Ein magnetischer Sturm, verheerenden Ausmaßes, hatte die kleine

Raumkapsel, in der sich Kibito Kai und Naeves befunden hatten,

in einem heftigen Strudel, aus ihrem Kurs heraus gerissen und in die

Umlaufbahn, des nächstgelegenen Planeten geschleudert.

Die gesamte Technik des Raumschiffs, war sofort lahmgelegt worden,

sodass auch die Notstromversorgung ausgefallen war und der, für solche

Fälle vorgesehene Autopilot, weder die Steuerung über das Lebenserhaltungssystem,

noch das Manövrieren des Raumschiffs, übernehmen konnte.

Unkontrolliert, aber Dende sei Dank, durch die Atmosphäre des Planeten

und durch einen, sich automatisch öffnenden Fallschirm abgefedert,

war die Raumkapsel, abgestürzt.


 


 


 


 

Auf dem Planeten Black


 


 


 

Als Kibito Kai zu sich gekommen war, hatte er sich inmitten

eines riesigen Schrotthaufens, bestehend aus Gestein, Metall und

technischen Einzelteilen, befunden.

Spinnenartig heraus quellende und funkensprühende

Kabel, sowie bruzelnd knisternde Drähte, hatten sich wie giftig, zischende

Schlangen, durch die Felsbrocken hervor gezüngelt und

den jungen Kaiohshin, angegiert.

Einer dieser freiliegenden Kabel, schien Kibito eine nicht ungefährliche Brandwunde,

an der Hüfte und am Arm zugefügt und einen üblen Stromschlag verpasst zu haben.

Danach war Kibito Kai, in eine tiefe Bewusstlosigkeit gesunken,

aus der erst sehr viel später wieder erwacht und von Naeves

befreit worden war.


 

Naeves hatte sich, nicht unweit der Aufprallstelle der Raumkapsel und eingekesselt von dem Piloten und dem Co-Pilotensitz, wiedergefunden.

Diesen beiden Sitzen, die sich wie ein schützendes Dach, über seinen

Körper gelegt hatten, verdankte der Aglaner zweifellos, sein Leben.

Als Naves gesehen hatte, wie sich spitze Metallstücke,

wie ein abstraktes Kunstwerk, in den grau-schwarzen und scheinbar

ziemlich harten Boden pflügten, war Naeves ein eiskalter Schauer, wie

Freezer selbst, über den Rücken gelaufen.


 

Als Naeves dann den Raumschiffantrieb zu seiner Rechten, und das große Knäul, aus dem Blitze schossen zu seiner Linken fassungslos anstarrte, wurde Naeves beinahe wieder ohnmächtig.

Er konnte den süßlich -metallischen Geruch seines eigenen Blutes riechen,

der sich nun mit dem kokelnden Gestank glimmenden Metalls mischte.

Dass er verdammtes Glück gehabt hatte, wäre bloße Untertreibung gewesen.

Denn auch wenn Naeves regenerative Fähigkeiten besaß, unsterblich war er nicht.

Als er später keine offenen, oder noch blutenden Wunden an sich gefunden

hatte, hatte Naeves nach denen gesucht, die bereits durch seine Fähigkeit zur

Regeneration, wieder verheilt waren.

Schließlich wusste er nicht, wie lange er Bewusstlos gewesen

war.

Naeves, sah sich kurz nach allen Seiten hin um und

zog sich dann zögerlich, nackt aus.

Mit ernster werdender Mine, fuhr Naeves mit seinen Fingern, abtastend,

über eine dunkle Stelle, unterhalb seiner zwei Bauchnabel.

Als Naeves sich umwandt, hielt er kurz den Atem an.

Dort, wo er gelegen hatte, verfärbte ein großer Fleck,

den Untergrund, Schwarz.

Naeves umklammerte mit seinen Zehen, das T-Shirt, das

Son Goku ihm, zusammen mit einigen anderen Kleidungsstücken von Son Gohan,

gegeben hatte und warf es hinter seinem Rücken hoch, um es

mit seinen Händen, wieder aufzufangen.

Als Naeves es vor sich gehalten hatte, war es nass,

schwer und dunkelbraun von und Blut durchtränkt gewesen.

Durch die Wärme seines eigenen Körpers und durch den, noch immer in seinen

Knochen steckenden Schock des Aufpralls,

war ihm dies vorher nicht aufgefallen.


 

Naeves, hatte sich kurz darauf wieder angezogen und

beschlossen, Kibito Kai zu suchen.


 


 

 


 


 


 


 

Teil 19

Das schwarze Loch


 


 


 


 


 

Naeves, hob ein weiteres Trümmerteil der zerstörten Raumkapsel an,

um darunter nach etwas Brauchbaren und im besten Falle, eine

CC Kapsel zu finden.

Der Aglaner verstand immer noch nicht genau, was es damit

auf sich hatte.

Dass in diesen kleinen Kapseln, Raumschiffe und

ganze Häuser enthalten sein sollten, klang für Naeves nach wie vor

seltsam.

Aber die Raumkapsel, vor deren Einzelteilen der Aglaner nun stand, war aus einer dieser kleinen Wunder-Kapseln, gekommen. Beweis genug.

Nun ja...oder besser gesagt schien die Raumkapsel ihm nicht weniger real zu sein,

wie der Absturz mit dieser.


 

Naeves schleuderte, ein scharfkantiges Stück weißen Schrotts, mit einem frustrierten Aufschrei, zur Seite.

Es landete, direkt neben Kibito Kai.

