Teil 8

Ein schockierter Namekianer


 


 


 


 


 

Neugierig und aufgeregt, über diese neue Wendung,
fixierten die dunklen Augen des Prinzen, den Unterklassesaiyajin.

Dann klatschte der Prinz in seine Hände und das Licht ging

an.


 

,,Vegeta. Du versaust einem auch jede Überraschung."
Sagte der Jüngere, gespielt beleidigt und zog eine Schnute.
Son Goku schraubte dabei, den Verschluss des Glases ab und
zwirbelte ihn mit einem Fingerschnipps, in eine Ecke des Zimmers.
,,Was ich vor habe ? - Hmmm mal sehen..."
Goku blickte zur Decke und tat so, als würde er tatsächlich

darüber nachdenken, während er seinen Zeigefinger,

mit einer Unschuldsmine in den Honigtopf tunkte.

Dann zog er ihn wieder heraus und lutschte genüsslich daran,

bis er mit seiner Zunge, auch den Rest des Honigs von seinem

Finger geleckt hatte.


 

Vegeta, schluckte schwer und unweigerlich,

schnappte er nach Luft.
Er verfluchte sich nun, das Licht angemacht zu haben,
da er förmlich spüren konnte, wie er bei diesem Anblick

dunkelrot wurde.


 

<<..D-das meint der doch wohl nicht ernst?!

Das kann er gar nicht ernst meinen.
Nicht Kakarott...oder etwa doch?... >>

Ungläubig, betrachtete der Prinz, Son Goku wie etwas,

dass er noch nie zuvor gesehen hatte.

Plötzlich, verschwand dann Gokus bekanntes Engelslächeln, von
seinem Gesicht und er funkelte Vegeta aus seinen nachtschwarzen

Augen, vorfreudig an.
Verspielt, zog sich Kakarotts Mundwinkel leicht nach oben und

er ließ seinen Blick, über den nackten Körper des Prinzen fahren,
bis dieser schließlich bei Vegetas, erregter Männlichkeit

verharrte.


 

Der Prinz war sich nun ziemlich sicher, dass er tomatenrot im Gesicht

war.
Trotzdem dachte er gar nicht daran, dem Unterklassesaiyajin, auch nur
eine Sekunde die Genugtuung zu geben, er hätte ihn verunsichert oder
womöglich noch dazu gebracht, sich peinlich berührt zu fühlen.

Dennoch musste Vegeta sich eingestehen, dass dieses Verhalten von Son Goku
ihn auf eine faszinierende Art und Weise, unglaublich erregte.


 

<<...Wie er mich angiert...Dieser gewisse Blick in seinen Augen...>>

Der Prinz klatschte nun erneut in die Hände, fügte aber das
Wort ,,Dämmerlicht" hinzu, damit es nicht ganz dunkel wurde.

,,Dämmerlicht ?" Wiederholte Son Goku, während er das Glas,

zwischen seinen Händen hin und her drehte und ein Grinsen,

auch weiterhin seine Lippen umspielte.


 

,,Was dagegen?...knurrte Vegeta, zurück.
,,Schließlich will ich sehen, was du da mit mir treibst, Kakarott.
Ich trau´dir nämlich nicht ..." Antwortete der Prinz schmunzelnd.

Son Gokus Lächeln, durchdrang das schummrig gewordenen Licht,

im Zimmer.
,,Soso, du traust mir also nicht? Verstehe ...
Na dann, wollen wir doch mal sehen, was ich dagegen machen kann, Geta.

,,Sorg´ du mal lieber dafür, dass ich hier nicht gleich einschlafe, Baka.
Ich stehe nämlich nicht, auf stundenlange Unterbrechungen, so wie du ...!"


Vegetas, noch immer aufgerichtete Erregung, bewies Son Goku zwar,

das genaue Gegenteil von dem, was der Prinz ihm gerade,

so gelangweilt er nur konnte, vorgeworfen hatte, aber wenn Vegeta ihn

schon derart herausforderte, dann hatte der Prinz jetzt auch die

Konsequenzen für seinen Spott, zu tragen.

Ohne Vorwarnung, oder ein weiteres Wort, presste Son Goku leidenschaftlich,

seine Lippen auf Vegetas Mund, während er seine Finger, in die trainierte und sich
muskulös hervorwölbende Brust, des anderen krallten.
Als Son Gokus Zunge sich ihren Weg, zwischen die Lippen Vegetas
bahnte und in seinen Mund drängte, schnappte der Prinz keuchend,

nach Luft.

,,? Was zum, ...HHHhhh!?"

Vegeta, rang um Fassung und versuchte angestrengt, um
den Jüngeren nicht versehentlich von sich hinunter zu stoßen,
seinen Körper auf dem Bett zu halten, statt sich vor Erregung aufzubäumen.

Son Goku, hatte das Glas in seiner Hand während des Kusses,

nämlich langsam nach unten gleiten lassen, war jedoch bedacht darauf

gewesen,dass Vegeta es nicht bemerken konnte.
Dann hatte der jüngere Saiyajin den süßen, zähflüssigen Saft,

über das pulsierende Glied des Prinzen, fließen lassen.


Schwerfällig und träge fließend, war der Honig darauf hinabgetropft

und umschloss nun die, darunter verglühende, steife Männlichkeit,

des Prinzen.
Vegeta, krallte seine Hände in das Bettlaken, presste seinen Kopf in
das Kissen und presste seine Lippen, leidend, aufeinander.

Es fühlte sich so anders an. So als ...als wäre er schon gekommen.
Nur dass seine Erregung, einfach da geblieben und dafür umso stärker
zurückgekehrt war.
Trotz Vegetas Erfahrungen, was den Sex betraf,
hatte er noch nie ein derartiges Gefühl verspürt und er wäre
nie im Leben darauf gekommen, dass ausgerechnet

Kakarott ihn zu diesem Punkt hätte bringen können.

Oder dass Son Goku übehaupt etwas wie Honig,

in den Sex miteinbauen würde...


 

Goku hörte befriedigt zu, wie Vegetas Atem, schneller wurde.
Der Körper des Prinzen, schien unter seinen Berührungen
einfach dahinzuschmelzen.
Son Goku genoss es, den stolzen Prinzen mit diesem Spiel,
ein Stück weit, unter seiner Kontrolle, zu haben und blickte immer

wieder auf, um Vegetas Gesicht erhaschen zu können, dass
all das wiederspiegelte, womit der jüngere Saiyajin,

ihn gerade so erbarmungslos verwöhnte.


 

Der Unterklassesaiyajin bemerkte, wie sich der schweißnasse Körper unter
seinen Liebkosungen vor Lust aufbäumte und die Hüfte des Prinzen sich,
ihm nun immer mehr, verlangend entgegenreckte.
Vegeta, war mehr als bereit.
Doch auch, wenn Son Goku absichtlich das Gemächt des Prinzen
hin und wieder mit seiner Zunge streifte, so ließ er gleich wieder davon ab
und verteilte den, an seiner Zungenspitze haftenden Honig,

in den feinen Vertiefungen der Bauchmuskeln und in Vegetas Bauchnabel,

statt sich endlich zu erbarmen, und dem Prinzen das zu geben,

wonach dieser sich, so offensichtlich verzehrte.

,,Hmmmm..." Kam es Son Goku genüsslich über seine Lippen,

als er den Honig in seinem Mund zergehen ließ und

sich der Geschmack, der leicht salzigen Haut des Prinzen,

mit der fülligen Süße des zähflüssigen, klargoldenen Saftes mischte,

welchen er hinunter schluckte.

Vegeta, entging nichts.
Jedes Geräusch und jedes Gefühl, dass durch den Jüngeren verursacht wurde,
schien dem Prinzen durch Mark und Bein zu gehen und tausendfach
intensiver durch ihn hindurch zu ströhmen, als seine Saiyajinsinne es,

ohnehin schon zuließen.

Die kleinen Häärchen auf Vegetas Körper, hatten sich aufgerichtet und
seine Haut, hätte nicht feinfühliger auf den leisesten Kontakt
des Unterklassesaiyajin reagieren können, als sie es jetzt tat.
Was würde also erst passieren, wenn Son Goku endlich,

sein Empfindsamstes berühren - erschmecken - in den ...Mund ...

nehmen würde?
Vorhin, hatte Vegeta schon um Beherrschung ringen müssen, als
er in den warmen, feuchten Mund des Unterklassesaiyajin,

eingetaucht war und Son Gokus Zunge und dessen sanfte

und doch fordernde Bewegungen, ihr übriges getan hatten.
Wie sollte er sich jetzt noch zusammen reißen können, wenn
der jüngere Saiyajin, sein steifes Glied auch nur anzüglich ansah und
Vegeta schon bei der leisen Berührung von Son Gokus Zunge betete,

nicht sofort zu kommen?


Der Prinz hatte in seinem ganzen Leben, noch nie wirklich die Angst
verspürt, dass ein Moment zu Ende gehen würde... ( Welcher auch? ...)
Aber jetzt, wollte er den Augenblick so lange auskosten, wie es ging.
Und auch wieder nicht.

Denn wenn Son Goku, so weiter machen und
seine so schmerzhaft pochende Erregung, weiterhin derart
unverschämt ignorieren würde und diese absichtlich, nur

hin und wieder streifen würde, würde sich Vegeta

einfach nehmen, was er wollte:
Kakarott.


 

Der Prinz war hin und her gerissen. Sollte er das Ruder herumreißen
und sich den Unterklassesaiyajin nehmen, oder diesem die Zeit lassen
und diese ,,Qualen" weiter durchstehen?

Vegeta liebte, wie er kämpfte und der Prinz hätte in
der Zeit, in der Son Goku ihn, nun schon so schmerzhaft
langsam um den Verstand brachte, beinahe jegliche, ihm

noch verbleibende Selbstbeherrschung verloren.

Selbstbeherrschung die er noch nie gehabt hatte.


 

,,K-Kaka...Kakarott!
Verdammt!

Mach endlich! Oder ich ...ich- "

Son Goku, schien Vegetas Gedanken gelesen zu haben.
Jedenfalls beschloss er jetzt Vegeta, endlich zu erlösen.
Er zog sich zum Prinzen hoch, küsste ihn und
hauchte ohne seine Lippen, von denen Vegetas zu lösen, in

dessen Mund ,,Tut mir leid Vegeta, aber du kennst mich doch.

Wenn ich gleich alles zeige, was ich kann, würde
es nicht mehr so einen Spaß machen ..."

,,Was!...Was...zum?!“

Der Prinz wollte gerade einen Fluch ausstoßen, als er sich selbst,

laut aufstöhnen hörte und die Hand des Jüngeren sich eng,

um sein steifes Glied schloss.


 

,,KAKAROTT!" Stieß der Prinz heiser aus und der Name des
Unterklassesaiyajin, verzerrte sich am Wortende, zu einem
kaum mehr vernehmbaren, heiseren Keuchen.


 

,,Aber ich verspreche dir, dass sich das Warten,

gelohnt haben wird." Ergänzte der Jüngere, flüsternd.

,,HGNNN. Ahhh ..H..hhhhh."

Vegeta, hätte Son Goku jetzt nur zu gerne
auf seine ganz eigene Art erklärt, wo genau er sich sein
bescheuertes Versprechen, hinstecken konnte,

wenn er es nicht bald, in die Tat umsetzen würde.
Doch seine eigenen Stöhn und - Keuchgeräusche verhinderten,
dass der Prinz auch nur ein verständliches Wort, über seine Lippen brachte.

Der verflüssigte und schon warm verlaufene Honig, sorgte
dafür, dass Son Goku seine Hand in spielerisch gleitenden Bewegungen,

von Vegetas Erregung auf und -abgleiten lassen konnte.


Also, erhöhte er den Rhytmus und spürte, wie das harte Glied des Prinzen sich,

seiner Handinnenfläche anschmiegte und derart angeschwollen war,

dass Son Goku befürchtete, Vegeta würde es nicht mehr lange aushalten

können.


 

Der Prinz ahnte, als der Jüngere sich unter kleinen Küssen zu
seiner Lendengegend hinunter sinken ließ, was nun kommen würde.
Und Kami, wie sehr sehnte Vegeta sich danach.
Son Gokus Erregung strich, während er an Vegetas Körper
immer weiter nach unten glitt, aufreizend und selbst hart aufgerichtet,
an der Haut des Prinzen entlang und Vegeta war sich nun,
nicht mehr so sicher, ob sich das lange Hinhalten von

Son Goku, nicht doch gelohnt hatte.


Vegeta bemerkte gar nicht, dass er die Luft angehalten hatte und
erwartungsvoll versuchte, seinen zittrigen Kopf,

ein wenig zu heben, um erkennen zu können, ob Goku seinen

Bauchnabel bereits, passiert hatte.

Das hatte er.-


Vorsichtig, begann Son Goku mit seiner Zungenspitze,

den restlichen Honig abzulecken und küsste den übrigen süßen Saft

mit seinen Lippen weg, um Vegetas Männlichkeit schließlich,

voller Begierde, ganz in seinen Mund, aufzunehmen.

Vegetas Körper stemmte sich mit voller Kraft zurück und seine

Hände fuhren tastend nach hinten, zum metallenen Bettgitter.


 

Dort verkrallten seine Finger sich, in den kalt geschwungenen Eisenstäben,

welche unter dem Druck von Vegetas geschlossener Faust,

beinahe nachzugeben schienen.

So aber, verbog er diese nur leicht.


 

Der Unterklassesaiyajin, umfasste mit beiden Händen die Oberschenkel
des Prinzen und gab sich jetzt ganz deren Mitte hin.
Während der Jüngere seinen Kopf, langsam auf und ab bewegte und
dabei zärtlich, immer wieder von Vegetas Knien abwärts, zu dessen
Lenden strich, spürte Vegeta, wie sich sein Orgasmus langsam ankündigte
und jegliche Hitze seines Körpers, schlagartig in sein Glied zu schiessen
schien.


,,W-Warte...Kakarott ...Hör auf ...“


 

Son Goku, verlangsamte daraufhin seinen Rhytmus,
ließ die stark angeschwollene Fülle des Prinzen jedoch,

nicht aus seinem Mund gleiten.
Statt Vegeta etwas zu antworten, fuhr Son Goku

mit seiner Hand, wieder an dessen Bauch entlang, bis er
die Brustbeuge des Prinzen erreicht hatte.


 

Während Der jüngere Saiyajin, den Druck um Vegetas Oberschenkel

erhöhte und das Bein des Prinzen, auf seiner Schulter abstützte,

rang Vegeta nach Luft und um Selbstbeherrschung.

 

Eine Art schneidender Stromschlag, durchzuckte Vegeta,

als der Unterklassesaiyajin, kaum merklich und denoch für
den Prinzen unglaublich intensiv spürbar, seine Zähne auf der Härte in seinem Mund, ansetzte.

Vegeta verbog dann stark das Bettgitter und hielt plötzlich

einen Teil davon in Händen.

,,Knnnnn ... Kakarott!!! " Rief, der Prinz.

Goku grinste in sich hinein, als er diese lautstarke Bestätigung
des Prinzen erhielt, dass es diesem, mehr als nur gut gefiel,

was er tat.


 

Mit einem mal schoss ein Blitz durch den Raum, und das Licht ging aus.

Einen Augenblick später, wurden die engumschlungenen Körper der

beiden Saiyajin, in ein milchigweißes Mondlicht getaucht, kurz bevor

dieses golden wurde.

Son Goku hob den Kopf an und blickte auf den, vor Lust stöhnenden Vegeta,

in der Saiyajin Stufe zwei.

Letztendlich, wusste Son Goku nicht mehr, wie Vegeta es angestellt hatte,
sich aus seinen Lippen zu stehlen.

Denn alles, was er registrieren konnte, war eine einzige,

geschmeidige Bewegung. Ein Farbwechsel, aus der Dunkelheit heraus

und Vegeta lag auf ihm.


 

Es mag sein, dass es daran lag, dass Goku auf leerem Magen
seine Sinne nicht so nutzen konnte, wie er es sonst tat - oder er wollte
diese im Moment einfach nicht nutzen - Aber der Prinz hatte sich blitzschnell

bewegt und begann nun seinerseits damit, Son Goku,

zu verwöhnen.

Das harte Glied des Jüngeren an seinem Bauch,
bedeuteten dem Prinzen jedoch, dass er es mit dem Verwöhnen,

nicht mehr übertreiben durfte.
Beide Vollblutsaiyajin, waren nämlich schon so weit erregt ,
dass nicht mehr viel gefehlt hätte und die Erlösung hätte das Ende

dieser kurz aufeinander folgenden Gefühlsexplosionen, bedeutet.


 

Perplex sah Son Goku, Vegeta in seine tiefdunklen Augen.
Vegeta hingegen grinste,verengte kurz seinen Blick und dann formte sich
seine Mimik, zu einem neckischen Lächeln.
Langsam strichen nun königliche Hände, an Son Gokus

Hüften entlang, während sich der Körper des Prinzen auf
den des Jüngeren schmiegte.
Vegeta, legte seinen Unterarm dicht über den Kopf
von Kakarott und stützte sich, darauf, ab.
Dann begann er damit, sich an Gokus Hals zu verzehren.

Getahhh...!

Vegeta sah wieder auf und musterte das flehende Gesicht des jüngeren

Saiyajin, mit den halb geöffneten Lippen und den geschlossenen Augen.
Der Prinz umfasste mit seinem Mund, die Unterlippe Son Gokus
und begann daran zu saugen, bis er seine Zunge schliesslich in den Mund Kakarotts gleiten ließ und beide Zungen sich, feucht und warm umspielten.
Vegeta fuhr unterdessen, mit einer Hand,

streichelnd über die Wange des Unterklassekrieger,

während er diese Hand dann, nach und nach, zu den Brustwarzen

Son Gokus hinunter gleiten ließ, um dessen empfindlichen Knospen,

mit seinen Fingerspitzen, zu reizen.

 

Goku, erwiederte gierig den Kuss und hielt sich krampfhaft
am Rücken des Älteren fest, als Vegeta, die verhärteten,

bereits rötlich gefärbten Brustwarzen massierte.

Beide Saiyajin, schienen nicht bemerkt zu haben, dass sie nun
bereits einige Zentimeter, über dem Bett schwebten -


 

Erst als Vegeta, während des Kusses sein Glied umfasste, um es zu

Son Gokus Enge zu führen, spürte der Prinz, wie sein Bein bei dieser
Bewegung, ins Leere abglitt.


Schmunzelnd, hielt Vegeta kurz inne und sah Kakarott, an,

der jedoch nichts zu beanstanden schien und ihn anlächelte.

,,Wir schweben.“ Sagte Son Goku nur.

,,Ja...“ Vegeta lächelte ebenfalls, bevor er Son Goku zu sich heran

zog, und ihn küsste.

Es dauerte eine kleine Weile, bis sich beide aus diesem

leidenschaftlichen Kuss, wieder lösen konnten.

Langsam, zog Vegetas Zunge, an Kakarotts Hals entlang und

umkreiste dessen Brustwarzen.

Goku, legte eine Hand um Vegetas Nacken und massierte

dessen Haaransatz. Immer wieder, ließ er seine Finger in Vegetas

Haar eintauchen und umspielte mit seinen Fingerspitzen,

die Ohren des Prinzen.

