Er oder ich!

By Bijou Juni 2005

 

 

Vorwort: 
Diese Geschichte war eine meiner ersten, wenn auch nicht 
meine Letzte. 
Die Story hat mir von Tag zu Tag mehr bedeutet und ich bin 
mir sicher, dass man es beim lesen auch durchaus merken wird. 
Ich hatte wahrscheinlich mehr Spaß beim Schreiben, als ihr ihn 
jemals beim Lesen dieser FF haben werdet. Allerdings muss ich dazu
sagen, dass für das Gegenteil genau daselbe gilt...
Jeder Charakter hat ein Stück von meiner Persönlichkeit abbekommen und 
wird im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung durchmachen, die lesbar und
hoffentlich auch spürbar sein wird. 

Unter der Kategorie Fanarts, werdet ihr einige Illustrationen 
zu Er oder ich! finden. 
Viel Spaß beim lesen. 
Bijou. 




  Er oder ich ! 

(Juni 2005- 2008 )


 

By Bijou


 



 

FSK:16


 

Pairings:

Vegeta x Son Goku

Kibito Kai x Naeves

Naeves x Son Goku

( angedeutet )

Trunks x Son Goten

Bra x Marron


 



 

Disclaimer: Würden Vegeta und Son Goku mir gehören,

hätte ich sie behalten. Ich will hiermit kein Geld verdienen.

Naeves  allerdings, ist mein Charakter und ich möchte nicht,

dass er in einer anderen Geschichte, verwendet wird.


 

Warnungen: Yaoi, Yuri, Lemon, Angst, Sad, Bound, SM,

Saiyajinschwanz-Sex, Death, Gewalt


 

Genre:

Thriller, Drama, Komödie, Horror, Science Fiction, Action, Material Art


 

Worterklärungen:

Kami- (Kami sama) = Gott

Gi – Kampfanzug


 

Warnungen-Erklärungen:

Yaoi= Sex zwischen zwei Männern,

Yuri=Sex zwischen zwei Frauen,

Lemon= ( der Teil der Story, in welchem es zum sexuellen Akt kommt ),

Bound= Fesseln, Ketten etc. Sadomasochistische Spielzeuge werden während des Sexs zur Stimmulation verwendet,

SM= Sadomasochismus ( Erregung durch absichtlich zugefügte Schmerzen, körperlicher oder psychischer Art ),

Saiyajinschwanz-Sex= Der Saiyajinschwanz wird in das Liebespiel miteingebunden,

Death = Einer oder mehrere Charaktere sterben,

Gewalt= gewalttätige Handlungen wie Schlagen,

Waffengewalt, physische Gewalt jeglicher Art

Sad= Traurig, sehr dramatisch


 



 

Kapitel I

Naeves


 


 

Papagei: "Iss mich nicht!"

Will: "Ich hatte nicht vor dich zu essen!"

Papagei: "Iss mich nicht!"


 

( FdK)


 


 

Dieser Kompass zeigt nicht nach Norden. Er zeigt

auf das, wonach wir uns am meisten sehnen.

( FdK )


 


 

Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten

verdient habe, denn dann habe ich es am meisten nötig

( unbekannt )


 



 


 

Teil 1


 

Son Gokus Sieg


 


 


 


 


 

,,KAME-HAME-HAAAA!"


Der Himmel über dem heiligen Reich der Kaiohshins,

glich einem grellen Lichtvorhang, als Son Goku in der Saiyajin Stufe drei,

erneut sein Ki aufflammen ließ und die Energie Attacke, auf seinen Gegner schleuderte.


Wie lange sie schon kämpften, wusste keiner der zwei,

so unterschiedlichen Gegner, mehr.
Die Sonnen kamen und gingen.

Die Monde wechselten so schnell, dass die beiden Saiyajin

jegliches Zeitgefühl, bereits längst verloren hatten.
Wie in Trance, ignorierten sie seid langem schon,

die hilflosen Aufschreie, ihrer bis zur Grenze des Möglichen, getriebenen Körper.

Mehr noch.

Beinahe von selbst, bewegten sich nun Muskeln und wurden Angriffe ausgeführt.

Mit jeder Sekunde, stieg Intensität und Präzision dieser Aktionen, an.
Es war ein Kampf, der seines gleichen suchte.

Der Planet, erbebte unter dieser Gewalt und

als der aufgewirbelte Staub sich wieder gelegt hatte,

erkannte man einen riesigen Krater, in dessen Mitte sich,

der Feind des Unterklassekriegers, gerade wieder zu regenerieren

begann.


 

SON- GOKU! - TU ETWAS! UNSER REICH WIRD UNTERGEHEN,

WENN DU NICHT HANDELST! Hallten zwei Stimmen,

wie in einem Chor, im Kopf des Saiyajin wieder.


 

<<... Verdammt. Wenn das so weiter geht, kann ich ihn noch hundert Mal

angreifen und am Ende wird er nicht mal eine Schramme, davontragen.
Ich muss mir schnellstens etwas einfallen lassen, oder die Welt der Kaiohshin,

ist Geschichte.

Ich darf nicht aufgeben! ... >>


 

Ein Schrei unbändiger Wut, erklang aus voller Kehle, als der Saiyajin
in der Luft schwebend, seinen Körper streckte und sein Ki,

explosionsartig hochpowerte.


Seine Aura war entfesselt und seine wahre Kraft, befand sich nun jenseits,
jeder bekannten Dimension.
Die Wolken zogen sich düster über seinem Haupt zusammen und
schlagartig, verstummte jegliches Geräusch.

Selbst der Wind wagte es nicht, Son Goku zu streifen, als habe er Angst davor,

den, vor Zorn bebenden Saiyajin, dadurch noch mehr in Rage, zu bringen.
Energieentladungen, in Form von kleinen Blitzen, welche

um den gesamten Körper Son Gokus tanzten, knisterten unheilvoll und kündigten Gokus Verwandlung, in einen Supersaiyajin der Stufe Vier, an.


Der buschige, lange Saiyajinschwanz, reckte sich straff zum Himmel empor,

und als das Licht der Erde, die Strahlen der Sonnen, und

der samtige Schein des Mondes, auf das Reich der Kai´s hinab schienen,

fixierten goldene Augen, die vor Erstaunen erstarrte Kreatur, am Boden.


 

Son Goku, hatte sich in einen Supersaiyajin Vier, verwandelt.

Magentafarbenes, geschmeidiges Fell, umspielte nun die festen,
durchtrainierten Muskelnvund ließ nur die Brust,

den Kopf und seine Hände, unbedeckt.
Nachtschwarzes Haar, umrahmte in wilden Strähnen,

das alabasterfarbene Gesicht des jungen Kriegers und umfing verspielt,

seine breiten Schultern.


In seinen Augen erkannte man Kampflust und den unbändigen Willen,

aus diesem Kampf, als Sieger hervor zu gehen.
Ein wildes Tier, welches ausgehungert Beute wittert,
hätte nicht angsteinflößender wirken können, als es dieser Saiyajin,

nun tat.
Langsam, ließ sich dieses mächtige ,,Wesen", zu Boden sinken.

Son Goku landete lautlos, am Rand des Kraters,

den er selbst verursacht hatte.
Der Kampfschrei den Goku jetzt ausstieß, ließ das Blut,

in den Adern seines Feindes gefrieren und der Unterklassekrieger,

konnte die Angst seines Gegners, geradezu riechen.


Ein abwertendes Lächeln, umspielte die Lippen des Saiyajin,

als er zu seiner Genugtuung, den erschrockenen Blick seines Feindes,

in sich aufsog.
Goku spürte, wie die animalische Kraft der Ouzarous, die natürliche Urform

der Saiyajin, welche nur bei Vollmond zu Tage tritt, durch seinen Körper strömte, wie glühende Lava.


 

Damals, als er gegen Bebi gekämpft hatte, hatte er sich zunächst,

in einen goldenen Ouzarou, verwandelt.

Dann, als er diese Stufe überwunden und seinen Verstand wieder erlangt hatte,

war er zu einem Super Saiyajin Vier, geworden.
Ebenso war dies dann, später auch Vegeta gelungen.


 

Diese unendliche Kraft, die nun durch Gokus Adern pulsierte,

war einfach göttlich.
Wieder sah er genüsslich, auf seinen verklärt blickenden Feind, hinab.

Der Ouzarou in ihm, konnte sich ein zusätzliches:

,,Und das, war erst der Anfang“ , nicht verkneifen.


Gokus Stimme klang rau und tief, als sich seine Augen verengten
und sein Lächeln sich, in ein hämisches Grinsen, verwandelte.

Son Gokus Gegner, fasste sich wieder ein wenig.


 

Obwohl die gewaltige Aura des Saiyajin, ihn beinahe zu erdrücken schien,

sah man etwas in seinem Gesichtsausdruck, dass man als Bewunderung hätte deuten können.


Er musste bereits wissen, dass er keine Chance mehr,

gegen Son Goku hatte.

Denn er richtete sich auf, trat dem Saiyajin ein paar Schritte entgegen und
erklärte sich, mit gesenktem Blick, besiegt.


 

,,Es wäre lächerlich, wenn ich versuchen würde,

dich weiter anzugreifen, trotz meiner Fähigkeit, zur Regeneration.

Es wäre ein nicht enden wollender Kampf, bei dem ich zwar überleben
würde, ....mehr aber auch nicht.
Der Sieg und mein Leben, gehören nun dir Saiyajin."


 

Goku hob seine Augenbraue.

Prüfend, musterte er den Feind, welchen er nun demütig,

vor sich niederknien sah.
,,Soll das heißen, du willst nicht einmal den Versuch unternehmen,

weiter zu kämpfen?
Das verstehe ich nicht.

Selbst wenn du glaubst, dass du verlieren wirst...
Versuchen musst du es!
Sonst wäre unser ganzer Kampf, völlig sinnlos gewesen, verdammt!“


Erstaunt, sah die Kreatur, den Unterklassesaiyajin an.
,,Du ... Du, willst weiter kämpfen?

Ich bin dir mehr als nur unterlegen, seid du dich verwandelt und mir,

deine wahre Macht gezeigt hast, Saiyajin.“ <<...Wieso, hat er mit seiner Verwandlung, so lange gezögert?...>>

,,Würden wir jetzt weiter kämpfen, käme es einer Posse gleich,

weiter nichts.“


Son Goku antwortete nicht, sondern musterte seinen Gegenüber,

eine Weile.
Natürlich hatte dieser Recht.

Goku, hatte sich von Anfang an zurück gehalten.

Aber warum?
Wenn man sich im heiligen Reich der Kaioshin nun umsah,

erkannte man sofort, die verheerenden Spuren, des Kampfes.

War all das, nötig gewesen?
Hätte Goku sich sofort in einen Super Saiyajin,

der Stufe Vier verwandelt, wohl nicht.
Der Kampf wäre kurz, und schmerzlos und die Zerstörung,

gering gewesen.


 

<<...Und ich hätte mich zu Tode gelangweilt... >> Dachte, Son Goku.


 

Ein schuldbewusstes Lächeln, kräuselte die Lippen des Unterklassesaiyajin.
Nach so langer Zeit, hatte er endlich wieder die süße Taubheit,

auf seiner Zunge gespürt, die ihm den metallenen Geschmack von Blut,

erhaschen ließ und seinen Blick, auf so wundervolle Art vernebelte.

Das Gefühl, welches sein Bewusstsein in andere Sphären eintauchen ließ

und seinen Körper, wie von selbst, dem Rhythmus seiner,

durch ihn hindurch fließenden Kraft, anglich.


So etwas, hatte er bisher nur auf der Erde und allein mit Vegeta,

empfinden können.
Dieses unsagbar, herrliche Gefühl...
Eine Mischung aus Verlangen und Erregung.

Der Rausch, der ihn immer dann überkam,

wenn er seinem Gegner und sich selbst,

alles abverlangen konnte, um dann im Kampf, völlig aufzublühen.

Aufzublühen als das, was Son Goku von jeher war.
Angehöriger, des mächtigsten Kriegervolkes des Universums.

Für den Kampf, geboren. Ein Vollblutsaiyajin.


 

Son Goku wusste, dass ein weiterer Kampf mit der Kreatur,

jetzt nicht mehr möglich war und wahrscheinlich auch das Gefühl

der Kampflust, ausbleiben würde.


 

<< ...Dreck!

Ich hätte mich noch nicht verwandeln dürfen.
Aber Kibito Kai und der alte Kaioshin, haben mich angefleht,

dem endlich ein Ende zu setzen.
Sie wollen ihr Reich schützen - Da darf ich nicht egoistisch, sein.
Aber...Verdammt!
Hätte ich doch nur weiter, in der dritten Stufe, mit ihm kämpfen können.

Es wäre zu schön gewesen.
So viel Spaß, hatte ich das letzte mal mit Vegeta.

Aber seid er mich, nicht mehr zum Kampf herausfordert und nur noch alleine trainieren will - dieser Dickkopf- war nichts und niemand,

bisher in der Lage, meinen Puls derart zu beschleunigen und mich,

bis zum Äußersten, zu treiben.
Ich fühle immer noch, wie mir mein Blut, wie Feuer durch die Adern schießt.

Ich will nicht, dass es aufhört..

Jetzt, wo ich es wieder gefunden habe ...

Dieses...

Gefühl...

Mm. Vielleicht, wenn ich ihn... >>

,,Wie heißt du ?"

Son Goku, setzte sich zu seinem Gegner, auf den Boden und

hatte sich wieder, in seinen Normalzustand, zurückverwandelt.
,,Naeves ." Antwortete dieser und seine Mimik,

spiegelte völlige Fassungslosigkeit wieder, als er in die,

nun wieder tiefschwarzen Augen des Saiyajin, blickte.
,,Ich bin Son Goku, freut mich.“ Goku, lächelte freundlich.

,,Ähm, du kommst von einem anderen Planeten, richtig?
Na ja, also wenn du nichts besseres zu tun hast,

könnten wir ein wenig zusammen, trainieren?“ Fuhr

der Unterklassekrieger, fort.


 

Die blass, violett schimmernden Augen Naeves´,

mit dem leicht grünlichen Glanz der namekianischen Meere,

weiteten sich sichtlich.
Naeves, konnte nicht glauben, was sein Feind ihm gerade,

angeboten hatte.

<< ...Wieso tötet er mich nicht?

Ich habe doch verloren.

Aufgegeben!

Spielt er nur mit mir?...>>


 

Goku bemerkte, den verwirrten, fragenden Blick von Naeves,

und reagierte:


 

,,Der Kampf hat mir Spaß gemacht.

Dir doch auch, nicht wahr ?
Wenn du Lust hast, dann könnten wir bei mir auf der Erde trainieren,

oder auf deinem Planeten. Wo du willst. Meinetwegen, auch hier.“ Bot der

Saiyajin, Naeves, an.


 

,,Ich hör´ doch wohl nicht richtig, Son Goku!
Hast du deinen Verstand, jetzt völlig verloren?"

Krächzend, hob die Stimme sich am Satzende, im Tonfall an.

Der alte Kaioshin, kam mit auf dem Rücken verschränkten Händen und
einem äußerst verkniffen wirkenden, Gesichtsausruck,

auf die beiden zu.
Neben ihm, ein komplett aus dem Häuschen geratener, Kibito Kai.


,,Toll, Goku! Wir haben alles genau beobachtet!

Linker Hacken, rechter Haken, deine Attacken waren einmalig!

Deine Angriffe meisterhaft und dann zum Schluss!“ Kibito Kai, boxte ein

paar mal, in die Luft und versuchte den Kampf, nachzuahmen.
,,Der Supersaiyajin Vier!

Wahnsinn, völlig irre, einfach Weltklasse!
Du bist wirklich die ungeschlagene Nummer eins, im Universum!
Freezer selbst, ist mir bei deinem Anblick, über den Rücken gekrochen!
Du hast uns alle gerettet!

Uns Kais, unser Reich, die Welt, das gesamte Universum!
Mal wieder!"


 

,,Kibito! Benimm´ dich gefälligst, wie ein richtiger Kai.

Auch wenn ich die Hoffnung bei dir schon fast, aufgegeben habe.

Als nächstes machst du unserem Helden hier,

noch schöne Augen.

