Bardocks Vermächtnis

by Bijou

 

FSK: 18

~Ô~

Pairings:

Kakarott x Vegeta

Bardock x King Vegeta

Raddiz x Toma

Vesco x Kakarott (?)

~Ô~

 

Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir, sondern Akira Toriyama.

Ich möchte hiermit kein Geld verdienen.

Akira Toriyama hat zu keinem Zeitpunkt der original DB Story, Shonen-ai oder Yaoi angedeutet.

~Ô~

 Worterklärungen:

Baka/Trottel, Idiot

no ouji/Prinz, von königlichem Geblüte

Ouzaru/Riesenaffe (Saiyajinform bei Vollmond, Saiyajinschwanz ist Voraussetzung)

Kami (sama)/Gott

Kamikaze (Gotteswind=Kami/Gott Kaze=Wind/-Selbstmordkommando:

/Kamikazeflieger=Angrif mit dem Wissen zu sterben)

 

Weiterführende Erklärungen:

Die Geschichte spielt auf Vegeta- sei, dem Heimatplaneten der Saiyajin und hat mit dem bekannten Verlauf (DB,DBZ,DBGT) nicht wirklich etwas zu tun. Son Goku ist nie zur Erde geschickt worden und auf Vegeta-sei, als Unterklassesaiyajin, auf.

Es wird Zeitsprünge und Rückblenden geben:

Zeitsprung Beisspiel : Kakarott (5 Jahre alt), Vegeta (8 Jahre alt)

Zeitsprung: 11 Jahre später...

Also: Kakarott: 16 J. Vegeta: 19J.

Rückblenden an sich, dürften bekannt sein.

So, ich wünsche euch nun viel Spaß beim lesen,

und hoffe dass euch die Story gefällt ^^

Bijou.

 

Kapitel I

Stolz und Tod

Vegeta ( 8 Jahre alt), Kakarott ( 5 Jahre alt)

...


Vegeta strich gelangweilt, durch die Gänge des Palastes.
Als er an der Trainingshalle der Unterklasskrieger vorbei kam, drang ihm der Geruch von Blut und verkohltem Fleisch in die Nase und ein metallener Geschmack legte sich auf seine Zunge.
Schmerzverzerrte Schreie, dumpfe , schlagende Geräusche und
zischende Laute von Energieattacken waren nun deutlich zu hören.
Plötzlich erklang ein ohrenbetäubendes Geräusch und gerade, als Vegeta die Trainingshalle passiert hatte, sah er zu seinen Füßen einen übel zugerichteten Saiyajin liegen , der scheinbar vorher durch eine Attacke , durch den offenen Zugang der Trainingshalle geschleudert worden war .

Vegeta blieb stehen und musterte den blutüberströmten und keuchenden Unterklasse Saiyajin, welcher in gekrümmter Haltung versuchte, seine Atemwege frei zu bekommen, in dem er Blut ausspieh.

,,Mmh..."
Angewidert verzog der Prinz das Gesicht.
,,Schwächlicher Abschaum" zischte er und sammelte in seiner Hand einen Ki - Strahl ,den er nun auf das Herz des am Boden liegenden richtete.
Der Unterklassekrieger sah Vegeta, trotz der so deutlichen Absicht des Prinzen, kalt und gerade zu seltsam gefasst an.

,,Na Todessehnsucht?" Spottete der Prinz.
Der Kämpfer ,der am Boden lag, grinste und schluckte das Blut in seinem Mund hinunter.
,,Nicht unbedingt - aber versuch´ es ruhig ."
Vegeta zog die Augenbraue nach oben, kurz senkte er seine Hand, welche noch immer die Energie seines gesammelten Ki´s fasste.
Die anderen Unterklassekrieger hatten sich nun, um diese seltsame Szene geschart und wagten kaum zu atmen , während sie gespannt auf das ,was nun kommen musste , zu warten schienen.


,,Entweder bist du Irre oder einfach nur dumm.
Mir soll es gleich sein , der Tod wird dich von beidem erlösen."
Ein gefrorenes Lächeln umspielte die Lippen des Prinzen ,
als er wieder mit dem Ki-Strahl auf das Herz seines Opfers zielte.


,,VEGETA!"


Die umstehenden Saiyajin erstarrten, als eine gewaltige Stimme, den gesamten Gang erzittern ließ.
Mit einem missmutigen , aber dennoch gefährlichen Funkeln in den tiefschwarzen Augen, senkte Vegeta langsam seine Hand und ließ den Ki - Strahl erlischen.
Ohne sich um zu drehen, oder noch einen Blick auf den am Boden liegenden Unterklassekrieger zu verschwenden, setzte der Prinz nun seinen Weg fort, als sei nichts geschehen.
Die anderen starrten ihm hinter her, bis er in einem der hinteren Gemächer, am Ende des Ganges verschwunden war.

Dann plötzlich , wie dirigiert durch eine höhere Macht , gingen die Saiyajin auf die Knie, während sie ihre rechte Faust an ihr Herz pressten und demütig ihren Blick zu Boden richteten.
,,Was ist hier vorgefallen?" Erklang erneut die dunkle , feste Stimme .
Keiner wagte sich zu rühren .
,,Wen interessiert´s ?" Erwiderte der Unterklassekrieger und erhob sich , sackte jedoch gleich wieder ein Stück zusammen .
Mehrere Rippen waren gebrochen , Blut sickerte aus einigen mal mehr , mal weniger tiefen Wunden und das Schlüsselbein ragte gefährlich spitz durch den völlig zerschlissenen Kampfanzug des Saiyajin.


,,Du wagst es ...?!" Die Stimme nahm einen gefährlich, gereizten Unterton an .


Keiner der Saiyajin , wagte jetzt noch, seinen Blick zu heben.
Da geschah es .
Der junge Unterklassekrieger spuckte der mächtigen Gestalt vor die Füße und spottete mit wutverzerrter Stimme,

,, Dreck ! Wenn Ihr nicht wissen solltet, was ein echter Kampf unter Saiyajin bedeutet, werde ich es Euch beim nächsten Vollmond gerne lehren. Dann sollte Euch klar sein, was hier vorgefallen ist !"


Verschrecktes, ungläubiges Gemurmel unter den, noch immer am Boden knienden Saiyajin, war die Folge auf diese unheilvoll gesprochenen Worte.

Einen Augenaufschlag später, umklammerte eine starke Hand die Kehle des Unterklassekriegers , zog ihn zu sich heran und mit vor Zorn bebender Stimme, flüsterte er dem jungen Saiyajin ins Ohr: ,,Ich sollte dich auf der Stelle töten Bardock."


,,T-tut ...Euch - ... k- keinen - Zwang an ....Majes...tät...." Röchelte der Unterklassekrieger verächtlich .
Eine Weile herrschte eisige Stille .
Bardock konnte den unregelmäßigen Herzschlag , der nun seine Kehle hinaufkroch förmlich spüren. Beinahe glaubte er, sein Herz würde jeden Moment aus seiner Brust hervortreten,so laut wie es nun schlug.
Dann mit einem Mal, löste sich der Griff des Herrschers wieder und ein lautes , durchdringendes Lachen erklang.


,,Ts,Ts,Ts. Bardock, du legst es doch wohl nicht darauf an , dass ich dich umbringe , oder etwa doch?"
Der Blick des Unterklassekriegers wurde matter.
,,Schafft ihn in mein Gemach!" Hallte die Stimme.
Der König löste nun vollständig seinen Griff, fing Bardock aber mit der anderen Hand wieder auf und krallte sich in das schwarze Haar des jungen Saiyajin .
Nun umfasste er das markante und dennoch feingeschnittene Gesicht des Unterklassekriegers und flüsterte , kurz bevor er Bardock in die Arme der Wachen hinter sich schleuderte, ins Ohr: ,,Du gehörst mir , vergiss das niemals ."

Kurze Zeit, nachdem die Wachen Bardock in die Gemächer des Königs von Vegeta-sei geschafft hatten , begab sich auch der König selbst dort hin.

Endlich lösten sich die verdutzten Saiyajin der Unterklasse aus ihrer Lähmung und nach kurzem Gemurmel , gegenseitigen fragenden Blicken , beschlossen sie, sich wieder ihren Trainingseinheiten zu widmen , ohne weiter über das soeben miterlebte, nachzudenken.

Vegeta stand nachdenklich an dem von ihm gewählten Zuschauerplatzt ,
von dem aus er, einen guten Überblick über diese Szene gehabt hatte.
Kurz verharrte er dort hinter der kleinen Abzweigung des Ganges noch , bevor er sich schließlich in sein eigenes Gemach zurück zog.

Einige Zeit später lief ein kleiner Junge , mit suchendem Blick den Flur entlang .
Völlig aus der Puste , stemmte er sich auf seine Knie .

,,Mist , ich weiß ja , dass er mich nicht sehen will und ich ihn schon gar nicht beim Training stören darf, aber ...
Ich muss ihm doch zeigen , dass ich vorhin meinen ersten
Ki- Strahl zu Stande gebracht habe."
Kakarott schmunzelte verlegen , dann richtete er sich auf und fasste sich an den Hinterkopf .
,,Mmm. Und was wenn ich wieder eine Tracht Prügel bekomme, so wie das letzte mal als wir uns gesehen haben ?
-Ach was ! Und wenn schon !
Hauptsache Vater sieht meinen Ki-Strahl."
Der Junge kicherte in sich hinein und war stolz auf seinen Entschluss.
Gerade wollte er weiter laufen um seinen Vater zu suchen ,
als ihn plötzlich eine riesige Holzwand zu Boden riss.

Eine Holzwand ?

Vegeta hatte mit einem Ruck die Tür seines Zimmers aufgestoßen , weil er merkwürdige Geräusche auf dem Gang gehört hatte.
Nun betrachtete er leicht verwundert den Grund dieser Störung .
Kakarott rieb sich die gerötete Stirn und sah zu dem Prinzen auf .


,,Sag mal , tickst du noch richtig , die blöde Tür einfach so los zu stemmen ?"
Der kleine Kakarott sprang wütend auf , ballte seine Fäuste und funkelte seinen Gegenüber wütend an .
Vegeta lachte abfällig.
,, Du kleine Made. Schnell , lauf , bevor ich mich noch ernsthaft um dich kümmern werde.“
Der Prinz wollte Kakarott gerade den Rücken zu wenden, um wieder in sein Zimmer zurück zu kehren , als der kleine Unterklasse Krieger wütend schnaubte ,

,, Hey, du Feigling ! Bleib gefälligst hier und kämpfe wie ein Ouzaru , ich töte nicht gerne Leute, die mir den Rücken zu kehren !"

Vegeta blieb Ruckartig stehen.
Er traute seinen Ohren nicht .
Was hatte die kleine Kröte gerade zu ihm gesagt ? Wie hatte er ihn genannt ?
Ihn , den Prinzen Vegeta - sei`s !?


Nun war es der Prinz, der vor Zorn bebend die Fäuste ballte .

Ein kaltes Grinsen strich über seine Lippen , als er sich langsam zu Kakarott umdrehte.
Doch genauso schnell, wie er sich in diese Wut hinein gesteigert hatte , verpuffte sie plötzlich wieder.
Sein Blick viel auf den kleinen Unterklassekrieger, der mit vor Wut hochrotem Kopf da stand und wie wild mit den Händen pumpte.
Sein Saiyajinschwanz peitschte aufgeregt hin und her und seine Augen fixierten Vegeta, als ob dieser, Freezer selbst wäre.
Vegeta zog die Augenbraue hoch .
Das hätte nicht einmal der mutigste der Oberklassensaiyajins gewagt und nun dieser jämmerliche Dreikäsehoch , der die spürbare Kampfkraft eines Insektes hatte ?
Der Prinz konnte es nicht fassen.


,,Was glotzt du so dämlich ?" Schrie Kakarott und sein Kopf wurde noch eine Spur röter.
Ungläubig starrte der junge Prinz, den kleinen Unterklassekrieger an .

<< Was ich so dämlich glotze ? -
Weiß die Made etwa nicht, wen sie vor sich hat?
Ja. So muss es sein . Wie sonst könnte er sich das trauen . ..>>

,, Weißt du eigentlich wer ich bin , du Missgeburt ?"
Vegeta verschränkte die Arme und freute sich schon, auf den gewaltigen Schock des Kleinen , wenn er ihm gleich eröffnen würde, dass er niemand anderes als Prinz Vegeta , Thronerbe Vegeta - sei´s war.


,,Ist mir ja so was von egal wer du bist !" Fauchte Kakarott .
Du hast mir die Tür vor den Kopf gehauen und dich nicht mal entschuldigt !
Das wirst du jetzt büßen müssen !"


Vegetas Gesichtsausdruck wurde immer ungläubiger, doch seltsamer Weise empfand er nicht einmal Wut,- Jeder andere Saiyajin , der so mit ihm geredet hätte, wäre schon längst Geschichte - Aber diese merkwürdige Unterklassenmade , die ihn da so offen beleidigte, war irgendwie

...irgendwie ...


Da richtete Kakarott auch schon seine Handfläche auf und trat näher zu Vegeta heran .

,,So , jetzt bist du fällig !" Schrie er , drehte den Kopf zur Seite , kniff seine Augen zu und -
nichts geschah !

Entgeistert starrte Kakarott dem Prinzen in die Augen. Seine Attacke war missglückt und die Zornesröte wich erschrockener Blässe.


,,Äh....d-das ...d-as hätte eigentlich anders laufen sollen ." Stammelte Kakarott, kleinlaut.
Mit einem unbezahlbaren Blick, aus ernster Schockiertheit ,
peinlichem Entsetzen und völliger Enttäuschung, über die fehlgeschlagene Attacke, sah er mit einem angestrengt wirkenden Blick zur Seite.
Vegeta erfasste jetzt erst, die gesamte Situation und so wie er gerade noch abwartend und verwundert auf den kleinen , frechen Unterklassekrieger gestarrt hatte, brach er nun in ein schallendes Lachen aus , das die Gänge erfüllte.
Er konnte kaum mehr Atmen vor Lachen und warf beinahe hilflos, den Kopf in den Nacken, um wenigstens noch ein bisschen Luft zu bekommen.
Das Gesicht von Kakarott verzog sich zu einer tief beleidigten Schnute .
Abwechselnd sah er ,während er sich auf die Unterlippe biss und diese abwechselnd ein und aus sog , von dem lachenden Vegeta auf seine Füße .

Der Prinz sah dies und wünschte sich auch im selben Moment besser nicht zu Kakarott hin gesehen zu haben , denn dieses Gesicht ließ seinen Lachkrampf nur noch stärker werden.
Es dauerte wirklich noch eine ganze Weile, bis der Prinz sich wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte.
Vegeta hatte in zehn Minuten soviel gelacht , wie in seinem ganzen Leben noch nicht.
Was kein Wunder war, denn beim Kämpfen , Essen und Schlafen , hatte er noch nie wirklich die Gelegenheit dazu gehabt.


,,Wie heißt du, Kröte ?" Fragte Vegeta noch immer schmunzelnd.
,,Pah ! Sag ich dir doch nicht !" Trotzig verschränkte Kakarott die Arme und noch immer waren seine Wangen leicht gerötet .


<< So was dummes, den Kerl hätte ich fertig gemacht .
Das mit den Ki-Strahlen muss ich wohl noch üben ...so ein Mist ! >>
,,Nun , dann werde ich dir jetzt meinen nennen - Vor dir steht Prinz Vegeta...>>

<< ...??? ...>>

Der kleine Unterklassekrieger zuckte unwillkürlich zusammen .
Das durfte einfach nicht wahr sein .

,,Was ?! A- aber - Aber du , dann bist du ja , bist du wirklich ?!"
Erneut musste Vegeta laut auflachen .
Wie konnte man denn bitte derart dämlich aus der Wäsche gucken ?
Und dann dieses idiotische Gestammel dazu !
Vegeta verfiel einem erneuten Lachanfall.
Der zweite an diesem Tag und in Reihenfolge. Was war nur los?

Wer war die Made ?

,,Na los jetzt , dein Name, ich warte !"
Spöttelte Vegeta , noch immer um Beherrschung ringend,
als sein Blick erneut auf den perplexen Gesichtsausdruck Kakarotts ruhte.


,,Ka- Ka- rott, Kakarott heiße ich , Eure Majestät...äh, Hoheit...Prinz Vegeta."
Kakarott ließ sich ziemlich unbeholfen auf die Knie plumpsen und legte
die falsche Hand, auf die verkehrte Seite seiner Brust.
Der Prinz biss die Zähne zusammen, um nicht noch einmal auflachen zu müssen.


,,So, Kakarott also. Was willst du hier ?"
,,Ich wollte zum Trainingsraum , um meinem Vater zu zeigen dass ich - "
Der kleine Unterklassekrieger stockte und erneut trat betroffene Schamesröte auf die Wangen des Jungen.
,,Dass du was ?" Hakte der Prinz neugierig nach.
,,Dass ich , na ja ..."

<< Ich darf doch keinen Prinzen anlügen, oder ?
Aber wenn ich es ihm sage, lacht er mich bestimmt wieder aus – Mmm...>>


,,Was ist ? Hast du deine Zunge verschluckt ? Gib deinem Prinzen gefälligst eine Antwort !"
Vegeta grinste in sich hinein, als er sah dass Kakarott erschrocken aufblickte.
Er holte tief Luft und erzählte es Vegeta .

,,Na ja ich wollte ihm zeigen, dass ich jetzt mein Ki sammeln und einen Energiestrahl erzeugen kann."


Kakarott presste die Lippen zusammen und erwartete,
wieder das laute Lachen des Prinzen zu hören.
Doch es blieb aus.
Einige Zeit lang herrschte Stille.
,,Mmm. Morgen , im ersten Zenit , in meinem Trainingsraum.
Wenn du nicht kommst , lass ich dich foltern."


Damit wandte sich der Prinz von dem kleinen Unterklassekrieger ab und
ging zurück in sein Zimmer.
Schallend flog die Tür hinter ihm zu.
Ziemlich verdutzt blieb Kakarott zurück.
Nachdenklich starrte er auf die geschlossene Tür , die ihn vorhin so unverschämt zu Boden gebracht hatte.

Darauf prangte, wie zum Hohn, auch noch das
Wappen der königlichen Familie.

Kakarott seufzte.

<< Was soll das heißen , morgen im Trainingsraum ?
Was soll ich denn da ? -
...Au weia, ich hab´s!
Er will mich umbringen !
Kein Wunder, er ist der Prinz und ich habe ... oh mann.
Vater wird mich töten , wenn er das raus kriegt .
...Aber wenn der Prinz mich vorher umbringt, ist das auch wieder egal.
Zu blöd, jetzt wo ich doch schon mein Ki schon ganz alleine sammeln
und konzentrieren kann...na ja oder beinahe.
Aber ich werde mich nicht drücken, oh nein, das werde ich nicht.
Ich gehe hin.
Morgen.
Im ersten Zenit.
In der Trainingshalle des Prinzen... >>

In dieser Nacht machten weder Kakarott noch Vegeta ein Auge zu .
Beide aus verschiedenen Gründen.





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Der König betrat ohne Hast sein Gemach .
Doch als er sich umsah, konnte er keine Spur des Unterklassesaiyajin entdecken .


,,Mmm. Komm zu mir Bardock , ich weiß das du hier bist !
Spöttelte der König.
,,Du zierst dich wirklich jedes Mal mehr, mein Hübscher .
Wird dir dieses Versteckspielchen denn nicht irgendwann zu langweilig ? "
Ein vor freudiges Grinsen machte sich auf dem Gesicht des Herrschers breit, als er ein paar Schritte zur Mitte des Zimmers hin tat.
Plötzlich schoss Bardock, der sich schwebend, oberhalb des Königs befunden und auf seine Chance gewartete hatte, auf den König zu , während er mit seinen ,zu Fäusten geballten Händen , die Attacke ausführen wollte.
Doch bevor es soweit kam , entfesselte der König, in einer kurz aufflammenden Welle, sein Ki und im selben Moment fiel Bardock hart zu Boden.
Gleich darauf verkrallten sich Finger in schwarzem Haar und der König
zog ihn zu sich hoch.
Der junge Saiyajin holte erneut aus und eine Kombination aus
Schlägen und schweren Tritten folgte.
Die Augen des Unterklassesaiyajin glühten vor ohnmächtiger Wut .
Immer wieder griff er von Neuem an.
Doch der König blieb sichtlich unbeeindruckt.
Nicht eine Schramme konnte der Unterklassesaiyajin ihm beibringen.
Fest presste er Bardock nun an sich , schloss seine Hand wie Eisen um die Ketten, welche Bardocks Hände zusammen hielten und ließ nun seine Zunge provokativ über den Hals des Kriegers gleiten .
Unfähig sich zu wehren , ließ Bardock es über sich ergehen, während er seinen Blick angewidert abwendete.


,,Was denn ? Gefällt es dir etwa nicht ?"
Fragte der Herrscher und presste nun seine Lippen fordernd auf den Mund Bardocks, während er ihm seine heiße Zunge entgegen drängte .
Als Bardock sich darauf hin, heftig zu wehren begann und seinen Kopf wie ein wildes Tier hin und her warf und nichts unversucht ließ, sich aus den Klauen des Königs zu befreien ,spürte er plötzlich einen stechenden Schmerz in seinem Nacken und halb bewusstlos sackte er zusammen.


,,Immer dasselbe mit dir ."
Hauchte der König mit erregter Stimme, als er Bardock über seine Schulter warf und den festen , muskulösen Hintern des jungen Saiyajin in seiner Hand spürte.
,,Weshalb zwingst du mich nur zu so etwas, na ?
Es würde dir sicherlich sehr viel mehr Spaß machen , wenn ich dich nicht vorher auf diese , doch etwas unangenehme Art und Weise, zur Vernunft bringen müsste."
Dann warf er Bardock auf das riesige Bett , welches mit verschiedensten gegerbten Fellen ,weichen Pelzen und zudem mit schwarzer Seide bedeckt war.

Langsam kam Bardock wieder zu Sinnen.
Zunächst mit getrübten , dann immer klarer werdendem Blick , erfasste er nun seine Lage.
Seine Hände waren noch immer gefesselt , jedoch waren sie nun an die eisernen Pfosten des Bettes gekettet.
Jede Möglichkeit sich daraus zu befreien, wäre sinnlos gewesen , da die Fesseln aus extrem widerstandsfähigem Material bestanden , welches man durch einen Zufall , bei einem Eroberungszug entdeckt hatte .
Diese Ketten waren sozusagen ,,Saiyajin- sicher“ .


Ki-Fesseln erschienen King Vegeta jedoch unnötig , da er ohnehin um einiges stärker war,
als Bardock .
Und allein die Vorstellung , der Unterklassesaiyajin würde sich noch ein wenig wehren , reizte ihn ungemein.
Der König ließ nun seinen kupferfarbenen Umhang zu Boden gleiten und entledigte sich ziemlich fix auch seiner restlichen Kleidung.
Nackt und mit bereits leicht erigierter Männlichkeit, ließ der Herrscher seinen Blick über Bardocks ausgestreckten Körper streifen .
Dann kniete er sich auf das riesige Bett und zog sich langsam, zu dem Unterklassesaiyajin hoch .
Sofort begann der Jüngere sich zu winden um so, auf irgendeine Art ,
das unvermeidliche doch noch abzuwenden.
Ein fester Griff umfasste daraufhin seine Kehle und drückte leicht zu .
Grinsend beugte sich King Vegeta über den Saiyajin und Bardock spürte, den heißen Atem in seinem Gesicht und eine Zunge auf seiner Haut .