Vegeta spürte, wie sich weiches, geschmeidiges Fell an seiner

erhitzten Haut rieb und Son Gokus Saiyajinschwanz sich

streichelnd, um seine Taille, wickelte.


 

Ein schmerzhafter Laut folgte und Son Goku rang nach Atem, als der Prinz,
weniger vorsichtig, als er es beabsichtigt hatte, in den Jüngeren eindrang
und sich zu bewegen begann.


Gokus Körper, versteifte sich und bog sich unter dem Prinzen,

der ihn festhielt.

Vegeta, war wie im Rausch und stieß tief in die, sein Glied umschließende
Enge, bis er bemerkte, dass der jüngere Saiyajin, nicht vor Lust

seinen Namen schrie...

Schockiert, hielt Vegeta inne und wartete, bis sich Son Gokus

verkrampfte Haltung, wieder einigermaßen entspannt hatte.


 

Endlich das zu bekommen, was er wollte, hatte Vegeta
für einen Moment übermütig und rücksichtslos, werden lassen.

Vegeta brachte nun alles, was ihm noch an Selbstbeherrschung

geblieben war, auf, um seine Männlichkeit in dem anderen Saiyajin,

ruhig zu halten, bis der Unterklassesaiyajin ihm ein Zeichen,

zum weiter machen, geben würde.


 

Der Prinz umfasste die, immer noch zitternden Hüften Son

Gokus und ließ ihn, da beide schwebten,

etwas weiter nach unten sinken. Dann wand Vegeta, sein

Bein, um Son Gokus und stützte dessen Rücken.

Der Jüngere zog seinen Saiyajinschwanz,

enger um Vegetas Taille.
Goku stöhnte erneut auf, als er in sich spürte, wie Vegetas Glied,
sich in ihm bewegte.

Einige Sekunden, verharrten beide in dieser Position,

bis der Prinz fühlte, wie Son Gokus Saiyajischwanz sich

noch enger, um ihn wand.

Vegeta, hätte es auch nicht mehr länger ausgehalten und

bewegte sich wieder in Son Goku, während er den jüngeren Saiyajin nun,

wieder zu sich hochzog und Gokus Beine, um seine eigene Hüfte, legte.


Der Unterklassesaiyajin, klammerte sich sofort an Vegeta fest und sein Stöhnen klang nun weitaus weniger schmerzvoll, als zuvor.

Sondern lustvoll, und verlangend.

 

In wippenden Bewegungen, ließ Goku sich, zunächst noch
langsam, auf der Härte Vegetas auf und ab gleiten, während der Prinz
ihm pressend und stoßend entgegenkam.

Die steife Männlichkeit an seinem Bauch, ließ den

Prinzen, schneller werden.
Hart, umfasste Vegeta mit einer Hand den Hinterkopf des Jüngeren und

griff in ebenholzschwarzes Haar, während seine andere Hand sich,

stützend um den festen Po Gokus, klammerte und ihn immer wieder,

auf sein Glied zurück drückte.

,,Hhhh!Ahhhh...!"

Nun, wurden die Bewegungen der beiden immer wilder und schneller.
Vegeta hatte längst, jegliche Beherrschung, über Bord geworfen und
stieß, unbeherrscht zu.


Goku hingegen, liefen die Schweißperlen wie kleine, feuchte Flüsse
den gesamten Körper entlang und vermischten sich, auf
seiner Haut, mit den Säften des Prinzen.
Die Haare der beiden Saiyajin waren nass, ihre Augen glitzerten tränend

vor Erregung, und beiden schoss, rötliche Lust auf die Wangen.


 

Der Prinz spürte, wie er sich einen Moment später, tief in Son Goku

ergoss und beinahe im selben Augenblick, fühlte Vegeta,

wie sich Gokus pulsierende Männlichkeit, zittrig bewegte und das

heiße Sperma des Jüngeren, gegen den Bauch des Prinzen sprizte.


 

Während ihre Orgasmen anhielten, ließ Vegeta, Son Goku nach hinten

sinken und kostete jeden weiteren, lustvollen Schub, der sein Glied dabei durchzuckte, vollends aus.

Stöhnend und atemlos, dauerte es noch eine Weile, bis der Höhepunkt
der beiden Vollblutsaiyajin, abgeklungen war.
Danach ließen sich Vegeta und Son Goku, noch
immer nach Atem ringend, wieder auf das große Bett
zurück sinken.


Als Vegeta, ausgelaugt und erschöpft
seinen Kopf auf die Brust des anderen legte ,
konnte er den noch immer beschleunigten Rhytmus von

Son Gokus Herz hören, während sich die Arme des Jüngeren,
um den Rücken des Prinzen schlangen.


 

,,Das..das war einfach ... unglaublich." Goku wusste nicht,

wie er es beschreiben sollte.

Aber der Ton seiner Stimme verriet Vegeta sofort, was er sagen wollte.

,,Natürlich war es das - Schließlich schließlich hast
du mit mir geschlafen."


 

Der Jüngere, grinste.


 


 

...


 


 

Einige Zeit später....


 


 


 

- ?!?!? -


 


 

Was war denn nun schon wieder los?!

Son Goku, hob prüfend seinen Kopf, während er
in die schummrige Mischung aus Dämmerlicht und Dunkelheit blickte und

sich bemühte, seine Sinne zu schärfen.

,,Spürst du das...?" Fragte der Unterklassesaiyajin.
,,HmHm. Die Aura kenn´ ich."


 

...


 

,,Vegeta, Son Goku?"
Erklang plötzlich eine dritte Stimme.


 


 



Was in der Zwischenzeit, geschehen war ...


 


 

Piccolo war schon einige Male, an der Capsule Corporation,

vorbei geflogen. Er hatte jedoch keine, der zwei vertrauten Auren,

gespürt.
Wie hätte der Namekianer auch erahnen können, dass Vegeta sich von
Bulma, eine Auraabschirmung hatte einbauen lassen.

Wer braucht soetwas, auch schon?
Außer, ein ausgeprägt misstrauischer Saiyajinprinz, natürlich.

Überall hatte Piccolo gesucht, ohne ein Zeichen der beiden Vollblutsaiyajin
ausfindig machen zu können und ohne einmal, deren Auren

gespürt zu haben.
Ein paar mal hatte der Namekianer schon die Felsenberge überflogen.

(Ein beliebter Trainigsort der beiden Saiyajin). Doch hatte er sich vorher schon gedacht , dass die beiden nicht trainierten.

Denn Piccolo hätte dadurch ja ein aufwallendes Ki,
die Entfesselung einer der Auren, bemerken müssen und das,

hatte er nicht.

Danach hatte Piccolo es mit ,,Durchfragen", versucht.
Bei Dende, er war sogar nochmal bei Chichi gewesen, um Son

Goku, zu finden.
Doch nach einer Standpauke zwischen Tür und Angel,
über seinen ach so miesen Charakter, seine ungesunde Hautfarbe und

dem angeblich schlechten Einfluss, auf ihren Sohn und

ihren Ehemann, hatte sich Piccolo schnellstens wieder
von Son Gokus irrem Weib, verabschiedet, um nicht zu riskieren,

Chichi doch noch ins Jenseits, zu schicken.


Son Gohan hätte das, mit Sicherheit irgendwie - nicht nett – gefunden...
dachte sich der Namekianer und hatte das Weite gesucht.

Eher ziellos, überflog er daraufhin noch ein paar Gebiete, die unter den
Freunden, ebenfalls noch als beliebte Trainingsplätze bekannt waren.

Jedoch ebenfalls, ohne Erflog.


Als er dann, ein weiteres mal das Gelände der Capsule Corporation
überflogen hatte, fragte er zu guter letzt Bulma, die im Laboratorium

war.

Die junge Erfinderin hatte jedoch nur mit einem Seufzen und

einem Schulterzucken entschuldigend erwiedert, dass sie die Letzte sei,

bei der der sturköpfige Saiyajinprinz, sich abmelden würde und sie
nie genau wusste, wo er gerade war.


,,Tja, ich dachte er wäre zu Hause. Aber wenn du sagst, dass
du seine Aura nicht spürst und Son Goku scheinbar auch nirgens

zu finden ist - Hm.
Nun, die einzig logische Erklärung wäre dann wohl, dass die beiden
sich zu guterletzt doch noch gegenseitig die Lichter ausgeknipst haben, was ?"
Hatte die Erfinderin gespielt betroffen gesagt und
beendete ihren Satz schliesslich mit einem schallend, herzlichen, Lachen.


Piccolo hatte lediglich mit einem knurrenden Ton geantwortet und

sich dann von Bulma, verabschiedet.
Verarschen konnte er sich immer noch alleine.

Sorgen schienen sich alsol, ausser Piccolo, dem alten Kaiohshin und

Dende - die ja wussten, wie dringend sie die beiden Saiyajin
nun brauchten - niemand zu machen.


Nun ja. Es wusste ja auch noch keiner, von der kommenden Gefahr und
eigentlich war gerade das, auch umso besser.

Gereizt, dass Son Goku und Vegeta nicht aufzufinden waren und
bereits mit dem Gedanken spielend, die beiden Saiyajin würden sich
absichtlich rar machen, beschloss der Namekianer noch einmal
die Gegend abzufliegen und allein schon um Dendes Willen,

nicht zu resegnieren, bis er Erfolg hatte.


Er würde Vegeta und Son Goku finden. Komme was da wolle.

So kehrte Piccolo also, die Luft begann schon sich von der Kühle der Nacht
zur Wärme des Tages zu wandeln, zu dem, noch im Dunkeln liegenden,
Capsule Gebäude zurück.


Doch zu seinem Ertsaunen, drangen dieses mal befremdliche Geräusche
an die hochempfindlichen Ohren, des Namekianers.
Verwundert was das wohl sein mochte, war er diesen gefolgt.


 

...


 


,,Vegeta? Son Goku?" Fragte die tiefe Stimme, erneut.


,,Piccolo?... Hi,wie geht´s?"
,,Pssscht, Baka!"
,,Goku, bist du das?!"
,,Ja, ich.."
,,PSCCCHT!"
,,Goku - Vegeta?"
,,Hgnmpfghnmmm."


 

Der Prinz, presste seine Hand, auf Son Gokus Mund, der
gerade dabei war Piccolo, dessen Silouette nun deutlich im Fensterrahmen
zu erkennen war, zu bestätigen, dass sowohl er, als auch der Prinz in
dem Zimmer waren.

- im Bett -

- nackt -

- und in einer ziemlich deutlichen Position -


 

Doch es war bereits zu spät.
Piccolo, der nun leichtfüßig, durch das Fenster
ins Zimmer geschwebt war, spürte, nachdem er von draußen die Auren
durch die Abschirmung nicht hatte orten können, nun dass
es sich tatsächlich um Vegeta und Son Goku handeln musste.

Dass er den Prinzen in dem Raum wahrnahm, wunderte den Namekianer
nicht weiter, schliesslich wohnte dieser dort.

Also hatte der Namekianer Vegetas Zimmer erwischt.


Aber was bitte, machte Son Goku um diese Zeit dort?
Trainieren schloss sich von selbst aus -


Doch dachte Piccolo im Moment nicht weiter darüber nach,
Denn zunächst hatte er noch ein Hühnchen mit den beiden Saiyajin,

zu rupfen.

Nach kurzem Stirnrunzeln, folgte nun die gesamte Frustration der vorherigen, erfolglosen Suche nach den beiden, welche in diesem Augenblick,

aus dem sonst so reservierten, hochgewachsenen Namekianer,

hervor sprudelte.


 

,,Habt ihr eigentlich eine Ahnung, wie lange ich euch schon suche!?
VOLLHACKE, ODER WAS!?
Ihr verpisst euch einfach, ohne dass jemand den leisesten Schimmer hat,
wo ihr steckt und wagt es dann auch noch, euch den ganzen Tag lang nicht
blicken zu lassen!?
Eigentlich wäre es mir sogar völlig egal,
was ihr treibt und von mir aus könnt ihr
in klein Timbuktu Fliegen fangen, wenn´s euch Spaß macht...
ABER NICHT WENN ICH EUCH SUCHE UND
DAS VERDAMMTE UIVERSUM AUF DEM SPIEL STEHT,

IST DAS KLAR !?
Verdammt!
Ich war sogar bei Chichi!"

...


 

Plötzlich stockte Piccolo und ein leiser, abgehackt klingender Ton,
eine Mischung aus überraschtem Luft einziehen und dem Geräusch,

eines kehligen Schlucklautes, entfuhr dem Namekianer.
Erneut stellte er sich die Frage, was Son Goku dort zu suchen hatte.

Der Oberteufel blinzelte, schüttelte kurz darauf seinen Kopf,

um dann erneut, zu Blinzeln.

Die Augen eines Namekianers sehen gestochen scharf.
Ebenso wie seine Ohren, jegliches Geräusch aus weitester Entfernung
wahrzunehmen vermögen.
Doch obwohl Piccolo sich, seiner Fähigkeiten bewusst war,

begann er langsam an seinen Sinnen zu zweifeln.
Denn das Dämmerlicht, diese feine Grenze, zwischen wirklichem Erkennen
und unwirklichem Erahnen, begann nun auf den Namekianer zu wirken ...

Im Grunde konnte Piccolo nicht wirklich viel erkennen, ausser einigen, schemenhaften Umrissen, die sich aber nur sehr vage von dem

tiefen Schwarz, abhoben.


 

,,W - Was zur Hölle macht ihr eigentlich da?" Fragte Piccolo, um

sich Gewissheit, zu verschaffen.


 

Ein seufzendes Zischen, das der Stimme des Prinzen ähnelte,

war die Antwort.

Piccolo trat daraufhin neugierig, einen Schritt näher
auf dieses merkwürdige Schattenspiel, auf dem Bett zu.
Beinahe hätte er schwören können, dass es so aussah, als
ob die größere, sitzende Gestalt, mit der unverkennbaren
Frisurensilouette, die neben ihm liegende, etwas zierlicher wirkende Gestalt,

in Armen hielt.

In Armen hielt?

Piccolos Wangen blähten sich zu einem prustenden Grunzen,

das der Namekianer, gerade noch so, unterdrücken konnte.

<<...Wieso...liegen die beiden denn...

Oh...?

Nein...Blödsinn!
Schon wegen Vegeta.
Der würde doch nie im Traum daran denken,...Son
Goku aus irgendeinem anderen Grund näher zu kommen,
als um ihm eine reinzuhauen.


Und als Piccolo daran dachte, dass man in Vegetas Nähe auch nur die
Andeutung des Wortes ,,Fusion", fallen lassen muss, damit dieser
die Hölle über einen zusammen brechen ließ, war es absolut lächerlich,
zu glauben,

<<...was ich - ich da gerade sehe?...
...
Hm.
Ha! Jetzt verstehe ich.
Weil ich, wie ein Babysitter, alles nach den beiden
abgesucht habe, habe ich meine meditative Phase versäumt!
Deshalb sehe ich schon Boo´s!
Genau. Mir fehlt schlicht und einfach, meine Meditation!
Das ist aber auch schon alles...
Kann passieren.
Selbst mir -
Ja.
Nun. Aber ehrlich gesagt, auch wenn ich noch so genau hinsehe,...
irgendwie...>>


 

Doch Piccolo, sollte nicht mehr genügend Zeit bleiben, um sich
das Bild vor seinen Augen, mit nicht besonders einleuchtenden
Ausreden, weg denken zu können...


 

,,BAKA, NICHT!!!"

Goku klatschte, während Vegetas ungläubigen Aufschrei, in die Hände.
Und so schnell, wie das Licht plötzlich wieder anging,

konnte weder der entsetzte Vegeta sich die Bettdecke schnappen, um seine
Blöße zu bedecken, noch konnte Piccolo verhindern,

dass sein Blick an den beiden, nun sehr gut beleuchteten Saiyajin,

einfach festfror.


,,ACH DU MEINE FRESSE!...

JA...aber...
ACH DU MEINE FRESSE!!!
KAMI-...WAS zum?!
...ACH ...DU ....MEINE ...FRESSE!" Rief der Namekianer und
eine Art Schockstarre überkam ihn, während er hastig nach Luft schnappte

und seine Augen, aus ihren Höhlen hervorzutreten schienen.

Piccolos Kiefer klingte sich, wie bei einer Schlange,
so weit nach unten hin aus, dass man sogar sehen konnte,
wie das kleine, runde Rachenzäpfchen im Schlund des Namekianers,
hin und her vibrierte, als sein stummer, schockierter Aufschrei
erklang.

Son Goku war nun aus dem Bett gesprungen.
Vegeta, der noch auf dem Bett lag,starrte den Unterklassesaiyajin
ebenso entgeistert an, wie Piccolo es, in seiner angewachsenen
Haltung, gerade tat.

Die sichtbare Röte, welche sich nun auf der olivegrünen Haut
des Oberteufels abzeichnete, wirkte beinahe schon unnatürlich und wie
aufgemalt.

,,Was?! Das Universum steht auf dem Spiel? Was redest du da, Piccolo?!"

Gokus Gesicht wurde ernst und ein Stück weit blasser.
Unwillkürlich, trat er einen Schritt auf den Namekianer, zu.

Son Goku hatte schon immer,die für andere Menschen doch
etwas befremdlich wirkende Angewohnheit, sich an seiner Umgebung nicht großartig zu stören, wenn es um etwas, in seinen Augen derart unwichtiges,
wie das nicht bekleidet sein, ging.
Schon als kleiner Junge, hatte es ihn nicht wirklich interessiert, ob man
ihn nun bekleidet, oder aber nackt sah.
Zwar hatte er durch Chichi und die peinlich berührten Zuschauer,
welche meistens unfreiwillig Zeuge, von Gokus "ganz persönlicher Definition",

von Schamgefühl wurden, einiges dazu gelernt und wusste, dass man nicht

einfach nackt durch die Gegend rannte.

Dennoch hatte kein noch so überzeugend klingendes Argument der anderen oder, die dunkelrot angelaufenen Gesichter seiner Freunde, den Unterklassesaiyajin je dazu bewegt sich dafür zu schämen, wenn er irgendwo nackt gesehen wurde.

 

Daher fühlte Son Goku sich, auch in diesem Moment nicht beschämt, ganz gleich wie sehr Piccolos Gesichtszüge auch gerade dabei waren, zu entgleisen.
Goku hatte nur eines, klar und deutlich wahr genommen:
Die Erde war in Gefahr und das war das Einzige,

was den jungen Saiyajin im Moment, Sorgen bereitete.

,,Also, was war das gerade, die Erde ist in Gefahr?!" Fragte Son Goku, erneut.

,,Äh...also ääh..." Diese abgehackt hervor gepressten Worte des Namekianers,

ein Stammeln zu schimpfen, wäre maßlos untertrieben gewesen.

Piccolos verdutzter Blick, wanderte immer wieder
an Son Gokus nackten Körper hinauf und hinab.
Aus den Augenwinkeln heraus, erkannte Piccolo im Hintergrund,
wie Vegeta seine Augen verdrehte, die Hand auf sein Gesicht legte,
den Kopf nach hinten fallen ließ und diesen dann resignierend,

schüttelte.