Was soll ich davon halten, na?"
Eine tiefe Röte, überfiel das Gesicht, des jungen Kaiohshin.
,,T-Tut mir Leid Ältester." Kibito räusperte sich kurz,

schluckte seine Euphorie hinunter und korrigierte sich, kleinlaut.
,,Wir danken dir Son Goku, dass du uns wieder einmal,

gerettet hast."
,,Braver Kai, so will ich´s haben. Und nun, zu dir!“ Spieh´

der Kaiohshin, von vor fünfzehn Generationen, schwang herum und

funkelte Neaves, wütend an.
,,Sei froh, dass dir Son Goku, als Supersaiyajin Vier,

seinen Fuß nicht in den Allerwertesten, gerammt hat.

Sonst wärst du jetzt im Jenseits und King Enma,

müsste sich mit dir herum ärgern. Ich hätte ihn darum gebeten,

wenn du nicht von selbst, zu Verstand gekommen wärst.“ Drohte der

Kaiohshin, von vor fünfzehn Generationen.


 

Angewidert, spuckte Naeves dem alten Kai,

vor die Füße.
,,Ich habe nie um Gnade gefleht!

Erst recht nicht bei dir, du verfluchtes Wrack!"


,,VERFLUCHTES WRACK !?"

Wiederholte der alte Kaioshin, heiser.


 

,,Ja! Ihr arroganten Kaiohshin, habt uns Aglaner schon immer verhöhnt !"

,,A-aglaner? Sagtest du, Aglaner?
Aber- nein, unmöglich..." Ein Schatten, legte sich über das Gesicht

des Ältesten der Kais.


 

,,Ja, du hast mich richtig verstanden.

Ich gehöre der Rasse, der Aglaner an.
Überrascht?!

Naeves Gesicht, hatte sich zu einer wütenden, Maske verzerrt.

,,Wenn mein Meister mich nicht aufgehalten hätte,

wärst du schon längst zu Staub zerfallen - Du Mörder ..." Zischte

der Aglaner, mit zornerstickter Stimme.

Jeder Muskel in Naeves, hatte sich zum zerbersten angespannt,
als er die beiden Kais, mit hasserfülltem Blick, fixierte.


 

,,Moment mal, dein Meister ? - Wenn ich mich nicht irre, war nur ich es ,
der dich davon abgehalten hat, das heilige Reich zu zerstören ."

Sagte, Son Goku. Er legte den Kopf schief, und blickte Naeves, fragend an.

Er hatte absichtlich, die schweren Vorwürfe des Aglaners, ausgelassen.

Naeves, wand nun schlagartig seinen Blick,

von Kibito und dem älteren Kaiohshin, ab.
Er legte die rechte Hand auf sein Herz und senkte,

von Neuem sein Haupt.
,,Ich sagte es bereits.

Der Sieg und damit mein Leben, liegen nun in deiner Hand, Meister.
Verfahre mit mir, wie es dir beliebt."


,,Was sagst du da ?" Die Augenbrauen des Unterklassekriegers

schnellten hoch, als Naeves, seinen Satz beendet hatte.

Doch bevor Naeves antworten konnte, unterbrach der alte Kaioshin,

jedwede Erklärungsversuche.


 

,,Ich erinnere mich daran. Ich erinnere mich ..."

Der Älteste zog die Brauen, tief ins Gesicht,

verschränkte die Hände auf seinem Rücken und ging langsam ein

paar Schritte, während er weiter sprach.

,,Die Aglaner sind eine Kriegerrasse.

In vielem ähnlich, den Saiyajin.
Doch erreichen Aglaner, im Verlauf ihres Lebens,

nur einen bestimmten Level an Kraft, der sich dann nicht mehr

steigern lässt.“

Der alte Kaiohshin, ging weiter.

Dann blieb er stehen und blickte nachdenklich,

in den violett, verwaschenen Himmel hinauf.
,,Früher. Vor einer kleinen Ewigkeit.

Da lebten die Kaioshin und die Aglaner, in friedlichem Einvernehmen,

in diesem Reich hier.
Die nach Wissen und geistiger Erleuchtung,

strebenden Kaioshins und die mächtigen Krieger. Die Aglaner.
Doch irgendwann, zerbrach die stille Übereinkunft, des Friedens.

Die Aglaner, wurden von Tag zu Tag aggressiver.

Sie wollten die Herrschaft, über diesen Planten hier, erlangen.
Ich selbst war noch jung, jünger als du es heute bist, Kibito.

Dennoch, habe ich diesen grässlichen Bruch unserer Rassen,

hautnah mitbekommen.


 

Die Kais schlossen sich zu jener Zeit zusammen und

schmiedeten einen Plan, um die Aglaner, trotz deren höherer Kampfkraft

und der Fähigkeit zur Regeneration, zur Vernunft zu bringen.


 

Der älteste der Kais, richtete seinen Blick zu Boden und

seufzte tief und schwer.


 

,,Was geschah dann?" Neugierig stand Son Goku, auf.


 

,,Einige von uns, waren dagegen und wollten einen friedlichen Ausweg finden,

aber die Potaras, waren zu diesem Zeitpunkt schon verteilt

und die ersten Fusionen, bereits geschehen.


 

,,Mmm, die Fusion also. Aber reichte das allein denn schon aus,

um die Aglaner zu besiegen?

Also jetzt, nachdem ich gegen einen von ihnen gekämpft habe,

bezweifle ich doch irgendwie, dass es viel gebracht haben kann, oder?"
Schmunzelnd, warf Son Goku einen Blick auf Naeves,

stellte jedoch erschrocken fest, dass dessen Gesicht,

zu einer Felswand, erstarrt war.
Die alabasterfarbene Haut des Aglaners,

hatte eine aschfahle Farbe angenommen.

Seine Augen, blickten starr auf den sandigen Boden.

Das silbern, glänzende Haar, verdeckte schützend,

einen Teil seiner Sicht.


 

,,Du hast recht Goku.

Das allein, hätte keinen Sinn und schon gar keinen, Erfolg gehabt.“ Fuhr der Kaiohshin, von vor fünfzehn Generationen, fort.
,,Doch unsere Ältesten, dachten damals auch nicht an eine ,,normale"

Fusion, sondern an eine Verschmelzung der Mächtigsten, von uns."


 

...


 

Kibito Kai kräuselte verwundert, die Lippen.
,,Was bedeutet das, Ältester?
Was meint ihr mit, ,,Verschmelzung der Mächtigsten" ?"


 

Naeves riss das Wort an sich:


 

,,Diese Feiglinge, haben solange miteinander fusioniert,

bis sie den ultimativen Krieger, produziert hatten.
Eine achtmalige Fusion der stärksten Kais, ergab den

bei uns Aglanern in Legenden beschriebenen,

,,Prinzen, des unehrenwerten Todes", den Kami Kajin.
Der Kami Kajin, war ein verstandloses Monster,

der mit nur einer einzigen Energiewelle, die Aglaner vernichtet hatte,

während die Kaiohshins sich in der Zwischenzeit, wie Ratten versteckt hielten,

um die Ausrottung meiner Rasse, einfach nur abzuwarten."

Naeves grub seine Fingernägel, in das Fleisch seiner Hände und Blut,

rann aus kleinen Rinnsalen, daraus hervor.


 

Kibito Kai stockte der Atem.

,,...Ältester, stimmt das? Ich dachte, dass selbst eine zweifache Fusion,

mit zwei bereits fusionierten Wesen, schon strengstens verboten wäre!"

 

Der alte Kaioshin, senkte den Kopf und nickte leicht.
Ein Seuftzen, entfuhr seiner Kehle.
,,Der Grund warum es verboten ist,

liegt in der darauf folgenden Geschichte, Kibito...


Der vierfach- fusionierte Kaioshin, verlor damals,

wie Naeves bereits angedeutet hat, seine Sinne und seinen Verstand.

Er wurde zu einem Wesen, welches nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge,

Gut und Böse zu unterscheiden, vermochte.
Der Kami Kajin, wurde zu einer Gefahr für uns und da die Fusion

unwiderruflich ist- außer für die Saiyajin, die diese Verbindung wieder lösen

können, in dem sie sich von den Saiyajinstufen, wieder in den Normalzustand zurück verwandeln - mussten wir Kaiohshins uns,

einen Weg überlegen, den Kami Kajin, wieder loszuwerden.“

Son Goku, schwieg.

Aber sein enttäuschter Blick und die gerunzelte Stirn,

deuteten an, was er dachte.

,,Man verliert immer, wenn man nicht an die Kraft glaubt,

die man selbst in sich hat ." Sagte er schließlich und unterbrach damit,

die eingetretene Stille.


,,So ist es Son Goku. So ist es.“ Sagte der Kaioshin, von vor fünfzehn

Generation.

Dann fuhr er fort, ,,Nachdem wir also einen Weg gefunden hatten,

dem Kami Kajin die Potaras wieder vom Ohr zu entfernen,

senkte sich seine Kampfkraft.

Allerdings nur, für eine Weile.

Jedoch, Zeit genug um ihn, in einem gemeinsamen Angriff,
für immer auszuschalten.
Nun ist sein Staub, längst Teil des Erdbodens auf dem ihr hier steht,

geworden.

Und damit auch zur Geschichte unseres Planeten.

Bis zum heutigen Tage, an dem ein Überlebender der Aglaner,

die Rache für unseren größten Fehler, einfordern wollte.“
Der alte Kaioshin, musterte Naeves eingehend.
Deine Augen - Du musst das kleine Aglaner Baby sein, das Velka,
eine unserer Ältesten, die gegen den Plan der Achterfusion gewesen ist,
unter ihren Schutz gestellt hat.


 

Naeves Augen weiteten sich, ungläubig.

Er konnte sich nicht daran, erinnern.

Fragend sah er den Kaiohshin, von vor fünfzehn Generationen an,

der nun weiter sprach:


,,Als die Gefahr ausgestanden war, hatten wir alle beschlossen,

dich auf einem sicheren Planeten, mit ausreichend Vegetation und Überlebensqualität auszusetzen.

Wir gaben dir die Schriftrollen, deiner Geschichte und die deines Volkes.

Dann haben wir dich letztendlich, deinem Schicksal überlassen.


 

Naeves Blick, wurde starr.


 

,,Mein Junge, glaube mir, es tut mir unendlich Leid.

Doch die Vergangenheit, kann niemand besiegen.

Was bleibt, ist der Schmerz und die Erinnerung,

an diese Geschehnisse.


 

Der Aglaner, ballte plötzlich seine Hände zu Fäusten und

biss die Zähne aufeinander, bevor er schrie:


 

,,GLAUBST DU ETWA DAS MIR DAS REICHT, KAIOHSHIN?!
EINE VERDAMMTE ENTSCHULDIGUNGSFLOSSKEL ,
FÜR DIE VERNICHTUNG, MEINES VOLKS?!"

Wutentbrannt, sprang Naeves auf und sein Körper zitterte vor Zorn,

als er sein Ki erneut entflammen ließ und Energie sich in seinen Händen,

zu sammeln begann.

Grollend, und zähnefletschend, bedrohte er mit diesem

Ki- Blast, die beiden Kaioshin.

Plötzlich aber spürte Naeves, eine warme und Hand auf seiner Schulter,

die sich warm anfühlte, jedoch auch einen bestimmenden Druck,

ausübte.


 

,,Was zum...?“ Naeves drehte sich um.

Son Goku, nickte Kibito und dem Ältesten noch kurz zu.

Dann legte er zwei Finger an seine Stirn und schon im

nächsten Augenblick, waren er und Naeves, verschwunden.


 

...


 

Eine Weile schwiegen der alte Kaioshin und sein Schüler,

beide ihren eigenen Gedanken nachgehend, an.
Dann brach der Älteste die Stille.

,,Kibito, du hast ab sofort extra Urlaub.

Folge Naeves und Son Goku, zur Erde.


,,Was? Ähm...E-Extra Urlaub?

Seid wann, haben wir Kaiohshins Urlaub?
Was soll ich auf der Erde?
Außerdem, bin ich gerade dabei, mir einen Garten zuzulegen,
da kann ich nicht einfach Urlau-


 

,,UND DU WAGST ES, DICH ERNSTHAFT, EINEN KAIOHSHIN,

ZU SCHIMPFEN, KIBITO!?
DU MACHST DICH SOFORT ZUR ERDE AUF, UND BEHÄLTST

DIESEN AGLANER IM AUGE, ODER ES PASSIERT WAS!"

Schrie der Älteste, mit hochrotem Kopf.


 

Kibito Kai, war erschrocken, ein paar Schritte zurück getänzelt und

sah den Kaiohshin, von vor fünfzehn Generationen an,

als hätte dieser gerade den Verstand, verloren.

,,Aha. Ich verstehe.

Ich soll also aufpassen, dass der Aglaner,

keinen Blödsinn auf der Erde macht.

Ich werde mich natürlich sofort auf den Weg machen, Ältester.

Kein Thema!"
,,Will ich dir auch geraten haben, Kibito.

...Dieser junge Aglaner, bereitet mir Kopfschmerzen.

Da war etwas in seinen Augen, dass mir ganz und gar nicht gefallen hat.
Andererseits...Sollte ich wirklich Kibito Kai, hinter Naeves, herschicken?
Er kann ja nicht mal auf sich selbst aufpassen und langsam frage ich mich,

ob überhaupt irgendetwas, in seiner langen Leitung von dem hängen

geblieben ist, was ich ihm beigebracht habe..."


,,Ich kann nicht, auf mich aufpassen...Ne lange Leitung?

Ächäm. Ältester. Ihr könnt mir vertrauen, ich weiß was ich-


,,DU BIST JA IMMER NOCH DA !?!"

Ohne eine weiteren Wutausbruch des alten Kaioshins zu riskieren,

legte sich nun auch Kibito Kai, zwei Finger an die Stirn und

verschwand ebenso, wie Goku und Naeves, kurz zuvor.


 


 



 

Teil 2

Ein Kampf mit Folgen


 


 


Seid den frühen Morgenstunden, trainierte Vegeta nun schon,

im Gravity Raum, der Capsule Corporation.
Die Anzeige der Reglungskonsole, stand seid zwei Stunden auf 450 G.

Doch die geschmeidigen, pantherähnlichen Bewegungen,

führte der Prinz genauso aus, als würde er unter normalen Bedingungen,

trainieren.

Vegetas nackter Oberkörper, war mit kleinen Schweißperlen bedeckt,

welche sich ihren Weg über die festen Muskeln und die dennoch,

samtig weiche Haut, suchten.
Seine Mine wirkte verbissen und seine Augen glühten dunkel,

als er zum hundertsten mal an diesem Tag,

eine der Fallen auswich, welche Bulma für ihn, konstruiert hatte.

Ein Energiestrahl, abgefeuert aus einer winzigen Öffnung

in der metallenen Wand.

Heftige Stromschläge, die plötzlich, wie aus dem Nichts, den Boden

unter Vegetas Füßen, zu fluten schienen.
Spitz geschliffene Stahlspeere, welche wie ein Hagelsturm,

von allen Seiten auf ihn zuschossen, nur um wie Streichhölzer,

von seinem durchtrainierten Körper, abzuprallen.
Zusätzliche Trainingsroboter, die Vegeta im Sekundentakt attackierten,

trugen dazu bei, dass ihm nicht langweilig wurde.

Ein menschliches Auge, hätte seine Bewegungen nicht mehr nachvollziehen können, derartig schnell, wie Vegeta die vielen Hindernisse und Fallen

überwand, ohne auch nur eine Schramme, davon zu tragen.
Lediglich zischende Laute und schwirrende Geräusche,

erinnerten daran, dass sich tatsächlich noch jemand in diesem Raum,

der tödlichen Extreme,befand.


 

Doch plötzlich kehrte Stille ein und ein, blitzschnell vorrüber gleitender

Farbwechsel, formte sich zu Vegeta, der nun vor dem Reglungspult stand und

die Schwerkraft zurück auf Null drehte. Die Fallenkonstruktion

wurden automatisch, beendet.

Die letzten, lästigen Stahl und Titan Speere ignorierend,

griff der Prinz nach seinem Handtuch und fuhr sich damit über Stirn,

Hals und Brust.

Während er sich nun an die Wand lehnte und sich langsam,

daran zu Boden sinken ließ, spürte er mit einem mal,

eine ihm wohl bekannte Aura.


 

,,Ich hätte gedacht, dass er früher zurück kommen würde.
Der Kampf kann ja höchstens drei Minuten gedauert haben.

Also, hat Baka wohl wieder den Schwächling vorgetäuscht.