,,Ich liebe es , wenn du wild wirst , mein Schöner ."
Hauchte der Herrscher und presste daraufhin seine Lippen auf die des jüngeren Saiyajin.
Brutal bohrte er nun seine feuchte Zunge in Bardocks Mund und drängte immer tiefer hinein, während er mit einer Hand in Bardocks Haar griff und seinen Kopf nach hinten bog.
Ein schmerzvolles Stöhnen entfuhr dem Unterklassesaiyajin , als King Vegeta wie ein Tier seine Lippen kostete, hinein biss und daran sog , bis er das warme Blut auf seiner Zunge schmecken konnte.
Während der König wie besessen von den Lippen Bardocks zu sein schien , riss er Stück für Stück den Kampfanzug des unter ihm liegenden auf, bis Bardock schließlich nur noch bedeckt , von einigen wenigen Fetzen, nackt vor dem Herrscher lag.
Bardock musste sich einen erneuten gierigen Blick des Königs gefallen lassen ,der jede noch so kleine Einzelheit, des festen , muskulösen Körpers in Augenschein nahm.

King Vegeta legte sich nun auf den Unterklassesaiyajin und rieb sein hartes Glied an Bardocks Bein auf und ab , während er damit begann, an den Brustwarzen des Jüngeren zu knabbern und zu saugen , bis sie sich schließlich verhärteten und eine rötliche Farbe an nahmen.

Bardock konnte ein weiteres tiefes Stöhnen nicht zurückhalten und seine Oberarmmuskeln spannten sich zum zerbersten an , als der Herrscher sich über seine Männlichkeit hermachte .


,,Na wir werden ja sehen ..." Keuchte der König heiser , als er die Fülle Bardocks, in seine Hand nahm und sie zu seiner Enttäuschung nur leicht erregt war.
Der Unterklassekrieger presste die Zähne zusammen , als die königliche Hand damit begann, seine Männlichkeit zu massieren und die Spitze zwischen Daumen und Zeigefinger auf und ab zu reiben .

,,Hhh?!..Aahhhh..."

Der Jüngere verabscheute sich , als er bemerkte, wie sein Glied begann
sich aufzurichten und gegen die Handflächen des Königs drang.


,,Schon besser, mein Schöner, aber ein wenig mehr erwarte ich schon noch ."


Bardock wurde schlagartig übel, als er die zittrigen Worte des Königs hörte.
Langsam ließ sich der Herrscher nun weiter nach unten sinken und an seinem Ziel angekommen, leckte er in kreisenden Zügen mit seiner Zunge über die nun harte ,sich Bardocks Bauch entgegen drängende Fülle , bis er sie schließlich ganz in seinen Mund nahm, begierig daran saugte und die pulsierende Männlichkeit hinein und wieder hinaus gleiten ließ.
Der Atem des Unterklassesaiyajin kam jetzt stoß weise .
Beschämt und erniedrigt drehte er den Kopf zur Seite , während der König nicht von ihm ab ließ und ihn immer tiefer in seinen Rachen aufnahm.
Doch plötzlich hielt King Vegeta inne und ließ das feste Fleisch aus seinem Mund gleiten.
Als er auf Bardocks angewidert zur Seite blickendes Gesicht sah , wurde er wütend.
Hart umfasste er das steife Glied des Jüngeren


,,Ich lasse die wohl kalt , wie !?"
Brutal drückte er fester zu und ließ seine Hand auf und ab gleiten.
Bardock keuchte gequält auf.
,,Glaubst du ich nehme jeden Schwanz in den Mund ?!
Du bist mir verdammt noch mal was schuldig , Bardock !
Hasserfüllt sah er den Unterklassekrieger an .
,,Dein Blick gefällt mir nicht ." Zischte der Herrscher mit belegter Stimme.

In einer ruckartigen Bewegung zog der König sich zu Bardock hoch, und nahm dessen Kopf zwischen seine Beine.
Sein riesiges Gemächt drängte sich gegen seine eigene Bauchdecke.
Nun zwang er Bardocks Gesicht in die richtige Position
und drückte seine harte Männlichkeit nach unten .
Der Unterklassekrieger biss die Zähne zusammen.


,,So ? Mich willst du also nicht verwöhnen, was ?
Ich sagte doch schon , du bist mir etwas schuldig mein Schöner."


Gierig legte der König Hand an sich und massierte sein Glied vor Bardocks Augen.
Angeekelt kniff dieser die Augen zu.


,,Hahahaha ! Na ich will mal nicht so sein , ich habe eh etwas anderes mit dir vor,
mein Hübscher."


Bardock spürte wie King Vegeta von ihm ab ließ.
Doch dann spreizte dieser ruckartig die Beine des unter ihm liegenden
und hob dessen Hüften an.


,,Keine Sorge ich werde dir zeigen , was dein König von dir erwartet."
Ein düsteres Grinsen umspielte die feuchten Lippen des Herrschers.
Brutal drängte er in die enge Öffnung des Jüngeren und begann sofort heftig hinein zu stoßen.
Bardock schrie vor Schmerz auf, als das riesige Gemächt sich in ihn hinein bohrte und er das Brennen in seiner engen Öffnung spürte.
Während King Vegeta mit einer Hand Bardocks Hüfte rhythmisch auf und ab zwang, benutzte er die andere dazu ,um das Glied des Unterklassekriegers hart zu reiben .
Jedes mal wurden seine Stöße gewaltiger und mit jedem versenken in der Öffnung, drang er tiefer in Bardock ein.
Das laute , heisere Stöhnen des Königs , übertönte das Wimmern des Jüngeren ,der immer wieder durch die heftigen Stöße, tief in das Fell gepresst wurde .

Er verfluchte seinen Körper , als er unter der königlichen Hand ab spritzte und sein heißes Sperma sich über die zitternden Finger des Königs ergoss.
Ohne Ausdruck in den Augen, ließ der Unterklassesaiyajin es nur noch geschehen.
Der Rhythmus King Vegetas wurde schneller .
Mit klatschenden Geräuschen drängte er sein Gemächt ruckartig in die Enge hinein, während er das herausziehen verkürzte .
Die Stöße wurden noch schneller und der König ließ stöhnend und keuchend seinen Kopf nach hinten fallen, während er seine Hände fest , in den Hintern des jüngeren Saiyajin vergrub und sich selbst, nun dessen Hüfte entgegen presste.
Mit einem Aufschrei und einer verzerrten Miene kündigte sich durch unkontrollierte Zuckungen, der Orgasmus des Herrschers an.


Als er ein letztes Mal tief in Bardock hinein stieß, verkrampfte sich sein
schweißnasser Körper und in einem explosionsartigen Orgasmus.
ergoss er sich tief im Innern des Unterklassekriegers.
Als der Herrscher nach einer Ewigkeit sein ausgepumptes
Gemächt aus dem unter ihm liegenden zog , schwanden Bardock die Sinne.
Ihm war kalt und die Schmerzen waren beinahe unerträglich.
Er spürte wie heißes Sperma aus seiner Öffnung heraus floss
und das Fell unter ihm benetzte .
Ihm war speiübel und er war unfähig sich zu rühren.

Doch plötzlich sah er in die kalten schwarzen Augen des Königs , der ihn seltsam anfunkelte.
,,Wir sind noch nicht fertig , das von vorhin , hat ja nicht wirklich gut geklappt .
Nicht war mein Schöner ?"


Bardock brachte keinen Ton über die Lippen und er starrte in die Leere, die ihn umgab .
Ihm war nun alles egal.
Er merkte, wie der König die Ketten weiter oben am Bettpfosten fest machte, so dass Bardocks Oberkörper aufgerichtet war und er kniend, mit ausgebreiteten Armen auf dem Bett kniete.
Mit verklärtem Blick beobachtete er , wie der König sich vor ihn stellte
und mit seinem Gemächt spielte.
Dann kam er näher an den Unterklassekrieger heran, krallte sich in dessen Haar fest und zwang seine Lippen auseinander.
Bardock war unfähig sich noch zu wehren und so war es dem König ein leichtes seine riesige erregte Fülle, in den Mund von Bardock zu drängen.
Der Unterklassekrieger würgte kurz .
Dann begann sich der Herrscher in der nassen Höhle zu bewegen und zerrte Bardocks Kopf vor und zurück.
Der Unterklassekrieger hatte längst seinen Verstand und sein Gefühl ausgeschaltet .
Hilflos ließ er den König tief in seinen Rachen stoßen, während dieser schwer und tief zu keuchen begann .


,,Aahhhh...Bard- ock ...!"


Hörte der Unterklassesaiyajin nur noch weit entfernt , die Lustschreie seines Peinigers.
Dann glaubte er mit einem Mal zu fühlen, wie sich seine Handfesseln lösten und er zurück auf das Fell sank.

Für einen Moment hatte der Herrscher von ihm abgelassen , doch schon in der nächsten Sekunde, rammte er erneut seine harte Männlichkeit in Bardocks Mund und drückte ihn tief in das Bett.
King Vegeta krallte sich nun an die Kante des Bettes und stieß erneut immer wieder brutal in die feuchte Höhle, des Unterklassesaiyajin.
Schweiß tropfte auf Bardocks Gesicht , als der König erregt zwischen seinen Arme hindurch auf sein hartes Genital sah , dass er immer wieder erbarmungslos in den Rachen des Jüngeren trieb und sich nun noch mit kreisenden Bewegungen an den Lippen Bardocks zu reiben begann.

,,AHHHH !"

Der König schrie laut auf , als er sah wie er sich in dem Mund des Unterklassesaiyajin ergoss und diesem das Sperma aus den Mundwinkeln lief.
Dann brach der Herrscher erschöpft auf seinem Opfer zusammen.



Als Bardock in dieser Nacht erwachte , wusste er, dass er dieses Zimmer, so oft er hier auch gepeinigt worden war , dieses mal nicht verlassen konnte .
Denn heute war ihm seine Seele genommen worden-


Trotzdem war er immer noch ein Saiyajin und deshalb wartete er geduldig, bis zum ersten Strahl der Sonne , als er den Entschluss in die Tat umsetzen wollte , sich seine Ehre, seine Seele und seinen Stolz zurück zu holen .
Was konnte er schon verlieren ......



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Trommeln hallten durch die Flure des Palastes.
Der Morgenappell stand an und jeder der Unterklassesaiyajin, war innerhalb von 5 Minuten in voller Montur auf den Beinen.
Kakarott schlief mit ungefähr fünfzig anderen Saiyajinkindern in einem riesigen Schlafsaal .
Nur die Älteren hatten bereits ein eigenes Quartier .
Er allerdings , würde noch fünf Jahre warten müssen, bis es soweit war.
Verschlafen rappelte er sich auf, rieb sich den Schlaf aus den Augen und streckte sich vom Schwanz bis in die Zehenspitzen.
Ein bis zwei Stunden unruhigen Schlafes hatten ihr Spuren hinterlassen .
Kakarott zitterte , als er sich seiner Decke entledigte und seine Augen gaben nur ein verschleiertes Bild seiner Umgebung ab.
Gähnend ließ er sich aus dem Bett gleiten und schlurfte Richtung Waschraum, als es ihn wie einen Blitz durchzuckte.
Der Prinz ! Heute würde er gegen den Prinzen antreten! - ihm würde übel.


,,Hey Kakarott ! Siehst ja aus als wärst du Freezer begegnet , was´n los ?"


Tatsächlich war der kleine Unterklassekrieger ziemlich blass um die Nase und ließ seinen Saiyajinschwanz betrübt hängen.


,,Halt die Klappe Raddiz !" Brummte Kakarott und ging in den Umkleideraum nebenan.
,,Was der kleine Idiot schon wieder hat , pah !
Wahrscheinlich ist er neidisch , weil ich in drei Monden, mein eigenes
Quartier beziehen werde und er nicht ."


Raddiz schüttelte sich, wie ein Wolf das Wasser aus seinem langen , schwarzen Haar und begab sich ebenfalls in den Umkleideraum.

Beide hatten nicht bemerkt , dass in der Zwischenzeit ein Oberklassesaiyajin die Schlafquartiere betreten hatte und sich nun , sowohl nach Raddiz als auch nach Kakarott suchend um blickte.
Da er nach ein paar Minuten keine Lust mehr hatte ,sich durch die wuselnde Menge kleiner Saiyajin zu fragen , stellte er sich in die Mitte des Saales und brüllte ,

,, BARDOCK IST TOT !"

Danach wollte er sich gerade umdrehen und wieder verschwinden, als
Kakarott und Raddiz fiebrig um die Ecke gestürzt kamen .


,,WARTET !" Schrie Raddiz aus voller Kehle .
,,Wiederholt das ..." Sagte Kakarott mit beklommener Stimme.

Der Saiyajin drehte leicht den Kopf , ohne sich jedoch zu den zwei Jüngeren um zu drehen.


,,Euer Vater ist tot , ihr habt eine Stunde um ihn weg zu schaffen .
Sollte euch die Zeit nicht reichen, werden wir uns um den Leichnam ,,kümmern" .“


Kakarott traten schmerzende Tränen in die Augen und er begann zu zittern.


,,ABER ...ABER WIESO ?! WAS IST MIT VATER GESCH-"
,,Halt´s Maul Kakarott !" Fuhr Raddiz seinen jüngeren Bruder grob an .
,,Raddiz ?"
,,Ich sagte halt´s Maul ! Los, beeil dich mit dem anziehen , wir haben keine Zeit ."
Entgeistert starrte der kleine Unterklasse Krieger seinen großen Bruder an , doch folgte er kurz darauf dessen Befehl .
Der Saiyajin der Oberklasse nickte stumm und verschwand.





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Raddiz trug den leblosen Körper seines Vaters auf den Schultern , während er zusammen mit Kakarott über die kahlen , rötlichen Ebenen Vegeta- sei´s flog.
Keiner der beiden hatte bisher ein Wort gesprochen .
Als Raddiz nach einer scheinbar unendlichen Zeit, seinen Flug verlangsamte und zur Landung ansetzte , folgte Kakarott ihm.

Raddiz ließ seinen toten Vater auf die Erde fallen .
Kakarott ließ sich neben ihm auf die Knie sinken und legte eine
Hand auf die Wange seines Vaters.
Raddiz allerdings hob seinen Blick und ließ ihn in die Ferne schweifen...


,,Vater." Schluchzte Kakarott und presste sich ganz fest
an das verstummte Herz seines Erzeugers.
Heiße Tränen suchten sich ihren Weg über das Gesicht des kleinen Saiyajin.
Seine Lippen bebten und sein kleiner Körper fühlte sich taub an .
So etwas hatte er noch nie zuvor gefühlt .
Sein Herz schlug ruhig und dennoch schmerzte es, als würde es jemand mit einer Hand zerquetschen wollen.
Kakarott spürte in seinem Innersten, einen unglaublich tiefen Schmerz ,
der sich wie eine Welle aus Zorn, Trauer und beängstigender Stille in ihm ausbreitete.
Erneut begann er zu weinen.

,,Genug jetzt , ich will hier nicht ewig bleiben, geh´ zur Seite."
Raddiz Stimme klang rau und schmerzvoll zugleich .
,,Einen Moment noch ." Bat der kleine Saiyajin.


Weitere zehn Minuten vergingen , bis Raddiz Kakarott packte und ihn mit
einer Hand fest umklammert hielt.
In seiner anderen Hand ließ er nun einen Ki-Ball erscheinen.


,,Nein ! Raddiz , warte !"
,,Vergiss es Kakarott , du hattest Zeit genug."
Der große Bruder vermied jeglichen Augenkontakt zu dem Jüngeren.


,,Nein- ich wollte sagen ....lass mich ."
,,Was ?"
,,Lass mich es tun ."


Kakarott befreite sich aus Raddiz Griff und stellte sich vor die Leiche seines Vaters.
Raddiz ließ ihn stillschweigend gewähren.
Dann schloss Kakarott die Augen und konzentrierte sich .
In seiner Handfläche erschien nun ebenfalls eine Ki-Kugel .
Mit gebrochener Stimme sagte er, ,,Sieh nur Vater - bist du - bist du stolz auf mich ?"

Staub wirbelte auf und die blutrote Sonne , die gerade am Horizont aufging, wurde stummer Zeuge der Beerdigung Bardocks...

Eine Weile verging .
Schweigend saßen Raddiz und Kakarott auf einem kleinen Felsen.
Dann unterbrach Raddiz als erster die Stille.


,,Kakarott ...halte dich in Zukunft vom König und dem Prinzen fern , versprich mir das."
Verwirrt sah Kakarott seinen Bruder an .
,,Wieso sagst du jetzt so was komisches zu mir , Raddiz ?"
,,Tu einfach was ich dir sage.
Und nun versprich es mir !"
,,Aber ich - weißt du, gestern da habe ich ..."
,,VERSPRICH ES !" Fuhr im Raddiz lautstark dazwischen.
,,Ja, ja ist gut. Ich verspreche es."
Bevor Kakarott ihm von dem Vorfall mit Vegeta hatte
erzählen können , hörte er sich schon jenes Versprechen abgeben.
Nun war es zu spät .
Egal was passieren würde, er musste es gegenüber seinem Bruder einhalten.
Aber warum verlangte Raddiz das von ihm ?
Der kleine Unterklassekrieger wusste es nicht .
Aber sollte er denn jetzt noch einmal danach fragen ?
Sein großer Bruder hatte vorhin ja schon so seltsam reagiert und dann diese leeren Augen, als er seinen Vater ein letztes mal betrachtet hatte.
Irgendetwas stimmte nicht mit ihm , nur was ?
Wusste er etwa, was mit ihrem Vater geschehen war ?


,,Willst du nicht wissen wie Vater gestorben ist Raddiz ?
Vielleicht hat ihn jemand bei einem Eroberungszug getötet
und wir müssen ihn rächen ?"

Fragte der junge Saiyajin , nachdem er sich ein Herz gefasst hatte.
In Raddiz dunklen Augen blitzte es plötzlich auf .
Schweigend starrte er seinen jüngeren Bruder an .
Kakarott bemerkte, wie Raddiz Atem schneller ging und
sein Gesicht um einiges blasser wurde.
Doch Kakarott spürte , dass er gerade deshalb noch einmal fragen musste ,
es vielleicht sonst, nie wieder fragen konnte...

,,Raddiz ?" Begann er zaghaft ,wir sollten sein Team fragen ,
Seripa, Toma , Toteppo und Pan - Bukin.
Vielleicht wissen sie ja etwas ? -
Oder fällt dir jemand ein der uns etwas sagen könnte ?

Raddiz wendete sein Gesicht ab und Kakarott bemerkte, wie er seine Hände zu Fäusten ballte.
Doch anstelle einer Antwort , stellte Raddiz seinem Bruder eine Gegenfrage.


,,Weißt du dass du unserem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten bist ?"
,,Ich weiß nicht, findest du ?"
,,Ja - ja das finde ich ." Raddiz warf seinem Bruder einen nicht deutbaren Blick zu und erhob sich dann in die Luft , ohne auf eine Antwort von Kakarott zu warten.
,,Komm jetzt , wir haben gleich Training , also beeil dich oder willst du dich heute etwa mit den Pflanzenmännern rumschlagen müssen ? "

<< ...Bruder , was ist denn nur los mit dir ?
Du weißt etwas , nicht wahr ?
Warum sagst du es mir nicht einfach , es ist doch auch mein Vater gewesen ...
du darfst es mir nicht verschweigen , egal was es ist.
Eines Tages wirst du es mir erzählen müssen . Ich werde warten aber die Wahrheit werde ich
schon herauskriegen - ob mit, oder ohne deine Hilfe .>>


Kakarott ließ seinen Blick ein letztes Mal über die rötlich braune Erde gleiten .
Er stand auf und ging zu der Stelle , die eine schwarze Verfärbung aufwies .
Kurz blieb er davor stehen, dann kniete er sich hin und zog seinen kleinen ledernen Proviantbeutel hervor.
Die Trockennahrung darin, kippte er aus und füllte behutsam die schwarz - rote Erde hinein.


,,Vater...sollte dir jemand etwas unrechtes getan haben , dann werde ich dich rächen .
Das schwöre ich dir - ich schwöre es bei ... bei meinem eigenen Leben .
Dann biss er sich in den Handrücken , bis er einen metallenen
Geschmack im Mund verspürte .
Langsam ließ der kleine Unterklassekrieger das heraus strömende Blut
auf die dunkel gefärbte Erde fließen und besiegelte damit seinen Schwur.
Nun erhob auch er sich in die Luft und folgte seinem Bruder, der bereits vor geflogen war.



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Vegeta gingen bei seinem Training , langsam aber sicher die Pflanzenmänner aus.
Schweißtropfen rannen über seine erhitzte Stirn und grenzenlose Wut schoss, gepeitscht vom Adrenalin, durch seine Adern.

Mit einem genüsslichen Grinsen beobachtete der Elitesaiyajin Nappa das
Gemetzel auf dem Bildschirm der Überwachungsanlage des königlichen Distriktes.
,,Mmm. Der Kleine wird doch tatsächlich von Tag zu Tag grausamer ."

Der junge Prinz hatte gerade den letzten der Pflanzenmänner am
Genick gepackt und hob ihn nun über seinen Kopf.
Röchelnd und mit starrem Blick sah das Wesen den no ouji an .

<< ...Diese verdammte kleine Unterklassen Made...

ich werde ihn umbringen !...>>

Vegeta drückte die Kehle der Kreatur fester zusammen.

<< ...Ich werde ihm zeigen , was es heißt , mich für dumm zu verkaufen... >>

Blut rann aus Ohren und Mund des Pflanzenmannes.

<< ....Kleine Ratte, meine Freundschaft auszuschlagen war dein Todesurteil...>>

Langsam kroch ein Energiestrahl von dem Arm des no oujis zur Kehle des
vor Schmerz gelähmten Wesens.

<< ....Ka-ka-rott....->>

Wie in Zeitlupe fraß sich die mächtige Energie, durch die Haut des Grünen
und bevor sein Genick durch des Prinzen Griff zerbarst , löste sich Haut vom Knochen und Knochen vom Fleisch.

,,Bravo mein no ouji , bravo !" Grölte Nappa begeistert durch die Sprechanlage.
Vegeta ignorierte es und verließ seinen Trainingsraum .
Als die schwere Tür aus undefinierbarem Metall - ähnlichem Material
sich öffnete, zuckte der Prinz unmerklich zusammen .
Doch innerhalb eines Augenaufschlags verzerrte sich seine
Miene zu einer grausamen Fratze.
Nach Luft ringend konnte Kakarott kaum Atmen , geschweige denn etwas sagen, so sehr hatte er sich beeilt, um ihn noch zu erwischen .
Er wusste , was er Raddiz vorhin versprochen hatte.
Aber da er Vegeta vorher schon sein Wort gegeben hatte, beschloss er dieses zuerst einzuhalten .
Schließlich konnte er sich ja danach immer noch von ihm fern halten .
In Kakarotts Augen war dies die bestmögliche Lösung , denn so brach er keines seiner gemachten Versprechen .
Gehetzt blickte er den jungen Prinzen an ,
als er einen bohrenden Schmerz in seinem Bauch spürte.
Vegetas Tritt hatte gesessen.