Die Fühler des Namekianers zuckten, als würden sie versuchen, Piccolo
bei der Orientierung zu helfen und seine Mimik schien,

nun völlig ausser Kraft gesetzt zu sein.
Im Moment wusste der, sonst so kühl denkende Grüne nicht einmal mehr,

dass er Namekianer war.
Kein Wunder - Er hatte Vegeta und Son Goku, gerade inflagranti erwischt.
Und zwar bei etwas, dass bei seiner Rasse durch Ablegen eines Ei´s abläuft

und ohne eine weitere Person, dazu zu benötigen.
Folglich hatte Piccolo nun etwas gesehen, was ihm nicht nur überaus fremd vorkommen,sondern ihm völlig unverständlich erscheinen musste.

Son Goku, sein alter Feind und inzwischen bester Freund,

hatte tatsächlich mit dem unterkühlt wirkenden Prinz der Saiyajin...

,,was auch immer"...angestellt- Und bei Kami,

anders herum wahrscheinlich auch.-

Piccolo schluckte schwer.

<< Vegeta ...und Son Goku ...mann!
Son Goku und Vegeta?!
Was zur Hölle soll das?!
Wollen die mich etwa verarschen?...>>

Piccolo versuchte zwar, endlich seinen Blick von Son Goku abzuwenden,
aber seine Augen hatten sich schon längst an diesem nackten Körper
vor ihm fest geheftet, während ihm das erste Bild, das er bei Licht,

in diesem Raum gesehen hatte, wie ein Dia, immer wieder vor das innere Auge schoss.

Normalerweise, konnte man Piccolo nicht so schnell aus dem Konzept bringen und
er hatte Goku und Vegeta, auch schon das ein oder -andere mal,

beim Schwimmen, nackt gesehen.
Oder beim Training, wurde auch hin und wieder,

das ein oder andere Kleidungsstück, in Fetzen gerissen
und Körperteile dabei sichtbar, die eigentlich bedeckt hätten bleiben sollen.
Doch darum ging es nicht.
Irgendwie, kam es Piccolo jetzt so vor, als hätte ihn jemand mit einem
Vorschlaghammer bearbeitet und nun brauchte er erst einmal
Zeit, das alles zu verdauen.
Falls ihm dies überhaupt je gelingen würde...


Denn bis jetzt, hatte er immer geglaubt, wenn schon nicht
den Prinzen, dann doch wenigstens seinen Freund und den Vater von
Son Gohan, bestens zu kennen.
Doch das, was in diesem Zimmer scheinbar geschehen war, ließ Piccolo in
diesem Augenblick, auf einen völlig Fremden starren.

Ein seltsameres Gefühl, war dem Oberteufel noch nie unter die

grüne Haut gefahren und mit den beiden Schwimmen zu gehen, mit ihnen zu trainieren,oder sie eng aneinander gekuschelt, nach dem Sex anzutreffen,

war ein Unterschied wie Himmel und Hölle, Enma und Kami!


 

Mit derartigen Gedankengängen, stand Piccolo weiterhin fassungslos und schockiert, vor dem jungen Saiyajin und starrte diesen noch immer,

wie paralysiert an.

Goku schien das alles gar nicht zu beachten.
Mit einem besorgten Gesichtsausdruck und eindringlich blickenden Augen,
stand er nun direkt vor dem Namekianer und von fragte erneut,

,,Was ist los, Piccolo?!
Werden wir angegriffen, oder was?!
Warum ist das Universum, in Gefahr!?
...HEY!
REDE SCHON!"

Goku hatte sich den Namekianer geschnappt und rüttelte ihn.

Plötzlich aber, spürte der Unterklassesaiyajin
eine warme Hand auf seiner Schulter und
Vegetas dunkle, erstaunlich ruhig klingende Stimme, an seinem Ohr :


 

,,Zieh´ dir erst mal was an Baka.
Keine Sorge, du wirst schon noch früh
genug den Helden, spielen können.

Vegeta hatte zwar ebenfalls seine Zeit gebraucht, um sich zu sammeln
und für eine Weile, war seine Gesichtsfarbe sehr gut, mit dem Weiß
der Wände, zu vergleichen gewesen;
Jedoch hatte der Prinz, nachdem er beschlossen
hatte, sich erst später an Son Goku für den ,,grandiosen" Einfall,
ohne jegliche Vorwarnung, in die Hände zu klatschen und damit das Licht einzuschalten, zu rächen, die Sache bereits wieder für sich abgehakt,

so schien es.

Der Prinz war aufgestanden und zu dem Unterklassesaiyajin hinüber gegangen,
ohne den Namekianer und seine, förmlich aus ihm hervorströmende Schockiertheit,
auch nur eine Sekunde, weiter Beachtung zu schenken.

Vegeta, legte Son Goku nun schweigend das Bettlaken,
welches er bis dahin selbst getragen hatte, um die nackten Hüften

und steckte das Ende des Lakens in den Saum, damit es hielt.
Dannach, warf der Prinz, Piccolo noch einen finsteren,
Blick zu und wand sich dann ab.


 

,,Vegeta, wohin gehst du?
Hast du nicht mitgekriegt, was Piccolo vorhin ..."

,,Ich gehe duschen. Wenn ich das restliche Honigzeugs, mit
dem du mich eingesaut hast, nicht abwasche,
werde ich an meinem Gi festkleben, wenn ich ihn jetzt anziehe."


 


<<...Honig? Was hatten die beiden denn mit dem ...Oh...Oh. Kami. ...>>

Piccolo, wankte.


 

Erhobenen Hauptes und mit ausdrucksloser Miene, ging der nackte Prinz
ruhigen Schrittes, Richtung Tür und wirkte dabei, als würde er
einen Spaziergang auf dem Schlangenpfad machen.

Als Vegeta die Türklinke hinunter drückte, hielt er jedoch noch einmal inne,
drehte sich um und ein unterkühltes Lächeln, hob seinen Mundwinkel an.

Wieder konnte Piccolo ein auffälliges Starren, nicht vermeiden.

Der Prinz legte den Kopf leicht schief und neigte sein Haupt nun
etwas nach unten, als er mit hochgezogener Augenbraue und in einem
unterkühlt wirkenden Ton sagte,


 

,,Das wir uns auf ein wenig „Spaß“ freuen können,

habe ich bereits mitgekriegt.
Aber der Spaß muss warten, bis ich mit Duschen fertig bin.

Genau wie ihr.
Also halte dich mit deiner kleinen ,,gute Nacht Geschichte", gefälligst zurück,
bis ich wieder da bin, Grünling."

Nun warf Vegeta, Son Goku noch einen Blick zu, bevor er
den beiden wieder den Rücken zukehrte und die Tür geräuschvoll,

hinter sich, ins Schloss fallen ließ.


 


 

...


 


 

Vegeta ging den Gang, zu dem riesigen Badezimmer entlang und
erst als er den Code eingegeben hatte, um die Tür zu verriegeln
und das bestätigende Piepsen der Anlage ertönte, ließ der Prinz
sich zu Boden sinken und stützte seinen Kopf in die Hände.

Er atmete ein paar mal tief ein, um seinen, vor Nervosität
rasenden Puls, wieder zu beruhigen und seinen hämmernden
Herzschlag, in den Griff zu kriegen.

Kopfschüttelnd und sich für, dieses demütigende Gefühl der Scham,
selbst verachtend, ballte Vegeta vor Wut die Hände, zur Faust.

Der Namekianer hatte es gewagt, ihn zu verunsichern,

ihn bloß zu stellen ...
Das Gefühl nicht perfekt, nicht unangreifbar zu sein, welches ihm

Piccolo, mit seinem dämlichen Getue vermittelt hatte, wollte der Prinz

einfach nicht spüren müssen.
Schon gar nicht, sollte Kakarott mitkriegen, dass er verunsichert gewesen war!

Vegeta lief nicht rot an und schämte sich für nichts!
Der Prinz der Saiyajin, war unantastbar!

Deshalb hatte er nicht den leisesten Zweifel aufkommen lassen, das Piccolos
entsetztes Geglotze, ihn auch nur eine Sekunde, lang berührt hatte.

Vegeta wollte Respekt von den anderen - oder aber Angst -
das war ihm eigentlich egal...
Nur bei Son Goku, spürte er jedesmal das unmenschliche Verlangen,
dass dieser ihn mit jenen, flehenden Augen betrachten sollte, die dem
Prinzen ohne Worte sagen würden, wieviel er dem Unterklassesaiyajin

Wert war.
Bekam er diesen Blick, war alles in Ordnung.
Flackerten jedoch Zweifel in den schönen,schwarzen Augen des Unterklassesaiyajin auf - und wie oft er schon diese Art von Blick,

hatte ertragen müssen!- brachte es Vegeta, jedesmal um.

Wenn der Prinz selbst an diesen Zweifeln Schuld war, konnte er vielleicht noch
damit umgehen.
Bildete sich aber jemand anderes, so wie Piccolo, ein,
den Prinzen in den Augen Son Gokus, oder sonst wem,
schlecht dastehen lassen zu können, würde dieser dafür büßen müssen.
Vegetas Hass, hatte man sich dafür jedenfalls,

schon mehr als gesichert.

Der Prinz hatte es aber vorerst bei seiner üblichen Reaktion,
bestehend aus Desinteresse und Ignoranz, zwei einfache Mittel,
für viele Dinge, die man lieber nicht an sich heran kommen lassen will,
belassen müssen, weil alles andere gezeigt hätte, das es ihm
sehr wohl etwas ausmachte ,,so" mit dem Unterklassesaiyajin,

gesehen zu werden.

Doch eine Sache, bereitete Vegeta noch sehr viel mehr Kopfschmerzen,
als seine eigenen Gefühle:

Die Reaktion des Unterklassesaiyajin!
Keine Scham, kein peinliches Berührt sein, nicht mal
ein Anflug von Blässe auf dessen Wangen.

Warum!?

Verdammt.

Wieso war es Goku so gleichgültig gewesen, was Piccolo dachte.
Wusste der Baka etwa nicht, dass die Gurke zweifellos quatschen würde und es
deshalb bald schon ALLE wissen würden?!
War Kakarott denn derart schmerzfrei oderVegetas Stolz einfach nur zu groß,

um wie Goku ehrlich zeigen zu können, dass es ihm egal war,

was andere dachten?

Aber Vegeta, konnte es einfach nicht.
Niemandem, absolut niemandem, wollte er auch nur den Hauch

einer Chance lassen, ihn jemals mit etwas konfrontieren zu können,
gegen dass er sich möglicherweise, nicht wehren konnte.
Nein, ganz bestimmt nicht.

Eher hätte er Freezer einen Heiratsantrag gemacht, als zu zu lassen,
dass jemand etwas, gegen ihn in der Hand hatte,
womit derjenige seinen Stolz hätte verletzen können.


 

Vegeta war vorhin, als er sich noch einmal zu Piccolo umgewandt hatte,
nicht gerade wild darauf gewesen, sich noch einmal diesem
ekelhaft schockiert blickenden, grünen Gesicht, zu stellen.

Doch Vegeta musste, bevor er sein Zimmer verließ noch wissen,

ob Kakarotts Augen ihm auch wirklich Glauben geschenkt hatten,

als er Piccolo nicht beachtet hatte und er sich so provozierend und so
kühl es eben ging, endlich aus der Situation hatte,

befreien wollen.

Mit Erfolg, wie es schien, denn der Prinz hatte erleichtert in den Augen
des Jüngeren gelesen, dass dieser nichts von der inneren Beklommenheit
in Vegeta, in diesem unglaublich absurden Moment,

mitbekommen hatte.
Wieder einmal, war sein Stolz gerettet und der Unterklassesaiyajin
hatte keinen Grund den Prinzen schützen,

oder gar bemitleiden zu wollen.

<<..oder welcher Spinner sich jetzt wieder einbildet,
die Menschheit ausrotten zu müssen.
Dieses Mal wird nicht Baka, der Held sein.
Dieses eine Mal, werde ich Kakarott die Dinge nicht alleine regeln lassen.
Ich werde alles daran setzen, ihm zu beweisen,

dass ich weder mein Weib und ihre Maschine, noch die Saiyajinstufe vier,

noch sonst irgendeine Hilfe brauche, um zu siegen...

und dich beschützen zu können.
Dann brauche ich mir nie wieder, diese schwächlichen Gedanken

darum zu machen, ob mein verdammter Saiyajinschwanz

wieder nachwächst, ich mich in einen Supersaiyajin vier verwandeln kann,

du noch genug Respekt vor mir hast, oder dieser Aglaner es

vielleicht doch noch schafft, dich rum zu kriegen, Kakarott!

Nein! Dieses Mal wird es mein Sieg sein!
MEINER!!!...>>


 

Ein heiseres Lachen, hallte von den Kacheln und vibrierte
schallend, durch den Raum.
Doch es dauerte nicht lange, bis es wieder erstarb.

Vegeta wartete noch eine Weile, mit dem Hinterkopf an die
Fliesen gelehnt, einen Arm auf sein angezogenes Knie gestützt und

ging dann schließlich, duschen.


 

...


Bulma staunte nicht schlecht, als Kibito Kai sich zu ihr
in den Testraum der Capsule Corporation, teleportierte hatte.
Hinter einer, in Metall gefassten, Sicherheitsglasscheibe,
in welcher sich kreisrunde, grelle Reflektionen der Hochleistungslampen
spiegelten, sah man mehrere Angestellte in weißen Kitteln
und mit dicken Schutzbrillen auf ihren Nasen, eifrig um Bulmas neue Erfindung

herum schwirren.


Zwischendurch, kritzelten sie immer wieder hektisch

etwas auf ihre Notizbretter.

Bulma saß im Kontrollraum dieser Anlage für Testläufe jeglicher Produkte
der Coorporation.


 

Neben ihr, stand nun plötzlich der junge Kaioshin,der sich
seinerseits, erst einmal bewundernd und neugierig, umsah.

,,Also das ist ja wirklich mal eine Überraschung, Kibito.
Sag bloß,du interessierst dich für unsere neueste Technologie?"
Fragte Bulma lächelnd, während sie jedoch keine Sekunde, die
gerade entstehenden Messwerte, welche flackernd über den Monitor ihres
Computers schnellten, aus ihren konzentriert blickenden,

blauen Augen ließ.

Kibito fuhr sich mit seiner Hand, durch das lange Haar und lächelte

verkniffen.
,,Ähm, naja, also ehrlich gessagt, nein, das tue ich nicht.
Ich interessiere mich eher für diese lustigen Kapseln - Hoi Poi - nicht wahr?
Jedenfalls war ich schon immer davon beeidnruckt,

dass sogar ein Haus da hinein passt.“

Bulma sah kurz zur Seite und kräuselte ihre Lippen, zu einem
Lächeln, während sie weitere Zahlen in den Computer eingab und

das klackernde Geräusch, welches von den schlanken Fingern

der Erfinderin auf der Tastatur erzeugt wurde, nicht abbrach.

Kibito schien aber ein wenig mehr Aufmerksamkeit, zu verlangen.

,,Ich meine, das ist einfach unglaublich.
Ein ganzes Haus...Der Wahnsinn!
Und da ich gerade ein wenig Zeit habe und ich dich immer schon mal
danach fragen wollte,dachte ich mir, du erzählst mir ein wenig darüber.
Hoi Poi...ein toller Name..."

Der junge Kaioshin biss sich nervös auf die Lippen, bevor er hinzufügte,

,,Aber ...wenn du gerade so beschäftigt bist, dann - "

Der blaue Schopf von Bulma ruckte herum.

,,Aber nein, schon gut. Ich habe gleich alle nötigen Daten gespeichert.

Den Rest übernimmt dann, mein Team.
Es freut mich ja,dass du dich dafür interessierst und es
kommt nicht oft vor, dass die Leute Fragen dazu stellen.
Die meisten benutzen die Kapseln einfach nur, ohne wissen zu wollen,

was es nun eigentlich damit auf sich hat.
Aber das bin ich schon gewohnt. Ist eben, wie beim Fernsehen.
Hauptsache die bunten Bilder, kommen aus dem komischen Kasten vor
der Couch und sind unterhaltend.
Woher sie kommen und wie sie entstehen, interessiert niemanden. Oder

nur die wenigsten.
Für die meisten wäre es auch wohl viel zu langweilig, nehme ich an.

Nun war es Bulma die sich durch ihre Haare fuhr.

,,Wie auch immer,dann komm mal mit,Kibito."
Bulma drückte den Knopf der Sprechanlage und
teilte den Laboranten mit, dass sie alleine weiter machen sollten.
Nicht weniger unaufmerksam, als wie Bulma es selbst noch, vor ein
paar Sekunden gewesen war, nickten einige verhalten, oder beließen es dabei,
einfach mit ihrer Arbeit, fortzufahren.

,,Alles Freaks." Sagte Bulma zwinkernd und bedeutete Kibito,

ihr zu folgen.

Nachdem Bulma ihn, durch die schmalen Gänge mit den olivegrünen Lenoliumböden, in welchen sich das Licht matt brach, geführt hatte,

gelangten sie zu dem Hauptlager der Capsule Corporation.

Im anliegenden Nebengebäude, des Labors.
Kibito Kai war also seinem Ziel, ein großes Stück näher gekommen.
Der Kaioshin wurde mit jedem Schritt, nervöser...


 

Bulma hatte nun nach und nach, die verschiedensten Kapseln auf einem
riesiegen, weiß-schwarzen Marmortisch, der von zwei massiven Metallfüßen gehalten wurde, verteilt.
Während sie, wohl eher an sich selbst, statt an den jungen Kai gerichtet,
die chemischen Formeln und physikalischen Bedingungen,
zur Erzeugung des Schrumpfeffektes von Häusern, Autos,
Kühlschränken und all den anderen Dingen, die eine Kapsel der Corporation enthalten konnte hinunter betete, starrte Kibito Kai seid ein paar Sekunden,

tief in Gedanken versunken, auf eine einzelne kleine, schwarze Kapsel mit

einer weißen ,,23" darauf.


 

Bulmas, fröhlich vor sich hin fachsimpelnde Stimme, verklang in seinen Gedanken, bis sie schliesslich ganz verstummte und die kleine Kapsel vor
seinen Augen, alle anderen Kapseln ausblendete.
Grübelnd kaute Kibito Kai, auf seiner Unterlippe und ein Schweißtröpfchen
rann von seiner Stirn.

Der Kaioshin wusste, was er zu tun hatte und was auf dem Spiel stand,
aber mit der Umsetzung, haperte es gerade etwas.
Er hatte noch nie die besten Nerven gehabt.

<<...Ich traue mich gar nicht, auf meine Hände zu sehen. Ich weiß,

das sie zittern.
Wenn Bulma mir jetzt etwas in die Hand drücken würde, könnte sie es sehen
und sofort ahnen, das etwas nicht stimmt.
Mann,jetzt fange ich auch noch an zu schwitzen- So wird das nichts.
Wenn ich mich nicht traue, die Kapsel zu nehmen,

kann das einfach nichts werden.
Ich muss versuchen...ah! Sie geht wieder zu einem der Regale,...jetzt!
...I-ich,ich kann nicht...>>


 

,,Es tut mir so leid, Kibito.“ Lächelnd, drehte Bulma sich wieder

zu Kibito Kai, um. ,,Ich erkläre das alles gerade viel zu
kompliziert, oder? Ich glaube nicht, dass dir diese Formeln,

viel sagen... Hm, mal sehen, vielleicht sollte ich es an Hand von...an Hand von...,

Ach nehmen wir doch einfach mal, Klamotten!
Also, wir haben eine chicke rote Bluse, die viel zu groß ist und wollen eine
grüne Bluse in Größe 38, haben.
Nun, dazu brauchen wir nichts weiter, als..."