,,Hey! Falls du auf mich gezielt haben solltest...

Du hast mich nicht getroffen!"


 

Naeves, stand auf und sah sich um.

Dann seufzte er, leise.

,,Wie schade." Antwortete er in einem halbherzig sarkastisch angehauchten

Ton.

Kibito Kai, der sichtlich erschöpft und durch den Aufprall,

am rechten Arm schwer verletzt worden war, folgte Naeves Blick in die Ferne,

der trostlosen Einöde, dieses fremden Planeten.

Der seidene Stoff seiner lavenderfarbenen Hose war bereits wieder getrocknet.

Allerdings lag der beißende Gestank von Urin in der Luft, der sich mit dem

Geruch von Schweiß, Blut und verbrannten Kabeln mischte.

Eine ölige Schmiere, schwemmte die Luft und grauschwarzer Dunst

teilte sich als trostloser Horizont nebelartig die Ebene.

Er beobachtete, wie Naeves sich bemühte, sich nicht selbst die

Hände zu zerschneiden und verbrennen, während er Trümmer anhob und zur Seite schob.


 

,,Was für ein Hintern." Flüsterte Kibito zusammenhangslos und

war überrascht was er gesagt hatte.

Kibito schmunzelte. Danach fiel sein Lächeln wieder in sich zusammen.

Für einen kurzen aufflackernden Augenblick, spürte er dieselbe,

spezielle Mischung aus Wahnsinn, Chaos und Frieden, die er das letzte mal empfunden hatte,

als...die er seitdem er Naeves das erste mal begegnet war, unerlässlich gespürt hatte.

In mal mehr, und mal weniger heftigen Wellen.

Kibito Kai, fuhr sich durch sein Haar und blieb mit seinen Fingern darin hängen.

Die immer gepflegt aussehenden, glatten und glänzenden, violettfarbenen Haare

des Kaiohshin, waren stellenweise kurzgebrannt und völlig verknotet.

Dann blickte er an sich hinab.

Kibitos Kleidung war zerrissen, hier und da verbrannt und stellenweise

mit getrocknetem Blut, schwarzem Dreck und pudrigem Staub

verschmutzt. Er schmeckte den Gestank von

geschlucktem Blut und Kotze, der sich aus seinem Magen nach oben in

seinen Mund quälte.

Seine Lungen brannten beißend, bei jedem Atemzug den

er tat und Husten, hatte etwas ungeahnt tötliches an sich.

Kibito, schloss verzweifelt die Augen.


 

Zweifellos sah der junge Aglaner zwar immer noch besser aus, als er sich innerlich fühlte,

aber zusammen mit diesem penetranten Geruch der an ihm klebte, kam

sein gesundheitlicher Zustand, seinem Innenbleben schon zienmlich nah.

Kibito Kai, betete zu Kami, dass er nicht Querschnittsgelähmt war.

Denn das, würde keine magische Bohne des Universums mehr

heilen können.

Aufgestanden war der junge Kaiohshin, seit Naeves ihn dort hingetragen und

an das Raumschiff gelehnt hatte, noch nicht.

Seine Beine waren nach wie vor taub, und auch wenn er sich angestrengt konzentrierte,

bewegten sich nicht einmal seine Zehen. Kein gutes Gefühl und

ein ein schlechtes Zeichen.


 

,,Ist das hier das schwarze Loch?" Fragte Kibito Kai, nach einer kleinen,

geschwiegenen Weile.

Naeves drehte sich nicht um und sah über seine Schulter.

,,Nein. Wären wir in ein schwarzes Loch gesogen worden,

wären wir jetzt schon tot."


 

Kibito versuchte, seine noch immer blutende Wunde am

Arm, mit einem Fetzen seines ramponierten Hemds,

abzubinden.

Er zog mit den Zähnen an einem Ende und hielt das Andere,

mit seiner linken Hand, fest. Es begann höllisch zu schmerzen

und brannte, wie Feuer.


 

,,Ich weiß nicht viel über schwarze Löcher, außer dass sie ziemlich

tötlich sind." Fuhr Naeves fort.

Er machte einen Schritt nach vorne und

sah in den dunkelvioletten, hier und da mit roten Wolken

durchfurchten Himmel, des fremden Planeten hinauf.

,,Wenn ich mich hier so umsehe, dann scheint dieser Planet

nicht unbedingt lebensfreundlich zu sein. Die Atmosphäre ist

sehr seltsam. Ich habe so etwas, noch nie zuvor gesehen.

Alles hier sieht nach... langsamen Dahinsiechen aus.

Keine Hügel, Berge oder auch nur eine Erhebung, weit und breit.

Alles ist so flach, als würde sich der Horizont, mit dem Boden

vermischen.

Und obwohl der Boden, fruchtbar aussieht, scheint

irgendetwas zu verhindern, dass Vegetation durchbricht."

Naeves hockte sich hin und griff in den Boden hinein.

Dann stellte er sich wieder hin und rieb die Erde zwischen

seinen Fingern hin und her, bevor er daran roch und sie wieder

hindurch rieseln ließ.

,,Kein Baum, nicht mal ein Grashalm und die Luft ist so trocken

und heiß, als würde man versuchen, über einem Feuer tief einzuatmen.

Selbst wenn die Atmosphäre uns im Moment ein Überleben

erlaubt, lange werden wir hier nicht Durchhalten können.

Auch nicht, mit deinen Wunderkapseln, oder diesen Zauberbohnen, Kaiohshin."