Der kleine Unterklassekrieger flog meterweit nach hinten und prallte hart gegen die Mauer.
Der Kleine glitt sogleich benommen von der Wand, zu Boden.
Er keuchte und spuckte ein wenig Blut .


,,Du wagst es dich noch hier her zu trauen?!"Zischte Vegeta und Hass flammte in seinen Augen auf .,,Ich - es tut mir ..."
Ein Ki-Strahl traf den Jüngeren und hinterließ eine klaffende Wunde an seinem Oberarm .
,,Es tut dir Leid ?! Wolltest du das sagen , Made !?

Interessiert mich nicht ! Ist mir egal !" Vegeta schritt eisern auf den , geschwächt an der Wand gestützten, Unterklassesaiyajin zu.
Kakarott bekam Angst , große Angst , als er Vegetas eiskalten , hasserfüllten Blick auffing.
Er kniff die Augen zu , presste die Lippen aufeinander und erwartete jeden Augenblick seinen Tod.
,,Dann sind wir heute beide gestorben , Vater."
Der kleine Unterklassesaiyajin wusste nicht einmal ,
ob er dies nun laut gesagt , oder nur gedacht hatte.
Jedoch hörte er plötzlich ganz deutlich die Stimme des no Oujis .


,,Erklär mir das !" Forderte Vegeta.
Zögerlich und am ganzen Leibe zitternd ,
wagte der kleine Kakarott nun seine Augen wieder zu öffnen.
Vor ihm kniete der Prinz und funkelte ihn düster an.
,,Ich sagte du sollst mir erklären , was du gerade damit gemeint hast!" Wiederholte Vegeta.
Seine Stimme klang zwar genauso wütend wie zuvor , dennoch hatte sich der Hass darin gelegt.
,, M-mein Vater ist heute gestorben und ich und mein Bruder mussten ihn heute früh ,,zurückführen" - es ...es tut mir wirklich Leid , ich wollte nicht zu spät kommen, wirklich nicht - Hoheit, Prinz Vegeta.
Ich - ich hab ...mich ...so ...be...eilt ...um no..ch ..."

Kakarott sackte in sich zusammen und verlor das Bewusstsein.
Der kleine Unterklassesaiyajin hatte durch, seine vom Prinzen zugefügte Wunde am Oberarm, viel Blut verloren und eine kleine Lache hatte sich bereits auf dem Boden angesammelt.
Vegeta musterte den bewusstlosen eine Weile.
Beinahe konnte man sehen wie es in seinem Kopf arbeitete.

<< Mm, unschuldig - ich hätte ihn beinahe umgebracht .
Was ist das für ein Gefühl ?
Ich spüre etwas wie ...

Er ist mir egal , ich werde ihn hier liegen ....
Nein -

Aber wieso sollte ich ihm helfen ?
Er ist bloß eine Unterklassenmade, weiter...
weiter nichts ...oder ?

Hilf ihm !
Warum !?

Ich bin der Prinz der Saiyajin , zeige ich Mitleid bin ich wertlos !
Bin ich das ?
Ja.

Wenn ich ´s nicht tue wird er hier sterben....
Na und ?!

Kleine Made, nur eine kleine Unterklassenratte..
Warum hast du ihn dann nicht gleich getötet ?!
Keine Lust gehabt -

Er verblutet !
Das sehe ich !
Dann hilf ihm !
Nein - ich - kann - nicht !
Made...
kleine Made ...Unterklasse ,
wertlos....
aber...>>

Vegeta hob den kleinen Unterklassekrieger auf seine Arme und flog mit ihm zu den Regenerations- - Tanks auf der Medi-Station des Planeten.
Als die heilende Flüssigkeit den kleinen Körper bedeckte, befahl der no ouji unterrichtet zu werden ,sobald Kakarott´s Heilungsprozess beendet war.

Damit begab er sich zurück zum Schloss und verbrachte den Rest des Tages in seinem Trainingsraum , wo er unter Nappas entzückten Blicken, noch einmal alles von sich abverlangte .





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Kapitel II
Broly



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Erst nach einigen mühseligen Versuchen, gelang es dem kleinen Unterklassesaiyajin, seine Augen zu öffnen.
Doch mehr als ein paar verschwommene Farbpunkte, unterbrochen von leuchtend grellen Lichtern, konnte Kakarott nicht erkennen.
Als läge ein matter Schleier über allem was er sah, vermischten sich Licht und Farbe vor den Augen des Jungen.

Seine Haut fühlte sich genauso warm und weich umhüllt an, als befände er sich in einer der heißen Quellen Vegeta-sei´s, welche nicht von Schwefel durchzogen waren.
Schon oft hatte er mit Raddiz und seinem Vater darin gebadet.

<<...Vater...>>

Kakarott spürte einen seltsamen Druck in seinem Kopf, weder Kopfschmerz noch Schwindel, eher eine Art pochendes Etwas.
In regelmäßigen Abständen spürte er einen stromschlagartigen Stoß, wie einen quälenden Impuls, der durch seinen Kopf ging.

Es war seltsam, er wusste nicht, ob er sich bewegte oder
es nur versuchte, aber als er seine Hände vor das
Gesicht heben wollte, um sicher zu gehen, dass er nicht
vielleicht in seinem Bett lag und schlief, kamen diese
in Zeitlupe und mit einigen Echos ihres Abbildes, auf ihn zu.
Kakarott spannte nun seinen Körper an und tastete mit seinen
Füßen nach sicherem Halt - fand ihn aber nicht.

Etwas schien nicht zu stimmen und der kleine Kakarott
schloss erneut die Augen als die Lichter vor seinen Augen heller und der Druck in seinem Kopf größer wurde.
Jetzt, da seine Augen ihn nicht mehr täuschen konnten,
streckte er tastend seine Arme aus und strich dabei mit den Händen über eine glatte, sich nach außen wölbende Oberfläche.

<<...Ist das - Glas Wo zum Freezer bin ich!?>>

Doch bevor der Kleine sich weitere Gedanken dazu machen konnte,
was er da gefühlt hatte, wurde er von einem Schmerz gepeinigt,
den er nicht einmal von den harten Trainingseinheiten seines
Kampflevels in der Unterklasse her, kannte.
Krampfhaft zogen sich seine Lungen zusammen.
Erst jetzt bemerkte er, dass er nicht selbst zu atmen schien.
Ein brennender, bohrender Schmerz zog sich
seinen Rücken entlang und wie ein Säugling krümmte sich seine
Gestalt nun schützend zusammen.
Kakarott presste seine Brust fest auf seine Knie und riss panisch die
Augen wieder auf.

Der Schmerz in seinem Rücken wurde größer.

An seiner Wirbelsäule drangen mehrere Kanülen in sein
Rückenmark.
Durch schmale, sehnige Schläuche presste sich eine durchsichtige, zähe Flüssigkeit, welche sich stetig ihren Weg in den kleinen Körper zu suchen schien.

Eine weitere Welle des Schmerzes und Kakarotts Körper bäumte sich von neuem gequält auf.

Er wusste nicht, dass er einfach nur hätte ruhig bleiben sollen, während dass System des Meditanks noch arbeitete.
Denn je mehr er versuchte, sich von den Schläuchen zu befreien, umso größer wurden die Schmerzen, welche er sich damit selbst zufügte.

Donnernd schlug er nun, mit seiner noch verbleibenden Kraft, gegen die zentimeterdicke Sicherheitsglasscheibe.
Solange, bis er schließlich entkräftet, nahe der Besinnungslosigkeit,
mit seinen kleinen Händen daran ab glitt und schwebend in der Flüssigkeit verharrte.
Einige Schläuche waren durch diesen Befreiungskampf aus seinem Rücken gerissen worden und Blut quoll wie rote, surreale Farbwölkchen, aus seinen Wunden hervor.
Seine Atemmaske hatte der kleine Unterklassesaiyajin ebenfalls weg gerissen.
Sie schwamm einige Zentimeter über seinem, sich im Wasser nach oben wellenden, Haar.
Aus seinem Mund entwichen Luftblasen.

...

,,Scheiße!
Verdammt, Toma!
Pass gefälligst auf die Tanks auf!"

,,Hm?"

Toma hob langsam seinen Kopf und nahm die
Füße vom Tisch, als der andere Saiyajin ihn gereizt angebrüllt hatte.
Verschlafen brachte er lediglich ein Gähnen, als Antwort zu Stande.

,,Über welchen Mist regst du dich denn schon wieder auf, Vargas?
Gibt´s Probleme?"

,,Ob es Probleme gibt? !
Bei King Vegeta!
Die Unterklassenkröte da vorne verreckt uns gerade!
Du solltest die Tanks im Auge behalten und die Regenerationsabstufung kontrollieren...UND DICH NICHT SCHLAFEN LEGEN!"

Toma räusperte sich und stand auf.
Wütend funkelte er sein Gegenüber an und packte diesen am Kragen.
Doch kurz darauf ließ er den anderen Saiyajin mit einem
Grinsen auf dem Gesicht wieder los.

,,Komm schon Vargas, du benimmst dich ja schon, wie mein eigenes Weib!
Wenn du noch mal so mit mir redest, schwöre ich bei meinem Saiyajinschwanz, dir deinen lang zu ziehen."

,,Ach was? !
Halt dein Maul Toma... los, wir müssen die Regenerationsflüssigkeit ablassen.
Ich hoffe, er ist noch nicht ertrunken.
Ich will nicht wissen, wie Prinz Vegeta reagieren würde, wenn der Kleine uns hier weg stirbt."

Toma, der sich bereits zu seinem eigentlichen Platz, am Kontrollpult
der Regenerationsabstufungsanlage begeben hatte, blieb ruckartig stehen und wand sich um.

,,Prinz Vegeta? -Was zum Freezer soll der denn
mit einem Unterklassesaiyajin zu schaffen haben?!"

,,Er hat ihn hierher gebracht, persönlich!"

,,?...!"

Toma zog die Augenbrauen tief in die Stirn, während er ohne hin zu sehen den Knopf drückte, um die Flüssigkeit aus dem Tank zu lassen.
Ein zischendes, quirliges Geräusch war zu hören.

,,...Wie heißt der Kleine?" Fragte Toma, tonlos.

,,Woher soll ich das wissen?!
Sieh´ lieber zu, dass das hier schneller geht!
Bevor der Druck aus dem Tank nicht abgenommen hat, kann ich die verdammte Luke nicht öffnen!
Guck´ dir das an... der Kleine hat sich doch tatsächlich, die verdammten Schläuche aus der Wirbelsäule gerissen, ts!"

,,Schneller geht´s nicht, also hör auf, dich hier wie ein Ouzaru aufzuführen.
Außerdem bin ich kein Namekianer, zaubern kann ich noch nicht!"

Endlich hatte die Flüssigkeit soweit abgenommen, dass
Vargas sie öffnen und damit den leblos auf der Oberfläche
dahintreibenden Körper, welcher nun in einem Wall von der
Flüssigkeit hinausgeschleudert wurde, aufheben konnte.
Schnell legte er einen Finger an die Halsschlagader des kleinen Saiyajin und blickte starr geradeaus.
Dann nahmen seine Gesichtszüge wieder einen entspannten Ausdruck an.
Erleichtert stieß er die Luft aus.

,,Beim heiligen Dai Kaioh!
Das war verdammt knapp!
Er lebt noch."

,,Hmhmm..."
Toma trat näher heran und beugte sich leicht über die am Boden liegende Gestalt.
,,Bardocks Sohn..."flüsterte er kaum hörbar, als er das verschmierte Gesicht und die triefnassen, ebenholzfarbenen Haare, Kakarotts betrachtete. ,,Wie aus dem Gesicht geschnitten...“
,,Was hast du gesagt?" Vargas blickte fragend auf, doch Toma schüttelte ablenkend den Kopf.

,,Nicht so wichtig, vergiss es.
Tragen wir ihn erst einmal ins Nebenzimmer, da stehen noch zwei, drei
Liegen herum.
Vorerst muss das reichen, bis ein anderer Tank frei wird."

Vargas nahm Kakarott auf seinen Arm und trug ihn zu eine der Liegen hinüber, wo er ihn vorsichtig ablegte.

,,Hier, damit kannst du ihn zu decken.
Eine dreifach gewebte Thermodecke aus Kajin-Stahl.
Weich wie ein Saiyajinschwanz, wärmend wie eine heiße Quelle, und sie sieht doch ganz hübsch aus, oder?"

,,Ja, wenn sie nicht nach totem Saibamen riechen würde, hätte ich mir schon längst eine für zu Hause mit genommen, Vargas."

,, Was denn, das ist dir aufgefallen?
Dabei überdeckt dein eigener Gestank doch sonst immer alles."

Toma schlug dem auflachenden Saiyajin, mit geballter Faust, hart ins Gesicht.
Grinsend fuhr dieser sich über das taube Kinn. ,, Charmant wie eh und je, Thoma.“

Vargas nahm nun von Toma die silbrig-schimmernde Decke entgegen
und legte sie über den kleinen, noch immer, mit Wunden übersäten Körper,
Kakarotts.

,,Sag mal Toma, weshalb sind eigentlich die anderen Tanks alle belegt?
War heute schon irgendein Einsatz?"

,,Du weißt doch, heute früh hat der A-Trupp die Erde erobert.
Niemand hätte gedacht, dort auf Widerstand zu treffen...
Aber Nappa hatte echte Probleme da unten."

,,Pff! Nennt Nappa sich selbst etwa immer noch der,,A-Trupp"?
Lächerlich, richtig sauber ticken ist was anderes, sag´ ich dir.
Probleme hatte er, sagst du? Was war denn los?
Ist er über seine fetten Beine gefallen, oder so was?"

,,Nein, irgendein Alter hat sich ihm, mit ein paar anderen Menschen, entgegen gestellt.
Sie hatten keine Chance gegen unseren durchgedrehten Elite- Fettsack.
Tja, aber so wie ich gehört habe, hatten doch einige dieser menschlichen
Kreaturen das, was man Mut hätte nennen können.

,,Hmhm, wenn du das glauben willst -
Aber was hat das nun eigentlich damit zu tun,
dass heute fünf von uns hierher gebracht wurden und in die Meditanks mussten?
Nappa geht es doch blendend, den habe ich schon beim Appell gesehen.
Danach noch mal Frühstück.
Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass der vom König die Erlaubnis für eine, doppelte Ration bekommen hat? So ein Drecksack.
Und wir müssen uns immer noch, diesen zusammengepressten
Trockenfraß bei den Eroberungszügen antun und kriegen sonst nur diesen mittelmäßigen Fraß für die Unterklasse.

,,Hör endlich auf zu nörgeln, Vargas, hält ja keiner aus.
Jedenfalls hat Nappa auf dem Rückweg den C-Trupp...,,getroffen".
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Seine Kapsel hat er doch immer auf manuelle Steuerung gestellt, damit er Asteroiden abschießen kann, um sich während des Heimfluges die Zeit zu vertreiben.
Den Schlafmodus ein zu stellen ist ihm ja zu gefährlich...
Unser Dicker hat den C-Trupp einfach mit verfluchten Asteroiden verwechselt.
Bei King Vegeta, nur gut, dass der nicht mal
Namek treffen würde, selbst wenn er direkt davor stünde!
Aber für schrottreife Raumkapseln und einen verletzten
C-Trupp hat es dann doch noch gereicht."

,,Unfassbar...Und der schimpft sich auch noch ,,Oberklassesaiyajin", ich könnte kotzen.
Hat er dafür wenigstens eine Abmahnung vom König bekommen?"

Toma sah Vargas zweifelnd an und warf dann lachend seinen
Kopf zurück.

,,Was ist das denn für eine saudumme Frage? !
Nappa, der Erzieher des Prinzen?
Mann Vargas, der kann hier doch tun und lassen was er will, solange er spurt und den Schoßhund für den König mimt.
Eine Abmahnung? Wohl kaum!"

,,Tja, ist wohl so.
Wenn man hier sogar schon Bardock ins Jenseits schicken kann, ohne dass jemand weiß, wie und warum, dann wundert es mich auch nicht, dass Nappa den C-Trupp abschießen darf.
Ist doch irgendwie seltsam, findest du nicht?
Ich habe von einigen in der Unterklasse gehört, Bardock hätte unter dem Schutz des Königs gestanden, aber du kennst die Gerüchte ja.
Ist doch komisch, dass er tot ist und noch keiner dafür bezahlen musste.
Nun ja, vielleicht waren es dann doch wohl nur Gerüchte...
Du warst doch sein Freund, wart ihr nicht sogar in einem Team, Toma?"

Ein Schatten überflog Tomas Gesicht.

,,Ich weiß gar nichts und es kümmert mich einen Scheißdreck, was mit Bardock passiert ist!
Richtig, wir waren in ein und demselben Trupp, na und?!
Soll ich jetzt eine Kerze anzünden, oder was! ?
Der Kerl ist tot, was gibt es da noch zu grübeln! ?"

,,Schon gut! Komm wieder runter.
War ja bloß eine Frage, weiter nichts."

Toma presste die Lippen zusammen und sein Blick hatte sich schlagartig verfinstert.
Denn genau diese Frage hatte er selbst sich schon lange gestellt.
Doch die Antwort war ebenso deutlich wie gefährlich, für jeden der sie kannte.

Toma war nicht dumm.
Denn auch er kannte die Gerüchte, die sich ihren Weg schon seit einiger Zeit durch den Palast gesucht hatten und von den Wänden widerhallten, wie das Brüllen eines Ouzarus.
Doch niemand außer Toma wusste was wirklich dahinter gesteckt hatte.
Bardock hatte ihm nie etwas erzählt -natürlich nicht- und Toma hatte nie danach gefragt.
Kein Wunder, denn beiden hatten ihre Freundschaft im stillen, gegenseitigen Einvernehmen, schon immer als reine Loyalität, statt enge Freundschaft abgetan.
Für einen Saiyajin, die einzig öffentlich gebräuchliche Umgangsform.
Respekt und Loyalität.
Bei Streitigkeiten kämpfte man.
Wenn man sich beweisen wollte, wie viel Respekt man vor dem anderen hatte, kämpfte man auch.
Starb ein Saiyajin, gab es meistens immer jemanden, der kurz darauf grausame Rache an demjenigen übte, der für den Tod des anderen verantwortlich war.
Denn ein natürlicher Tod, kam bei den Saiyajin nur in den aller seltensten Fällen vor...

Doch niemals würde ein Saiyajin, einem anderen Saiyajin, sich derart selbst bloß stellen, den eigenen Stolz ignorieren und sich dem anderen anvertrauen, wenn es Probleme gab.
Ganz gleich wie gut ihr Verhältnis zueinander auch sein mochte. Es war wie ein ungeschriebenes Gesetz, das ihnen von Kindes Beinen an eingeimpft worden war und von Generation zu Generation weiter gegeben wurde.

Dennoch wusste Toma, woher die blauen Flecke,
die zerrissene Kleidung, Bardocks versteinerte Miene und der
moschusartige, schwere Geruch kamen, wenn der Unterklassesaiyajin
mitten in der Nacht zu seinem Quartier gekommen war und ihn
um einen Trainingskampf gebeten hatte.
Toma hatte seine Herausforderung kein einziges Mal ausgeschlagen.

Er starrte Vargas nun mit abwesendem Blick an, während sich seine Fingernägel in seine Handflächen bohrten und er den Gedanken an Rache erneut verwarf.

Doch vorhin, als Toma den kleinen Kakarott am Boden liegen sah, vielleicht
war es die unübersehbare Ähnlichkeit mit seinem alten Freund, welche Hoffnung in
ihm entfacht hatte -
Aber als er den Kleinen ansah, fühlte er eine Art Verpflichtung in sich aufkommen.
Etwas wie eine, an Bardock abzuleistende Schuld, welche er nur zu gerne
abtragen würde, damit er nicht für immer mit dem Wissen zu leben hatte,
das Bardock sterben musste und er keinen Finger gerührt hatte, um es zu verhindern.
Toma war sich sicher, Bardock hätte es versucht und gerade das,
ließ den Saiyajin in dem kleinen Sohn seines toten Freundes, die
Chance sehen, wenigstens einen kleinen Teil, wieder gut machen zu können.

Der Unterklassesaiyajin nahm sich in dem Moment, als er Kakarott als Bardocks Sohn erkannt hatte, selbst das Versprechen ab, für immer über diese Sache zu schweigen, denn er empfand dies, als das einzig Richtige.
Alles, was er nun noch tun konnte war, sich um Raddiz und Kakarott zu kümmern.
Natürlich nur, ohne großes Aufsehen zu erregen oder offen zu zeigen,
dass die zwei unter seinem Schutz stehen.
Dennoch, Toma schwor sich, dass er nicht zulassen würde, dass man Raddiz oder Kakarott auch nur ein Haar krümmt.


,,Onkel!" Unterbrach eine helle Stimme den Gedankengang Tomas.

Ein sechs oder sieben Jahre alter Saiyajin Junge, kam aufgeregt auf die beiden Männer zu gelaufen.
Völlig außer Atem blieb er, nach Luft schnappend, vor Vargas stehen.

,,Vesco! Du siehst ja aus, als wäre Freezer hinter dir her.
Was zur Hölle willst du hier?" fragte dieser erstaunt.

Der Kleine schluckte einige Male, stützte sich auf seine Knie ab und
zeigte dann, mit ausgestrecktem Arm und weit aufgerissenen Augen
in eine bestimmte Richtung.

,,Wir wollten nur ,,Planeten vernichten" spielen, und
...und dann...!"

Vesco keuchte und holte erneut tief Luft, um weiter sprechen zu können.

,,Und dann ist Broly wieder ausgerastet.
Aber nicht so wie das letzte mal!
Viel schlimmer!"

Vargas und Toma tauschten besorgte Blicke aus, während der Kleine weiter brabbelte.

,,Dann kamen die Wachen und Broly: Boom!
Ein grelles, grünes Licht!
Wir dachten schon, wir gehen alle mit drauf!
Aber plötzlich kam Paragas angelaufen und hat Broly ausgeschimpft!
Dann noch mehr Wachen!
Broly wurde immer wütender, aber Paragas hat,... nein,
erst hat er die toten Wachen
...oder war das später? ...Hm -"

,,Vesco!"

Vargas beugte sich zu dem Kleinen hinunter und umfasste eindringlich blickend, dessen Schultern.

,,Beruhige dich!
Jetzt noch mal der Reihe nach.
Was hat Broly getan?

Gerade, als Vesco antworten wollte, kam Paragas, gefolgt von zwei anderen
Oberklassesaiyajin gehetzt, in die Medistation gestürmt.
Auf ihren Schultern trugen sie die übel zugerichteten
Palastwachen des Königs.

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Der Prinz lag ausgestreckt und den Blick
zur Decke gerichtet, auf seinem Bett.
Auf dem Gang draußen hörte er, wie die Wachablösung gerade eintraf.
Ein dumpfes Gemurmel begann.

,,H..bt i..r sch.n g...h.ö.rt?
Br..ly .st ausge..ast.t."
,,W.s? Sch.n wi.d.r!?"
,,Ja. .nd.. dies... m.l , gab es.. s...gar...T.te!"
,,Aber..w.s i.st......."


,,HALTET EUER MAUL!!!"