<<...Ich muss es tun. Diese Kapsel. Ich darf Naeves nicht enttäuschen ...

aber...ich....nein. Ich muss...Ich muss!...>

Kibitos Arm, schnellte wie automatisch nach vorne und er
ergriff die kleine Kapsel, mit der nummer 23.
Bulma, die gerade dabei war, einen weiteren Karton vom Regal zu nehmen,
bemerkte nichts und redete weiter über Blusen, Farben und dem
Aufspalten von Atomen.

Dem jungen Kaioshin, wäre beinahe schwarz vor Augen geworden, als
er bemerkte, wie das Blut aus seinem Körper, in einem einzigen,
heißen Wall, in seinen Kopf schoss.
Seine Nerven flatterten und das Zittern seiner Hände, nahm zu.
Fest, umklammerte er die Kapsel in seiner Hand und registrierte gar nicht,
dass er schon die Tür geöffnet hatte und gerade dabei war,

hinaus zu gehen.

<<... Ich stelle mir einfach vor, nicht ich klaue dieses bescheuerte Ding,
sondern jemand anderes- und wenn ich mit der Kapsel
aus dieser Türe bin, ist alles wieder in Ordnung!

Ja,genau!...Alles ist dann wieder in Ordnung...>>


Das Geräusch der ins Schloss fallenden Türe,

ließ Bulma herumfahren.

,,Kibito?! - Ach herrje. Den habe ich wohl mit meinem Gefasel über Blusen
entgültig vertrieben."

Die Erfinderin, zuckte bedauernd mit den Schultern und sog die Unterlippe,
leicht ein.

,,Ach, na ja was soll´s. Wenn man sich nicht
dafür interessiert, ist es eben wirklich nur totlangweiliges Zeugs.
Da kann ich Kibito diese kleine Flucht, also wohl kaum verübeln.
Aber irgendwie seltsam, dass gerade er sich zu mir ins Labor,

verirrt hat.
Ob er vielleicht etwas auf dem Herzen hatte und die Kapseln nur

ein Vorwand waren?
Hm, ich sollte wohl nachher noch einmal, mit ihm sprechen.

So. Was wollte ich jetzt?
...

Wenn ich schon mal dabei bin, hier auf zu räumen, kann ich auch
gleich mal eine kleine Inventur machen und die Kapseln endlich
neu sortieren.
Das wäre ohnehin schon längst fällig gewesen. Wir haben Januar,
genau die richtige Zeit, für eine kleine Aufräumaktion!
Ist ja grauenvoll, dieses Chaos, blickt ja kein Mensch mehr durch!
Gut. Womit fange ich an?"
Bulma schloss die Augen und wühlte auf dem Tisch herum,
bis sie eine der Kapseln heraus gesucht hatte und eine schwarz-weiße,

in Händen hielt.
,,Ah, die 20iger Serie also -

Na dann, ans Werk!"


 



 

Teil 9

Kibito und Naeves


 


 


 


 

Vegeta hatte sich inzwischen wieder in sein Zimmer begeben und

stand am Fenster.
Piccolo und Son Goku, standen sich in der Mitte des Raumes,

gegenüber.

Der Namekianer, war zwar innerlich noch immer mehr als aufgewühlt über die Geschehnisse, dennoch sorgte seine namekianische Natur dafür,

dass er seine Gedanken hinten anstellte und die kommende Gefahr,

präzise, verständlich und mit allen Fakten, innerhalb einer viertel Stunde, klar formuliert und den Kern der Sache, auf den Punkt gebracht hatte.


1.Im Universum herrscht Chaos.
Sogar das Jenseits, Himmel und Hölle sind davon
betroffen.

2.Der Kami Kajin, darf nicht seine entgültige Form erreichen,

indem er noch mehr Energie absorbiert.

3.Deshalb müsst ihr eine Raumkapsel nehmen. Bei einer momentanen Teleportation, würdet ihr in eines der schwarzen Löcher,
hineingesaugt werden, die durch die Macht des Kajin, endstanden sind
und alles anziehen, was Energie besitzt.
Warum?-Weil eure Auren für so ein Loch, wie Hochleistungsglühbirnchen,

wirken und ihr in Null Komma nichts,

davon verschluckt werden würdet.
Und - das ist nicht gerade unwichtig- natürlich höchstwahrscheinlich dann dabei drauf gehen werdet.
Oder kennt ihr jemanden,der schon mal in einem

schwarzen Loch verschwunden und dann wieder aufgetaucht, ist ? - Eben.

4. Ihr müsst eure Auren zusätzlich unterdrücken und zwar die ganze Zeit,

während des Fluges zum Reich der Kaioshins.

5.Naeves - Er muss unter allen Umständen, hier auf der Erde bleiben,

da der Kajin diesen Planeten bisher nur aus dem einzigen Grund verschont hat,

weil er sich an dem Aglaner persönlich rächen will. Da dieser sich aber

auf der Erde befindet, gibt es hier noch keine Zerstörung.

6....Die Dragonballs sind tabu. Und zwar absolut.
Ihr wisst, was Shenlong uns beim letzten Mal gesagt hat ...? Erinnert

ihr euch?
Es ist zu gefährlich, sie noch einmal zu benutzen.

Es würde sich wieder negative Energie ansammeln und einen

weiteren Omega Dragon, der aus den Dragonballs kommt und
auf der Erde Wildsau spielen will, brauchen wir nicht."

7. ...Aus genau diesem Grund, versucht den Schaden so gerring,

wie möglich zu halten. Und denkt daran. Wenn ihr ins Gras beißt, bleibt ihr tot.
Wenn das Reich der Kaioshins zerstört wird, wird es auch für immer zerstört bleiben.
Keine Dragonballs. Kein Wunsch. Keine Wiedergutmachung von
Fehlern."

...

Nachdem Piccolo seine Erklärungen abgeschlossen und den Satz beendet hatte,atmete er seufzend und schwer aus, während er dann auf die Reaktion der beiden Saiyajn, wartete.


 

,,Wie zur Hölle redest du eigentlich mit mir?
Glaubst du, ich lasse mir von dir irgendwelche Anweisungen,

oder Befehle erteilen, Piccolo?!"

Vegeta drehte sich um und ballte wütend,

seine Hände zur Faust.

,,Ist mir scheiß egal, ob da irgendwelche Löcher sind und

die Dragonballs haben wir sowiso nicht nötig,kapiert!
Ist doch ganz einfach. Wir fliegen dahin.

Ziehen diesem Kajintypen einen Scheitel und
fliegen wieder zurück.
Deine hirnverbrannten Ratschläge, kannst du dir
für die kleine Weichflöte von Kami aufsparen. Aber komm uns nicht damit!"

Piccolo verdrehte genervt die Augen, riss sich aber zusammen, um keinen
sarkastischen Kommentar, dazu fallen zu lassen.
Irgendwie hatte er diese, oder eine ähnliche Reaktion vom Prinzen,

schon erwartet.

Nun ging Son Goku zum Fenster. Er stellte sich neben Vegeta und schob
den halbgeöffneten Vorhang, noch weiter zur Seite,

um hinaus sehen zu können.

,,Vegeta hat recht.
Ich glaube zwar auch, dass wir diesen Kajin auf gar keinen Fall unterschätzen dürfen, aber so wie sich die Sache anhört, dürfte es für uns kein Problem sein,

mit ihm fertig zu werden.
Aber sag mal Piccolo, was genau soll das denn bringen,

wenn wir in einer Raumkapsel fliegen,

statt uns dort hin zu teleportieren?
So ganz verstanden, habe ich das nicht."


,,Hast du mir nicht zugehört?
Darum geht´s doch.
Wenn du die momentane Teleportation einsetzt,

kannst du währenddessen deine Energie nicht einfach zwischendurch unterbrechen, oder unterdrücken, um den schwarzen Löchern zu

entkommen.

Sonst würdest du ja nirgendwo ankommen und dadurch
einfach im Universum, verschwinden.
Die Energie, die also für die Teleportation nötig wäre, würde sofort von den
schwarzen Löchern, wie ein Magnet angesaugt und absorbiert werden.

Zusammen mit dir versteht sich...
Seid ihr beide aber in einer Raumkapsel, dann könnt ihr eure Aura

unterdrücken, wie ihr wollt. Das ist im Grunde das, worauf es

ankommt.


Schmunzelnd, griff sich Son Goku an den Hinterkopf.
,,Also fliegen wir in einer Raumkapsel hin."

,,Hmmm." Vegetas Augenbrauen, zogen sich nachdenklich zusammen.

Und was ist bitte mit der Raumkapsel selbst?
Fliegt die Schüssel jetzt schon von alleine, oder zählt
der Treibstoff den das Teil benötigt und verbrennt,

um uns zum heiligen Reich zu bringen, etwa nicht als Energie?
Sag bloß,die schwarzen Löcher, suchen sich
aus, welche Energie sie absorbieren?"


 

,,..-Äh..."
Ein wenig perplex über diesen, sehr wohl berechtigten Einwand
Vegetas, starrte Piccolo den Prinzen an.
Dieser brauchte keine weitere Bestätigung, um zu wissen,

das der Namekianer darüber noch nicht nachgedacht hatte.

,,Pff. Dachte ich´s mir doch!
Hat unsere Grünbacke doch tatsächlich
einen kleinen Denkfehler in seinem Plan, was?!
Tja, dann lass mal den Strategen raus, Piccolo.
Denn so, wie ich das sehe, brauchen wir jetzt mehr,

als nur einen Plan B."


 

Vegeta, konnte sich ein befriedigendes Schmunzeln nicht verkneifen,
als er die tief gefurchte Denkerfalte auf der grünen Stirn des Namekianers,

sah.

Goku hingegen, beschloss nun ein wenig quer durch das Zimmer zu wandern,
während er beide Hände hinter seinem Nacken faltete und die Ellenbogen,

anhob.

Eine Weile herrschte Stille und allen sah man die angestrengte Suche,

nach einer Lösung des Problems, sichtlich an.
Nur das leise Rauschen, welches die chemische Flüssigkeit

zur Auraabschirmung, welche in den, in Vegetas Bereich verlegten Rohren,

in den Wänden war, erzeugte, war zu hören.

Plötzlich blieb Son Goku, mitten in der Bewegung, stehen.
Ruckartig, verschränkte er die Arme vor der Brust und seine Augenbrauen verformten sich zu Halbmonden, als er seinen Zeigefinger,

belehrend von seiner Hand, abspreizte.

,,Na ist doch klar, was wir machen müssen!
Ahhaha! Einfacher geht´s nicht!
Wir bauen einfach Vegetas ,,Auraabschirmungs- Brühe", in
die Wände der Kapsel ein.
Der Motor, Antrieb,-Oder was auch immer das Ding zum fliegen bringt,
wird jawohl irgendwo innerhalb, der Kapsel sitzen.
Das was hinten raus kommt, ist also dann nichts weiter,
als verbrannter Teibstoff, in welchem nicht mehr viel Energie drin
stecken kann. Qualm, Rauch eben.
Und dann müssten wir auch nicht dauernd darauf achten,

dass wir unsere Aura, unterdrücken.
Mann! Wir könnten sogar in der Kapsel trainieren,

bis wir da sind!
Ausserdem hätte ich ehrlich gesagt, sowieso einige Probleme damit,

ständig meine Aura unterdrückt zu halten.
Wenn ich penne, träume ich. Und Chichi hat mir erzählt,

ich hätte sie schon ein paar im Schlaf, fast mit einem
Kame-Hame-Ha, ins Jenseits geschickt, wenn sie mich nicht aufgeweckt hätte.
Obwohl mir das, bis jetzt eigentlich auch nur bei ihr passiert ist.
Jedenfalls will ich nicht, wegen eines schlechten Traumes dafür
verantwortlich sein, dass ich und Vegeta, in diese Löcher gesaugt werden.
Wenn wir also das Zeug irgendwie in die Wände einbauen, würde es doch klappen,oder?"

Ein strahlendes Lächeln zeichnete sich auf den Lippen des jungen Saiyajin,

ab.

Vegeta drehte sich verblüfft zu dem Unterklassesaiyajin um,
während Piccolos Mund sich leicht öffnete und er Son Goku,

mit einem erstaunt und doch auch beeindruckt wirkenden Blick,

schmunzelnd musterte.

,,Ist das wahr,Vegeta?

Habe ich deshalb eure Auren nicht gespürt, bis ich im Zimmer war,
stammt dieses seltsame Rauschen, das man hier ständig im Hintergrund hört,

von dieser Auraabschirmung?" Fragte Piccolo.

Diese Frage beantwortete Vegeta, in dem er zur Türe ging und diese öffnete.

,,Ich sage Bulma bescheid.
Sie wird mit Sicherheit nicht lange dafür brauchen, sobald
es fertig ist, können wir losfliegen."

Der Namekianer, grinste. Also, war Son Gokus Plan, machbar.
Diesen Einfall hatte Piccolo zwar zugegeben, im Grunde nur sich

selbst zugetraut, aber er wusste ja, dass gerade Goku,

immer für eine Überraschung sorgen konnte, wenn die Dinge schlecht standen

und es galt, einen Ausweg zu finden.

,,Also,ich fliege dann zurück, zu Dende.
Der sorgt sich sonst noch die Fühler vom Kopf, wenn er nicht weiß,

was los ist.
Kommst du mit mir, Son Goku?
Naeves hat immer noch keine Klamotten, ich bin zu groß,

Dende zu klein und Meister Popo zu dick.
Von unseren Sachen wird ihm nichts passen.
Und seine Sachen, fallen langsam aber sicher auseinander.
Du wolltest ihm doch ein paar Klamotten von dir und Son Gohan bringen,

soweit ich mich erinnere, richtig?
Wie er in Kamis Palast rumläuft, ist ...irgendwie unwürdig, du verstehst?"

,,Hm...also ich ...ähm...eigentlich...na gut, wenn du meinst.
Dann teleportiere ich mich noch schnell nach Hause,
hole ein paar Sachen und werde sie ihm dann..."

Vegeta hatte die Türe schon fast hinter sich geschlossen,

als sie erneut von ihm aufgestoßen wurde und der Prinz zum Erstaunen des Namekianers, ins Zimmer brüllte:
,,UNWÜRDIG?!
Wenn DU mit deinem lächerlichen Zirkus-Outfit da ungestraft rumlaufen kannst, Piccolo, dann kann dieser Naeves das auch!"

Goku und Piccolo sahen den wütenden Prinzen erstaunt an,
dessen Wangen sich nun sehr leicht, aber dennoch sichtbar,rosa färbten.
Außerdem haben wir keine Zeit, um hier irgendwen einzukleiden,
wir müssen uns auf die Reise vorbereiten, schon vergessen?!
Zudem dachte ich, du könntest jemanden Klamotten an den Laib "zaubern",
oder wie auch immer du das nennen willst,

was du immer mit Son Gohan getan hast, wenn seine Klamotten

hinüber waren.
Mach das also gefälligst auch bei Naeves und geh´uns damit nicht

auf die Nerven!“

Piccolo, wurde es langsam zuviel.
Er spürte, wie der Prinz ihn nicht nur mit seinen
Worten, sondern sogar schon mit seinem ganzen Auftreten, geradezu angiftete, obwohl der Nameikianer lediglich Goku darum gebeten hatte, ein paar von seinen Klamotten abzugeben.
Der Namekianer hatte auch seinen Stolz und so redete niemand mit ihm.
Saiyajin Prinz oder nicht, Vegeta hatte sich eindeutig zuviel

herausgenommen.
Vor allem, weil Piccolo einfach nicht verstand, warum Vegeta wieder
mal derart ausrastete.

Der Namekianer, stand auf und ergriff von innen seinen Umhang,

welchen er nun leicht eindrehte, bis er die Hälfte seines Körpers,

bedeckte.

,,Hast du dich gerade zu heiß geduscht, oder was?!
Schlag mal lieber einen anderen Ton an, bevor ich das tue!
Mann. Vegeta, deine beschissenen Launen sind mir langsam echt über!
Ich habe nicht dich nach Klamotten gefragt!
Geht dich doch auch wohl einen Scheißdreck an,
was Goku mit seinen, oder Gohans Gi´s, anstellt!
Also pump´ dich gefälligst ab und mach´ hier nicht so einen Wind,

um gar nichts!
Abegesehen davon, kann ich nur jemandem Kleidung an den Körper ,,zaubern"-Piccolo verdrehte auf Grund der lächerlichen Bezeichnung „zaubern“,

die Augen. ( Dennoch fiel ihm selbst, auch keine bessere ein),

den ich kenne und mit dem ich eine persönliche Beziehung,

irgendeiner Art habe.
Vielleicht kann Kibito Kai das bei beliebigen Leuten tun, weil er

ein Kaioshin ist, ich aber nicht!
Allerdings ich bezweifle ich doch stark, dass Naeves sich Sachen von Kibito andrehen lassen wird! Ich habe doch vorhin lang und breit erklärt,

dass Naeves alles andere, als gut zu sprechen auf die Kaioshin ist!"

Piccolo holte tief Luft. Das alles ging ihm jetzt schon mehr

als schwer, auf die Nerven.

,,Also von mir aus kann Naeves nackt rumrennen.

Ich hätte nichts dagegen."


 

?...!


 

Son Goku hatte sich nichts dabei gedacht, als er das gesagt hatte
und wollte den Prinzen damit eigentlich auch nur klar machen, dass
er es selbst auch nicht gerade für eine so gute Idee hielt, nochmal
Naeves zu begenen, bevor sie los flogen.
Nach allem, was zwischen den beiden vorgefallen
war, sowieso nicht-
Er hatte angenommen, der Prinz und Piccolo würden

verstehen, wie er es gemeint hatte.
Aber als Vegetas geballte Faust, sein Gesicht traf und er danach

vom Boden aus, den Rücken des zornigen Prinzen um die Ecke,

Richtung Labor verschwinden sah, fiel ihm auf, das Vegeta
es wohl scheinbar doch nicht verstanden haben konnte...


Son Goku rieb sich schief lächelnd das schmerzend, kribbelnde Kinn.
Piccolo verstand ohnehin nichts mehr und dachte auch nicht
daran, zu fragen, was das eben zu bedeuten hatte.
Für heute hatte der Namekianer mehr als geung und er sehnte sich jetzt
eigentlich nur noch, nach seinem ruhigen Meditationsraum.
Kein Goku. Kein Vegeta. Keine Bedrohung durch diesen Kajin.
Nur Ruhe und mit seinen Gedanken, alleine sein.

Doch vorher, musste er Dende mitteilen,was geschehen war und dass
er sich keine Sorgen, mehr zu machen brauchte.
Sonst würde der junge, doch etwas sensibel gestrickte Kami,

sich noch zu Tode sorgen.
Piccolo wusste das und verschwendete nun auch keine Zeit mehr.
Die Sonne war inzwischen bereits aufgegangen und er hatte

einen ganzen Tag lang, nach den beiden Saiyajin, gesucht.
Es war also höchste Zeit, um aufzubrechen.

,,Ich fliege jetzt zu Dende -

Das mit den Klamotten...Ach,vergiss´es einfach."
Unterbrach sich Piccolo selbst , als Son Goku,

gerade zu einer Antwort, ansetzen wollte.
Egal was Goku sagen würde, Piccolo hatte das Gefühl,
dass er es gar nicht wissen wollte.