...Typisch.
Pah! Held. Von wegen!
Ich weiß genau, wie er denkt.
Er will nichts weiter, als kämpfen. Genau, wie ich.
Ob er dabei nun die verfluchte Welt, oder das Universum rettet,

ist Nebensache.
Nur, dass keiner dieser Idioten das erkennen will.“


Vegeta, riss die Augen auf als er das Aufblitzen einer fremden Energie,

verspürte.

Konzentriert, verengten sich seine Augen und der Blick des Prinzen,

verklärte sich.
,,Da ist noch jemand?

Seltsame Aura...

Wen hat Kakarott, da angeschleppt?“


 

...


 


Son Goku, hatte sich zusammen mit dem jungen Aglaner,

in Kamis Palast und zu Dendes Aura, teleportiert.
Es dauerte eine Weile, bis Son Goku, Naeves einigermaßen
verständlich machen konnte, wo er sich gerade befand und wie er,

dort hingelangt war.


 

Gespannt und mit immer größer werdenden Augen,
hörte Naeves, Son Gokus Erklärungen zu.
Immer dann, wenn der Aglaner dazu überging,

seine Stirn auffallend verständnislos zu runzeln,

warf Piccolo ein - zwei ergänzende Sätze, ein.


 

Dannach, quartierte Dende, Naeves in einem der vielen Zimmer,

im Palast ein.


Goku hatte zunächst angeboten, den Aglaner,

bei sich aufzunehmen.

Doch der Gedanke daran, was Chichi wohl von diesem Besucher

halten würde, sprach eindeutig dafür, dass der Palast als neues Heim,

weitaus besser, geeignet zu sein schien.


 

Naeves, verstand zwar nicht, was ein ,,Chichi" war,

doch wenn selbst Son Goku davor Angst hatte,

war mit Sicherheit, nicht damit zu spaßen.

Mehr oder weniger „begeistert“ davon, nicht in der Nähe seines Meisters,

sein zu können, bezog Naeves das kleine, gemütliche Zimmer,

das Dende ihm zugewiesen hatte.

 

,,Was ist das hier?"
Neugierig, betastete Naeves das Bett.

Er hockte sich davor und strich mit der Hand,

quer über das schneeweiße Laken, bis er schließlich mit geballter Faust,

ein paar mal, hinein boxte.
,,Hey? Was machst du denn?

Das ist ein Bett! Kennst du das denn nicht...?"
,, Bett?“ Wiederholte Naeves, leise.

,,Nein, kenne ich nicht. Was macht ihr denn mit einem ,,Bett"? Nutzt ihr es,

zum trainieren?"


 

Dende lachte laut auf, als er den ernsten Gesichtsausdruck,

des Aglaners, sah.
,,Nein, nein. Man legt sich hinein und schläft." Erklärte Dende,

schmunzelnd und machte eine wegwerfende, Handbewegung.
,,Probier´ es ruhig aus, Naeves.

Einfach drauf legen, und die Augen schließen.
Der namekianische Erdengott, nickte dem Aglaner aufmunternd zu,

als dieser die Anleitungen die Dende ihm gegeben hatte, vorsichtig

befolgte.


,,Na, dir scheint dein Zimmer ja zu gefallen, was?"

Lächelnd lehnte Son Goku, am Türrahmen und beobachtete,

wie Naeves in seinem Bett, Probe lag.
Dieser war mit einem Satz, wieder auf den Beinen,

als er die Stimme des Saiyajin hörte.
Naeves legte, die rechte Hand auf sein Herz und senkte sein Haupt.
,,Ich danke dir Meister."


,,Meister?“ Verwirrt, blickte Dende zwischen Aglaner und

Saiyajin, hin und her.
Son Goku griff sich verlegen an den Hinterkopf,

trat dann zu Naeves und legte, eine Hand auf seine Schulter.
Kaum merklich, schien dieser, unter der Berührung zu erzittern.


 

<< ...Da ! Wieder dieses Gefühl...

Wärme - Verwirrung - eine Art Hilflosigkeit ...>>


 

Als Naeves aufsah, hob Son Goku die Augenbrauen und grinste,

ihn an.
,,Du brauchst dich nicht bei mir, zu bedanken.

Eigentlich müsste sogar ich es sein, der sich bei dir bedankt.
Schließlich, hatte ich schon lange nicht mehr,

so einen Spaß bei einem Kampf.
Ach ja und nenn mich doch bitte Goku, dass tun alle-


 

,,Kakarott !"


 

Vegeta, war neugierig geworden, und war Son Gokus und

der für ihn fremden Aura von Naeves, gefolgt.
Mit verschränkten Armen und prüfend, suchendem Blick,

lehnte der Prinz, am Türrahmen.


 

Dende suchte vorsichtshalber, schon jetzt, unauffällig das Weite.
Der Prinz war ihm seid jeher, unheimlich gewesen und

die stets düstere Mine Vegetas, jagte ihm noch immer,

ein wenig Angst ein.

Obgleich Dende nun älter und der Erdengott war.
Ohne ein Geräusch zu verursachen,

schlüpfte er zwischen Naeves und Son Goku hindurch,

drehte Vegeta schnell den Rücken zu und war kurze Zeit später,

auf dem langen Gang, verschwunden.

,,Vegeta, was machst du denn hier?"
Ohne Goku eines Blickes, noch einer Antwort zu würdigen,

schob der Prinz ihn ein Stück beiseite, baute sich direkt vor Naeves auf

und funkelte diesen, finster an.


 

,,Wen hast du da denn angeschleppt, Baka?" Fragte Vegeta, während er

Naeves anstarrte.

Schnell, huschte Son Goku wieder zu Naeves und klopfte ihm leicht,

auf die Schulter. ,, Das ist Naeves, ein Krieger des Aglaner Volks.

Ich ähm...dachte, die Umgebung hier würde ihm ganz gut tun.“ Erklärte

der Unterklassesaiyajin.
Diese ,,Begründung" ignorierend, trat Vegeta noch näher zu Naeves,

heran.
,,Mmm. Aglaner? Das, sagt mir was..."
Tiefschwarze, durchdringend, blickende Augen, fixierten Naeves und
schienen beinahe durch ihn hindurch zu sehen.
Naeves, hielt den bohrenden Blicken des Prinzen, eisern stand.
Selbst, als dessen Augen sich verengten und Vegeta die Zähne zu

fletschen begann.

,,Pff . Krieger, ja?“ Sagte Vegeta, in einem spottenden Ton.
,,Er hat das Ki eines Weibes, nicht mehr und nicht weniger.
Was hast du vorhin gesagt, Kakarott?
Du hättest seid langem, keinen solchen Spaß mehr,

bei einem Kampf gehabt?
Wenn du so um dein Ende flehst,

hättest du mir nur bescheid sagen müssen.

Den Spaß, hätte ich dir schon geliefert." Fuhr Vegeta, fort.


 

Naeves, rümpfte die Nase und sah zu Son Goku.
,,Wenn du wünscht, dass ich ihn für diese Frechheit töte,

tue ich es, Meis...Goku."

In den dunklen Tiefen, königlicher Augen, blitzte es gefährlich auf.
,,Wiederhol´ das, bevor ich dir die Zunge heraus reiße ." Zischte Vegeta,
und ballte die Hände zu Fäusten, während seine Augenbraue zitterte und

seine Nasenflügel vor Wut, zu beben begannen.


 

,,Ganz ruhig Vegeta. Naeves kennt dich nicht.
Er, ist erst seid ein paar Stunden hier, also gib ihm eine Chance.“
Schnell drängte Son Goku sich, zwischen Vegeta und Naeves und lenkte,

ziemlich unbeholfen, vom Thema ab:
,,Wie geht´s eigentlich Bulma?

Ich habe sie ja schon eine Ewigkeit, nicht mehr gesehen.
Seid der letzten Grillparty vor ein paar Monaten.

Hahaha, wahrscheinlich sitzt sie gerade wieder,

an einer neuen Erfindung, was Vegeta?" Trällerte Son Goku, fröhlich.


 

Es dauerte eine Weile, bis der Prinz sich aus seiner Zornesstarre,

wieder einigermaßen lösen konnte.


,,Hör´ auf hier den Idioten zu spielen, Kakarott. Kann ja keiner aushalten.

Vegetas Blicke, schnitten an Son Goku vorbei und trafen auf die
blass violetten Augen, von Naeves.


 

Plötzlich verzog sich die Mine des jungen Aglaners und er begann,

den Prinzen aufmerksam zu mustern, während Goku,

keinen Schritt zur Seite wich.

Mit kleinen, wedelnden Handbewegungen, fragte der jüngere Saiyajin,

Vegeta irgend etwas belangloses, worauf er allerdings,

keine Antworten bekam.
Dies, hielt Son Goku allerdings nicht davon ab, weiter zu reden,

so lange der Prinz noch diesen, Blut-Rausch-Blick beibehielt,

welchen Goku, nur zu gut kannte.


 

,,Ah, ich verstehe ..." Sagte Naeves, und ein leichtes Grinsen,

huschte über sein Gesicht ."
Son Goku, hielt mit seiner Befragung inne und wandte verwundert,

seinen Kopf, zu Naeves um.
Vegeta, zog genervt die Augenbraue hoch und fragte durch seine Zähne,

hindurch:

,,Was verstehst du?"
,,Keine Sorge, bis jetzt hat er mich noch nicht genommen.“ Antwortete

Naeves, trocken.


 

?


 

Son Goku und Vegeta, tauschten einen fragenden Blick, aus.


,,Auch wenn ich nichts dagegen hätte und du ohnehin nichts dagegen machen könntest, hat er noch keinen Annäherungsversuch, gestartet.

Also krieg´ dich wieder ein, ja." Beendete der Aglaner, den Satz.

 

!?!


 

Vegeta platzte vor Wut und sein Gesicht, färbte sich schlagartig, tiefrot.
Er konnte nicht einmal mehr antworten, weil der Zorn in ihm,

bereits bis zu seiner Kehle, hochgekrochen zu sein schien.
Fassungslos, starrte er den ruhig dastehenden Aglaner an,

während die kleine, feine Ader an seiner Stirn,

auffällig zu pulsieren begann.

Was fiel diesem Nichts eigentlich ein!?
Er und Kakarott?

Nicht mal im Traum!
Widerlich!
Völlig absurd!
Der Prinz, würde einen Unterklassesaiyajin,

nicht einmal annähernd anziehend finden.
Für seine sexuellen Bedürfnisse, war Bulma zuständig,

oder zur Not er selbst, wenn das Erdenweib, diese nicht erfüllen konnte.

Aber Kakarott?!

<< ...Lächerlich!

Einfach krank!

Ja, genau!

KRANK UND PERVERS!


 

Vegeta lachte laut und heiser auf,
Goku, der in der Zwischenzeit vollkommen perplex

dazu übergegangen war, Naeves wegen dieser seltsamen Bemerkung,

einfach nur entgeistert anzustarren, zuckte sogar leicht zusammen,

als Vegetas schallendes Gelächter, erklang.


Denn zu selten, besser gesagt noch nie,

hatte er den Prinzen derart Lachen gehört.
Beinahe hysterisch, warf der Prinz nun den Kopf zurück und

sein Lachen wurde lauter.
Naeves, beobachtete ihn mit einem zweifelnden Ausdruck,

im Gesicht, als er diese Reaktion Vegetas, sah und auch Son Goku,

schien etwas aufgefallen zu sein. Doch wusste dieser es nicht,

einzuordnen.

Dann plötzlich, brach das Lachen des Prinzen aprubt, ab.
Für den Moment eines Augenaufschlages,

schnellte der Blick des Prinzen, zwischen dem Unterklassesaiyajin und

dem Aglaner, hin und her.


Vegetas Mine, verfinsterte sich und ohne ein weiteres Wort,

drehte der Prinz sich plötzlich um und verließ,

ohne zurück zu sehen, einfach den Raum.

 

Zurück blieben ein nachdenklicher Aglaner und ein sichtlich verwirrter, Unterklassekrieger.


 

,,Also, ich kenne Vegeta. Aber so, hat er sich noch nie verhalten."
Noch immer, blickte Goku auf den Gang hinaus, wo der Prinz

vor ein paar Sekunden, verschwunden war.
Naeves stockte, und musterte Son Goku, still von der Seite.
,,Ihr seid also - kein Paar?" Fragte Naeves, neugierig.
Verlegen, griff Son Goku sich, an den Hinterkopf.
,,Nein, wie kommst du darauf?
Wir sind beide mit Frauen verheiratet und haben Familien.
Das läuft bei dir wohl alles irgendwie anders, richtig Naeves?
Ich meine, weil du vorhin zu Vegeta gesagt hast,

dass ich dich noch nicht ... ähm...Ahaha! ...

Du weißt ja selbst was du gesagt hast ."
Die Wangen des Unterklassesaiyajin, nahmen eine rötliche Färbung an.


 

,,Ich mache da keinen Unterschied.
Wenn ich mich von jemandem angezogen fühle, ist es mir egal ob Mann,

Frau, oder irgendein anderes Wesen.
Dadurch, dass ich mein Volk verloren habe,

suchte ich auf vielen Planeten, ein zu Hause.
Ich bin vielen verschiedenen Rassen und Kulturen begegnet und

überall war es anders...
Man lernt viel. "


 

,,Davon musst du mir unbedingt beim Training erzählen, Naeves.
Ich werde heute Abend, wieder kommen.
Mit Vegeta, will ich auch noch reden - wenn er zuhört heißt das-

Ich möchte nämlich schon gerne wissen, was er hat.

Seine Wutausbrüche kenne ich, aber das gerade eben...

Vielleicht hat er Probleme und sagt es mal wieder keinem.
Jetzt allerdings, muss ich erst einmal nach Hause.“ Goku, verdrehte die Augen.
..Chichi wird wohl schon auf mich warten.
Oh. Da fällt mir ein, sicher brauchst du neue Kleidung?

Wenn ich mir deinen Kampfanzug so ansehe, sieht der nicht besser aus,

als meiner."
Son Goku, riss einen kleinen Fetzen seines Oberteils ab und

hielt diesen Naeves, schmunzelnd entgegen.
,,Siehst du?“

Dann, musterte er den Aglaner von oben, bis unten.

,, Mmm, du dürftest ungefähr meine Größe haben.

Oder vielleicht, auch eher die von Son Gohan?
Warte hier kurz.

Ich hol´ dir ein paar frische Sachen und bin gleich wieder bei dir, ja?"
Ohne auf eine Antwort zu warten, hatte Son Goku,

zwei Finger an die Stirn gelegt und sich nach Hause teleportiert.


 

...


 

Naeves atmete tief ein, und wieder aus.
Dann ließ er sich rückwärts, auf das Bett fallen.
Der Aglaner, hatte zwar noch nie in einem geschlafen,

aber so wie sich das anfühlte, begriff er langsam,

warum die Erdenbewohner es vorzogen, sich dort hinein zu legen,

statt mit dem Boden, vorlieb zu nehmen.


 

<<... Da ich den Kampf verloren habe,

gehöre ich nun Son Goku.

Aber wie es aussieht, hat er keinerlei Interesse, an mir.

Wie er riecht ...

Seine Haut ...

Diese Augen!
Ich will ihn.
Auch wenn er es nicht bemerkt hat.

Dieser Vegeta vorhin, ... irgendetwas stimmt da nicht.
Er könnte mir dazwischen funken.
Obwohl, so wie er reagiert hat, ist es unwahrscheinlich, dass er mir
Son Goku, wegnehmen könnte.
Auch, wenn ich etwas anderes in seinen Augen lesen konnte.

Ich glaube nicht, dass er das jemals laut aussprechen würde.
Vielleicht habe ich ja eine Chance.

...Ja, vielleicht habe ich wirklich eine Chance...>>


 

...


 

Vegeta, landete in einer Gott verlassenen Gegend,

auf einem sandfarbenen Felsvorsprung.


<<...Verdammt! Dieser verfluchte Kerl,

hätte es doch beinahe fertiggebracht,mich zu verwirren -

Und dann auch noch dieses selten dämliche Geglotze, von Kakarott...
So, wie der aus der Wäsche geguckt hat,

sah es so aus, als ob er nicht mal geahnt hat,

worum es eigentlich ging!

Baka!