Vegeta saß senkrecht im Bett und funkelte wütend die Tür an.
Schlagartig verstummte jedes Geräusch von draußen und ein paar
Sekunden später hörte er, wie die Schritte der Wachen
die abgelöst worden waren, auf dem Gang verklangen.

Genervt ließ Vegeta sich in sein Bett zurück sinken.

Kakarott!
...
Der kleine Vollidiot.
Lässt sich erst von mir halb tot prügeln, statt sofort mit der Sprache raus zu rücken.
...Made...>>

Der Prinz runzelte die Stirn und schloss kurz die Augen, während er seine Lippen aufeinander presste.
Dann drehte er sich, mit einer Bewegung um, und drückte seine Gesicht auf das Kopfkissen.
Als ihm die Atemluft ausging, stützte er sich auf seine Hände, und warf das Kissen zornig zur Seite.
Ein Ki-Strahl zerfetzte es kurz, bevor es den Boden berührte und die schneeweißen Daunen, fielen nur noch als Asche zu Boden.

Plötzlich sprang die Tür auf und zwei entsetzt blickende Wachen standen, nach einem Angreifer suchend, im Zimmer des Prinzen.
,,Prinz Vegeta! Was war das für ein Geräusch? Ist alles in Ord...?...!"

Mit einem Grinsen im Gesicht, zielte Vegeta nun mit einem Ki-Ball in der
Hand, auf die beiden perplexen Wachen, die nun unruhige, ängstliche Blicke austauschten.
Dennoch rührten sie sich nicht vom Fleck.
Der Prinz stand auf und kam auf die, mindestens fünf Köpfe größeren
Saiyajin zu.
Als Vegeta direkt vor ihnen stand, starrten diese einfach nur gerade aus.
Jedoch nicht ohne ein Aufflackern von Todesangst in ihren Blicken.
Einer der beiden, konnte sich wohl weniger gut beherrschen als der andere.
Sein Brustkorb begann sich immer schneller zu heben und zu senken.
Der Schweiß hatte sich schon auf seiner Stirn gesammelt und
sein Gesicht war aschfahl.
Gehetzte Blicke schnellten immer wieder zu Vegeta.

Der Prinz lächelte ihn kalt an und schien nun beschlossen zu haben, ihn als erstes zu töten.
Der Saiyajin der Unterklasse, schloss jetzt innerlich mit seinem Leben ab, betete noch einmal zu Kami und ließ sich dann zitternd, vor dem Prinzen auf die Knie sinken.
Ein abfälliger Ton entwich der anderen Wache, der jedoch sofort von Vegetas Blick, wieder unterbrochen wurde.

Noch immer hielt Vegeta einen Ki-Ball in seiner Hand und
während der Prinz, dem vor ihm knienden Saiyajin, stechend in die
Augen sah, kniff dieser nun die Augen zusammen und schien gedanklich bereits im Jenseits zu sein.

,,Enma, nur nicht in den Himmel. Beim Dai Kaioh, nur nicht da hin!"
stammelte er.

Unsicher, weil Vegeta ihn immer noch nicht umgebracht hatte, öffnete er seine Augen einen Spalt.
Vor ihm stand nun der genervte Saiyajinprinz, der spöttisch seine Augenbraue hochzog und keinen Ki-Ball mehr in der Hand hielt.
Die andere, noch stehende, Wache unterdrückte nun sichtlich ein lautes Auflachen.

,,Kennst du einen Kakarott?"
Fragte der Prinz tonlos, den fassungslosen Saiyajin.
Er konnte noch gar nicht fassen, dass er noch immer lebte.
Immer wieder blinzelnd, blickte er in die verschiedensten Richtungen und starrte abwechselnd zu seinen Händen.
Vegeta reichte es langsam.
,,Antworte, oder du kannst gleich weiter beten!"

,,I-ich äh...verzeiht, aber könntet ihr die Frage noch einmal wiederholen, Prinz?"

Vegeta blickte einen kurzen Moment überlegend zur Seite und seine Augen verengten sich zu Schlitzen.
Wollte er ihn wirklich nach dieser unbedeutenden Made fragen?
Sicher würde keiner der beiden Wachen den Mund halten können und am Ende hieße es noch, der Prinz wäre weich, weil er sich um ein kleines Nichts aus der Unterklasse scherte.
Niemand würde sich dann noch vor ihm zu Tode fürchten!
Fürchten sollten sie sich aber vor ihm und zwar ausnahmslos alle.
Der König sollte die ängstlichen Blicke der anderen Saiyajin sehen, sobald Vegeta einen Raum betrat.
Er war nämlich mindestens genauso kalt und grausam wie der König selbst.
Sollte er das nun alles aufs Spiel setzen, nur um ein paar lächerliche Informationen über eine Unterklassen Made, die ihn nicht annähernd interessierte, zu bekommen?
...

,,Du tauber Schwächling, ich will wissen ob du einen
Kakarott kennst!"

,,Kakarott? Hm...Kaka...rott....Ka...Ka...rott" angestrengt blickte die
Wache suchend nach oben und wiederholte ständig diesen Namen.

,,ICH kenne ihn, mein Prinz."

Die andere Wache unterbrach das, leicht schwachsinnig wirkende, vor sich hin Gestammel, des anderen Unterklassesaiyajin.
Dieser schien darüber aber auch nicht gerade unglücklich zu sein.
Denn den Namen hatte er in seinem ganzen Leben, noch nie gehört.
Erleichtert stieß er die Luft aus und lachte.
Ein kurzer, nervöser Laut.


,,Verschwinde." Herrschte Vegeta und bedeutete mit einer knappen Handbewegung, dem Knienden, das Zimmer zu verlassen.
Ohne zu zögern, beeilte sich der Saiyajin dem Befehl des Prinzen Folge zu leisten und war im nächsten Moment, hinter der Tür verschwunden.

Die Wache, die mit Vegeta zurück geblieben war schluckte schwer.
Auf einmal kam es ihm gar nicht mehr so klug vor, sich eingemischt zu haben.
Der Prinz hatte schon Geringere als ihn, wegen Nichtigkeiten ins Jenseits geschickt.

Vegeta kehrte ihm den Rücken zu, was den Saiyajin nicht besonders beruhigte, da er nun das Gesicht des Prinzen nicht mehr sehen konnte.
Also, keine vorwarnende Mimik mehr, die ihn vor einer Aussage hätte retten können,
die Vegeta vielleicht nicht hören wollte.

,,Rede, was weißt du über Kakarott?"

Die Wache räusperte sich.
Egal, es gab ohnehin kein zurück mehr.
,,Seripa ist meine Schwester Majestät und sie war zusammen mit Bardock, dem Anführer des
Planetenzerstörer Teams, im D Trupp.
Sie hat mir erzählt, dass Bardock einen Sohn namens, ,,Kakarott" hat und-"

,,Ach ja? Warum hast du dir diesen Namen gemerkt?
Steht Kakarott etwa unter deinem Schutz?"

Der Wache war das Herz stehen geblieben, als Vegeta ihn unterbrochen hatte.
Mühsam schluckte er den Kloß in seinem Hals hinunter und antwortete:

,,Nein, mein Prinz. Ich habe es mir deshalb gemerkt, weil das D-Team der Planetenzerstörer,
damals auf dem Planeten Kanassa war und als sie zurückkehrten, berichtete meine Schwester mir, dass Bardock-"
Der Saiyajin biss sich auf die Lippe.

Vegeta sah über seine Schulter hinweg zu der Wache.
,,Was hat deine Schwester dir erzählt?...Antworte!"

,,Ähm, es ist eigentlich lächerlich Majestät, nicht der Rede wert.
Ich will Euch nicht mit irgendwelchen Geistergeschichten langweilen."

,,Ich werde nicht noch einmal fragen..." Zischte Vegeta.

<<..Scheiße!...>> Der Wache brach der Schweiß aus und sein Herz
presste sich vor Angst, hämmernd gegen seinen Brustkorb.
Er hätte nicht damit gerechnet, dass seine Stimme noch weiterhin funktionieren würde, als er fort fuhr:

,,Seripa sagte, zunächst sei alles normal verlaufen und als sie gerade darüber sprachen,
dass Bardock seinen neugeborenen Sohn nicht sehen wollte, erschien ein Überlebender des Planeten und griff Bardock an.
Seid dem habe er sich aufgeführt wie Irrer, weil er dachte, dieser
Außerirdische hätte ihn mit einem Fluch belegt."

Vegeta lachte auf.
,,Was? Ein Fluch? Beim Dai Kaioh, dass ist keine Geistergeschichte.
Das ist kompletter Unsinn!
Aber bevor ich dich töte, weil du mir nicht die Wahrheit sagen willst, sag mir noch, was das denn für ein Fluch gewesen sein soll?"

,,Mein Prinz! Ich lüge nicht!
Ich schwöre bei meinem Saiyajinschwanz, dass ich nicht Lüge!
Das tue ich wirklich nicht! Ihr müsst mir glauben!" rief der Saiyajin panisch.

Der Prinz legte kurz seinen Kopf in den Nacken und gab ein undefinierbares
Geräusch von sich.

,,Ob ich dir glaube oder nicht, wirst du schon merken.
Erzähl jetzt weiter, ich hasse es zu warten."

Die Schweißtropfen benetzten nun das blass gewordene Gesicht des Saiyajin und sein Magen fühlte sich klein und eng an.
Dennoch begann er von neuem zu erzählen.

,,Das wissen auch noch andere, Majestät.
Es war zu der Zeit, als Freezer angegriffen hat.....



~... Vor 5 Jahren ....~

,,Hey hör mal Bardock, denkst du nicht, dass wir zur Feier der
Geburt deines Sohnes, etwas übertrieben haben?"

Toma blickte sich grinsend um.
Die Zerstörung, die sie als Ouzarus hinterlassen hatten, war mit nichts zu vergleichen.

Der Saiyajin, der die Hände hinter dem Kopf gefaltet hatte und es sich auf dem harten Boden bequem zu machen schien, verzog spöttisch das Gesicht.

,,Zur Feier der Geburt meines Sohnes?
Pah! Lass die dummen Witze!"

,,Diesen Stern haben wir erledigt, willst du nicht nach Vegeta-sei zurückkehren und ihn dir mal ansehen?"
Seripa nahm ihren Scouter ab und schmunzelte.

,,Da gibt es nichts zu sehen, haltet ihr mich für so blöd? Ich soll mir die Mühe machen, so einen Rotzlöffel von Unterklassekrieger zu besuchen?"
Bardock setzte sich auf.
,,Der kann mir doch gestohlen bleiben!"

,,So, so...?" Seripas Schmunzeln wandelte sich zu einem Grinsen.

,,Ich muss schon sagen...
Wir müssen Meister Freezer dankbar sein, dass er so nett ist, uns jedes Mal einzusetzen."
Pan Bukin wischte sich das Blut von der Wange.

,,Ich frage mich nur, was Meister Freezer überhaupt mit so einem armseligen
Planeten anfangen will."
Bardock vergrub seine Finge in der trockenen, unfruchtbaren Erde und ließ sie durch seine Hand rieseln.

,,Und ob ihr es glaubt oder nicht, es gibt Gerüchte, dass es hier auf Kanassa eine Energie gibt, die einem, übernatürliche Kräfte, verleiht.
Jedenfalls wollte Meister Freezer diesen Planeten offensichtlich schon lange haben."
Die Vier zuckten zusammen, als ein explosionsartiges Geräusch die Luft zerschnitt.

Ein Überlebender, der geschlagenen Rasse, tauchte aus einem Vorhang aus
Staub und Asche hervor und stürzte sich mit einem herzzerreißenden
Schrei der Verzweiflung auf Bardock.

Seltsamer Weise konnte dieser nicht rechtzeitig reagieren, und der Schlag des Außerirdischen traf ihn, wie ein Stromschlag im Genick.
Bewusstlos fiel Bardock zu Boden.

,,DU HUND!!!"
Pan Bukin hechtete auf den Kanassa zu, doch Toma, war schneller.
Er ballte seine Hand zur Faust und als er sie wieder öffnete, war sie von reiner Energie umgeben.
Mit einer versteinerten Mine, schoss Toma die Energieattacke, auf den Angreifer Bardocks ab.

Fassungslosigkeit lag in Seripas, Tomas und Pan Bukins Gesichtern, als der Kanassa die Energie abzufangen schien.
Jedenfalls sah es so aus, als ob er Tomas Angriff wie einen Schild um sich herum gespeichert hatte.
Die Energie flammte wie eine Korona, um seinen gesamten Körper.
Nun starrte er sie ausdruckslos an, während Bardock sich wieder aufrappelte.

,,DU RATTE!...Ts, ich bin wohl auch unvorsichtig gewesen!" Bardock ballte die
Hand zur Faust und hob sie bedrohlich vor seine Brust.

,,Hör mich an.
Ich habe dir gerade einen Schlag verpasst der dich die Zukunft voraus sehen lässt."
Der Außerirdische schien mit jedem Wort, mehr Kontrolle über das Energiefeld
um sich herum, zu verlieren.

,,Ich sage euch, alles was euch erwartet, ist eine verfluchte Zukunft!
Ihr werdet aussterben wie mein Volk- Und du...deine Zukunft wird dunkler sein, als das verrottete Blut in euren Adern, du verfluchter Saiyajin!"

Bardocks Augen weiteten sich für einen kurzen Moment.
,,Wovon redest du...?"

,,Sieh in die Zukunft und leide Höllenqualen..
LEIDE!"

Ein kehliges, heiseres Lachen erklang.

,,ELENDER SCHWÄTZER!!!"
Bardock feuerte einen Ki-blast auf den Kanassa.
Außer Asche blieb nichts von diesem übrig.

Eine Weile herrschte Stille unter den Vieren.
Etwas tollpatschig, beendete Pan Bukin als erster das Schweigen.
,HA! Dass ich nicht lache!
Was sollte uns schon passieren.
Was könnte uns unbesiegbare Saiyajin schon zum Leiden bringen, nicht wahr, Bardock?"

Der Unterklassesaiyajin hörte die Frage nicht mehr.
Zunächst taumelte er nur, dann fiel er ohne Vorwarnung nach vorne, und schlug hart auf den Boden auf.

~…Ende Rückblende...~

,,...Ihr kennt die Gerüchte von dem Saiyajin, der gewusst hat, dass Freezer angreifen würde sicher auch, mein Prinz.

Nun, genau das war Bardock und einer seiner Söhne ist Kakarott."

Vegeta schwieg, was die Wache nicht unbedingt kalt ließ.
Er erinnerte sich sehr wohl daran, dass der Prinz vorhin gesagt hatte,
dass er es schon merken wird, ob er ihm glaubt oder nicht.
Nervös kaute der Saiyajin auf seiner Unterlippe, während Vegeta ihm noch immer den Rücken zukehrte.

,,HAHAHAH! Willst du mir damit sagen. Mein Vater hat
Freezer nur besiegen können, weil er von diesem Bardock - einem Unterklassesaiyajin! Gewarnt worden ist!?
Bei meinem Saiyajinschwanz, ich sollte dich wirklich töten!
Wie kannst du es wagen mir so ein Märchen auf zu Tischen?"

,,NEIN! ...Mein Prinz! Ihr könnt jeden fragen.
Alle kennen diese Geschichte über Bardock und den Kanassa.
Genauso wie jeder weiß das Bardock und euer Vater irgendetwas..."

Der Saiyajin bemerkte zu spät, was er da im Begriff war zu sagen.
Er verfluchte den Tag, an dem er den Namen Kakarotts das erste Mal gehört hatte.

Vegeta verengte die Augen, drehte sich sehr langsam um und ging auf den Saiyajin zu.
In seiner Hand formte sich ein Ki-Ball.
Ohne zu zögern feuerte er ihn ab und die Wache sackte mit einem Schmerz verzerrtem
Aufschrei, in die Knie.
Vegeta nahm das Kinn des Saiyajin in seine Hand, und funkelte ihn aus dunklen
Augen, gefährlich an.


,,Ich habe dich gewarnt. Das war das letzte Mal, dass du gelogen hast.
Bevor du ins Jenseits gehst, sagst du mir die Wahrheit, verstanden-
...SAG MIR DIE WAHRHEIT!!!"


,,Ich... habe Euch nicht angelogen... es IST die Wahrheit...
Nachdem Freezer... von eurem Vater... besiegt worden war,... sollte Bardock immer öfter zum König... und er wurde... auch immer... besser... behandelt... als wir anderen... aus der Unterklasse..."

,,DU MIESER LÜGNER!
HAHA! JETZT WEIß ICH SOGAR SICHER, DASS
DU MICH ANLÜGST!
WENN BARDOCK UNTER DEM SCHUTZ MEINES VATERS GESTANDEN HÄTTE...
WIESO IST ER DENN DANN JETZT TOT? NA? !
ERKLÄR´ MIR DAS DU HUND! ERKLÄR MIR DAS!"

,,...Weil... w-weil er... weil er ihn selbst... getötet... hat... mein.. Prin-"
Lautlos fiel der Kopf des Saiyajin zurück.
Blut rann aus seinem Mundwinkel.

Vegeta ließ ihn los, und leblos fiel dieser mit einem dumpfen Geräusch nach hinten.
Die Wache war tot.

Erschrocken und mit starrem Blick, musterte Vegeta den am Boden Liegenden und zog, die Augenbrauen tief ins Gesicht.

<<...L.. Lügner... du Lügner... >>

Der Prinz ließ sich neben der toten Wache zu Boden sinken.
Eine Weile saß er einfach nur da und sah den blutenden Krieger zweifelnd an.

<< Wieso sollte er lügen, wenn er weiß, dass er sterben wird...
Das ist...
Nein. Unsinn!
Mein Vater würde nicht im Traum dran denken, einen Unterklassesaiyajin
unter seinen Schutz zu stellen...
Pah! Und was für einen verdammten Grund, sollte er gehabt haben, sich dann auch noch die Mühe zu machen, ihn umzubringen???
... Hahaha!...>>

Der Prinz wusste nicht mehr, wie lange er noch so da saß.
Jedoch stand er plötzlich auf, und beschloss zur Medistation des Planeten zu gehen.
Diese kleine Made, hatte ihn in den letzten Tagen mehr verwirren können, als es jemals jemand vor ihm getan hatte.
Vegeta hatte, obwohl er es in diesem Moment nicht einordnen konnte,
dass Gefühl, dass etwas sein Leben verändern würde und diese
Veränderung bereits begonnen hatte...



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Kapitel III

Vater und Sohn





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Kakarott wachte schweißgebadet und mit einem Schrei hinter den Lippen auf.

Eine zitternde Kälte überfiel seinen Körper, während ihm gleichzeitig heißer,

tränender Schweiß von der Stirn rann.

In seinem Kopf spürte er einen pochenden Schmerz, der wie ein Stromschlag immer wieder gegen seine Schläfen peitschte.

Seine Kehle war staubtrocken und als er schluckte, durchzuckte ihn ein beißend, brennender Schmerz.

Der kleine Unterklassesaiyajin stöhnte gequält auf.

Alles an ihm fühlte sich taub, gelähmt, beinahe wie tot an.

Es dauerte eine ganze Weile, bis er wieder bewusst seine Hände, Beine und Arme spüren konnte.

Als Kakarott sich zu orientieren versuchte, bemerkte er, das etwas nicht stimmen konnte.


Irgendetwas war komisch...


<<...Wo bin ich ? Wie bin ich hier her gekommen?...>>


Ein eigenartiger Geruch, drang dem kleinen Unterklassesaiyajin in die Nase.

Kakarott presste die Lippen aufeinander.

Zitternd, legte er seinen Saiyajinschwanz noch enger um die Hüfte.

Dann zog er die Beine an und umklammerte die Knie, bis seine Hände zu schmerzen begannen.

Der Gestank wurde beißender und Kakarott spürte, wie er würgen musste.

Sein Herz donnerte ängstlich gegen seine klamme Brust und nahm ihm beinahe den Atem.

Kakarott riss seine Augen weit auf und starrte in das Dunkel, das ihn umgab.

Nichts.

So sehr er sich anstrengte etwas zu erkennen.

Da war kein Funken Licht weit und breit.

Nur dieser ekelhafte Gestank, der schwer und träge immer näher zu kommen schien.

Schleichend. Metallisch wie Eisen, eine schwere, faulige Süße und ekelhaft eindringlich.


<<...Was ist passiert? Vorhin war ich doch noch in diesem...,,Ding“ gefangen.

Da war Wasser und ich bekam keine Luft mehr...

Dann dieser Schmerz, dieser unerträgliche Schmerz...

Hat mich irgendjemand hier her gebracht?...>>


Der Saiyajinjunge griff sich an die Stirn und danach hilflos ins Haar.

Kakarott versuchte sich zu erinnern, aber es wollte ihm nicht recht gelingen.

Alles in seinen Gedanken war irgendwie verwaschen und farblos.

Eine Reihe von Bildern, die zu seltsam und ungeordnet waren, als dass sie einen Sinn

ergaben:


Eine kahle rote Ebene , Raddiz kalter Gesichtsausdruck und eine zermarternde Traurigkeit,

die alles zu bedecken schien und in Dunkelheit tauchte.

Dann Vegetas vor Wut flackernde Augen, die Augen des Prinzen!

Zornig und kalt!...

Plötzlich hörte der kleine Unterklassesaiyajin tropfende Geräusche, dort wo er war und eine Art weit entferntes Flüstern, von der gegenüberliegenden Seite.

Er riss die Augen soweit auf, wie er konnte und starrte mit angehaltenen Atem in die Richtung, aus der das Flüstern und Tropfen zu kommen schien.

Erschrocken presste Kakarott sein Kinn an die Knie und hielt sich die Ohren zu.

Sein Magen sackte ein Stück tiefer.

In seinem trockenen Mund fühlte er, wie sich nun fließender Speichel zu sammeln begann.

Der Gestank war unerträglich geworden.

Kakarott hielt sich schnell krampfhaft die Hände vor den Mund,

um nicht kotzen zu müssen.


Die Geräusche waren nun schon um einiges lauter geworden.

Zu dem Tropfen und dem Flüstern, war ein seltsam schleifender Ton hinzu gekommen.

Vielleicht ein Stück Metall, das gegen irgendetwas anderes gerieben wurde, verstummte, und dann wieder von vorne anfing?

Langsam begann sich Panik in ihm auszubreiten und hinter Kakarotts Augen, machte sich ein ziehender Schmerz bemerkbar.

Er begann zu weinen.


,,...Raddiz?....Vater...?...“

Flüsterte er leise flehend in die Dunkelheit hinein.

Er wiederholte es noch einige male.

Dann noch ein paar mal unbewusst, bis er schließlich aufgab.


<<...Vater wäre sehr böse auf mich, wenn er mich so sähe. Ich bin ein Saiyajin und darf

keine Angst haben. Nicht vor der Dunkelheit und auch vor sonst nichts.Ja. Genau.

Ich darf nicht hier bleiben. Ich muss aufstehen und einen Ausgang finden...>>


Es dauerte zwei unendlich lange Minuten, bis er die Hände von den Ohren lösen konnte.

Eine weitere Weile später, begann er mit seinen Händen vorsichtig den Boden abzutasten.

Kalter, grober Stein, doppelt so groß, wie seine kleine Hand, wie er an den Begrenzungsfurchen ertasten konnte.

Als er dann seine Arme nach oben und nach den Seiten ausstreckte, griff er ins Leere.

Kakarott könnte also bedenkenlos aufstehen, wenn er wollte.