 

,,Also, wir sehen uns spätestens, bei eurem Abflug.
Sagt bescheid, wenn alles soweit fertig ist. Bis dann."


 

,,Ähm,Piccolo warte mal kurz,ja?" Hielt Son Goku den Namekianer, auf.

Dieser, hatte irgendwie schon damit gerechnet,
schließlich kannte er Son Goku schon zu gut und zu lange,

als dass er nicht gewusst hätte, dass der Unterklassesaiyajin,

ihm noch etwas zu sagen hatte.


 

Piccolo verharrte, am nun wieder offenen Fenster, hielt aber
weiterhin den Rahmen mit beiden Händen fest und drehte sich nicht,

zu seinem Freund um."


,,Ich habe mit Vegeta geschlafen, weißt du."

Begann der Unterklassesaiyajin, sehr direkt.

Piccolo spürte wieder, wie das Blut ihm in den Kopf schoss.
Er war in seinem ganzen Leben, noch nicht so oft errötet,

wie an diesem einen, zugegeben äußerst seltsamen Tag und

hatte ehrlich gesagt auch keine Lust auf diese Art von Gespräch.

Schon gar nicht mit Son Goku.- Kami!

Eigentlich mit überhaupt niemandem, im Universum.

<<...Ja- Klasse.
Ganz was neues.
Was jetzt ?- Gibt´s Einzelheiten, oder wie?!
Schönen Dank, ich verzichte."...>>

,,Ist deine Sache, geht mich nichts an. Keine Sorge... ich erzähle es
niemandem, falls du das wissen wolltest."
Antwortete Piccolo, hörbar unterkühlt.

<<...hätte es mir ja nicht einmal selbst geglaubt...>>

,,Also eigentlich ist es mir egal, wem du irgendwas erzählst,- Ähm, denke ich...

Son Goku, griff sich ein wenig nervös,

aber doch ehrlich lächelnd, ins Haar und wuselte mit den Fingerspitzen,

einzelne Strähnen durcheinander, bevor er fortfuhr,

,,Ich wollte nur von dir wissen, was du davon hälst?
Deine Meinung eben, nichts weiter.
Sonst werde ich mir den ganzen Flug lang Gedanken machen müssen
und das habe ich in letzter Zeit, schon genug getan..."

Piccolo schluckte, spannte seine Muskeln an und stieß hörbar die Luft aus.

<<... Wie ich das finde?!
Ts! Wahnsinn. Nächste Frage.
Ich weiß selbst nicht, was ich davon halten soll!
Mann,das ist echt das Letzte, worüber ich mit dir reden will.
Was soll das hier eigentlich werden,hm? Willst du mich mit
dem Scheiß in die Enge treiben? ...>>

,,Piccolo?"
Son Goku, kam einen Schritt näher.

,,Schon gut,verdammt! - Ich weiß es nicht!"

Piccolo sah Goku nun, über die Schulter hinweg an.

,,Das einzige was ich weiß ist,dass ich es nicht verstehe
und wenn ich etwas nicht verstehe, werde ich logischer Weise, wohl kaum
vernünftig darüber nachdenken können, richtig?
Also frag´mich am besten nochmal und geb´ mir Zeit um

verstehen zu können.

Reicht dir das jetzt, du fängst nämlich langsam an
mir auf den Keks zu gehen,Goku..."

,,Ja."

Piccolo sah zwar das erleichterte Lächeln, welches Son Goku auf den Lippen trug, nicht mehr, als der Namekianer sich aus dem Fenster geschwungen hatte,

aber er war irgendwie froh, Son Goku diese Antwort,

gegeben zu haben.
Denn es war die Wahrheit gewesen.


Piccolo konnte jetzt einfach noch nicht mehr dazu sagen, als dass er
ihm versprach, dass er versuchen würde, zu verstehen und damit
schienen sowohl Son Goku, als auch Piccolo erst einmal,

zufrieden zu sein.


 

...


 


 

Vegeta, hatte seine Frau schliesslich im Lager des riesigen
Laboratoriumabschnittes der Capsule Corporation gefunden, nachdem er
im Labor selbst,nur einem haufen Kitteltragender und wie irre
umherwuselnder, Vollidioten begegnet war, die nicht einmal auf ihn reagiert hatten,als er vor Wut, über diese Nichtbeachtung,

einen Ki-blast in der Hand, geformt hatte.

Aber in Anbetracht der hochexplosiven Chemikalien,

die überall verteilt waren und der Tatsache, dass er sich in seinem eigenen zu Hause befand, hatte Vegeta es doch vorgezogen,

vor sich hinfluchend, den Raum wieder zu verlassen, ohne von Bulmas Team,

eine Auskunft über deren Aufenthaltsort, erhalten zu haben.

Die Tür zum Lager, stand offen und als Vegeta die junge Erfinderin sah,

marschierte er hinein.
Der Prinz fackelte nicht lange und begann sofort mit
der Erklärung, der derzeitigen Lage.

,,WAS?!? ...Kajin?!
Chaos im Universum, alles wird zerstört werden...schwarze Löcher,eine
Raumkapsel mit Auraabschirmung?!
Vegeta! D-das ist! Das ist einfach..."


 

Bulma, hatte sich am Rand des Marmortisches festgekrallt
und reckte ihren Körper angespannt und mit weit aufgerissenen Augen, dem
gelangweilt wirkenden Saiyajinprinzen entgegen, der ihr gerade in Stichwörtern,
emotionslos, eine nicht gerade ausführliche Beschreibung,

der Situation dargestellt hatte.
Aber mehr konnte Bulma nicht von ihm erwarten.
Sie hatte sogar noch Glück, dass der Prinz sich überhaupt die Mühe
einer ,,Erklärung", gemacht hatte.
Denn am liebsten hätte Vegeta ihr überhaupt nichts gesagt und ihr
einfach nur befohlen zu tun, was nötig war.
Keine Fragen, keine Antworten.
Viel lieber wäre er nämlich noch einmal zurück gegangen,
um Kakarott noch eine, für diesen bescheuerten Spruch,

rein zu hauen...


,,Jaja, krieg´ dich wieder ein,Weib.
Also, was ist jetzt, bekommst du das mit der
Raumkapsel hin, oder nicht?"

Bulma fasste sich schnell wieder.

,,Hm, ja natürlich...wie lange habe ich denn dafür Zeit?"
,,Bis gestern."

Bulma sueftzte leicht.
Diese Antwort, hätte sie sich ebensogut selbst geben können.
Hätte er geantwortet, dass sie Zeit gehabt hätte, solange sie wollte,
wäre die Gefahr wohl auch nicht besonders groß gewesen.

,,Ich verstehe - Ihr könnt euch auf mich verlassen.
Allerdings wird es auf jeden Fall, mindestens einen Tag dauern,
selbst wenn ich durcharbeite, wird es, allein schon weil
die Kapsel rund ist und ich, die alten Berechnungen für die Wände
deiner Räume, kein zweites mal nehmen kann, länger dauern.
Das heißt, ich muss noch einmal bei Null anfangen."

Vegeta zuckte mit den Achseln, nahm eine der Raumschiff- Kapseln

an sich, ging damit, diesie in die Luft schnippsend zur Tür und antwortete,

ohne sich um zudrehen,

,,Na dann fang´ mal lieber sofort damit an ,statt hier einen
Frühjahrsputz zu veranstalten und die dämlichen Kapseln, in kleine
Kästchen zu packen, Weib."

Dann warf er, ohne hinzusehen, Bulma die kleine Kapsel in die Hände
und verließ das Lager, wieder.

Bulma, betrachtete das kleine Ding in ihren Händen und
blickte dann zornig, dem hinter der Tür verschwindenden Prinzen,
nach.

,,Frühjahrsputz?!
Du tickst wohl nicht richtig!
Das ist eine Inventur!- Eine Inventur!
Sei mir lieber dankbar, dass ich euch überhaupt helfen will!
...IDIOT!"

Schrie Bulma dem Prinzen, welcher aber schon längst ausser Seh und- Hörweite war, wutentbrannd hinterher.
Sie hasste es, wenn Vegeta derart überheblich und abwertend mit ihr sprach.
Die Betitelung ,,Weib", hatte sie sich anfangs nicht gefallen lassen, sich aber
dennoch mit der Zeit daran gewöhnt und da es zwecklos war Vegeta zu bitten,
sie doch höfter Bulma zu nennen,

hatte sie es irgendwann aufgegeben.


Aber diese Abstandshaltung des Prinzen ihr gegenüber und die daraus hervorgehende Kälte, die vor allem in letzter Zeit, immer größer zu werden schien,
begann sie langsam zu beunruhigen.
Auch wenn Bulma nicht die Art Frau war, die sich nachts in den Schlaf weinte,
Sorgen über sich und Vegeta machte die junge Erfinderin,

sich dennoch.
Auch wenn sie sich gegenseitig akzeptieren mochten,
es schien keine besonders feste Verbindung mehr, zwischen den
beiden zu existieren.

Aber nachdenken brachte jetzt, ohnehin nicht viel.
Daher beschloss Bulma, sich sofort an die Arbeit zu machen und eine
entsprechende Raumkapsel mit einer Auraabschirmung, zu preparieren.

Darin waren sie und Vegeta sich, ein wenig ähnlich.
Während er tagelang, irgendwo in den Bergen trainierte,

oder es an manchen Tagen so schien, als wäre Vegeta in den Gravity Room zu guterletzt doch noch komplett eingezogen, zog es Bulma vor,

sich in ihre Arbeit zu vertiefen und alles daran zu setzen,
die seltsamsten Gedanken, aus ihrem Kopf zu vertreiben.

Vielleicht war gerade dies, ihre noch bestehende Verbindung

zum Prinzen. Das letzte ,,etwas", welches beide noch zusammenhielt.
Die Gemeinsamkeit, offenen Fragen und aufkommende,

üble Gedanken, durch Arbeit, oder wie beim Prinzen, das Training und Rückzug,

und damit auch Ignoranz, zu begegnen.

Kein besonders gesundes Mittel, aber es funktionierte.

Bulma, war nicht dumm.
Sie wusste schon lange, dass etwas nicht mit Vegeta stimmte,
ja womöglich ahnte Bulma sogar schon, was es war- irgendwo tief in ihrem Innersten-

Aber Gefühle, welche aus instinktiven Ahnungen erwachsen,l

assen sich nun mal leider viel zu leicht, aus einem,

sich davor ängstigenden Herzen verdrängen, als dass man den Mut aufbringen könnte, sich Tatsachen zu stellen, die verletzen könnten.

Ja- Darin waren sich Bulma und Vegeta, wohl wirklich ein wenig ähnlich.

Als Bulma mit der Kapsel in der Hand, das Laboratorium wieder betreten hatte,
setzte sie sich ihre Schutzbrille auf und warf die Kapsel,

in einen der leeren Testräume.
Nach der üblichen Explosion, verwandelte sich die Hoi Poi Kapsel, in eine
Raumschiffkapsel.

,,Na dann...Das wird nicht einfach..." Sagte sie, halb vorfreudig und halb

seufzend.


 


 

...


 


 

Son Goku hatte sich in der Zwischenzeit, in Vegetas Zimmer, auf die Suche nach einem Blatt Papier und einem Stift gemacht, um dem Prinzen eine Nachricht zu hinterlassen, auf welcher stehen sollte, dass Goku sich kurz nach Hause teleportiert hatte, um sich zu Duschen, anzuziehen und ein paar Sachen für die Reise,

ins Reich der Kaioshins, zusammenzupacken.

Doch fand er weder ein Blatt, noch einen Stift, um die Nachricht, zu schreiben.

Suchend, blickte Son Goku sich um.


 

<<...In irgendeiner Schublade, werde ich schon was zu schreiben finden.
Ich schummle ja nicht in seinem Kram herum, sondern suche bloß was zu schreiben...
Genau.
...Wem mache ich eigenlich was vor ?!
Ausrasten wird er trotzdem, wenn er sieht, wie ich in seinen Sachen wühle,
egal, aus welchem Grund...>>


 

Son Goku grinste, als er sich an das, noch immer leicht kribbelnde Kinn fasste.
Noch eine wollte er sich eigentlich nicht vom Prinzen einfangen.

Als ob Vegeta schon im Zimmer wäre, zog Son Goku nun die

Schubladen einzeln auf, überflog mit seinem Blick

in sekundenschnelle deren Inhalt und schloss diese dann wieder.


 

<<...Ein paar Bücher...

,,Planetenkunde",,,Astronomie",,Sternenallmanach"...puh-
Oh! Hey, Süßkram!?...>>

Son Goku, drehte sich -obwohl er eigentlich wusste,

das absolut niemand im Zimmer war -
nach allen Seiten hin um, steckte sich rasch eine Handvoll Bonbon

in den Mund und öffnete, die nächste Schublade des Prinzen.

Schmatzend und irgendwie ungläubig, holte er eine kleine,

zugegeben, sehr seltsam aussehende Fellkugel, heraus.
Schmatzend und mit prüfenden Blick, betrachtete er das kleine Fellding -

Das kleine Fellding ...mit Augen? Son Goku,

drehte es in seiner Hand, hin und her.
Als er dann schliesslich erkennen konnte,

was es war, musste er zunächst einmal, das klebrig, zuckrige Bonbon-Mus

in seinem Mund hinunter schlucken, damit es, als er anfing gerührt zu Lachen,

nicht ausversehen auf dem Boden landete.

,,Ein Teddy?!"

Son Gokus Lachen verstummte.

Seine Augenbrauen, kräuselten sich zu einem gerührten Gesichtsausdruck und schmunzelnd, biss er sich verzückt auf die Unterlippe.

Er hielt tatsächlich eine Art Stofftier, in der Hand.
Nun gut, ein Auge fehlte und die Hälfte des
Körpers, schien von irgendjemandem aus Wut, herausgerissen

worden zu sein.

Genau genommen, hielt der junge Saiyajin, nur noch einen ziemlich

zauseligen, zerwuschelten Teddybärenkopf, in seinen Händen.
Aber zweifellos, handelte es sich immer noch,
um ein kleines plüschiges Etwas, zum Liebhaben, dachte Son Goku.

Das flauschige Bärchen, ( oder welches Wesen es auch darstellen mochte,

so genau erkennbar war dies nicht mehr)

Musste schon einige Jahre, hinter sich gebracht haben und
irgendwie, passte die nicht gerade sensibel aussehende Behandlung,

die das Stofftier scheinbar schon hatte über sich ergehen lassen müssen,

sehr gut zu Vegeta.
Ja vielleicht sogar, zu dem noch kleinen Vegeta.

<<...Dass muss er schon ewig haben. Er scheint als Kind, oft

damit gespielt zu haben...Wie niedlich...>

Merkwürdiger Weise, begann es in Son Gokus Bauch zu kribbeln und
er schien das Fellbällchen, nun auch irgendwie

liebevoller, mit seiner Hand zu umschliessen.
Staunend, betrachtete er es.
Der Unterklassesaiyajin wiederholte nun seinen prüfenden Blick,

zu allen Seiten.
Die Luft war noch immer rein und Vegeta noch nicht zurück.
Plötzlich, funkelte es in Gokus Augen auf.


 

<<...Hm. Ich müsste zu Hause irgendwo noch

so einen Nähkasten haben, den Chichi immer hervor holt,

wenn meine Klamotten den Geist aufgeben.
Wenn ich mich richtig erinnere sind da auch Knöpfe drin.
Ehehe, bestimmt ist einer dabei, den ich dem Kleinen hier, als Auge verpassen könnte.

Die paar Nadelstiche, werde ich schon schaffen!
Oder, ich frage Chi...nein,
die paar Nadelstiche werde ich schaffen!...>>Spornte Son Goku, sich

selbst an.

Goku strahlte, das auseinander gepflückte Köpfchen ohne Körper
an und freute sich, dass ihm diese Idee, eingefallen war.

,,Super! Das mache ich.
Vegeta wird sich bestimmt unheimlich darüber freuen!
Ich teleportiere mich, sofort nach Hause.

Halt, Moment, Mist...
Jetzt hätte ich beinahe vergessen, Vegeta eine Nachricht zu schreiben.
Aber nicht gerade einfach, ohne Stift und Papier...“

Kurzer Hand, beschloss Son Goku nun, einen kleinen Ki Strahl
mit seinem Zeigefinger zu formen.

Er regelte die Stärke derart niedrig hinunter,

dass nichts in Brand geraten konnte und schrieb,

mit diesem dünnen Energiestrahl, eine Botschaft
an den Prinzen auf das Laken, welches er sich von der Hüfte genommen

und jetzt vor sich, auf dem Boden ausgebreitet hatte.


 

,,BIN KURZ ZU HAUSE --

PACKE FÜR UNSERE REISE--DAUERT NICHT LANGE--
SON GOKU." :)


 

Der Smiley sah zwar etwas sehr verkohlt aus und der Mund war schräg geworden, aber die Botschaft dürfte angekommen sein,

dachte der Unterklassesaiyajin vergnügt.

Goku begab sich nun aus dem Fenster, um eine vertraute Aura für
die Teleportation, erspüren zu können.

,,Ah, da ist Goten! Sehr gut, na dann los!"
Er warf noch einen Blick auf den kleinen, pelzigen Kopf in seiner Hand,
legte dann schmunzelnd zwei Finger an die Stirn und war dann,

im nächsten Augenblick bereits-


 

,,GOKU!!! KANNST DU MICH HÖREN?! GOOOKUU?!"

Der Unterklassesaiyajin, zuckte unter dieser kreischend,

ächzenden Stimme, zusammen.

Der Kaioshin von vor 15 Generationen hatte, für sein Alter ein Organ,
dass ihm niemand, der ihn schon einmal gesehen hatte, zugetraut hätte.
Begleitet vom Getöse der Erdbeben, im Hintergund und den
hinunterfallenden Felsen, hörte sich die Stimme des Alten an, wie aus einem kaputten Radio, das krackselnd und knisternd versuchte, die
richtige Frequenz zum Senden, zu finden.


 

,,WAS IST DA UNTEN EIGENTLICH LOS!?
BIS GERADE HABE ICH WEDER DICH NOCH VEGETA,

ERREICHEN KÖNNEN!"


 

<<...Kein Wunder... Das dürfte an der Auraabschirmung,

gelegen haben...>Dachte, Son Goku.


 

,,UND KIBITO KAI, SCHEINT SEINE AURA AUCH ZU UNTERDRÜCKEN!!!
WENN DU IHN IRGENDWO SIEHST, KANNST DU IHM AUSRICHTEN,

DASS ER DIE NÄCHSTEN 1000 JAHRE, BEI URANAI BABA
PUTZEN GEHEN KANN! ALS KAIOHSHIN, IST ER NÄMLICH JETZT GESCHICHTE!!! EIN KAI IST IMMER UND ÜBERALL ZUR STELLE UND UNTERDRÜCKT NICHT EINFACH SEINE AURA, SCHON GAR NICHT IN SO EINER SITUATION!!!
AUßERDEM..."


 

,,Hey...Ganz ruhig. Ich bin ja NICHT TAUB!."
Unterbrach ihn der junge Saiyajin.
,,Habt Ihr denn nicht versucht, durch Eure Kristallkugel zu sehen,
um uns zu finden?" Fragte son Goku, weiter.