Naeves setzte seine Suche, zwischen den Überresten der Raumkapsel,

fort.


 

Kibito Kai, ließ seinen verbundenen Arm sinken und starrte blicklos,

auf Naeves Rücken.

,,Du hörst dich an, als würdest du wissen,

dass wir hier sterben werden." Sagte Kibito, leise.


 

Naeves, verharrte inmitten der Bewegung.

Dann drehte er sich, zu Kibito Kai um.

,,Du hast gesagt, du könntest keine Auren von diesem Planeten aus spüren;

Die magischen Bohnen sind, bis auf eine, alle verbrannt;

Das Raumschiff, ist ein Haufen Schrott und wir sind hier auf einem toten Klumpen Dreck gelandet,

von dem wir ohne Raumschiff, oder deiner Wunderteleportation, nicht wieder runter kommen werden.

Dass es hier Nahrung und Trinkwasser geben soll, bezweifle ich stark.

Es wird also höchstens ein oder- zwei Wochen dauern, bis wir uns gegenseitig umbringen werden,

um an die letzte, magische Bohne zu kommen.

Kanibalismus und Wahnsinn nicht ausgeschlossen."

Naeves stand auf und sah Kibito Kai, ausdruckslos an. Dann grinste er zynisch.

,,Nicht die übelste Art Drauf zu gehen, was?" Fragte er fröhlich klingend.

Kibito, blickte unbeholfen zur Seite und wieder zurück zu Naeves.

,,Wir könnten die Bohne teilen, Naeves."

,,Nur das wir beide dann immer noch wissen,

wo die andere Hälfte zu finden sein wird." Antwortete der Aglaner mit einem

herausfordernden Blick der etwas beängstigend entgültiges an sich hatte.

Kibito Kai, wurde blass. Sein Magen wand sich unangenehm, inmitten

seiner Eingeweide und verursachte dort den drückenden Schmerz

der Ausweglosigkeit.

,,Ich denke nicht, dass-

,,Du bist doch ein Kaiohshin und hast das uralte Wissen deiner Ahnen

geerbt?" Unterbrach ihn Naeves, während er durch

die Trümmerteile, zurück zu Kibito Kai, watete.

,,Wirst du nicht auch von diesem alten Wrack ausgebildet,

in dessen Besitz sich eine der vier Kristallkugeln befindet,

die jeden beliebigen Ort, des Universums anzeigen können?

Gerade du solltest doch eigentlich wissen, wozu ein Lebewesen

in der Lage ist, wenn es um das eigene Überleben geht und

das Hunger und Durst nur zwei Gründe sein können,

damit sich der Verstand ausschaltet und Angst und Instinkt,

an dessen Stelle treten."


 

Der junge Kaiohshin, sah ungläubig zu Naeves hoch und blinzelte

verwirrt. ,,Ähm...Willst du mir damit sagen,

dass du mich essen würdest?" Kibito musste ohne es verhindern zu können,

lachen.

Naeves, ließ sich neben Kibito, am abgerissenen Heck des Raumschiffs,

zu Boden sinken.

,,Siehst du die schwarze Wolkenwand da hinten, aufziehen?

Wir sollten die größeren Reste des Raumschiffs, zusammentragen

und uns eine Art Dach oder so was, bauen.

Wer weiß, ob und was es hier regnen wird."

Kibito, sah Naeves an.

,,Dein Pessimismus ist ja richtig aufbauend. Beinahe so aufbauend wie dein

Optimismus..."

Naeves, zuckte mit den Schultern und stand wortlos wieder auf.

,,Hast du die magische Bohne noch, Kaiohshin?"

,,Ja. Wieso, brauchst du sie?"

Naeves studierte Kibito Kais Mimik, misstrauisch und mit zornumwölbten

Blicken, weil er sie ihm einfach so anbot.

,,Es wird dir rein gar nichts bringen, wenn du versuchst,

mich reinzulegen, Kaiohshin.

Ich kenne eure Rasse genau, vergiss´das nicht." Zischte Naeves.


 

,,Wenn ich die verdammte Bohne hätte essen wollen, ohne

es dir zu sagen, hätte ich es schon längst getan!" Rief Kibito plötzlich

enttäuscht und seltsam tonlos, während er sich gequält

auf seine Hände stützte, als wolle er aufstehen.


 

Naeves sah einen ewigen Moment lang, in Kibitos kastanienbraune

Augen und suchte nach Anzeichen einer Lüge darin.

Naeves wandt ihm den Rücken zu und sagte über

seine Schulter hinweg: ,,Der Arm sieht nicht gut aus.

Du solltest einen zweiten Verband unterhalb der Wunde binden, sonst

wird es nicht aufhören, zu bluten." Naeves verharrte für einen

Augenblick. Dann sah er zur Seite und auf den Boden.

Plötzlich ballte er seine Hand zur Faust und ging zurück zu

den Trümmern, der Raumkapsel.

<<...Verdammt...>>


 

Kibitos Augenbrauen, zogen sich verzweifelt zusammen.

Dann schloss er erschöpft die Augen, bevor er sie

wieder öffnete und Naeves hinterher blickte.

Der Aglaner hatte erneut damit begonnen,

nach Kapseln zu suchen.

Der Kaiohshin, riss einen weiteren Ärmel seines Hemds ab und

band sich diesen unter den, bereits blutdurchtränkten, Ersten.


 

,,Keine Liebe..." Wiederholte Kibito Kai flüsternd, das Versprechen,

das er Naeves gegeben hatte, kurz bevor sie abgestürzt waren.

