Die soll sich gefälligst hinten anstellen, wie wir anderen auch!“


 

,,Sag mal, bist du zufällig an einem Gehirnschlag, abgenippelt?

Zu harte Drogen?

Hast du vielleicht die Gabel zu tief in den Toaster gesteckt,

oder so was in der Art, ja?

Einfach unfassbar. Du bist eine Beleidigung, für jeden Geisteskranken, ist

dir das klar?“


 

,,Was willst du Hirnfurz denn?!

Ich warte hier schon eine Ewigkeit!“


 

,,Na und? Wer nicht. Aber deswegen benehme ich mich

noch lange nicht, wie ein stinkender, frisch dem Grab entkrochener Zombie

und schreie wie wild, in der Gegend herum.


 

,,Hmmmmmmmm.“


 

,,Was?“


 

,,Hmmmmmmmmmmmmmmmmm.“


 

,,Verdammt, was soll das!?“

,,Nichts, ich überlege nur gerade, ob du mehr meinem Arsch,

oder meinem Schwanz geähnelt hast, als ich noch gelebt habe.

Schade, ich würde es ja jetzt gerne vergleichen, aber wie du siehst,

habe ich meinen Körper nicht mehr.

Tja, dann muss ich wohl weiter darüber nachdenken.

Aber Zeit genug dafür, habe ich ja.“


 

,,Whoa!? Duuuuu.....du verdammter-


 

,,Was denn, was denn? Ich dachte, hier wäre Benehmen angesagt.

Ist aber nicht gerade die feine Englische, wenn du hier so herum fluchst,

findest du nicht?“


 

,,Du Blümchenpflücker, kannst mir mal den Schritt

schmpoonieren!“


 

,,Nein, danke.

Wenn diese Apokalypse dran war,

wird es bestimmt bald weiter gehen und

auch ich werde endlich an der Reihe sein.

Aber frag´ doch mal die Seele vor dir.

Man weiß ja nie und fragen kostet nichts.“


 

,,Sorry, aber ich habe ganz schlimmen Herpes und war Christ.“

,,Wer redet denn mit dir!? Dreh´dich gefälligst wieder um! Vollidiot.“

,,Aber, ich sollte doch jemandem den Schritt schampoo-


 

,,UMDREHEN! ABER BIS GESTERN!“


 

,,Sch-schon gut. Kami, sind hier vielleicht alle gereizt.

Versteh´ich nicht.

Da ist man tot und will nur nett sein, und dann-


 

,,UM-DRE-HEN!“


 

,,Tsieh!“


 

,,Na toll. Gott, bist du gemein.

Jetzt ist er beleidigt. Bist du zufrieden?“


 

,,Weißt du was?“


 

,,Ja.“


 

,,Wenn ich mir so richtig Mühe gebe, könnte ich bestimmt genauso langsam denken, wie du.“


 

,,Ach was? Und wenn ich mir so richtig Mühe gebe,

bin ich mir jetzt doch ziemlich sicher, dass

du aussiehst, wie mein Schwanz.“


 

,,DAS REICHT! DU BIST SO WAS VON TOT!“


 

,,Weiß ich. Deswegen bin ich ja hier. Vollhonk. Pahahaha! “


 

,,Hmgnnngrrrrrrrrrr...“


 


 

Etwas weiter hinten, in der Reihe:


 


 

,,Hey, weißt du vielleicht, was hier los ist?

Was hat das alles zu bedeuten?“


 

,,Nichts Gutes.“


 

,,Und was sollen wir jetzt tun?“


 

,,Woher soll ich das wissen,

sehe ich aus wie der brennende Busch?“


 

,,Aber irgendetwas müssen wir doch tun!

Ich habe mich doch schon so, auf die Hölle gefreut.

Dreißig Jahre mit ein und - derselben Frau verheiratet.

Verdammt! Ich habe mir meine Ruhe in der Hölle, verdient!