,,Das ist es ja, hier ist die Hölle los!
Meine Kugel empfängt rein gar nichts mehr!
Jedesmal, wenn ich sehen will, was auf der Erde, oder irgendwo anders
los ist, empfange ich nur Schnee!"

,,Soso, eine Schneekugel also." Son Goku lachte laut und herzlich auf.

,,DAS IST NICHT WITZIG,GOKU!
DIE LAGE IST VERDAMMT NOCHMAL, ERNST!
Kami, diese weichbirnigen Menschen, raffen einfach gar nichts!
Kein Wunder, das Kibito sich so verhält.
Wahrscheinlich haben sie dem Ärmsten, eine Gehirnwäsche verpasst und

er liegt nun irgendwo, sabbernd in einer Ecke und wartet
auf den Bus!" Fügte der Älteste hinzu.

,,Also genaugenommen, bin ich ja gar kein Mensch-

Und wo soll Kibito sein?..."


,,Argh...Vergiss´es.
Jetzt mal Klartext.

Die Erde ist in Gefahr und wir haben nicht mehr viel Zeit, um..."


 

,,...Mit einer Raumkapsel loszufliegen,
den Kajin aufzuhalten, die schwarzen Löcher zu schließen
und das Chaos im Universum zu beenden, ohne dass Naeves Wind
davon bekommt. Weiß ich doch alles längst."

,,Ähhh...ja- Also im Prinzip...Warte mal. Woher weißt du das denn?
Sollte Kibito etwa doch seinen Job erledigt haben?
Hm. Würde mich ja mal zur Abwechslung schwer beeindrucken.

Und vor allem wundern..."

Ich bin davon überzeugt, das Kibito seinen Job gut macht, keine Sorge.
Und unsere Raumkapsel wird sogar eine Auraabschirmung haben.
Da kann also gar nichts mehr, schief gehen.
So, jetzt muss ich aber wirklich nach Hause.
Ich weiß nicht, wann wir losfliegen und muss noch
so einiges vorher erledigen.
Man sieht sich!
Und nur keine Panik, wir haben alles im Griff, Ältester!"

Der Unterklassesaiyajin legte erneut zwei Finger an die Stirn
und verschwand, im selben Moment.


 

,,Alles im Griff...?
Klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein ..."



 

...


 


 

Kibito hatte sich zu Naeves teleportiert,

welcher bereits in seinem Zimmer, in Kamis Palast
auf ihn wartete und hielt dem Aglaner nun, mit gemischten Gefühlen,
die schwarz-weiße Kapsel, mit der Nummer ,,23" entgegen.

Naeves, der auf seinem Bett gelegen hatte und zum Fenster hinaus starrte,
stand auf und ging stirnrunzelnd, auf Kibito Kai zu.

,,...Was soll das denn sein ?!"Fragte er tonlos.

,,Ein Raumschiff, das uns ins heilige Reich bringen wird."
Kibito trat einen halben Schritt von Naeves zurück.
Der Aglaner, blickte derart düster drein, dass sich der Kaioshin

zusammenreißen musste, um sich nicht stützend an die Wand zu lehnen.
Plötzlich, packte der Aglaner Kibito Kai am Kragen und riss ihn,

zu sich hoch.

,,Sag mal, willst du mich verarschen?!
DAS soll ein Raumschiff sein?!
Du bettelst ja gerade zu darum, dass ich dir die Lichter ausknipse, was?!"

,,W-Warte doch mal,Naeves!"

Kibitos zitternde Hand, schloss sich um das feste Handgelenk,

des Aglaners.

,,Glaub´mir,da ist ein Raumschiff drin!
Das sind Hio Poi Kapseln, die die Capsule Corporation,

herstellt.
Wieso sollte ich hier her kommen und dich dann
anlügen?" Schoss es, über Kibitos Lippen.

Naeves ließ den jungen Kaioshin los, nahm ihm die kleine Kapsel ab und
betrachtete diese, in seiner Handfläche.

,,Da soll...da ist also wirklich ein Raumschiff drin?"

Kibito Kai , stieß die Luft aus und zupfte seine Kleidung zurecht.
,,Ja, das sagte ich doch gerade..."


 

Bewundernd, hielt der Aglaner die Kapsel ins Licht und strich,

mit dem Daumen darüber.

Kibito, schloss erschöpft und gequält die Augen,
als er bemerkte, wie ihm wieder einmal die miese Behandlung von Naeves egal wurde und das Licht, welches auf den schönen Körper des Aglaners

fiel und dessen Haare silbrig schimmern ließ, jeden anderen Gedanken, verdrängten.
Sogar der Geruch von Naeves, hatte sich erneut in Kibitos Nase verfangen
un benebelten den jungen Kaioshin, nun.


 

<<..Ich bin so was von schwach-

Verdammt...>>


 

,,Das ist fantastisch!
Endlich, werde ich meine Rache bekommen.
Wann fliegen Son Goku und Vegeta los?!
Wir werden auf jeden Fall, direkt nach ihnen losfliegen!
Uns einzuholen könnten sie schaffen, sind wir aber hinter ihnen,
wird das mit Sicherheit, nicht passieren."

,,Das weiß ich nicht. Ich habe weder Goku noch Vegeta gesehen.
Keine Ahnung wo die stecken, aber wahrscheinlich werden sie so schnell
es geht aufbrechen, wenn alles geklärt ist.
Das sind Saiyajin,die fackeln ohnehin nicht lange,

egal worum es geht."

,,Ach ja?!"
Naeves Kopf ruckte herum, während er noch immer
die Kapsel hoch hielt.
,,Willst du mir damit etwa irgendetwas sagen..."Zischte Naeves, Kibito zu.

,,Nein, nur dass die zwei nicht lange warten werden,
wenn sie über alles Bescheid wissen, mehr wollte ich nicht damit sagen.
W-Was dachtest du denn, was ich meine?"


 

Statt Kibitos Frage zu beantworten, legte Naeves die kleine Kapsel auf den
hölzernen und mit kleinen Mustern verzierten Beistelltisch und ging,

auf den jungen Kaiohshin, zu.

Kibitos Herz hämmerte wild gegen seinen Brustkorb, als Naeves mit ausdruckslosem Gesicht, quälend langsam, nahe um ihn herum ging und

Kibito von oben bis unten musterte.
Die Blicke auf seinem Körper, bereiteten Kibito
eine Gänsehaut, ob eine unangenehme oder angenehme,

konnte er nicht einordnen.
Wahrscheinlich beides...

Der Kaioshin spürte, wie seine Atmung sich veränderte und es
sich immer mehr so anfühlte, als unterdrücke er ein Husten, welches
sich drängend und kratzend, in seiner Kehle ausgebreitet hatte und

nun versuchte, hervor zu brechen.

Naeves stand nun direkt hinter ihm.
Kibito, spürte Naeves´heißen Atem, der über seine
feinen Nackenhäärchen, strich.
Der junge Kaiohshin hielt die Luft an und seine Augen weiteten
sich.


 

<<...Was...soll das?...>>

Kibito erstarrte,als Naeves mit seinen Fingern von hinten, fest
seinen Hals umfasste und den Kopf des Kaioshins,

zur Seite bog.
Kibito Kai, war viel zu entsetzt und verängstigt, als dass er jetzt
in Ohnmacht hätte fallen können.
Selbst wenn er dieses mal, nichts dagegen gehabt hätte.


 

Doch was Kibito fühlte, kam einer Ohnmacht schon ziemlich nahe.
Denn alles an ihm und in ihm, fühlte sich durch die, nicht einmal intensive Berührung des Aglaners, bereits seltsam taub und,,bewusstlos" an.
Der Kaiohshin spürte, wie seine Knie nachgaben.
Mit aller Widerstandskraft, die er noch erübrigen konnte, versuchte
er sich, auf seinen Beinen zu halten.
Noch gelang es ihm.
Dann hörte er, wie Naeves Flüstern an sein Ohr drang:

,,Du wünscht dir wohl, mich hassen zu können, richtig?
Ich sehe doch genau, wie du mich, seid du mich das erste mal gesehen hast,
angierst...
Hmmm...“ Naeves, sog Kibito Kais Geruch an dessen Hals, tief ein und

schloss die Augen, als er fortfuhr:

,,Du riechst gar nicht mal schlecht, dass muss ich zugeben, Kaiohshin.

Naeves schlang von hinten einen seiner Arme, um Kibitos Brust.

Mit der anderen, griff der Aglaner fest in das violettfarbene Haar,

des Kaiohshin.


 

,,Du glaubst, dass Goku oder dieser Prinz mich aufhalten werden,

nicht wahr?
Deshalb hast du das gerade gesagt...geb` es zu."


 

Kibito Kai begann zu zittern. Noch immer, lagen Naeves Lippen an seinem
Hals und der gleichmäßige, heiße Atem des Aglaners,

raubte Kibito all seine Sinne.

<<...Eigenartig...Es fühlt sich so gut an,

auch wenn es das auch gleichzeitig nicht tut...>>


 

Naeves, ließ seine Zähne über die zarte Haut
des Halses gleiten. Kibito vibrierte.

,,Du bist meine Versicherung Kaioshin.
Sie werden mir nichts tun, wenn du an meiner Seite bist.
Es wird funktionieren, da bin ich mir sicher.
Du wirst nichts weiter, als mein Schutzschild sein,
wenn etwas schief laufen sollte...
Naaa?
Immer noch heiß auf mich?"

Naeves ließ nun seine Zunge, an Kibito Kais Hals entlangfahren und
verhinderte damit, eine Antwort auf diese demütigende Frage.
In den blass violetten Augen des Aglaners,

blitzte es auf, als Kibito langsam seinen Kopf in den Nacken fallen ließ und

ein leises, resigniertes Stöhnen zu hören war.

<<...Egal was du zu mir sagst und wie schwer du mich beleidigst,
Was du mir auch antust ...
Und Kami, selbst wenn du dieser verfluchte Kajin
höchstpersönlich wärst, die Antwort, wäre immer ...Ja...>>


Kibito, spürte einen Ruck an seinem langen Haar
und Naeves fordernde Lippen, umschlangen seinen Mund.

,,Ahhh.“

<<...Ich könnte...dich...nicht...hassen...Ich kann einfach...
nicht...>>

Blickte man auf das, nun porzellanfarben-weiß wirkende Gesicht des jungen

Kaiohshin, hätte man schwören können, dass eine Träne sich ihren Weg,

über Kibitos Wangen gesucht hätte...


 

Unfähig, sich noch länger auf den Beinen zu halten, sank Kibito Kai
zu Boden.
Mit halb geöffneten Augen erkannte er, wie Naeves sich über ihn beugte,
bis er so nah war, dass sein silberblondes Haar, in Kibitos Gesicht fiel.

Es roch gut...


 

,,Jetzt weiß ich endlich, was ich tun muss, um dir das Leben,
stellvertretend für alle anderen noch existierenden Kaioshins,
zur Hölle zu machen..." Hauchte der Aglaner,

in einem eiskalten Ton.

Der Kaioshin hörte Naeves´Worte, schenkte ihnen aber keinerlei Beachtung.
Nicht weil er sie nicht verstand, sondern weil sie ihm einfach

egal waren.
Alles, was für Kibito zählte, war dieser eine Augenblick,

nachdem er sich gesehnt hatte, seid er das erste mal,

in diese violetten Augen geblickt, diesen Geruch eingeatmet,

und diesen vollkommenen Körper, in ganzer Schönheit gesehen hatte.
Kibito konnte die Hoffnung nicht aufgeben,
dass Naeves in seinem Innersten einen guten Kern besaß...besitzen musste!
Soviel Wärme und soviel Kälte auf einmal, brachten Kibito Kai,

einfach um den Verstand.

<<...Ja,es ist mir einfach scheiß egal, wie fies und gemein er ist...
Bei Kami, ich weiß selbst nicht wieso ich dass so empfinde -
Bin ich dumm, weil ich mich demütigen lasse?
Weil ich die Erde und das Universum wegen ihm auf´s Spiel setze...?
Und weil ich Bulma bestehle, meine Aura vor dem Ältesten unterdrücke,
damit dieser nichts mitbekommt...
Goku, Dende...einfach alle belüge, nur um in seiner Nähe zu sein...?!?
Ja...

Das ist wohl alles sehr, sehr dumm...aber,
Verdammt. Naeves, müsste mich schon umbringen,

damit ich auffhöre ihn zu -
ihn zu...
...lieben...>>


 

Kibito Kai, riss erschrocken die Augen auf.
Sein letzter Gedanke, pochte schmerzend gegen seine Schläfen
und ließ ihn begreifen, dass, selbst wenn er gewollt hätte,
es jetzt kein zurück mehr geben würde, um ungeschehen zu machen,
was bereits geschehen war.


Eine Mischung aus quälender Erkenntnis und nackter Angst,
presste das Herz des Kaioshin zusammen und als Naeves seine Hand,

über das bereits leicht erregierte Glied Kibitos gleiten ließ,

während er grinsend in dessen Augen blickte, um dessen
Reaktion in sich aufzusaugen, wusste der junge Kaiohshin bereits,
dass er Naeves verfallen war -hoffnungslos verfallen.-


Naeves hatte ihn unter Kontrolle.
Seelisch, geistig, körperlich und der junge Kaioshin,
ließ es geschehen...


Der Aglaner hatte, während Kibito bis jetzt eher passiv,
still dagelegen und versuchte hatte zu begreifen,
was gerade vor sich ging, dessen Gürtelband gelöst und
Brust und Bauch des jungen Kaioshins freigelegt.

Mit getrübtem und flehenden Blick, sah Kibito an sich hinunter und

beobachtete Naeves, wie dieser sich mit seinen Fingernägeln,

in seiner Brust verkrallte und blutige Striemen darauf hinterließ,

während Naeves nun mit seiner feuchten Zunge,

diesen rötlichen Spuren, nachzeichnete.

Kibitos Körper hatte schon jetzt, eine Form der Ekstase erreicht.
Seine Haut fühlte sich kalt und heiß, zugleich an.
Er spürte, wie sein Herz sich in seiner Kehle empor presste
und sein eigener Puls sich, zu überschlagen drohte.

In diesem Moment, war alles um Kibito Kai verschwommen.

Jedes zweifelnde Gefühl, war purer Lust gewichen und alles andere

hatte der Kaiohshin, scheinbar wie von selbst,

in die dunkelste Ecke seines Innersten zurückgedrängt.

Der Kaioshin empfand den Boden, als noch lange nicht hart genug, um
zu verhindern, dass er bald schon einen Orgasmus haben würde,

bevor Naeves auch nur versucht haben würde, in ihn einzudringen.


Schmerzend pulsierte Kibitos Glied, unter der noch von seiner Kleidung bedeckten Wölbung, welche sich nun deutlich unter dem feingewebten Stoff,

abzuzeichnen begann.
Die Berührungen von Naeves, durchzuckten den jungen

Kaiohshin wie Blitze, die einen ganzen Baum hätten zerspalten können

und welche sich nun an der sensibelen, alabasterfarbenen Haut,

Kibito Kais vergingen.
Immer wieder, blickte Naeves kalt grinsend auf
und beobachtete die Gesichtszüge, des Kaioshin.
Es reizte ihn zu sehen, wie Kibito Kai, sich unter ihm wand und litt.

Als Kibito spürte, wie seine eigene Gihose, seine harte Männlichkeit streifte,

wusste er, dass Naeves sie ihm gerade hinuntergezogen haben

musste.
Der Aglaner legte sich nun neben den, vor Erregung,

aber auch vor Angst zitternden Kaisohshin und umschloss grob,

mit seiner Hand dass steife Glied des Aglaners.
Unter dieser plötzlichen Berührung, bäumte sich Kibito Kai auf und kratzte mit seinen Fingern über den Boden, bis seine Hände zu festgeschlossenen

Fäusten wurden.

,,AHHHH...!"

Kibito hörte einen abwertenden Ton von Naeves,
bevor er die Kontrolle über seine Beherrschung völlig verlor und

der Rhytmus seines Herzschlages sich, den Bewegungen von Naeves

massierender Hand, anzupassen schien.
Kibito Kais Männlichkeit, wand sich unter Naeves´ festen Griff und diesen,
eher ruckartigen Bewegungen, welche seine verhärtete Männlichkeit
nur noch stärker, anschwellen ließ.
Er fühlte wie sein Glied heißer wurde und vor Lust
pochend, der Hand des Aglaners entgegen stieß.

<<...Zu schnell...es wird zu schnell vorbei sein....>>

,,HHHHH...AHHH!"
Kibito Kai, biss sich resigniert auf die Lippen und
stöhnende Keuchgeräusche, wechselten sich mit,

wimmerndem Flehen ab.

Kibito stützte sich auf seine Ellenbogen und drängte seine
Hüfte, immer weiter nach oben, als Naeves zu den, auf und Abbewegungen,
nun seinen Daumen dazu nuzte, die Spitze der sich ihm entgegendrängenden,

steif aufgerichteten Fülle, zu reizen, bis diese dunkelrot verfärbt wurde

und der erste weißsilbrig-schimmernde Lusttropfen, bereits
daraus hervorquoll.
Der Aglaner fühlte, wie sich in seiner Hand,

das Glied des Kaioshin zu bewegen begann
und auch den kochenden Strom, der nun in Wellen,

durch die Männlichkeit Kibito Kais pumpte, konnte Naeves ertasten.


 

Befriedigt, durch Kibito Kais verlangenden Gesichtsausdruck,
den offen stehenden Mund, durch die halbgeöffneten, glasig blickenden Augen,
und durch die abgehackt klingenden Keuchgeräusche,

während Kibito bemüht darum war, weiter zu atmen, veranlassten Naeves nun zu einem abrupten Aufhören.


 

Kibito verkrampfte sich, da er kurz vor dem Orgasmus stand und
die Spitze seiner Männlichkeit bereits, mit ein wenig Sperma bedeckt war,
welches schon gleitend, an dem steil aufgerichteten Fleisch,

hinab tropfte.

Kibito Kai krümmte sich stöhnend und unterdrückte jetzt,

so gut er konnte, dass der Orgasmus aus ihm einfach,

hinausschoss.

Undeutlich sah Kibito, wie der Aglaner sich mit ausdrucksloser Miene entkleidete, seine Sachen in aller Ruhe über den Stuhl faltete und sich dann,

hinter den jungen Kaiohshin, kniete.

Als sich Naeves Hände um sein Gesäß klammerten,
setzte Kibitos Kais Herz, für einen Moment aus.
Neaves lenkte und bewegte die Gliedmaßen des Kaiohshin so,
dass dieser nun in einer knienden Position, auf seine Hände gestützt,

vor ihm hockte.


Kibito bemerkte, wie Naeves seinen Oberkörper anhob und den

Kaiohshin, zu sich zog.
Bald darauf, fühlte der Kaioshin das steife Glied
welches sich gegen seinen Rücken presste und das Naeves nun,

an Kibitos Steiß vorbei, weiter nach unten führte.

Kibito stieß schnell, keuchend die Luft aus.
Sein Körper, bebte.

Ohne länger zu warten, drang Naeves in die enge Öffnung des Kaioshin
ein und stieß sofort, mit aller Kraft zu.
Kibito Kai fiel, mit aufgerissenen Augen nach vorne auf seine Hände und

zurück, in die kniende Position.


 

,,HHH...AAAAAAAAA!"

