Teil 4

Son Gokus Flucht


 


 


 


 

Sein Körper, fühlte sich wie Blei an und die feinen, aber
messerscharfen Splitter der Felsen, die er zerstört hatte,
rissen kleine Wunden, verteilt über die gesamte Statur des Saiyajin,
in seine Haut.
Warmes Blut, rann über seine Stirn und sein Kampfanzug,

wurde nur noch von einigen wenigen, intakten Fäden,

aneinander gehalten.
Der Rest des dunkelblauen Stoffes, bedeckte in Fetzen den,
bis zur Grenze des Möglichen, geschundenen Körper.
Selbst die Luft die er einatmete, schnitt sich scharf von seiner Kehle hin,

zu seinen Lungen.
Die tiefschwarzen Augen, blickten stumpf und leer geradeaus.
Seine Gesichtszüge, hatten jeden Ausdruck verloren.
Alles an ihm, schien auf einen erbitterten und noch mehr

erbarmungslosen Kampf, hinzudeuten.
Einen Kampf den, und das hätte jeder bei diesem Anblick vermutet,
der Saiyajin, verloren haben musste.


Doch welcher Gegner hätte es fertig gebracht, dem Prinz der Saiyajin,
derartig zuzusetzen?
Welches Monster, wäre in der Lage gewesen ihn, Vegeta, so zuzurichten?


 

Er selbst.

Und mit Erfolg...

 

Vegeta hatte, seid Son Goku fluchtartig vor ihm davon geflogen war,
trainiert.
Doch war es nicht sein übliches, und ohne Frage, ohnehin schon
hartes Training gewesen, welches er sich sonst abverlangte.
Dieses mal, hatte er eine offene Rechnung, mit sich selbst zu begleichen und

die Bestrafung, die er sich auferlegt hatte, fiel gnadenlos aus.

Vegeta hatte gehofft, dadurch ein wenig von seiner
,,Was kümmert es mich?" - Einstellung, zurückzugewinnen.
Doch schon nach den ersten Minuten - oder waren es Stunden gewesen? - war

ihm klar geworden dass, so sehr er auch gegen sich,

und was in ihm vorging anzukämpfen versuchte,

er am Ende, noch immer das Bild des Unterklassesaiyajin vor seinem

inneren Auge, sehen würde.


Diese Blicke Son Gokus, die nie verletzter, nie wütender und verachtender

für den Prinzen gewesen waren, als an jenem Tag.

Vegeta trug schon so viele Narben auf seiner Seele.

Aber dieser letzte, gewaltige Einschnitt, hatte eine klaffende Wunde

zurück gelassen und die schmerzlichen Erinnerungen, wie sonst auch, zu ignorieren, schaffteder Prinz dieses mal einfach nicht.


Dafür war die Wunde einfach viel zu tief.

Und die Schmerzen zu groß.


 

...


 

Seit jeher, konnte Vegeta sich mit der Ablehnung, welche er
Son Goku Tag für Tag entgegen gebracht hatte,

auf eine bestimmte Art beweisen, wer er war, und woher er kam.
Prinz Vegeta von Vegeta sei. Son Goku, war Kakarott der
einfache Unterklassesaiyajin, der weit unter seinem Rang
zu stehen hatte – So, wie es sein sollte...


Das war es, was Vegeta das Gefühl gab, noch sein zu können,

was er von Geburt an, war.
Prinz der Saiyajin.
Ein bedeutungsvolles, für ihn überlebenswichtiges Stück,

seiner eigenen Geschichte . . .

Freezer hatte damals seinen Stolz mit Füßen getreten ,
als er ihn, Nappa und Radditz unterworfen und für seine Zwecke,

benutzt hatte.


Eine Demütigung, die ihres gleichen suchte, bedenkt man
den unvergleichbaren Stolz Vegetas, der scheinbar unbrechlich

zu sein schien.
Doch hatte Freezer es geschafft den Prinzen, zu brechen?
Falls ja, hatte Vegeta es sich nie anmerken lassen und hatte

Radditz und Nappa täglich darin bestärkt,

auf einen günstigen Zeitpunkt zu warten,

um es Freezer heimzuzahlen.


Denn ohne Vegeta, hätten der nicht besonders kluge Nappa und

der Unterklassesaiyajin Radditz, mit Vegeta,

so wie alle es damals geglaubt hatten, beiden letzten Überlebenden ihrer Rasse, blindlings zugeschlagen und - das wusste der Prinz nur zu gut -

ihr Leben, dabei gelassen.

Leben, um zu kämpfen.
Leben um Rache, für seine Schande nehmen zu können.

Das war es, was für den Prinzen zählte.
Hätten Raddiz und Nappa, zu vorschnell gehandelt,

hätte Vegeta auch gekämpft.


 

Doch dieser Kampf, wäre aussichtslos gewesen und hätte Vegeta,

Nappa und Raddiz nicht mehr und nicht weniger,

als den sicheren Tod, gebracht.

Daher wusste Vegeta sich zu beherrschen.
So verhielt alle drei Saiyajin sich ruhig und fieberten jenem Tag entgegen,

an welchem sie sich wie, ein Phönix aus der Asche erheben würden und Freezer

dafür bezahlen ließen dass er sie dazu gezwungen hatte,

unter ihm zu dienen.

Nappa und Radditz, obgleich keine Elitekrieger, wie Vegeta einer war,
wären ihm, bei der Umsetzung dieses Plans, hilfreich gewesen.


 

Es war nicht so, dass Vegeta irgendwelche sentimentalen,

oder gar familiären Gefühle, für die beiden, gehegt hätte – jedenfalls,

hatte Vegeta diese Möglichkeit immer, weit von sich geschoben;

 

Der Prinz wollte eben nur nicht riskieren,

dass ihm niemand den Rücken freihalten würde,
wenn er seine Vergeltung an Freezer, vollzog.

Das war alles...

Mehr nicht...


Natürlich hatte Vegeta sich auch ein Stück weit, an die beiden gewöhnt.
Nappa, war seid seiner Geburt, ständig in seiner Nähe gewesen und Radditz,
Nun ja; Mit Radditz hatte der Prinz noch nie wirklich viel anfangen können.
Raddiz war eben, wie Nappa, auch ,,irgendwie" immer da gewesen.

 

Vegeta wollte einfach nicht, dass einer von ihnen, sterben musste.

So bemühte er sich täglich, den beiden hitzköpfigen Idioten,

klar zu machen, dass sie Freezer nicht angreifen durften,

ehe er es ihnen nicht befehlen würde.
Nappa und Radditz versatanden zwar nicht, weshalb ihr Prinz nicht vor
Wut schäumend, Freezer sofort den Gar ausgemacht hatte,

dennoch gehorchten sie ihm.


,,Unsinn Raddiz. Unser Prinz, ist tausend mal stärker als Freezer.
Er könnte ihm mit einem Wimpernschlag, das Licht auspusten.

Vegeta hat nur noch keine Lust dazu gehabt ..."
Hatte Nappa einst Radditz erklärt, als dieser ihn gefragt hatte,
weshalb Vegeta sich das alles von der tyrannischen Echse,

gefallen ließ.


Vegeta hatte dieses Gespräch der beiden, damals mitangehört.
Und er begann Freezer dafür, noch mehr zu hassen.

Ein Hass, der Vegeta allerdings, an jedem verdammten Tag,

seine Augen aufschlagen, aufstehen und weiter machen, ließ.
So wurde dieses nagende Gefühl, unsagbarer Verachtung,

dieser abgrundtiefe Hass, mehr und mehr zu einem Teil von Vegeta.


 

Einem Teil, der sein Überleben sicherte und ihn hart und kälter,

gemacht hatte.
Vegeta hatte kaum bemerkt, wie er täglich innerlich erkaltet war.
Doch diese Kälte, nahm ihm den Schmerz und so aktzeptierte
der Prinz, was mit ihm geschehen war.

Eines Tages war er dann zu dem geworden,

was schon sein Vater seid jeher versucht hatte, aus ihm zu machen:
Der grausame, erbarmungslose Prinz der Saiyajin, der jegliche,
ihn nur schwächer machenden Gefühle, aus sich verbannt zu

haben schien.


Vegeta, hatte schon vorher so viel verloren,

dass er es sogar begrüßte, dass
seine Gefühle völlig abgestumpft waren und

sich nach und nach, tief in seinem Innersten vergraben hatten,

ohne dass Vegeta es hätte bemerken können.

Welcher Mensch oder welches Wesen, hätte es geschafft
auf diese Art zu leben...


 

Weiter existieren, konnte man ohne Zweifel,
Aber leben?
Doch Vegeta tat es.
Weil er der Prinz der Saiyajin war.
Stark, stolz, kalt wie Stein und zu allem fähig.
Das war es, was letztendlich aus ihm geworden war.
Er hatte seine Barriere gebaut, und sorgte dafür, dass niemand
diese, jemals wieder einreißen konnte.
Niemand ...


 

Bis zu jenem Morgen, als er den schlafenden Unterklassesaiyajin, mit ihm
der letzte Überlebende seiner Rasse, angesehen und begriffen hatte, dass
dieser den geheimen Ort in ihm, wieder gefunden und

diesen dann auch, betreten hatte.
Ohne große Mühen.

Ohne das Vegeta, es hätte verhindern können.
Leise und schleichend, hatte Kakarott,

Vegeta aus der bloßen Existens, wieder zum Leben, erweckt.
Einem Leben, das der Prinz schon seid langem vergessen hatte und
nun zutiefst erschrocken feststellen musste,

wieviel er in Wahrheit schon damals bereit gewesen war,

aufzugeben.

 

Kakarott hatte den Prinzen ohnehin, seitdem er es gewagt hatte,

Vegeta das Leben zu lassen, verändert.
Und in jener Nacht hatte Vegeta es zugelassen, dass er ihm für
einen kurzen Augenblick, eine Pause aus dem jahrelangen,

erbitterten Kampf, mit sich selbst gewährt hatte.


 

Doch dass, so war Vegeta am Morgen darauf bewusst geworden,

durfte nie wieder passieren.
Und so hatte der Prinz, aus Erfahrung gehandelt.

So, wie er es immer getan hatte.
Eine Entscheidung zu seinem, wie er glaubte, Besten gefällt,

und danach gehandelt.
Wie eine Attacke, wohl überlegt angesetzt und mit einem

präzisen Angriff ausgeführt.

Ähnlich, wie er er damals entschieden hatte,

sich Babidi auszuliefern, damit er wieder der

,,alte" hatte werden können.
Ein Killer.
Kein Erbarmen.

Kein Gefühl.

Keine Angst.


Doch wieder war es Kakarott gewesen, der ihn einfach ignoriert hatte
und Vegeta schlichtweg, den bösen Kern, nicht abkaufen wollte.
Vegeta hatte versucht, es dem Unterklassesaiyajin zu beweisen.

Er wollte ihm ein für alle mal klar machen, dass es da nichts mehr in ihm gab,

was gut oder womöglich noch rein gewesen, wäre.
Doch Kakarott, hatte es nicht einmal interessiert.
Der Unterklassesaiyajin, hatte es tatsächlich gewagt,

Vegeta nicht dafür zu hassen, alle ,,verraten" ;

Die vielen Menschen im Budokai Ring auf der Tribüne getötet;

Oder durch den erzwungenen Kampf mit ihm,

den Dämon Boo, erweckt zu haben.


 

Doch Vegeta, hatte die Art von Kakarott einfach nicht ertragen.

Der Prinz verstand nicht, weshalb der Unterklassesaiyajin sich so verhielt,

oder was ihn dazu bewegte, ihn, den kaltblütigen Prinzen nicht zu fürchten, zu verachten und zu bekämpfen.
Es lag doch alles, in ihrem Saiyajinblut!
Sie waren Saiyajin.

Angehörige des mächtigsten Kriegervolks, des gesamten Universums.
Kakarott hätte Vegeta schon längst töten müssen - für so vieles- dachte,
Vegeta.

Was der Prinz an jenem Morgen, in seinem Innersten gespürt hatte,
war der Schmerz zu wissen, dass er vielleicht doch noch dazu fähig war,
etwas für jemanden zu empfinden und an jemanden zu glauben,

außer an sich selbst.


Doch gleichzeitig erinnerte der Prinz sich daran,

dass es nicht gut war, etwas für jemanden zu fühlen,

den man ohnehin irgendwann wieder verlieren könnte.
Wie soviele und sovieles zuvor, in Vegetas Leben.


 


...


 


 


Vegeta schloss im Flug die Augen.
Bald würde er, die Capsule Corporation, erreichen.
Der Wind brannte in seinen Wunden und sein Körper, schien mit jedem
Zentimeter zurück gelegter Strecke, träger und schwerfälliger zu werden.
Dennoch, verlor er keine Sekunde an Höhe oder Schnelligkeit.
Vegeta, steigerte seine Geschwindigkeit sogar noch.
Kurz nachdem er die westliche Hauptstadt erreicht hatte,
landete der Prinz, vor dem Haupteingang der kuppelförmigen
Cooperation.


 


 


,,Vegeta? Wo warst du denn die ganze Zeit?
Ich habe schon bei Chichi angerufen.
Sie sagte, du wärst bei ihnen gewesen,
aber gleich danach mit Son Goku, weg gegangen.“

,,...“

Bulma seufzte.
,,Ich erwarte ja gar nicht, dass du mich anrufst
oder Bescheid sagts. Aber ab und zu, ein kleines Lebenszeichen,

ist doch wohl nicht zuviel verlangt, oder?"


 

Gerade als der Prinz, die kleine Chipkarte durch den Türöffner gezogen hatte,
um in einzutreten, hatte Bulma ihn bereits längst
auf eine der Überwachungskamera gesehen und
war ihm entgegengeeilt.


Vegeta reagierte nicht einmal und als wäre Bulma Luft,
wollte er an ihr vorbei, zu seinem Bereich im Westflügel,

der riesigen CC – Anlage, gehen.
Doch als Bulmas Augen, den miserablen Zustand Vegetas,

feststellten und das immer noch hinaus rinnende Blut des Prinzen sahen,

hielt sie ihn am Oberarm zurück.


 

,,Großer Gott,Vegeta!? Was ist passiert?
Hat - Hat Goku dich etwa so zugerichtet?!"
Fragte die junge Erfinderin, ungläubig.
Grob packte der Priinz, Bulma am Handgelenk.
,,Und wenn es so wäre?!“ Vegetas Augen verengten sich
und funkelten düster auf.
,,Es geht dich sowieso nichts an Weib!"
Zischte er, ließ ihr Handgelenk wieder los und ging wortlos
in Richtung, seiner Räume.


 

,,Vegeta..." Flüsterte Bulma und hielt sich ihr Handgelenk.

Je näher Vegeta dem Westflügel kam, um so ruhiger, wurde es.
Als er schließlich vor seiner Tür stand, war das einzigste, was er noch
vernehmen konnte, sein eigener Herzschlag.


Damals, hatte er Bulma dazu angewiesen, den Westflügel mit Titanwänden

und weiteren zusätzlichen, Isolierungswänden auszustatten, um dann dort
für ihn eine Art, „Haus im Haus“, einzurichten.
Doch nicht nur das.

Vegeta wollte eine Art Auraabschirmung, um vollkommen von allem

isoliert zu sein.
Bulma staunte nicht schlecht, als er eines Tages den
Weg zu ihrem Privatlabor, - natürlich rein zufällig- eingeschlagen,
und es ihr aufgetragen hatte.
Zunächst lachte Bulma darüber, erntete einen
Wutausbruch Vegetas und begann dann erst zu verstehen, dass
der Prinz es, tatsächlich ernst gemeint hatte.
Dank Bulmas Genie und ihrem natürlichen Ehrgeiz, den jeder
Wissenschaftler mal mehr, mal weniger ausgeprägt besitzt,
machte Bulma sich daran, Vegetas Wunsch in die Tat umzusetzen.


Es dauerte danach etwa ein halbes Jahr, bis die Erfinderin in einem
der unzähligen Testläufe, die richtige Kombination, bestehend aus

Elektrizität und einer flüssigen Metalllegierung, die stetig durch die

Wände gepumpt werden würde, gefunden hatte.
Seit Fertigstellung dieser Erfindung und seitdem diese

Auraabschirmung installiert worden war, hörte man zwar ständig,

ein gewisses Rauschen in Vegetas Räumen, doch außer dem Prinzen selbst,

durfte laut Vegeta, ohnehin niemand seinen Bereich betreten.

Daher konnte man im Westflügel, eine Stecknadel fallen hören.
Insgeheim, mochte der Prinz dieses stetige,
vielleicht etwas monoton klingende,,,Zschhhhh" der Auraabschirmung,
sogar ganz gerne.


Irgendwie, hatte es eine beruhigende Wirkung, auf ihn.

 

So hatte Vegeta also das, was er wollte:
Panzerähnliche rundum Sicherung und eine, beinahe unheimliche,

Friedhofsstille, sah man von den ,,Wasserfallgeräuschen"

aus den Wänden, mal ab.

Außer dem Gravitationsraum, war der Westflügel der einzige
Ort, wo Vegeta wirklich gerne war.
Nichts und niemand, störte ihn dort.


 

Hinter dem Prinzen, fiel die Tür ins Schloss und man hörte
die knackenden, metallischen Geräusche der Sicherungsanlage,
die sich selbst aktivierte, sobald jemand die Räume betreten hatte.
Ein Iris-Erkennungslaser, tastete sich um die Ränder der nun still haltenden, tiefschwarzen Augen Vegetas, bevor er sich direkt auf den Weg,

ins Badezimmer - oder besser gesagt, seinen Badepalast

(dieser Raum ähnelte einer Schwimmhalle), machte.

 

Schnell hatte er sich von den blauen Fetzen, welche seinen Körper bedeckten,
befreit und betrat durch einen kleinen, mit durchsichtigen
Scheiben ausgekleideten Flur, die riesige Dusche.
Während er auf den Wasserreglungs - Knopf zuging, rieselten plötzlich
sanft, von oben, kleine Wassertröpfchen auf ihn hinab.

Sie benetzten seine erhitzte Haut, und perlten von seinen Haaren.


 

Es glich einem jener tropischen Regenphasen, die die Wälder in
feinen Nebel tauchten und die Blatter, Gräser und den Erdboden nie
ganz trocken, werden ließen.
Eine weitere kleine Spielerei, welche Vegeta auf seinen Bauplan
für Bulma, gesetzt hatte.
Die Leiterin, der Capsule Corporation, hatte ihr bestes getan,

alles in die Tat umzusetzen und um ehrlich zu sein,

war sie sogar sehr überrascht, woher Vegeta nur all diese

ungewöhnlichen Ideen, nahm.


 

Der Prinz ließ nun, brühend heißes Wasser über seinen,
mit Wunden übersähten Körper, fließen.
Am Anfang färbte sich das Wasser ein wenig bräunlich – rot.
Bräunlich, vom Staub zerborstener Felsen und der stets
mit Sand gefüllten Luft, nahe der Gegend, in der einst Piccolo,

Son Gohan trainiert hatte;
Rot, war das abfließende Wasser, von Vegetas Blut,
welches nun langsam zu versiegen begann, als
er seine Verletzungen, auswusch.
Mit geschlossenen Augen, hielt er sein Gesicht nun in den Wasserstrahl,
und spürte, wie der feine Nebel sich auf seine Haut legte.
Im gleichen Moment, wurde dieser, durch das herabfallende Wasser,

wieder fort gespült.


Vegeta, stemmte beide Hände an die Duschwände und senkte seinen Kopf.
Seine Schulterblätter, bogen sich wie Flügel aus seinem Rücken hervor,

während sein Haar, schwer an seinem Gesicht klebte.


Eine Weile, blieb er einfach nur so stehen und außer dem heißen Wasser,
welches seine Haut umspülte, bewegte sich kaum etwas, an ihm.
Dann sah man, wie er seine Hände langsam an der Wand herab gleiten ließ und

sie schließlich zu Fäusten ballte.

Mit einer Hand, strich sich der Prinz nun,

das nasse Haar aus dem Gesicht und
zog die Augenbrauen, tief ins Gesicht.


 

<< ...Es musste sein. Es war das einzig Richtige...
Es ist mir egal ob er mich hasst - Nein, es ist sogar gut, dass
er mich hasst!
Das wollte ich ja!
...Ja, ich wollte es so und es wird auch so bleiben.
Morgen werde ich dafür sorgen, dass es entgültig geklärt ist
und er nicht mal mehr im Traum daran denken wird,

auch nur in meine Nähe zu kommen.


Kakarott wird sich noch wundern, mit wem er da geschlafen hat.
Wenn ich noch eins drauf setzen kann, wird er mir ein für alle mal, aus
dem Weg gehen.

Du wirst du mich hassen Kakarott!
Das schwöre ich dir... >>


 

Ein bitteres Grinsen, huschte über Vegetas Lippen, als er seine Faust in das
zentimeterdicke Sicherheitsglas rammte, und es lautstark,

in tausend Stücke zersprang, während kleine Blutrinnsale,

das abfließende Wasser, nun scharlachrot färbten.


 


 


 


 

Auf einer unbewohnten Insel, ca. 300 km
südöstlich des Kame Hauses ...


 


 


 


 


Mit leerem Blick, starrte Son Goku in den, für sein Gefühl,
viel zu strahlend blauen Himmel, über sich.
Seid ein paar Stunden, lag er nun schon regungslos und mit
geöffneten Augen, teilnahmslos da.
Er war gestern einfach immer weiter geflogen,

hatte Meere und Berge hinter sich gelassen,
Inseln überquert und die Nacht ignoriert, bis er sich vor Hunger und

Erschöpfung, einfach irgendwo hatte fallen lassen.
Wo er war, wusste er nicht und es kümmerte ihn auch wenig.


<<...Es hat ihm nichts bedeutet,

sogar mit Freezer und Zarbon hat er es getrieben...>>

Son Goku schluckte schwer .

<<...Ich bin nur der Unterklassesaiyajin und er der Prinz.
Wie konnte ich auch nur eine Sekunde glauben, er könnte mich -
Wie er schon gesagt hat, er hat mich benutzt, weiter nichts und ich habe
mich ihm auch noch angeboten, ...freiwillig !
...Wie kann sich denn nur so schnell alles verändern, warum
zur Hölle können sich Dinge in nur einem Tag so
sehr drehen und wenden , dass man das Gefühl hat, als
bräche die Welt unter den eigenen Füßen zusammen und man rast im freien
Fall, auf sein entgültiges Ende zu?!
Gestern war alles in Ordnung - Heute komme ich mir vor
als hätte mir jemand mein Leben ausgesaugt und mich danach

weg geworfen...>>

Wie einen brennenden Stich, spürte Son Goku es in seinem Kopf.
Eine leise, flüsternde Stimme erhob sich zu einem schmerzverzerrtem

Schrei und fragte ihn, wozu er eigentlich jemals wieder aufstehen sollte.
Noch nie in seinem ganzen Leben, hatte Goku sich derart allein
gefühlt .

Der Unterklassesaiyajin, griff sich an die Brust und ertastete

seinen Herzschlag.
Es schmerzte und auch dieses ziehende Gefühl in der Magengegend,

wollte einfach nicht verschwinden.
Etwas derartiges spüren zu müssen ließ ihn glauben,
hilflos und ausgeliefert zu sein.
So etwas war für ihn, vollkommen neu.
Kämpfen, war ja soviel einfacher - soviel klarer.
Er wusste was er zu tun hatte, kämpfte bis zum letzten Atemzug
und keine dieser unglaublich an ihm nagenden
Ungewissheiten, die ihn jetzt fertig zu machen schienen,
störten ihn dabei, bis zum Ende durchzuhalten.
Aber jetzt -
Er wusste nicht was er zu tun, oder wie er sich zu verhalten hatte.
Alles war verwirrend und merkwürdig verschwommen,

in seinen Gedanken.

<< ...Als würde ich eine Genki Dama in Händen halten, die sich plötzlich
in Luft auflöst. Keine Enrgie mehr. Nirgendwo ...>>

Der Unterklassesaiyajin schloss verbittert die Augen, als
er sich selbst sagen hörte:


 

,,Vegeta- Ich kann dich nicht hassen - Ich kann
dich einfach nicht hassen ...


Son Goku, bemerkte gar nicht, wie er sein Ki entfesselte, als
er diese Worte ein drittes Mal wiederholte.
Er schrie sie plötzlich, in die gottverlassene Gegend hinaus
und darauf hoffte, dass dieser elende Schmerz dadurch,

wenigstens ein bisschen abklingen würde.


Der Aglaner hielt mitten im Flug inne.