Kibito wurde plötzlich schwarz vor Augen und er

versuchte gegen die Müdigkeit anzukämpfen.

,,Verdammt." Flüsterte er lautlos, als er in einen tiefen Schlaf fiel.


 


 


 


 

Weltall/Raumkapsel:


 


 

Der bereits schmerzhaft gewordene, schrille Alarmton und das rhythmisch,

auf und -abblinkende, rote Licht, verursachten bei Son Goku ein Gefühl,

als ob er ganz langsam in den Wahnsinn, hinüber gleiten würde.

Eine chinesische Wasserfolter, bei der die Strafe darin besteht,

dass ein Wassertropfen, immer wieder, auf dieselbe Stelle der Stirn

geträufelt wird, bis man irre wird, war ein schlechter Witz dagegen.

Goku hatte schon so einiges in seinem bisherigen Leben

durchgestanden, aber diese sintflutartigen Geschehnisse, die in den letzten

paar Tagen geschehen waren, machten sich nun langsam aber

sicher, als Nerven bemerkbar.

Nerven, die nahe daran waren zu reißen.

Imgrunde war Son Goku von jeher jemand, der sogar mit den größten

Schwierigkeiten zurecht kam. Mochten diese nun physischer oder psychischer

Natur sein. Er fand immer einen Weg.

Aber diese Sache mit Vegeta hatte ihn kürzester Zeit, aus seinen

gewohnten, Bahnen gerissen und das mit solch einer Wucht,

dass Son Gokus Gedanken im Sekundentakt immer wieder zum

Prinzen abdrifteten.


 

,,Mist." <<...Ich hätte ihm bescheid sagen sollen...>> ,,...Und mich verabschieden

müssen..." <<...Nein. Er wäre niemals einfach so auf der Erde geblieben und hätte

mich gehen lassen...>> ,,Vegeta, ist sicher stocksauer auf mich...

Vielleicht wird er sich wieder so abweisend verhalten, wie neulich und mich verlassen..."


 

Sich die Schläfen reibend und das Steuerungspult warnend anfunkelnd,

war Goku nun einfach dazu übergegangen, knurrend und hektisch

nach einem Mechanismus zu suchen, der dieses Gerusch endlich abstellte.

Als der Masteralarm des Raumschiffs nach einer geschlagenen Stunde,

die sich wie ein Jahrhundert angefühlt hatte, immer noch anhielt, formte

der Unterklassesaiyajin, einen vor Energie knisternden Ki-Blast in

seiner Handfläche und zielte damit auf die Steuerungsanlage.


 

,,Du kleines, besch-


 

?


 

Das Geräusch hatte aufgehört und das Licht war weiß geworden.

Son Goku, sah sich verwundert um. Dann atmete er einmal

tief ein und mehr als erleichtert, wieder aus.

Natürlich war ihm klar gewesen, das ihn der

Ki-Blast im schlimmsten Falle, direkt ins Jenseits hätte befördern können.

Allerdings wäre das weitaus weniger nervenzerfetzend gewesen, als ein

monotones, sich in Intervallen unendlich wiederholendes:

"Fiiiiiiiiiep" und dieses irremachende, rote Licht dazu.


 

Goku, ließ sich in den Pilotensitz plumpsen und wuschelte sich einmal

kräftig durchs Haar. Dann seufzte er schwer und laut.

Das letzte woran er sich erinnern konnte war, dass er diesen

roten Knopf gedrückt hatte und danach

der Alarm ausgelöst worden war.

Kurz darauf, musste er dann in einen magnetischen Sturm geraten sein.

Magnetische Stürme, kannte der Unterklassesaiyajin noch von

seiner Reise nach Namek und es hatte sich in etwa ähnlich angefühlt.

Ein leichtes Beben; Ein strudelndes Taumeln und dann kam die große,

schwarze Waschmashine, die einem jegliche Orientierung raubte.


 

Son Goku rieb sich den Hinterkopf.

,,Ich muss wohl eine zeitlang bewusstlos gewesen sein...glaube ich."

Murmelte er geistesabwesend und musterte einige blutverkrustete

Strähnen in seinem Haar, die gegen seine Wange rieben.

 

Die CC Black Board Box, eine Art Tagebuch in welchem das Raumschiff diverse Daten wie Flugroute,

besondere Vorkommnisse und dergleichen aufzeichnete, hatte

einen schlangenartigen, langen Bericht ausgespiehen, der sich spiralförmig

auf dem Boden der Raumkapsel, ausgebreitet hatte.


 

,,Hm?" Son Goku, legte seinen Saiyajinschwanz darum und

hob ihn zu sich hoch.


 

,,12:23:

Auraabschirmung deaktiviert. Zur Reaktivierung, geben Sie

bitte den 138stelligen Reaktivierungscode ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste den Prozess." Las er.

,,Einhundertachtunddreißigstelliger Zahlencode?-

Na toll, Bulma. Vielen Dank..."

Son Goku, zog den Handbreiten, Unendlichbon weiter hoch.

,,15:23 :

Beginn der destruktiven Zone.

Neuberechnung der Flugroute erforderlich.

Aktivierung des Autopiloten wird empfohlen...

Fuck. Das war vor drei Stunden. Also war ich bewusstlos."

Ein hastiges Rascheln endstand, als der Saiyajin, den Zettel mit

seinem Saiyajinschwanz weiter zog, und den Rest der Aufzeichnungen,

durch seine Hände gleiten ließ.