Ein keuchendes, heiseres Geräusch mischte sich mit diesem

schmerzverzerrten Aufschrei und entrang sich Kibitos Kehle.
Doch Naeves stieß weiterhin unablässig zu und
klammerte sich währenddessen, in die festen Pobacken
des vor ihm Knienden Kaisohshin.

Naeves begann zu stöhnen, als er an sich hinunter blickte und sah,
wie seine eigene, harte Männlickeit, in diesem schnellen, stoßenden
Rhytmus in Kibito eindrang und er diese wieder hinaus zog.
Der Aglaner schloss seine Augen und legte seinen Kopf zurück,
als er das Tempo erhöhte und versuchte, sein Glied noch tiefer
in Kibito hinein zu drängen.


Bald darauf, drang Naeves dann nur noch in kurzen Stößen,
immer wieder in die Enge des Kaiohshin ein.

Kibitos langes Haar floss, wie ein Strom an seinem
feingeschnittenen und schweißbedeckten Gesicht vorbei,

als er mit geballten Fäusten und die Unterarme auf den harten Boden

pressend, vor dem Aglaner knieete und spürte, wie sich dessen voluminöses, pumpendes Glied, mit jedem Stoß weiter in ihn einzudringen schien.
Der Schmerz war nicht mehr ganz so schlimm und Kibito Kai,

drängte seine Hüfte, Naeves wieder ein Stück entgegen, um dessen Glied

noch tiefer in sich aufzunehmen.
Jedoch hatte, durch das stechend, brennende Gefühl und

den plötzlichen Druck durch die ungeahnte Größe des Gliedes des Aglaners, welches noch immer unbarmherzig in ihn hineinstieß,

Kibitos eigene Erregung, leicht abgenommen.

Der Kaiohshin, umschloss nun mit seiner eigenen Hand sein Glied und

begann dieses zu massieren, während Naeves Stöße unbeherrschter

und immer wilder wurden.
Kibito erhöhte ebenfalls den Rhytmus seiner Hand und
schon bald merkte er, wie seine Männlichkeit,

seine Handfläche wieder ganz ausfüllte und sich pochend

seinem Bauch entgegenreckte.


 

Erneut ließ Kibito seinen Kopf in den Nacken fallen,
als er das Glied des Aglaner in sich und seine eigene, schnell auf und -abreibende
Hand, an seiner Männlichkeit spürte.
Einige lange Haarsträhnen, klebten auf der rosigen Haut
des jungen Kaiohsshin und, wie von selbst ver und- endkrampfte sich,

sein Po, beim hinein und hinaus stoßen, des riesigen, harten Gliedes,

welches er drängend, in sich fühlte.

Plötzlich, schlossen sich Naeves Hände, um die Hüften des Kaioshin und

rissen diesen, wieder an sich.
Naeves zog seine Männlichkeit nun nicht mehr aus Kibito heraus,

sondern stieß, während er die Hüfte des sich selbstbefriedigenden,

jungen Kaiohshin, fest an sich presste, fordernd nach vorne.

Naeves ließ plötzlich stöhnend, seine Arme zurückfallen und stützte sich,

auf seine Hände, als er tief in Kibito Kai abspritzte und in lustvoller

Ekstase zuckend, seine Männlichkeit ein letztes Mal in

die Enge des Kaioshin, trieb.

Kibito spürte, wie der heiße Saft in ihn hineinschoss und sich brennend
in ihm ausbreitete, als sich Naeves ein letztes Mal in ihm wand und seine
Öffnung und die sich, fest darum geschlossenen Muskeln, dabei reizte.

Noch während der Aglaner sich in Kibito befand, sich aber
bereits erschöpft auf den Teppich hatte zurück sinken lassen,
brachte sich Kibito selbst, zum Orgasmus.

Wild, rieb der junge Kaiohshin, an seinem steifen Glied und
spannte jeden seiner Muskeln, zum zerbersten an.
Noch das Gefühl genießend, das sich heiß verteilende Sperma des Aglaners

in sich zu haben und die nachträglichen, zuckenden Bewegungen,
des bereits abgespritzten Gliedes von Naeves in sich fühlend,

bäumte sich Kibitos Körper auf und schon im nächsten Moment sah er,
wie seine Männlichkeit, zitternd Sperma in seine Hand und auf den

Boden sprizte.


 

,,AHHHHHHHH!"


Kraftlos, brach Kibito Kai, an Naeves Brust zusammen.


 


 

...


 

Bulma hatte die Komplexität und den Aufwand neuer Berechnungen,

für die Raumkapsel, unterschätzt. Gewaltig unterschätzt.

Nach zwei Stunden intensiver Arbeit, war ihr nun klar,

dass es weitaus länger dauern würde, als nur einen Tag.

Verdammt, wenn es nicht sogar ein, zwei Wochen in Anspruch

nehmen würde.

Oder noch länger...


 

Bulma griff sich seufzend in den Nacken und ließ ihren Kopf,

ein paar mal hin und her kreisen.

Dann schob sie die Schutzbrille auf ihre Stirn und fuhr mit den Fingern,

über ihre müden Augen.


 

,,Fertig bis gestern..." Fluchte Bulma, erschöpft gähnend,

in ihre Hand hinein.

,,Vegeta hat nicht die geringste Ahnung,

was für ein Zeitaufwand, was für eine präzise Arbeit nötig ist, um die Auraabschirmung, in die Raumkapsel einzubauen.

Nicht die geringste!

Frustriert, schob die Erfinderin, die auf dem Tisch verteilten Kapseln,

zur Seite und legte ihre Berechnungen, frei.

Dann starrte sie zweifelnd, auf das unfertige Modul,

das sie bereits eingebaut hatte.

Aber die Flüssigkeit, welche in Vegetas Zimmerwänden vorhanden war,

strömte noch nicht hindurch.

Jetzt quälte Bulma die Frage, was sinnvoller war:

Weiter machen, so lange bis es irgendwann fertig sein würde und sich damit abfinden; Oder aber, nach einer Lösung suchen, die ihr Zeit verschaffte und

dabei riskieren, dass es eventuell, gar keine Lösung gab.


 

<<...Na Wahnsinn. Ist ja beides sinnlos...>> ,,Zeitverschwendung, verdammte Zeitverschwendung.

Mann, wenn ich so langsam weiter arbeite, wird das nie was."


 

Bulma griff sich verzweifelt ins Haar und stieß einen unwilligen Ton aus,

dem ein resigniertes und aus tiefstem Herzen kommendes ,,Scheiße" , folgte.

Eine Weile verharrte sie, das Kinn auf die Hände gestützt und funkelte die Raumkapsel, trotzig an.


 

<<...Wieso wird das eigentlich jedes Mal zu meinem Problem, gemacht?!

Immer passiert irgendein Mist, Vegeta und die anderen, prügeln sich mit den Feinden und früher oder später, muss ich mir etwas einfallen lassen,

damit nicht alles den Bach runter geht.

Verdammt, da würde ich lieber auch ein paar Arschtritte verteilen,

statt mir übelste Kopfschmerzen für ein Problem zu grübeln,

für das man mir nicht mal genug Zeit lässt...>>

Entmutigt, griff Bulma nach der Tasse schwarzen,

heißen Kaffees und stürzte diesen in eins hinunter.

Danach tränten ihr zwar die Augen, aber es ging Bulma, besser.

Zumindest, ein wenig.

Es kam der jungen Erfinderin beinahe so vor, als würde diese dämliche Raumkapsel, sie jetzt auch noch spöttisch angrinsen.

Sie sogar auslachen!

Bulma verengte ihre Augen und zog die Brauen zusammen.

Je länger sie von ihren Berechnungen – die viel zu ausführlich waren -

zur Kapsel blickte, desto wütender wurde sie.

Schließlich griff sie nach den Berechnungen und während sie,

die Raumkapsel mit giftigen Blicken strafte, zerdrückte Bulma raschelnd ihre Notizen, bis nur noch ein ärmliches Knäuel Papier,

davon übrig war.


 

,,Argh! ..Verdammt!"

Auf ihrem Handrücken spannten sich die feinen Adern und

ihre Knöchel hoben sich hervor, als sie ihre Formeln, auf Murmelgröße

zusammen quälte.


 


 

,,Äh...Mutter? Mom?"


 

Bulma hörte Trunks Stimme zunächst gar nicht, so fixiert war sie auf

die Raumkapsel, mit ihren Gedanken.

Als der Halbsaiyajin, sie aber noch einmal ansprach und dann

seine Hand auf die Schulter seiner Mutter legte,

ruckte Bulmas Kopf herum und sie sah auf.


 

,, Trunks!?" Rief Bulma überrascht und ließ das Kügelchen,

pikiert aus ihrer Hand fallen.

,,Was machst du denn hier, ich dachte du bist in Satan City,

auf der Jahreskonferrenz der Capsule Corporation?"


 

Der Sohn des Prinzen wurde leicht rot und blickte verlegen,

auf seine Füße.

Er hatte eigentlich mit einem ,,Hallo" gerechnet,

bevor seine Mutter ihn darauf ansprechen würde.

Trunks, warf ihr ein nervöses Lächeln zu.


 

,,Ähm...ja.

Richtig.

Da war ich auch, bloß..."

Er stockte. Seine Wangen wurden noch eine Spur roter.

Bulma legte ihren Kopf schief und sah ihren Sohn prüfend an.

,,Bloß was?" Fragte sie, mit einem Schmunzeln in der Stimme.

Bulma ahnte es bereits.

Trunks griff sich an den Hinterkopf und suchte an der Decke,

nach einer Antwort.


 

,,Ähm...."

<< ...Bloß habe ich mich da verkrümelt, weil es todlangweilig war,

neben mir zwei übel riechende Anzugträger, mit Mundgeruch hockten und

meine Krawatte mich fast erledigt hätte...>>

O.k. - Ganz toll, Trunks.

Als Junior Chef der Capsule Corporation, ein super Statement.

Was soll ich ihr jetzt sagen?

Vielleicht war es doch keine so gute Idee, hierher zu kommen...>>

Bulma grinste, über das ganze Gesicht.


 

,,Schon gut, bitte denk dir jetzt keine Ausreden aus.

Nicht nötig.

Ich kenne diese angestaubten Konferenzen."

Sie verdrehte die Augen.


 

,,Wenn man Glück hat, gibt es wenigstens etwas zu trinken,

damit man nicht schon nach fünf Minuten einschläft.

Es war unfair von mir, dich dort hin zuschicken. Es tut mir Leid."

Sagte Bulma und lachte herzlich.


 

Trunks sah sie etwas verblüfft an. Aber dann begann auch er,

zögerlich zu lachen.

,,Ach weißt du, so schlimm war es auch nicht.

Mein Sitznachbar ist als erstes eingeschlafen,

also musste ich mir keine großartigen Gedanken mehr darüber machen,

ob es wohl schlimm ist, wenn ich auch wegpenne.

Aber als der Vostandsvorsitzende, die Leistungstabellen rausgekramt hat,

habe mich dann doch lieber für den ,,heimlichen Abgang",

entschieden."


 

Trunks gelöstes, strahlendes Lachen, gab Bulma für einen kleinen Moment das Gefühl, das wieder alles in bester Ordnung war und weder Druck noch Zeit,

ihr im Nacken saßen.

Der Halbsaiyajin setzte sich jetzt erleichtert und noch immer vor sich hin lächelnd, auf die Tischkante und nahm einige Kapseln, in die Hand.

Dann blickte er, von der Menge der Kapseln auf dem Tisch,

zur Raumkapsel und danach wieder zu Bulma.


 

,,Sag mal Mutter. Ist das wieder so eine Geschichte,

wie letzte Woche, als du mit Bra einkaufen warst und

ihr all eure neuen Klamotten über euch ausgeschüttet habt? Fragte er,

mit einem übertrieben, neugierigen Gesichtsausdruck.


 

Bulma verschränkte die Arme,

schloss die Augen und hob ihren Zeigefinger.


 

,,Das ist ein kulturelles Ritual unter Frauen, Sohn.

Davon hast du nicht den blassesten Schimmer und ganz nebenbei:

Nein, das hier ist nicht dasselbe."


 

Trunks lehnte sich nach vorne zu seiner Mutter und

hob die Augenbrauen.


 

,,So,so, und warum hast du nun wirklich das komplette Sortiment

unserer Kapseln hier verteilt, Tischdeko oder so was?" Trunks grinste.


 

Bulma sah auf und ihr Blick, wurde plötzlich ernst.

Wie in einem Spiegelbild, wich nun auch Trunks Lächeln und

er sah seine Mutter, leicht besorgt an.


 

,,Mom, w-was ist denn?"


 

Bulma seufzte schwer, holte einmal tief Luft und erzählte ihrem Sohn,

was geschehen war.

Natürlich wusste sie selbst zu wenig, um Trunks einen ausführlichen

Bericht geben zu können.

Aber der Halbsaiyajin ahnte, dass sein Vater mit Sicherheit, einen guten Grund gehabt haben musste, eine Raumkapsel mit Aurabschirmung von Bulma zu verlangen.

Er hatte auf der Konferenz schon einige seltsame Dinge, gespürt.

Eine neue, starke Aura, die er nicht kannte und eine Art...Ungleichgewicht...

Ein Gefühl, dass viel zu merkwürdig gewesen war,

als dass er es hätte einordnen können.

Wie etwas, dass man innerlich spürt und es einem dann,

wie eine verschwommene Erinnerung im Kopf herum wuselt,

ohne dass man genau weiß, worum es eigentlich geht.

Vielleicht hatte ihn sogar dieses ,,irgendwas stimmt nicht"- Gefühl,

sogar zur Capsule Corporation, weg von der Konferenz, geführt?

...


 

,,Tja, das war auch schon alles." Schloss Bulma.

,,Dann ist der Holzkopf einfach wieder abgehauen,

ohne mir näheres erklärt zu haben. Tut mir Leid, aber

mehr weiß ich im Moment selbst nicht.

Nur dass da wieder irgendetwas im Busch ist,

dass wahrscheinlich besser dort geblieben wäre..."

Bulma verzog die Lippen und lächelte, schief.


 

,,Ich werde zu Vater gehen und frage ihn was los ist,

vielleicht kann ich ihm ja helfen?"


 

Bulma schlug die Beine übereinander, atmete tief ein

und schloss kurz die Augen.

Dann öffnete sie diese wieder.


 

,,Na ja, Vegeta machte vorhin nicht gerade den Eindruck,

als würde er besonders mitteilungsfreudig

mit der Sache umgehen.

Nun ja, aber mitteilungsfreudig ist er ja auch sonst nicht.

Wenn du ihn fragen willst, dann geh´ ruhig.

Vielleicht redet er ja eher mit dir, als mit mir.

Wundern, würde es mich jedenfalls nicht."


 

,,Mom..." Sagte Trunks mitfühlend.

,,Ach was, spar dir die mitleidige Schnute." Sie machte eine wegwerfende Handbewegung.

,,Ich kenne deinen Vater.

Ich wette, ich weiß nicht einmal ansatzweise,

was in seinem sturen, königlichen Saiyajinschädel,

so vor sich geht.

Ist eben so, wie Vegeta sagen würde..."

Bulma lächelte zynisch.


 

<<...Sie hat recht...

Das weiß niemand.

Für mich ist er ja auch nicht gerade ein offenes Buch.

Eher alles andere, als das-

Was will ich mir eigentlich vormachen?

Mit mir, wird Vater auch nicht reden. Sonst hätte er es schon

längst getan...

Ich Idiot.

Hm, ich werde einfach zu Dende fliegen.

Entweder weiß er, oder zumindest Piccolo, was Sache ist.

Ja, ich glaube, das wird das beste sein...>>


 

Der Halbsaiyajin, blickte nachdenklich zu Boden.

,,Was ist denn los, Trunks? Du guckst so angestrengt?"

,,Hm? Oh. Nein, schon gut.

Ich fliege jetzt nur besser, zu Kamis Palast und frage dort,

was geschehen ist."

Trunks schien im Moment ausschließlich mit dem Reißverschluss

seiner Jacke zu reden. Oder mit seinen Schuhen.

Seine Mutter war schließlich alles andere als dumm und wusste

so ungefähr, worüber Trunks gerade nachgedacht hatte.


 

,,Ich verstehe." Bulma, lächelte sanft.

Manchmal war Trunks eben immer noch ihr kleiner Rotzlöffel,

der sich vor der Aufmerksamkeit seines Vaters im gleichen Maße fürchtete,

wie er sich nach dieser sehnte.

Für einen Augenblick wünschte sich Bulma,

dass sie Trunks nicht gesagt hätte, dass Vegeta

vorhin so abweisend zu ihr gewesen war, als er sie, mit den mickrigen Informationen hatte stehen lassen.

Andererseits, dachte sie daran, dass es besser so war,

weil Trunks sich jetzt aus diesem Grund vielleicht, eine Abfuhr von seinem Vater erspart hatte, auch wenn Bulma sich nicht sicher war,

ob Vegeta ihm nicht doch etwas erzählt hätte.


 

,,Oh, hey, aber bevor du gehst, könntest du mir ja noch eben erklären,

wie ich eine Auraabschirmung innerhalb von kürzester Zeit, in die Raumkapsel einbauen kann." Scherzte sie. ,,Oder frag´ am besten Piccolo,

wenn du im Palast angekommen bist.

Der hat ja gerne mal einen seiner kleinen grünen, Geistesblitze.

Du weißt schon, sowas wie die Geschichte,

als er Buu zum Raum von Geist und Zeit geführt hat und dir und Son Goten

damit Zeit für das Training dort, verschafft hat.

Bin für jede Idee dankbar, weil ich sie echt gut ge- "


 

Bulma stockte und starrte plötzlich, mit weit aufgerissenen Augen vor sich hin,

während sie Trunks Handgelenk umschloss und immer fester, zu drückte.


 

,,Öh...Mutter?"


 

DAS IST ES TRUNKS!

GENAU DAS IST DIE LÖSUNG!!!

Rief Bulma, als hätte sie gerade die Glühbirne erfunden.

Der Halbsaiyajin verstand überhaupt nichts mehr und

warf Bulma, einen zweifelnden Blick zu.


 

,,Ich fasse einfach nicht, dass ich nicht schon längst

selbst darauf gekommen bin." Warf sich Bulma vor und schlug sich

kurz darauf, mit der flachen Hand, an die Stirn.

Ihre Stimme klang aufgedreht.

Bulma strahlte wie die Sonne selbst,

als sie dann, den völlig perplexen Trunks, kurz darauf umarmte.

Unverständlich grinsend, erwiderte dieser die Umarmung.


 

,,Klasse Mom. Aber äh...ich versteh´ kein einziges Wort."

,,Komm schon, Trunks, denk nach! Denk doch nur mal nach!"

Sie stützte sich mit ihren Händen von seinen Schultern ab,

grinste albern und rüttelte ihn leicht.


 

,,Ich werde einfach meinen ganzen Kram mitnehmen und mich im

Raum von Geist und Zeit damit ausbreiten.

Dann habe ich die Auraabschirmung in Null Komma nichts,

in die dämliche Raumkapsel – wenn man nach Erdenzeit geht-

eingebaut, und alles ist Paletti!

Eine Minute im Raum von Zeit und Geist,

entsprechen volle 6 Stunden Arbeit, auf der Erde!

Wenn ich also 30 Stunden dort mit der Auraabschirmung zu Gange bin,

sind auf der Erde gerade mal fünf Minuten vergangen.

FÜNF - MINUTEN - TRUNKS!