<<...Goku!?... >>


...


 


Naeves, erfasste Gokus Ki und es dauerte nicht lange, bis
er die Richtung bestimmt hatte.
Selbst als er die Aura des Saiyajin wieder verlor und dieser
sie unterdückte, wusste der junge Aglaner nun, wo
Son Goku sich ungefähr befinden musste .
Zielstrebig, durchpflügte er die pulverartigen Wolkenabschnitte und

hetzte seinem ersehnten Ziel, entgegen.

Son Goku atmete heftig ein und wieder aus .
Wie konnten denn Gedanken derart anstrengend sein?
Er fühlte sich so ausgelaugt, als habe er drei Tage lang nichts

anderes getan, als zu trainieren.


 

<<...Vielleicht hat Vegeta, mich ja doch belogen?
Ich kenne ihn ja, er konnte noch nie sehr gut
mit seinen Gefühlen umgehen - Das hat er oft genug bewiesen ...
Ob er mich nur deshalb zurückgewiesen hat?

...Mit Freezer und Zarbon ... >>
Hämmerte es in Son Gokus Kopf.
<<...Vegeta sagte, er hätte es auch mit Gohan und Goten getan,
wenn er Lust dazu gehabt hätte...>>
Goku, biss sich wütend auf die Lippen.

<< I-ich, weiß nicht ...
Ich weiß einfach nicht, was ich von all dem halten soll, verdammt!
In dieser Nacht war er doch so ...

Seine Blicke. Seine Wärme und seine Worte, alles an ihm war – Ehrlich?...>>

Mit schmerzverzerrtem Gesicht, griff Goku sich ins Haar
und stöhnte gequält auf.


Seine Gedanken, wollten sich einfach nicht zu einem Ganzen ordnen und
wenn das so weiter ging, war er davon überzeugt, bald den Verstand
verlieren zu müssen.


,,Goku! Da bist du ja!

Ich habe mir wirklich große Sorgen gemacht, weißt du?"

Der junge Saiyajin, schreckte auf und wand seinen Kopf in
die Richtung, aus der die Stimme kam.


Der Aglaner ließ sich nun langsam zu Boden sinken
und landete direkt neben Son Goku.

,,Naeves ? ...Was suchst du denn hier ?"
Goku, hatte nicht damit gerechnet, ausser den paar Dinosauriern,
oder den anderen Tieren auf der kleinen Insel überhaupt
irgendein Wesen, dort anzutreffen.
Er war ja auch ziemlich weit geflogen.


 

,,Was ich hier suche? Na dich, wen sonst ."
Sanft lächelnd, knieete sich Naeves, neben Son Goku.
Sag mal, geht es dir gut Son Goku?

Der Aglaner legte vorsichtig, seine Hand auf die Schulter des Saiyajin.
,,Dich bedrückt doch etwas, habe ich recht?"
Ein Schatten, überflog das feingeschnittene Gesicht Son Gokus,
bevor er seinen Kopf senkte und so überzeugend er konnte,

antwortete:

,,Ja, natürlich , alles in Ordnung, keine Sorge."
Als Goku den Kopf wieder hob, zwang der Saiyajin sich zu einem

leichten Lächeln, das aber, selbst wenn Naeves nicht Bescheid

gewusst hätte, wohl nur einen Blinden, hätte überzeugen können.


 

<<...Wie du, deine Lippen aufeinander presst und deine Augenbrauen,

leicht zu zittern beginnen.
Ich würde es dir auch so ansehen, dass du mich anschwindelst...>>


 

,,Du lügst." Der Aglaner wurde mutiger, nahm Son Gokus Kinn
in seine Hand und blickte ihm prüfend, in die tiefschwarzen Augen.
Goku begann leicht zu zittern, weil er wusste,

wie Recht Naeves hatte.
Eine kleine Weile, verharrten beide schweigend.

Dennoch hielt Son Goku, schliesslich dem eindringlichen Blick
von Naeves, stand.
,,Nein- wirklich mir geht es gut ,
ich brauchte nur eine kleine Pause, verstehst du?"


,,Hmm."

Der Aglaner fluchte in sich hinein.
Viel, hätte nicht gefehlt und er hätte sich ihm anvertraut,
das hatte Naeves an dem getrübten Blick,

Son Gokus erkennen können.


 

<<...Ich will dir nur helfen.

Dieser...dieser Hund von einem Prinzen
hat dich ja ganz schön zugerichtet. Das wird er mir noch büßen
dich so gequält zu haben, das verspreche ich dir...>>


 

,,Ich verstehe, ich möchte dich natürlich nicht zwingen, mir
etwas zu sagen , was du für dich behalten möchtest.
Bitte entschuldige, ich wollte wirklich nicht unverschämt sein.
Ich habe nur gespürt , dass du gerade - wegen was auch immer -
leidest, und habe mir Sorgen gemacht.
Du hast soviel für mich getan und ich würde nicht wollen, dass
es dir schlecht geht." Sagte Naeves.

<<...Dieser vollkommene Körper.

Komm schon Goku ...bitte...>>

,,Du bist wirklich etwas besonderes Naeves, weißt du das?
Also, da ist tatsächlich etwas und ich ...ich" Son Goku stockte.


 

<<...Du willst es mir nicht einfach machen, nicht wahr?
Ist schon gut, das habe ich auch nicht von dir erwartet.
Weißt du eigentlich, dass meine Haut zu kribbeln beginnt,
wenn du mich ansiehst und ich mir dabei vorstelle,

dich zu berühren?
Ich frage mich, was passiert, wenn ich es tatsächlich tue ... >>

,,Shhhht. Du musst nicht, wenn du nicht :.."
,,Doch. Doch, ist schon gut -

Ich möchte es dir sagen. Wirklich." Sagte Son Goku.


 

<< Hättest du mich länger warten lassen,
wäre ich wohl gestorben... >> Dachte, Naeves.

,,Dann höre ich dir natürlich gerne zu, Son Goku."

Goku erzählte Naeves alles, was passiert war.
Der Saiyajin, erwähnte aber nun auch seine inneren Zweifel,
ob Vegeta das alles nur gesagt hatte, damit er sich von ihm fern hielt.

,,Weißt du was ich meine, Naeves?
Vegeta ist manchmal unglaublich stur und bevor man ihn verletzt ,

verletzt er lieber, alle anderen.
Das weiß ich.
So ist er schon immer gewesen.

Nur, was er und wie er es zu mir gesagt hat, war so..."

<<...Scheiße, das gibt es doch nicht?!
Wieso zur Hölle tust du mir das an ?
Willst du, ...willst du mich fertig machen!?
Du fühlst immer noch etwas, für diesen Möchtegernprinzen?!
Verdammt Son Goku !
Na schön -
Tut mir zwar Leid, aber du willst es ja nicht anders.
ICH bin der Richtige für dich, nicht dieser Giftzwerg!
Das wirst du schon, noch begreifen!
Wenn du es auf die harte Tour willst, dann bitte,
die beherrsche ich sogar noch besser, als Vegeta.

Glaub mir ...>>

Ohne eine Vorwarnung, ergriff Naeves Son Gokus Hand, zog ihn
an dessen Handgelenk zu sich, umfasste mit der anderen den Nacken
des Unterklassekriegers und presste stürmisch seine Lippen,

auf Gokus Mund.

Geschockt, wusste dieser nicht, wie er reagieren sollte.
Die Sache mit Vegeta, sorgte sowieso schon für ein heilloses

Durcheinander, in seinem Kopf.

Doch was jetzt geschah, überforderte ihn vollkommen.

Naeves allerdings, wusste genau was er tat -


 

Ohne sich zu wehren, ließ Goku den immer leidenschaftlicher
werdenden Kuss des Aglaners, zu.
Und auf eine seltsame Art und Weise, spürte Son Goku eine Wärme

in sich, die sich tröstend und umsorgend, um ihn legte.
Er wünschte sich für einen Moment, Vegeta würde ihn so küssen.

<<...Er erwiedert, meinen Kuss nicht?

...Was soll ich denn noch alles ...

Ahhh ja, aber natürlich... >>

Noch immer verschlossen die Lippen des Aglaners,

die, des Unterklassesaiyajin.
Son Goku, rührte sich nicht.
Dann spürte er jedoch, wie tastende Hände in seinen Kampfanzug

eindrangen, über seine feste Brustmuskulatur strichen und
wie dann Finger, spielend leicht, seine Knospen massierten,
bis sie bittersüß, zu schmerzen begannen.
Eine Hand von Naeves, vergrub sich in schwanrzem Haar und bog sanft

den Kopf des jungen Saiyajin, nach hinten, damit seine heiße, feuchte Zunge
den geschmeidigen Hals Gokus, entlang fahren konnte.
Doch Naeves beließ es nicht dabei. Zu sehr, hatte er sich jetzt
schon hinein gesteigert.
Er wollte den Saiyajin.

Son Gokus Augen weiteten sich, als der Aglaner, die fein
definierten Brustmuskeln ertastete und streichelnd daran,

weiter nach unten glitt.

,,Hhhh."

Son Goku bemerkte, wie eine Starre sich in seinem Körper ausbreitete.
Es fühlte sich taub und irgendwie - falsch an.
Was tat er da?
Er wollte nicht -

...Vegeta!


Als Naeves, das Glied des Untersaiyajins mit seiner Hand erreichte
und ganz langsam mit seinem Daumen über die sensible Spitze fuhr,
genoss er den beinahe schmerzlichen Gesichtsausdruck Son Gokus,
als er ihm in die Augen blickte.


<<...Das quält dich, nicht wahr mein schöner Krieger ?...>>

Naeves, legte nun seine ganze Hand um das Glied Son Gokus
und erhöte, ein wenig den Druck.
In einem sehr langsamen, vorsichtigen Rhythmus begann er nun,
Goku, zu massieren.

Der Aglaner selbst, war allein schon durch Son Gokus verzweifelten und

dennoch demütigen Blick derart erregt, dass sein eigenes Glied sich,

schmerzhaft pochend,
bemerkbar machte.
Naeves stöhnte auf, als er damit begann, seine Hüften an dem

Unterklassesaiyajin, auf und abzureiben.
Fordernd, presste er seinen harten, pulsierenden Penis,

an Son Gokus Bein und erhöhte nun auch den Rhytmus seiner Hand,

welche Son Goku umschlang und erbarmungslos rieb.


<< Hhhh...Noch ist dieser idiotische Prinz in deinem Kopf ...

Aber warte noch einen Moment , i- Hgnnn...ich
werde dafür Sorgen, dass du auf andere Gedanken, kommst...>>

Naeves, keuchte lustvoll auf und stöhnte Son Goku ein heiseres,
,,Ist es gut so ?" auf die Brust.

Plötzlich entdeckte Naeves, den Saiyajinschwanz
des anderen, der nervös neben dem Unterklassekrieger
auf und ab peitschte.


Naeves, löste die Hand aus Son Gokus Haar und griff unkrontrolliert

nach dem Saiyajinschwanz, des Unterklassekriegers.
Viel zu fest , wie sich herausstellen sollte.


Geschockt über den plötzlichen Schmerz , bäumte Gokus Körper sich

auf und ein heiserer Schrei, entwich seiner Kehle.

Sofort ließ Neaves, den flauschigen Schwanz wieder los.
Zu spät, Son Goku hatte sich aus der hitzigen Umklammerung,

des Aglaners befreit und war aufgesprungen.
Heftig atmend, sah er den, am Boden sitzenden Naeves, an.
Dann griff Goku sich ins Haar, während er erschrocken ein
paar Schritte vor dem Aglaner zurück wich und dabei kaum merklich,

den Kopf schüttelte.

Naeves wollte gerade, etwas entschuldigendes sagen,
doch Son Goku hatte bereits zwei Finger an die Stirn gelegt und

war verschwunden.


 

,,VERDAAAAAMT !" Schrie, der Aglaner.

Naeves grub seine Hände tief in den Erdboden,
als er feststellte dass der Saiyajin, kaum war er verschwunden,
seine Aura, gelöscht hatte.


 

<<... Ich werde nicht aufgeben, Goku ...Niemals!...>>


 


 

...


 


 

Vegeta, schwebte im Schneidersitz und mit verschränkten Armen,

vor dem riesigen, geöffneten Fenster seines,

nicht weniger großen Schlafzimmers.
Das Licht war aus und der Raum, lag völlig im Dunkeln.
Die einzige Lichtquelle, war der Schein des zunehmenden Mondes,
der Vegetas Silhouette nur zum Teil, erkennbar werden ließ.


Auf seinem Kopf, trug der Prinz einen, zu einer Art Fernrohr
umfunktionierten, Scouter.


Sein Zeigefinger, drückte nun einen der kleinen Knöpfe,

an der Seite.

,,Hmpfh, Mars...Venus...Uranus...Saturn - Saturn?
Das Essen da ist zum abgewöhnen.

Sogar Kakarott, würde da nichts - ..."
Vegeta, drückte schnell erneut einen Knopf an seinem Scouter.
,,Venus - Beschissene Vegetation,

kein Grashalm zu finden.
Pluto ...Jupiter ... - langweilig."


 

Vegeta erhöte die Auflösung, des Scouters und wählte die
den maximalen Zoom, des Gerätes.
Nun konnte er frei, zwischen mehreren Sonnensystemen
wählen und jeden, noch so kleinen Stern erkennen.

Ah, Neu - Namek ...pah !
Der Neue sieht aus wie der alte Planet.

Viel zu groß und einfach hässlich.
Was haben wir hier?
Der Mond Ts, wenn die Erdlinge wüssten, was für
Viecher da wohnen. Würden sie es sich sparen,

sich ihre kitschigen Gedanken zu machen,

wenn sie wie blöd in den Himmel glotzen.."

<< ...Kakarott... >>


 

,,17 0000 Xenon für einen einfachen Minimond,

mehr ist es doch gar nicht und ich habe es schon oft genug gemacht!
Lachhaft, was die Menschen für einen Zirkus um diese dämliche Kugel,

machen!"

Kurz überlegte Vegeta, als auch schon ein Grinsen die Lippen des Prinzen, kräuselte und er seine Handfläche, öffnete.
Ein kleiner Energieball, leuchtete darin auf und zuckte in
Vegetas Hand auf und ab.


 

<<...Kakarott...>


,,Pff. Ich sag´s ja. Nichts leichter, als das."
Kaum hatte Vegeta, seinen Satz beendet,
wuchs die Energiekugel und erhellte den Raum.

10 000 Xenon ; 11 000 Xeneon ; 14 000 ; 16 OOO -
... 17 OOO ...

Vegetas Augen weiteten sich und es schien als starrte er,
wartend darauf, das etwas ,,unglaubliches" passieren würde,
in die blendend helle Energiekugel,

die nun ein Stück über seiner Handfläche, schwebte.


 

Nichts.


 

Das brennend grelle Licht, begann in den Augen Vegetas zu schmerzen.

Dennoch starrte er weiter, beinahe wütend, hinein.
Jetzt kämpfte er sogar gegen die Schwere seiner Lider an,
welche aus einem natürlichen Reflex heraus,
versuchten sich zu schließen, um die Augen des Prinzen zu schützen.
Vegeta, begann leicht zu zittern und sein
Brustkorb schnellte auf und ab.
Urplötzlich, schnellte seine Faust dem Minimond entgegen und
zerschlug ihn in kleinste Lichtpünktchen, die nun langsam in der
wiederzurückkehrenden Dunkelheit, verloschen.


 

<<...WARUM.

WARUM, KANN ICH MICH NICHT MEHR VERWANDELN!?!... >>


 

Kaum hätte man in der Dunkelheit des Zimmers sehen können,
dass Vegeta zu Boden gesunken und mit zur Faust geballten Händen,
seinen Körper, dem schwachen Licht des Halbmondes,

entgegen streckte.

Seid Vegeta zusammen mit Son Goku, gegen Omega Dragon gekämpft hatte,
konnte er sich nicht mehr in einen Supersaiyajin vier, oder in einen Ouzaru, verwandeln.
Sein Saiyajinschwanz, war seid jenem Sieg Gokus, über den Mächtigsten

der Evil Shenlongs, nicht mehr nachgewachsen.
Vielmehr hatte er sich damals nur mit Hilfe von Bulma

und ihrer Maschine ...


 

<<...MIT HILFE EINER – MASCHINE!...>>


 

...in den Supersaiyajin der vierten Stufe, verwandeln können.
Bulma, hatte er nie wieder danach gefragt und es verging kein Tag,
an dem er nicht versuchte, sich auch ohne Schwanz, zu verwandeln.

Doch dass Vegeta es in seinem Zimmer versuchte-

einem abgeschlossenen Raum, bewies wie wenig er inzwischen,

noch daran glaubte, es könne funktionieren.


 

<<...Kakarott -
Ha...HAHAHAHAHA...!
Es hätte sowieso keinen Zweck, mit uns!
Ich habe ja nicht einmal mehr, einen Saiyajinschwanz ...>>

Dasselbe traurige Lachen erklang, als der Prinz sich auf den Boden
sinken ließ und die Scheibe, die der Mond so spöttisch
in den schwarzen Nachthimmel zeichnete, wütend fixierte.


 

Doch plötzlich wurde Vegetas Blick, gestört.
Ein Schatten, durchschnitt die silberne Silouette des Mondes
und zeichnete eine Gestalt ins Licht.

Vegeta, musste nicht einmal den Scouter wieder einschalten oder
die Auraabschirmung deaktivieren, um zu wissen - zu fühlen,

wer das war.


 

Erschrocken, sprang er auf und seine Miene versteinerte sich,

schlagartig.


 

,,Kakarott."


 



 


 

Im Reich der Kaioshins ...


 


 


 

In einer Schlucht, nicht weit entfernt, von den Seen des Menon
im Reich der Kais, zog gelber, schwefelhaltiger Qualm zum Himmel hinauf.
Die Tiere in der näheren Umgebung, schärften ihre Sinne und als
die Erde unter ihnen zu beben begann, liefen sie verschreckt in

alle Richtungen davon.


Blitze, durchzuckten den Himmel und grünlich, graue Wolken,

verdunkelten das Reich.
Der Qualm, welcher aus der Felsspalte kam, verdichtete und breitete sich,
immer mehr aus.
Dann plötzlich, erklang ein grollendes Rumoren aus der,
von hohen Felsen umgebenen, Tiefe.


 

Der alte Kaiohshin, stand inmitten eines der zahlreichen Blumenfelder
und spürte unter seinen Füßen, wie die Erschütterungen stärker wurden.

Der Kaiohshin von vor fünfzehn Generationen, ließ die Kristallkugel,

in seinen faltigen Händen erscheinen.


Ein Bild, begann sich darin zu Formen :


...


 

Enma, umklammerte seinen überdimensionalen Schreibtisch, während die
Seelen, welche er bereits in seine Bücher eingetragen hatte,

panisch, in die Vorhalle zum Schlangenpfad eilten.

Die scheinbar endlose Warteschlange der Seelen vor der Halle,

schob und drängte sich, hin und her.

Ein unverständliches Stimmengewirr, begann.


 


 

,,Brrrr...Mama!?! Www-as ist hier los !?"
,,Woher zur Hölle, soll ich das wissen!?

Seh´ ich aus, wie der verdammte, brennende Busch!?"
,,Meine Fresse!

Erst werd´ ich von einem Dinosaurier verwurstet und dann sowas!
,,Loser! Wovor hast du Angst?! Das du drauf gehst?!

Mann. Du bist schon tot!"
,,Hey, nicht streiten. A-w-g, alles wird gut ."
,,Was mischst du dich, denn da ein?!"
,,AWG? Ach was! Wie optimistisch!

Ein Kandidat, für den Himmel, wie ? ...Du Schleimer."
,,WAS HAST DU GESAGT!?"
,,Wohl auch noch taub, du Gesichtspilz?!
,,Grrr...Wiederhol´ das."
,,Ich sag´s ja, taub bist du."


 

Eine weitere, heftige Erschütterung,

riss ein Stück des Schlangenpfades, auf.


,,AHHHH! WIR WERDEN ALLE STEEERBEEEEEEEEEEEEN!!!"
,,Kann dem jetzt mal einer, das Maul stopfen?"


 

Plötzlich verstummte alles, als der Weg zu Enmas Palast, samt
den Seelen, in die Tiefe stürzte.
Die Verbindung der Zwischenwelten, war in sich zusammengefallen,

wie ein aufgetürmter, Streichholzhaufen.


 

,,Ach du Scheiße! Was ist hier eigentlich los!?"
,,Der Weg ist eingestürzt ." Kam die stotternde, Antwort.
Bibbernd, saß Enmas Angestellter, sich an der Kravatte festhaltend,

in der Ecke und biss in seine Notiztafel.

,,Keine Panik, jetzt nur keine Panik.

Ich werde nachsehen. Kleinen Moment."


Enma, musste sich sichtlich anstrengen, um den kleinen
Knopf des, auf dem Tisch hin und her vibrierenden Fernsehers,

zu erreichen.
Seine Augen weiteten sich, als die ersten Bilder erschienen:


 

Überall, schien dasselbe Chaos ausgebrochen zu sein.
Hölle und Himmel, wurden von Erdbeben,

Zerstörung und Panik heimgesucht.


 

,Oh Kami! Das ganze Universum, geht den Bach runter!"
Fassungslos, starrte Enma auf die flackernden und durch Störungen,

immer undeutlicher werdenden, Bilder.


Nur auf der Erde, schien merkwürdiger Weise,
alles seinen gewohnten Lauf, zu nehmen.


 


 


 


 


 

Teil 5

Der Kajin


 


 


 

In Kamis Palast ...


 


 


 


 


 

,,Kibito."

,,Mh?" -

,,Kibito?"

,,N-Naeves?....Mmmmmm."

,,KIBITO KAI!"


 

Der junge Kaioshin, machte ein schmatzendes Geräusch und

kuschelte sich sehnsüchtig in sein Kissen, wobei er zufrieden grinste.

,,KIBITO!!!"

,,Äh....Ältester? Bah..."

Kibito, verzog angeekelt sein Gesicht und begann das Kissen,

zu würgen.


 

,,DU WITZVERSION VON EINEM KAI,

WACH´ SOFORT AUF!!!"

Mit einem Ruck, saß Kibito senkrecht im Bett und

riss die Augen, weit auf.
,,Ältester, seid Ihr es?"

,,Nein, Die Zahnfee...
Was fällt dir ein, dich am helligten Tag schlafen zu legen,

Kibito?"


 

Langsam, kehrte die Erinnerung in das Bewusstsein,

des jungen Kaiohshin, zurück.
Sein Rücken schmerzte und seinem Kopf, schien es nicht
wesentlich besser zu gehen.
Betrübt, sah er vor seinem inneren Auge,

Naeves wieder vor sich und seuftzte schwer.


 

,,Nun ja, wisst Ihr, ich - ich dachte, ein Nickerchen würde mir

ganz gut tun.
Ich war wirklich todmüde, das liegt bestimmt an der Erde.

Schließlich herrscht hier ja eine ganz andere Gravitation, als bei uns."

,,Was ist das denn wieder für ein bodenloser Schwachsinn, Kibito!?
Faule Ausrede!

Wie auch immer.
Dafür ist jetzt keine Zeit.

Die schrille Stimme, des Ältesten der Kaioshin, senkte sich.

,,Es ist etwas unfassbar, schreckliches passiert.

Son Goku und Vegeta, müssen sofort herkommen.


 

,,WAS!? Ja aber, warum denn und was um Himmels Willen, ist passiert?"

,,Das wollte ich dir gerade erklären.

ALSO MUND HALTEN, VERSTANDEN?!"

,,Oh, ja. Ja, natürlich. Verzeihung." Entschuldigte sich, Kibito Kai.


,,Gut. Dann hör´ jetzt genau zu, Kibito.
Als der Aglaner, das Reich der Kaioshin betreten hat, um Rache zu nehmen,
erweckte er mit seiner Aura, jenes blutrünstige Monster aus dem Schlaf,

das uns schon vor Jahrhunderten dazu gezwungen hatte,

unsere eigenen Regeln zu brechen und uns beinahe dadurch - so wie

auch die Aglaner - alle ausgelöscht hätte.

Der Kajin ist erwacht, Kibito. Er ist wieder erwacht!"


 

Am Satzende, verklang die Stimme des Kaioshin von vor 15 Generationen,

zu einem quitschend, grellen, Ächzen.