Vorerst beschloss er aber noch sitzen zu bleiben und darauf zu hören, ob die Geräusche nicht doch lauter wurden oder sogar näher kamen.

Sie veränderten sich aber nicht und der widerliche Gestank war auch nicht schlimmer geworden.

Mit weichen Knien und um sich tastenden Händen, stand er langsam auf.


<<...Gut so. Und jetzt?...>>


Kakarott streckte die Arme nach vorne aus und schob langsam einen Fuß voran.

Ein schlierend, sandiges Geräusch entstand.

Er schob wieder einen Fuß nach vorne, dann wieder den anderen, während seine Arme unbeholfen

ins Dunkel vor sich tasteten.


Plötzlich erklang ein lautes, wieherndes Lachen und hallte als

schreckliches Echo an den Wänden, die Kakarott nicht sehen konnte, wieder.

Der kleine Saiyajin fühlte, wie ihn dabei ein Stromschlag durch fuhr und eine heiße Welle durch seinen gesamten Körper jagte.

Er erstarrte, presste seine Fäuste auf die Ohren und kniff die Augen, so fest es ging, zu.

Es war ihm egal, ob er ohnehin nichts sehen konnte.

Hauptsache er hatte sie geschlossen..


HmmHmmm...

Hmmm...

1,2,3 ein Saiyajin ...macht aus jedem Brei...

3,4,5,6,7 ein Saiyajin bleibt ...niemals liegen.

HmmmHmmmm...

8,9,10 jedem seiner Feinde wird es schlecht ergeh´n..

Hmmm...Hmmm....


Kakarott sang das Lied, was man ihm und den anderen Saiyajinkindern, am ersten Tag des Kampftrainings beigebracht hatte.

Es war der Tag, an dem er seine Mutter das allerletzte und Raddiz das erste mal, gesehen hatte.

Er war ein drei Jahre alter Saiyajin, in einem riesigen Schlafsaal und umgeben von Fremden gewesen.

Damals hatte er mitgesungen, obwohl er den Text gar nicht kannte.

Einige die, wie er neu waren, hatten geweint, die älteren hatten darüber gelacht und Kakarott hatte einfach nur da gestanden und versucht das Lied mit zu singen.


Er sang es auch jetzt, mit dem Unterschied, dass er nun den Text auswendig konnte...


Vorsichtig nahm er seine geballten Fäuste von den Ohren um zu horchen, ob

die Geräusche noch da waren oder dieses hämische Lachen noch zu hören war.

Doch es war wieder still.

Kakarotts Atem ging schneller und er spürte, wie ihm bereits einzelne Haarsträhnen, schweißnass

an der Stirn klebten.

Dafür, das sein Blut zu kochen schien, fühlte sich seine Haut ungewöhnlich kalt an, als er sie sich das Haar aus der Stirn strich.

<<...Ich muss weiter gehen. Nicht stehen bleiben, nicht hier. Hier ist alles so unheimlich...>>


Sein Körper zitterte und vorsichtig ging Kakarott einen weiteren Schritt nach vorne.


Da war etwas!


Sofort zog er seinen Fuß wieder zurück und machte einen taumelnden Schritt nach hinten.

Seine Arme ruderten in der Luft, bevor er kurz darauf den halt verlor.

Kakarott fiel hin und tastete panisch um sich, ob das ,,Ding“ auf das er fast drauf getreten wäre,

noch da war oder schlimmer: verschwunden war!


Seine Hände berührten dann etwas weiter vorne, etwas sehniges und doch irgendwie weiches, dass

in einer Reihe angeordnet zu sein schien und in eine bestimmte Richtung verlief.

Kakarotts Hand zuckte reflexartig wieder zurück und er brauchte ein paar Minuten, bis er

wieder danach tasten konnte.

Diesmal ging es aber, auch wenn sein Herz lautstark ganz anderer Meinung war.


Kakarott strich mit seiner Hand daran vor und zurück.

Er spürte beim hinauf streichen Widerstand, konnte aber mühelos wieder daran herab fahren.

Es kam ihm seltsam vertraut vor...


Der kleine Unterklassesaiyajin rutschte ein wenig weiter auf den Gegenstand zu und umfasste ihn nun mit beiden Händen.

Es war länger als sein eigener Arm, also zog er sich daran weiter nach oben.

Es ging noch höher?

Kakarott wurde mutiger und versuchte jetzt mit seinen Händen eine Form zu erfühlen.


<<...Moment! Das...das ist ...>>


Plötzlich wurde er am Handgelenk gepackt.

Kakarott stieß einen, zu Tode verängstigten, spitzen Schrei aus.

Unkontrolliert begann er sofort um sich zu schlagen und zu treten.

Zwecklos. Er wurde festgehalten und wie es aussah, konnte

der kleine Saiyajin nichts dagegen tun.

Wie kleine Nadeln, bohrte sich die Panik wieder in seine Haut und hinterließ dort ein

kaum erträgliches Gefühl der Schutzlosigkeit und Angst.

Kakarotts Schrei erstarb und wie gelähmt, konnte der kleine Unterklassesaiyajin nichts weiter tun, als hilflos abzuwarten, wer oder was ihn da fest hielt.


,,Kakarott...“

Eine vertraute Stimme.


,,Kakarott..........“

Sie beruhigte ihn.


,,...V-Vater?....

Vater!?....“


,, ...Ja-“


Antwortete die Stimme, als würde sie aus weiter Ferne kommen.

Kakarott hatte immer noch Angst, aber die Stimme beruhigte ihn soweit, dass er sich mit ausgebreiteten Armen nach vorne, in die Arme seines Vaters fallen ließ.

Er verbarg seinen Kopf an der Schulter, die er spürte und rieb überglücklich seine Wange daran,

auch auf die Gefahr hin, dass sein Vater ihn wahrscheinlich in der nächsten Sekunde fort stoßen und ihm für die Gefühlsduselei eine Ohrfeige verpassen würde.


<<...Du weißt genau das das alles nicht w-

Nein! Mein Vater ist da und alles ist wieder gut!...>>


,,Wo warst du denn so lange, ich habe dich gesucht!...Überall!

Vater, ich kann jetzt einen Ki- Strahl machen!

Willst du´s sehen? Willst du , willst du? “


<<...Du musst hier weg...du musst auf-

Ich geh aber nicht weg!

Mein Vater ist da! Ich gehe nirgendwo hin!...>>


Im Dunkeln löste sich der kleine Unterklassesaiyajin von seinem Vater und öffnete seine Handfläche, während er betete, dass es klappen würde.

Es musste klappen, so wie beim letzten mal, als er-


<<...Hm, ich weiß, dass ich es schon einmal geschafft habe...

irgendwann, irgendwo...

Erinnere dich!!! Nein!Nein, ich...>>


Kakarott schüttelte schnell den Kopf und ließ die Erinnerung, die gerade versuchte in seine

Gedanken zu dringen, wieder erloschen.

Die verräterische Stimme in seinem Hinterkopf hatte er erfolgreich wieder verdrängt.


Der kleine Saiyajin konzentrierte sich und tatsächlich erschien ein erstes, kleines Lichtpünktchen,

das nun größer wurde.


Mit einem stolzen Grinsen auf den Lippen, sah Kakarott hoch.

Dann erstarb sein Lächeln plötzlich.

Die Angst war wie eine Flutwelle die ihn erbarmungslos mit riss, wieder zurück gekehrt.


Ein zerfallenes Gesicht mit dunkler Haut, an einigen Stellen tief rot, an anderen

dunkelblau, blickte ihm aus toten Höhlen entgegen und lächelte unwirklich.

Plötzlich nahm Kakarott auch wieder diesen ekelhaften Gestank wahr.

Stärker und eindringlicher als zuvor.

Die Geräusche schienen nun direkt hinter ihm, über ihm, einfach überall zu sein!

Sie dröhnten so laut, dass ihm der Kopf weh tat.


Sein Ki-strahl erlosch.

Es war wieder dunkel und still-


Kakarott fiel nach vorne und stützte sich mit seinen Händen, atemlos ab.

Der Schock bohrte sich tief in sein Herz.

Sein Kopf sank wie von selbst auf seine Knie.

Die panische Angst hatte sich so tief in ihn hinein gefressen, dass es ihm nun körperlich weh tat.

Plötzlich bäumte sich dann sein Oberkörper auf und er schrie,



,,...ICH BIN SCHULD !!!

ICH BIN AN ALL DEM SCHULD!!! WEIL ICH KLEIN BIN

WEIL ICH ZUGELASSEN HABE,DAS MEIN VATER STIRBT!!!

WEIL ICH KEINEN KI-BALL KONNTE!!!

ICH HAB IHN GETÖTET, ICH ALLEIN!

ICH BIN AN ALLEM SCHULD !!!


Tränen rannen wie warme, salzige Flüsse über seine blassen Wangen,

bis sie erkaltet von seinem Kinn hinab tropften.

...


Ich...bin an allem Schuld!

...Ich bin ..........

an................

allem.........

Schuld.......................


...ich-


Schluchzend hob der kleine Saiyajinjunge den Kopf und sah blinzelnd nach oben.

Ein Licht. Nur sehr schwach, aber es war da.

Kakarott spürte auf einmal, eine angenehme Wärme auf seiner Wange, die sich auf seinen

Körper, auszubreiten schien.

Sofort beruhigte er sich wieder etwas.

Ein seltsam friedliches Gefühl, dass sich um seine dunklen Gedanken legte und sie ein wenig zu verwischen begann, durchströmte ihn.

Er hatte zwar noch Angst, aber sie wurde erträglich...

Eine Silhouette, schemenhaft und verschwommen wie durch milchiges Glas.


,,...W.r

b..st

du....?“


Kakarott nahm seine eigene, flüsternde Stimme nur weit entfernt und dumpf war.

Dann spürte er, wie ihn der Schlaf zurück zog und die Silhouette wieder verschwand.


Der schreckliche Albtraum war zu Ende.


...


§§§§§§§§§Ô§§§§§§§§§§

§§§§§§§§§Ô§§§§§§§§§§





<<...Argh! Ich glaube das einfach nicht!

Wieso, bei den stinkenden Schwefelbergen, bin ich überhaupt hier!?

Es interessiert mich einen Scheiß, was mit der Made los ist und ich gehe nicht dort hin, um

nachzusehen, wie es dem Wurm geht!

Ich bin nur deswegen hier, um zu erfahren, was es mit ihm und seinen Abschaum von Vater auf sich hat. Weiter nichts.

Obwohl diese schwachsinnige Wache sowieso gelogen hat.

Das ist so sicher, wie es alle 1000 Jahre nur einen einzigen Super Saiyajin gibt!

Deshalb ist der Bastard ja auch tot.

Ja. Genau. Er wird mich nie wieder belügen können...>>


Das hatte Vegeta, als er vor der schweren Tür der Medistation gestanden hatte, sich selbst ein für alle mal klar gemacht.


Erst nachdem er dies sicher gestellt hatte, erlaubte er sich, die Medistation zu betreten.

Ohne sich an den verdutzten Blicken von Toma, Vargas und den anderen Saiyajin zu stören – Nicht ein Blick. Sozusagen waren sie gar nicht da- war Vegeta an ihnen vorbei, desinteressiert, zu Kakarotts Aura hin marschiert.


Das Chaos in der Medistation, wegen den verletzten Wachen, die Paragas und die beiden anderen Saiyajin, gebracht und Broly beinahe ins Jenseits geschickt hatte, war für die Zeit, die Vegeta benötigte, um den Raum zu durchqueren, verstummt.

Fassungslos, dass ihr Prinz plötzlich aufgetaucht war, hatten ihm alle hinterher gestarrt.

Danach war die Tür zu Kakarotts Zimmer, geräuschvoll hinter Vegeta ins Schloss gefallen.


Tomas Blick hatte sich aber währenddessen, von Verwunderung in ernsthafte Besorgnis verwandelt.

Wegen der Schall und – Auraabdichtung der einzelnen Räume und der gesamten Medistation selbst, würde Toma weder einen Hilfeschrei hören, noch Kakarotts Ki wahrnehmen können.

Irgendwie machte ihn das, nachdem Vegeta Kakarotts Zimmer betreten hatte, nervös.

Seinem Misstrauen gegenüber stand jedoch die Tatsache, dass der Prinz es selbst gewesen war, der den kleinen Unterklassesaiyajin, zur Medistation gebracht hatte und nun scheinbar einen...Krankenbesuch, zu machen schien. Warum sollte der Prinz also jetzt auf die Idee kommen, Kakarott doch noch etwas anzutun?- Dem Gesetz der Logik zufolge, war es eher unwahrscheinlich.


Toma zog seine Brauen tief in die Stirn und blickte weiterhin, sehr nachdenklich, auf die geschlossene Türe.


...



Eine halbe Stunde, die Vegeta nicht als solche wahrgenommen hatte, war seid dem bereits vergangen.

Der junge Prinz wusste nicht wieso, aber er war froh darüber gewesen, dass der kleine Unterklassesaiyajin schlief, als er das Zimmer betreten hatte...


<<...Was zum?!...>>


Der Prinz zuckte zusammen, als Kakarott sich urplötzlich die Lunge aus dem Hals schrie und wild um sich schlug.

Vegeta konnte einem Hieb in den Magen, gerade noch ausweichen.

Blitzschnell wich der Prinz von der Liege zurück, ging in Kampfstellung und beobachtete Kakarott misstrauisch und mit einem gefährlichen Funkeln, in den schwarzen Augen.


<<....Kleiner Bastard, ich wusste es!...>>


Zunächst glaubte Vegeta, der kleine Unterklassesaiyajin hatte ihn angreifen wollen und der Prinz erhob bereits drohend seine Hand, für einen Ki-Angriff.

Als er aber sah, dass Kakarott seine Augen geschlossen hatte, ließ Vegeta seine Hand langsam wieder sinken, behielt den Abstand zu Kakarott aber bei.


Verwirrt starrte er in das aschfahle Gesicht des kleinen Unterklassekriegers.

Ein Netz aus Schweißperlen bedeckte Kakarotts Stirn und noch immer wälzte er sich auf der Liege hin und her.

Seine Schreie waren wieder verstummt.

Dafür hörte Vegeta jetzt einzelne gemurmelte Worte, deren Sinn er jedoch nicht verstand.

Dennoch hörte der Prinz eben jenes wimmernde Flehen heraus, dass er von den Saiyajin kannte,

die meistens sein Bein umklammerten und um Gnade flehten, kurz bevor Vegeta sie tötete.


Die Züge des Prinzen nahmen einen seltsamen und ernsten Ausdruck an.

Schuld versuchte sich in ihm breit zu machen.


<<...Schuld?!?...>> Vegeta wich einen erschrockenen Schritt zurück, während er Kakarott

beinahe panisch musterte.


<<...Ich habe ihn so zugerichtet...

das wollte ich ni-

Unsinn!

Er hat es verdient!

Nichts weiter als ein unbedeutendes Nichts!

Unterklasse!

...Er hätte drauf gehen sollen, das wäre besser für ihn gewesen!

Besser für mich...

ich- Nein!

Kleine Kröte, wen schert der schon !?

Schuld hat in meinem Wortschatz nicht das Geringste zu suchen!!!

Ich bin der Prinz!!!...>>



Vegeta schloss kurz zornig, die Augen, als er der gehässigen Stimme in seinem Kopf, keinen Glauben schenken konnte, auch wenn er es noch so sehr versuchte und es sonst immer so leicht gewesen war, ihr nachzugeben.

Kakarott schrie wieder auf und Vegeta hatte plötzlich große Mühe, das schleichend kalte Gefühl der Gänsehaut, die über seinen Rücken kroch, noch weiter ignorieren zu können.

Kami allein wusste, wie bedrohlich nun die verräterische Stimme in seinem Kopf wurde

als diese versuchte, den Prinzen zum Gehen zu zwingen.


Vegeta blieb, er wusste selbst nicht wieso, aber er rührte sich keinen Zentimeter vom Fleck.

Da war etwas, das er nicht kannte, in ihm.

Etwas, dass ihn schon einmal dazu veranlasst hatte, den kleinen Unterklassesaiyajin überhaupt erst

auf die Medistation zu bringen.

Es war ein fremdartiges Gefühl, für den Prinzen absolut undefinierbar, weil er es einfach nicht kannte.

Aber dieses Gefühl, schien bereits stark genug zu sein, um Vegeta dazu zu bringen, dass er blieb.

Kakarott begann immer heftiger zu Atmen und der Ausdruck auf dem kleinen, blassen Gesicht wurde immer gequälter, immer panischer.


Jetzt reichte es!

Wenn er schon blieb, dann musste der Prinz sich doch wohl nicht auch noch mit ansehen, dass

die kleine Kröte sich in seiner Gegenwart, derart daneben benahm!

Außerdem verhielt sich ein Saiyajin nicht, wie ein jämmerlicher Saiybaman, schrie rum wie ein weinerliches Weib oder ließ sich sonst wie anmerken, dass es ihm schlecht ging!

Nicht mal wenn er schlief!


Grund genug für Vegeta dem ein Ende zu setzen...


Der Prinz biss die Zähne zusammen und stellte erschrocken fest, dass er längst näher getreten war und seine Hand auf der Stirn des kleinen Unterklassesaiyajin ruhte, bevor es Vegeta überhaupt bewusst werden konnte.

Kakarotts Stirn fühlte sich kalt an, obwohl Vegeta unter seiner Hand die warme Nässe von Schweißperlen fühlen konnte.

Der Prinz sah nachdenklich auf den kleinen Saiyajin hinab und zog die Brauen eng zusammen.

Sein erster Instinkt befahl ihm, die Hand sofort wieder weg zu nehmen.

Aber Kakarotts Gesichtsausdruck, hatte sich nun etwas entspannt und sein heftig gehender Atem war wieder ein wenig abgeflacht.

Genervt atmete der junge Prinz einmal tief ein und wieder aus.


<<... Das gibt’s nicht! Für das, was ich hier tue, würde Vater mich auf der Stelle umbringen- oder schlimmeres...

Was soll´s, wenigstens ist jetzt Ruhe...>> Stellte der Prinz resigniert fest.


Der kleine Unterklassesaiyajin öffnete nun blinzelnd die Augen und versuchte, seinen

Blick zu schärfen.

Als Vegeta bemerkte, dass der andere gerade dabei war wieder aufzuwachen,

nahm er sofort seine Hand wieder von dessen Stirn.


Langsam schwammen Kakarotts Sinne, wieder in die Realität zurück.

Die Helligkeit des Raumes, brannte in seinen Augen, aber das Bild wurde klarer und die Umrisse immer schärfer.

Vorsichtig versuchte der kleine Unterklassesaiyajin sich jetzt auf die Ellenbogen zu stützen,

sank aber beim ersten und zweiten mal, geschwächt wieder auf die Liege zurück.

Vegeta entfernte sich ein Schritt von ihm.


Währenddessen, gelang es dem kleinen Saiyajin, sich einigermaßen zusammen zu reißen und sich mit dem Oberkörper auf zu setzen.

Sein erster Blick fiel auf die große Metalltür mit dem Schild :

,, Medistation“.

Darunter hinein geritzt, mit einer Handschrift, die Toma´s Sauklaue nicht unähnlich war:

,, Tritt ein, ...wenn du noch lebst.“

Vargas hatte Toma für diese Verunstaltung drei Rippen gebrochen und die Kniescheibe zertrümmert.

Danach hatte er ihn in einen der Meditanks gebracht.

Der Saiyajin, der diesen dann nach Toma benutzt hatte, starrte während des gesamten Regenerationsvorganges über, panisch auf ein :

,, Mach dir keine Hoffnung, ist nur Wasser“, das bedrohlich auf dem Metall über der Glasscheibe prankte...

<< ...Medistation?! Ich bin auf der Medistation? Aber?...>>

Kakarott griff sich an die Stirn und die Erinnerungen ließen nicht lange auf sich warten.

Wieder brannten Tränen hinter seinen Augen.

Wieder musste Kakarott die Tatsache in sich zu lassen, dass sein Vater tot und der Alptraum vorhin nichts weiter, als ein ekelhaftes Abbild, von allem was geschehen war, abgegeben hatte.

Aber etwas wollte ihm noch nicht einfallen - wieso war er denn nun eigentlich hier ?

Kakarott schloss angestrengt die Augen und erinnerte sich schließlich.


<< ...Der Prinz! Vegeta hat mich verprügelt, weil ich zu spät gekommen bin !

...Ich hatte es ihm erklären wollen und dann...dann?

Dieses ,,Glasdings“...der Meditank!?...>>


,, Na? Endlich Ausgeschlafen?“

Erklang Vegetas Stimme.

Kakarott zuckte zusammen.

Vegeta entging dies nicht und kurz spiegelte sein Gesicht Enttäuschung wieder, als die dunklen Augen des kleinen Saiyajin zu flackern begannen und ihm ängstlich entgegen blickten...


...


§§§§§§§§§Ô§§§§§§§§§§

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...



Toma´s Blick ruhte auf der Türe, hinter der vorhin der Prinz verschwunden war.

,,Paragas!“ Stieß Vargas plötzlich entsetzt aus, und riss damit Toma aus seinen Gedanken.

Dieser folgte dem Blick des anderen, hin zu dem großen Saiyajin, der einen merkwürdig desorientierten Eindruck machte.

Paragas ließ die geschulterten Palastwachen auf den Boden fallen, als hätte jemand von Jetzt auf gleich, alle Kraft aus seinem Körper gesogen.

Dann nickte er den anderen beiden Elite Saiyajin zu und bedeutete diesen damit, sich wieder zu entfernen.

Sie nickten gehorsam.

Aber etwas seltsames lag in ihren Augen, bevor sie gingen.

Ein, für Saiyajin ungewöhnlicher Blick des ...Mitleids!?


<<...Nein. Alles, aber das mit Sicherheit nicht...>> Korrigierte sich Toma gedanklich.


Er studierte ihre Gesichter jetzt etwas genauer und konzentrierte sich auf ihr Ki ...

Plötzlich wusste er es.

Bedauern!

Ja, genau. Bedauern lag in ihren Blicken!

Aber - warum?


Toma runzelte die Stirn als er wahrnahm, dass sogar einer der beiden Elite Saiyajin,

nun leicht betreten den Kopf schüttelte.

Was bei Freezer hatte DAS denn zu bedeuten !?

Nun gut. Dachte Toma.

Ihnen lagen zwei Wachen zu Füßen, die aussahen, als hätte ein Ouzaru sie als Zahnbürste benutzt-

Aber so etwas hatten gerade die Elitesaiyajin, bestimmt schon unzählige Male gesehen, oder sogar selbst mit anderen gemacht.

Doch ein weiterer Blick auf Paragas, nachdem die zwei Elite Saiyajin sich nun entfernt hatten,

brachte Klarheit.


Ohne es zu bemerken, hielt Toma den Atem an. Ungläubig weiteten sich seine Augen

und er erstarrte.

Paragas linke Gesichtshälfte war mit Blut bedeckt, dass ihm in Rinnsalen, Adern förmig durch die davor gehaltene Hand lief.

Seine sonst so dunkel gebräunte Haut, wies eine unnatürliche Blässe auf und Speichel floss unkontrolliert aus dem Mund des Kriegers, ohne dass dieser es verhindern konnte.

Seine sonst so straffe, erhabene Gestalt, wirkte klein und auf erschreckende Art hilflos.