Ich bin jetzt nicht in der Stimmung, für irgendwelche

Hiobsbotschaften und jahrhundertelanges Warten,

auf diese Apokalypse. Echt nicht! Da ziehe ich lieber das

komplette Jenseits auf Links und spiel hier die Wildsau!“


 

,,Na jetzt mach´ ich mir aber gleich in den Seelenzipfel.

Du bist ja ganz böööööser.“


 

,,Nein. Aber du wirst gleich einen ganz bööööösen Abflug

vom Schlangenpfad machen, wenn du mir weiter, das Ohr abkaust.

Und ich bin mir sicher, dass Seelen die aussehen,

wie ein überfahrenes Tier, wenn sie unten aufprallen,

nicht an der Needle-Mountain Besichtigungstour, für neue Höllenbewohner

teilnehmen dürfen, weil nämlich sonst allen anderen, schlecht wird!“


 

,,Wie? Ernsthaft? Hör auf...Man bekommt sogar eine gratis Tour?

Durch die Needle-Mountains?

Whoa... Klasse!

Hey, Kuckuck! Bisschen Beeilung da vorne!

Ich habe heute noch eine Besichtigungstour im

Terminkalendar, sagt das dieser Apokalypse!“


 

,,Memo an mich: Unterhalte dich nie, mit Vollidioten.

Schon gar nicht mit toten Vollidioten.“


 

,,Klappe da hinten! Mir reicht schon der Spinner neben mir!

Da müsst ihr nicht noch eins drauf legen!


 

,,Ey! Meinst Du etwa mich! Redest-Du-Mit-Mir?

,,Mann. Wie ich es hasse, wenn du das tust.“

,,Wenn ich was tue?“

,,Existieren.“

,,Tja. Noch...“

,,...“


 

Währenddessen am Ende der Schlange, ist Enma trotz des Chaos,

noch immer Herr der Lage...


 

,,Ahh! Ich bin einfach nicht mehr Herr der Lage!

Hätte ich diesen verfluchten Knochenjob hier,

nur niemals angenommen.

Mama hat mich damals schon gewarnt, als ich mich beim Dai Kaioh,

für die Stelle hier, beworben habe.

Aber es war so eine todsichere Sache!

Dabra und Uranai Baba, waren viel zu klein für diesen Schreibtisch

und zu hässlich, für die Seelen. ( Tote soll man schließlich

nicht mehr erschrecken, wie jeder weiß. )

Hach. Hätte ich nur auf Mama gehört und wäre Erdenkami geworden.

Ja, die vergangenen Kamis, hätten mich sicher genommen!

Obwohl ja jeder weiß, dass die eine Vorliebe für Namekianer haben,

weil die meistens groß und grün und hin und wieder

Schizophren sind.

Da hat man dann gleich einen zweiten Ersatzkami zur Hand.

In die Gewerkschaft wollen die auch nie,

weil die ohnehin viel zu viel Grips unter den Fühlern haben,

als dass man sie über den Tisch ziehen könnte.

Aber trotzdem.

Wäre ich Kami, dann hätte ich statt dieses muffigen Schreibtisches und einer Hand voll Magengeschwüre, jetzt einen Thron und nicht zu vergessen einen modischen Holzstock, zum drauf lehnen und allmächtigem Rumfuchteln.

Na ja...

Mein Kabelfernsehen und die live Wrestlingkämpfe

aus der Hölle, würde ich allerdings schon irgendwie, vermissen.

Dende hat ja nicht mal einen Fernseher in seinem Palast und ich habe gehört,

er muss alles alleine putzen, weil Meister Popo auch nicht mehr

der Jüngste ist.

Aber das wäre auch nicht schlimm gewesen.

Putzen. Kein Fernsehen. Popo.

Man müsste eben nur seine Prioritäten überdenken und dann-


 

,,Ähm...Ächäm. Chef?“

,,Was! Stör´mich gefälligst nicht beim selbst bemitleiden.