Wieso habe ich eigentlich, so reagiert?
War wohl der Schock ...ja.
Aber, warum war ich denn schockiert?
Weil dieser Außerirdische Kerl angedeutet hat,

ich hätte was mit Kakarott am laufen!
...Ich und Kakarott...
Sex mit ...Kakarott ...
Unsinn! ... >>


 

Vegeta, schüttelte den Kopf und griff sich ins Haar.

Plötzlich flackerten Bilder, in seinem Kopf auf.

Bilder, des Unterklassesaiyajin.
Wie er kämpfte, aß, sich verhielt wenn ihm etwas peinlich war,

sein Lächeln und dann jedes Mal,

wenn sie sich voreinander ausgezogen hatten.


 

Vegeta, sprang auf und schoss einen Ki Blast, in die Felsen gegenüber,

die sich kurz darauf, in Staub auflösten.


 

...


 

,,ICH HASSE DICH! HÖRST DU DAS!?!
ICH HABE GESAGT, DASS ICH DICH, HAS-


 

,,Wen brüllst du denn an?"

Ruckartig wandte der Prinz sich um. Dann, wurde er blass.

,,K-Kakrott?"


 

Der Unterklassesaiyajin war bepackt, mit mehreren Kleidungsstücken
von sich und Son Gohan.
Wie er es angekündigt hatte, wollte Goku nachsehen,

ob nach dieser Sache in Kamis Palast, mit Vegeta alles in Ordnung war.

Also, hatte er sich zu ihm, teleportiert.

Ohne Vorwarnung wurde Son Goku, nun Ziel von Vegetas nächstem Ki Blast.

Die Sachen, die der Unterklassesaiyajin in den Armen hielt, verkohlten,

wie die Felsen kurz zuvor.


Goku, wurde nach hinten über die Klippe geschleudert,

fing sich aber in der Luft auf.


 

,,Sag mal tickst du noch richtig?

Was zur Hölle ist los mit dir, Vegeta?!

Ohne zu antworten, schoss der Prinz auf den Unterklassesaiyajin zu und

prügelte unkontrolliert, auf ihn ein.
Son Goku, anfangs zu verwirrt um sich zu wehren,

fing einen von Vegetas Schlägen ab und hielt

den Prinzen, am Handgelenk fest.
,,Antworte! Was soll das werden Vegeta!?"


Ein finsteres Grinsen, huschte über die Lippen des Prinzen und

in der nächsten Sekunde, umflammte eine goldene Aura Vegetas Körper,

während er sich nun von dem Unterklassesaiyajin, losriss.


Weitere, heftige Attacken folgten, bis Son Goku reagierte und sich ebenfalls,

in einen Supersaiyajin, verwandelte.


 

,,VERDAMMT NOCHMAL, VEGETA!"


Ein Final Flash, war die Antwort des Prinzen.


 

...


 

Seid Stunden, kämpften die beiden Vollblutsaiyajin nun schon.

Die Sonne, stand bereits tief am Horizont.
Die beigefarbene Erde, hatte einen rötlich, orangen Schimmer angenommen

und die Felsen wurden, in eine Mischung aus Gelb,

Violett und Rot getaucht.


 

Immer wieder, forderte Vegeta, den Unterklassesaiyajin dazu auf,

sich endlich in einen Supersaiyajin der Stufe Vier, zu verwandeln.

Jedes mal, wenn Son Goku einfach nur weiter kämpfte,

statt sich zu verwandeln, wurde die Wut des Prinzen, umso größer.

Goku, hatte schon so oft mit Vegeta gekämpft.

Aber dieses mal, schien es etwas anderes, zu sein.
Er wusste nicht was es war, doch die Aura des Prinzen,

war eine andere.
Er spürte förmlich, wie Vegetas Ki erzitterte, bei jedem Angriff

bis über die Grenzen hinaus anstieg und welchen Zorn der Prinz,

in jede, seiner Attacken legte.

Vegeta schoss nun wutentbrannt, auf den Jüngeren zu.

Son Goku, erkannte in den nachtschwarzen Augen des Prinzen,

ein gefährlich, aufflackerndes Licht.

Goku, spürte eine Art Schmerz in der Brust,

welcher zweifellos, durch Vegetas aura, ausgelöst wurde.

Son Goku, hatte kaum Zeit, zum Überlegen.

Doch schienen nun selbst die Bruchteile der Sekunden,

langsamer zu vergehen.
Wie in Zeitlupe, sah Son Goku, Vegeta auf sich zuschnellen.


 

<<... Soll ich mich in einen Supersaiyajin Vier,

verwandeln? So, wie er es von mir verlangt?
Nein - niemals.
Ich weiß, dass er sich nur mit Bulmas Hilfe,

in einen Saiyajin der vierten Stufe, verwandeln kann.

Damals, im Kampf gegen Omega, war es dasselbe.

Seitdem, habe ich ihn nie wieder als Supersaiyajin Vier,

zu Gesicht bekommen.

Vielleicht, weil sein Saiyajinschwanz seid einiger Zeit,

nicht mehr nachgewachsen ist...
Es frisst an Vegeta, dass er Bulma dazu braucht,

sich in einen Supersaiyajin Vier verwandeln zu können,

wenn ihm das ohne Schwanz, überhaupt möglich ist.
Wahrscheinlich, hat er noch mehr damit zu kämpfen,

als ich es mir überhaupt vorstellen kann. -
Aber, ob ich mich nun verwandle oder nicht.

Beides, würde ihn demütigen.
Dafür kenne ich ihn, viel zu gut.

Er denkt wie ich.

Er will kämpfen.

Nichts weiter.
Ob er dabei sein Leben verliert, ist ihm egal.

Eine Niederlage, kommt nicht infrage und Aufgeben,

ist ausgeschlossen.
Doch für ihn ist sein Stolz wichtiger, als sein Leben.

Ich weiß das ...

Aber ...er ist manchmal so unglaublich stur.
Ich will ihn ...nicht ....

Ich will ihn nicht verlieren...>>


 

Son Goku, starrte abwesend, zu Boden.

Das, war es.
In Gokus Ohren, klangen Naeves,- vorhin noch so scheinbar unbedeutende

Worte- wieder:


,,Wenn ich mich zu jemandem hingezogen fühle, ist es egal ..."


Diese Worte, hatten in dem Unterklassesaiyajin etwas ausgelöst und

er hatte es bereits gespürt, als der Aglaner diese Andeutung,

gemacht hatte.
Ein ,,seltsame Etwas " , dass Son Goku nun langsam,

zu begreifen begann.
Die Gedanken des jungen Saiyajin, schienen nun über ihn

hereinzubrechen.


 

<< ...Vegeta....>>

 

Verklärt, starrte Goku noch immer ins Leere,

während er in seinem Innersten spürte, was er schon längst wusste.


 

<<...Ich brauche ihn. Und...er braucht, mich?

...Sollte ich mich jetzt verwandeln, um ihm zu beweisen,

dass er mir wichtig ist und ich ihn ernst nehme?...>>

Betete der Unterklassesaiyajin, still in sich hinein.

Als in diesem Augenblick, Vegetas Angriff, den Jüngeren traf,

wusste Goku es endlich- und er tat es auch.


 

Im grellen Licht des final Flashs, verwandelte Son Goku sich,
in einen Supersaiyajin der vierten Stufe.


 

Der Prinz hielt inne und für einen Moment, schien er vom Anblick

des Jüngeren, überwältigt zu sein.
Vegeta, hatte ihn schon lange, nicht mehr so gesehen.
Das magentafarbene, geschmeidig weiche Fell.

Der aggressive, wilde Blick.

Die zersaust wirkenden, ebenholzfarbenen Haare.

Der buschige Saiyajinschwanz, welcher hin und her
schweifte.


 

<<... Er hat sich tatsächlich verwandelt?!...>> Stellte Vegeta überrascht, fest

Der Prinz, zog die Augenbrauen tief ins Gesicht und sein Blick

wurde düster.


 

,,Na los. Greif mich an!

Mach schon!" Zischte, Vegeta.
Langsam, ließ sich Goku zu Boden, sinken.

,,KAKAROTT!

DU SOLLST MICH ANGREIFEN!

HAST DU VERSTANDEN!"


 

Ein Hagel Ki Blasts, prasselte auf den Unterklassesaiyajin, nieder.
Wie im Wahn, feuerte Vegeta nun die Energiekugeln, auf Goku ab,

bis der feine Staub die Sicht vernebelte und der Rand eines,

in die Erde gerissenen Kraters, sichtbar wurde.


Vegeta, war völlig außer Atem, als endlich der letzte Ki Strahl abgefeuert war

und er suchend, nach unten blickte, um den jüngeren Saiyajin,

ausfindig zu machen.
Schweißtropfen rannen über Vegetas Stirn und sein Brustkorb,

hob und senkte sich, in einem gehetzten Rhythmus.

<<...Wo zur Hölle ist er?...Wo ist er...?!...>>

Vegetas Augen weiteten sich und er zuckte merklich zusammen,

als er weiches Fell, auf seiner Haut spürte.


 

,,Hör endlich auf Vegeta ... bitte. " Flüsterte Goku, kaum hörbar.

Vegeta, versuchte sich sofort aus dem festen Griff, zu lösen.

Doch gegen einen Supersaiyajin Vier, konnte der Prinz,

nichts ausrichten.

Verbissen wand Vegeta sich, weiter hin und her, tritt und schlug um sich.
Als der Prinz seine Aura aufflammen ließ, presste Son Goku, ihn enger an sich.


 

,,Umgpfh!

L-lass mich los Kakarott und ...kämpf´

gefälligst!"


 

Der Unterklassesaiyajin antwortete nicht.
Es dauerte eine Weile, doch der harte Kampf zuvor,

das Training am Morgen und die anstrengenden,

missglückten Versuche, sich aus dem Griff des Jüngeren zu befreien,

trugen dazu bei, dass Vegeta nun mehr oder weniger, in dieser ,,Falle"

verharrte.

,,Das wirst du mir büßen Kakarott!

Dein Tod ist schon beschlossene Sa-


Die starke Hand, griff fest in schwarzes Haar,

während Vegeta spürte, wie sein Kopf nach hinten gebogen wurde.

Kurz darauf, trafen sich Saiyajinaugen und dann folgte ein Kuss.

Dieser war fordernd, leidenschaftlich und wütend zugleich.
Als Son Gokus Zunge, ihr Gegenstück ertastete und tiefer in den Mund

des Prinzen eintauchte, überschlugen sich die Gefühle

des Prinzen und in seinem Inneren, brach das Chaos aus.
Kein Gedanke. Nur Gefühl.
Vegeta wusste nicht, ob er den Kuss erwiederte.
Er wusste nicht einmal, ob Son Goku ihn schon längst losgelassen hatte,

oder ob, die ersten Schläge in Richtung des Unterklassesaiyajin,

getroffen hatten.

Denn ihre Lippen, lösten sich keinen Moment voneinander.

Lagen sie jetzt auf dem Boden?
Vegeta fühlte jedenfalls, wie ein kleiner, harter Felsen,

seinem Rücken Halt gab.
Er spürte, wie sich eine Zunge auf der erhitzten Haut seines Halses,

entlang schlängelte und bemerkte, wie Hände sich zitternd,

an seinem Körper vergingen, an seinem Kampfanzug zerrten und

diesen schließlich, in Fetzen rissen.


Der Unterklassesaijayajin, hielt inne und ließ seine sehnsüchtigen Blicke,

über Vegetas entblößten Körper, fahren.


 

,,...Kami..."

Mehr, konnte Son Goku nicht hervorbringen, als Vegeta plötzlich seinen Nacken umschloss, ihn aus dieser bewundernden Starre riss und Goku

wieder zu sich hinunter zog.
Spielerisch, forderten ihre Zungen sich gegenseitig heraus,

während erbarmungslose Hände, überall zu sein schienen.
Der Prinz hörte sich nun selbst, erregt aufstöhnen.
Vegeta griff in Kakarotts Haar, als dieser damit begann, verzehrend,

an dessen verhärteten Knospen zu saugen,

bis diese, eine tief rötliche Farbe angenommen hatten.


Vegeta, wand sich unter den heißen Liebkosungen, Son Gokus.
Als der Prinz nun seinerseits versuchte, die immer störender werdende Kleidung des Unterklassesaiyajin, bei Seite zu schaffen, hielt dieser ihn davon ab,

indem er Vegetas Handgelenke, fest umklammerte.


Son Goku, sah Vegeta mit verschleiertem Blick an und lächelte.
Vegeta ließ ihn vorerst gewähren.
Dann spürte der Prinz, wie das Fell des Supersaiyajin, sich wie Seide
an seine nackte, verschwitzte Haut, schmiegte.

Der Prinz atmete tief, den schweren, süßlichen Geruch der von

Son Goku ausging, ein und vergrub seine Finger, in dem weichen Flaum.

Vegeta, zerrte daran und griff immer fester zu.
Dem Jüngeren, entwich ein schmerzlich, erregter Laut.
Langsam ließ Goku sich, unter Küssen,

zu Vegetas Bauchnabel sinken und umkreiste diesen,

mit seiner Zunge.
Vegeta, erbebte.
Der Körper des Prinzen bog sich leicht,

als das Fell des Unterklassekriegers, bei der Erkundung

Vegetas Bauchnabels, dessen vor Lust pochendes Genital, streifte.

,,Ahh..."

Doch so sehr Vegeta jetzt auch versuchte,

Son Goku zu berühren und am liebsten sofort mit ihm verschmolzen wäre,

hielt dieser noch immer, Vegetas Handgelenke umschlossen.
Der Prinz spürte, wie Gokus harte Männlichkeit,

sich an seinem Oberschenkel rieb.
Es brachte Vegeta halb um, dass Son Goku, ihn immer noch nicht los ließ.

Langsam - Vegeta kam es wie eine Ewigkeit vor - glitt Gokus Zunge nun,

mit kreisenden Bewegungen, immer tiefer...


So tief, bis die Zunge, des Unterklassesaiyajin schließlich,

das hart aufgerichtete Gemächt des Prinzen umspielte,

dessen runde, rosige Spitze begehrte und hingebungsvoll,

das perfekte Ganze, nachzeichnete.
Kurz darauf, wurde die Männlichkeit des Prinzen
von feuchten, warmen Lippen umschlossen, welche Vegeta nun in einem erbarmungslosen Rhythmus, zu verwöhnen begannen.


,,Hhh! ....Hgnnnnn..."


Son
Goku, ließ keinen Augenblick vom Prinzen ab,

so sehr die beinahe schmerzlich erregten Laute Vegetas auch

darauf hinwiesen, dass der Prinz, um Beherrschung rang.
Willig bogen sich Vegetas Hüften dem Jüngeren entgegen und

fordernd, presste er sein Glied immer tiefer, in Son Gokus Mund.


Als Vegeta, mit halb geöffneten Augen an sich hinunter sah,

wirkte es so, als ob der Unterklassekrieger,

von Nebelschwaden umhüllt war.

Son Gokus weiches Fell, welches Vegetas Haut zum Glühen brachte,

erinnerte den Prinzen, an das eines wilden Tieres,

welches nun seine Beute, vollkommen auskostete.


,,H-Hör ...auf ...i-ich kann gleich nicht mehr...". Stöhnte Vegeta, auf.

Son Goku ignorierte Vegeta und beschleunigte seinen Rhythmus.
Jedoch, hatte er die Handgelenke des Prinzen nun los gelassen,

sodass Vegeta seine zitternden Hände, in das Haar und

das magentafarbene Fell des Jüngeren vergraben konnte,

während ihn der Mund des Unterklassekriegers,

in den Wahnsinn trieb.


 

Goku, kostete das Glied des Prinzen, mit jedem seiner Supersaiyajin Sinne,

sodass alles um ihn herum, langsam zu einer unklaren Scheinwelt,

verschwamm.
Sein eigenes Gemächt, noch immer gefangen in seinem Kampfanzug,

pochte in einem wilden, verzehrenden Takt.
Doch Goku wollte noch nicht - so sehr es ihn zerriss - wollte Son Goku,

weiter diesen Duft genießen, den Geschmack Vegetas in sich aufnehmen und

weiterhin den, lustvoll und immer lauter werdenden Aufschreien,

des Prinzen lauschen.
Er spürte in sich eine Vollkommenheit, die er so, noch nie erlebt hatte.
Kein Kampf. Kein Sieg. Kein Erlebnis, dass je an dieses Gefühl,

heran gekommen wäre.

Jetzt ließ Son Goku, die spitze seines Saiyajinschwanzes,

aufreizend, an der engen Öffnung Vegetas, tänzeln.