 

Kibito Kai, erinnerte sich an Naeves Worte, welche dieser dem Ältesten,

vor ein paar Tagen erst, wütend an den Kopf, geworfen hatte:


 

( Naeves ) :


 

<<...Diese Feiglinge haben solange miteinander fusioniert,
bis sie den ultimativen Krieger, produziert hatten.
Eine achtmalige Fusion, der stärksten Kais, ergab den,
bei uns Aglanern in Legenden beschriebenen,

Prinzen, des unehrenwerten Todes“. Den Kami Kajin.

Er war ein verstandloses Monster, das mit nur einer einzigen Energiewelle,

die Aglaner vernichtete, während die Kaiohshin sich in der Zwischenzeit,
wie Ratten versteckt hielten, um die Ausrottung meiner Rasse,

einfach nur abzuwarten... >>


 

...


 

Kibito, setzte sich auf die Kante seines Bettes und umklammerte mit
seinen Händen, den Rahmen.


 

,,Der Kami Kajin, ist also erwacht...

Unmöglich. Wie konnte das geschehen?"

Fragte er den Ältesten, erschüttert.


 

,,Die Aura, mein junger Kai.

Es lag an der Aura des Aglaners.
Wir Kaioshins, hatten dieses Monster darauf trainiert, die Auren
dieses Volkes, wie eine Art Erkennungscode, zu erfassen.
Dadurch, sollte er die Energiewellen, effektiver einsetzten können.
Die Potaras, die aus dem Kajin jenes fusionierte ,,Etwas" gemacht hatten,
haben wir ihm zwar wieder nehmen können und dadurch nahm
auch seine Kampfkraft ab, aber seine Fähigkeiten blieben,

nach wie vor, bestehen.

Naeves Aglaneraura, muss diesen Urinstinkt in dem Kami Kajin,

geweckt und ihn damit wiederbelebt, haben.
Das Gleichgewicht des Universums ist durcheinander, weil allein die
Existens dieses Wesens, einen Bruch der Regeln, also

eine Fusion, mit mehr als zwei Personen, bedeutet.
Damals, war es genauso.

Die Natur bäumte sich auf...

Doch es war bei weitem nicht so schlimm, wie es jetzt ist.
Der Kajin, muss seit seiner angeblichen Vernichtung
schon vor Jahrhunderten damit begonnen haben,
Energie aus unserem Planeten, zu ziehen.
Wir stehen also nicht nur dem verstandlosen und damit noch gefährlicheren,

Kami Kajin gegenüber, sondern auch der daraus resultierenden Strafe,

für diesen unverzeihlichen Regelbruch.

Alles hat seine Konsequenzen.
Die Natur und ihre Wächter, lassen sich nicht betrügen."


,,Moment mal Ältester.

Sagtet Ihr nicht, der Kajin wäre zu Staub zerfallen?
Wie kann denn jemand, der Staub ist, denn jetzt wieder auferstehen?"

,,Nun ja. Weißt du Kibito..."
Der alte Kai, räusperte sich.

,,Ehrlich gesagt, ist der Kajin damals einfach verschwunden und wir
waren derartig froh darüber, dass sich später die Geschichte

mit dem Staub, durchgesetzt hat.
Eine zeitlang haben wir auch die ,,Er hat sich in Stein verwandelt"

Geschichte, überall herum erzählt.
Aber das, war selbst uns zu gruselig, weil hier, im Reich der Kaiohshin, nicht

gerade wenig Felsen herum stehen.
Das mit dem Staub, fanden wir dann eigentlich ganz passend, also
haben wir diese Version, genommen.
Schließlich, wollten wir ja uns selbst keine Angst einjagen.
Abgesehen davon, ist es ja auch sehr viel spannender,
wenn man den Leuten erzählen kann, sie würden
auf einem toten Monster stehen, dass auf dem ganzen
Planeten verteilt ist, oder?

Euch lief es doch kalt den Rücken runter, nicht wahr? Ehehehe."


 

,,Ich fass´ das nicht . Ist das etwa Euer ernst?"
Kibitos hochgezogene Augenbraue, zuckte ungläubig,
als seine Weste ihm ein Stück von der Schulter rutschte
und er fassungslos, den Mund verzog.


 

,,Ähm ja. Also, du sorgst dafür, dass Naeves schön auf der Erde bleibt.
Ich werde jetzt telepathisch, bei Son Goku und Vegeta durchklingeln,
damit sie hier aufräumen.
Jedenfalls, haben wir noch eine kleine Ruhephase,

bevor der Kajin genügend Energie gesammelt haben wird,

um anzugreifen.
Denn bisher, ist er lediglich erwacht - bei Dende – hätte er uns angegriffen,

wäre hier wohl schon alles, untergegangen.
Denn ähnlich wie Freezer und Cell es konnten, ist der Kami Kajin dazu fähig,
andere Formen anzunehmen und mit jeder Veränderung,

wird er stärker und mächtiger werden.
Deshalb werde ich mich nun, um die saiyanische Verstärkungstruppe,

kümmern.

Einen Saiyajin der vierten Stufe und einen vor Wut kochenden Vegeta,
können wir hier gut gebrauchen.
Das Dumme ist nur, dass uns die Zeit davon läuft.
Vegeta und Son Goku werden nämlich, mit dem Raumschiff herkommen müssen,

sonst werden sie in den Energielöchern verschwinden, welche sich gerade,

quer durch das Universum ziehen und dem Kami Kajin,

seine Energie liefern.
Da Vegeta und Goku, nicht gerade wenig Energie besitzen,

würden sie logischer Weise im Nu, von diesen Löchern eingesaugt,

werden.
Unsere Uhr, tickt also schon.
Also, dir ist klar, was auf dem Spiel steht?

Dann enttäusch´ mich nicht, oder es setzt was, Kiboito.


,,Wartet, Ältester!“

,,Was denn?“

,,Warum soll Naeves, denn unbedingt auf der Erde bleiben?"

,,Ts,ts,ts. Benutz´ doch zur Abwechslung mal das Ding,

zwischen deinen Schultern, Kibito.
Das ganze Universum, bis auf die Erde, ist durch diesen Vorfall,

in Unruhe geraten.
Und nun darfst du dir die Frage stellen, warum das so ist ."

,,Warum? Etwa wegen Naeves?"

,,Richtig - Braver Kai.
Also, der Kami Kajin wäre doch dumm, das Ziel seiner Bemühungen,
folglich, den letzten der Aglaner, den es zu vernichten gilt,
durch ein Erdbeben oder ähnliches, schon vorher auszulöschen,

wenn sein Instinkt ihn dazu zwingt, dies persönlich zu übernehmen.
Das dürfte selbst dir einleuchten, nicht war Kibito?"


,,Das heißt, solange Naeves auf der Erde ist, passiert hier nichts?"
,,So ist es, so ist es.

Der Kajin, sammelt Energie.

Sobald er genügend davon gesammelt hat, wird er sich auf den Weg zur

Erde machen, um Naeves zu töten.
Vorher werden wir, oder besser gesagt, Son Goku und Vegeta,
den Kajin aufhalten.

Du solltest dafür sorgen, dass Naeves auf der Erde bleibt.

Mehr nicht.
Ich kümmere mich um den Rest."


 

,,Aber...
...Ältester?!“
<<...Er ist weg – Mist.
Wie stellt der Alte sich das, eigentlich vor?
Wenn Naeves hört, dass Son Goku sich zum Reich der Kaioshin -

ausgerechnet mit Vegeta – aufmachen wird, um denjenigen zu bekämpfen,

der die Schuld an der Vernichtung seines Volkes trägt ,

dann soll ICH - sein Hassziel Nummer 1,

ihn davon abhalten, können?

Ja.

Klar.
Toller Plan.
Es sei denn, ich würde es so hinbekommen, dass er
es gar nicht erst mitkriegt...

Ha!

Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Ahahaha!
Geniale Idee, Schweigen ist einfach und ihn irgendwie abzulenken,
wenn Goku und Vegeta starten, schaffe ich schon.

Ich muss es, sogar schaffen!
Nicht auszudenken was passiert, wenn Naeves davon Wind
bekommt.

Mit Sicherheit, würde er total ausflip-


 

Langsam drehte Kibito Kai sich um,

als er ein metallisches Geräusch vernahm,

das jedoch seltsam im Ton abzufallen schien.
Kibito wünschte sich, dass das, was er sah,

noch von seinem Zusammenstoß mit dem Aglaner herrührte.
Vielleicht eine Art Hallzination, die nach einem solch harten Aufprall
nichts besonderes, war?


Doch so sehr Kibito es sich auch wünschte,
Naeves, der die schwere Türklinke vor Wut abgerissen hatte und nun
in seinen Händen zu einem kleinen Klumpen Metall zerdrückt

hatte, war keine Halluzination.


 


 

...


 


 


 

,,...Kakarott!? "


Vegeta spürte, wie sich sein Herz zusammenzog,
sein Puls zu rasen begann und ein Schauer ihm,

über den Rücken lief, als stünde Freezer selbst, vor ihm.


 

<<...I-Ich kann nicht mit ihm reden ...verdammt!...>>


 

Den Mond im Rücken, verharrte Goku einige Meter
weit entfernt, vor Vegetas offenem Fenster, als
ob er warten würde, dass der Prinz ihm ein Zeichen
gibt, dass er hinein kommen, oder sich zum Piccolo, scheren sollte.


 

Doch Vegeta, selbst wenn er gewollt hätte, war unfähig sich zu rühren.
Geschweige denn, etwas zu dem Jüngeren zu sagen.
Der Prinz konnte selbst kaum glauben, dass er ihm nicht
sofort unmissverständlich einen Ki Strahl, entgegen schoss
oder ihn zumindest, so wie sonst auch, heftigst beleidigte.
Als habe er eine Art Schock, durch das plötzliche Erscheinen Son Gokus erlitten,
blieb er einfach stehen, wo er war und starrte dem Unterklassesaiyajin,

finster entgegen.


 

Dieser fand nun, dass er lange genug gezögert hatte und da von
der dunklen regungslosen Gestalt in dem Zimmer keine Reaktion kam,
fasste er sich ein Herz und flog durch das Fenster, in Vegetas Zimmer.
Unwillkürlich wich der Prinz , als Goku direkt vor ihm landete,
einige Zenitimeter, vor dem Jüngeren zurück.

Händeknetend und dieses Verhalten seines Gegenübers sehr wohl registrierend,
konnte der junge Saiyajin, zunächst nur ein gedämpftes und
leicht zitternd klingendes ,,Hallo Vegeta ..." hervorbringen.


Dem Prinzen entrang als Antwort, ein seltsames Geräusch.

Eine Mischung aus nervöser Gereiztheit und resigniertem Seufzen.
Vegeta wusste, es war zu spät.
Kakarott stand nun vor ihm und er selbst hatte keine
Anstalten gemacht, es zu verhindern .

<<...Scheisse...>>

Nun klatschte der Prinz zweimal laut in die Hände, um das Licht an zu machen.
Nicht, dass er besonders wild darauf war auch noch den Augenkontakt
mit Kakarott durchstehen zu müssen, aber im Dunkeln...

Das Licht ging an und beide Saiyajin verengten kurz die Augen und
blinzelten mit ihren Lidern, um sich an die plötzliche Helligkeit
im Zimmer, zu gewöhnen.
Einige Sekunden später, weiteten sich dann Gokus Augen
und fasziniert und überrascht zugleich, blickte er sich
im Raum um.
Beinahe wie ein kleines Kind, vergaß der Unterklassesaijajin
schlagartig, weshalb er da war, die Sache mit Naeves kurz zuvor
und sogar Vegetas ,,Fall doch tot um - Blick" interessierte ihn
im Moment nicht.

Aufmerksam und neugierig, tastete er die kunstvoll
bemalten Wände ab, während Vegeta mit verschränkten
Armen dastand und versuchte noch finsterer und möglichst
woanders als zu dem Unterklassesaiyajin, hin zu sehen.

Goku der nun neben der Wand knieete, wandte sich mit einem begeisterten Leuchten in den Augen, um.


,,Sag mal, was ist das ? Das ist ...wahnsinnig schön."


Vegeta, wollte ihn eigentlich nicht ansehen, aber Son Gokus
begeisterte Stimme und dieser euphorische Klang darin,
zog zwanghaft den Blick des Prinzen, auf Kakarott.
Vegeta, wünschte sich jedoch im selben Moment,

nicht zu ihm geschaut zu haben.

Denn dieses, für Son Goku typisch naive Lächeln,

blendete den Prinzen derart, dass er beinahe, selbst gelächelt hätte.

Vegeta, biss sich schnell auf die Unterlippe, spannte schmerzhaft
seine Muskeln an, hob demonstrativ sein Kinn und antwortete

vor Hohn triefend,
,,Das ist Vegeta -sei Baka.

Du erkennst nicht mal,deinen eigenen Heimatplaneten?
Und sowas schimpft sich Saiyajin. Du bist eine Schande für unser Volk,

Kakarott !"

<< ...Sehr gut, das hat gesessen!... >> Beglückwünschte sich der Prinz
und grinste, in sich hinein.

Goku sah, von Vegetas ,,Argument" überzeugt, zur Decke und umschloss
mit einer Hand, sein Kinn.
,,Hm, ach so.
Na kein Wunder, dass ich es nicht erkannt habe.
Ich war ja schließlich noch ein Baby, als der Planet zerstört wurde."

Vegeta verzog verächtlich seinen Mund.

Dann gab er ein desinteressiertes Schnaufen von sich, damit sich der Unterklassesaiyajin sich ja nicht einbildete, dass er es als eine Entschuldigung durchgehen ließ, dass Kakarott ein Baby war und zu dem Zeitpunkt, als er
von Vegeta - sei zur Erde geschickt wurde, noch nicht einmal laufen konnte.


 

Son Goku, störte das nicht weiter und neugierig geworden,

hakte er nach.

,,Ähm, Hast du das gemalt?
Wirklich Wahnsinn, Vegeta." Sagte Son Goku,

Vegetas immer missmutiger werdenden Blick missachtend,

und strich bewundernd, über die feinliniegen und bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten, farbigen Flächen, welche zusammen das exakte Ebenbild,

eines Teil Vegeta seis, auf die Westwand des Raumes, in einem
der Größe des Zimmers angemessenem Maßstab, formten.


 

Vegetas Kopf ruckte herum, seine Lippen halb geöffnet und die
Augenbrauen hochgezogen, starrte er den Jüngeren fassungslos, an.

<< ...W-Wie kommt er darauf ?

Nicht einmal Bulma , als sie gefragt hat, traute mir zu, dass ich es
selbst gemalt hätte...>>

,,Das ist ja wirklich wunderschön. So
sensibel und mit so viel Gefühl. Fantastisch!
Kenne ich den Künstler?" Hatte die Blauhaarige gefragt.
Vegeta verzichtete damals darauf, klar zu stellen,
wer da so ,,sensibel" und ,,mit so viel Gefühl", am Werk gewesen war.
Schließlich hatte er einen Ruf zu verteidigen.

Damals hatte er mit „irgendein Typ eben, Weib.

Was interessiert mich, wie der Kerl hieß." Geantwortet.


Dies hatte genügt, um Bulma ein Lächeln und ein einlenkendes
,,Ist ja schon gut, Vegeta, irgendwie konnte ich mir das
sowieso nicht vorstellen." abzuringen.
Die junge Erfinderin war davon ausgegangen, dass Vegeta
einem Künstler, eine der unzähligen Karten, seines Heimatplaneten

gegeben hatte, damit dieser sie nach Vegetas Wünschen,

auf die Wand malen konnte.

Aber dass Kakarott, jetzt einfach so davon ausging, dass er
es selbst gewesen war, überraschte den Prinzen vollkommen.


,,Also, hast du? - Hast du ? " Wiederholte Son Goku, nun sogar
schon leicht aufgeregt.
Vegeta, wartete einen Augenblick, bevor er stirnrunzelnd
und mit einer ablehnenden Handbewegung antwortete,
,,Blödsinn. Sowas hirnverbranntes kannst auch nur du
fragen. Ich bin ein Elitekrieger Kakarott und kein scheiß Picasso, klar."

,,Mmm, bist du sicher ? Ich dachte, weil-
,,NATÜRLICH, BIN ICH SICHER ! Fauchte der Prinz,

den Unterklassekrieger an und schob, vom Thema ablenkend,

schnell hinter her:
,,Was zur Hölle willst du eigentlich hie, Kakarott? "
Die leichte Röte, auf seinen Wangen verflog zu schnell,

als das Son Goku sie hätte bemerken, können.

Kakarott, der sich auf den Boden gesetzt hatte, um
die kleinen roten Felsen, mit den seltsam aussehenden Tierchen darauf,
auf der Wand besser bewundern zu können, stand wieder auf.
Von Neuem begann er, wie am Anfang, händeknetend nach den
richtigen Worten, zu suchen.
Denn so einfach zu beantworten, war die Frage Vegetas nicht.
Was genau er bei ihm wollte, wusste er selbst nicht .
Nur dass er, nachdem er mit Naeves auf dieser Insel gewesen war,
noch viel intensiver über den Prinzen hatte nachdenken müssen,
als er es ohnehin schon tat.

<< ...Ach verdammt !
Er hat ja Recht. Was mache ich hier?
Will ich mich, ausheulen?
...Vielleicht. Ich weiß nur, dass ich einfach losgeflogen bin
und irgendwann plötzlich hier war.

Aber soll ich ihm DAS etwa sagen, oder das mit Naeves?
Nein. Wahrscheinlich würde er mich sowieso nur auslachen ...
und ehrlich gesagt ist mir die Sache auch irgendwie ziemlich
peinlich ...
Außerdem - Außerdem bin ich ja auch noch
sauer auf Vegeta - jawohl!
Und zu Recht, verdammt.
Was er mir alles an den Kopf geworfen hat
war selbst für ihn, unterste Schublade.
Aber sowas von!
Das werde ich ihm nicht so schnell, verzeihen können.
Aber -
Trotzdem bin ich hier.

Mist, ich weiß absolut gar nichts mehr.
Und Vegeta ...
Wegen diesem sturen Dickkopf, geht es mir doch überhaupt

erst so mies.
Er allein, ist ja im Grunde Schuld daran, dass ich zu
dieser Insel geflogen bin und von Naeves, überrumpelt wurde.
Wie ich jemals wieder Naeves in die Augen sehen kann,

weiß ich auch noch nicht.
Bestimmt, werden alle sofort merken, was mit
mir los ist.

Es mir an der Nasenspitze, ansehen.
Ich kann sie schon reden hören:


...Goku hat es nicht nur mit Vegeta sondern
auch noch fast mit Naeves getrieben,
pervers, was?
Also ist er schwul ...schwul! ...>>


 

Goku, fixierte lethargisch einen Punkt an der Decke und
schien von seinen Gedanken, vollständig eingenommen zu sein.
Vegeta, beobachtete aus den Augenwinkeln heraus, wie die Mimik des
Unterklassesaiyajin, die seltsamsten Züge annahm und von bedrückt
bis leicht panisch, absolut jede eerdenkliche Gefühlsregung,
mindestens einmal, wiederspiegelte.


Ein mulmiges Gefühl breitete sich bei diesem Anblick,
in der Magengegnd des Prinzen, aus.
Seid wann bitte, war denn Kakarott dazu fähig, eine
Denkerfalte zu erzeugen?
Vegeta runzelte die Stirn , als er förmlich sehen konnte, wie
es in Son Gokus Kopf, arbeitete:


<<...Hmmm, kein besonders angenehmes Gefühl, wenn
meine Freunde mich deshalb nicht mehr mögen würden.
Aber...Ob Vegeta,wohl auch etwas bemerken wird?
Wird er mir die Sache mit Naeves, ansehen können?
Kann man jemandem ,,so was" überhaupt ansehen?
Vielleicht bin ich deshalb hier.
Um zu sehen, ob es ihm egal ist.
...Ach, Unsinn!
Aber schon komisch.

Ich fühle mich richtig schuldig, wegen der Sache,
als hätte ich ihn, mit Naeves betrogen.
Ich habe fast mit dem Aglaner geschlafen und

was wäre dann gewesen?
Darüber will ich gar nicht nachdenken.

Das Ganze, ist mir sowieso schon viel zu kompliziert.
Aber wieso habe ich Idiot, nicht sofort etwas unternommen?
Gut - So gesehen ist ja nicht wirklich etwas geschehen,
Es war ja nur, - Nur ?
Na, ob Fummeln, ,,nur", sein kann ...
Hätte ich Vegeta so erwischt, wäre ich -

Ich weiß auch nicht.
Vielleicht ist es ja sowieso schon, egal.
Vegeta, interessiert es bestimmt nicht mehr.
Das hat er mir bei unserem letzten Zusammentreffen,

ja deutlich genug, zu verstehen gegeben.
Aber, wenn er nun...>>


Vegeta, hätte Son Goku beinahe gefragt, was mit ihm los sei,
als die Augen des Unterklassesaiyajin, flackrig wurden und
sogar seine Wangen vom Grübeln, eine fiebrige Röte,

annahmen.
Aber dank seiner, von Kind auf antrainierten Fähigkeit,

gerade solche plüschigen Fragen,

wieder hinunterzuschlucken, beherrschte sich Vegeta und

beobachtete den Jüngeren, weiterhin, schweigend.
Allerdings, kam Vegeta sich langsam aber sicher doch ziemlich albern vor,

sich in seinen eigenen Räumen, derart aufzuführen.


Warum hatte er Kakarott nicht schon längst raus geschmissen?
Diese ganze Situation, war doch einfach lächerlich.
Kakarott stand da, wie ein verkannter Piccolo, der gerade wieder
über irgendeinen Scheiß nach zu grübeln pflegte, während alle
anderen, mehr oder weniger gelangweilt, auf den perfekten Plan der
namekianischen Blitzbirne, warteten.
Dem Prinzen, war es zu dumm.


Und überhaupt.

Wie konnte Son Goku es wagen, einfach in Vegetas Zimmer zu platzen,
sich einfallen zu lassen dem Prinzen etwas zuzutrauen,

was ihm sonst keiner zutraute und dann auch noch einfach bei ihm

zu bleiben, ohne in der ganzen Zeit, auch nur einmal den Mund

auf zu machen!?
Außerdem - und das war das schlimmste - hatte Kakarott,

Vegeta noch nicht mal wegen dem, was der Prinz ihm nach der gemeinsam verbrachten Nacht, an den Kopf geworfen hatte, zur Rede gestellt.
Nichts.

Keine Vorwürfe.

Keine Beleidigungen.

Kakarott, stand einfach nur da und - und machte den Prinzen damit völlig wahnsinnig.

Vegeta hasste den Unterklassesaiyajin dafür,

dass dieser es, immer wieder schaffte,

ihn derart aus dem Konzept zu bringen, dass diesem beinahe schwindelig

davon wurde.
Vegeta, biss sich vor hilflosem Zorn auf die Unterlippe.

Seine Augenbrauen, wanderten soweit nach unten,

dass seine tiefschwarzen Augen wie kleine Granitsteinchen, düster aus dem feingeschnittenen Gesicht, hervor funkelten.
Am liebsten, wäre der Prinz abgehauen.

Raus durch´s Fenster und Tschüß!
Sollte Kakarott doch ruhig in seinem Zimmer die Wände verwirren,

mit seiner dämlichen Weichspülermenthalität.

Aber nicht, Vegeta!

Nicht, den Prinz der Saiyajin!


 


 


<<...Was zum Teufel, macht Kakarott, da?
Wenn er jetzt nicht mal bald, sein Maul aufmacht,
schick´ ich ihn mit einem Ki-Strahl, heim!
Es ist sowieso schon schlimm genug, dass er überhaupt hier ist!
Da muss ich mir doch wohl nicht noch mitansehen,

wie er die Decke hypnotisiert.

Dabei hätte das, was ich ihm alles gesagt habe, doch wohl
vorerst ausreichen müssen, dass er sich nicht so schnell wieder bei
mir blicken lässt.
Hätte er mir soetwas gesagt , könnte er sich jetzt bei Enma, einreihen.
Aber andererseits...