Als Paragas den entsetzten Blick von Toma und nun auch Vargas spürte, drehte er sich ohne Gefühlsregung zu ihnen um und nahm die schützende Hand vom Gesicht.

Toma glaubte ein zynisches Grinsen- kaum erkennbar- auf Paragas Lippen zu sehen.


Vargas erstarrte.

Toma keuchte auf und wich unwillkürlich einen Schritt zurück. <<...Was zum...?!>>

,,Whuä!“ Stieß Vesco in einem schrillen Ton aus und verzog angeekelt das Gesicht.

Sein Saiyajinschwanz umklammerte das Bein seines Onkels.


Eine dunkle, tote Höhle, aus der braun- rotes Blut, wie ein zäher Fluss strömte, starrte die drei an.

Mehr, war nicht von Paragas linkem Auge übrig geblieben.

Sein Kragen und der Ansatz seines langen, weißen Umhangs war mit Blut durchtränkt

und die Blässe auf seinem Gesicht, ließ ihn irgendwie unwirklich erscheinen.

Geisterhaft um genau zu sein.


,,Raus hier, Kleiner.“

Zischte Vargas, mit ungewohnter Schockiertheit in der Stimme, Vesco zu.

Dabei konnte er jedoch keinen augenblick seinen Blick von Paragas lösen.


Dann wechselten er und Toma einen entsetzten Blick.

Beide Saiyajin wussten genau, dass es nur einen einzigen gab,

der Paragas das angetan haben konnte.


,,Broly“ Beschrieben Vargas Lippen, ohne dass er laut aussprach.

Toma nickte. In seinem Blick lag eine Art angewiderter Zweifel.

Ein Zweifel, der aus dem dringenden Wunsch entstanden war, dass kein 5jähriger Saiyajinjunge, dazu fähig wäre, dem eigenen Vater, auf diese Art, ein Auge zu nehmen.

Toma war es völlig klar, das Vargas recht mit seiner Vermutung hatte und der Saiyajin erschauerte, beim Gedanken daran, dass es keine andere Erklärung gab.


<<...Paragas ist Elite! Verdammt. Bevor dem jemand seinen Saiyajinschwanz auch nur schief ansieht, hat er denjenigen längst zusammengefaltet und zurückgeführt.-

Sein eigener Sohn. Bei den stinkenden Schwefelbergen, sein eigener Sohn!...>>

Toma spürte, wie ihm spei übel wurde.


,,Ich will aber zugucken! Immer wenn´s spannend wird, werde ich weg geschickt!

Das ist nicht fair! “ Riss Vescos – vielleicht etwas zu begeistert klingende Stimme- Toma wieder aus seinen Gedanken.


Vargas warf ihm einen wütenden Blick zu und zog den Kleinen Saiyajin,

an seinem Schwanz zu sich hoch.

Es lag nicht daran, dass er seinem Neffen, den Anblick ersparen wollte.

Im Gegenteil, jeder Saiyajin wurde mit so etwas groß.

Es gehörte ebenso zum Alltag Vegeta sei´s, wie Essen, Schlafen und Kämpfen.

Je eher man sich daran gewöhnte, um so besser.

Leben und Tod, so nahe beieinander, dass die Grenzen manchmal zu verwischen begannen.

Realität, weiter nichts.

Dennoch - Vargas erzitterte bei dem Gedanken daran, dass Vesco denken könnte, es

sei ebenso Alltag, den eigenen Vater nach Lust und Laune zu verstümmeln.

Jedenfalls nicht, wenn der Sohn erst verdammte fünf Jahre alt war und regelmäßig mit Vesco spielte! -

...


Vesco keuchte vor überraschtem Schmerz auf und blickte seinem Onkel wütend in die Augen, während er nun kopfüber, auf Augenhöhe zu diesem war.

,,Ich wiederhole mich nicht, Vesco. Du verschwindest von hier, sobald ich dich wieder runter gelassen habe, oder ich werde dir den Saiyajinschwanz dermaßen lang ziehen, dass du dich problemlos damit von Planet zu Planet hangeln kannst, ist das jetzt bei dir angekommen !?“


Vesco presste die Lippen fest aufeinander und hoffte so,

dass es ihm gelingen würde, trotzig zu bleiben.


<<...Aua- Stinkender alter Bastard! Das sag´ich alles Papa!...Ahhh...Au...>>


Schmerz hin oder her.

Sein Saiyajinschwanz würde ja sicher wieder nachwachsen. Dachte Vesco, tapfer.


<<...U-Und wenn nicht!?!...>>


,,Vesco!“

Fluchte Vargas, als dem Saiyajinjungen das erste Tränchen, aus den zornig blickenden Augen lief.

Vescos Unterlippe begann zu zittern.

Verbissen kämpfte er gegen jede weitere Träne an.

Toma, der indessen bereits eine der Wachen für ,,nicht mehr Regenerationsfähig“ erklärt hatte, verdrehte genervt die Augen, als er sah, wie Vargas immer noch auf Vesco einredete.

Entnervt marschierte Toma nun auf die zwei zu, griff nach Vescos Schwanz und marschierte mit diesem in der Hand, zur toten Wache zurück.


,, Sieh hin! Willst du, dass ich das auch mit dir mache, Kleiner ?!“


Vescos Augen weiteten sich, als er kopfüber- für seinen Geschmack viel zu nah- von Toma über den leblosen und übel zugerichteten Körper, des toten Saiyajin gehalten wurde.

Ein metallener Gestank, reizte die empfindliche Nase des kleinen Saiyajin.

Vesco presste schnell beide Hände vor den Mund.

Dass er alles verkehrt herum sah, verhinderte nicht, dass dieser grauenvolle Anblick, gerade erbarmungslos, seinen Magen zusammen presste.


,,I-Ich...nein! Nein! Bitte! “

Brachte Vesco drängend hervor und zappelte wild mit den Füßen, um sich irgendwie von diesem albtraumhaften Anblick zu befreien.


,,Dachte ich mir.“ Antwortete Toma knapp und ging mit Vesco zum Ausgang.

Nachdem er das Display bedient hatte, öffnete sich die Tür automatisch und Vesco flog kurz darauf, mit Hilfe von Toma´s Stiefel, im hohen Bogen ins Freie, während ein überraschtes ,,Whahaaaaa?!“ die Luft durch schnitt.

Unbeeindruckt, gab Toma den Code zum Schließen der Tür ein und seufzte.


,,Man merkt, dass du mit Saiyajinkindern nicht viel zu tun hast, Toma.“

Vargas stand nun hinter ihm, nachdem er verdutzt verfolgt hatte, wie Toma seinen Neffen gerade im wahrsten Sinne des Wortes, an die Luft gesetzt hatte.

,,Ach was?!“ Antwortete Toma spöttelnd. ,,Stell dir mal vor, das gleiche wollte ich gerade zu dir sagen, Vargas...“

Toma grinste und Vargas verengte leicht beleidigt wirkend, seine granitfarbenen Augen.

,,Trotzdem....Danke.“ Ergänzte Vargas leise.

,, ...“ Toma lächelte.


Das Danke galt der Tatsache, dass Toma verstanden zu haben schien, warum Vargas nicht wollte, dass Vesco da blieb und getan hatte, wozu Vargas wahrscheinlich noch eine Weile gebraucht hätte.


,,Ahhh...Uhh...Hhh...Hhh...“

Tomas Blick schnellte an Vargas vorbei, hin zu Paragas, der schmerzhaft aufstöhnte und dessen Gleichgewicht immer mehr nachzulassen schien.

Erst jetzt, bemerkte Toma, dass man durch ein Loch in der rechten Hälfte der Brust,

durch Paragas Körper, den Faustgroßen Ausschnitt des Meditanks, vor dem der Elite Saiyajin stand, klar und deutlich, sehen konnte.

Broly hatte es also nicht nur dabei belassen, seinem Vater die Hälfte des Augenlichts zu nehmen...

Taumelnd versuchte Paragas sich auf den Beinen zu halten.

Erfolglos.

Mit einem dumpfen Aufprall schlug der große Saiyajin

auf dem Boden auf und blieb regungslos liegen.

Toma war fassungslos. Paragas hatte mit dieser Wunde zwei ausgewachsene Saiyajin

hier her getragen ?!

Unverständlich schüttelte er seinen Kopf, bis ins Mark erschüttert über die Tatsache, dass dies nicht nur zeigte, wie zäh Paragas, sondern vielmehr bewies, wie gefährlich Broly war...


<<...Fünf Jahre alt. Verdammte Scheiße...erst fünf Jahre alt!?...>>

Donnerte es durch Toma´s Gedanken.

Er spürte, wie sich seine Hände wie von selbst zu Fäusten ballten.


Vargas Stimme brachte Toma dann, ins Hier und Jetzt zurück:


,,Toma, check den Regenerationsmodus der Tanks!

Nur wer kurz vorm krepieren ist, bleibt drin.

Wir brauchen einen für Paragas, schnell!

Toma nickte und ging an das Steuerpult der Regenerationsanlage.

Seine Finger schnellten über die Tasten, als kurz darauf, ein Diagramm auf dem großen Bildschirm auftauchte und ihm sagte, dass ein Saiyajin, aus dem C-Trupp, das Schlimmste überstanden hatte.


,,Ah! Volltreffer. Hier haben wir was.

Korabi, C-Trupp, Tank 3-64/c , Regenerationsstatus 75%.

Das reicht. Der kann raus. Seinen Saiyajinschwanz hat er ja noch, die verbleibenden Knochenbrüche, verwachsen sich bestimmt, beim Trainieren.“


Vargas zog die Augenbraue hoch und sah zweifelnd zu Toma.

,,Mann...welcher Hirn geschädigte hat dich eigentlich zum Dienst auf die Medistation beordert?!“


Toma grinste über seine Schulter hinweg.

,,Du selbst, mein Hirn geschädigter Artgenosse. Kein Geringerer. -

Was ist mit der zweiten Wache?“


Vargas schüttelte den Kopf. ,, Tot.“


Toma stieß die Luft aus, drehte sich um und blickte zu dem am Boden liegenden Paragas.

,,Sollen wir ihn jetzt mit Korabi austauschen?“


,,Warte noch bis die Regenerationsanzeige bei 80 % ist.

Deine Theorie mit dem ,,verwachsen von Knochenbrüchen“, ist mir nämlich ein ganz klein wenig zu behämmert...“


Toma lachte.

Es war ein kurzes, angespannt klingendes Geräusch.

Dann stellte er die Restzeit, bis zur Regeneration des Meditanks 3-64/c in dem Korabi war, auf ,,Beendigung und 80%“ ein.


,,Ungefähr eine Viertel Stunde, dann kann Paragas rein.

Glaubst du er hält es bis dahin durch?“

Toma wand sich um und sah Vargas aus dunklen Augen, ernst an.

Dieser blickte auf den am Boden liegenden Saiyajin, dessen Atmung zwar abgeflacht war, Paragas Brustkorb sich aber trotzdem noch, mit einer gewissen Kraft, zu heben und zu senken schien.


,,Paragas ist stark. Das war er immer...“


,,Ja...richtig.“ Mit einem seltsamen Blick sah Toma zu Kakarotts Zimmer hinüber , aus welchem der Prinz noch immer nicht zurück gekehrt war.


<<...Bardock war das auch...Bardock ist auch immer stark gewesen...>> Fügte Toma in Gedanken bitter hinzu.

Toma wusste nicht, ob es daran lag, dass er gerade Zeuge davon geworden war, dass Paragas eigener Sohn ihn beinahe umgebracht hatte, oder ob es daran lag, dass Prinz Vegeta sich so seltsam

gegenüber Bardocks Sohn verhielt, doch vor seinem inneren Auge tauchten nun Bilder aus der Vergangenheit auf...


...



§§§§§§ ...Rückblende ...§§§§§§


Bardock: 18 Jahre

Toma: 20 Jahre

Paragas: 25 Jahre

King Vegeta : 25 Jahre


Achtung Anmerk:

( Mit Vegeta ist von Anfang bis Ende dieser Rückblende

immer KING Vegeta gemeint. Immer schön dran denken , ja?!^^ )


...


Die Luft brannte und der Himmel leuchtete in Farben aus Rot und Gold, als

die nachzüglichen Saiyajin sich in die, bis zum letzten Platz ausgefüllte Kampfarena, drängten.

Thoma und Bardock hetzten auf das riesige Gelände zu, während ihnen der Wind ins Gesicht blies.


,,Verdammt Toma, wegen dir werden wir die beschissensten Plätze bekommen!"

Fluchte Bardock und warf einen finsteren Blick über seine Schulter hinweg, zu Toma.


,,Ach jetzt bin ich auch noch Schuld!?

Du hast sie ja wohl nicht mehr alle!

Wer wollte denn unbedingt noch trainieren, ich oder du ?!

Außerdem, hättest du mir vorhin nicht den Gi zerfetzt, säßen wir schon längst auf der Hauptribüne und könnten uns die Todeskämpfe der Oberklasse rein ziehen.

Ich krieg´ nie genug davon, wenn diese eingebildeten Hurensöhne, sich gegenseitig

den Saiyajinschwanz ausreißen.

Blöder Mist, dabei hätte ich zu gerne gesehen, wie sich Paragas schlägt.

Was meinst du?

Ob er seinen Schwanz noch hat?"

Ein missgünstiges Grinsen stahl sich über Thomas Lippen.


,,Wer, Paragas?! Ahahaha!

Nie im Leben! Ich habe ihn schon als Ouzaru kämpfen sehen!

Er ist toll!!!Einfach fantastisch!!!“ Rief Bardock mit kindlich, naiver Begeisterung.

,,Bevor du Paragas auch nur einen Kratzer beibringen kannst, hat er dich schon längst

auf den nächsten Planeten gefeuert.

Vor ihm ziehen alle ihren Saiyajinschwanz ein.

Verdammt, sogar alte König scheint Respekt vor ihm zu haben!

Wer Paragas unterschätzt ist fällig, soviel steht fest!"


Bardock flog eine überschwängliche Schraube und ließ sich vom Wind das schwarze Haar zersausen.

Er redete, als würde es sich bei Paragas, um den Kaoishin höchst persönlich, oder zumindest einen Kami handeln.


Toma rollte mit den Augen und ärgerte sich, dass er überhaupt gefragt hatte.

Schließlich wusste er, dass Bardock es immer auf ein zufälliges Treffen mit dem älteren

Saiyajin abgesehen hatte und um diesen so oft es ging, herum schwänzelte.

Und Paragas ließ sich die Bauchpinselei von Bardock auch noch gefallen!

Genoss sie sogar sichtlich, obwohl Bardock eindeutig tief unter seinem Rang stand und

nicht einmal Sex mit ihm hatte.

Thoma wusste nicht warum, aber genau das, machte ihn manchmal wütender, als

die Tatsache, dass es in der Cafeteria nie Nachschlag für einen Saiyajin aus der Unterklasse gab.



,,Hmhm, mag sein- Kannst ja das nächste Mal mit ihm trainieren, wenn er so toll kämpfen kann.

Der hat den Vollmond auch nicht gepachtet, also tu´nicht wieder so, als hätte er. " Tomas Stimme klang auffallend desinteressiert. Abgesehen, von dem gekränkten Unterton in seiner Stimme.

Als Toma den Satz beendet hatte, bereute er es schon, ihn gesagt zu haben.


Bardock drehte sich auf den Rücken, verschränkte die Arme hinter dem Kopf, während er weiter flog und Toma, mit gerunzelter Stirn aber belustigtem Grinsen, musterte.


,,Sag mal, hast du einen Saibamen verschluckt, oder was soll jetzt die beleidigte Visage?"

Bardock grinste herausfordernd.

,, Halt´s Maul und guck wo du hin fliegst". Antwortete Thoma knapp und formte das Ende seines Saiyajinschwanzes zu einem Kringel, was soviel bedeutete wie : ,,Du Arschloch“.


Wenn es sich lohnte jemanden zu ärgern, dann war es Toma.

Mitunter ein Grund, weshalb Bardock es so sehr genoss, in seiner Nähe zu sein.

Es machte einfach tierisch Spaß ihn zur Weißglut zu treiben.


,,Bist du taub?! Ich sagte du sollst nach vorne gucken, verdammt!“

,,Aha und warum ?" Bardocks Grinsen wurde breiter und der Ton in seiner Stimme arroganter.


,,Weil ich drauf verzichten kann, mir deine dämliche Visage an zu tun, deshalb!

Und jetzt erlös´ mich gefälligst von deinem Anblick und leg einen Zahn zu.

...Habe keine Lust auch noch die Saiybamen Sparrings zu verpassen."

Fügte Toma vor sich hin prömmelnd hinzu.

Genervt blickte er dann zur Seite und zog seine Brauen tief in die Stirn, als er plötzlich mit seinem

Kopf gegen Bardocks Brust stieß und davon abprallte, als wäre er gegen eine Felswand geflogen.

Bardock hatte ruckartig in der Luft angehalten und als Thoma auf sah, schwebte der Unterklassesaiyajin mit selbstgefälligem Lächeln auf den Lippen und verschränkten Armen, vor ihm.


Zunächst sah Thoma Bardock nur zweifelnd an und rieb sich die Stirn.

Dann aber ballte er seine Hände zu Fäusten, spannte seine Muskeln an und beugte sich

mit wütendem Blick nach vorne.


,,Du stinkender Möchtegern- Ouzaru! Vollhau oder was!?!

Mach das nochmal und du wirst deinen Saiyajinschwanz nur noch als besseren Dosenöffner

benutzen können, klar!?"


Bardock brach plötzlich in ein schallendes Lachen aus.

Er nahm Thoma in den Schwitzkasten und rubbelte mit geballter Faust auf dessen

Kopf herum, während er weiter lachte.

Toma griff nach Bardocks Handgelenken und strampelte mit den Beinen.


,,Verdammt Bardock!... ARGH!"

Dann hörten sie plötzlich die den metallisch, hallenden Ton,

den die riesigen Klangschalen in der Kampfarena erzeugten.

Dazu mischte sich nun das entfernte Grölen, von begeisterte Saiyajin.

Ruckartig ließ Bardock Toma los.


,,...Einer aus der Elite hat´s nicht gepackt..." <<...Paragas...>>

Auf Bardocks Gesicht legte sich ein dunkler Schatten.


,,Bastard, mach das nochmal und...Du hast recht.- Dreck!

Wenn er sich, bevor er drauf gegangen ist, in einen Ouzaru verwandelt hat,

kannst du was erleben, Bardock.

Verdammt, so was zu verpassen ist echt die Hölle!"


,,Hmhm. Los jetzt, Schluss mit dem herum albern. Wir sollten uns beeilen."

Bardock schoss aus der ruhigen Schwebe los und steuerte die Arena an.


,,Herum albern? Beeilen...?

...

DAS SAG ICH DOCH DIE GANZE ZEIT!!!

VOLLIDIOT!!!

...Hey?!

Hey, warte gefälligst.

Bardock! Grrr...."

Toma schoss hinter her.



...


Ein donnerndes Stimmengewirr übertönte alles und jeden, bevor endlich der neue König, - zumindest würde er es bald sein- auf den Balkon trat.

Es wurde still und die Stimmen verstummten, bis nicht einmal mehr ein Flüstern zu hören war.

Eine Art überlebensgroße Projektion des Königs schwebte über der Arena, wie auf einem

riesigen Bildschirm.


Neugierige Faszination umspielte Bardocks Lippen, als er zu Vegeta hinauf blickte.

Dieser strahlte Erhabenheit, Kraft und eine furchteinflößende Autorität aus,

die den gesamten Platz, mit einer nicht fassbaren Hitze zu erfüllen schien.

Vor allem aber überstrahlte unbändiger Stolz, die gesamte Erscheinung des Prinzen.

Blutige Striemen, die hier und dort unter seiner Kleidung, wie losgelöste Fäden hervor traten,

ließen erahnen, was Vegeta während des Krönungszerimoniells, hatte durchstehen müssen.

Unter den Oberklassesaiyajin hieß es, er sei einen ganzen Monat auf der Medistation gewesen und die eigentliche Prüfung, ob er zum Herrscher taugen würde, hätte nur zwei Tage gedauert.

Fest stand, dass er es überlebt hatte, die zahlreichen Kämpfe auf fernen Planeten gewonnen haben musste und nun der neue König Vegeta sei´s werden würde.

Kaum jemand hegte daran noch einen Zweifel.

Nur noch eins fehlte, zur Vollendung der Machtübernahme.

Der Abschluss der Herrscherprüfung und der eigentliche Grund, weshalb jeder Saiyajin, dessen Leben nicht gerade am seidenen Faden hing, sich heute in der Kampfarena eingefunden hatte...


Trommeln wie Herzschläge, durchzogen die Luft und wurden immer lauter.

Thoma stieß Bardock in die Seite und flüsterte mit der aufgeregten Stimme eines kleinen Kindes,

,,Da, es geht los..."


Ein majestätischer Saiyajin, begleitet von zwei anderen, betrat ohne Hast den Platz, bis er schließlich die Mitte erreicht hatte und sich in das Wappen Vegeta-sei´s stellte.

Sein Blick war eiskalt und durchdringend und seine Gesichtszüge waren zwar fein, aber

von einer beinahe unnatürlichen Schärfe bestimmt.

Sein tiefschwarzes Haar reckte sich wie eine Krone zum Himmel, während er seine Augenbrauen

tief in die Stirn hinab zog und seine Umgebung mit den Augen eines Tieres fixierte.

Seine Haltung war stolz und hatte etwas unübersehbar arrogantes an sich.

Ein roter, schwerer Umhang fiel ihm in Wellen um die breiten Schultern und sein Kampfanzug hatte statt eines weißen, einen dunkelblauen Brustpanzer, dessen vorderste Front, das rote Wappen des Königs zierte.


Aufschreie der Begeisterung waren zu hören, als sich Vegeta nun über die Brüstung des Balkons schwang und elegant, direkt vor dem älteren Saiyajin, wieder aufsetzte.

Die beiden Wachen nickten einander zu und stießen sich gleichzeitig vom Boden in die Luft ab.

Ihre Arbeit war getan und kurze Zeit später, waren sie in der Masse der anderen Saiyajin verschwunden.


Der Rhythmus der Trommeln erhöhte sich, als Vegeta abschätzig damit begann, wie ein Raubtier, seine Beute zu umkreisen.

Zwar sahen alle anderen, dank der riesigen Projektion, jedes Detail seiner Gesichtszüge, doch als er

zu reden begann, konnten sie nur erahnen, was er zu dem anderen sagte...


,,Du hast mir nie gesagt, dass ich mich während meiner Herrscher Prüfung, trotz Vollmond, nicht in einen Ouzaru verwandeln kann...."

Vegeta blieb vor seinem Gegenüber stehen und fixierte ihn.


,,Ach? Nun , das muss ich wohl vergessen haben dir sagen.."Antwortete der andere tonlos.


Ein abfälliges Grinsen umspielte daraufhin Vegetas Lippen.


,,Vergessen?- Wiederholte er schneidend.

,,Als man mir auf Golem die Eingeweide raus reißen wollte, während ich lachend auf den Vollmond gewartet habe, wäre diese kleine Information sehr hilfreich gewesen..."

Schlagartig verschwand das Grinsen von seinem Gesicht.


,,Was denn? Hast du etwa erwartet, ich käme dir nach und würde dir während des Tests das Händchen halten, hm?!