Die geschwungene Schönheit des Unterklassesaiyajin,

versteifte sich und drang mit dem obersten und verhärteten Schwanzende,

ein paar Zentimeter in den Prinzen ein, während Goku hingebungsvoll,

weiter an Vegetas Männlichkeit, sog.


Vegeta, schrie und stöhnte gequält auf.

 

Dem kurzen, leicht brennenden Schmerz, den Vegeta verspürte,

folgte eine Empfindung vollendeter Lust und maßloser Geilheit.


Vegeta betete innerlich, der Unterklassesaiyajin hätte ihn wirklich

ausgefüllt mit dem, was er schon die ganze Zeit, gierig an seinen Schenkeln wahrgenommen hatte.

Immer schneller, ließ Son Goku nun seine Lippen an dem Prinzen,

auf und -abgleiten, während er die Spitze seines Saiyajinschwanzes,

in der Enge des Prinzen, hin und her bewegte, bis Goku plötzlich die ersten Lusttropfen des, heftig keuchenden Prinzen,

zu schmecken begann und spürte, wie ein süßer Schmerz

seinen Körper durchfuhr, als der Vegeta in willenloser Leidenschaft,

an Son Gokus Fell zerrte.

Vegeta, begann sich zu verkrampfen und heiße, elektrisierende

Wellen des beginnenden Orgasmusses, durchzuckten Vegetas Körper.
Seine Haut war über und über bedeckt, mit kleinen Schweißtropfen und
immer heftiger, schüttelte ihn die, kurz vor der Erlösung stehende,

Erregung.
Laut schrie der Prinz, nun den Namen des Unterklassesaiyajin.
Son Goku, machte im selben Rhythmus, genüsslich weiter.
Um den Prinzen halten zu können, umfasste er nun den festen,

muskulösen Hintern Vegetas und massierte diesen kräftig.
Er wollte mehr von diesem köstlichen Saft, schmecken.

Mehr von Vegeta, in sich aufnehmen.
Immer hastiger und fordernder, nahm er den Prinzen,

in seiner warmen Mundhöhle auf, bis diese, vollständig von ihm ausgefüllt

war.
In einem explosionsartigem Orgasmus, kam der Prinz
und spritzte tief im Mund des Unterklassesaiyajin, ab.
Erst, als Son Goku auch den letzten Tropfen,

heißen Spermas ausgesaugt hatte, ließ er langsam von Vegeta, ab.


 

...


 

Es war in der Zwischenzeit, dunkel geworden.

Doch dank der lauen Sommerabende, blieb die Erde von der Sonne,

auch weiterhin erwärmt.
Sterne glitzerten, wie gemalt am Firmament.

Der Mond bezeichnete eine halbe Scheibe, als er sein Licht,

auf die friedlich daliegenden Vollblutsaiyajin, warf.

Vegeta, brauchte einige Zeit, um seinen normalen Atemrhythmus,

wiederzuerlangen und sich einigermaßen, zu erholen.


Noch immer zitterte sein Körper und Vegetas Haut wurde von kleinen,

angenehm heißen Schauern bedeckt, die nur zögerlich ausklangen.
Abgestützt auf einem Arm, lag Son Goku seitlich neben dem Prinzen und sah

ihn an, während seine Hand auf der Brust des Prinzen, ruhte.

Dicht, schmiegte er sich an ihn.

 

Noch leicht benommen, spürte Vegeta, Son Gokus Hand und

tastete sich zu ihr hin, um sie mit seiner eigenen,

zu umschließen.
Dann, neigte der Prinz den Kopf und sah in die dunklen,

nachtschwarzen Augen, Son Gokus.
Dieser hatte sich unterdessen, in seinen Normalzustand,

zurück verwandelt.


 

,,Das war ...."
,,Ich weiß ..." Lächelte Son Goku.
,,Mmhm...

Bilde dir aber nicht ein, dass wir jetzt eine Beziehung,

oder so was hätten...kapiert?"

Sagte Vegeta schroff, nachdem er ein erwiderndes Lächeln,

gerade noch so unterdrücken konnte.


,,Nein, nein, für mich war es sowieso nur Sex, weiter nichts."

Antwortete der Unterklassesaiyajin, so kühl es ging.
Als Vegetas Kopf, mit einem tief enttäuschten,

wütendenden und auch ängstlich wirkenden Blick zur Seite schnellte,

strahlte ihn das belustigte Gesicht, Son Gokus an.


,,Reingefallen." Spöttelte der Jüngere und strich,

mit seinen Fingern das feingeschnittene Gesicht Vegetas,

bewundernd nach.
,,Baka..."

Mit einer geschmeidigen Bewegung,

rollte sich Vegeta über den Jüngeren und lag nun nackt, auf ihm.
Du bist vorhin etwas zu kurz gekommen, was?
Du hättest mich nicht fest halten sollen, Kakarott."
,,Warum? Das was ich wollte, habe ich bekommen."
,,Ach ja? Und, was ist damit?"
Vegetas Hand, glitt langsam Son Gokus Lendenbereich entgegen und als
der Prinz, das steife Glied des Unterklassesaiyajin, durch den Kampfanzug,

den der Jüngere noch immer trug, zu massieren begann,

zuckte dieser zusammen und keuchte, erregt auf.


,,So so.

Du spielst also nicht nur im Kampf gerne den Helden.
Tja, du Held.

Dieses mal sorge ich, für das Happy End.“ Sagte, Vegeta.


 

...


 

Ein reißendes Geräusch war zu hören,

als Vegeta mit einem Ruck, den Gi des Jüngeren, zerriss.
Die restlichen Fetzen, waren schnell beiseite geschafft.
Anzüglich, ließ der Prinz nun seinen Blick,

zu Gokus vollends aufgerichteter Männlichkeit fahren.
,,Du kannst es wohl einfach nicht lassen, mich zu übertrumpfen.

Wie ich das an dir hasse..."
Goku wurde rot, als ihm Vegeta nach diesem Satz,

direkt in die Augen blickte und sein Mundwinkel,

ein erregtes Lächeln andeutete.
,,I-ich ...Ähm..." Stammelte Son Goku.

Wenn du mir darauf antworten willst,

werde ich dich hier einfach liegen lassen, also halt lieber den Mund."

Raunte Vegeta, mit belegter Stimme,

als seine Hände die festen Brustmuskeln des Unterklassesaiyajin,

erforschten.
Das harte Gemächt Gokus, presste sich jetzt drängend,

gegen den Bauch des Prinzen, als dieser seine Zunge,

über den Oberkörper des Jüngeren, gleiten ließ.
Erst jetzt bemerkte Son Goku, wie sehr er sich vorhin hatte zusammen

nehmen müssen.
Vegeta, nahm es befriedigt zur Kenntnis und grinste in sich hinein,

als er den hilflosen Gesichtsausdruck des Unterklassesaiyajin,

auffing.

Vegeta, genoss es.


 

Ein wildes Verwirrspiel der Sinne begann und

keiner von beiden, war nunmehr noch in der Lage,

etwas anderes – im Moment viel zu unbedeutendes-

wahrzunehmen, als den jeweils anderen.

Und die unglaublichen, sowie für Vegeta und Son Goku,

völlig neuartigen Emotionen, welche jetzt über sie hinein brachen,

verstärkten das Gefühl der totalen Losgelöstheit, nur noch.


Im Schein des zunehmenden Mondes,

liebten sich die Vollblutsaiyajin
noch zwei weitere Male, bis sie schließlich erschöpft,

engumschlungen einschliefen.


 


 


 


 

Teil 3

Vegetas Angst


 


 


 

In der Zwischenzeit war auch Kibito Kai, in Kamis Palast angekommen.
Dende, hatte auch ihm ein Zimmer zugewiesen.

Natürlich mit Bedacht darauf, dass es nicht zu nah an dem von Naeves lag,

der ja auf die Kaioshin, nicht besonders gut zu sprechen zu sein schien.
Deshalb hatte Dende, aus weiser Voraussicht das, von Naeves weitentfernteste Zimmer, für Kibito ausgesucht.

Dieser, hatte es auch sogleich bezogen.


 

,,Also wenn ihr euch jetzt immer noch über den Weg laufen solltet,

würde es mich doch schwer wundern," hatte Dende erklärt.

Dies reichte erst einmal aus, um den, doch etwas nervös wirkenden Kibito,

zu beruhigen.
Kibito Kai hatte danach Dende, Picoolo und Meister Popo,

die Sachlage ausführlich erklärt und alle hatten sich darauf geeinigt,

vorerst das Dasein des jungen Kais in Kamis Palast,

für sich zu behalten.


Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt auch nur ansatzweise,

welche Veränderungen die letzte Nacht mit sich gebracht hatte und welche Auswirkungen dies, noch nach sich ziehen würde...


 


 

...


 


 

Naeves wurde von den ersten Sonnenstrahlen, die durch sein Fenster fielen, geweckt.
Noch etwas schlaftrunken, rieb der junge Aglaner sich die Augen und

ließ dann seinen Blick, durch das Zimmer schweifen.


,,Merkwürdig. Son Goku hatte gesagt, er würde sofort wieder kommen,

nachdem er frische Sachen geholt hätte...
Ob er aufgehalten wurde?

...
Vielleicht von dieser/em/es, Chichi?“


 

Naeves, schwang das schneeweiße Laken, um

sienen nackten Körper, und stand auf.
Ein Blick auf seine, ramponierten und bestimmt nicht mehr

sehr gut riechenden ,Sachen auf dem Stuhl,

ließ ihn mit dem Laken bedeckt, aus seinem Zimmer treten.


Ein Blick nach links und rechts half ihm nicht, als

er sich suchend, nach dem Badezimmer, umsah.


 

,,Was meinte der kleine, Grüne noch?
Zweite Tür rechts, gar nicht zu verfehlen.
...Oder war es links und die dritte Tür rechts?

Nein, vielleicht zuerst rechts und dann zwei Türen links und eine...
Ach was soll´s.

Irgendwo, muss das Badezimmer ja schließlich sein.
ich werde es schon finden.
Nackte Füße, tapsten den kühlen und von der aufgehenden Sonne,

durchfluteten Gang entlang und probierten die erste Variante,

der Beschreibung des Badezimmers, aus.

Nichts.


Hinter der zweiten Tür, war ein sehr seltsames Zimmer.

Dort standen lauter Tonkrüge und schmuckvoll verzierte, Gefäße.

,,Hm. Tja. Wohl auch nicht." Naeves verließ dieses Zimmer

wieder.

Als der Aglaner kurz darauf, eine weitere Tür öffnete,

wurde er wieder enttäuscht.
Es war ein Schlafzimmer, wie das seine und es

lag sogar jemand in diesem Ding, welches die Erdenbewohner,

Bett nannten.
Gerade, als Naeves sich geräuschlos wieder zurück ziehen wollte,

erwachte der Schlafende und drehte sich unwillkürlich und noch reichlich verschlafen, zu ihm um.


 

Ein erstickter Aufschrei von beiden erklang und mit einem Satz,

sprang Kibito Kai, aus dem Bett.


 

,,N...Naeves!?" Stammelte der junge Kaiohshin.
,,Du?!" Zischte der Aglaner, wutentbrannt.

Fluchend und mit Zornesröte auf den Wangen,

marschierte Naeves nun, bedrohlich auf Kibito Kai zu.


Verwünschungen und Flüche ausstoßend und mit sehr gefährlich wirkenden Gesten, hatte der junge Aglaner sich jetzt vor Kibito aufgebaut und ein Kampf schien nun beinahe, unausweichlich zu sein.

Beinahe- Wäre Naeves nicht, dieser seltsame Blick von Kibito, aufgefallen...
Geöffneter Mund. Irgendetwas zwischen einem Grinsen und

schockiertem Starren. Geweitete Augen. Eine Gesichtsfarbe, gemischt aus leichenblass und Tomatenrot.


 

,,Was zur Hölle, glotzt du Missgeburt so?!" Fauchte Naeves.

Kibito, brachte kein Wort heraus und das Farbenspiel seines Gesichtes,

setzte sich unverändert fort.

Nur, dass er jetzt zu versuchen schien, irgendwo anders hin zu sehen.
Immer wieder, schnellte Kibitos Blick, zu dem Aglaner und zurück,

zu einem anderen Punkt, im Zimmer.
Es reichte, dem Aglaner.

Wenn dieser dreckige Kaioshin glaubte,

ihn an der Nase herumführen zu können, hatte er sich geschnitten.
Mit einem Ruck, riss Naeves, Kibito Kai hoch und umfasste dessen Kehle

mit seiner Hand, während seine blassvioletten Augen, Kibito,

wütend fixierten.


,,Ich will wissen, warum du mich so dämlich anglotzt,

bevor ich dir die Augen herausreiße!" Rief der Aglaner.
Die Antwort kam zögerlich und klang flüsternd und sehr unbeholfen.
,,D-du solltest dir etwas anziehen...ähm, denke ich..."


 

?!?


 

Neaves Blick, wandelte sich von agressiv, zu fragend entsetzt.
Langsam, blickte er an sich hinunter.
Naeves glaubte, gerade einen kantigen, staubtrockenen Felsbrocken zu verschlucken, als er feststellen musste, dass er sein Laken,

doch wenigstens hätte zuknoten oder sonst wie, hätte befestigen sollen,

bevor er sein Zimmer vorhin, verlassen hatte.
Der Aglaner, hatte es irgendwo zwischen Tür und Flur verloren.

Naeves war daher nackt und Kibito schien diese Tatsache sogar

irgendwie noch mehr ,,mitzunehmen", als Naeves selbst.


Schlagartig ließ der Aglaner, den Kaioshin fallen,

wandte sich auf der Stelle ab, und marschierte zur Tür.
Dann drehte Naeves sich noch einmal - allerdings nur halb- zu dem

perplexen Kibito um, und fluchte:
,,Du....Du bist so was von tot!"
Dann marschierte Naeves raus.

Lief aber noch einmal an Kibitos Zimmer vorbei,

da er die falsche Richtung eingeschlagen hatte.

Dabei würdigte er dem Kaiohshin, jedoch keines Blickes.

 

Es schien allerdings, das die Röte auf den Wangen des Aglaners,

nicht von der Morgensonne stammten.


 

...


 

Noch immer saß Kibito Kai, auf dem Boden und starrte,

auf den leeren Flur hinaus.


Es war zwar richtig gewesen, das Dende, Kibito das weitentfernteste Zimmer zugewiesen hatte, doch betrachtete man sich einmal Kamis Palast,

so stellte man ohne Schwierigkeiten fest, dass dieser rund ist und

das entfernteste Zimmer, gleichzeitig auch das nächste, sein musste.

Dende schien dies, völlig übersehen zu haben.


 

,,Verdammt!!! - Er hat mich entdeckt!
Der Älteste, wird mich dafür umbringen!
Hm.

Kann man einen Kaiohshin, eigentlich entlassen?
Bestimmt werde ich degradiert zu einem ... Keineahnungwas.

...Wie peinlich ...

Ich habe Naeves angestarrt...und er hat gesehen,

wie ich ihn angestarrt habe und jetzt weiß er zu allem Übel auch noch,

warum.
Aber ich muss zugeben, er sieht wirklich ...
Ach. Was rede ich da.
Deswegen bin ich jawohl kaum hier, obwohl...
Mein letztes Mal, mit einem Mann ist schon ...Herrje!

Da habe ich mich gerade mit Hilfe der Potaras, zu Kibito Kai, vereinigt!

Grottenlange her, also.
Seitdem hatte ich keine Zeit mehr, um mich um eine Beziehung,

zu kümmern.
So lange ist das also schon her...
Kein Wunder wie ich reagiert habe.

Selbst, wenn er mich am liebsten töten würde,

einen solchen Körper nicht an zu himmeln, wäre eine Schande.
Aber ich darf mich solchen Gedanken, nicht hingeben.
Schließlich, hasst er uns Kaiohshin, auch bis auf´s Blut.
Sehr unwahrscheinlich, dass er auch nur im Ansatz an mir
ein ,,derartiges" Interesse, haben könnte.
Ich weiß nicht einmal, wieso ich überhaupt darüber nachdenke.
ich sollte mich besser, um meinen Auftrag kümmern

Aber - trotzdem - Was für ein verdammt gutaussehender Kerl. Schade."


 

,,Was ist Schade?"
,,Piccolo?!"