Es ist ja immer noch Kakarott - Er ist eben so ...verweichlicht.
Ich werde ihm also noch etwas härteres an den Kopf werfen müssen,

wie mir scheint -
Das, hatte ich ja sowieso vor.
Eigentlich wollte ich den Zeitpunkt selbst bestimmen, aber gut.
Wenn er es so will.
Argh. Wenn wenigstens meine verfluchten Kniee,

aufhören würden zu zittern.
Dabei stehe ich gut zehn Schritte, von ihm entfernt -
Wär´ ja schön, wenn er sich umdrehen würde, während ich ihn beleidige
und sich danach selbst rauswerfen würde.
Aber...Ich wüsste nur zu gerne ,
was gerade in seinem Eichhörnchengehirn
vor sich geht. Er sieht ja richtig weggetreten aus...
Verdammt ....denkt er etwa über MICH nach?!
Ich warne dich Kakarott, denk gefälligst an was anderes, du Hund!... >>


 

Son Goku, spürte förmlich wie ein flammender Blick Vegetas,

zu ihm rüber schoss und der Prinz die Oberlippe leicht anhob, sodass

man seine schneeweißen Zähne gefährlich, hervorblitzen sah.
Hätte Vegeta sich noch zu einem Knurren herabgelassen, wäre ein Vergleich mit einem kleinen Hündchen passend gewesen,

welches man mit einem Knochen ärgerte, den man ihm zwar lockend

vor die Nase hielt, aber dann kurz vor Erreichen,

immer wieder wegzog.


Goku, erwiederte den Blick zögernd und lächelte verkrampft.

Dann, räusperte er sich, öffnete kurz den Mund, nur um
ihn dann schnell wieder zu schließen und schwieg weiter.
Dies tat Son Goku aus dem ganz einfachen Grund, weil er absolut
nicht wusste, was er hätte sagen sollen.

Bei dem Prinzen, schien es nicht anders zu sein, wie dieser fesstellen musste.
Beinahe war es so, als hätten sie sich gegenseitig die Sprache verschlagen.

Gegen eine solch ,,laute" Stille, war ,,peinliches Schweigen" ein Akt
höchster Kommunikation.


<< Ich werde ihn jetzt einfach rausschmeißen.

Kein warum.

Kein gar nichts.

Eigentlich, wollte ich ihm ja morgen früh, den Rest geben.
Aber, mir ist noch nichts passendes eingefallen, was ihn so verletzen
könnte, dass er nie wieder, etwas mit mir zu tun haben will.
Ich könnte ja jetzt darüber nachdenken.

Normalerweise, fällt mir ja immer etwas passendes für Kakarott ein.

Ist ja, bei ihm auch nicht sonderlich schwer... >>


 

Vegeta erinnerte sich plötzlich an den Kampf gegen Omega.

Als beide sich, von einem Supersaiyajin vier, wieder in

den Normalzustand, zurückverwandelt hatten.

Kurz, nachdem Nova Shenlong, daran gescheitert war,

ihnen im Kampf beizustehen.
Herablassend, hatte Omega Shenron damals die beiden gefragt,

ob sie eine kurze Pause wollten, bevor er sie entgültig vernichten würde.
Son Goku hatte mit ,,Was wirklich? Das wäre echt nett, wir sind nämlich
ziemlich am Ende und könnten eine Pause, gut vertragen" , geantwortet.
Oder als dieser Baka, keine Stunde zuvor den vierten Dragonball verschluckte ,
damit Omega ihn nicht absorbieren und noch stärker werden konnte.
Einen Dragonball verschluckt -


Goku wäre fast daran erstickt und Vegeta, hätte den Unterklassesaiyajin ,
nachdem er sicher war, dass es ihm gut ging, für diese Aktion,

am liebsten gevierteilt.


Wie lange sie sich schon kannten und wie viel die beiden Saiyajin,

schon gemeinsam durchgemacht hatten.
Freezer.

Cooler.

Die Cyborgs.

Broly.
Cell.

Boo.

Baby...


 

Vegeta wurde kotzübel, als er daran dachte, dass dieser
Tsufurujin, dieser Parasit ihn übernommen, sich seines Körpers bemächtigt
und es gewagt hatte, den Prinzen für seine Zwecke, zu missbrauchen.

Dann Super C 17 und schließlich die evil Shenlons und

letztendlich auch Omega.


Doch seit einiger Zeit, schien es nun ruhig auf der Erde zu sein.
Aber auch langweilig.
Viel zuviel ernüchternde Zeit, um sich Gedanken über die
verschiedensten und bescheuertsten Dinge, zu machen.
Vegeta hasste es, über sich selbst und erst recht
über Kakarott, nachdenken zu müssen.
Er wollte nicht zurück, oder nach vorne blicken.
Was gewesen war, oder was noch geschehen würde, war

Vegeta, scheiß egal.
Leben, um zu kämpfen, bis man irgendwann draufgeht.
mehr ist da nicht.

<<...Lüge...>>

Vegeta spürte, wie schon so oft, ein Gefühl in sich aufsteigen,
dass er am liebsten, sofort wieder weit von sich geschoben,

verdrängt und in die hinterste Ecke seines Innersten,

verbannt hätte.
Natürlich war dem Prinzen klar, dass ihn und Son Goku
allein schon die Tatsache miteinander verband,
dass sie die letzten zwei Vollblutsaiyajin - die letzten beiden
einer von Freezer ausgerotteten Kriegerrasse waren und doch -
dieses Gefühl.
Dasselbe, welches er schon seid einigen Jahren, mit sich
herum tragen musste.

Das gleiche Gefühl welches, in dieser einen Nacht
explodiert und aus ihm heraus geströhmt war, wie ein neuendstehender
Wasserfall, der die Felsen zerberstet, um schließlich ins

Freie zu gelangen.

<< ...Baka...>>


 

Vegeta bemerkte nicht, wie sich seine verkrampfte, statisch wirkende Haltung,
langsam zu lösen begann und seine Miene einen Hauch der üblichen Härte verlor,
als sein Blick erneut Son Goku musterte, der seinerseits nun unwissentlich
damit begonnen hatte, sich in den Haaren zu wuseln und wie ein seniler Opa,
unverständliches Zeugs, vor sich hinbrabbelte.

Vegetas Blick, wurde mit einem Mal entschlossener.

Ein kleiner Ruck durchfuhr seinen Körper,

als er sich in Gedanken, ein Weichei schimpfte und diesem
Kinderspiel, nun ein Ende setzen wollte.
Egal was dabei herauskam.

Der Prinz hatte keine Lust mehr, wie ein schüchternes Weib,

auf einer Stelle zu stehen, bis mal irgendwas, passierte.
Als allererstes würde er Kakarott, die Meinung geigen.
Er verdiente es einfach nicht anders.

Was danach passieren würde, wusste der Prinz selbst noch nicht und

er dachte gar nicht daran, noch einmal darüber nachzugrübeln.
Bloß keine Verzögerungen mehr, sonst könnte er es gleich vergessen.

Ohne, dass Goku es bemerkte, trat Vegeta, näher an ihn heran.
Dann hielt der Prinz, aber plötzlich inne, als er schon die ersten Worte in seinem Kopf geformt hatte, ihm aber dann,

ein seltsamer Geruch von seinem Gegenüber, entgegen strömte.


 


 


 


 

Teil 6

Vegetas Erkenntnis


 


 


 


 

<<... Mmh? ...Moment mal...
Was ist das? Kakarotts schwer, süßlicher Eigengeruch, ist das

jedenfalls nicht,
Den würde ich planetenweit, gegen den Wind erkennen.
Seltsam. Zu intensiv, als dass es vom auf die Schulter klopfen,
Händeschütteln, oder was die weinerlichen Erdlinge hier sonst
noch so, als Ritual durchführen, stammen könnte;
Aber ich kann einfach nicht einordnen, von wem dieser Geruch,

stammt.
Na ja, keiner von unseren Freunden oder aus unseren

Familien, jedenfalls.

Soviel ist schon mal, klar.
Trotzdem ...Irgendwoher, kenne ich den Duft doch?
Scheiße. So geht’s nicht. Ich muss näher ran ...>>


 


<<...Oh nein. So wie Vegeta mich gerade angesehen hat ,
denkt er wahrscheinlich, ich habe nicht mehr alle Nadeln an der Tanne.
Ich hätte schwören können, dass er gescmunzelt hat...

Na ja, vielleicht aber auch nicht.
Ist bei ihm ja nicht unbedingt immer erkennbar.
Au warte!?
Ich - ich brabble gerade vor mich hin, ...oder?
Schnell die Lippen zusammen pressen, sonst versteht er noch

etwas von meinem Gemurmel.
So. Gut.
Mh?...>>


 

Son Goku, hob überrascht, seine Augenbrauen.


<<...Stand Vegeta, nicht vorhin noch weiter weg?
Neben seinem Bett, oder hab ich mich jetzt gerade bewegt?
H-Hey?
Was ist denn jetzt los...
Was soll denn das?
Was zum ... >>


 

Vegeta, machte eine halbe Drehung, wand sich schnell wieder von dem Unterklassesaiyajin ab und sah so ausdruckslos und desinteressiert,

wie nur eben möglich, drein.

<<...Ich Idiot. Das war viel zu auffällig.
Kakarott hat gemerkt, dass ich an ihm
gerochen habe.

Aber wenigstens, habe ich nun Gewissheit.
Er riecht tatsächlich seltsam!
Er stinkt ja förmlich nach...

Nach ...?
Argh. Ach scheiß´ drauf, verflucht. Ich will wissen,

was das für ein Geruch ist!... >>


 

Vegetas Augen verengten sich, als er sich aus einer Ahnung heraus und

entgegen seiner eigentlichen Absichten, dicht vor Son Goku aufbaute und

diesen nun, mit einem durchdringenden Blick, zu fixieren begann.
Rausschmeissen konnte Vegeta den Unterklassesaiyajin
auch noch, nachdem er heraus gefunden hatte, was es mit diesem - nach Vegetas Empfinden widerlichen – Gestank, auf sich hatte.

Son Goku stand verwirrt da und wusste nicht genau, wie er sich verhalten sollte.
Beschnupperte ihn Vegeta gerade tatsächlich?
Der Prinz stand so prüfend vor ihm,

dass dem Unterklassekrieger beinahe schwindelig davon wurde und

er bereits tatsächlich ein wenig hin und her zu wanken begann.


Verlegen, griff Son Goku sich an den Hinterkopf und lächelte gezwungen,

schief.
Vegetas nachtschwarze Augen, schienen für den jungen Saiyajin,

manchmal wirklich glühen zu können.
Die Blicke des Prinzen waren im Moment, wie

glühende, kleine Blitze, die sich wie Nadelstiche, durch Son Goku hindurch
bohren konnten und jede kleine Ecke in ihm, erforschten.

Nervös, blinzelte der jüngere Saiyajin und konnte dem eisernen Blick des

Prinzen, nicht mehr wirklich stand halten, so dass er resigniert

beschloss, zunächst einmal woanders hin zu sehen, während er sich unsicher,

auf die Lippen biss.


Vegeta hingegen, schien es nun merkwürdiger Weise,
völlig egal geworden zu sein, was der Jüngere von seinem Verhalten

denken mochte, oder nicht.

Langsam, ging die Augenbraue des Prinzen nach oben
und er legte, den Kopf schief.
Der Unterklassesaiyajin wusste, dass Vegeta sonst nie derart

neugierig war und das plötzlich so groß gewordene Interesse

an seiner Person, machte Son Goku nun noch nervöser,

als das gegenseitige, verhaltene Anschweigen, kurz zuvor.


Erneut, klatschte Vegeta in die Hände und nun war es wieder

der Mond, der die einzige Lichtquelle des Zimmers, darstellte.
Der jüngere Saiyajin, zuckte merklich zusammen.
Bevor der überraschte Son Goku fragen konnte, was das alles

zu bedeuten hatte, fand er sich kurz darauf, von Vegetas
Armen umzäunt, an die Wand gedrückt, wieder.


 

Als Saiyajin hatten Vegeta und Son Goku

nicht nur einen hervorragenden Geruchssinn, sondern behielten
jeden Geruch, den sie einmal aufgeschnappt hatten,

für immer im Gedächtnis.
Deshalb konnte Vegeta, auch wenn es einige Minuten gedauert hatte,

jetzt den Geruch, welchen er an Son Goku bemerkt hatte,

einer bestimmten Person zuordnen.

Vegeta begann dunkel und grollend, zu Knurren.


,,Ähm...V-Vegeta !?" Stammelte Son Goku, mehr als verwirrt.

<<...Wieso hat er eigentlich schon wieder das Licht ausgemacht?...>>


Son Goku, schluckte schwer.
Der kalte Schein des Mondes, fiel auf das feingeschnittene Gesicht

des Prinzen und Goku spürte, wie ihm der Atem stockte.
Die Augenbrauen des Prinzen zogen sich, wie eine Wolkenwand,

kurz bevor ein Sturm losbrach, bedrohlich zusammen und

der verdutzte Unterklassesayajin glaubte, sein Gegenüber würde ihn

jeden Moment anspringen, wenn nicht Schlimmeres.

Nicht, dass Son Goku sich nicht sofort in einen Supersaiyajin Vier,

hätte verwandeln können - denn wie er die Lage einschätzte und Vegetas Augen

zufolge - wäre das bestimmt früher oder später,

notwendig geworden.

Doch Son Goku hielt still und wartete, den Prinzen ungläubig anstarrend ab,
was weiter geschah.

Goku spürte nun deutlich, wie sein Herz unnatürlich intensiv

zu hämmern begann und seine Kniee nachgeben wollten.

Hätte er nicht die harte Wand im Rücken gehabt, an welche er

von Vegeta gepresst wurde, wäre Son Goku wohl auf der Stelle zusammengesunken.
Die Nähe des Prinzen (Wenn es schon nicht an dessen Weltuntergangs- Blicken lag) machten den jüngeren Saiyajin, regelrecht fertig.

Eigentlich, und weil der Prinz noch immer keine Anstalten machte,
etwas zu sagen, was vielleicht alles hätte erklären können,

wollte Goku protestieren.

Irgendetwas sagen, um sich aus dieser nicht gerade

angenehmen Position, zu befreien.
Doch stattdessen, brachte er nur ein heiseres Keuchen hervor,
schluckte einmal schwer und presste nach diesem missglückten Versuch,

seine Lippen wieder fest aufeinander.


 

,,...“


Vegeta, der einen Kopf kleiner war, als Son Goku,
festigte plötzlich seine Umklammerung.
Schmerzhaft, zuckte Son Goku unter dem Griff des Prinzen,

zusammen.
Er verstand einfach nicht, was nun schon wieder mit Vegeta,

los war und weshalb dieser ihn so tötlich giftig, ansah.
Eigentlich war es doch Son Goku, der allen Grund dazu gehabt hätte,
Vegeta so anzusehen.

Nach allem was geschehen war ...

Ob nun aus Verwirrung über dieses Verhalten,
oder weil der Unterklassesaiyajin, Vegeta einfach nicht
von sich stoßen konnte und wollte, ließ Goku sich auch
weiterhin von dem Älteren an die Wand drücken, ohne irgendeine Form

der Gegenwehr, zu leisten.

Für Vegeta hingegen, bewahrheitete sich gerade, was ihm vielleicht
schon beim ersten Erhaschen dieses ekelhaft, blumigen Geruchs,
aufgefallen war.
Und es passte ihm nicht.
Es passte dem Prinzen, ganz und gar nicht!
Kein noch so, vorher fest gefasster Entschluss, Kakarott entgültig
aus seinem Leben zu verbannen, konnte jetzt noch verhindern,

dass Vegeta vor Eifersucht kochte.


Gemischt mit einem unbändigen Zorn, vibrierte es im Inneren des

Prinzen.
Die zerreissenden Gedanken, die dem Prinzen vorher förmlich

den Verstand gekostet hatten, wichen nun einem unbarmherzigen Gefühl,

verzehrender Eifersucht.


Plötzlich gab es da kein ,,Ich bin mir nicht sicher" , ,,Was ist mit meinem Stolz",
,,Warum ausgerechnet Kakarott, ein Unterklassesaiyajin?" oder andere

derartige Zweifel, mehr.
Alles verschwamm plötzlich, zu etwas unfassbar Belanglosem,

mit dem der Prinz sich im Moment nicht auseinander setzen musste und

wollte.

Denn etwas sehr viel wichtigeres, schoss ihm
so klar und verständlich, wie noch nie, durch den Kopf.

 

<<...Ich will ihn nicht verlieren...>>


 

An diesem Gedanken, war mitunter der, zu dem Geruch gehörende Name schuld,

der sich nun als tosender Kopfschmerz, gegen Vegetas Schläfen presste,

wie ein bösartiger Tumor.


 

Naeves.


Vegeta fletschte seine weißen Zähne und biss sie
mit aller Kraft aufeinander. Dann hob sich sein rumorendes Knurren,

zu einem animalischen und bedrohlichen Ton an.

Gokus Augen weiteten sich erschrocken.

Ungläubig, musterte er Vegeta.

Dieser, hatte bis jetzt – von dem Knurren mal abgesehen- noch immer

nichts gesagt, dass dem Unterklassekrieger hätte verraten können,

was eigentlich los war.


 

,,Vegeta? Sag mal...was soll das?“ Goku wurde das Ganze langsam aber

sicher ziemlich unheimlich.

Vegetas Blick, wurde sekündlich dunkler und seine Stimme tiefer...


 

...


 

Natürlich war es in Ordnung, wenn Vegeta freiwillig
auf Goku verzichtete und alles dafür tun wollte,

dass dieser ihn hasst. Aber -


 

<<... Verdammt!
Das hieß noch lange nicht, dass Kakarott jemand anderes

haben darf!!!

Wenn er nicht mir gehört, dann wird er auch keinem

anderen gehören!

Und besonders keiner ausserirdischen Missgeburt, die

gerade mal erst einen verfluchten Tag auf der Erde ist,

aussieht wie, der Arsch von Muten Roshi und sich Baka zu

Füßen wirft, wie eine weinerliche Memme, die nicht

bis eins zählen kann!!!...>>


 


Vegeta spürte förmlich, wie sein Saiyajinblut aufwallte und schmerzend,

gegen seine Adern peitschte.
Das durfte alles einfach nicht wahr sein!
Hatte dieser verfluchte ...ausserirdische ...Mistkerl
es etwa tatsächlich gewagt, Kakarott anzufassen?!
Seinen Kakarott?!
Dieser Gedanke, brachte Vegeta, beinahe um.
Der Magen des Prinzen, zog sich zusammen, als er in die nervös
auf und ab blickenden, tiefschwarzen Augen, seines Gegenübers sah und

sich selbst verfluchte, es zugelassen zu haben, dass dieser Aglaner

Son Goku, auch nur anzüglich angesehen hatte.

Vegeta wollte laut aufschreien, Kakarott schütteln,
ihn zu tode prügeln, um ihm klar zu machen, dass er das auf
keinen Fall akzeptierten konnte und niemals dulden, würde!
Vorher würde er Kakarott und sein kleines neues Spielzeug -
diesen ...diesen...verfluchten, schmutzigen ....

Er würde alle beide umbringen, ohne mit der Wimper zu zucken
und wenn er schon mal dabei war, würde er
auch gleich die ganze verdammte Erde, in die Luft jagen!


Der Prinz ballte die Fäuste zusammen und vergub

seine Fingernägel im Fleisch, seiner Handfläche.
Er hätte es Son Goku, nie im Leben zugetraut.

Vegeta würgte, als daran dachte, dass er ja im Grunde mit
Schuld daran war, dass Kakarott sich, mit diesem
niederen Abschaum – Naeves- abgegeben hatte.


,,Äh...V-Vegeta? Ist alles in Ordnung?"
,,HALTS MAUL, BAKA !" Fluchte Vegeta und
rammte seine Faust in die - eigentlich doppelt und
dreifach stabilisierte Wand, direkt neben Son Gokus Kopf.
Die Wand gab nach, wie Kartoffelpürreè.

Kakarott schnappte nach Luft und starrte entgeistert diesem,

bis auf´s Blut gereizten Saiyajinprinz, entgegen.

Vegeta verlor immer mehr die Kontrolle über sich und seine

Gefühle, dass konnte Goku in seinen Augen erkennen.

Goku, umklammerte mit seiner Hand,

langsam, den Unterarm des Prinzen.


<...Dieser...GRRRRRR...

Dieser ausserirdische Bastard hat ....
Ach Unsinn!
Kakarott ist ein verdammter Supersaiyajin der Stufe vier!
Nicht einmal ich, könnte ihn derart überrumpeln, dass er soetwas

gegen seinen Willen, mit sich machen lassen würde.
Nein -

Abgesehen davon, würde ich diesen Naeves Typen,

auch sofort beerdigen, wenn er es versucht hätte -

Ja...beerdigen!
Nachdem ich ihn gequält und ihm gezeigt hätte,
was ich so unter Gastfreundschaft, verstehe... >>


 

Vegeta lachte rau auf und Son Goku, zweifelte jetzt nicht mehr an seinem,
sondern an Vegetas Verstand.


 

Vegetas Mimik wurde immer finsterer, als der

Prinz sich die Bilder eines erregten Unterklassesaiyajin,

vor seinem inneren Auge, ins Gedächtnis rief.
Anstelle seiner eigenen Hände, setzte Vegeta, die des Aglaners,

welche Gokus muskulösen Körper reizten und erforschten.
Vegeta glaubte, jeden Moment durchzudrehen.


Diese Bilder verkraftete der Prinz nicht und selbst wenn er jetzt

schreien wollte, so steckte die Wut zu tief in seiner Kehle und

raubte Vegeta, jedes heraufkommende Wort.

Er starrte Son Goku einfach nur mit dem Blick eines
zurückgewiesenen, verletzten und stolzen Prinzen, an.
So hatte Goku ihn, noch nie gesehen.


,,Sag´mal...Hab ich dir irgendetwas getan, Vegeta?" Kam es nun endlich

dem Unterklassesaiyajin endlich, über die Lippen und er versuchte es

gelassen klingen zu lassen.

Dies gelang ihm aber nicht besonders gut,
da seine Stimme dafür viel zu sehr zitterte.

Ein undeutbarer Blick spiegelte sich in Vegetas Gesicht wieder,
als er eine Hand von dem muskulösen Oberarm des Unterklassesaiyajin

nahm, ihn dann am Nacken packte und ihn ruckartig,

zu sich hinunter zog.

Ihm war etwas besseres eingefallen, als Son Goku wütend,
seine Verletztheit entgegen zu brüllen, oder ihm mit einem Ki Strahl,

auf die Brust zu brennen, dass er sich gefälligst von anderen
Typen fern zu halten hatte, solange der Prinz noch atmen konnte.


 

...


 

Vegeta, berührte die Stirn des anderen und funkelte ihm jetzt
mit dem Blick eines wilden Tieres, in die nachtschwarzen Augen.
Son Goku, hörte sein Blut in seinen eigenen Ohren rauschen

und ein ganzer Schwarm glühender Nadeln, schien sich

in seinen gesamten Körper, auszubreiten.
Sein Herz war höchstwahrscheinlich schon längst aus seiner
Brust hervorgetreten. Denn er spürte, wie es sich gegen das Oberteil seines
Gi Anzuges drängte, um nicht in seinem Innersten,

einfach zerplatzen zu müssen.
Als Goku, Vegetas heißen Atem auf seinem Gesicht fühlte,

beschleunigte sich sein Puls schlagartig.
Der Unterklassesaiyajin war sich sicher, dass er jeden Moment
entweder einfach tot umfallen würde, oder diese bittersüßen
Qualen weiter ertragen und Kami anbetteln würde, dass dieser Augenblick

für immer andauern möge.

(Obwohl Dende, diese Bitte sicherlich etwas merkwürdig
gefunden hätte)


Vegeta starrte mit einer Mischung aus Entschlossenheit, Zorn und

Verlangen, in die flackernden Augen, des Jüngeren.
Goku bemerkte, wie Vegeta den Blick auf seinen Mund richtete,
kurz näher kam, dann aber noch einmal zurückwich, als hätte er

es sich anders überlegt.

Der Prinz starrte einige Sekunden, mit hypnotisiertem Blick, auf

Son Gokus Lippen.


Den darauffolgenden, unerwartet stürmischen und
nicht besonders sanften Kuss Vegetas, konnte Son Goku erst richtig

wahrnehmen, als er den ziehenden Schmerz spürte, den der Prinz durch

einen Biss in seine Unterlippe, verursacht hatte.

Der metallene Geschmack von Blut mischte sich nun, mit dem warmen,

saugend kribbelnden Gefühl, das Vegetas Lippen erzeugten.
Son Goku erstarrte ungewollt einige Sekunden,

bevor er willig, seine Augen schloss und in den

leidenschaflicher werdenden Kuss sank.

O bwohl innerlich auf´s höchste irritiert über Vegeta,

öffnete Son Goku seinen Mund und ließ die feuchte Zunge,

des immer energischer werdenden Prinzen, in seinen Mund gleiten.