,,Masteralarm." stand in fettgedruckten Lettern, ganz am Ende.

Son Goku starrte ungläubig auf die Buchstaben, als seine Mimik

plötzlich gefror und er ganz langsam seinen Kopf zum Frontfenster, hob.

Erst jetzt bemerkte Son Goku, dass das Raumschiff nicht nur keinen

Alarmton mehr erzeugte, sondern er, außer seinem eigenen Atem und Herzschlag,

überhauptnichts mehr hören konnte.


 

Goku ließ den Zettel achtlos auf den Boden fallen, als er aufstand,

sich links und rechts des Steuerpults abstützte und vorahnend,

nach draußen blickte.

,,Schande...das ist gar nicht gut."


 


 


 

Kamis Palast...


 


 

,,Du bist dir sicher, dass du mit der Steuerung zurecht kommen wirst, Vegeta?"

Fragte Bulma, nachdem sie ihm alles erklärt hatte, was nötig war um

die Raumkapsel mit Auraabschirmung sicher zu steuern und zu landen.

Vegeta, sah Bulma an, als hätte sie ihn gerade gefragt,

ob er kämpfen könne.

,,War nur eine Frage." Winkte Bulma ab, als Vegeta sie einfach nur

ausdruckslos ansah.

,,..."

,,Hier, ein nagelneues Kapseletui und Armband.

Die Nummern zwölf und dreizehn sind neu.

Bevor du diese Kapseln öffnest, musst du zunächst die Warnhinweise lesen,

die in einem Hologramm, direkt nach dem öffnen der Kapseln erscheinen

werden.

Am Schluss des Beschreibungstextes, den du als Bedienungsanleitung verstehen kannst,

befindet sich ein integriertes, nicht unbedingt leicht zu lösendes Rätsel dessen Lösung der Schlüssel zum eigentlichen Kapselinhalt sein wird und-

,,Ja, wie auch immer Weib.

Ich fliege jetzt los. Deine beiden ...Überrschungskapseln, kannst du meinetwegen behalten.

Ich bin nicht sonderlich scharf drauf.

Wäre ich neugierig, wäre es etwas anderes.

Aber im Moment habe ich weder die Zeit noch die Lust auf deine technischen Spielchen, Bulma." Sagte Vegeta, als er die Kapseln entgegen genommen hatte.

Bulmas Mundwinkel hob sich zu einem sarkastischen Grinsen.

,,Natürlich. Wie konnte ich das nur vergessen, Vegeta." Bulma strich sich kurz danach über

die Stirn und räusperte sich, als ihre Mimik in sich zusammenfiel und man ihrem

Gesicht wieder ansehen konnte, dass sie verletzt war.

,,Wenn du nicht wissen willst was drin ist, dann mach sie nicht auf." Entgegnete sie schulterzuckend. ,,Du solltest nur wissen, dass es Unikate sind, die einzigen ihrer Art, da ich sie hier, im Raum von Geist und Zeit gebaut habe..."

Bulma musterte den Prinzen, der an ihr vorbei nach draußen zur Plattform starrte, wo sich gerade Piccolo und Dende unterhielten.

In den letzten Jahren hatte sie mit Vegetas unterkühltem Verhalten mehr oder weniger umzugehen gelernt.

Allerdings scheiterte sie immer wieder an seiner Ignoranz und Arroganz.

Es machte sie gleichzeitig wütend und unsagbar traurig, wenn

er ihre Fähigkeiten infrage stellte oder ihr nichteinmal fünf Minuten seiner Aufmerksamkeit widmen konnte.

,,Du bist ein arrogantes Arschloch, Vegeta."

Der Prinz sah sie an.

,,Danke." Erwiderte er leicht nickend und deutete auf die Kapseln.

Bulma studierte seine Züge. Am liebsten hätte sie ihm eine

runter gehauen.

Vegeta schien das zu bemerken und verharrte noch einen Augenblick.

,,Was im Rest der Kapseln ist, weißt du ja." Fragte sie, schliesslich.

,,Ja." Antwortete Vegeta.

Als sie ihre Schultern sinken ließ und seufzte, ging er

an Bulma vorbei, auf die Plattform.


 

Vegeta hatte darüber nachgedacht, ob er sich von ihr, Bra und Trunks verabschieden sollte, hatte sich aber dagegen entschieden.

Vielleicht war es ein Fehler. Vielleicht würde er Gelegenheit haben den Fehler einzusehen. Vielleicht nicht...

Vegeta hatte vieles zu bereuen und eine Menge zu klären.

Vor allem mit sich selbst.

Aber es hätte ihnen allen dreien nur Angst gemacht. Vegeta

wahrscheinlich am meisten.

Angst, die er alles andere als gebrauchen konnte.

Von der Gruppe Z, mochte er niemanden genug, um

sich von einen von ihnen zu verabschieden.

Auf Kuririn war er eifersüchtig, weil er Son Gokus bester

Freund und zu schwach war, als dass Vegeta ihm in einem scheinbaren Trainingskampf

die Lichter hätte auszuknipsen können, um Goku für sich zu haben. -

Yamcha hatte mal mit Bulma gevögelt und war ein totales Weichei,

der nicht einmal zu sich selbst stehen konnte.

C 18 war für Vegeta eine frustrierte Emanze die ihn

einmal, und einmal zuviel gedemütigt hatte, dass es für ein ganzes

Leben reichte.

Gokus Söhne sah Vegeta als Rivalen in jeder Hinsicht an und Chichi...

Bei Dende, Chichi.