Was gibt’s denn. Was willst du schon wieder, Yama?“

,,Hier, die neuen Vitas, die gerade per Hell-Mail, gekommen sind.

9874128 neue Kandidaten für die Hölle.“

,,WAS? So viele?! Und alle in die Hölle? Hm- Seltsam.

Was ist denn da los.

Das stinkt doch bis zum Himmel...“

,,Ähm. Ja. Also ehrlich gesagt, ist der Himmel bis auf weiteres,

völlig ausgebucht.

Es gibt eine gravierende Flügelknappheit und die nächsten,

auf deren Vita `Himmel` vermerkt ist, werden sogar ohne Heiligenschein

in die Hölle geschickt, weil die nämlich auch alle schon vergriffen sind.

Was sollen wir denn jetzt tun, Boss?“

,,Ieh-bay?“

,,Nein. Haben wir schon versucht.

Weder Heiligenscheine, noch Flügel.

Nur lächerlich offensichtliche, Raubkopien.

Dafür allerdings zum Schleuderpreis.

Ein paar Flügel für 99,99 Zeni und einen Heiligenschein für 19,99 Zeni.

Im Komplettset „Death to Go“- Paket,

zusammen für nur 59,90 Zeni.“

,,Sag malYama...Wann genau arbeitest du eigentlich?

Nun ja. Egal. Wir nehmen die Imitate.

Los, zack, zack, bestell´sofort diese `Death to Go- Dinger“

und wehe du lässt dich von jemanden überbieten.

Dann heißt es nämlich bald, Yama to go, du verstehst?“

,,Aber-

,,Was-Denn-Noch!?“

,,Das sind doch Imitate!

Wir können den Seelen doch keine Imitate andrehen.“

,,Schwachsinn. Merkt doch sowieso keiner.

Also setzt dich in Bewegung.

Wir machen es so und nicht anders.“

,,Aber-

,,YAMA!“

,,DIE HEILIGENSCHEINE SIND GRÜÜÜN!

UND DIE FLÜGEL AUS PLAAASTIK!“

,,Oh. Mist. Na Fein. Dann ersteigere noch Farbe und

Pinsel dazu und trommle´ alle hier, zum „Malen mit Yama“, zusammen.“

,,Aber-

,,Yama. Sag noch einmal aber und du wirst den Rest deines

ewigen Lebens, am Seelentrockner den Start-Knopf- Drücker mimen,

Comprende?“

,,Oi...Bin schon weg.

Ich möchte nur noch anmerken, dass ich dagegen war.“

,,Ja, ja. Du kannst es dann irgendwo im Protokoll vermerken, dass du übrigens

noch schreiben musst. Ich erwarte zu jeder Seele, eine Seite.“

,,WAAAS?! Zu jeder?

Aber-

,,Yama!“

,,Ja, Chef. Jawohl...“

<<...Ich werde kündigen. Wenn das Universum

nach dieser Geschichte hier noch existiert, werde ich

fristlos kündigen. Jawohl. Fristlos...>>


 

,,Geht doch.“

<<...Hm. Wenn die Sache hier gelaufen ist,

werde ich Yama eine dieser Needle-Mountain-Besichtigungs-Touren,

spendieren.

Dann kann er mal sehen, was die Angestellten in der Hölle

für einen scheiss Job haben.

Fieslinge wohin man sieht und Aufnahme-Formulare, zum

Davonlaufen.

Dann wird er mir die Füße küssen und mir ewig dankbar sein, dass ich

so ein nettes Chefchen bin, wenn er wieder kommt. Ehehehe...>>

,,Hach, Dende.

Wäre ich doch nur Kami geworden.

Hätte ich doch nur auf Mama gehört und wäre Kami geworden.“ Seufzte Enma

Daioh. Aber ich war ja als Kind schon so ...ungrün.


 

...


 


 


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