 

Die Kniee des jungen Saiyajin, hatten den Kampf verloren und
gaben in eben diesem Augenblick, nach.
Son Goku spürte, wie er an der Wand zu Boden sank und den Prinzen der
unablässig die Lippen des anderen verzehrte, mit sich zu Boden, zog.
Sich unter dem zügellosen Kuss Vegetas windend und diesen

heftig erwiedernd, versuchte Son Goku zu begreifen,

was und vor allem warum das alles, gerade passierte.


 

Jedoch fällt einem das Denken reichlich schwer, wenn
der eigene Puls gerade dabei ist, die Grenzen des Unmöglichen zu übertreffen
und die eigenen Sinne dabei sind, sich einzig und allein, auf das pochende
Gefühl, zwischen Wahnsinn und Verlangen, zu konzentrieren.
Verdammt.

Son Goku war froh, dass er nicht vergaß zu atmen.


Vegeta, kostete Son Gokus Mund, voll aus und

verschlang, wie im Rausch, jeden Zentimeter der warmen,

weichen Lippen des Jüngeren.
Erfolglos, versuchte Son Goku, Vegetas Schultern leicht von sich zu
drücken, um in das Gesicht des Prinzen, sehen zu können.

Doch Vegeta hatte etwas anderes vor.
Und wie bei einem Kampf, dachte der Prinz nicht im Traum daran,
sich jetzt- in welcher Art auch immer- von seinem Vorhaben
abbringen zu lassen, sich über Son Gokus Hals herzumachen.
Das drückend, schmerzende Gefühl, als Vegeta dann dazu überging,
nicht nur seine Zunge in die Halsbeuge Gokus zu tauchen,
sondern diese nun, mit seinen Lippen fest ansog,

ließ den Jüngeren für einige Sekunden, den Atem anhalten.
Um nicht Zurückweichen zu müssen, verkrallte sich Son Goku zur
Sicherheit in dem schwarzen Haar des Prinzen und stützte sich
auf seinen Schulterblättern, ab.

 

Son Goku atmete überrascht und abgehackt ein, als Vegeta das

Gürtelband seines Gi´s, in einer einzigen,

geschickten Bewegung entfernte und die nackte Brust des Unterklassesaiyajin, freilegte.
Unkontroliert griffen, tasteten und massierten die Hände des Prinzen
jeden Zentimeter, der alabasterfarbenen, wohlriechenden Haut.

Vegetas Hände umschlangen Son Gokus Hüften, während er
seine warme, feuchte Zunge um die Brustwarzen des Jüngeren,

kreisen ließ, an diesen saugte und ungeduldig, daran knabberte.


Der Prinz schien den Jüngeren, in den Wahnsinn treiben zu wollen.
und weit entfernt davon, schien Son Goku, nicht mehr zu sein.

Als Vegetas Lippen, auf Wanderschaft gingen, erbebte

Son Goku bis ins Mark und der Prinz spürte, wie sich die Finger des

Jüngeren, fester und tiefer, in seinem Haar vergruben.


 


 

Es fühlte sich so unglaublich an!
Ganz anders, als bei Naeves.
Bei dem Aglaner, hatte Son Goku nur den Gedanken gehabt, es
über sich ergehen lassen zu können - Vielleicht.
Nichts von dem, was Naeves getan hatte, war so intensiv, derart
hingebungsvoll und mit solcher Leidenschaft geschehen,

wie jetzt, bei Vegeta.
Denn selbst der bloße Gedanke, an eine Berührung durch

den stolzen Prinzen, zog den Unterklassesaiyajin,

in eine andere Welt.


 

Son Goku versuchte jetzt, einen etwas aktiveren Part zu übernehmen.

Allerdings, wusste er nicht so genau, wie.

Denn obwohl Goku Vater von zwei Kindern war,

war es immer Chichi gewesen, die die „Führung“,

übernommen hatte.

Es machte Son Goku nicht viel aus, auch wenn er es sich

oft anders gewünscht hatte.

Doch als Saiyajin, mit einer Erdenfrau zu schlafen...

Die Wahrheit war, dass Son Goku Angst davor hatte, Chichi

zu verletzen, wenn er beim Sex zu heftig werden würde und seine

Kräfte nicht mehr würde kontrollieren können.

Aber jetzt – Mit Vegeta...


 


 

Son Goku, unternahm einen vorsichtigen Versuch,

Vegeta auf den Rücken zu drehen.
Doch kaum hatte er sich ein paar Zeintimeter aufrichten können, wurde
er von dem Prinzen, mit einem knurrend heiserem Laut, wieder auf den
Boden zurück gedrückt.

,,Kakarott...Warte..." Hauchte der Prinz, bevor er
die Antwort des Jüngeren, mit seinem Mund erstickte und

dessen Zunge, in Beschlag nahm.
Deutlich spürte Son Goku, die Erregung des Prinzen, die sich
gegen seinen Oberschenkel presste und sich herausfordernd,

daran rieb.
Dem Unterklassesaiyajin tropften kleine Schweißperlen von der Stirn
und suchten sich den Weg, über seinen Hals.
Vegeta ließ sie aber nicht lange dort verharren. Er fing sie ab
und leckte das salzige Nass, von Son Gokus Haut.

Unruhig und selbst schon schmerzhaft erregt, zitterte Son Gokus
Saiyajinschwanz , der neben ihm lag, auf und ab.
Ein weiteres Keuchen kündigte dann plötzlich, eine Bewegung

des Prinzen an und mit geschlossenen Augen, registrierte Goku
wie sich der muskulöse, bebende Körper auf ihm, etwas zur Seite bog.

Son Gokus Augen, weiteten sich.

Kleine weiße Lichtpünktchen, schwirrten durch seine Gedanken,

als Vegeta mit seinen Fingern, das weiche Fell des Saiyajinschwanzes,

gegen die Wuchsrichtung auf und ab, strich.
Gokus Körper bäumte sich auf, als der Prinz mit seinem Daumen

und Zeigefinger, die Schwanzspitze, eigentlich kaum spürbar, drückte
und den kleinen runden Knorpel unter dem Fell, hin und her gleiten ließ.


 

Kein Schauer, sondern eine Riesenwelle der Erregung
überschwemmte den Jüngeren und Goku wunderte sich eigentlich bloß,
warum er nicht auf der Stelle, das Bewusstsein verlor.
Eine so durchdringende Erregung, schien ihn vollkommen zu überfordern.
Genüsslich registrierte der Prinz, bei einem kurzen Blick auf das ,,leidende"
Gesicht des Jüngeren, dessen hilfloses Verlangen, und grinste zufrieden.

Mit der anderen Hand, fuhr Vegeta nun zitternd in die Gi Hose des Jüngeren
und umschloss die aufgerichtete, harte Männlichkeit, die sich seiner
Hand, fordernd, entgegen reckte.


 

,,...Ve....Vegeta...."


 

Goku stöhnte, unter den erbarmungslos leidenschaftlichen
Berührungen des Prinzen, auf.
Vegeta ignorierte die flehenden Laute, des Jüngeren, der sich

unter ihm zu winden begann und fuhr, ohne Son Goku

eine kleine Erholungspause zu gönnen, unbeirrt fort.
Kakarott, sollte dafür Büßen diesen Aglaner, auch nur in

seine Nähe, gelassen zu haben -


 

Nachdem der Prinz das Gürtelband und das Oberteil des

Gi´s bereits entfernt hatte, streifte er Son Goku nun auch

langsam den Rest des Gi, ab.

Dann entledigte Vegeta sich selbst seiner Pyjama Hose und

pfefferte sie irgendwo hin.

Son Goku blieb jedoch daraufhin nicht viel Zeit, um Luft zu schnappen.

Schwer atmend, griff er mit beiden Händen, wieder nach Vegetas

ebenholzfarbenes, dichtes Haar.

Für einen Moment fragte sich Goku, ob er wohl zu fest

zugriff.

Die Gedanken des Jüngeren, wurden von einem hitzigen Prinzen,
dessen Hände genau dort fort fuhren, wo sie aufgehört hatten,

gestoppt.

Gokus Brustkorb hob sich dramatisch, als er soviel Luft einatmete,
dass seine Lungen unter der Kraft hätten zerplatzen müssen.

Keuchend, stieß er diese, mit kurzen Atemzügen wieder aus.

Während Vegeta seine Zunge, in den Bauchnabel des Jüngeren

eintauchen ließ und dessen Oberschenkel dabei umfasste,

verkrallten sich Son Gokus Finger, in Vegetas Schultern.

Für einen Moment erschrak der Jüngere. Doch als der

Prinz, erregt durch diese Berührung erschauerte, festigte

der Unterklassesaiyajin seinen Griff sogar.


 

Vegeta legte sich auf Son Goku und ihre erregten
Männlichkeiten, berührten einander, während der Prinz,

kreisend, seine Hüften kreisen ließ.

Jegliche Zweifel der beiden Vollblutsaiyajin, hatten

sich indessen dem forderndem Spiel ihrer Sinne, ergeben.
Alles was Son Goku und Vegeta jetzt noch wollten, war

einander zu fühlen.


 

Son Goku, schloss genüsslich die Augen

und presste seinen Kopf in das Kissen.

Wie der Vegeta roch, wie er schwitzte, wie sein nackter und

perfekter Körper sich scheinbar federleicht und mit einer einzigartigen Geschmeidigkeit auf dem seinen, bewegte und -
Dende, dieser sehnsüchtige, verschleierte Blick, samtiger, lustvoller

Ekstase, in Vegetas Augen.
Son Goku schmunzelte, als ihn die heißen Berührungen des Prinzen,

unter denen er gerade litt, an die beißenden Stromstöße der Fusion,
die seine Haut immer bis auf´s äußerste reizten, bevor er mit Vegeta

verschmolz, erinnerten.


Goku, wollte nun alles und Vegeta, schien es sich bereits zu nehmen -

Zurückhaltung, oder ein längeres Warten,

war nun keinem der beiden Krieger, mehr möglich.


Son Goku umschlang mit seinem Saiyajinschwanz die Hüften Vegetas und

zog ihn näher zu sich.
Vegeta, hatte sich an seinem Hals festgesaugt und hielt die Handgelenke des Unterklassesaiyajin fest umklammert, um sein Verlangen an

Gokus Lippen zu stillen.


Die lustvollen Geräusche, die durch das Zimmer drangen,
hätten dem unschuldigsten Wesen,

eine sehnsüchtige Gänsehaut bereitet.


 

Langsam ließ Vegeta eine Hand hinunter gleiten und
schob nun Gokus Beine leicht auseinander, während er
absichtlich seine fein definierten und mit Schweiß benetzten
Bauchmuskeln an und abspannte, um weiterhin
den flauschigen Saiyajinschwanz des dadurch

laut aufstöhnenden Unterklassesaiyajin, zu erregen.

Aufreizend, strich Vegeta mit seinem harten Glied
an dem festen, geschmeidigen Oberschenkel des Unterklassesaiyajin entlang

und berührte dabei immer wieder, die aufgerichtete Erregung,

des Jngeren.
Goku konnte das angespannte Gefühl der Erwartung,

kaum mehr ertragen und beinahe flehend,

drängte er sich jetzt Vegeta, mit seinen Hüften entgegen.


Unter einer Flut heißer Küsse, glitt Vegeta zwischen die Beine
des Unterklassesaiyajin und spürte, wie sich reflexartig,

dessen gesamter Körper anspannte und er bei einem Blick,

auf Son Goku erkennen konnte, wie sich durchtrainierte
Muskeln unter der reinen, zarten Haut, verlangend anspannten.
Ein verspieltes Lächeln umsäumte die Lippen Vegetas.
Bei dem vollkommenen Anblick, der sich ihm darbot,
fiel es ihm immer schwerer, sich unter Kontrolle zu halten und
Kakarott nicht sofort zu nehmen.


 

,,B- Bitte...Vegeta ...bitte ..." Schlängelte es sich keuchend und

kaum verständlich, über Son Gokus Lippen.

,,...Hmm. Vielleicht später. Wenn ich ....Bock hab´. "

Vegetas Stimme klang nun extrem tief und heiser, raunend.
Son Goku, hob zittrig seinen Kopf an, um sehen zu können,
was zur Hölle das heißen sollte.

Doch seinen Kopf, konnte der jüngere Saiyajin, nicht

lange halten. Kurz darauf, warf er diesen aufstöhnend, in den Nacken.
Vegetas Lippen hatten sich um sein versteinertes - so empfand Son Goku es jedenfalls- Glied, geschlossen und begannen das letzte bisschen

klaren Denkens, aus Son Goku zu verbannen.
Der Jüngere wühlte in Vegetas Haaren und folgte mit seinen
Händen den auf und ab gehenden Bewegungen,

des schwarzen Schopfes.

,,Ahhhhhhhhh..."

Vegeta seinerseits, griff nun mit seinen Fingern in die festen
Pobacken Gokus und glitt dann mit seinen Händen, langsam
hoch zu dessen Oberschenkeln, um seine Arme darum zu schlingen
und den Rhythmus, sekundlich zu erhöhen.


Die Fülle des jüngeren Saiyajin, die Vegetas Mund

vollständig in Beschlag nahm, schien dadurch sogar noch

stärker zu wachsen.
Der Prinz, genoss Son Gokus Geschmack und wurde
durch dessen animalisch gewordenenes Stöhnen und Keuchen,

nur noch weiter angetrieben.

Vegeta spürte, wie Gokus, ohnehin schon stoßweise kommender Atem,
immer abgehackter wurde.

Der Körper unter ihm begann sich anzuspannen und

Vegeta erhaschte bereits die ersten heißen Tropfen,

welche sich aus Gokus pulsierender Männlichkeit stahlen.

Dann ließ Vegeta von dem jüngeren Saiyajin ab,

schob seinen eigenen, nassgeschwitzten Körper des Unterklassesaiyajin

hoch und stützte sich mit beiden Händen links und rechts,

von Son Gokus Kopf ab.


 

Mit völlig verklärtem Blick, heftigst atmend und leicht zitternd,
sah Son Goku, Vegeta über sich, an.
Von der Stirn des Prinzen tropften einzelne Schweißperlen auf Son Gokus
Gesicht und glitten zu dessen Lippen hinab.
Genüsslich, leckte Goku sich über die Lippen, während Vegeta ihn dabei

ernst und verlangend musterte.


 

,,Vegeta..."
,,Schhhhht ..."


Vegeta, legte dem Jüngeren seine Hand auf die Lippen

und zog seine Augenbraue hoch, während sein Mundwinkel sich,

zu einem leichten Lächeln anhob und er kaum erkennbar,

seinen Kopf schüttelte.
Dann beugte sich Vegeta, noch immer nach Atem ringend, zu dem
Unterklassekrieger hinunter und legte seine Stirn an die des anderen.
Bevor er langsam seine Hand weg zog, den Mund Son Gokus bewundernd

einige Sekunden lang betrachtete, um ihn dann mit einer Leidenschaft

zu küssen, die an Besessenheit grenzte und welche

Goku kaum fassen, konnte.

Soviel Sehnsucht, Verlangen, und ...Liebe?; Wut und pure,

unverschnörkelte Leidenschaft, lag darin.

Nach einer Weile, dessen zeitliche Ausmaße er unter diesem Kuss,

nicht mehr in der Lage war, abschätzen zu können, spürte der Jüngere,

wie Vegeta, einige Zentimeter, in ihn eindrang.


 

Son Goku stöhnte gequält auf und umklammerte Vegetas Hüften,

während sich sein Kopf, wie von selbst nach hinten bog,

als er die voluminöse Spitze des Prinzen,

in sich fühlte und Vegeta kurz darauf stöhnend seine harte Männlichkeit
in die Enge Son Gokus trieb und vorerst, so verharrte.


Goku, schrie vor Schmerz auf.

Doch die Stimme des Unterklassesaiyajin, verstummte schon bald

zu einem heiseren Ächzen, als er Vegetas Glied,

in sich aufgenommen hatte und seine Muskeln die Härte des Prinzen,

umschlossen.

 

,,Hgnnnnn..."


 

Langsam, begann Vegeta sich in Son Goku zu bewegen .
Mit halb geöffneten Augen, sah der Jüngere, wie der Prinz
sich bemühte, seinen Körper aus der ekstatisch, verharrenden Starre,
in welcher er sein Glied in einem extrem langsamen Rhytmus

aus Goku hinein und wieder hinaus gleiten ließ, zu befreien,

um sich zu dem Unterklassesaiyajin hinunter beugen zu können.

Dann spürte Son Goku, den heißen Atem des Prinzen an seinem Ohr.

,,Wenn du den Aglaner noch einmal anfasst, dann....“ Vegeta,

griff brutal in Son Gokus Haarschopf, während er den Kopf

des jüngeren Saiyajin, nach hinten bog.
Dabei unterbrach Vegeta, jedoch keine Sekunde, die noch
relativ sanften Stöße.
Zischend Flüsternd, aber vor Erregung bebend,

hauchte er Goku zu: ,,Bringe ich euch beide um...“


 

Son Gokus Augen wurden größer,

während er sich an Vegetas Schultern festklammerte und dessen

Bewegungen folgte.
Ohne sich irgendwo abzustützen, richtete der jüngere sich auf.

Vegeta drang durch diese Bewegung

noch ein Stück tiefer, in Son Goku ein.


 

,,Was...meinst ...du ....damit ....?" Fragte der Jüngere.

Vegeta beschleunigte seinen Rhytmus und versuchte,

Son Goku wieder auf den Boden zu drücken,
was ihm aber dieses mal nicht so leicht gelang, da Goku sich

gegen den Prinzen stemmte.

Und da 80 Kg Muskeln, immer noch schwerer waren, als die 60 von Vegeta,

war es nun Son Goku, der Vegetas Kopf nach hinten bog und in

dessen Halsbeuge keuchte:

,, D-Du weißt es....

ich ...wollte nicht ..."
Weiter kam Goku nicht .


 

,,Interessiert ...mich ...einen Scheiß ...
Noch...einmal...und ihr...seid ...beide ...tot.....
Erst der...Aglaner....

Dann ...du ...."


 

,,...V-Ve...ge...ta..."
,,Halt...endlich ...deine...Klappe....Kakarott ....Ahhhh..."


 

Gequält, sah Son Goku in die seidigschwarzen Augen, des
Prinzen und flüsterte lächelnd,
,,Baka..."


 

Vegeta lächelte zurück, was Goku aber leider

nicht mehr genau erkennen konnte, da er von Vegeta

wieder zu Boden gedrückt wurde und der ältere Saiyajin,

umfasste nun die Hände des Unterklassekriegers,

während sich ihre Finger, ineinander verkrallten.


 

Mit harten, schnellen Stößen, begann Vegeta sich in Son Goku
zu bewegen.

Beide Körper, vibrierten in ihrem ganz eigenen Rhythmus,

bogen und krümmten sich, unter der Leidenschaft des

jeweils anderen.


Wäre einer der beiden kein Saiyajin gewesen, hätte dieser
animalische Sex, wohl mindestens ein Opfer gefordert.
Denn der sichtbare Krafteinsatz, und die Heftigkeit der

Bewegungen, hätte jedes andere Wesen, schon bei
einem der stürmischen Küsse, von Vegeta und Son Goku,

den ein oder- anderen Knochen, gebrochen.


 

Derweil, hatten sowohl Son Goku, als auch Vegeta,

längst alles um sich herum, ausgeschaltet und vergessen.

Die Vollblutsaiyajin, hörten nur noch das tiefe, schwere Keuchen und Stöhnen

des anderen und fühlten nichts weiter als die beginnende

Verschmelzung ihrer Selbst, während ihre erhitzen und

schweißnassen Körper sich, aneinander rieben und die Muskeln der beiden

Saiyajin sich, gegenseitig umspielten und aneinander pressten.


 

Goku, stemmte seinen Po vom Bett und kam der harten Männlichkeit
Vegetas entgegen.
Der Prinz umfasste die Hüften des Jüngeren, um ihn zu halten,
während er erbarmungslos weiter zustieß und sich bei einem
Blick auf den Akt, willenlos vor Erregung auf die Lippen biss.


 

Vegeta, der plötzlich spürte, wie sich Son Gokus Saiyajinschwanz, fest um
seinen Oberschenkel gewunden hatte und ihm dort beinahe die Blutzirkulation
abschnitt, strich nun sanft über dessen Spitze und konnte so, den weichen, flaumigen Schwanz wieder lösen.

Vorsichtig, legte er Gokus Saiyajinschwanz, die harte,

pochende Männlichkeit des Unterklassesaiyajin.

Son Goku, reagierte sehr schnell darauf.

Unter den fordernd heißen Stößen Vegetas, begann der Jüngere

jetzt damit, sein eigenes Glied, mit seinem Saiyajinschwanz,

zu massieren.
Vegeta, kostete es einiges an Konzentration und Selbstbeherrschung
bei diesem Anblick nicht sofort explosionsartig zu kommen.

Als beide Saiyajin dann schließlich ihre Köpfe in den Nacken warfen
und spürten, wie ihre Körper elektrisierend

die ersten Blitze des Orgasmus´erfuhren,

bäumte sich Gokus Körper, dem bereits zitternden Vegetas entgegen.
Der Prinz verbarg sein Gesicht in schwarzem Haar, während er
ein letztes mal, aufstöhnend zustieß.


Dann erstarrten beide Saiyajin und schrieen erlöst auf, als
Son Goku, den heißen Saft des Prinzen in sich aufnahm
während Vegeta selbst spürte, wie sich der cremig fließende Schweiß,

an seinen festen Bauchmuskeln, mit der hervorspritzenden Lust
des Jüngeren vermischte und langsam zu den Lenden des Prinzen,

hinabfloss.


 

...


 

Erschöpft brachen sie aufeinander zusammen.
Goku, ließ sich nach hinten fallen und zog den Prinzen

mit sich, auf seine Brust.

Es dauerte vielleicht zehn Minuten, bis sich ihr Atem

wenigstens einigermaßen normalisiert hatte und beide noch

etwas anderes tun konnten, als keuchend nach Luft zu

schnappen.


 

Son Goku fuhr mit seinen Händen durch Vegetas Haar, nahm eine

nachtschwarze Strähne und sog den schweren Geruch des Prinzen, tief ein.


 

,,Dann hast du also geschwindelt, Vegeta ."

,,Hm?"
Vegeta schmiegte sein Ohr an das Herz des
Unterklassesaiyajin und hörte dem melodischen Rhythmus, zu.


Son Goku schloss die Augen hob den Zeigefinger zog die Brauen hoch und
wiederholte die harten Worte, die Vegeta ihm an den Kopf

geworfen hatte.

,,Wie war das doch gleich? Ich hasse dich Kakarott und
ich wollte nur Sex, ohhhh und wie ich dich hasse, Baka!" Goku hatte es

sogar geschafft, Vegetas Stimme ein wenig nachzuäffen.


 

Es dauerte, bis Vegeta etwas antwortete

und Son Goku beschlich schon das mulmige Gefühl,

vielleicht übertrieben zu haben.

Sein Magen sackte unangenehm ab, als Vegetas Schweigen

andauerte.
Doch bevor er der Jüngere etwas entschuldigendes sagen konnte,

antwortete Vegeta endlich.

,,...Was interessiert mich, was ich irgendwann mal,

zu irgendwem, gesagt habe ? ...
Und das gerade, hat sich nicht angehört wie ich, sondern wie
der Günling mit nem fiesen Einlauf im Hintern...“


 

Goku lachte laut auf, weil sich ihm das Bild zu dem,
was Vegeta gerade gesagt hatte, in seine Gedanken schlich.
Aber Kakarott wusste, dass Vegeta nicht ohne
Grund, mit seiner Antwort, derart gezögert hatte.

Und etwas an der Antwort selbst, war seltsam.

Denn normalerweise stand bei dem Prinzen auf Nachäffen seiner Person
mindestens ein Stoß in die Rippen . - Mindestens-
Und irgendwie wusste der Unterklassesaiyajin instinktiv,dass Vegeta
sich wegen dieser Sache schuldig fühlte.

Allein schon, dass er Piccolo erwähnt hatte, sagte Son

Goku, dass Vegeta gerade wieder etwas anderes gesagt,

als gedacht hatte.


Aber Goku war ihm ja sowieso nie wirklich böse gewesen. -
Nun ja, Vegetas Worte hatte ihn verletzt - Sehr sogar.
Aber der jüngere Saiyajin wusste ja jetzt, was Vegeta wirklich fühlte,
auch wenn es bestimmt eine ganze Zeit dauern würde, bis
er es von dem Prinzen selbst hören würde.
Aber Son Goku beschloss im selben Moment,
Vegeta Zeit zu geben und zu warten, bis der Prinz von selbst

aussprechen konnte, was wirkich in ihm vorging.