Tja Einstein, friss mein Höschen. NYHAHAHA!


 

Trunks verstand und grinste.

,,Wow! Das könnte sogar klappen ...Au warte!...Oh nein."

Trunks sah über den Kopf seiner Mutter hinweg und wirkte,

als hätte ihn ein elektrischer Schlag, gelähmt.

Bulma ließ ihn ruckartig wieder los und starrte ihm verärgert,

aber auch ängstlich in die Augen.

,,Was!?...WAS?! TRUNKS, WAS IST DENN!? "

Rief die Erfinderin mit einer, ,, Wage es jetzt bloß nicht, mir

das zu versauen "- Stimme.

,,Der Eingang, Mom.

Piccolo hat doch damals den Eingang zerstört,

als Son Goten und ich ihn, als Gotenks verarscht haben und er dachte,

wir hätten keine Chance mehr, Buu zu besiegen.

Piccolo hat dann den Eingang zerstört, damit der Dämon für immer

im Raum von Geist und Zeit gefangen bleibt..."


 

Trunks biss sich auf die Unterlippe, während Bulma begann,

zu lachen.

Der Halbsaiyajin, warf ihr einen unverständlichen Blick zu und

runzelte die Stirn.

Trunks wich einen Schritt zurück und sah seine Mutter

entgeistert an.

Dann überkreutzte er seine Arme und hielt diese schützend, vor sich.

Beinahe eine Kampfstellung, wenn man sich das so betrachtete.


 

<< ...Weia...jetzt dreht sie entgültig, durch...>>


 

Bulma lachte laut auf und fing an, mit den Händen vor Trunks Gesicht

auf und ab -zu wedeln, während sie weiter kicherte.

Trunks zweifelte jetzt ernsthaft an ihrem Verstand.

Sah man sich Bulma an, zu recht-

Trunks Augen, wurden immer größer.


 

<<...Das nennt man dann wohl ausflippen...>>

Dachte er und wünschte sich, ihr schonender beigebracht zu haben,

dass der Einang zum Raum von Zeit und Geist zerstört war und

ihr Plan, daher nicht funktionieren würde.


 

,,Mutter?

Wir finden bestimmt eine andere Lösung, ...versprochen."

Versuchte er, sie zu beruhigen.

,,Blödsinn Trunks." Antwortete sie schroff,

wobei sie ein fast schon arrogant wirkendes Grinsen, offenbarte.

,,Damals wurde doch mit den Dragonballs gewünscht,

dass alles wieder so wird wie vorher!

Alles,verstehst du?

Dendes Palast wurde damals wieder aufgebaut und mit ihm,

folglich auch der Raum von Geist und Zeit.

All inclusive, Söhnchen!

Shenlong macht schließlich keine halben Sachen."

Bulma, wurde von einem befreiten Lachen geschüttelt.

Dann brach es plötzlich ab und als hätte jemand einen Startschuss gegeben,

raffte Bulma alles zusammen, ließ das Raumschiff in einer Kapsel verschwinden und zog den verdutzten Trunks an seiner Jacke, mit zur Tür.

Hinter ihr her stolpernd, bekam der Halbsaiyajin diese auch prompt vor den Kopf gedonnert , als Bulma ihn kurz los ließ, um die Tür aufzureißen.


 

,,Ummpfff.-...Mom, sag´mal, spinnst du ?" Eine kleine Beule,

wuchs auf seiner Stirn.

,,Im Gegenteil, los beeil dich!

Je eher ich anfangen kann, umso schneller bin ich fertig.

Wie Logisch! Nobelpreis, für mich?! Nicht doch."

Wieder kicherte sie.

,,Hach! Eine Minute in diesem Raum, sind wie 6 Stunden auf der Erde.

Fantastisch, Wahnsinn, perfekt, findest du nicht?!

Ich sollte das öfter nutzen!

Was ich alles erfinden könnte!

Hm, aber ob ich dann schneller älter werde, oder langsamer...“


 

,,Ja, also,eh...keine Ahnung, man darf sowieso nicht

länger, als 48 Std. dort-

,,Ist ja auch egal!

Das ist ein wasserdichter Plan und fertig!

Keine Widerrede! Hier, trag´ das mal."

Bulma, schmetterte ihrem Sohn einen Wust verschiedener Werkzeuge,

auf den Arm und stellte eine volle Kanne, Kaffee oben drauf.

Ihre Zigaretten, packte sie Trunks in die Brusttaschen und wuschelte

ihm danach grinsend, wie einem kleinen Jungen, durch das violettfarbene Haar.


 

,,So. Kann´s los gehen? "


 

,,Äh...ja?"


 

Mit einem knautschigen Gesichtsausdruck,

ließ Trunks sich resigniert mitschleifen,

während Bulma einfach nicht aufhören könnte,

aufgekratzt vor sich hin zu wiehern.


 


 

...


 


 

Vegeta nahm bereits vom Flur her, einen komischen Geruch wahr.

Er wurde langsamer, bis er schließlich stehen blieb und konzentriert,

zu Boden blickte.

Ein dunkler,rußiger Gestank, drang ihm in seine

empfindliche Saiyajinnase.


 

Es roch verbrannt!


 

Ungläubig, schnellten Vegetas Augenbrauen hoch.

Dann dauerte es vom Begreifen zum Handeln keine Sekunde,

bis er vor seiner Zimmertür stand und diese aufriss.

Er hatte schon seine Handfläche gehoben, um das,

ihm entgegen schlagende Feuer, sofort mit einem Energiestrahl

zu ersticken.

Doch statt des erwarteten Feuers, fiel sein überraschter Blick, auf ein zusammengeknotetes Laken, das gerade seine Vorhänge verunstaltete.


 

,,Was zum...?"

Fassungslos starrte der Prinz auf die,

noch immer vor sich hin kokelnde Nachricht,

die ihm Goku da gelassen hatte:


 

BIN KURZ ZU HAUSE --PACKE FÜR UNSERE REISE--DAUERT NICHT LANGE--
SON GOKU. :)

Darunter, der mit Abstand hässlichste Smiley,

des gesamten Universums.


 

,,Baka..."


 

Vegeta verdrehte die Augen, konnte aber ein leichtes Grinsen, nicht vermeiden.

Er nahm das schmorende Laken ab, warf es zum Fenster hinaus und

verwandelte es in der Luft mit einem Ki-Strahl, vollständig zu Asche.

Dann zog er die blauen Samtvorhänge wieder zu,

wobei er das Fenster aber geöffnet ließ.

Das Licht der Mittagssonne, welches sich noch durch einige Spalten

des Vorhangs hindurch mogeln konnte, zauberte kaleidoskopartige,

bunte Muster, an Vegetas Wände und den Fußboden.

Der Prinz brauchte nichts zusammen zu packen.

Für so etwas, hatte er etwas anderes auf Lager.

Oder besser gesagt, hatte die Capsule Corporation etwas:

Fünf Kapseln.

Drei davon nutzlos, ein CC Haus, wie Bulma es auf Namek genutzt

hatte und eine Komplettausrüstung von Vegetas, Kleidung.

Tja, alles in allem, das mit Abstand beste Gepäck der Welt:

50 Gramm leicht und man hatte absolut alles dabei.

Sogar das, was man nie im Leben brauchen würde.

Die Kapseln, waren an einer Art Armband mit Klettverschluss befestigt,

so dass Vegeta sie wie ein kleines Waffenmagazin,

um sein Handgelenk befestigen konnte.


 

,,Hm, fertig mit packen.

Kakarott wird dafür wohl,

etwas länger brauchen, nehm´ ich an."


 

Vegeta stützte sich mit dem Rücken an die Wand und

ließ sich dann daran, zu Boden sinken.

Irgendwie, fühlte er sich fertig.

Den Unterarm auf sein angewinkeltes Knie gestützt und den Kopf

an die Wand gelehnt, betrachtete er jetzt, das Licht und Farbenspiel,

im Halbdunkel seines Zimmers.

Entspannt, schloss der Prinz die Augen und atmete einmal tief ein

und wieder aus.

Normalerweise, hätte er jetzt noch jede freie Sekunde genutzt,

um im Gravity Room zu trainieren.

Aber Vegeta fühlte sich, als wären die letzten zwei Tage,

nichts anderes gewesen, als ein eisenhartes Training,

bei einer Gravitation von...


 

<<...400G. Mindestens...>> Vegetas Mundwinkel,

hob sich zu einem leisen Lächeln.

Jedenfalls kam es ihm wie 400 G vor und besonders viel Schlaf hatte er - dank Kakarott- auch nicht bekommen.

Ein Windstoß, wölbte seine Vorhänge auf und erhellte kurz das Zimmer,

bevor es wieder die schattig blaue Färbung, hier und da durchbrochen

von buntem Licht, annahm.

Das Gesicht des Prinzen, wirkte gelöst.

Dennoch sah man eine ungewohnte Besorgnis, in seinen feinen Gesichtszügen.

Einen Schatten.


 

<<...Wir fliegen da hin, ich verpass´diesem Kajinarsch

ein neues Passbild und das war´s dann-

Ja...einfacher geht´s nicht...>>


 

Vegeta ballte die bisher, locker über seinem Knie liegende Hand zur Faust, ließ seinen Kopf langsam sinken, schloss zornig die Augen und runzelte,

verbissen die Stirn.


 

<<...Einfacher geht´s nicht? Ach ja!?

Verdammt. Wieso mache ich mir dann Gedanken darüber,

dass es vielleicht doch nicht alles so leicht sein wird,

wie ich es mir vorstelle?

Wie wär´s zur Abwechslung mit:

Wir haben nicht den blassesten Schimmer, was uns erwartet, werden wahrscheinlich, bevor wir dem Hund auch nur einen Schlag,

in seine außerirdische Visage verpassen können,

von einem schwarzen Loch verschlungen und nach allen Regeln

der Kunst, fertig gemacht?!... >>

Malte sich eine verräterische Stimme in Vegetas Kopf aus,

die er einfach nicht zum Schweigen, bringen konnte.

Der Prinz schien nun blicklos, einen kleinen Farbpunkt aus Licht zu fixieren,

als sich seine Miene, weiter verfinsterte.

Vegeta, konnte nicht ganz begreifen wieso, aber eine seltsame Niedergeschlagenheit, begann sich in ihm auszubreiten,

welche ihm, so kurz vor der Abreise, alles andere als gelegen kam.

Ein giftiges und tief gehendes Gefühl, der Sorge.

Viel zu schneidend, als dass er es hätte unterdrücken oder ignorieren

können.


 

Das letzte mal hatte Vegeta etwas ähnliches gespürt,

als er in die leer blickenden Augen von Broly gesehen und sich dabei gefühlt hatte, als hätte man ihm jeden Funken Hoffnung, einfach aus dem Leib gesaugt.

Vegeta, zog die Augenbrauen tief in die Stirn,

als er daran zurück dachte.


 

,,Nein."

Zischte Vegeta kurz darauf, drohend sich selbst zu .

,,Das wird nicht passieren ..."

Denn da war Hoffnung. Jetzt, mehr denn je.

<<...Kakarott...>>

Vegeta würde es nicht dulden, dass irgendetwas schief ging.

Niemals.

Der Prinz sah auf und musterte nachdenklich,

die Wandmalerei Vegeta-sei´s, auf der gegenüberliegenden Seite,

seines Zimmers.

Kakarott hatte, mit der Bewunderung eines kleinen Kindes,

mit seinen Fingern, die einzelnen Striche nachgezeichnet.

Wie er wohl erst reagiert hätte, wenn der Prinz ihm seinen Heimatplaneten

wirklich hätte zeigen können?

Ein Schatten aus Wehmut, Wut und Schmerz, verwölkte Vegetas Blick.

Er seufzte, spröde.

Vegeta sei...

In letzter Zeit, dachte der Prinz oft daran zurück.

Vielleicht etwas zu oft-

Es waren keine besonders schönen Erinnerungen.

Wohl eher, alles andere als das.

Und eine glückliche Kindheit, konnte man das, was Vegeta gehabt hatte,

auch nicht unbedingt schimpfen.

Eigentlich zwei ziemlich gute Gründe, um die Vergangenheit,

weit von sich zu schieben und am besten zu versuchen,

das meiste davon, zu vergessen.

Aber das Saiyajinblut in Vegetas Adern und der Ouzaru in seinem Kopf,

waren nie wirklich verblasst.

Alles war dort, auf perverse Weise, so unglaublich schön eindeutig gewesen.

Ein faszinierend grausamer Planet, an dem man – hatte man Glück - morgens aufwachte und damit rechnete, irgendwann im Laufe des Tages,

getötet zu werden.

Es hatte nie jemanden gestört, so zu leben. Es war natürlich.

Leben, kämpfen, sterben.

War man schwach, ging man drauf.

Eine Rechnung die aufging und mit der man klar kam,

weil man sie verstand.


 

Vegeta, schmunzelte kalt und zynisch.


 

<<...Kakarott, hätte dort nie Leben können.

Nicht einmal atmen...>>


 

Wie seltsam es doch im Grunde war,

dass sie als einzige Überlebende ihrer Rasse, übrig geblieben

waren und wohl auf die härteste Art und Weise,

die man sich nur vorstellen kann, schließlich bis hierher gekommen waren.

Vegeta unterbrach sich in seinen Gedanken und verzog,

über sich selbst belustigt, das Gesicht.

Er schüttelte leicht den Kopf, schloss die Augen und ein kaum wahrnehmbares Grinsen, stahl sich auf seine Lippen.


 

Man sagt immer, dass man nur jemanden hassen kann,

den man vorher geliebt hat.

Aber das es auch anders herum ging-

Vegeta wäre der letzte gewesen, der das geglaubt hätte.


 

<<...Hm?

Moment mal, was ...was...war das gerade?

Liebe?!...>>


 

Vegeta, sah erschrocken auf.

...


 

Er hielt seine Hand in den bunt gefärbten Lichtstrahl vor sich und

betrachtete, wie sich die bunten Farben auf seiner Haut verhielten,

die sich noch immer hartnäckig, durch den schweren Vorhang,

mogelten.


 

<<...Liebe?...>>


 

Die Gefühle, die er für Kakarott hatte,

waren mindestens so verwirrend, wie der jüngere Saiyajin es selbst,

für Vegeta war.

Bei dem Unterklassesaiyajin, schwankte Vegeta immer zwischen Wahnsinn,

Wut und totaler Resignation.

Aber vor allem und schon seid ihrer ersten Begegnung,

empfand der Prinz eine Art Besessenheit, eine Anziehungskraft

der er nicht widerstehen konnte.

Nicht widerstehen wollte.


 

Das, war aber auch nun nicht gerade etwas neues, für Vegeta.

So hatte er irgendwie schon immer auf Son Goku, reagiert.

Ob er nun wollte, oder nicht.

Wobei ja meistens letzteres der Fall war...

Aber wenn es nichts neues war, würde das dann nicht auch bedeuten, dass-

Liebe wohl etwas anderes sein musste...

Ergänzte sich Vegeta schnell selbst, ohne den anderen Gedanken,

der ihm gekommen war, Beachtung schenken zu wollen.

Vegeta rollte genervt über sich selbst, mit den Augen.

Das Wort ,,Liebe" klang in seinem Kopf, nach wie vor,

viel zu fremd und seltsam.

Es reichte jawohl, dass er wusste und auch zugab,

dass da ,,etwas" war...

Etwas...

Tobsuchtsanfälle bei der Vorstellung, jemand anderes könnte es wagen, ihm Kakarott wieder wegzunehmen.

Ein mieses Gefühl in der Magengegend, wenn Vegeta sich vorstellte,

was passieren könnte, wenn dieser Kajin zu stark für sie war....

Eine Art Panik, wenn Kakarotts Augen zu flackern begannen und der

Unterklassesaiyajin diesen ernsten Ausdruck annahm,

der Vegeta einen Stich, direkt ins Herz versetzte.

Ein schmerzendes Gefühl, das sich hinterlistig einschlich,

wenn es zu lange dauerte, bis sie sich wieder sahen.

Das, ja...

Aber ...Liebe?


 

,,Liebe...“


 

<<...Na toll...>> Vegeta, griff sich verzweifelt ins Haar.

Über was für einen Scheiß denke ich hier eigentlich nach,

verdammt?!

Fehlt ja nur noch, dass ich mir, ein verfluchtes Poesiealbum

zulege und anfange vor mich hinzu pfeifen...

Zum kotzen-

Ich hätte doch lieber noch schnell in den Gravity Room gehen sollen,

statt mir hier die Birne weich zu grübeln...

Besser trainieren, als über sowas nachzudenken.

...Hm-

...

Wo zur Hölle bleibt Kakarott eigentlich? ...>>


 

Vegeta stellte fest, dass der Unterklassesaiyajin es mal wieder

geschafft hatte, seine nicht vorhandene Geduld, überzustrapazieren.

Vegeta gab es auf, sich gegen dieses pieksende Gefühl in seinem Hinterkopf zu wehren, dass ihn gerade, wie ein schriller Alarmknopf, noch stärker darauf aufmerksam machte, dass Kakarott überfällig war.


 

,,..." Der Prinz stand auf und verharrte eine Weile.

Sollte er Kakarott folgen?

,,Nein, wohl eher nicht.“

Baka saß wahrscheinlich gerade zu Hause vorm Kühlschrank und

stopfte sich, vorsorglich alles rein was ging.

Vorgezogener Reiseproviant, sozusagen.

Das Bild in Vegetas Kopf, von einem,

sich im Freßrausch befindenden Kakarott, nahm Form an.

Aber, er würde Son Goku für die Verspätung,

zweifellos nachher eine rein hauen.

Nachher, wenn dieser wieder da war...

Ja.


 

,,..."


 

Aber warum eigentlich nicht sofort?

Strafe“ war nur dann von Nutzen, wenn man nicht lange damit fackelte.

Und der Unterklassesaiyajin, würde so auch nicht auf die Idee kommen,

dass Vegeta ihm aus irgendwelchen anderen Gründen, gefolgt war.

Schließlich ging es ja nur darum Baka zu zeigen,

dass man einen Saiyajinprinzen nicht warten ließ-


 

Natürlich...


 

Vegeta blickte, während er die Vorhänge öffnete,

noch einmal über seine Schulter hinweg und sah

kurz seine Wandmalerei, an.

Er zog die Augenbraue hoch und schmunzelte leicht.

Dann stellte er den Fuß auf das Fenstersims und wollte sich gerade in die Luft abstoßen, als er seinen Blick wieder nach vorne richtete und...


 

,,Hhh?! WAS ZUM !?!"


 

Son Goku, war so plötzlich vor ihm aufgetaucht,

dass Vegeta beinahe zurück ins Zimmer gefallen wäre,

hätte der Unterklassesaiyajin nicht schnell seinen Arm um die Hüfte

des Prinzen geschlungen und ihn an sich gedrückt.

Goku, balancierte sein Gleichgewicht mit seinem Saiyajinschwanz,

aus.

Überrascht starrte Vegeta jetzt in Gokus,

auffällig breit grinsendes Gesicht und sah, wie dieser

zwei Finger an seine Stirn legte.


 

,,Warte mal! Wohin-


 

Der Vorhang wölbte sich durch den plötzlichen Windzug

und umspielte, das weit geöffnete Fenster, wie eine Art fließender Rahmen,

als die beiden Saiyajin, verschwanden.


 

...


 

 

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