Lautlos, war die eindrucksvolle Erscheinung des Namekianers,

im Türbogen erschienen und wie von Geisterhand,

wölbte sich sein weißer Umhang, im Durchzug des Flures.


 

,,Sag mir nicht, dass du auf dem Boden geschlafen hast, Kibito ..."

Sagte Piccolo, und in seiner Stimme schwankte bereits im

voraus Mitleid, mit.


,,Was? Oh! Ich, ähm. Nun ja, ...nein?"
,, Hmm..."
Mit gewohntem Pokerface, sah Piccolo den jungen Kaiohshin an,

was diesen nun zu einer Rechtfertigung, veranlasste.

,,Das, öhm... sind meine morgendlichen Übungen,

weißt du... Ich ...meditiere! Ja! Meditation! Genau!

Du weißt schon. Das, was du auch immer machst ...bloß auf dem Boden."

Kibito Kai, lächelte verlegen und unbeholfen.

 

Piccolo sah Kibito an, als hätte der Kaiohshin,

den Verstand verloren.


 

,,Popo hat Frühstück gemacht.

Also beeil dich, bevor Naeves aufwacht und dich sieht.
Danach fliegen wir dann zu Son Goku,

um alles zu besprechen."
,,Tja, also das ist unnötig.

Der Aglaner weiß bereits, dass ich hier bin ." Antwortete

Kibito Kai, geradeheraus.


Die Augenbraue des Namekianers hob sich und

ein kleines Denkerfältchen, erschien auf seiner Stirn.
Kibito Kai wartete, noch immer am Boden sitzend,

auf Piccolos Reaktion, die aber noch ein wenig,

auf sich warten ließ.


 

,,Hmm. Wie auch immer. Wenn du mit deinen „Übungen" fertig bist,

kommst du Frühstücken.
Dann werden wir zusammen mit Naeves, zu Son Goku fliegen.
Wiederholte Piccolo zur Sicherheit noch einmal und kurz darauf,

war der wehende Umhang des Namekianers das letzte,

was Kibito auf dem Gang, verschwinden sah.


 

Halb verärgert und halb enttäuscht,

sah Kibito, auf die Hände, in seinem Schoß.


 

,,Na klasse, Kibito.

Jetzt fehlt dir nur noch ein ,,Guten Morgen Gruß, von Vegeta"

und der Tag ist perfekt." Sagte der Kaiohshin, zu sich selbst.


 


...


 


Als der Prinz an diesem Morgen seine Augen aufschlug

und den wärmenden Körper, der sich bedächtig an ihn schmiegte,

hinter sich spürte, passierte etwas seltsames, in Vegeta.


Unwillkürlich, kuschelte er sich enger an den Unterklassesaiyajin und

rieb sich ein wenig an der sanften, weichen Haut, die er auf seiner spürte.
Er genoss die Nähe, Son Gokus.
Dennoch - Irgendetwas in Vegeta,

schien aufzuschreien und er konnte dieses Gefühl,

einfach nicht unterdrücken.

Dreimal, hatten sie in dieser Nacht miteinander geschlafen und

damit alles vorherige, verändert.
Vegeta, war sich dessen nur zu bewusst.
Aber was war jetzt?

Wie sollte es weiter gehen?
Die rotorange Sonne ging gerade am Horizont auf,

als dem Prinzen, blitzartige Bilder von Bulma, Trunks und den anderen,

durch den Kopf schossen.
Sie zeigten mit dem Finger auf ihn, und lachten.
Vegeta, kniff die Augen zusammen.

Das Licht der Sonne, schmerzte ihn.
Das Gelächter in seinem Kopf, wurde immer lauter und
er sah sich selbst davon laufen, sich die Ohren zuhaltend,

einfach weg rennen, wie ein kleines Kind, das etwas ,,dummes"

angestellt, hatte.

Bereute er es mit Son Goku geschlafen zu haben?


...Nein!
Aber ...

Wollte Vegeta die Missbilligung, die abwertenden Blicke,

der anderen ertragen?
Seinen Stolz - Der ihn schon so manches mal vom Boden wieder hatte

aufstehen lassen...

Wollte er diesen, einfach aufgeben?
Liebte er denn, Kakarott?


 

...


 

Die Sonne, wurde immer heller und der leicht kühle Wind,

verursachte bei Vegeta eine Gänsehaut.

Vegetas Herzschlag beschleunigte sich zunehmend und

ein schmerzendes Gefühl, machte sich in seiner Magengegend breit.
Der Prinz lag noch eine Weile einfach so da und

glaubte ab und zu, sich nicht mehr rühren zu können.
Doch dann...

Vegeta, sog noch einmal den wunderbaren Geruch des Unterklassesaiyajin,

ein.

Er schmiegte sich noch einmal, so vorsichtig es nur eben ging,

an Son Goku und schloss die Augen.


 

<<... Ich kann nicht ...

Ich kann einfach nicht ...Selbst wenn ich-
...Es geht nicht ...>>


 

Dann stand der Prinz bedacht darauf, den Jüngeren nicht zu wecken, auf.
Er sah den tief schlafenden Son Goku, an.


 

Blickte man in die traurigen, dunkel glimmenden Augen des Prinzen und erkannte darin die Sehnsucht, die sie ausstrahlten, hätte man daran gezweifelt,

dass dieser sich jetzt so einfach abwenden und davon fliegen, würde.


 

Doch genau das tat Vegeta.


 

 


 

...


 


 


 

Als Son Goku aufwachte, wusste er zunächst nicht, wo er war
und was er dort - nackt?!- zu suchen hatte.


Doch natürlich dauerte es nicht lange, bis es ihm
wieder einfiel.
Mit einem Ruck, richtete der junge Unterklassesaiyajin, sich auf.
Er konnte weder Vegetas Aura spüren, noch sah er den Prinzen irgendwo.


 

<<... Typisch, er hätte mich ja wenigstens wecken können...>>
Son Goku, lächelte in sich hinein.

Da der junge Saiyajin, sich nichts schlimmes dabei dachte
und auch nicht wirklich angenommen hatte, dass Vegeta nun,

da sie miteinander geschlafen hatten, seine komplette Persönlichkeit umkrempeln und nur noch für ihn Augen haben würde, beschloss Son Goku erst einmal,

nach Hause zu fliegen.
Später dann, würde er zu Vegeta gehen und vielleicht
würde dieser ja auch wieder, mit ihm trainieren wollen.
Wenn es schon keinen Gutenmorgen Kuss von dem Prinzen gab.


 

Son Goku grinste und sprang auf die Füße.
Ein letzter Blick, zu seinem zerfetzten Kampfanzug,
dann legte er zwei Finger an die Stirn und war im nächsten Augenblick,

auch schon verschwunden.


 


 

...


 


 


 

Chichi kolabierte beinahe und jappste nach Luft,

als ihr splitterfasernackter Mann, in der Küche erschien.
Doch Naeves, Kibito Kai und Piccolo, schienen sogar noch
eine Spur verblüffter zu sein, als Chichi, die es jetzt für besser hielt,

die Teekanne, welche sie in ihrer Hand hielt, zunächst sicher abzustellen.
Dann, schloss sie für einen Moment die Augen und öffnete sie wieder.
Als der kleine Muskel an ihrem Mundwinkel, zu zucken begann,

wusste Son Goku bereits, das jetzt kam, was kommen musste...


 

,,Kami! Son Goku!
Wo zur Hölle, warst du schon wieder und warum,

bist du gestern nicht nach Hause gekommen?

Wo um alles in der Welt, sind deine Klamotten!?
Sag mir jetzt bloß nicht, die sind schon wieder hinüber.
Weißt du was?! Langsam hab ich die Fresse dick!
Dauernd , muss ich dir hinter her räumen!

Ständig deine Sachen waschen und stopfen,

weil deine orangen Fetzen wieder mal aussehen,

als hätte ein Flugzeug die als Jogginganzug, benutzt!
Du hilfst mir nicht im Haushalt und Arbeiten gehst du auch nicht!
Wir haben ja nicht einmal ein Auto und du keinen Führerschein!
Was glaubst du eigentlich, wovon ich das ganze Essen,
das du täglich verputzt, bezahlen soll!?
Ja, hast du überhaupt eine Ahnung WIEVIEL du und Son Goten,

am Tag verdrückt !?
Die ganze westliche Hauptstadt, würde eine Woche lang, mit
einer eurer Tagesrationen auskommen!


 

Chichi holte tief Luft.


 

<< ...Oh nein. Sie fängt an zu schluchzen.

Da, die erste Träne.

Wie macht sie das nur immer?...>>


 

,,Sie mich nur an, Goku!
Ich koche, putze und wasche die Wäsche!

Ich sehe schon selbst aus, wie ein Putzlappen!
Aber kann ich mir chicke Klamotten leisten,

so wie Bulma?!

Kann ich?!


 

,,Ähm...“


 

,,Nein! Das kommt daher, dass du mit deinen hirnverbrannten,

analgesichtigen Dumm-Dumm Freunden rumhängst und

dich überhaupt nicht, um deine Familie kümmerst!
Außerdem, sagst du mir jetzt sofort,

wieso du hier nackt durch die Gegend rennst!!!"


Naeves bemerkte nicht, wie weit sein Kinn, bereits hinunter gefallen war.
Einerseits, wegen der Art, wie dieses Chichi es wagte,

mit seinem Meister zu reden und zweitens, sprudelten gerade,

die herrlichsten Bilder durch Naeves Kopf, als er den Anblick,

des vollkommenen Körpers Son Gokus, in sich aufsog.

Der Aglaner, biss sich auf die Lippe und versuchte sich wieder unter
Kontrolle, zu bringen.


Piccolo wiederum, trommelte mit seinen Fingern auf der Tischplatte
herum und richtete seinen Blick vorsichtshalber, starr aus dem Fenster.
Allein schon für ,,analgesichtige Dumm Dumm Freunde" , hätte
er sie, ohne zu zögern, umbringen können.

Eine Höllenspirale, wäre vielleicht übertrieben gewesen.

Aber dennoch effektiv und wie der Namekianer sich eingestehen musste,

auch bestimmt spaßiger gewesen.
Aber schließlich war sie, Son Gohans Mutter.

Zwar kannte Piccolo, Chichi gar nicht anders,

aber an diese schrille, tyrannische Stimme,

dieses schrecklichen Weibes, würde er sich wohl nie gewöhnen,

können.
Dass jemand wie sie, Gohan überhaupt zu Stande gebracht haben sollte,

begriff er immer noch nicht.

Noch weniger, konnte er begreifen, wie Son Goku, überhaupt
je auf die Idee gekommen sein konnte, mit ihr ...

Nun ja...
Piccolo, schüttelte schnell den Kopf und schob den Gedanken, von sich.


 

Bei Kibito Kai, trat nun eine auffällige Blässe im Gesicht auf,
während er nervös anfing, mit den Augen zu blinzeln und versuchte,

Chichi, nicht panisch anzustarren.


 

Naeves, lehnte sich jetzt zu Piccolo und flüsterte:


,,Das ist seine Frau?

Ist sie reich oder so was, hat sie vielleicht großen
Einfluss. Beziehungen?"
,,Pssscht!" Zischte Piccolo zurück und hatte Chichi dabei im Seitenblick,

die jedoch zu Naeves Glück, nichts mit bekommen hatte.
Verwirrt, setzte sich der Aglaner wieder zurück und ging zu dem über,

was er schon die ganze Zeit über – bis Son Goku gekommen war-

getan hatte.
Er funkelte Kibito Kai, böse an.


Der arme Kaiohshin, kam sich nun vor,

als würde er von allen Seiten bedroht.
Die Höllenfurie zu seiner Linken.

Der ihn hassende Traum, seiner schlaflosen Nächte, zu seiner Rechten

und Piccolo schien einfach nur die Fensterscheibe anzubeten.

Denn außer dass er atmete, hatte man noch kein Lebenszeichen,

von dem Namekianer erhalten.


Son Goku jedoch, lächelte seine Frau an,

sah dann zu seinen Freunden, begrüßte die Drei und sagte ihnen,

dass er in einer Minute - sobald er sich geduscht und angezogen hätte-

bei ihnen sein würde.

Pfeifend, schwebte er die Treppe hinauf und ließ
eine verdatterte, doch noch mehr wütende,

Chichi zurück.


,,DU ...HAST DU MIR ÜBERHAUPT ZUGEHÖRT!?" Keifte sie,

Son Goku, nach.

,,Doch, doch."
Kam es vergnügt von oben, bevor die Tür zum Bad,

geräuschvoll ins Schloss viel.
Wenn Goku auch sonst ein fröhliches Gemüt hatte,

gerade heute, konnte Nichts und Niemand ,

ihm die Stimmug vermiesen.

Schließlich, hatte er ja seinen Prinzen.
Etwas so schlimmes konnte es gar nicht geben, als dass
er dafür seine Gedanken, von Vegeta abwenden würde.


 

,,Ich fass´ das einfach nicht! Er war doch früher so ein

nettes Kind. Als wir uns Kennengelernt haben." Chichis Kimono,

rutschte ihr resigniert über die Schulter, während
die Schwarzhaarige sich die Schläfen massierte,

und sich auf einen kleinen Hocker, plumpsen ließ.


 

Piccolo und Kibito Kai, mussten sich ein lautes Auflachen,

verkneifen.

,,Was wollt ihr eigentlich hier?" Fragte Chichi schließlich,

gereizt.

Der Namekianer, der Kaiohshin und der Aglaner,

blickten blitzschnell alle in verschiedene Richtungen.


Kibito, zeigte plötzlich auffallend großes Interesse, an seinen

Handinnenflächen.
Naeves, bewunderte seine Teetasse und Piccolos maßloses Interesse,

galt nach wie vor, der blitzblanken Fensterscheibe, in welcher er,

eine perfekte Sicht auf Chichi hatte, die sich in dieser,

wiederspiegelte.


 

<<...Das ist nur Chichi.

Das einzige, was an ihr gefährlich ist, ist

ihre Lautstärke...>> Dachte der Namekianer, als sich seine Augen verengten und

er sich zu fragen begann, ob das Ganze nicht ein klein wenig albern war.


,,Ach fahrt doch alle zur Hölle!" Chichi sprang auf,

marschierte zur Spüle und begann dann frustriert ihre Wut,

an dem Berg Geschirr auszulassen, während sie murmelnd,

vor sich hin wetterte.


 


 

...


 


 

Son Goku, war mit Duschen fertig und lächelte, sein Spiegelbild an.
Dieses Dauergrinsen, hatte er seid seinem Aufwachen heute morgen,

gar nicht mehr abstellen können.


,,Baka, " sagte er zu sich selbst,

als sein Lächeln noch eine Spur, breiter wurde.

Dann lehnte sich Son Goku, mit geschlossenen Augen,

an den vernebelten Spiegel und schon verschwand er

für kurze Zeit in seine kleine Traumwelt.


Irgendwie, konnte er noch gar nicht richtig begreifen, wie das alles
zu Stande gekommen war.
Hätte man ihm vorgestern gesagt, dass er mit Vegeta schlafen - mit Vegeta schlafen! - würde, hätte er sich wohl halb totgelacht und Denjenigen,

für volllkomme irre und Plemmplemm, erklärt.


Doch jetzt...

Er spürte, eine tiefe Bindung zu seinem Prinzen und

einzig der Gedanke an ihn, machte Son Goku schon glücklich.


Vegeta, war mit ihm, der letzte Vollblutsaiyajin.

Die beiden Letzten, ihrer Art.

Und sich mit Vegeta, auf diese Weise vereinigt zu haben ...
Beinahe wurde Goku schwindelig,

als er plötzlich wieder die schweren Gerüche in seine Nase

stiegen, die sich mit der süßlichen Sommerluft der Nacht,

gemischt hatten.
Goku spürte, die Berührungen des Älteren,

erneut auf seiner nassen Haut und erzitterte daraufhin, leicht.
Was sie dort unter dem Sternenhimmel getan hatten,

hatte wohl keiner von ihnen, vorher je für möglich gehalten.
Und doch war es, das natürlichste der Welt für Son Goku gewesen.


 

...


 

Der junge Saiyajin, wurde vom lauten Geklapper des zerschepperten Geschirrs,

welches aus der Küche zu ihm hinauf drang,

aus seinem Tagtraum, gerissen.


,,Stimmt ja, die anderen sind hier.“ Fiel Son Goku wieder ein.
Ich sollte mich beeilen, bestimmt geht es um etwas wichtiges."