Und bis dahin, war der Unterklassekrieger einfach
nur überglücklich,dass Vegeta bei ihm war und auch ihn,

in seiner Nähe haben wollte.


 

Dennoch, wollte Goku, die Sache mit Naeves klar stellen.


,,Ich will nichts von Naeves und ich habe nicht mit ihm geschlafen,

Vegeta.
Es ...wäre fast dazu gekommen und ich leugne nicht,

dass er mich erregen konnte, aber - Ich wollte nicht und...na ja,
bin dann abgehauen. - Es tut mir leid."

Vegeta, stützte sein Kinn auf Son Gokus Brust und
sah ihm prüfend in die Augen.


 

,,...“ Dann nickte der Prinz und lächelte. ,,Wenn der nochmal was

bei dir versucht, kann der Typ sich genauso gut,

gleich selbst an die Wand nageln, weil ich das sonst übernehmen werde."


 

Son Goku, konnte bei Vegetas drohendem, selbstbewusstem Grinsen,
nicht anders, als dem Prinzen, einen kleinen Fingerschnips an die Stirn

zu verpassen und zu antworten:

,,Das hast du doch gar nicht nötig, mein Prinz.
Wenn ich jemals auf die Idee kommen würde,

dich zu betrügen, wäre ich doch wohl ziemlich ..."

,,Tot!...Ziemlich tot, wärst du dann.

Das meine ich ernst.

Also wage es ja nicht mit mir zu spielen...
Das würdest du nämlich bitter bereuen."


 

Überrascht sah Goku, in die tiefschwarzen
Augen, die ihn gerade wieder in gewohnter Weise, düster anblitzten.
Doch dann kräuselte ein Lächeln die Lippen, des Jüngeren.

<<...Er meint es tatsächlich ernst....Wie ...Dende, wie süß...Irgendwie

auch ziemlich bedenklich, aber sehr süß... >>

Goku sprach das in weiser Vorraussicht,
lieber nicht laut aus und antwortete statt dessen,


 

,,Hmm...also schlimmer als Chichi, kannst du gar nicht sein.
Da lass´ ich mich lieber von dir umbringen und sogar
noch freiwillig, Geta..."

Vegeta verzog sein Gesicht zu einer Schnute und ließ seine
Hände, die bis gerade, unter seinem Kinn und auf der Brust Son Gokus
geruht hatten, wieder zurück aufs Bett gleiten.
Dann vergrub der Prinz sein Gesicht in der Rippenbeuge, des Jüngeren und
murmelte gespielt beleidigt:

,,Jetzt werde ich schon mit dieser Höllenfurie verglichen

und muss mich ,,Geta" nennen lassen ...G*e*t*a..."


 

Son Goku, kicherte und musste sich beherrschen,

um nicht in herzliches Lachen, auszubrechen.
Er spürte lediglich den warmen Atem Vegetas, auf seiner Haut,

während er lächelnd darauf wartete, dass der Prinz ihm sein

schönes Gesicht, wieder zeigte.

,,Vegeta...?"Flüsterte Kakarott, nach einer Weile.

Doch Son Goku wartete vergebens, da er nach ein paar Sekunden schon,
ein schmatzendes und dann ein leicht schnurrend - schnarchendes Geräusch
von seiner Brust her, hörte.
Vegeta war eingeschlafen.
Schmunzelnd, legte der Unterklassesaiyajin seine Arme um
den geschmeidigen, warmen Körper der sich an seinen schmiegte

und seuftzte genüsslich, während er hauchzarte Kreise,

auf Vegetas nackten Rücken zeichnete.


 

<<...Meine kleine, königliche Wärmflasche...>> Dachte Son Goku und gähnte lächelnd.
Kurze Zeit später, war auch er, überglücklich den Prinzen endlich in
seinen Armen halten zu dürfen, eingeschlafen.


 

Vergessen waren die nervenaufreibenden, quälenden Gefühle,
das Bangen um den anderen.
Jegliche Ängste und Ungewissheiten schienen

verschwunden und für alle Zeiten verbannt worden zu sein.


 

Vorerst...


 


 


 


 

Teil 7

Dendes Geheimnis


 


 


 

Kibito starrte erschrocken zu Naeves, der noch immer, die
zerdrückte Türklinke in Händen hielt und in ohnmächtiger Wut,

zu Boden blickte.


 

<<... Scheiße! Wie viel hat er von dem Gespräch, gehört !?
Alles, ein wenig, nur ein paar Wortfetzen?
Ja – klar. Er zermatscht eine Türklinke wie Pudding,
weil er absolut nichts gehört hat und
nur mal testen wollte, wie sich sowas in der Hand anfühlt ... >>

Kibito schüttelte, über sich selbst ärgernd den Kopf.
Der junge Kai kaute nun nervös auf seinen Lippen und trat zögernd,

einen Schritt auf den Aglaner zu , nur um gleich wieder stehen zu bleiben.

<<...Mist - Ich habe auch gar kein Glück.
Wieso geht bei mir eigentlich immer alles schief, möcht´ ich mal wissen?!
Was in Dendes Namen, soll ich denn jetzt bitte machen?... >>

Kibito, musterte die düster dreinblickende Gestalt
des jungen Aglaners, der abgestützt mit einer Hand, am Türrahmen
stand.
Kein Zweifel. Jeden Augenblick würde er losstürmen und alles daran
setzen, irgendwie in das heilige Reich der Kaioshins zu gelangen, um
diesem Kami Kajin entgültig die Lichter auszuknipsen und sich
für sein Volk, zu rächen.
Wahrscheinlich würde er sich dann gleich hinterher

Son Goku zu nehmen, um seinen Sieg über das Monster zu feiern ...


 

Derartige Dinge schossen Kibito bei Anblick des, sich nun
zornig im Türrahmen verkrallenden Naeves , durch den Kopf.

Und ehrlich gesagt, betrachtete man sich den Aglaner und
hörte dessen schnell gehende, abgehakte Atmung, die der
unbändige Zorn in ihm ausgelöst haben musste, war einem klar,

dass der junge Kaiohshin, gar nicht mal so falsch

mit seiner Einschätzung lag. -


,,NAEVES !"

Kibito hatte eigentlich gar nicht vor gehabt, zu schreien.
Vielmehr hatte er schon darüber nachgedacht, ob er es wohl unbemerkt,
an Naeves vorbei, zur Tür würde schaffen können,

um dann abzuhauen und sich irgendwo zu verkriechen.
Eine einsame Hütte. Eine kleine, unbewohnte Insel.

Eine dunkle Höhle.
Egal was es war, hauptsache er trat nicht dauernd in

die Wolkenkratzerhohen Fettnäpfchen, die ihn seit einiger Zeit,
scheinbar erbarmungslos zu verfolgen schienen.
Trotzdem hatte er jetzt wieder seinem größten ,,Fettnäpfchen", hinterhergerufen
und schimpfte sich in Gedanken schon selbst einen Idioten, als er
zu seiner Überraschung fest stellte, dass Naeves sich auf sein Rufen hin,
doch tatsächlich, zu ihm umgedreht hatte.

<<... Hey,gibt´s ja nicht !?
Super!
Äh...ja, und nun ?...>>

,,Was willst du Abschaum !? " Zischte Naeves, mit einer tonlosen Stimme,

die Kibito eine Gänsehaut verpasste, als wäre Freezer ihm über den Rücken

gelaufen.

,,D-Du ...du kannst nicht gehen!“ Begann Kibito Kai.

Naeves Mine verdunkelte sich und er hob sardonisch eine

Augenbraue.
,,Also ich meine, klar kannst du gehen.
Nach draußen und so, aber nicht dahin,

wo du wahrscheinlich gerade hin willst.
Du weißt schon. Es geht nicht, verstehst du? Ehehehe..."
<<...Ehehehe?!?...Mann. Das habe ja nicht mal ich selbst verstanden.
Was für ein Schwachsinn! Oh Dende. Ich fang ´gleich an zu heulen ...>>

Naeves zog die Augenbraue hoch und sah den jungen Kaiohshin,

abwertend an.

,,Verpiss´ dich ." Zischte er.

<<...Oh ? - Na ja, verständlich, dass er das sagt und den Gefallen,

würde ich ihm ja auch gerne tun, aber schließlich bin ich ...

Ich bin... ja, genau!
Kibito Kai. Ein Kaioshin und ich trage eine große Verantwortung
auf meinen Schultern.
Also gut, zusammenreißen, durchatmen, konzentrieren und nochmal

von vorne.
Komm schon Kibito, leg los!
Reiß´ dich zusammen!
Zeig ihm, was eine Harke ist !...>> Feuerte sich Kibito Kai,

in Gedanken an.

Sich selbst Mut machend und den wahrscheinlichen Wutanfall
des ältesten Kais im Hinterkopf (falls er das hier vermasseln sollte)
sprang der junge Kaiohshin, zu Naeves´Überraschung nach vorne

und baute sich, die Hände zu Fäusten geballt, direkt vor Naeves auf und -

...Drehte dem Aglaner schnell wieder den Rücken zu,

bevor auch nur ein einziger Ton, über seine Lippen kommen konnte.

<< ... Scheiße...>>

Wo war nur das Loch in das man fallen konnte,

wenn man es mal brauchte?
Die Lippen zusammen pressend und mit geweiteten Augen
hilflos vor sich hinstarrend, spürte Kibito, wie ihm die Schamesröte
ins Gesicht schoss.
Es wunderte ihn, dass man mit soviel Blut im Kopf und nichts in den Beinen,
nicht schon längst bewusstlos, am Boden lag.

Ein verspottendes Auflachen erklang nun hinter dem jungen Kai
und eine vor Hohn triefende Stimme fragte ihn:

,,Was denn? Willst du mich etwa aufhalten Kaioshin?"
Das letzte Wort klang beinahe so, als hätte es Naeves angeekelt
hochgewürgt, wie ein Haar, das er verschluckt hatte und

nun wieder ausspie.
Erneut erklang ein raues, bitter verzerrtes, Lachen von Naeves.

<<...Verdammt. Ich hätte vorhin keinen Rückzieher,

machen dürfen.
Jetzt, würde ich mich sogar selbst nicht mehr ernst nehmen können.
Oh bitte Dende hilf mir. Sag´ mir, was ich machen soll, um ihn aufzuhalten -

Bitte... >>


 

,,Hallo, ihr zwei..."

Dende legte den Kopf schief, faltete die Hände vor seinem Körper
und lächelte leicht, während er sich an Naeves vorbei schob und

ins Zimmer trat.

,,Dende?!" <<...Ha! Wie praktisch, dass Gott gleich um die Ecke wohnt!
Endlich klappt mal was. Ich sollte öfter zu ihm beten...>>

,,Kann ich mal kurz mit dir sprechen, Kibito?"
Fragte Dende, in seinem gewohnt ruhigen, Ton.

,,JAAAA!...ähchäm. Ich meine, ja. Selbstverständlich, Dende."

,,Dann werde ich jetzt Naeves, den Palast zeigen." Erklang plötzlich

die dunkle Stimme Piccolos, der direkt hinter Naeves,

wie aus dem Nichts aufgetaucht war und dem Aglaner nun den Weg abschnitt.


 

Überrascht und mit einem gleichzeitig aggressiven Blick, sah

Naeves, Piccolo an.


,,Nein. Ich verzichte.

Ich habe schon was anderes vor und den Palast auch schon gesehen."
Zischte Naeves und runzelte die Stirn, wohl wissend, dass Piccolo

zu seiner Ablenkung gekommen war.

,,So? Na wie wäre es dann, mit einem Trainingskampf? Wir
wollen doch nicht riskieren, dass sich unser Gast hier langweilt, was?"
Piccolo trat noch näher an Naeves heran und wenn er ihm vorher schon,

den Weg mit der Hälfte seines Körpers, verstellt hatte, so tat
er es nun zusätzlich noch mit seinem Arm, den er jetzt quer vor das Gesichtsfeld
des Aglaners, an den Türrahmen stemmte.

Naeves verengte verärgert die Augen und sah gereizt

zu dem großen Namekianer, hinauf.
,,Ich langweile mich nicht im Geringsten. An einem Training,

habe ich auch kein Interesse, ...ich kann mich regenerieren,

weißt du?
Du hättest also nicht den Hauch einer Chance, egal wie gut du bist.
Außer Son Goku hat mich noch nie jemand besiegt.
Und jetzt geh´ mir aus dem Weg Pfandpflasche, oder ich zieh´ dir
den Korken aus der Krone." Wütend, fixierte Naeves, Piccolo.


 

Kibito Kai, griff aufgeregt nach Dendes Arm, zog den verdutzten,
jungen Kami vor sich und linste dann, mit einem bereits leicht panischen

Gesichtsausdruck, über Dendes Schulter zu dem Aglaner und Piccolo.

<<...Uhhh. Schande, dass klingt gar nicht gut !
Die Sache scheint sich zuzuspitzen.
Piccolo, wird Naeves nicht aufhalten können - oder?!
Oh Kami, mach´ dass Piccolo ihn aufhalten kann... >>

Betete Kibito Kai, in sich hinein.


 

Dendes schloss genervt seine Augen und seine linke Augenbraue
begann auffällig, auf und-ab zu zucken.


 

,,Kibito! Geh´ sofort hinter mir weg!
Und hör´ endlich damit auf, mich anzubeten.
Ich stehe direkt vor dir!"

Kurz sah der junge Kaiohshin, der sich noch immer hinter

Dendes Schultern versteckte, den jungen Erdenkami fragend an,

ließ ihn dann aber kurz darauf los, während seine Wangen wieder

diese rötliche Färbung bekamen.
Gezwungen grinsend und sich mit einer Hand, verlegen durch die Haare

wuschelnd, entschuldigte sich Kibito bei dem namekianischen

Erdengott.

,,Ahahaha. Tut mir wirklich leid Dende, bitte entschuldige.
Kommt nicht wieder vor, versprochen."

<<...Hui, na so gelassen, wie der immer tut,

ist er aber auch nicht, wie?
Bei Kami...>>


 

,,Kibito! Dende sah ihn böse an.

,,Huch? Gomen nasai." Entschuldigte sich Kibito erneut.


Die Spannung zwischen Piccolo und Naeves,

schien ihren Höhepunkt erreicht zu haben.
Piccolo dachte ja gar nicht daran, auch nur einen Zentimeter Weg, freizugeben.
Er wusste zwar nicht, was Dende vorhin mit, ,, ich brauche deine Hilfe Piccolo,
du musst Naeves in Schach halten" gemeint hatte, ( Ihm war keine
Zeit geblieben um zu fragen, da Dende schon vorausgelaufen war) aber da der
Aglaner ohnehin schon sein Misstrauen geweckt hatte und Piccolo,

seid jeher seinen Instinkten immer vertrauen konnte,

nutzte er diese Gelegenheit und wollte Naeves nun,

ein wenig mehr auf den Zahn fühlen.


Gelassen und mit wohlbekanntem Pokerface antwortete Piccolo,

nun leicht amüsiert,
,,Na sieh´ mal einer an. Du kannst dich also regenerieren?
- Wow
Dann spitz´ jetzt mal deine Lauscher.

Der Arm vor deiner Nase, war mindestens schon zehn mal ab.
Teile von mir, stehen sozusagen noch unter Welpenschutz ,

Herzchen."

Naeves riss erstaunt die Augen auf.
,,A-Aber, wieso ... Willst du damit etwa sagen,

du kannst das auch?!" Fragte er perplex.

,,Ah, ich stelle fest , dass du mir zu gehört hast . Sehr gut .
Und ja, du hast richtig verstanden. Auf eine Demonstration,

verzichte ich aber mal.
Na, wie steht´s jetzt mit einem Trainingskampf, aus?
Du wirkst nämlich irgendwie reichlich unausgelastet, auf mich.
Ich könnte dir helfen, dich abzureagieren - wenn nötig -

...du verstehst? "

Diese offene Drohung, die Piccolo in einem
beängstigend ruhigen Ton ausgesprochen hatte, ließ Kibito und
Dende erzittern.


Eine Schweißperle hatte sich auf der Stirn Naeves´ gebildet
und angestrengt musterte er, den vor ihm stehenden Namekianer,
der wie ein Fels wirkte um den das Wasser freiwillig
einen großen Bogen, machen würde.
Der Aglaner wusste, dass Piccolo einiges drauf haben musste.
Seine jetzige Kampfkraft war mit tötlicher Sicherheit, noch nicht
die Spitze des Eisberges und der Grünling konnte sie nach belieben
kontrollieren, wie Son Goku.
Aber dass er auch noch in der Lage war, sich zu regenerieren ...

Naeves schluckte schwer.


<< Verdammt ! ...Wenn ich mich jetzt auf einen Kampf einlasse,
verliere ich nicht nur wertvolle Zeit, sondern weiß
nicht einmal, ob ich den Fight gewinnen werde.
Drec ! Dieser grüne Bastard, geht mir langsam aber sicher
schwer auf die Nerven.
Hmm...
Tja, aber das dürfte auch kein großartiges Problem
für mich darstellen. Ich habe schon ganz andere

Dinge gemeistert. Dann eben anders - Ich werde euch schon zeigen,
was ein echter Aglaner ist.
Denn meine Ziele erreiche ich immer - Immer, verlasst euch drauf.
Egal um was es geht!
Na dann – Jetzt ist Plan B angesagt...>>


 

Naeves entspannte seine hochagressiv wirkende Haltung,
atmete einmal tief durch und sagte dann in einem äußerst freundlichen Ton,

,,Nun, vielleicht bin ich wirklich etwas „unausgelastet“...
Aber ich bezweifle, dass ein Trainingskampf mir großartig weiter helfen

wird.
Ich sollte mich besser, etwas ausruhen.
Ich denke, ich werde einfach ein wenig spazieren gehen."


 

Piccolos Blick verfinsterte sich und sein Kopf neigte sich leicht schräg,
während er den Aglaner prüfend ansah.


 

,,Ah, ich verstehe schon. Ihr habt es wohl nicht so gerne,

wenn man sich hier einfach alleine, aus dem Staub macht, was?
Wenn das so ist. Kibito, willst du mit mir kommen?"
Naeves blickte fragend, über seine Schulter hinweg,

den jungen Kaioshin an.

Doch dieser, reagierte zum Erstaunen der anderen, sehr merkwürdig.

Nämlich gar nicht.


 

<<...Hm,Ich sollte mich wirklich dringend in medizinische Behandlung

begeben, wenn ich wieder zu Hause bin.
Vielleicht habe ich ja einen Tumor oder sonst was gruseliges,
dass gerade dabei ist, mein Gehirn zu pürieren?
Oder ich frage einfach mal Uranai Baba, ob es was psychisches

sein könnte.
Eine spirituelle Komplettbeknacktheit, vielleicht?
Soll es ja geben. Habe ich jedenfalls gehört ...und dass ich mir dauernd so
seltsame - gut, wenn auch ziemlich angenehme Dinge - einbilde,

ist bestimmt kein besonders gutes Zeichen.
Hm. Und womöglich steh´ ich auch schon bei Enma, auf der Liste.
Ja -
Ist ja auch kein Wunder, wenn ich mir schon am helligten Tag einbilde,
Naeves hätte mich zu einem Spaziergang eingeladen, kann doch mit

meinem Kopf einfach etwas nicht stimmen.
Tumor. Scheiße. Ich bin doch viel zu jung ...>>


 

,,Kibito? Was ist denn jetzt? Kommst du mit, oder was?!"

Wiederholte der Aglaner.


 

RUMMMMMS!!!


 

Dende konnte nicht mehr schnell genug reagieren, als Kibito einen erstickten
Schrei ausstieß und mit einem extrem fassungslosen Gesichtsausdruck,
ohnmächtig auf den Boden aufprallte.


 

,,Kibito!?"

Der junge Erdenkami, rannte schockiert zu Kibito.
Dende hockte sich neben den jungen Kai und hob ihn leicht vom Boden auf
während er versuchte , Kibito wieder zur Besinnung zu bringen.

,,Kibito!- Kibito! Na los wach auf !"

,,Hmmm.....?"


Kibito blinzelte einige Male, dann öffneten sich seine Augen einen Spalt

und er säuselte irgendetwas unverständliches vor sich hin,

während merkwürdiger Weise, ein zufriedendes Grinsen,

seine Züge formte.

,,Kibito, was ist denn los? Du bist einfach umgekippt. Komm schon,
mach endlich die Augen auf! - Kibito?!"


 

Dende versuchte es nun mit leichten, eher etwas unbeholfen
wirkenden, Klappsen auf die Wangen des jungen Kaiohshin.
Doch dieser reagierte darauf, mit einem nur noch breiter

werdenden Grinsen.


,,Beiseite. Lass´mich mal."
Piccolo schob Naeves zur Seite und ging zielstrebig

auf den am Boden liegenden Kibito zu,während sein schwerer,

weißer Umhang, Mühe zu haben schien, seiner Bewegung zu folgen.

Dende sah auf, nickte dem großgewachsenen Namekianer zu und trat

dann beiseite.
Piccolo, packte Kibito Kai am Kragen und musterte ihn analysierend ;

<<... - sabbert er!? - ....>> Zugegeben, erschrack dann
der etwas abseits stehende, junge Kami ein wenig,

durch das darauf folgende, laute Klatschen, als Piccolo seine flache Hand,

in einem hohen Tempo über die Wangen von Kibito

hin und her donnern ließ.


 


 

,,Gmpfh....H-HEY!!??"

Kibito riss die Augen auf und im selben Moment,

ließ Piccolo von ihm ab und ihn fallen.
Auf dem Boden sitzend, hielt der Kaioshin sich,

die nun puderroten, geschwollen Wangen und
ein paar Tränchen hatten sich schon in seinen Augen gesammelt.


 

Finster aber auch irgendwie fassungslos, starrte er dem Namekianer

hinter her, der gerade dabei war, seine Position an der Tür,

wieder einzunehmen.


 

,,SAG MAL TICKST DU NOCH RICHTIG, PICCOLO!?

ICH WAR BEWUSSTLOS! NICHT TOT!!!"
Fauchte Kibito Kai den Namekianer, gekränkt an.
<<...Dem haben sie doch wohl die Fühler versenkt!

...Dämliche, grüne Schneckenabart! Wie peinlich. Und Naeves war bei meiner Demütigung, mal wieder live dabei ...Argh ...>>

Piccolo schmunzelte leicht und verschränkte die Arme,

während er sein Kinn anhob und spöttelnd antwortete.


,,Pff! Bei der Visage? Was soll man denn sonst damit machen?

,,Grrr. Du ...DU KANNST MICH MAL!!!"

,,Kibito!" Dende kam mit zu Boden wedelnden Händen und

verkrampften Grinsen, beruhigend auf Kibito zu.


 

,,Komm ich helfe dir hoch. Piccolo meint das nicht so.

Du weißt doch wie er immer ist ."
Fügte der junge Erdengott, flüsternd hinzu.
,,Sag mal, wieso bist du denn eigentlich ohnmächtig geworden?
War dir schlecht oder sowas? Geht es dir jetzt wieder gut?"

Kibito erstarrte und sah Dende, erschrocken an.
Dann wanderte sein Blick zu Naeves, der während dieser kleinen
Darbietung beschlossen hatte, sich gelangweilt an den Türrahmen,

zu lehnen.


 

<<...Er- er hat mich tatsächlich gefragt, ob wir spazieren gehen ...p-oder?!?
Mist, wäre ich nicht ohnmächtig geworden, wüsste ich es jetzt genau.
Habe ich mir das jetzt nur eingebildet und bin deshalb umgefallen,
oder bin ich umgefallen und habe es mir dann eingebildet ...?

...Na ja. Aber wenn es letzteres ist,

dann hätte ich ja eigentlich gar keinen Grund gehabt,

ohnmächtig zu werden...Ähm, ja...oder so ähnlich...>>


 

,,Was ist denn jetzt , verdammt!? Hast du vor, noch
öfter umzukippen, oder wird das heute noch was

mit dem Spaziergang?"

<<...Ha! Er hat mich also gefragt!
Das ist ja...das ist ja... Nein, bloß nicht wieder umkippen jetzt-
So. Schöööön cool bleiben und ganz locker antworten ...>>

,,S - Sppp -Spazieren?! - Ahaha-Grunz. Hahaha. K-klar! Wieso nicht!

Das Wetter ist ja auch übel! ...Nicht. Ich meine, nicht übel. Gar nicht

mal so übel das Wetter..."

<<... Ah ja. Cool und locker.

Oh mann, vielleicht hätte ich besser liegen bleiben sollen ...>>

Kibito schüttelte resigniert seinen Kopf und fuhr sich über

seine Stirn.