Vegeta hasste Chichi und das ebenfalls in jeder Hinsicht.

Piccolo. Der Namekianer war klug.

Vegeta schätzte das sehr an ihm.

Allerdings wusste der Prinz, dass Piccolo klüger als er selbst war.

Eine nicht unerhebliche Kleinigkeit, die hin und wieder ebenso an Vegetas Ego kratzte,

wie Son Gokus Überlegenheit im Kampf oder Kuririns beinahe schon

ekelhafte Loyalität und Freundschaft zu dem Unterklassesaiyajin.

Piccolo und Son Goku zusammen trainieren zu sehen,

war daher etwas, das Vegeta schon allein beim Gedanken daran,

wütend und eifersüchtig werden ließ.

Die anderen, waren dem Prinzen weitgehenst egal. Solange sie nicht seinen Weg kreuzten und ihn nervten, versteht sich.

Imgrunde kannte er sie nicht und sie kannten ihn nicht.

Zu wenig, für eine Verabschiedung also.


 

,,Dad. Ich dachte wir besprechen erst noch zusammen mit Piccolo und

Dende, wo genau wir nach Son Goku suchen wollen und welche Route wir nehmen

werden." Trunks sah seinen Vater vorahnend an.

Vegeta, drehte sich um und blickte von seinem Sohn zu Son Goten, der hinter ihm stand. Dann lächelte Vegeta seltsam.

Trunks spürte förmlich, dass er rot wurde.

,,Ich denke nicht daran, bei einer eurer kleinen „Diskussionsrunden“

mitzumachen, und stundenlang über etwas zu reden, das

zu rein gar nichts führen wird außer vielleicht Kopfschmerzen und

Tiefschlaf."

Son Goten lachte laut, während Trunks Miene düster wurde.

,,Du willst alleine losfliegen, ohne zu wissen wohin und obwohl

dieser Kajin jederzeit auftauchen kann? Dad..."

,,Hör zu, Sohn. Deine Art die Dinge anzugehen, unterscheidet sich vollkommen

von der meinen.

Ich bin ein Saiyajinprinz und ein Krieger.

Ich werde mich nicht in einen Raum auf einen Stuhl setzen und

über Probleme reden. Ich versuche sie so schnell und so gut es geht zu lösen."

Son Goten, hatte aufgehört zu lachen und

beobachtete, wie Trunks seinen Vater nachdenklich musterte.

Dann nickte der junge Prinz stirnrunzelnd und mit Sorge im Gesicht.

,,Ich und Son Goten, werden dir bald folgen. Hoffenltich können wir das

Schlimmste verhindern und finden Son Goku und Kibito Kai,

bevor der Kajin es tut, oder sie in ein schwarzes Loch gesogen werden. "

,,Du glaubst, dass der Kaiohshin und dieser Aglanerbastard noch leben?"

Vegeta grinste.

,,...Ja. Denn wenn sie es nicht tun, wird Son Goku es auch nicht

mehr lange." Sagte Trunks trocken und bereute es sofort wieder.

Vegetas Züge entgleisten schlagartig und

er spürte, eine heiße Welle in sich hinab stürzen die ihm kurz darauf,

kalten Schweiß auf die Stirn trieb und seinen Herzschlag um das Vierfache beschleunigte.

Vegeta verengte die Augen und sah Trunks stechend an.

Dann jedoch, schwang er seinen Saiyajinschwanz um die Hüfte,

zog das Kapselarmband fester und flog wortlos,

nach draußen auf die Plattform.

Während der wenigen Meter bis dorthin, hatte der Prinz in Sekunden auf

sein Höchsttempo beschleunigt.

Piccolos Umhang wölbte sich majestätisch auf und zog sich Vegeta hinterher,

bevor dieser ruckartig stoppte und sich dann, mit den Füßen vom Boden abstieß,

um in die Luft und durch die Wolkendecke zu preschen.

Dende und Piccolo, blickten ihm verdutzt nach.

Bulmas besorgtes Gesicht, Trunks ernste Miene und Son Gotens

verständnisloser Ausdruck, überraschten Piccolo nicht, als er sich

nach einer Erklärung suchend, nach ihnen umsah.


 


 

Im Weltall...


 

 

Die kleine Raumkapsel schwebte antriebslos und nur vom Schwarz des Alls

und den Sternen manövriert, durch die Unendlichkeit des Universums.

Son Goku schwang herum und suchte nach dem Kommunikationsmodul.

Kami sei Dank, sah es exakt so aus, wie das, welches er in dem

Raumschiff gehabt hatte, das damals Dr.Briefs für ihn umgebaut hatte.

Das schien aber auch schon alles gewesen zu sein.


 

Die Stereoanlage, mit allen nur erdenklichen Extras

( CD-Player, Radio, Flughafen ) spielte in voller Lautstärke

,,Back to Black", von Amy Whinehouse.

Dazu erschien ein lebensechtes Abbild der eben genannten Dame, als

sich bewegendes Hologramm.

,,Was zum...?!" Goku drückte eine weitere Taste, von der er

glaubte, dass sie zur Kommunikationsanlage gehören würde und hatte

dieses Mal mehr Glück.

Unter "Back to Black", das durch die kleine Kapsel dröhnte, fuhr eine

kleine, viereckige Tastatur mit transparentem Bildschirm, der

eher nach einer, auf einen Rahmen gespannter Klarsichtfolie, als nach allem anderen aussah, hoch.