Goku schlüpfte in seine frischen Klamotten,

wuschelte sich mit seinen Händen kurz durch das feuchte Haar, spürte wie sich Vegetas Aura näherte, striff sich seine Gewichtsbänder und Stiefel über, und -

Moment.

Vegetas Aura, näherte sich?!

,,Ja, eindeutig! Das ist Vegeta."
Hätte Son Goku sich einfach nur zu ihm teleportiert,

statt den ,,normalen" Weg über die Treppe zu gehen,

wäre er wahrscheinlich nicht auf der von ihm zusammengetropften,
Wasserpfütze ausgerutscht.


,,Whoah!!!

....So ein Mist!"


Goku, rieb sich den Hinterkopf,

als er auch schon Chichis genervt klingendes, ,,Na klasse!

Und was willst du hier!?" , von unten hörte.
Der Prinz, war schneller gewesen.
Nun ja.
Aber da Son Goku, Vegeta jetzt ohnehin nicht mehr alleine abfangen und

begrüßen konnte, brauchte er sich jetzt auch nicht unbedingt,

zu beeilen.
Es wunderte ihn selbst, dass er sich noch einmal vor den
Spiegel stellte und sich eingehend, musterte.


 

,,Mm. Bulma hat mir doch mal zu Weihnachten,

diese Duftzeugs geschenkt ...
Verdammt, wo habe ich das nur hin getan?"


 

<<...Das darf nicht wahr sein. Suche ich jetzt ernsthaft danach?
Ja...sieht ganz so aus ...>>


 

Son Goku schwebte, über sich selbst schmunzelnd,

zum obersten Fach des kleinen Badezimmerschränkchens hoch,

um einen besseren Überblick, zu bekommen.
Das unglaublich, teure Ode Toilette von Bulma,

hatte er schon längst nicht mehr.

Dafür fand er aber, ein paar Badezusatz - Duftblüten,
dessen angenehm blumiger Geruch, durch das kleine, zugeschnürte Beutelchen,

in welchem die Blüten waren, in seine empfindliche Saiyajinnase,

drang.


,,Hmmmmmm. Ja, riecht ganz gut, die werden es auch tun."
Als Son Goku versuchte den Beutel zu öffnen, kämpfte er eine
Weile mit dem kleinen Knoten, während aus der Küche,

Gemurmel und Geplapper, zu hören war.


 


 

,,Geh schon auf", fluchte Son Goku und friemelte an dem Knoten,

herum.
Er hielt das Beutelchen nun etwas höher, um zu sehen,

an welcher Stelle die beiden Enden begannen, sich in einander zu schlängeln.
Als er glaubte, die Stelle gefunden zu haben, stimmte dies auch, nur
dass jetzt, der komplette Inhalt auf ihn herab zu rieseln begann.
Die Blüten verfingen sich in seinen Haaren und fielen in seinen

Gi, bis auch die letzte Duftblüte, auf ihm gelandet war.


 

,,Argh."


 

,,Son Goku!

Komm´ endlich runter!"
Erhallte Chichis, schrille Stimme."


 

Der Unterklassesaiyajin, zuckte mit den Achseln.


,,Na ja, wenigstens rieche ich jetzt - extrem - gut.

Er legte zwei Finger an die Stirn und teleportierte sich zu
den Auren, nach unten.

Sofort, fiel sein Blick auf den Prinzen, der das passende Gegenstück

zu Piccolo bildete und mit verschränkten Armen,

auf der gegenüberliegenden Seite des Tisches, nach draußen starrte.
Vegeta, sah nicht einmal auf.


 

In Son Gokus Körper, kribbelte alles.

Statt irgendetwas zu sagen, oder zu tun, konnte er einfach nur Dastehen

und auf Augenkontakt, zu Vegeta hoffen.
Vorher, würde er sich nicht von der Stelle rühren können,

soviel wusste der junge Saiyajin.

Doch dann, ging Vegeta zur Tür, ohne Goku anzusehen.

,,Komm mit. Ich muss mit dir, reden."

 

Son Goku, hob überrascht seine Augenbrauen.
Natürlich...Vegeta klang immer, als wäre er sauer auf irgendwen,

oder irgendetwas.

Aber dieses „Komm´mit und ich muss mit dir reden“,

klangen in Son Gokus Ohren, doch etwas sehr kalt -

Aber vielleicht, bildete er sich das alles auch nur ein.
Goku, folgte dem Prinzen.

Naeves, beobachtete diese Szene misstrauisch und in seinem Kopf,

begann es zu arbeiten.

 

Piccolo widerum, kümmerte sich nicht weiter,

um diese kleine Unterbrechung.

Aber genauso, wie Naeves, Goku und Vegeta,

mit seinem Blick gefolgt war, so beobachtete Kibito, nun den Aglaner.


 

<<...Verdammt.

Er sieht so unverschämt, gut aus.

Sogar die Küchenbank, steht ihm.

Der Wahnsinn...>>


Vegeta war kaum draußen, als er sich in die Luft schwang.
Ohne sich zu dem Unterklassekrieger umzudrehen,

befahl Vegeta diesem, ihm zu folgen.
Goku runzelte nachdenklich die Stirn.


 

An dem kleinen See, wo Son Goku und Son Goten,

häufig Fischten, landete der Prinz schließlich.

Kurz nach ihm, tat dies auch Son Goku.

Der Unterklassesaiyajin lächelte leicht, dennoch unsicher,
da Vegeta mit dem Rücken zu ihm stand und er somit nichts,

aus dessen Mimik oder Augen, hätte lesen können.
Langsam, schwebte Son Goku zu Vegeta und landete direkt,
hinter dem Prinzen.
Der Unterklassesaijayajin überlegte und zögerte eine kleine Weile.

Doch dann, schlang er seine Arme von hinten,

um den Älteren.


,,Du hättest mich heute morgen, wenigstens wecken können, Vegeta."
Hauchte Son Goku unter einem Kuss,

an den Hals des Prinzen.

Plötzlich aber, spürte er einen bohrenden Schmerz in der
Magengrube und entsetzt sah Son Goku,

wie der Prinz sich blitzschnell umwand und eine

präzis angesetzte Kombination, aus niedrigen und hohen Tritten, mit
einigen heftigen Faustschlägen, kombinierte.
Dann ein Final Flash, wie aus dem Nichts und der Körper

des Unterklassesaiyajin zerteilte einen großstämmigen Baum,

gegen den er geschleudert worden war.


 

Son Goku, richtete seinen Oberkörper auf und stützte

sich auf seine Ellenbogen.

Er hielt sich die Schulter und fixierte den Prinzen wütend

und erschrocken.


 

,,V-Vegeta...was zum?! "


 

Schon war der Prinz wieder bei Son Goku und klemmte mit seinem
Fuß, die Luftzufuhr, an der Kehle, des Jüngeren ab.
Dann beugte Vegeta sich, ein Stückchen zu dem komplett verwirrten

Son Goku, hinunter und rief:


 

,,Das, was gestern passiert ist, ist nicht passiert!
Oder hast du etwa geglaubt, du wärst der Erste,

mit dem ich es getrieben habe?!
Heiser lachte, Vegeta auf.


 

,,W-was ...?" Goku rang nach Luft.
,,Hör auf Vegeta, ich weiß genau, was du vor hast.
Dafür kenne ich dich zu gut. Du willst mir weiß
machen ...dass es dir nichts

Dass es dir nichts, bedeutet hat.
Gestern, warst du noch völlig anders!
Du hast einfach nur Angst, weil du-


 

,,HALT´S MAUL !" Vegeta, drükte seinen Fuß tiefer.
,,Hör mir gut zu Kakarott.
Das gestern hatte nichts ,mit Gefühlen zu tun!
Glaub mir - Nicht das geringste.
Ich habe mich nur mit dir vereinigt, weil ich gerade Lust dazu
und schon ewig keinen Mann mehr, gehabt habe.
Mmm, lass´ mich mal nachdenken.

Der letzte war ...Zarbon, oder doch Freezer?
Vielleicht auch beide zusammen?

Ich mache mir nicht gern die Mühe, mir das einzuprägen."


 

Gokus Gesicht, wurde aschfahl.
,,Du lügst doch, Vegeta."

,,Hahaha! Nicht doch Kakarott,

etwa geschockt? Wozu sollte ich lügen?
Ach ja und um dir die ganze Wahrheit zu sagen,

Radditz hatte um einiges mehr drauf, als du.

Aber du lernst bestimmt noch.
Probier´ doch mal den Namekianer aus.

Wie ich damals gehört habe, soll es bei den Namekianern,

ziemllich heftig zu gegangen sein, wenn du verstehst,

was ich meine..." Vegeta, grinste kalt und gehässig.


 

Son Gokus Körper, verkrampfte sich und er spürte, wie
ein drückendes, schmerzendes Gefühl, von seinem Bauch
hinauf in seine Kehle, kroch.
Die Augen des Unterklassesaiyajin,

weiteten sich entsetzt und er starrte den Prinzen, an.

,,Das glaube ich dir nicht ...

Das -Das glaube ich dir einfach nicht, Vegeta.
Gestern war alles echt, das habe ich gespürt.

Also hör auf, mir etwas vorzumachen!"


 

,,Kapierst du es etwa immer noch nicht, Kakarott!?
Du bist mir egal, wie eh und je und wenn du es gestern

nicht geworden wärst, vielleicht hätte ich mich

dann an Son Gohan gehalten..."
Vegeta leckte sich über die Lippen und ein ekelhaft kaltes Grinsen,

umspielte seine Züge.
,,Mmm...Oder doch lieber Son Goten?
Süße 17 und ein knackiger Körper.

Na das wäre doch ..."


 

Son Goku riss sich los und war mit einem Satz,

wieder auf seinen Beinen.
Unkontrollierte Wut, flackerte in den nachtschwarzen Augen auf und
kurz darauf, stand er als Supersaiyajin, vor Vegeta.
Gokus Hände zitterten und seine Lippen bebten vor Zorn,
als er den Prinzen, düster fixierte und ihn mit beiden
Händen, am Kragen packte.


Son Gokus Ki explodierte förmlich und eine Energiewelle,

ließ die Natur, um die Saiyajin herum, erbeben.

Vegeta, schien im ersten Moment zurückgewichen, zu sein.

Doch das erneute, hämische Grinsen des Prinzen,

sagte Son Goku, dass Vegeta es genauso gemeint, wie er es gesagt hatte.

Das machte den Unterklassesaiyajin,

halb wahnsinnig.


 

Angewiedert, verzog der Unterklassesaiyajin sein Gesicht,
festigte seinen Griff, kam ganz nah an das Gesicht des Prinzen
heran und zischte aggressiv:


,,Du bist für mich gestorben, Vegeta.

Dieses mal, hast du es zu weit getrieben.

Das kann ich dir nicht verzeihen - Nicht einmal, wenn ich wollte.

Ohne ein weiteres Wort und mit ausdruckslosem Blick,

schoss Son Goku, in die Luft und verschwand.


 


 

...


 


Fünf. Zehn Minuten. War es länger?
Vegeta, stand einfach nur da.
Dann plötzlich, schienen seine Knie nachzugeben

und er sank zu Boden, während er sich auf seine Hände,

stützte.

Seine Schultern bebten und sein Körper, vibrierte leicht.
Dann krallten sich weiße Handschuhe, in die schmutzige Erde
und hinterließen dort, tiefe Furchen.


 

Es begann zu Regnen.

Einzelne Tropfen, deuteten einen Schauer an.


 

...


 


 


 


Naeves grinste in sich hinein.
Wäre er nicht auch in der Lage gewesen,
seine Aura zu unterdrücken, hätte er dieses Ereignis
nie mitbekommen.


Und ein Ereignis, war es wirklich gewesen.

Er hatte zwar beim Anblick, des zutiefst verletzten Son Gokus
gespürt, wie sich sein Herz verkrampfte -

Dennoch, besser hätte es für den Aglaner, nicht kommen können.

Naeves hätte nicht damit gerechnet, dass Vegeta sogar soweit

gehen würde,mit seinem Meister zu schlafen.

Aber so, war es nun wirklich perfekt!
War es anfangs nur die Hoffnung gewesen, die Naeves gehabt hatte,

so bekam er nun noch Hilfe vom Prinzen selbst. Von demjenigen den

er eigentlich von anfang an, für seinen größten

Konkurrenten, gehalten hatte.


Dass Son Goku, jemals wieder etwas mit Vegeta anfangen würde,
schien jetzt wohl mehr, als nur ausgeschlossen zu sein.

Naeves musterte, gut versteckt hinter einem Baum,

den Saiyajinprinzen aus der Ferne.

Vegeta, rang noch immer knieend, um Fassung.


 

<<... Ts,Ts,Ts, Vegeta.
Wenn man jemanden liebt, sollte man ihn
niemals glauben machen wollen, dass man ihn hasst.
Sieh´ dich nur an -
Du leidest lieber und verletzt dich selbst und ihn,
als dir einzugestehen, etwas für ihn zu empfinden.

Du bist krank mein Freund.
Richtig krank.
Fast schon, tust du mir leid...
Aber für Son Goku, bin ich ohnehin besser.
Was soll er schon mit jemanden,
der ihn lieber töten würde, als ihn zu lieben ...?... >>


 

Noch einen letzten Blick auf Vegeta und Naeves kehrte, zum Haus der Sons
zurück, um das, was er sich vorgenommen hatte, nun
langsam in die Tat umzusetzten.


 

An diesem Tag, kehrte Vegeta nicht in die Capsule Corporation, zurück.
Er flog, nachdem er eine endlose Weile dort, an dem kleinen See verharrt hatte, irgendwohin, um zu trainieren.


 

Es regnete noch bis spät in die Nacht hinein.


 


 

...


 


 

Auch Son Goku, kehrte an diesem Tag nicht nach Hause zurück.
Und da er ebenso, wie Vegeta, seine Aura unterdrückt hielt,

bezweifelten Kibito und Piccolo, dass sie einen von beiden,

noch zu Gesicht bekommen würden.


Naeves hatte sich mit der Begründung, er wolle sich draußen
ein wenig umsehen, auch verabschiedet und was die beiden
Vollblutsaiyajin und ihre Eigenarten - welche Goku und Vegeta nunmal

zu Genüge hatten - betraf, vermuteten der Kaiohshin und der Namekianer,
dass die Zwei wohl gerade irgendwo trainierten

und sich die Seele aus dem Leib kämpften.

Das übliche eben.

Piccolo, zuckte resignierend mit den Achseln und
hatte nur ein desinteressiert klingendes, ,,Das kann dauern...

Wenn man ihr Ki, nicht mehr von einem Vulkanausbruch, einem Gewitter,

oder einem Erdbeben unterscheiden kann, machen sie wahrscheinlich ein harmloses Sparring und wir werden hier Moos ansetzen,

bevor einer es schafft den anderen K.o. Zu setzen" , gemurmelt,

als er sich gerade zum Gehen, erheben wollte.


An der Tür aber, traf der großgewachsene Namekianer dann,
auf den gerade zurückkehrenden, Naeves.
Kibito, der Piccolos Beisspiel gefolgt und auch aufgestanden war,

setzte sich schnell wieder hin, um sich, dem nicht gerade freundlichen Blickfeld,
des Aglaners zu entziehen.
Für heute hatte Kibito nämlich genug böse Blicke geerntet.


,,Na? Besichtigungstour abgeschlossen, oder was?"
Fragte Piccolo in seinem gewohnt, schroffen Ton.
Naeves nickte, schweigend.
,,Hm Hmmm." Antwortete der Aglaner fröhlich, als er gespielt suchend
an Piccolo vorbei, in das Wohnzimmer und dann in die anliegende Küche,

der Sons blickte.

,,Aber wo ist denn Son Goku?
Ich dachte er und dieser - Ähm..."

,,Vegeta." Ergänzte Piccolo.

,,Ja genau, den meinte ich.
Ich dachte die beiden, würden nicht lange weg bleiben?"

Ergänzte Naeves.


 

Piccolo, rümpfte die Nase.
,,Bin ich deren Mutter?!
Was weiß ich wo die stecken.

Interessiert mich im Übrigen, auch nicht.
Irgendwann, werden sie schon wieder auftauchen."


 

Ein leichtes Lächeln, huschte über Naeves Lippen, welches aber
von Piccolo, unbemerkt bleiben sollte.