,,Na dann los jetzt, oder soll ich hier Wurzeln schlagen?"
Naeves drehte sich in einem Schwung um. Hinter ihm

stand jedoch Piccolo und Naeves berührte, mit seiner
Nasenspitze nun dessen Brust.
Prüfend schaute der Namekianer nun auf den Aglaner

herab und musterte ihn.


Naeves zuckte mit den Schultern und erwiderte den durchdringenden Blick
des Namekianers, mit totalem Desinteresse.

Der Aglaner legte seinen Handrücken auf Piccolos Brust und wollte ihn

damit leicht zur Seite schieben, um an ihm vorbei gehen zu können.

,,Ich darf doch? Oder ist spazieren gehen verboten, Piccolo?"
,,Hgnm." Der großgewachsene Namekianer, rührte sich noch immer keinen
Zentimeter von der Stelle und auch sein Blick, blieb geschärft.


 

<<...Lass ihn ruhig, Piccolo.
Ich weiß, du denkst es ist nur ein Vorwandt.

Aber Kibito geht ja mit ihm und er hätte schon längst versucht

dich anzugreifen, wenn er irgendetwas vor hätte.
Wir müssen eben abwarten, was geschieht und während die
beiden weg sind, erkläre ich dir in Ruhe, was mir der Älteste der Kaioshin,

vorhin mitgeteilt hat, bevor er Kibito über die Sachlage unterrichtet hatte...>>
Teilte Dende, telephatisch zu seinem Artgenossen mit.

Piccolo ließ kurz seinen Blick zweifelnd, von Naeves zu Dende, huschen.
Dann zögerte er noch ein paar Sekunden, ließ aber schließlich den Aglaner

und den jungen Kaioshin, welcher noch etwas ungelenk,

hinter ihm her stolperte, die Türe passieren.

Nachdem Kibito und Naeves´ Schritte,
auf dem langgezogenen Flur des Palastes verklungen waren,
trat Piccolo zu Dende, ins Zimmer.


 

,,Na da bin ich aber mal gespannt.

Leg los, Dende."

Beide setzten sich.

Dende erzählte Piccolo alles.
Dass der Kaioshin von vor 15 Generationen, ihn kontaktiert
und vor der drohenden Gefahr durch den Kami Kajin, den schwarzen Löchern
und der dadurch hervorgerufenen Katastrophe, gewarnt hatte.
Weiter erklärte er ihm, dass es absolut Notwendig sei,
Naeves zum Schutz der Erde unbedingt auf derselbigen,

zu halten. Und das mit allen Mitteln.

Piccolo schwieg eine Weile, nachdem Dende seine Ausführungen
schliesslich, beendet hatte.

,,Hmhm. So etwas in der Art, habe ich bereits gespürt ...
Chaos. Eine Störung im Universum, wie ein fauler Zahn.
Tja, also langweilig wird uns in nächster Zeit wohl nicht werden.
Weiß Son Goku schon Bescheid? Ist er unterwegs?"

,,Das ist es ja gerade.“ Antwortete Dende.
Geplant war, dass Son Goku und Vegeta, ins heilige Reich der
Kaioshin reisen, um das Chaos, welches jetzt in der Galaxie und

im Jenseits herrscht, zu beseitige und den Kami Kajin,

in seiner schwächsten Form, zu vernichten.“

,,Moment mal, wieso teleportiert sich Goku denn nicht einfach,

zusammen mit Vegeta dort hin?
Ist doch viel zu umständlich und reine Zeitverschwendung
sich mit einer Raumkapsel, auf den Weg zu machen."

Piccolo verschränkte seine Arme und zuckte mit den Schultern.


 

,,Nein, genau das geht ja eben nicht.

Diese schwarzen Löcher, die durch die freigewordene Energie des Kajins endstanden sind, würden Vegeta und Son Goku, während
der Teleportation sofort in sich hinein saugen.

Die Energie würde zum Kajn geführt und er würde seine

ultimative Form annehmen und beide Saiyajin, wären für immer verloren."

,,Eine Art ...Aurafressendes Loch, also?“

Piccolo blickte kurz, überlegend zur Decke. ,,Ja. So ungefähr.“

,,Scheiße."
Der Namekianer, legte eine Hand an sein Kinn und

sein Blick trübte sich ein wenig.
,,Deshalb müssen sie mit einem Raumschiff dort hin und
uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Aber nachdem der Älteste mit mir und
danach mit Kibito geredet hat, wollte er Son Goku und Vegeta alarmieren.

Nur dass die plötzlich nirgens zu finden sind und

scheinbar ihre Auren gelöscht haben."

Dende ballte seine schlanken, grünen Hände in seinem Schoß zusammen
während er näher zu Piccolo rückte und in einem beinahe flehendlichen Ton fortfuhr,

,,Du musst sie sofort suchen gehen Piccolo.
Die... die Lage ist ernst !
Wir müssen handeln, oder unsere Existens wird sich in

Nichts auflösen. Die Erde, das Universum, einfach alles, hörst du !?
Außerdem muss Naeves auf jeden Fall hier bleiben.

Wenn der Kajin nämlich spürt, dass der Aglaner nicht mehr auf der

Erde ist, bricht hier das gleiche Chaos aus!
Ich bin der Erdengott und habe dafür zu sorgen,

dass keinem Wesen hier etwas passiert.
Piccolo, deshalb musst du ..."

Der Namekianer legte seine Hand, auf Dendes belastete Schultern
und spürte, wie der Körper vor ihm, vor Besorgnis zu zittern schien.
Er warf ihm einen aufmunternden Blick, zu.

,,Keine Sorge Dende. Überlass´das mir. Ich werde Goku und Vegeta,

finden ."

Nur zögernd, nickte der Kami und versuchte ein Lächeln zu erwiedern,
welches ihm aber nur halbherzig gelang.
Mit noch einem letzten ermutigenden Blick, zu dem jungen Erdengott,
machte sich Piccolo dann auf die Suche nach Son Goku und Vegeta.


 

...


 


 

Kibito hatte große Mühe, Naeves Schritten zu folgen,
der nun durch den Palast Gottes hetzte, als wäre Freezer
selbst hinter ihm her.
Hin und wieder, blickte der Aglaner sich im Gehen,

suchend nach links und rechts, dann wieder hinter sich,

um dem jungen Kaiohshin, einen genervten und antreibenden Blick,

zuzuwerfen.


 

<<...Mann! Ich kann kaum mithalten.
Also ich weiß ja nicht, was die Aglaner sich so unter Spazierengehen

vorstellen, aber das hier, ist jawohl echt übertrieben.
Irgendwie hatte ich mir das anders gedacht ...>>

,,Na los doch! Beweg dich!" Keifte Naeves, über seine
Schulter dem Kaiohshin zu, welcher nur kurz stehen geblieben war,
um Luft zu holen."

,,J-Ja, entschuldige." Jappste Kibito zu dem
bereits wieder davoneilenden Aglaner und beeilte
sich, hinter her zu kommen.

Endlich, am Ende einer der Gänge, blieb Naeves vor einer Tür stehen,
riss diese auf und lukte prüfend mit dem Kopf, hinein.
Dann sah er sich noch einmal zu allen Seiten um und
wedelte kurz darauf Kibito mit der Hand zu,

damit dieser ihm in den Raum folgte.

Das Zimmer, war sehr spartanisch eingerichtet.
Außer einem schlichten, aber doch irgendwie kunstvoll aussehenden
Holzstuhl, ein paar auf dem Boden stehenden Porzellangefäßen
und Tonkrügen, welche aneinandergereiht an der Wand standen,
bildete ein kleiner Altar, in der Mitte des Raumes den einzigen Blickfang.
Doch auch dieser war eher schlicht gehalten und nur mit
einfachen, schmückenden Verzierungen, versehen.
Einige zarte, geschwungene Linien, verschiedene Muster
und die in, Japanischen Zeichen eingravierte Bezeichnung des Inhalts ,
bildeten die Dekoration der Gefäße.
Aber das, was diesen Raum wirklich zu etwas Eindrucksvollem werden ließ,

war das Licht welches, durch eine sich darüber befindliche Glaskuppel strahlte,
und durch die Wölbung des Glases, in eine Art Farbenspiel verwandelt wurde.
Wie ein Regenbogen umspielte dieser bunte Schein, den Altar in der Mitte.
Merkwürdig war nur, dass beim ersten Hinsehen, nicht wirklich etwas
auf diesem Altar zu sehen war. Dort lag nichts.
Kein Schatz oder was man sonst so, auf einen Sockel dieser
speziellen Art, hätte legen können.
Nur ein Schwarzes Tuch, das sich an einigen Stellen, von dem ebenmäßigen
Untergrund abhob und vereinzelt Beulen bildete.


Kibito runzelte verwundert die Stirn und
umfasste mit einer Hand, sein Kinn.

<<...Irgendetwas Wertvolles, liegt unter dem Tuch.
Ich würde ja nur zu gerne wissen, was.
Wenn unser braver Dende, schon etwas zu verbergen hat,
wird es sich wohl auch lohnen nachzusehen ...>>

Kibito Kai, hatte gerade beschlossen dieses ,,Geheimnis" zu lüften, als
ihn Naeves schroff von der Seite anfuhr und ihn,

von seinem Vorhaben wieder abbrachte.


,,Mach endlich die verdammte Tür hinter dir zu und schließ´ ab."

Kibito schloss die Türe und drehte den Schlüssel, um.

<<...Was zum...>>

Der Kaioshin, blickte verdutzt zu dem Aglaner.
Irgendetwas stimmte nicht.
Oder besser gesagt, stimmte etwas mit Naeves nicht.
Erst hatte der Aglaner ihn, Kibito, den er doch hasste wie die Pest,
gebeten, mit ihm einen Spaziergang zu machen; Dann waren
sie wie von der Tarantel gestochen, durch die Flure gehetzt und
nun befanden sie sich in einem seltsamen Raum und Kibito

sollte auch noch die Türe abschließen.

 

Kibito war zwar nicht gerade ein Namekianer, aber dass dieses
merkwürdige Verhalten des Aglaners, doch recht seltsam war, wusste
der Kaiohshin und er glaubte auch schon, eine gewisse Ahnung zu haben,
warum Naeves, sich so verhielt.

<<...Ehe...eheheh...Mwahahah!
Natürlich!
Er will mit mir allein sein!
Deshalb hat er sich auch dauernd umgesehen,
ob die Luft rein ist, damit uns keiner stören kann.
Ich Idiot, liegt doch auf der Hand!
Wozu hätte er mich sonst, hierher bringen sollen?...>>

Schlagartig, nahmen Kibito Kais Wangen,

wieder eine rötliche Färbung an.
Er starrte mit verklärtem Blick, zu Naeves und lächelte ihm

beinahe, wie hypnotisiert, zu.
Sein ganzer Körper kribbelte vor Aufregeung, als er sich bereits
ausmalte, wie ihm Naeves wohl seine Liebe gestehen würde.

<<...Hm, er ist ja nicht gerade der kitschige Typ. Bestimmt
sagt er gar nichts und wird mich gleich küssen ...

Nein, besser!
Er wird mich an die Wand drücken, mir tief in die Augen sehen und dann,
nachdem er mir die Klamotten vom Leib gerissen hat, küsst er mich ! ...>>

Naeves kam nun auch tatsächlich, auf den jungen Kaiohshin zu,
blieb direkt vor ihm stehen und funkelte ihn aus blass violetten

Augen, bedrohlich an .

<<...Wie süß, er überlegt gerade, wie er es mir
beibringen soll - Äh...
-!?!-
Also ob mich zu würgen, so eine gute Idee ist?!
Darauf wäre ich ja nun ...beim besten Willen nicht
gekommen ...

Hhh?!...>>

...


 

,,Hör mir jetzt gut zu, Kaioshin.
Du wirst dafür sorgen, dass ich in das heilige Reich komme
und zwar zusammen mit Son Goku und diesem eingebildeten
Möchtegernprinzen Vegeta. "

Naeves, hatte seine Hand fest um die Kehle des an die Tür gedrückten
Kaioshin gelegt und jedes Wort, das seinen Mund verließ,
jagte dem jungen Kibito Kai, einen eiskalten Schauer

über den Rücken.


<<...Das war es also ...Tja- Wie es aussieht, lag ich wohl mehr,

als nur daneben ...>> Dachte Kibito, endsetzt.

Kibito, umklammerte nun mit beiden Händen, das Handgelenk
des Aglaners und versuchte, den eisenharten Griff, wenigstens
ein wenig zu lockern, während er seine verbleibende Luft
zu einer Antwort nutzte.

,,Was ?! ...
Nein. D-das geht nicht!
Das geht ganz und gar nicht!

Du musst auf der Erde bleiben. Sonst bricht hier dasselbe Chaos aus,

wie in der restlichen Galaxie und im Jenseits.
Nur wegen dir wurde die Erde bisher verschont und außerdem...
Der Kajin wartet doch nur darauf, dass du zu ihm kommst,
damit er dich vernichten und seine Bestimmung, erfüllen kann, Naeves..."

Der Aglaner senkte kurz den Kopf und für einen Moment, hegte
Kibito Kai die Hoffnung, der Aglaner hätte verstanden.
Doch als Naeves seinen Blick wieder hob,

lag ein grausames Grinsen, auf seinem Gesicht.
Eine Sekunde später, donnerte Kibitos Kopf, hart gegen die Wand
und der Aglaner stemmte seinen Unterarm, gegen die Kehle des jungen Kais,
während er sich mit der anderen, an der Wand links neben ihm, abstützte.
Dann erklang ein kläffendes, durchdringendes Lachen.

,,Hahahaha! Du kleiner Volltrottel!

Das ist mir scheiß egal!
Außer Son Goku, interessiert mich die Erde einen Dreck und

ich bin mir sicher, wenn du Wert darauf legst,

dein jämmerliches Leben zu behalten, wird dir schon etwas einfallen,

damit ich bekomme, was ich will!"


 

Horror, flammte in Kibitos augen auf.


,,Aber, wie zum Piccolo, soll ich das denn bitte anstellen!?
Abgesehen davon, dass Son Goku und Vegeta nicht blind sind und
merken werden, dass du mit an Board bist, kann ich es nicht
verantworten, die Erde in eine solche Gefahr zu bringen!
Du kannst nicht einfach ..."


,,HAST DU MIR ETWA NICHT ZUGEHÖRT !?!
ICH WERDE AUF JEDEN FALL INS REICH DER KAIOSHINS GEHEN
UND DU WIRST MIR DABEI HELFEN!!!"
Schrie Naeves aus voller Kehle, dem jungen Kaiohshin ins Gesicht,
während er dann, im Gegensatz dazu, gefährlich leise hinzu fügte:
,,Ich warne dich, Kibito. Weigerst du dich, werde ich
dich spüren lassen, zu was jemand fähig sein kann, der sein Volk durch
Verrat verloren, seine Eltern nie gekannt und auf tausenden,

verschiedener Planeten, groß geworden ist...
Auf denen nicht immer, die freundlichsten Kreaturen gehaust haben...
Glaub´ mir, ich habe mich mein Leben lang auf den Moment vorbereitet,
es dem Kajin und euch dreckigen Kais, endlich heimzahlen zu können
und wenn du mir jetzt nicht helfen willst...
Wirst du der Erste sein, der mir mit seinem Blut dafür bezahlen wird.
Du bist es mir verdammt noch mal schuldig, du Abschaum von einem

Kaioshin!"

Kibito Kai fühlte sich nach diesen giftigen und voller Hass
ausgesprochenen Worten von Naeves´, als hätte ihm jemand mit

einem scharfen Messer die Aorta zu seinem Herzen durchschnitten
und in seiner Magengegend, breitete sich ein tonnenschweres Gefühl aus,
als hätte er einen Felsen verschluckt, der nun hart
gegen seinen Bauch drückte und ihn innerlich zu sprengen drohte.

Ein Gemisch aus Hilflosigkeit, Wut, weil er sich nicht gegen den Aglaner zur
Wehr setzen konnte und auch Schuld, weil er zu der Rasse gehörte, welche
der Aglaner so sehr hasste, krochen Kibitos Kehle hinauf und

schnürten ihm noch mehr die Luft ab, als es der Unterarm Naeves´

ohnehin schon tat.

Tränen, sammelten sich in Kibitos Augen.


 

Naeves hatte das alles, also geplant.

Piccolo vorgelogen, er hätte sich beruhigt und im Grunde hatte

er die ganze Zeit darauf abgezielt, Kibito zu benutzen, um
in das heilige Reich zu kommen und wahrscheinlich auch noch in Son Gokus
Arme, in dem er ihm helfen sollte, in das Raumschiff zu gelangen.
Der junge Kai, presste verzweifelt die Lippen aufeinander und

begann nervös darauf herum zu kauen.
Hilflos flackerten seine Augen,

unter dem eiskalten Blick, des Aglaners auf.


Eine Weile herrschte eine zermürbende Stille zwischen den beiden.

Dann brachte Kibito Kai, ein brüchiges:


,,J- ja...also - Also gut. Ich werde dir helfen." , hervor.
Er hörte zwar seine eigenen Worte, konnte sie aber nicht spüren,
da seine Lippen taub geworden waren.
Kibito, wandte seinen Blick von Naeves ab,

senkte ein wenig seinen Kopf und sah zur Seite.

,,Aber unter einer Bedingung ..." Fügte der Kaioshin,
vergeblich bemüht darum, sicher und entschlossen zu klingen, hinzu.

,,Ach so!? - Welche !?" Zischte Naeves, beinahe belustigt
über diese Forderung.

,,Du musst eine andere Raumkapsel nehmen. Son Goku und Vegeta,

sind nicht dämlich, anders wird es also nicht gehen und - "

,,Und was!?"

,,Ich werde auch mit kommen." Sagte Kibito mit einer hohen Stimme,

die keine Ähnlichkeit mehr, mit seiner eigenen zu haben schien.

Der Aglaner sah den Kaioshin, ausdruckslos an
und als ob er damit einen Gedanken zu Ende geführt hätte,
ließ er von Kibito Kai ab und antwortete gleichgültig ,

,,Tu, was du nicht lassen kannst. Aber denke daran. Fehler,

solltest du dir nicht erlauben. Ach ja. Und
wenn du dem grünen Hyhnen , der sonst irgendeiner Seele,

davon erzählst dann ...

,,Schon gut - Das werde ich nicht." Erwiderte Kibito, gepresst.
Also, wenn ich das alles regeln soll, muss ich jetzt gehen.
Darf ich mal?"

...


 

Kibito wendete sich von dem Aglaner ab, schloss die Türe wieder auf
und drückte die Klinke hinunter, als Naeves ihn plötzlich am Arm packte und
ihn mit einer kraftvollen Bewegung, wieder zu sich umdrehte.

,,Glaubst du ich weiß nicht, dass du in mich verschossen bist,

Kaioshin?
Du willst mich. Nicht wahr?!"

Kibito Kai schluckte schwer und die Röte, die nun seine Wangen färbten,

war weitaus unangenehmer, als die Male zuvor.
So sehr, war er in seinem ganzen Leben noch nie gedemütigt worden.
Jedenfalls nicht so sehr, dass er nicht genau gewusst hätte,
dass er doch eines Tages darüber lachen würde.
Das eiskalte, vor Hohn triefende Grinsen und der belustigte,

,,Nicht mal, wenn du das letzte Wesen im Universum wärst“- Blick von Naeves,
waren Kibito sehr peinlich und es tat einfach nur weh.
Der junge Kaiohshin war zwar schon einmal - eigentlich schon ein paar mal mehr-
unglücklich in einem Mann verliebt gewesen - sogar einmal in Son Gohan -
Aber niemals hatte er sich so mies, dabei gefühlt.

So sehr Kibito sich in Gedanken auch ein Muttersöhnchen schimpfte,

im Moment wollte er einfach nur nach Hause. Zurück auf

seinen Heimatplaneten.
Sogar eine Standpauke des Kaioshin von vor fünfzehn Generationen,

wäre ihm recht gewesen, wenn er dafür jetzt nur nicht Naeves

gegenüberstehen musste.
Beinahe kam es ihm sogar schon so vor,

als wäre er gar nicht mehr wirklich auf der Erde.
Als wäre der Kibito, mit dem er selbst und alle anderen,
so einigermaßen leben konnten, irgendwo weit weg von dem Kibito Kai,

der jetzt mit zusammengeballten Händen, leicht zitternd vor dem Aglaner stand
und sich nichts sehnlicher wünschte, als dass der Boden unter seinen Füßen

sich auftun und ihn verschlucken würde.


Kibito ersparte es sich, auf die Frage des Aglaners,

zu antworten.
Das Grinsen, welches immer noch auf Naeves´Gesicht lag ,

sprach aber ohnehin Bände.
Kibito Kai, beschloss einfach abzuwarten, bis der andere
genug davon hatte, sich daran hoch zu ziehen,

ihn bloß zu stellen.

Nach einigen, unendlich langen Minuten, schien Naeves dann auch
bereit zu sein, die Sache auf sich beruhen zu lassen.


,,Tja, wie´s aussieht ,sind wir uns jetzt also einig.
Dann beeil´dich mal. Der hässliche Namekianer,

wird bestimmt nicht allzulange brauchen,

um Goku und diesen Vegeta Prinztypen, zu finden.
Bestimmt werden sie morgen schon, abflugbereit sein."


 

,,Hmhm."

Kibito Kai, warf Naeves noch einen hoffnungslosen Blick zu und
machte sich dann, auf den Weg.

Als der junge Kaiohshin hinter sich hörte, wie Naeves ebenfalls den Raum verließ und

in die andere Richtung zu gehen schien und dann hörte,

wie die Schritte des Aglaners langsam verstummten, hielt er inne und
lehnte sich mit der Schulter, erschöpft gegen die Wand des Flures.

Kurz darauf, ließ er sich daran zu Boden sinken.
Kibito, legte die Hände in seinen Schoß und presste

seine Stirn an die Wand.

Dann seufzte er schwer und tief.
Weil Kibito nun kniete, berührten seine langen, hell- kirschfarbenen
Haare, den Boden und formten sich, zu kleinen spiralförmigen Enden,
die seine Hose und die Stiefel bedeckten.
Unmerklich, wälzte er seine Stirn an der Wand vor und zurück.

Langsam und wahrscheinlich unbewusst,

verschränkte er seine Arme und legte diese, um seine Hüften.
Alles in allem, machte Kibito Kai einen so verzweifelten Eindruck dass,

wäre jemand zufällig vorbei gekommen, dieser wohl nicht hätte

anders handeln können, als sich neben ihn zu hocken und ihn, zu trösten.
Er saß eine ganze Zeit lang einfach nur so da, bis er sich wieder einigermaßen
sammeln konnte und wieder zu einem einigermaßen, klaren Gedankengang

fähig war.

<<...Wie er durch mich hindurch gesehen hat...
Er hätte mir auch, ohne mich extra so zu demütigen,
das Herz heraus reißen können, statt es ganz langsam,

auf seine fiese Art, zu tun -
Er weiß also, dass ich in ihn verliebt bin.

...
Tja, sowas konnte ich wohl noch nie gut verbergen.

Na toll -

Ich bin nicht nur ein unfähiger Kaiohshin.

Ich bin auch noch dumm, wie drei Meter Feldweg ...
Und feige!
Jawohl, FEIGE!
I-Ich habe ihm versprochen, ihn in unser Reich zu bringen...
Obwohl ich weiß, was ich damit anrichten werde...

Dass der Älteste mich dafür verbannen, degradieren oder
sonst was passend schlimmes, mit mir anstellen wird, ist
mir sowieso schon klar ...Aber - aber wenn ich es nun

Son Goku erzähle und er Naeves aufhält, verrate ich damit Naeves -

Abgesehen von der Tatsache, dass der in Goku verliebt ist und

sich das wohl ganz schön zu Herzen nehmen würde...

Ihn alleine fliegen lassen, kann ich allerdings auch nicht.

Wenn der Kajin ihn angreift - und das wird er, sobald er ihn

aufgespürt hat - soll er dann etwa ganz alleine, gegen das Biest kämpfen?!
Naeves ist ein ...Er ist ein Arschloch ...

Aber wenn ihm etwas passieren würde...
Wieso soll es eigentlich jetzt alles an mir hängen,

was und was nicht passiert!?
Das ist einfach unfair! Unfair!
Ich ...Mann- Mir fällt doch sogar schon schwer zu entscheiden , was
ich morgens anziehen will und dann soll ich einfach so das Schiksal der Erde,
des heiligen Reiches, mein nicht vorhandenes Liebesleben
und das von Vegeta und Son Goku gleich mit, derart stark beeinflussen
und GANZ ALLEINE entscheiden, was richtig und falsch ist?!