,,Bestens." Goku, tippte die auf der Tastatur angegebenen Zahlen und

Buchstaben ein, die ihn ( so, wie es dort stand ) direkt mit der

Capsule Corporation und dem Wohnhaus, verbinden sollten.


 

---Kommunikation mit dem Kommunikationsmodul nicht möglich.

Angewählter Standort nicht existent--- Erschien in neongrünen Buchstaben,

auf dem Display.

,,Nicht existent? Blödsinn."

Goku gab die Zahlen und Wortkmobination erneut ein:


 

.....xCff48Western CityUj8earth092nipponJsWaCapsuleCorporationycV.

... ,,Argh!" ...CorporationxcV


 

---Kommunikation mit dem Kommunikationsmodul nicht möglich.

Angewählter Standort nicht existent. Standortbasis...........

nicht existent. Kommunikation noch immer nicht möglich.

Kommunikationsmodul, deaktiviert.

,,Aber!"

---Deaktivierung erfolgreich---Fiep---

,,Was?!"

---Fiep--- !

,,Hgngrrr."

Son Goku musste sich zusammenreißen, um nicht doch noch einen

Ki-Blast, im Raumschiff abzufeuern.

Diese Technik, war einfach die Hölle. Er hasste es.

Nichts funktionierte und wenn es funktionierte,

funktionierte es so, dass es besser nicht funktioniert hätte.

"Back to Black" begann gerade wieder von vorne, als Son Goku

beschloss, zu trainieren, statt sich weiter selbst wahnsinnig zu machen.


 


 


 


 


 

Erde/Kamis Palast:


 


 

Dende, sah gequält zur Erde hinab und umklammerte seinen

Gottesstab, als würde ihn nichts anderes mehr aufrecht halten.

Tiefe Sorgenfalten, furchten seine Stirn und Tränen füllten die Augen des

jungen Kamis.


 

,,Ich bin so unfähig...und hilflos. Die Menschen brauchen

einen Kami und keinen Namekianer, der ohne die Hilfe Anderer und

ohne Dragonballs, vollkommen machtlos ist."


 

,,Machtlos, Dende?" Dende, zuckte zusammen und drehte sich

zu seinem Artgenossen, um.

Piccolo, stand etwa vier oder fünf Schritte hinter Dende.

Er hatte den jüngeren Namekianer am Rand des Palastes

stehen sehen. Der Gesichtsausdruck Kamis, hatte

Piccolos Aufmerksamkeit erregt.


 

,,Piccolo?Ich...nun, ähm..." Dendes Wangen röteten sich unter der olivfarbenen

Haut.

Er sah beschämt zur Seite und schien nach den richtigen Worten

zu suchen.

Dann ließ er seinen Blick zurück zur Erde hinab schweifen.


 

,,Ich kann nichts tun." Flüsterte Dende resigniert.

Er hörte, wie sich Piccolos Schritte ihm näherten und

hörte, wie sich dessen Vorhang, im stärker gewordenen Wind

aufbäumte.

,,Und?"

Beinahe schockiert, sah Dende, Piccolo an.

Dieser hatte sich nun neben den jungen Erdenkami

gestellt und blickte leicht lächelnd, in die Ferne.

Die Sonne tauchte gerade in einem malerischen Rotorange in

das kühle, graublaue Firmament und hinterließ einen

Schimmer, der den Himmel und den Palast, in ein glänzendes

goldenes Licht hüllte, welches die gesamte Plattform flutete.

Piccolo schloss einen kurzen Moment, einatmend die Augen.

Dann öffnete er sie wieder.

,,...Machst du dich über mich lustig, Piccolo?" Fragte Dende, ernst und

fürchtete sich vor der Antwort.

Der großgewachsene Namekianer erwiederte Dendes Blick, mit

demselben ernst. ,,Nein."

,,Wieso sagst du dann, dass es egal ist, wenn ich nichts

gegen das Chaos auf Erden ausrichten kann?"

Piccolo schmunzelte, hielt aber dieses mal Blickkontakt zu Dende.

,,Die Menschen haben auf der Erde verschiedene Götter.

Sie wissen nicht, dass Gott ein grüner, dreiundreißigjähriger

Außerirdischer ist, der genau die gleichen Ängste und Zweifel hat,

wie sie selbst.

Götter, sind für die Menschen, immer irgendetwas unnahbares

und unerreichbares.

Manche sind auch nur auf Podeste gesetzte Statuen,

die man in zu guten Zeiten fürchten, und in schlimmen um Hilfe bitten

kann." Piccolo seufzte schwer.

,,Die Götter der Menschen sind das, was sie selbst nicht sein können

und besitzen Fähigkeiten, die sie niemals erlangen werden.

Gesichts, Geschlechts und meistens auch, -körperlose Gestalten,

die sich dadurch auszeichnen, dass sie all das sind, was lebende, atmende Wesen, nicht sein können."

Dende, starrte Piccolo mit offenem Mund an.

,,Dafür halten mich die Menschen?"

Der Namekianer zuckte lediglich, mit den Achseln antwortete aber nicht.

,,Vielleicht...

Du hast vor etwas angst Dende, was du nicht bist und nur deshalb

sein willst, weil andere es in dir sehen wollen. Gott sein bedeutet nicht

Perfektion, so wie es in vielen Religionen dargestellt wird.

Gott bedeutet sehr viel mehr als das Dende,

und meistens für jeden etwas anderes.

Sei einfach der, der du bist und tue das, was du für richtig hältst. Viele

Menschen glauben an dich, also wieso versuchst du nicht einfach mal an dich

selbst zu glauben?"