,,Schade, wirklich zu Schade...
Aber, sollten wir vielleicht nicht noch warten?
Du siehst nämlich so aus, als wolltest du gerade gehen, Piccolo.
Es könnte doch schließlich sein, dass Son Goku

trotzdem noch wieder kommt, oder?


 

Der Namekianer seufzte tief und schwer.
Es reichte.
Piccolo hatte über eine Stunde auf einer, für ihn viel zu engen Sitzbank gesessen,
während er in der Scheibe, die durchgeknallte Chichi und durch die Scheibe hindurch, ein verdammtes Eichhörnchen, bei der Nahrungssuche,

beobachtet hatte.
Seid einer geschlagenen halben Stunde schon, war Piccolo

bereits so weit, dass er ernsthaft darüber nachdachte,

wie er das Geräusch, das Kibito Kai beim Atmen fabrizierte,

wohl am besten schnell und schmerzvoll, abstellen könnte.
WARTEN, war das letzte, was er jetzt wollte.

Die natürlich grüne Gesichtsfarbe des Namekianers verhinderte, dass
man das wütende Rot seiner Wangen, gut wahrnehmen konnte.


 

,,Macht von mir aus was ihr wollt. Ich bin weg."
Grollte Piccolo, abweisend.


 

,,Nun ja, wenn du meinst. Dann, werde ich auch gehen."
Erwiderte Naeves und folgte Piccolo, der sich bereits in
die Luft erhoben hatte.


 

Ein grimmiger Blick von Chichi,

auf den noch immer sitzenden Kibito genügte,

dass dieser zusammenzuckte, daraufhin sofort zwei
Finger an die Stirn legte und sich zu Dendes Aura, in Kamis Palast,

zurück teleportierte.


 

Chichi, atmete genervt aus.


,,Wieso kann Son Goku, eigentlich keine normalen Freunde haben?"
Fragte Chichi sich zähneknirschend, während sie damit begann,

den Rest des Geschirrberges, zu spülen.


 


...


 


Weshalb Goku und Vegeta, ihre Auren gelöscht hatten
und man nichts von ihnen hörte, wusste Naeves natürlich
haargenau.


 

Der Aglaner hatte jedoch, in Anbetracht seiner Pläne geschwiegen und hatte
so getan, als habe er nicht die geringste Ahnung, was vor sich ging.

Eigentlich hatte Naeves ja im Stillen gehofft, Son Goku würde doch noch

nach Hause kommen und er könnte schon jetzt damit beginnen,

seinen Meister zu -“trösten“.


Aber das alles anders gekommen war, machte nichts.
An Son Goku würde er noch früh genug heran kommen,

dachte sich der Aglaner.

Es musste nicht unbedingt, heute sein.

Schließlich hatte Naeves Zeit und Vegeta war ohnehin,

so gut wie, aus dem Spiel.

Dessen, war sich Naeves sich sogar sicher.
Vielleicht, nein ganz bestimmt, könnte er es mit Hilfe
des Prinzen sogar schaffen, dass Son Goku von alleine

zu ihm kommen und ihm sein Herz ausschütten würde.

Und dann - Ja und dann...
Wäre es der perfekte Zeitpunkt für Naeves, sich zu nehmen, was er wollte.

Dem Aglaner fiel es schwer, sich bei derartigen Gedankengängen
ein dauerhaftes Grinsen, zu verkneifen und so flog er, in einigen Metern
Abstand, hinter Piccolom her, bis sie schließlich den Quittenturm
und bald darauf, Kamis Palast, erreicht hatten.


 

Naeves, verschwand sofort, wortlos in seinem Zimmer,
während Piccolo eigentlich vorgehabt hatte,
sich in seinen Meditationsraum, zurückzuziehen.

 

,,Warte mal, einen Moment Piccolo."
Kibito legte seine Hand auf die Schulter des großgewachsenen Grünlings,

dessen Blick daraufhin, warnend wurde.


Entschuldigend und unbeholfen lächelnd,
zog Kibito Kai, seine Hand ruckartig wieder weg, nachdem er
ein paar mal mit den Fingerspitzen, vorsichtig über den weißen Stoff

von Piccolos Umhang, gestrichen hatte.

,,Eh- Ein Fussel - Da war ein Fussel. Ehrlich."
<< ...Oh mann. ,,Da war ein Fussel" ?!

Ich bin vielleicht bescheuert...>>


 

,,Was willst du ?" Brummte Piccolo, gereizt.
Er wollte endlich seine Ruhe haben.


 

,,Ich? Achähm. Eigentlich nichts besonders. Es ist nur, dass ...
ist dir nicht irgendetwas seltsam vorgekommen?

Ich meine, heute Nachmittag?
Also an dem Verhalten, von Son Goku und-


 

,,Natürlich, wer glaubst du steht hier vor dir?"
Unterbrach Piccolo, Kibito und kräuselte halb lächelnd,
halb abwertend, seine Lippen.


 

<<... Aha. Ein einfaches ,,ja",

hätte mir auch gereicht. Alter Angeber...>>
,,Dann ist es dir, also auch aufgefallen.
Denkst du nicht, dass wir eingreifen sollten, Piccolo?
So etwas kann böse ausgehen, wenn es sich erst einmal entwickelt hat.
Findest du nicht?"


 

Der Namekianer, machte eine skeptische Miene, bevor er
in einem etwas spöttischem Ton, antwortete:


,, Wieso, bei den drei Sonnen Nameks, sollten gerade wir uns in einen Streit,

zwischen Son Goku und der Höllenfurie, einmischen?
Erstens, bringt das nichts.
Zweitens, geht uns das nichts an und Drittens,

habe ich weitaus besseres zu tun.
Sie hat ihn geheiratet.

Nun muss er damit leben.

Ganz einfach.

Und jetzt geh´ gefälligst jemand anderes auf die Nerven, Kibito.

Meine sind nämlich mehr als nur, überstrapaziert."


 

,,Hä? ...Hey?!"

Bevor Kibito Kai etwas antworten konnte,

fiel vor seiner Nase, die schwere Tür des Meditationsraumes,

ins Schloss.
Verwirrt, blieb der junge Kaiohshin zurück und konnte gerade noch,

seine Hand, welche er Piccolo hinterher streckte,

zurückziehen, bevor diese eingeklemmt wurde.


 

<< ...Was ist los?

Wer redet denn hier bitteschön, von Chichi und Son Goku!?... >>

Kibito warf noch einen Blick über die Schulter und
funkelte die Türe beleidigt an, hinter welcher der
grobklötzige Namekianer, soeben verschwunden war.

Mehr oder weniger wütend, stapfte Kibito mit, in den Taschen vergrabenen

Händen, den Gang zu seinem Zimmer entlang und zog, unverständlich
vor sich hin prömmelnd, eine beleidigte Schnute.


 

,, Vollidiot. Piccolo hat mir überhaupt nicht zugehört.
Von wegen „Herr Ich habe den kompletten Durchblick",
Nichts, hat der durchblickt!
Streit mit Chichi. Das habe ich überhaupt nicht gemeint.

Ich geh´ dir also auf die Nerven, Piccolo ja ?
Das ich nicht lache!"

Kibito gab der Luft, einen üblen Fusstritt.

,,Na von mir aus.

Wenn er glaubt, ich würde ihm jetzt noch sagen,

dass Naeves in Son Goku und Son Goku in Vegeta verliebt ist,

was sogar ein Blinder sehen würde, hat Piccolo sich geschnitten!
Jaha.
Bei Vegeta, bin ich mir zwar gar nicht mal so sicher, aber dafür weiß ich
immer noch mehr, als der dumme Namekianer.
Von sowas habe ich nämlich eine Menge mehr Ahnung,
als er.
Aber was kann man auch von jemandem erwarten, der
aus einem Ei gekrochen kam...
Pah!
Mich beleidigt man nicht ungestraft.

Jetzt sage ich gar nichts mehr.
Schließlich soll ich ihn ja auch nicht „nerven“ unseren ...,,Mr.Pokerface".
Der...der ist ja noch grüner hinter den Ohren, als der gute Dende! ...>>


 

,,Hahahaha!"


Kibito, warf lachend über sein, wie er fand, gelungenes Wortspiel,

den Kopf nach hinten.
Dies allerdings, hätte er lieber bleiben lassen sollen, da er
dadurch, nicht mehr darauf achtete, wo er hin lief.
Ein überraschtes, ,,HEY!?", zwang ihn schlagartig,

wieder zur vollen Aufmerksamkeit.
Als Kibito seine, durch den Schreck zugekniffenen Augen, wieder
öffnete, sah er direkt, in die vor Wut glühenden Kristalle,

des Aglaners, den er gerade umgerannt, hatte.


 

,,Du schon wieder ... " Naeves sah Kibito Kai, wütend an.


 

<<...Er sieht im Stehen sogar noch besser aus, als

wenn man ihn liegend, und von oben betrachtet...>>

War das einzigste, das Kibito nun, durch den Kopf schoss.
Dies, und der sich ihm aufzwingende Gedanke,

einen muskulösen, dennoch äußerst weichen und beinahe

unverschämt gut riechenden Körper, unter sich zu spüren.


 

,,Oh?“ Kibito, kannte dieses aufflammende Gefühl,

in seinem Innersten schon.

Es bedeutete, dass sein Kopf nun tomatenrot angelaufen,

sein musste.
Blinzelnd versuchte er, den scharfen und immer zorniger

werdenden Blicken,

des Aglaners auszuweichen, während er jedoch nicht die

geringsten Anstalten machte, sich von Naeves zu rollen,

oder aufzustehen.


 

<< ...Mist!
Ich kann mich nicht rühren.
Ob ich überhaupt noch atme? Mm ...
Bei dem Dai Kaioh, als ob er mich gelähmt hat.
Huch?

Na, seinem Blick nach zu urteilen, sind das sowieso meine
aller letzten Minuten auf Erden, ob ich nun atme, oder nicht...>>


 

Eine heiße Welle, durchströmte Kibitos Körper,
als er sich bewusst wurde, wie nah er an den weichen,
vollen Lippen, des Aglaners war.
Sofort kam ihm das Bild, des nackten Naeves wieder in den Sinn,
als dieser sich im Zimmer geirrt hatte und auf Kibito Kai,
getroffen war.


Das Herz des jungen Kaiohshin, hämmerte und er sog, wie aus
einem Reflex heraus, den Geruch des unter ihm Liegenden,

tief ein.


Kibito war froh, dass er sich bereits in der Waagerechten befand.
Denn spätestens jetzt, hätten seine Beine bestimmt versagt.


<<...Na ja, lieber ein hochroter Kopf, Bewegungsunfähigkeit und höchstwahrscheinlich bald tot,

(Naeves wird mich zweifellos, hierfür umbringen), als das...?
Oh oh.
Nicht.

Nein, bitte, nur nicht das.

Oh Kami!

Warum ?!? ...>>


 

,,Was zum. WAS ZUM ...!?!"
Erhob sich nun die Stimme, des Aglaners bedrohlich.
Naeves Augen, weiteten sich und geschockt,

starrte er den jungen Kaiohshin, der nun aus Scham, einfach seinen Kopf, ausgerechnet an der Brust des Aglaners vergraben hatte, an.


 

Naeves fragte sich ein, zwei, nein dreimal, ob das,

was sich dort gegen seinen Bauch drückte,

auch wirklich Kibitos Männlichkeit, sein konnte.


Naeves, packte Kibito bei den Schultern.

Dann stemmte der Aglaner ihm seine Knie in den Magen,

schupste den Kaohshin damit einige Zentimeter nach oben und

schmetterte ihn dann, mit beiden Füßen, von sich weg.


Mit einem lauten Geräusch, prallte Kibito gegen die Palastwände und

glitt daran zu Boden.

Aus einer geschmeidigen Bewegung heraus, sprang Naeves
wieder auf seinen Füße, in die Hocke.


,,Du dreckiger Kaiohshin, wagst es?!"
Naeves Stimme, zitterte vor Zorn und mit jedem Wort,
schien er mehr die Beherrschung, zu verlieren.
Mit pumpenden, zur Faust geballten Händen, stand
der Aglaner, vor Kibito und verzog angewidert sein Gesicht,

beim Betrachten des zusammengekrümmt am Boden liegenden,

Kaiohshin.


Benommen spürte Kibito Kai, wie Naeves ihn wieder,

zu sich hoch zog.

,,Hgmphh."

Kibito bemühte sich angestrengt, seine Augen offen zu halten.
Obwohl er nicht mehr wirklich deutlich sehen konnte,
versuchte er dieses wunderschöne Violett, in den hasserfüllten
Augen des Anderen, so lange, wie nur eben möglich, zu genießen.


 

<< ...Ist der vielleicht süß.
Bring mich ruhig um, wenn du willst.

Aber ich denke nicht daran, einfach zu sterben.

Bis du mich ...bist du mich, geküsst hast.

Jawohl.
Bloß...einmal ...

Einen Kuss.

Dann ist mir egal...was wird...>>

Dachte, Kibito Kai.

 

Ohne es zu merken, spitzte Kibito seine Lippen und sein Kopf
schien leicht suchend, hin und her zu wanken, als
er weiterhin versuchte, sich an Naeves Augen, zu orientieren und
darunter den Mund des Aglaners, ausfindig zu machen.


Doch langsam wurde das Violett der Augen,

zu einem verschwommenen Grau.
Dann folgten kleine Sternchen, die vor Kibito umherzutanzen schienen.
Kurz darauf erloschen auch diese und ein vollkommenes Schwarz,

begann ihn einzuhüllen.

Kibitos Körper erschlaffte und sein Kopf,

fiel geräuschlos zurück.
Er war bewusstlos.


 


,,Was ist hier los ?"

Piccolos Schatten, bedeckte den Aglaner
und das Geräusch seines sich wölbenden Umhangs, strich
wie ein Flüstern, durch den Gang.

Die durchdringenden und nun bedrohlich glänzenden Augen
des Namekianers reichten aus, um Naeves erhitztes Gemüt
wieder ein wenig abzukühlen.
Sollte er dem Kai jetzt etwas antun,
hatte er zweifelsohne den Namekianer, am Hals.
Das wollte der Aglaner nicht wirklich riskieren,

so groß der Zorn in ihm, auch sein mochte.
Schließlich, hatte Naeves ja noch einiges vor ...


 

Ein abwertendes Lächeln, umspielte die Lippen des Aglaners, als
er den Blick von Piccolo abwand und diesem dann,

Kibito vor die Füße warf.

,,Ts. Der ist das Getue, ohnehin nicht Wert.“ Spottete Naeves
und ging ruhigen Schrittes, in die entgegengesetzte Richtung.


Nachdenklich, verfolgten Piccolos Blicke den Aglaner, bis dieser
am Ende des Flures, den unter freiem Himmel liegenden,

Hauptausgang des Palastes erreicht hatte und seine Silouhette,

fast schon mit dem hineinfallenden Tageslicht,

verschmolzen war.


,,Wo willst du hin Naeves?!" Rief Piccolo, ihm hinterher.
Der Namekianer wusste nicht warum und im Normalfall, hätte
es ihn auch nicht interessiert.-

Aber etwas in Piccolo sagte ihm, dass er gut daran tat,

Naeves ein wenig näher zu beobachten, als der Namekianer es

eigentlich vor gehabt hatte.

Die Silouhette des Aglaners, blieb im Licht stehen und
Naeves wand seinen Kopf ins Profil, als er antwortete:


,,Ich geh mich nur ein wenig umsehen, weiter nichts.
Schließlich, habe ich noch so gut, wie gar nichts von der
schönen Erde gesehen, verstehst du?"

Ohne ein weiteres Wort, hob Naeves präsentierend, die
Arme und schwebte elegant, ein Stück über den Boden hinweg.

Dann warf er Piccolo, einen undeutbar lächelnden Blick zu,

stieß sich vom Boden ab und schoss in den Himmel.


 

,,Mmm." Piccolo, ergriff den hinteren, seidenen Kragen

von Kibitos Weste und trug den Kaiohshin daran,

zurück, zu dessen Zimmer, wo er ihn auf das Bett legte.


 

,,Alles klar, bei dir?“ Fragte Piccolo.

Kibito Kai nickte, schweigend.

,,Ich sollte meine Augen und Ohren offen halten..."
Murmelte Piccolo vor sich hin und verließ

gedankenversunken, wieder Kibitos Zimmer.

 

Hier geht es weiter...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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