Falls dir der Sinn dieser Prüfung entgangen sein sollte, werde ich ihn dir gerne nochmal erklären."

Der ältere Saiyajin verzog hämisch grinsend sein Gesicht.

Spott triefte aus seiner tiefen Stimme.


Rot-schwarze Wolken zogen nun von den Schwefelbergen über die Arena hinweg und

ein dunkler Schatten umwölkte Vegetas Gesicht.

Es verging eine zeitlose Weile, in der beide schwiegen.

Dann erklang plötzlich ein Lachen, welches sich nach und nach, zu einem hysterischen Wiehern anhob.

Vegeta warf den Kopf zurück.


,,Du Dreckiger Hund!" Lachte er heiser.

,,Du hast geglaubt, ich würde es nicht bis hierher schaffen,um dich zu töten, nicht war?-

NICHT WAR – VATER !?!"


Das letzte Wort spie Vegeta hasserfüllt aus.


Der Blick des anderen wurde tödlich, als er seinen Kopf leicht schräg legte und

seinen Sohn mit verengten Augen zu durchbohren schien.

Ein boshaftes Lächeln legte sich auf seine schmal zusammengezogenen Lippen.


,,AHAHAHAHA! Ich habe recht! Du hast tatsächlich angenommen, dass ich krepier´

und du für immer den Thron Vegeta- sei´s behalten könntest !

Dummer alter Mann ...es ist zu spät, deine Zeit ist abgelaufen.

Für mich bist du nur noch ein weiterer Schatten, den ich auszublenden habe." Zischte Vegeta.


Ohne eine Antwort seines Vaters abzuwarten, hob er nun einige Zentimeter vom Boden ab

und schoss blitzschnell nach hinten.

Eine Staubschneise riss hinter ihm her.

Dann ballte Vegeta seine Hände zu Fäusten, warf den Kopf in den Nacken und begann mit einem

alles durchdringenden Kampfschrei, sein Ki hoch zu powern.

Blaue Flammen durchzuckten seine Aura und legten sich, wie ein unkontrolliertes Feuer um seinen,

bis zum zerbersten angespannten Körper.

Adern traten pulsierend, an seiner Stirn hervor.

Der euphorische Jubel, der zusehenden Saiyajin übertönte jetzt sogar die donnernden Trommeln.

Auch der König, der sich trotz seines Alters, äußerlich nicht sonderlich von seinem Sohn unterschied, begann nun sein Ki zu sammeln.

Doch man musste kein Kami sein, um zu spüren, dass er gegen seinen Sohn nicht den Hauch einer Chance haben würde.

Beide wussten es.

Alle anderen wussten es auch.


Als sie aufeinander zu schossen, dauerte es keine drei Attacken lang und der alte

König Vegeta-sei´s lag blutüberströmt und mit gebrochenem Stolz, auf dem Rücken und tat seine letzten Atemzüge...


Mit hochgezogener Augenbraue stand Vegeta über seinem Vater und blickte teilnahmslos

auf ihn herab.


,,D-du..."

Der alte König versuchte sich noch einmal aufzusetzen.

Es gelang ihm, auch wenn er ein Schwall Blut dabei aus spie.


,,Du...dreckiger Bastard.....ich ...habe...dieses Reich ..erschaffen...alles was du hier siehst ...

alles!

Ich habe das ...verdammte ...Recht...in ...Würde zu ...sterben ...und nicht....nach ...einer ...Minute....durch eine einzige ...Energie Attacke...

Du kleiner...dreckiger-


Die letzten Worte erstickten, als Vegeta ihn an seiner Kehle, zu sich hoch zog

und ihn kalt lächelnd musterte.

In der Kampfarena schienen alle den Atem an zu halten und die Trommeln waren verstummt.


Vegeta zog den kraftlosen Körper des einst stolzen Königs zu sich hoch, warf einen stechend kalten Blick in die schwarzen Augen seines Vaters, bevor er seinen Mund zu dessen Ohr führte.



,,Schon vergessen, was du mir seid ich denken kann, immer vorgebetet hast , hm ?

Ein Saiyajin tötet, was ihn schwächt, sonst tötet seine Schwäche ihn.

...Alle werden dich vergessen...

Sieh nur Vater, sieh in ihre ausdruckslosen Visagen.

Sie haben es schon längst..." Zischte Vegeta flüsternd und

grinste boshaft, bevor er seine Zunge an der Wange seines Vaters hinauf gleiten ließ.


Ein sprödes, kurzatmiges Geräusch kam über die blutverschmierten Lippen des Königs

und seine Augen weiteten sich, als wollten sie sein Gesicht verschlingen.

Blinzelnd und im festen Griff seines Sohnes, versuchte er seinen Blick zu schärfen.

Doch es gelang ihm nicht mehr.

Alle Farben waren zu einem grauen Meer verschwommen,

in dem nichts mehr wirklich erkennbar war.


...

Während Thoma, Bardocks Handgelenk derart fest drückte, dass es an ein Wunder grenzte, dass

er es ihm nicht brach, starrte dieser, wie paralysiert zu der Projektion, in der Mitte der Arena.

<>


Blankes Entsetzen spiegelte sich auf dem Gesicht des Sterbenden wieder, als Vegeta ihm seine Zunge nun in den Mund drängte und dabei die Kehle seines Vaters zusammen drückte.

Ein neuer Schwall Blut presste sich mit dem metallischen Geschmack von Eisen seine Kehle hinauf und während es aus seinen Lippen hervor sickerte röchelte er,


,,Du- du bist es nicht wert, ...dich ...einen..Saiyajin zu-

Mit einem grauenvollen Geräusch, brach King Vegeta das Genick seines Vaters und ließ ihn

emotionslos auf den braunroten Boden fallen.


In der Arena herrschte Totenstille.


Bardocks Atem stand still und ein widerlich brennendes Gefühl, zog seinen Magen eng zusammen.

Thoma neigte sein Gesicht zu dem Unterklassesaiyajin und flüsterte,


,,... Wir werden mächtiger sein als jemals zuvor, Bardock.

Mit Vegeta als König, werden wir alles und jeden beherrschen.

Nichts wird uns jemals aufhalten können.

Gar nichts... >>

Bewunderung und eine Art verängstigter Euphorie, lag in Thoma´s Stimme.

Beinahe klang er wie jemand, der gerade eine Supernova erlebt hatte

und noch überlegte, ob er die gewaltige Zerstörungskraft bewundern, oder sich

zu Tode ängstigen sollte.


,,Hmhm." Antwortete Bardock knapp.

Er wusste nicht, was er davon halten sollte.

Vielleicht hatte Thoma recht und es war gut.

Vielleicht war es das aber auch nicht...

Jedenfalls ließ sich das ziehend, drückende Gefühl in Bardocks Magengegend nicht verleugnen.


...


Vegeta beugte sich zu dem toten König hinab und griff in seinen Brustpanzer.

Mit einem Ruck, riss er ihm die Blut überzogene Königskette vom Hals und

erhob sich wieder.

Mit gieriger Faszination betrachtete er nun die lange, schwere Kette mit dem Zeichen

des Herrschers, als Emblem.


Mit einem kehligen, machtvollen Aufschrei, schoss King Vegetas Arm plötzlich in die Höhe und triumphierend, streckte der neue König, seinem Folk das Zeichen Vegeta-sei´s entgegen.

Zeichen der absoluten Macht und Überlegenheit.

Wie hypnotisiert starrten alle auf die Projektion und keiner wagte zu atmen, bis dann ein einzelner

Ausruf die Luft durchschnitt:


,,ES LEBE KÖNIG VEGETA, HERRSCHER VEGETA-SEI´S!"


Danach stimmten alle anderen mit ein und ein donnernder Jubel, ließ den Boden erzittern.

Dann ließ King Vegeta abschätzig seinen Blick durch die Menge fahren.

Seine Augen blieben nach kurzer Zeit an genau dem Saiyajin haften,

dessen aufflackernde, nervöse – und faszinierende- Aura, er schon die ganze Zeit über gespürt hatte.

Für ihn stach dieser Saiyajin aus der riesigen Menge heraus, wie ein einzelnes rotes Blatt, inmitten eines grünblättrigen Baumes.

Bardock zuckte ungläubig zusammen.


<>


Der neue König Vegeta-Sei´s erhob sich in die Luft und hatte Bardock nun -wenn auch noch eine Ouzarulänge entfernt- auf direkter Augenhöhe.

Der Jubel der Saiyajin ebbte ab und verstummte schließlich.

Nach und nach begannen die Saiyajin, dem Blick King Vegetas zu folgen und der junge Unterklassesaiyajin glaubte, an seinem Verstand zweifeln zu müssen.


,,Verdammt Bardock...was bei den stinkenden Schwefelbergen soll das?!" Flüsterte Thoma zischend und bewegte dabei seine Lippen kaum.


,,..."


Bardock konnte sich nicht bewegen, geschweige denn, antworten.

Der König fixierte ihn mit seinen tiefschwarzen Augen, als ob er den Unterklassesaiyajin in sich aufsaugen wolle.

Bardock stand regungslos da und und konnte sich dem hypnotisierenden Blick King Vegetas,

nicht entziehen.


,,Ja Scheiße!? Bardock!

Hast du irgendetwas getan?!

Hast du ihn mit irgendetwas provoziert?!...Bardock ich hab´ dich

was ge-


Thomas Augen weiteten sich und Bardocks Brustkorb zog sich derart zusammen, dass ihm das Atmen schwer fiel.

King Vegeta hatte ganz langsam seine Hand erhoben und richtete nun mit einem undeutbaren Blick, seinen ausgestreckten Zeigefinger auf Bardock.

Ein Lächeln deutete sich auf den Lippen des Königs an, das keines zu sein schien...


,,Scheiße Bardock, wenn du mir nicht sofort sagst, was hier los ist, kannst du den nächsten Planeten alleine erobern, das schwöre ich dir!"

Thoma´s Lippen schienen sich nur noch für die nötigste Verständlichkeit zu bewegen, während er fassungslos zu sah, wie King Vegeta – Der König!- auf sie zu kam.


,,Folge mir, Unterklassesaiyajin."


Eine einfache Aufforderung.

Bardock kam sie vor, wie ein Echo, das sich erbarmungslos langsam,

durch seine Gedanken hindurch quälte, bis er es verstehen konnte.

Toma war Nahe einer Ohnmacht und das war er bis jetzt noch nie gewesen...


Bardock folgte dem König zur Mitte der Arena und landete inmitten des Wappens Vegeta sei´s.

Ungläubig aber auch überwältigt von diesem Anblick, ließ der Unterklassesaiyajin seinen Blick durch die Menge schweifen und stellte dabei fest, dass es ihm alles andere als gefiel, hier zu stehen.

Er ballte seine Hände zu Fäusten und blickte verstört zu Boden, als vereinzelte

,,Bardock-Rufe" erklangen.

Der König stand mit dem Rücken zu ihm und schwieg.

Dann warf er einen seltsamen Blick über seine Schulter, hin zu Bardock und sein Mundwinkel hob sich zu einem Grinsen an.


,,Würdest du hier gerne sterben, Unterklassesaiyajin ?"

,,?...!"


Bardock fühlte sich, als wäre ein elektrischer Schlag durch seinen Körper gegangen.

Seine Augen weiteten sich, als er spürte, wie sein Blut begann sich gegen seine angespannten

Adern zu pressen.

Sein Puls hämmerte ihm, wie ein zweiter Herzschlag, gegen die Schläfen und in seiner Kehle

breitete sich ein trockenes Brennen aus, das immer weiter seinen Schlund hinab kroch.

Er bemerkte gar nicht, wie er hilfesuchend in der Menge, nach Thoma suchte.


Erst als er spürte, wie etwas seine Kehle zusammen presste und tiefschwarze Augen auf seiner Haut brannten, griff er reflexartig nach dem Handgelenk King Vegetas und rang nach Atem.


,,HAST DU MICH NICHT VERSTANDEN, ABSCHAUM ?!

ICH WILL WISSEN, OB DU HIER STERBEN WILLST !?"

Der König drückte fester zu.


Paragas stand mit geballter Faust und dem Ausdruck ohnmächtiger Wurt in seinen düster blickenden Augen, am Rande der Arena, unterhalb einer Treppe.

Dann sank er auf seine Knie und vergrub hilflos seine Finger in der rotbraunen Erde.

Sein Gesicht im Schatten verborgen, hörte der junge Saiyajin verzweifelt zu,

wie der Mann, den er liebte, vom neuen König gefragt wurde,

ob er bereit war zu sterben.

Paragas Kopf ruckte erschrocken hoch, als plötzlich das kalte, heisere Lachen,

King Vegetas, in seine Ohren drang...


Bardock keuchte entsetzt und überrascht auf, als der König seine andere Hand zwischen ihren Körpern, zu dessen Männlichkeit hinab gleiten ließ und mit einem erregten Grinsen dem Unterklassesaiyajin, brutal zwischen die Beine griff.

Nicht einmal auf dem riesigen Bildschirm, konnte man verfolgen, was der König gerade tat,

dafür presste dieser seinen Körper viel zu nah, an Bardocks.


,,Noch hat mir keiner was zur Krönung geschenkt, mein Hübscher.“ Hauchte King Vegeta, leckte sich über die Lippen und bewegte seine Hand am Glied des anderen langsam auf und ab.

,,Hmmm....Na? Wie wäre es, wenn du mir etwas schenkst?“

Als der Unterklassesaiyajin darauf hin errötete und zutiefst beschämt seinen Kopf abwand, lachte der König befriedigt auf, während er Bardock zwang, ihn wieder anzusehen.


...



§§§§§§ ...Rückblende Ende...//

Fortsetzung der Rückblende folgt dann

aus Paragas Erinnerungen...§§§§



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Medistation, Kakarotts Zimmer:


...


<<...Er hat Angst vor mir.

Sein ganzer Körper zittert-

Pah!

Er denkt sicher ich bin her gekommen um fortzusetzen,

was ich im Trainingsraum angefangen habe...

Natürlich tut er das!

Wundert dich das etwa?

Wegen dir liegt er hier!

Sieh ihn an, du hättest ihn um ein Haar-

Arrrrgh....!>>


Mit einem misstrauischen Blick, verfolgte Kakarott, wie Vegeta sich kurz an die Stirn griff

und verbissen den Kopf schüttelte.

Dann hob der Prinz seinen Kopf wieder und seine Brauen schossen zusammen, als

Kakarotts dunkle Augen ihn prüfend musterten.

Sofort streckte Vegeta seine Haltung, hob das Kinn an und spottete abfällig,

,,Bei meinem Vater, ich habe schon Saibamen gesehen, die zäher waren, als du kleine Kröte.“


<<...W-Was will er von mir!? Will er mich umbringen!?..>>


Vegeta nahm den starken Geruch von Angst war, die nun von dem kleinen Unterklassesaiyajin ausging.

Der Prinz fixierte einen gedachten Punkt an der Decke und presste seine verschränkten Arme noch ein wenig fester an seinen Körper.

Sollte die Made doch ruhig Angst vor ihm haben!

Warum auch nicht?!

Das hatte ja schließlich jeder ...


Als Vegeta mit drei Jahren eines Tages, neugierig einer Gruppe gleichaltriger Unterklassesaiyajin nach geflogen war – Nappa war im königlichen Garten über den Überresten eines halb abgefressenen Saiybamen eingeschlafen- hatte Vegeta das allererste mal erfahren, was es hieß Prinz der Saiyajin zu sein.


Als sie ihn beim ,,Planeten erobern“ haben mitspielen lassen, war Vegeta glücklich gewesen,endlich jemanden außer den Saibamen, oder Nappa zu haben, der mit ihm ,,spielte“ ...


Dennoch verhielt der Prinz sich genauso, wie er es auch bei den Saiybamen und Nappa getan hätte.

Es kam ihm seltsam vor- Vegeta wusste nicht, warum die anderen sich nur gegenseitig mit Steinchen bewarfen oder sich einfach nur in den Schwitzkasten nahmen und herum rangelten.

Ebenso wenig wusste der junge Prinz, warum die anderen dann so plötzlich davon rannten, als er seinen Ki-Strahl auf einen von ihnen abfeuerte.


Doch als Vegeta dann alleine mit dem anderen, kleinen Saiyajin war und dieser die Augen einfach nicht wieder aufmachen wollte – egal wie sehr Vegeta ihn anflehte und an ihm rüttelte- bekam er Angst und begann verzweifelt zu weinen.


Als Nappa ihn später noch immer weinend, neben dem anderen Saiyajinjungen kniend,

gefunden hatte, erklärte dieser ihm, dass es in Ordnung war und der andere es verdient habe,

von ihm getötet zu werden.

Vegeta verstand es nicht und wollte damals von Nappa wissen wieso etwas, dass ihm selbst so weh tat, gut sein sollte und ,,in Ordnung“ ging.


Weil ihr der Prinz der Saiyajin seid und es völlig egal ist, wen Ihr tötet oder warum.

Hatte der fette Saiyajin Vegeta geantwortet.

Nappa war danach in schallendes Gelächter ausgebrochen, hatte den Prinzen auf den Arm genommen und war mit ihm wieder zurück zum Schloß geflogen.


Vegeta zeigte danach nie wieder Interesse daran, mit irgend jemandem in seinem Alter zu spielen und Nappas kleine ,,Wahrheiten“ lehrten den Prinzen immer noch, Tag für Tag auf´s Neue, wie man verdrängt, was einem weh tut.


Bis heute.

...


Irgendetwas in Kakarotts Augen, ließ Vegeta erzittern.

Etwas darin, hatte das Herz des jungen Prinzen erreicht, ohne das Vegeta es mitbekommen hatte.

Vielleicht war es schon so gewesen, als er das erste mal, über den kleinen Saiyajin

gelacht hatte?!- Vielleicht.

Der Prinz wusste es nicht, er wusste nur, dass es mit einem mal sehr weh tat,

diesselbe Angst in Kakarotts Augen lesen zu müssen, die auch in den Blicken der Saiyajinkinder gewesen war, als sie damals vor ihm davon gelaufen sind.


...


,,I-ich wollte dir nicht weh tun...du musst keine Angst vor mir haben.Wirklich nicht.“

Flüsterte Vegeta kaum hörbar.


Kakarott legte den Kopf schief und sah den Prinzen verwundert an.

Eingehend begann er Vegeta zu mustern, als er plötzlich überrascht die Augenbrauen anhob

und ein leichtes Lächeln seine Lippen umspielte.


Vegeta bereute es bereits, dass er so etwas verweichlichtes jemals gesagt hatte, als der kleine Unterklassesaiyajin ihn jetzt einfach nur anschwieg und eine Weile Stille in dem Raum herrschte.

Eine Stille, die Vegeta allerdings nur schwer zu ertragen schien.


<<...Wie konnte ich nur!? Verdammt! Nappa hatte recht!

Nur Schwächlinge vertrauen!...>>


Wütend und enttäuscht biss sich Vegeta auf die Lippe und verfluchte sich selbst, so dumm gewesen zu sein, dem anderen auch nur ein Stück weit Vertraut zu haben.

Trotzdem konnte er seinen Blick nicht heben, obwohl Vegeta soviel Wut und Schmerz in sich fühlte, dass der andere bestimmt zu einem Eisblock geforen wäre, hätte dieser jetzt in die

Augen des Prinzen gesehen.


,,Ich mag dich, weißt du ?“


<<...?!...>>


Vegeta brauchte kurz um zu begreifen, was er gehört hatte.

Sein Kopf ruckte hoch und er sah Kakarott an.

Der kleine Unterklassesaiyajin fügte noch schnell ,,mein Prinz“ hinzu und errötete, als er sich entschuldigend an den Hinterkopf fasste.


,,Warum magst du mich?“ Kam Vegeta sofort über die Lippen, während er Kakarott weiterhin misstrauisch in die Augen blickte.


,,Hm...Weiß ich nicht genau. Das mit dem Verprügeln, habe ich dir schon ziemlich übel genommen und ich hatte ziemlich Angst, dass du hierher gekommen bist um mir endgültig die Lichter auszuknipsen...“

Kakarott sah zur Decke und schien nachzudenken, während der Prinz stirnrunzelnd und ein wenig nervös, auf eine Antwort wartete.

Dann sah der kleine Unterklassesaiyajin wieder zurück zu Vegeta.


,,Ich habe dich gerade ziemlich lange angesehen und dich wieder erkannt! Ich bin mir ziemlich sicher, dass du vorhin in meinem Traum warst und mir geholfen hast.


Vegeta sah ihn verblüfft an und hob eine Augenbraue. Er hatte ihn in einem Traum gesehen ?

Der Kleine war wirklich mehr als seltsam. Doch bevor Vegeta etwas sagen konnte, fuhr Kakarott fort,


,,Ich war ganz alleine und dann warst du auf einmal da.

Außerdem finde es nett, dass du mir gerade gesagt hast, dass du mir nicht weh tun wolltest.

Ja, also ich glaube, deswegen mag ich dich.“


Vegeta öffnete den Mund um etwas zu entgegnen, als Kakarott ihm zuvor kam,

,,Oh! Ach ja und ich mag dich, weil deine Haare aussehen, als hättest du eine große, schwarze Flamme auf dem Kopf! Das ist lustig, weil du damit fast so groß bist wie ich!- Fast!“

Rief Kakarott fröhlich und zeigte mit seinem Zeigefinger, fasziniert grinsend,

auf Vegetas Haar.


Nun hatte der kleine Unterklassesaiyajin so ziemlich alles aufgezählt, was er bis jetzt an Vegeta mochte und lächelte zufrieden.


<>


Vegeta verengte kurz die Augen und ein kleiner Blitz war in seinem Blick erkennbar, doch dann

brachte der kleine Saiyajin ein Grinsen hervor, dass Vegeta an die Sonnen auf Namek erinnerte, die ihn geblendet hatten.- Ein sehr seltsames Gefühl von ...Wärme.

Vegetas Mundwinkel hob sich leicht an und ihm fiel nur ein Wort ein, das

gleichzeitig zu der Frechheit passte, die der kleine Unterklassesaiyajin sich ihm gegenüber heraus nahm und welches dieses seltsame ,,Sonnenschein- Gegrinse“, passend genug, umschrieb.


So hatte Vegetas Mutter ihn immer gennant, wenn der Prinz mit den wenigen Zähnen die er schon hatte, den Wachen in ihre Saiyajinschwänze biss, oder unbedingt nachsehen wollte, wie sein kleiner Hausdrache wohl von innen aussah und diesen mit einem riesigen Messer im Mund, auf allen Vieren quer durch den Palast gejagd hatte.

Seine Mutter war eines Tages verschwunden und Nappa war gekommen...

Alles woran sich Vegeta jetzt noch erinnern konnte, war ihr Geruch, eine warme Stimme

und dieses Wort...


,,Baka.“


...

,,Baka?“ Fragte Kakarott.

,,Ja.“

,,Was ist ein ,,Baka“ ?

,,Du bist einer.“

,,Na gut, mein Prinz. Dann bin ich ab jetzt dein Baka.“


Vegeta erwiederte Kakarotts Lächeln zögerlich.


...