 

Dende, sah blicklos zu Boden und wurde wieder rot.

Das alles klang aus Piccolos Mund so unglaublich einfach und

selbstverständlich, als rede er über die Gewissheit von Tag und Nacht,

Leben und Tod.


 

Piccolo lächelte und legte Dende, eine Hand auf die Schulter.


 

,,Jedenfalls bezweifle ich stark, dass hier herum zu stehen und depressiv

in den Abgrund zu starren, etwas ändern wird, nicht wahr?"

,,..."

,,Du machst dir viel zu viele Gedanken und bist zu vorsichtig."

,,Als Gott Risiken einzugehen, kann übel enden..." Dende sah Piccolo

eindringlich an. Dieser erwiederte seinen Blick, sah dann kurz nach oben und

sagte lächelnd:

,,Nun ja. Mag sein. Aber mehr als in die Hölle kommen,

kannst du auch nicht."

Dende verzog keine Mine.

,,Das ist nicht besonders witzig."

,,Doch, und wie es das ist."

Piccolo stand auf und sah in den Himmel hinauf.

,,Das Leben ist für niemanden leicht. Ich habe mich schon oft gefragt,

ob meine Art zu leben richtig ist, oder was geschehen wäre, wenn ich

einen anderen Weg gewählt hätte, Dende.

Der Namekianer ging ein paar Schritte dem Rand der Plattform entgegen,

streckte sich und atmete tief die frische, klare Luft ein.

,,Ich glaube ich hatte großes Glück, Son Goku getroffen zu haben.

Jetzt hier stehen zu können hat mich eine Menge Schmerzen, Leid und

Selbstüberwindung gekostet...

Ob ich immer die richtigen Entscheidungen getroffen habe, weiß ich nicht und will es auch gar nicht wissen.

Aber aufgegeben, habe ich noch nie und das solltest du auch nicht, Dende.

Egal wie schlimm es auch kommen mag, aufgeben, solltest du niemals.

Nicht dich, nicht deine Freunde oder die Erde."


 


 


 


 

Währenddesssen im Jenseits/ Hölle:


 

,,Bei Uranai Babas eitrigem Forunkel! Was in Enmas Namen,

ist das?"

,,K-keine Ahnung..."

,,Das ist doch easy. Es wird Nacht. Sieht doch ein Blinder."

,,Nacht? Im Jenseits existiert so etwas, wie eine Nacht aber nicht.

Hier ist es immer hell. Wie sonst, sollte Enma auch die Vitas lesen

können?"

,,? ...Dummfunzel."

,,Wenn es schwarz wird, ist es nacht. Wird es hell, bricht ein neuer Tag an.

So einfach, so simpel."

,,Sag´ das mal Bartha. Der glaubt, Tag und Nacht seien ansteckende Krankheiten. Bartha, kommt vom Planeten Nero.

Dort gibt es eine rotglühende Sonne und keinen

einzigen Mond. Als wir hier angekommen sind, fiel der ärmste völlig vom Glauben

ab."

,,Ja aber es kann doch sehr gut sein, dass es hier einen Tag und eine

Nacht gibt, oder etwa nicht?"

,,Von Wegen. Einen schwarzen Himmel hat es im Jenseits noch nie gegeben,

geschweige denn dass es Nacht geworden wäre."

,,Babidi?!"

,,Ja...und?"

,,Wohl als höllischer Stammgast unterwegs, was?"

,,Keinen Schimmer, was dich das angehen sollte, Ginyu."

,,Nicht doch. Sensibelchen."

,,Nyhahaha! Die kleine pustelbirnige Schrumpffalte hängt immer noch in

der Hölle ab. Wie äußerst übel!"

,,Jeeze, hör auf den Kleinen zu ärgern. Babidi kann doch nichts dafür,

dass sein eigener Dämon ihm die Lichter ausgeknipst hat und er von

Enma zu ewigem Fußnagelhochrollen und Sandkornzählen in der Hölle

verdonnert worden ist."

,,Wie meinen?"

,,Haltet endlich eure Klappe!

...Hält ja keiner mehr aus.

Und alles nur wegen diesem Son Goku, der mir meinen

genialen Plan, die Weltherrschaft an mich zu reißen,

total vereimert hat."

,,Das kenn´ ich."

,,..."

,,Wie jetz´?"

,,Ich hatte ihn schon besiegt. Aber dann hat er so höflich um Gnade gewinselt,

dass ich sie ihm gewährt habe. Tja. Aber ihr wisst ja, wie sowas endet.

Kaum macht man mal einen auf rosa Schmusi, schon rächt sich die Nummer."

,,Sag´mal, wovon redest du eigentlich?

Du willst Son Goku besiegt haben?

Pahaha! Ja- klar.

Ich habe ihn auch besiegt und bin dann freiwillig hops gegangen, weil ich unbedingt mal die Needle mountains besichtigen wollte. Als Lebender kommt man ja zu nichts..."

,,Ich, Dodoria, schwöre bei dem Psychater meines dahingeschiedenen

Hamsters, dass ich Son Goku besiegt, und Vegeta ein drei Jahres Abo

"Meine Frisur und ich", angedreht habe."

,,Mann. Du hast sie ja nicht alle."

,,Interesse?"

,,Woran."

,,"Meine Fris-

,,Nein!"

,,Schon gut, schon gut. War ja nur eine Frage."


 


 

28.09.2008 - Fortsetzung folgt...


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 

 


 


 


 




 

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