DAS KANN ICH NICHT UND DAS WILL ICH AUCH NICHT!!!...>>

,,Kibito ?"
Dende hatte sich neben dem am Boden sitzenden Kaioshin geknieet und legte

ihm beruhigend lächelnd, eine Hand auf die Schulter.

,,Was ist los mit dir Kibito? Wieso sitzt du hier, so ganz alleine?"
,,Ich? Ähm, nun ja ...Ach nur so, Dende."
,,Hmhm. Und, warst du mit Naeves, spazieren?"
Der junge Erdenkami, setzte sich neben den Kaiohshin, legte sein hölzernes

Zepter neben sich, streckte die Beine von sich und

lehnte den Oberkörper, an die Wand.
,,J-ja ...das war ich. Kann ich dich mal was fragen, Dende?"
,,Hm? Ja, aber natürlich. Frag´nur."
Kibito knetete unruhig seine Hände und begann zögernd und mit
leicht verunsicherter Stimme, ,,Woher weißt du eigentlich,
was du als Kami zu tun hast, wenn du Entscheidungen fällen musst,
welche die ganze Welt betreffen?"

An dem überrascht wirkenden Gesicht des jungen Erdengottes, konnte man
sehen, dass Dende nicht unbedingt mit so einer Frage gerechnet hatte.

,,Nun ja, das ist wirklich nicht immer einfach.
Ich unterteile das immer in kleine, größere und extrem große Probleme,
die ich auch alle verschieden angehen muss , weil ich-
,,Und wie behandelst du die richtig, extrem, großen Probleme?
Ich meine keine Kleinigkeiten, die man irgendwie schon mit einem
,,das wird schon wieder werden" ,lösen kann. Ich meine solche Probleme,

die du mit ins Bett nimmst, wenn du abends schlafen gehst ?"

Unterbrach ihn Kibito.

Nun war Dende wirklich etwas verwirrt.
Nicht nur, dass die Frage noch seltsamer als die zuvor war, sondern
dass sie ausgerechnet von Kibito kam, gab Dende nun zu denken.
Aber trotzdem bemühte er sich, sie dem jungen Kaiohshin, so
gut er nur konnte, zu beantworten.

,,Also das liegt immer daran, worum es bei dem Problem geht,
Kibito.
Ich kann auch nicht alles lösen und
allwissend bin ich schon mal gar nicht.
Ich versuche aber meistens, irgendwie alle Seiten neutral zu betrachten,
ohne dass ich meine persönliche Meinung, miteinfließen, lasse.
Das wäre nämlich für alle anderen, die von dem Problem betroffen sind,
nicht so gut -

Tja dann bitte ich natürlich noch ab und zu Meister Popo, oder
auch Piccolo um Rat und wenn es ganz schlimm kommt -

Dann gibt es ja immer noch die Dragonballs, nicht wahr?"
Dende schmunzelte, als er den letzten Satz ausgesprochen hatte und
hob grinsend den Zeigefinger, während er seinen Kopf schräg legte
und sich etwas zu Kibito, hinüber beugte.

Er hatte einen Scherz gemacht.
Denn die Erfahrung bewies, dass selbst die Dragonballs ihre

negativen Seiten, hatten.
- Und was für welche -


Die normalen Kugeln, speicherten solange negative Energie, bis
diese irgendwann daraus hervorbrach und sich - wie das letzte mal -
in Form von 7 gefährlichen Drachen, gezeigt und selbst
Goku und Vegeta, in Form von Omega Shenlong,

mehr als nur Kopfzerbrechen bereitet hatte.


Die Black Star Dragonballs allerdings, waren nicht minder gefährlich.
Sie ließen die Erde einfach explodieren, wenn man die magischen
Kugeln, nicht innerhalb eines Jahres,

aus dem gesamten Universum, wieder auf die Erde zurückschaffen konnte, nachdem der Wunsch, erfüllt worden war.


 

Gerade, als Dende merkte, dass sein kleiner Scherz mit den Dragonballs,

wohl seine Wirkung verfehlt hatte, sprang Kibito Kai, wie vom Blitz getroffen
auf und hätte dem erschrockenen Kami, beinahe auf die Hand getreten,
hätte dieser sie nicht noch früh genug, weggezogen.

,,W-Was ist denn jetzt wieder los, Kibito!?"
Rief Dende, froh darüber, dem Fuß des Kaiohshin,

noch einmal entkommen zu sein.
In Kibito Kais Augen, strahlten nun Meere, von Licht.
Seine Hände, aufgeregt zu Fäusten geballt und mit einem Blick,
welcher zugegeben, schon leicht an Wahnsinn grenzte, ließ
er seine Augen, überlegend durch den Flur schweifen,
während er wieder damit begann, auf seinen Lippen zu kauen.

,,Du hast sie manchmal wirklich nicht alle, Kibito!
Sag mir jetzt endlich, was hier los ist! "
Kibito ruckte mit dem Kopf zu Dende herum und strahlte ihn
förmlich an.
Dann ergriff er in einer hastigen Bewegung, Dendes Hände
und schüttelte diese, begeistert.
Der junge Erdengott, presste sich vorsichtshalber noch dichter an die Wand
hinter sich und musterte misstrauisch, den sich sehr seltsam aufführenden

Kaiohshin.

,,Oh Dende! Ich danke dir!
Du hast es echt drauf als Kami. Wahnsinn, wirklich!
Dass ich Idiot nicht selbst daran gedacht habe!"
Du glaubst mir gar nicht, wie unendlich dankbar ich dir bin!
Jetzt ist alles wieder in Ordnung!

Egal was passiert, damit krieg´ ich´s wieder hin!
HAHAHAHAH!"

Abprubt ließ Kibito nun Dendes Hände wieder los und erweiterte sein
Lachen auf seinen Körper, in dem er die Hände in die Hüften stemmte,
seinen Kopf in den Nacken legte und mit weit aufgerissenem Mund und
zu Halbmonden geformten Augen, lauthals auflachte.

Langsam bekam Dende Angst, vor ihm.

,,KIBITO! Was zur Hölle meinst du mit ,,danke" und wofür denn überhaupt?!
Was kommt ,,damit" alles wieder in Ordnung? Ich verstehe kein Wort, von

dem, was du sagst." Rief Dende, frustriert.

,,Hm ?"
Kibitos Körper, nahm wieder seinen Normalzustand ein und
mit einer wegwerfenden Handbewegung, sowie einem Grinsen
auf den gekräuselten Lippen, antwortete der Kaioshin:


 

,,Ich danke dir, dass du dein ,,Geheimnis", mit mir geteilt hast,
weiter nichts."
Kibito kicherte in seine Hand hinein, während er
ein Prusten nur schwer, unterdrücken konnte.


Noch mehr verwirrt über diese Antwort des Kaioshin,
zog der Erdengott die Augenbraue zweifelnd hoch und fragte:
,,Wie bitte? Mein Geheimnis?...
,,Oh - Ahaha, macht nichts, ist schon gut, Dende.
Ich habe wohl etwas die Fassung verloren. Tut mir leid.
Mach´dir mal keinen Kopf.
Also, ich spiel´ dann Schuhe, bis bald und nochmals danke!"


 

Dende blickte dem vergnügt - oder wirkte es schon verwirrt? -
davon hüpfenden Kibito Kai hinter her, bis dieser hinter dem

nächsten Gang verschwunden war.

Dende verdrehte zweifelnd, die Augen.

<<...und was das alles nun schon wieder zu bedeuten haben soll,
will ich glaube ich, gar nicht wissen... >>


 


Vegeta, blinzelte ein paar mal verschlafen, bevor er schließlich seine Augen aufschlug und in die Dunkelheit, blickte.
Es dauerte einige Sekunden, bis der Prinz realisiert hatte,
dass er sich wieder in seinem Bett befand. Aber - alleine?

Vegeta, musste sich erst von seiner Decke - in die ihn jemand bis zu
den Ohren eingemummelt hatte, befreien - bevor er mit seinen Armen
nach allen Seiten, über das Laken streichen konnte, um festzustellen,
wo Kakarott, abgeblieben war.
Doch das Bett schien außer ihm selbst, leer zu sein und auch die Wärme
des anderen, war nicht mehr zu spüren.

,,Kakarott ?" Flüsterte Vegeta schließlich in das Dunkel vor seinen Augen,
als er sich sitzend aufgerichtet hatte.

Keine Antwort .

,,Kakarott !?" Wiederholte der Prinz erneut.

Unweigerlich fiel nun Vegetas Blick, zum offenen Fenster hinüber,
durch welches man nur noch die silbrig, weißen Umrisse des Mondes

hinter den schwarzen Wolken davor, erkennen konnte.

Vegeta starrte eine Zeit lang angestrengt nach draußen und
spürte nun auch die kühle Nachtluft, die in sein Zimmer drang,
auf seinem Gesicht.

...


 

Dann wurde er von einem Gedanken gezwungen,
gehetzt aus dem Bett zu springen und während er kurz danach,
das Fenstersims umkrallte und mit weit aufgerissenen Augen,

suchend in die lautlose Nacht hinaus starrte, schossen ihm urplötzlich die quälensten Gedanken, durch den Kopf.

Was, wenn Kakarott einfach abgehauen war?
Aus Rache, weil der Prinz ihn belogen und diese miesen Dinge, zu
ihm gesagt hatte?

<<...Verständlich wäre es ... >>

Vegeta schluckte schwer und bemühte sich, das Fensterbrett nicht
komplett, aus der metallenen Verankerung, zu reißen.
Sein Blick verfinsterte sich derart schnell, dass auch die letzten Lichtfäden,
welche sich durch die dunklen Wolken schlängelten, nun verblassten.

Wäre Son Goku verschwunden,

hätte der Unterklassesaiyajin es dem Prinzen ja sogar

doppelt und dreifach heimgezahlt.
Aber natürlich!
Zuerst schlief er mit Vegeta und dann flog er einfach, zu diesem
Außerirdischen Dreckskerl zurück und würde ihn, den Prinzen,
auslachen -

<<...Verdammt! Dieser Hund -
Kakarott, du Unterklassenmade. Du hast mich nicht umsonst

gedemütigt ...ich hätte es wissen müssen!
Scheiße, ich hätte wissen müssen...
Dass ich niemandem vertrauen kann!
Ich verfluchter Vollidiot!
Er wird dafür bezahlen - alle werden dafür bezahlen!... >>

Vegeta kämpfte dagegen an, noch weitere, wilde Flüche,

aus dem Fenster zu schreien, hielt aber dafür nun das Fenstersims,

in seinen Händen.
Beherrschung - Gerade wenn es um Kakarott ging - war nie seine
Stärke gewesen.
Gerade, als das altbekannte Gefühl des Zorns begann,
die Kontrolle über Vegeta zu übernehmen und der Prinz bereits fühlte,
wie sich alles in seinem Innersten, aufzubäumen begann und seine
Kehle zuschnürte, hörte er hinter sich, eine flüsternd, vergnügt klingende,

Stimme.

,,Hey, du bist ja wach? Wohl auch hungrig, was?
Also ich muss schon sagen, einen super ausgerüsteten Kühlschrank
hast du da, Vegeta.
Ähm, könntest du kurz in die Hände klatschen?
Ich kann es gerade nicht, ich habe die
Hände voll, mit allen möglichen Fressalien."


 

Vegeta rührte sich nicht. Vielleicht hielt er sogar die Luft an.
Krampfartig, zogen sich seine Muskeln zusammen und sein Blut
peitschte mit einem derartig hohen Druck, durch seinen
Körper, dass ihm schwindelig wurde.
Viel zu eindrucksvoll, war der hin und her taumelnd
und tastende, wenn auch in der Dunkelheit kaum erkennbare,

Umriss des Jüngeren.
Vegeta spürte, wie der Stein von seinem Herzen wieder abfiel
und er sich am liebsten, für den Unsinn, den er Kakarott gerade
zugetraut hatte, selbst geohrfeigt hätte.

Vegeta schüttelte den Kopf, während er sich hilflos an die Stirn griff
und beklommen lächelte.

<< Ich ...Idiot...>>

,,...Vegeta? Also, ein bisschen Licht wäre jetzt wirklich nicht
schlecht, oder willst du, dass ich deinen Fußboden, mit dem Zeug hier dekoriere?
Da ich noch nichts gegessen habe - bei Kami, mehr als einen Tag nicht!
Könnte das, mit dem erspüren der Möbel, jetzt übel ausgehen.
Ich warne dich, ich habe hier auch Tempura und du weißt,

was der mit deinem Teppich anstellt, wenn ich ihn fallen lasse und

vielleicht sogar noch ausversehen, drauf trete?“
,,Nein.“

,,Ja. Ich auch nicht.“ Sagte Son Goku, mit einem Schmunzeln in der Stimme.
,,Aber Chichi sagt immer, dass man diese Tempurabällchen, nie wieder ..."
Goku stockte.

Vegetas Körper, brachte die Lebensmittel, die noch
in ihrer Verpackung steckten, zum Rascheln und Knistern, als er
zu dem Unterklassesaiyajin hinschwebte und sich von Son Gokus Schultern, langsam zu dessen Gesicht, hinauf zu tasten begann.
Kaum hatte er den Hals erfühlt, umschlang der Prinz den Nacken,

des Jüngeren und zog ihn zu sich hinunter, um ihn zu küssen.
Son Goku, glitten einzelne Teile aus den Armen,

bevor er schließlich alles fallen ließ und Vegeta, in seine Arme nahm,

um den Kuss, hungrig zu erwidern.


 

Der Jüngere bemerkte jedoch, dass in diesem Kuss noch etwas anderes lag.
Der Prinz küsste ihn so verlangend, dass das Flehende darin,
unverkennbar durchdrang.

Langsam, wollte sich der Unterklassesaiyajin aus dem Kuss lösen,
um der Sache auf den Grund zu gehen.

Vegeta, drückte sich noch enger an Son Gokus warmen Oberkörper,

während die Hände des Prinzen, das Gesicht des Jüngeren,
der gerade den Kopf heben wollte, wieder zu sich hinab zogen.

Wenigstens schaffte es Son Goku nach einer weiteren Weile,
dem Prinzen für einen Moment seine Lippen zu entziehen und
bevor Vegeta die Gelegenheit bekam, seinen Mund
erneut zu versiegeln, hauchte der Unterklassesaiyajin

schnell dazwischen:

,,Was ist denn mit dir los Vegeta?

Sag mal, stimmt etwas nicht?"

Für eine Minute, war es still und Son Goku glaubte,

an seiner Brust zu spüren, wie der Herzschlag des anderen,

sich stark beschleunigte.

,,Und ob was nicht stimmt.
Ich bekomme noch einen Krampf, wenn ich
dich ständig zu mir ziehen muss.
Also halt gefälligst still, sonst wird das hier nichts mehr, kapiert ?
Außerdem - Wenn du mich noch mal so in die verdammte

Bettdecke einrollst, kannst du was erleben.

Ich konnte vorhin kaum aus dem Bett kommen..."

Vegeta spürte unter seinen Händen, wie sich die Züge des Jüngeren
zu einem Lächeln formten und ein gespielt bedauerndes Gerausch
über dessen Lippen kam, welches Vegeta aber schon bald darauf,
mit einem energischen Kuss unterbrach.

Dieses mal jedoch, ließ der Prinz, Son Goku, keine zweite
Chance, sich ihm noch einmal zu entziehen.
Mit einer geschmeidigen Bewegung, fuhr er mit seinen Armen,
durch die des jüngeren Saiyajin, umfasste mit seinen Händen

schließlich dessen Taillie und strich sanft, daran entlang.


 

Als der Prinz, Son Goku damit ein erstes genüssliches Stöhnen abringen konnte,
ließ Vegeta sich geschickt - halb schwebend und halb fallend - nach hinten sinken,
ohne aber ihren Kuss dabei, zu unterbrechen.
Vegeta war überrascht, als er bemerkte, wie Son Gokus Beine schon von
selbst nachgaben und dieser, bevor der Prinz ihn mit sich zu Boden

ziehen konnte, vor ihm auf die Knie sank.

Goku, umklammerte mit seinen Händen, die muskulösen Oberschenkel

des Prinzen und ließ seine Stirn, an den Bauchmuskeln Vegetas ruhen.


 

,,Du machst mich einfach fertig, Vegeta..."

Der Prinz verharrte einen Moment schweigend,

und fuhr dann mit seinen Händen, durch Son Gokus,

nachtschwarzes Haar.
Vegeta wurde klar, wie sehr es ihm weh getan hätte,
wenn Kakarott, vorhin nicht wieder gekommen und

tatsächlich, einfach gegangen wäre.

Dieses Gefühl, selbst wenn der Prinz es sich nicht eingestehen wollte,
machte Vegeta Angst.

Denn Abhängigkeit, egal in welcher Form, war für ihn seid jeher

gleichbedeutend, mit Schwäche.
Dennoch, hatte er es wieder zugelassen, dass der Unterklassesaiyajin
ihm nahe war -

Warum?


...


 

Son Goku, ließ seine Hände jetzt langsam nach hinten gleiten und umschloss
die durchtrainierten, runden Pobacken des Prinzen, während seine Zunge

verspielt, über Vegetas Brust tänzelte.
Gokus Hände, schienen überall zu sein und umspielten jeden Zentimeter
der Muskeln des Prinzen, welche sich unter der geschmeidigen Haut,

ästhetisch hervor wölbte.
Vegeta, begann leise zu stöhnen.
Zu den Stöhngeräuschen, hörte Son Goku aber nun auch, eine Art

Schnurren heraus.
Einen tiefen, samtigen Ton, der sich zum Schluss,

mit der männlichen Stimme Vegetas

vermischte und dann leise wieder ausklang.


,,Geta..."


 


 

Der Prinz, presste die Lippen zusammen und schloss seine Augen.
Wie von selbst, ließ er seinen Kopf in den Nacken sinken und
vergrub seine Hände im schwarzen Haar des Unterklassesaiyajin.


Son Goku spürte, wie sich Vegetas Erregung gegen seine

Brust drückte und der Atem des Prinzen hastiger wurde.

Der Unterklassesaiyajin, wurde dadurch nur noch verlangender und

immer unbeherrschter, glitten seine Hände am Körper des

Prinzen auf und ab.
Ohne sich auch nur eine Sekunde weiter zurück nehmen zu können,
umschlosssen Son Gokus Lippen, nun das harte Glied des Prinzen.


 

,,Hhhhhhaaa ....."


 

Vegeta stöhnte laut auf und Kakarott zuckte schmerzhaft zusammen,
als der Prinz nach seinem Haar griff.


Zunächst bewegte sich Goku kaum und fuhr, unendlich langsam
an der Fülle in seinem Mund auf und ab, während er den,
sich unter seinen Lippen, Vegeta genoss.

Der Geruch. Der Geschmack Diese samtige Haut.
Vegeta, war einfach einzigartig.


 

,,Kakar...ott ...!" Raunte der Prinz und Son Goku blieb der drängend,
verlangende Ton in Vegetas Stimme, nicht verborgen.
Doch ihm selbst, erging es nicht anders.
Seine eigene Erregung, begann bereits zu schmerzen und heißkalter
Schweiß, benetzte seine glühende Stirn.
Der männliche Geruch von Vegeta und der Geschmack der Fülle

des Prinzen, die sich in seinem Gaumen ausbreitete,

wie ein Lauffeuer, trugen dazu bei, dass der Unterklassesaiyajin,

beinahe schon Schwierigkeiten hatte,

auf seinen Knien, das Gleichgewicht zu halten.

( Was er als Saiyajin, nun nicht gerade häufig erlebte )

Son Goku spürte, wie sein ganzer Körper zu kribbeln begann,

als sei jede Zelle in ihm, von Vegetas Aura umhüllt worden.


 

Suchend, tastete der Unterklassesaiyajin nach Vegetas Händen, während er
immer stärker an der harten Männlickeit sog, diese ganz in seinen
Mund aufnahm, um sie wieder hinaus gleiten zu lassen.
Vegetas Stöhnen, wurde heiser und flehender.
Eine Art wimmerndes Keuchen, lag im Zimmer.
Als Son Goku die Hände des Prinzen, etwas aus seinem Haar

lösen konnte, ließ er, wenn auch mit einiger Anstrengung,
kurz von dem vor Lust vibrierenden Glied, ab.
Dann stand Goku langsam und mit leicht zittrigen Beinen, auf.

Vegeta hatte keine Zeit zu fragen, was das werden sollte und wieso

Kakarott plötzlich damit aufgehört hatte, ihn mit seinem

Mund, „wahnsinnig“ zu machen.
Doch da hatte der jüngere Saiyajin schon seine Lippen,

an den Hals des Prinzen gelegt und mit geweiteten Augen,

spürte Vegeta nun, die hart aufgerichtete Männlichkeit Son

Gokus, die sich gegen seine eigene rieb und presste.


Vegeta war wie Benommen, durch dieses spürbare Verlangen des

anderen Saiyajin nach ihm, so dass er nur ein ,,Hnnngnnhh!",

hervorbringen konnte, als Son Goku ihn auf die Arme nahm und Vegeta dann,

bedacht darauf, in der Dunkelheit nirgends anzuecken,

unter einem Kuss, zum Bett hinüber trug.

Vorsichtig, legte er Vegetas leichten Körper, in die weichen Kissen und war
Sekunden später, wieder über dem Prinzen.


 

,,Was denn ?War dir der Boden etwa zu hart, Kakarott?"
Flüsterte, Vegeta.
Son Goku, beugte sich zu einem Kuss, zu ihm hinunter.
Als seine verschwitzte Stirn, auf der des Prinzen ruhte und

die Haare der beiden, ineinander griffen, spürte Vegeta den heißen

Atem des jüngeren Saiyajin, als dieser wispernd antwortete:


 

,,Also, ganz ehrlich? Ich habe ...auf einer ..
Konservendose ...geknieet..."


 

Vegeta stutzte einen Moment , bevor sich auf seinem Gesicht ein
Lächeln abzeichnete und er zurück flüsterte:

,,Das kommt davon, wenn man so verfressen ist, wie du
und sich nachts deswegen, einfach rausschleicht - Baka."

,,Hmhmmmmmm..."

Der silberweiße Schein des Halbmondes, drang durch das Fenster und

legte sich als Schimmer, auf die beiden Saiyajin.

Son Gokus Blick, änderte sich und seine Augen nahmen einen seltsam
verschleierten Ausdruck an, als er eine Strähne von Vegetas Haar,
um seinen Finger wickelte und diese, wie eine Spirale darum

zu laufen ließ, während er gebannt, auf die leicht zittrigen,

geöffneten Lippen des Prinzen starrte und mit seinem Daumen,

fasziniert über Vegetas Unterlippe strich.


,,Wenn ich es mir genau überlege, habe ich
immer noch Hunger ...

Du hast mich ja vorhin davon abgehalten,
endlich etwas zu essen."

Vegeta, runzelte fragend, die Stirn.
,,Willst du mir damit etwa sagen, dass du jetzt etwas essen willst?
Wage es ja nicht ...hörst du?!"

Son Goku, grinste anzüglich, ,,Warum eigentlich nicht? Ja, ich will jetzt

etwas essen."
,,..!"

Dann aber, spürte Vegeta zu seiner Überraschung,

wie der Körper auf ihm, sich zur Seite bog und ein raschelndens

Geräusch, erklang.

<<...Er will sich doch wohl jetzt nicht tatsächlich über
das Essen hermachen !?...Ausgerechnet, jetzt!?...>>

,,Kakarott!? Was zum Piccolo, soll das?“


 

Genervt und schon leicht frustriert, klatschte Vegeta in die Hände,

um Son Goku bei Licht, einen seiner bösesten Blicke,

verpassen zu können und ihm ordentlich die Meinung,

zu geigen.


 

,,Was bildest du dir eigentlich ...!?"

Weiter kam der Prinz nicht. Denn Son Goku, der Vegeta

zwischen seinen Beinen einklammerte und der sich gerade,

das Glas mit Honig aus dem Essenschaos am Boden,
herausgesucht hatte, reichte vollkommen aus, um Vegeta
vorerst die Sprache zu verschlagen.

Ein derart schmutziges, anzügliches Grinsen,

hatte er bei dem Jüngeren nun wirklich noch nie gesehen.
Misstrauisch, zog Vegeta, die Augenbraue nach oben.

,,Kakarott - Was hast du vor ?"

 

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