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Kapitel IV

Vier Gänge


(11 Jahre später)


Vegeta: 19Jahre

Kakarott: 16Jahre

Raddiz 23Jahre

Toma 47 Jahre

(zu Tomas Alter: noch frisch und knackig, da Saiyajin!Wie Goku/Geta in GT )



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Wie ein Tier, dass auf die Gelegenheit gelauert hatte, endlich seine Beute angreifen zu können, formte sich eine männliche Silhouette, aus dem Schatten und trat aus dem Dunkel des Nebenganges, in das schummrige Licht.

Kurz blickte der Saiyajin prüfend nach links und rechts.

Danach zog er die Kapuze seines schwarzen Mantels tiefer ins Gesicht und löste sich von der Wand, an welcher er lehnte.


Es waren insgesamt zwölf Ki´- Energien zu spüren, also acht Palastwachen in vier Gängen, die ihm unter Umständen Probleme machen könnten.

Aber wie in den vielen anderen Nächten, hatte er auch dieses mal nicht den geringsten Zweifel, dass

er es unbemerkt schaffen und sein Ziel erreichen würde.


Von draußen, in das Zimmer zu dem er wollte zu gelangen, wäre Kamikaze gewesen, da Fliegen im Gegensatz zum Schweben und Gehen, zu viel Energie in Anspruch genommen hätte.

Energie, die die Wachhabenden Saiyajinposten sofort geortet hätten.


Vorsichtig schlich der junge Saiyajin, den langen Korridor entlang.

Nie zu weit vom schützenden Schwarz der Nebengänge entfernt und immer darauf konzentriert, wie die zwölf Ki´s sich verhielten, während er sein eigenes, auf die Energie eines Insektes reduzierte.

Seine Schritte waren lautlos und seine Bewegungen glichen denen einer Katze, die sich geschmeidig, aber jeden Muskel kontrollierend, fort bewegte.


Als er schließlich den Gang, mit den ersten beiden Wachen erreichte, hob er lautlos vom Boden ab und presste sich mit dem Rücken an die Decke, bis ihre Schritte unter ihm wieder verklangen.

Ebenso lautlos setzten seine Füße dann wieder auf dem Boden auf.

Der junge Saiyajin schmunzelte leicht, als er weiter schlich.

Es war dieselbe Prozedur, Nacht für Nacht.

Dennoch spürte er jedes mal, wie sein Herz sich angenehm beschleunigte und er seine aufgeregte Atmung unterdrücken musste, damit sie nicht hörbar wurde.

Wenn die Wachen genau unter ihm waren und nur ein einziger Blick nach oben ausreichen würde, um ihn zu entdecken, erschauerte der Saiyajin am ganzen Körper und wünschte sich sogar für einen Moment, dass die Blicke der Wachposten ihn tatsächlich entdecken würden.


Eine Ratte kam ihm hektisch, tapsend entgegen gerannt, als der Saiyajin an der Biegung eines Ganges verharrte und trotzdessen kein Ki zu spüren war, misstrauisch um die Ecke blickte, ob wirklich niemand dort war.

Die Ratte verharrte kurz an seinem Fuß und schien testen zu wollen, ob seine Stiefel genießbar waren.

Belustigt beobachtete der Saiyajin das, nicht gerade klein geratene Biest, bis es mit patschenden, schnellen Rattenschritten davon sauste, als er es gerade aufheben wollte, um es näher zu betrachten.


Als der Saiyajin sich dem zweiten Gang näherte, erklang heiseres Lachen und der Geruch von Absint und stärkerem Fusel drang ihm beißend in die empfindsame Nase.

Wahrscheinlich hätte er diesen zwei Wachen, seinen Saiyajinschwanz genauso gut, einfach direkt unter die Nasen halten können und sie hätten nichts davon mitbekommen.

Aber der Saiyajin tat, was er auch in den Nächten zuvor immer getan hatte.

Vorrausgesetzt, er spürte, dass sie betrunken waren- was meistens der Fall war.

Allerdings konnte er das, was er vor hatte, nur hier, im zweiten Gang wagen, wo die Sinne der Wachen durch den Alkohol getrübt waren und ihre Aufmerksamkeit den dreckigen Witzen, die sie sich gegenseitig erzählten, galt und nicht ihm.


Er schob vorsichtig und geräuschlos ein Bein nach hinten.

Beinahe sah es aus, wie eine Kampfstellung, nur mit mehr Spannung, als ob er jeden Augenblick pfeilschnell nach vorne schießen würde.

Ein kurzes Aufblitzen in den tiefschwarzen Augen, dann wurden seine Bewegungen zu schnell und für das menschliche Auge unsichtbar.

Ein kleiner Windstoß streifte die zwei am Boden sitzenden Saiyajin.

Kurz blickten sie etwas verwirrt auf, hatten aber die bunten filmrissartigen Erscheinungen, die für den Bruchteil einer Sekunde, den Körper des Saiyajin angedeutet hatten, längst verpasst.


Das kurze Aufflackern seines Ki´s, schrieben sie der fetten Ratte zu, die um die Ecke gesaust kam, kurz bei ihnen anhielt und dann angeekelt durch den Geruch, männlichem Saiyajinschweißes , gemischt mit Alkohol, benommen wieder davon taumelte.

Dass – egal wie groß und fett die Ratte auch sein mochte- diese niemals auch nur ansatzweise, eine derartige Ki- Welle zu Stande bekommen hätte, interessierte die Wachen nicht wirklich.

Sich albern angrinsend, gingen sie wieder dazu über, den Absint in sich hinein zu schütten,

sich an zu Rülpsen und die Länge ihrer verfilzten Saiyajinschwänze zu vergleichen.


Der dritte Gang.

Eine harte Nuss.

Der Saiyajin kannte sowohl Toteppo, als auch Pan Bukin und wusste, dass sie nicht ganz ungefährlich waren.

Jede Nacht, in der er diesen dritten Gang vor sich hatte, schoss ihm ein scharfer Strom Adrenalin

durch die Adern und brachte sein Herz zum hämmern.

Wie er diesen Gang liebte!


<<...Was ist heute dran? Ah, ja. Für heute habe ich mir ja extra etwas neues einfallen lassen...>>


Ein aufgeregtes und vorfreudiges Grinsen strich über die Lippen des jungen Saiyajin, als er seine

Kapuze abnahm und seine ebenholzfarbenen Haare zerzaust darunter zum Vorschein kamen.

Das fein geschnittene Gesicht des Saiyajin, setzte jedoch plötzlich einen Ausdruck auf, als hätte er

einen unfairen Schlag unter die Gürtellinie einstecken müssen.


Ohne eine weitere Sekunde zu verschwenden, stolperte er in den Gang und stützte sich keuchend

mit den Händen gegen die Wand.

Ein ungesund, röchelnder Ton ging von ihm aus.

Die beiden Saiyajin, waren innerhalb eines Augenaufschlags bei ihm, hatten ihn umgedreht und

Toteppos Arm klemmte nun unter seinem Kinn, während Pan Buki in seiner Handfläche einen Ki-Ball entstehen ließ und ihm den Saiyajin, bedrohlich vors Gesicht hielt.


Ein süßer Adrenalinstoß durchzuckte seinen Körper, als er spürte, wie die zwei ihre Ki´s, Sekunde um Sekunde ansteigen ließen. Er roch ihre Aggression ihm gegenüber.

Roch ihre Kampflust.

Der Saiyajin musste sich ein befriedigtes Lächeln, schwer verkneifen.


,,Du !?“ Stieß Toteppo dann plötzlich aus. Seine Brauen zogen sich in seine Stirn.

,,Tja, sieht ganz so aus, was?“ Antwortete der Saiyajin.

,,Was bei Freezer, hast du um die Uhrzeit hier zu suchen!?“ Pan Bukin verengte seine Augen und blickte dem anderen finster und misstrauisch entgegen.

,,Ich...Uhh...Hhh...Hhh...“ Der Saiyajin krümmte sich und verdrehte unnatürlich die Augen.

,,Hey!? Was soll das, was ist passiert?“ Toteppo ließ den Saiyajin los und Pan Bukins Ki Ball erlosch.


,,Ich ...Uhhh...habe gerade eine Flasche Absint mit den Wachen aus Gang zwei getrunken.

Alles...Hhh...alles war in Ordnung, bis sie meinten, ich würde genauso wenig vertragen, wie die...Urgs...Hhh...wie die ...Ahhh....Haben mich...Hhh...deswegen verprügelt...meinten ich könnte nichts vertragen ...und-“

,,Was? Absint, verprügelt? Wie, wer?“ Fragte Pan Bukin mit einer etwas dümmlich klingenden Neugier in der Stimme.


Der junge Saiyajin grinste in sich hinein und ein kleines Aufleuchten war in seinen dunklen Augen zu erkennen.

Er hielt sich noch schnell krampfhaft den Bauch, bevor er mit gespielt brüchiger Stimme fort fuhr,


,,Hhh...sie sagten, ich könne genauso wenig...Hhh...hhh.. vertragen wie....Hhhh...“

Der nachfolgende Satz, kam ihm dann wieder erstaunlich flüssig und verständlich über die Lippen:

,, Sie sagten ich könnte genauso wenig vertragen, wie stinkenden Schwanzlutscher, mit den weibischen Ki´s, aus Gang drei.“


Toteppo und Pan Bukins erstarrte Mienen hielten nicht lange an. Innerhalb einer Sekunde,

schossen sie wutkeuchend, um die Ecke und waren verschwunden.

Kurz darauf hörte man ein jämmerlich klingendes Wimmern, von besoffenen Saiyajin, die die Welt nicht mehr verstanden...


,,...Hoiiii...Chehen pleib´n...wer scheit ..hiiirrr...?

Kaineee Hahhnung wowon hiir rädedt...

Wassenn...wür...schwanjz..Luuuscheeehhr?

...kenn isch nisch... Urgs...

hoii?!

NICH AUFFIE FRESSE HAUUU´N!..soll´n dasss..? Aua...

TUDOOO WEHEE !?!


...


Der Saiyajin grinste, aber als er aus dem Fenster blickte und den Stand des Halbmondes, durch die schwarze Spiegelung erkannte, wusste er, dass er bereits ziemlich spät dran war und beeilte sich nun, auch Gang vier hinter sich zu bringen.


Das war gleichzeitig der leichteste und schwerste, aller Gänge.

Der leichteste, weil er hier einen Verbündeten- ohne den er zweifellos die letzten Jahre aufgeschmissen gewesen wäre- hatte;

Und der schwerste weil, dem Saiyajin dort regelmäßig spei übel wurde und er meistens mindestens einmal tiefrot anlief. Aus Wut , mindestens genauso viel, wie aus Scham.

Dennoch. Er brauchte, um weiter zu kommen, den sich jeden Tag ändernden, elektronischen Code, für das Türschloss.

Einen anderen Weg gab es einfach nicht.


Sein Magen drehte sich und sein Kopf begann zu schmerzen, als er wieder einmal Gang vier betrat...


Als der Saiyajin sich mit dem Rücken, eng an die Wand presste und ganz langsam seinen Kopf zur Seite gleiten ließ, um in den Kontrollraum blicken zu können, wurde dem jungen Kämpfer schlagartig kotzübel und angewidert von diesem Anblick, schob er sich schnell wieder zurück.

<<...Mist!...>>


Er war heute Nacht später dran als sonst und verfluchte sich jetzt dafür.

Wäre er früher gekommen, hätte er zumindest noch die Chance gehabt, dass die beiden Saiyajin noch nicht angefangen hatten...


Ein Ausdruck tiefster Verachtung glomm in den tiefschwarzen Augen auf, als er die Lippen aufeinander presste, angeekelt zur Decke starrte und kurz seinen Kopf an der Wand ruhen ließ.

Dann versuchte er, noch einmal hin zu sehen.

Verdammt er wollte das nicht sehen - alles andere als das, aber er musste das elektronische Schloss deaktivieren, um die letzte Hürde überwinden zu können, und endlich sein Ziel zu erreichen.


Dafür musste er aber erst seiner verbündeten Wache zu verstehen geben, dass er jetzt da war und darauf wartete, den Code entgegen zu nehmen.

Sehr viel später durfte es jetzt nämlich nicht mehr werden.

Um 1 Uhr wurden nämlich die Scanrobots ausgesandt , um jeden Zentimeter des Palastes, mit Scannern abzutasten und absolut jede Information, über die kleinste Ungereimtheit – und ein Unterklassesaiyajin im königlichen Distrikt des Palastes, war eine verdammt große Ungereimtheit-

an den Hauptcomputer zu senden und sofort Alarm zu schlagen.


Der Saiyajin blickte erneut durch die Spiegelung der Sicherheitsglascheibe, um sich bei der eingeweihten Wache, irgendwie bemerkbar zu machen.

Er verdehte die Augen und schüttelte den Kopf, als er einsah, das es im Moment wohl ziemlich hoffnungslos zu sein schien, das zu versuchen.

...


Nappa saß, bis auf seine Stiefel, vollkommen nackt und breitbeinig, auf seinem Kontrollsitz vorm Steuerrungspult.

Hinter ihm flimmerten blaue Bildschirme, die eigentlich die Aufnahmen, der Überwachungskameras zeigen sollten, die in den Gängen installiert waren.

Eigentlich-

Der fette Elitesaiyajin, war derart arrogant, dass er es ganz einfach für sinnlos hielt, einen

eventuellen Eindringling davon abzuhalten, bis zu ihm vorzudringen.

Nein, er hoffte sogar insgeheim darauf, dass es endlich jemand versuchen würde!


...


Zwischen seinen fleischigen, zitternden Oberschenkeln, kniete ein zweiter Saiyajin.

Nappa hatte ihm seinen Saiyajinschwanz fest um den Hals geschlungen und bewegte dessen

Kopf rhythmisch, an seinem hart aufgerichteten Gemächt, auf und ab.

Laut Stöhnend und heiser lachend, hatte Nappa seinen Kopf in den Nacken geworfen und stieß

dem anderen das ganze Volumen des pulsierenden Gliedes, hart zwischen die Lippen.

Gurgelnd keuchend Geräusche drangen an dem festen Fleisch vorbei, als die kniende Wache

nach Luft schnappte.

Plötzlich begann sich die gewichtige Masse des Elitesaiyajin, aus dem Sitz hervor zu bäumen und

Nappa griff dem anderen ins schwarze Haar, während er dessen Kopf nun seinem zuckenden

Gemächt entgegen stieß.

Mit einem Aufschrei kam der fette Saiyajin und explodierte zwischen den kraftlos gewordenen Lippen des anderen, aus dessen Mundwinkeln jetzt heißes Sperma wellenweise hervorquoll und klebrige Rinnsale an dessen Hals herab flossen.


Erst jetzt sah man, dass noch ein dritter Saiyajin anwesend war.

Er kniete in einer Ecke und spritzte gerade in seine eigene Hand, während sich sein

Saiyajinschwanz zitternd und steif aufgerichtet hatte.


Nappa sank schwitzend und atemlos, in seinen Stuhl zurück.

Grinsend winkte er nun den anderen mit einer Geste, zu sich rüber.

Die dritte Wache folgte der Aufforderung sofort und kniete sich neben den Stuhl,

zu Nappas Füßen.

Der Elitesaiyajin sagte irgendetwas. Ein keuchendes, erregtes Murmeln.

Gier lag in seinen schlammigen Augen.


Dann nickten die zwei knienden Saiyajin sich kurz zu.

Einer von ihnen leckte sich kurz darauf anzüglich über die Lippen und zog

die zweite, zierlicher wirkende Wache, mit einem Ruck zu sich.

Dann begann er damit, dem Saiyajin über die Brustwarzen zu lecken und seine Zähne darüber fahren zu lassen, während die zweite Wache, leise flehend vor sich hin stöhnte.


Nappa ließ befriedigt Grinsend seine Hand zu seinem erschlafften Fleisch fahren und

begann es zu massieren, während er jede Bewegung der Saiyajinwachen in sich auf sog.

Das Gemächt des fetten Saiyajin, zog sich langsam nach oben und schwoll immer mehr, zwischen den schneller werdenden, dicken Fingern an, bis es seine Hand vollkommen ausfüllte.

Dann sagte Nappa wieder etwas, und einer der beiden wand sich um und stützte sich auf Ellenbogen und Knie ab, während er sich dem kräftiger wirkenden Saiyajin offen anbot.

Sein Saiyajinschwanz wippte und zitterte aufreizend, strich über seine eigene Enge und

bog sich dann der anderen Wache entgegen.


Jetzt wickelte sich Nappas pelziger Saiyajinschwanz, um sein hartes Glied und

er krallte sich an den Lehnen des Stuhls fest, als er gierig mit ansah, wie der eine Saiyajin seine Härte in die Enge des vor ihm knienden trieb und den Kopf dabei stöhnend in den Nacken warf, als er das erste mal in ihn hinein stieß.


Der schmerzverzerrte Schrei, der zierlicheren Wache, ließ Nappa freudig erzittern und sein Gemächt schwoll unter dem reibenden Druck seines Schwanzes, nun zu einer pulsierenden, riesigen Fleischmasse an.+


Stöhnend und keuchend, stieß die Wache immer tiefer und härter in den anderen, der sich

wimmernd unter ihm zu winden begann, während er seine Hände zu Fäusten ballte und

die Lippen aufeinander presste.

Der zierliche Saiyajin begann nun unter den tiefen Stößen des anderen, mit beiden Händen,

laut aufstöhnend sein eigenes Glied zu bearbeiten.

Mit gesenktem Kopf und schweißnassen Haaren, die an seiner Haut klebten, schob er sich dabei immer wieder, auf das steife Gemächt des anderen zurück, während dieser gleichzeitig heiß und brennend zustieß.

Der etwas muskulösere Saiyajin schlang nun seinen versteiften Schwanz, um die Hüfte

des vor ihm knienden.

Dann sah er, wie heißes Sperma auf den Boden spritzte und spürte, dieselbe Nässe über seine Knie

laufen.

Der andere hatte sich mit der Hand zum Abspritzen getrieben und versuchte sich nun eher Kraft und - lustlos mit den Händen abzustützen, während der Stärkere weiter in ihn stieß und versuchte, die die zweite Wache, mit seinem Saiyajinschwanz zurück auf sein geschwollenes Gemächt zu stoßen.


Nappa stöhnte laut und heftig,während er die zwei lechzend und sabbernd beobachtete.

Wild stieß er wieder in seine Hand hinein, während sein Saiyajinschwanz seine eigene Öffnung reizte und er kurz darauf, seinen Schwanz in sich eindringen ließ.

Der fette Saiyajin glitt heiser Stöhnend auf seinem Schwanz hin und her und massierte sein steil aufgerichtes Glied immer schneller.


Der Anblick des hart geschwollenen Gemächts, dass sich vor seinen Augen immer wieder tief,

in die Enge des anderen stieß und der leidende Ausdruck des zierlichen Saiyajin,, dessen Lustsaft immer noch an seinen Oberschenkeln entlang lief, machten Nappa halb wahnsinnig.

Der Geruch und das laute Stöhnen, welches hin und wieder von einem Wimmern oder

abgehacktem Keuchen unterbrochen wurde, ließ auf Nappas erodierender Spitze, erste glühende Tropfen von Sperma erscheinen.


Dann spürte der zierliche Saiyajin mit einem mal, wie ihn jemand am Handgelenk packte, hochzog und er sich im nächsten Augenblick mit Nappas riesigem, harten Glied in sich, auf dem Schoss von Nappa wieder fand.

Die Augen der Wache weiteten sich erschrocken, als der fette Saiyajin sofort brutal und heftig zustieß.

Die Wangen des schwächeren Saiyajin, färbten sich dunkelrot und wimmernd warf er den Kopf in den Nacken, als Nappa ihn an den Hüften immer wieder gegen seine riesige Härte rammte.


Dem anderen Saiyajin, schien es nicht wirklich zu gefallen, bevor er im anderen kommen konnte,

seines Rechts beraubt worden zu sein.

Frustriert zog er sich nun an Nappas Bein zur Männlichkeit der anderen Wache, die sich fest mit den Fingern in die dicken Unterarme des Elitesaiyajin gekrallt hatte und dort tiefe, blutige Striemen hinterließ.


Der muskulösere Saiyajin, spürte, wie die zweite Wache in seinem Mund wieder hart wurde.

Langsam ließ er seine Hand nun zu seinem bereits schmerzhaft erregten Glied fahren und begann sich selbst rhythmisch zu massieren, während er fordernd, an der Härte des anderen saugte.


Nappas Stöße wurden kürzer und schneller.

Tief drang er ihn den Saiyajin ein und ließ sein steifes Glied kaum wieder raus gleiten.

Die Wache auf seinem Schoß wand sich verzweifelt und schrie heiser auf, als

er fühlte, wie Nappa sich tief in seiner Enge explodierend ergoss.

Heiße, Stromschlagartige Zuckungen, durchfuhren den Körper der Saiyajinwache.

Gleichzeitig spritzte der zierliche Saiyajin in den Mund des anderen, der gierig weiter an ihm saugte, bis seine Wangen hohl waren.

Kraftlos und noch immer Nappas letzte, tiefe Stöße spürend, brach der zierliche Saiyajin

auf der riesigen, verschwitzten Brust des Elitesaiyajin zusammen.

Auch Nappa ließ sich, während sein zuckendes Glied, die letzten Tropfen ergoss, befriedigt in seinen Sitz zurück sinken.

Die größere Wache hatte nun vom Glied des anderen abgelassen und kniete auf allen Vieren vor Nappas Stuhl.

Wild und hektisch, rieb er seine steife, schmerzende Härte, bis er endlich aufschreiend

in seine Hand spritzte und sich danach einfach auf den Boden fallen ließ.



...


<<...Oh Dai Kaioh...Whua...>>

Der Saiyajin schluckte schwer und musste den aufkommenden Brechreiz in ihm unterdrücken.

Immer wieder hatte er sich zurück an die Wand lehnen müssen, kurz nachdem er gesehen hatte, dass die drei noch immer übereinander herfielen.

Es lag nicht daran, was er sah und was sie taten, dass sich bei dem Anblick sein Magen zu einem

zugeschnürten Etwas zusammen zog.

Es war die Tatsache, dass es sich bei einer der Wachen um Nappa, den Erzieher des Prinzen handelte.

...


<< Dieser fette, schmierige Bastard...

Wenn ich auch nur daran denke, dass er Vegeta jeden Tag Nahe sein darf...

Ich schwöre bei dem Grab meines Vaters, ich werde ihn zerfleischen und ausweiden, wenn

er es wagen sollte, ihn irgendwann so anzufassen, wie diese bemitleidenswerte Kreaturen,

ohne Funken Würde in ihren schwitzenden Leibern.

Kami sei mein Zeuge, das schwöre ich...Dafür würde ich diesem Dreckschwein jeden verdammten Knochen einzeln brechen, bevor ich ihn langsam zu meinen Füßen krepieren lasse...>>


Der junge Saiyajin presste seine wütend zusammen geballten Fäuste, gegen die Wand.

Dann biss er die Zähne zusammen, um nicht laut aufschreien zu müssen, als ihm Bilder, des eben Gedachten, vor das innere Auge traten.


Kakarott konnte nichts dafür und er wusste ja auch, dass Vegeta, Nappa mit nur einem Augenzwinkern, sofort töten könnte wenn dieser es wollte-


Aber es nagte einfach an ihm, wenn er den Prinzen, mit diesem ekligen Fettsack zusammen sah und der Unterklassesaiyajin gezwungen wurde, sich an solche Bilder wie eben zurück zu erinnern.

Bei den Schwefelbergen, Nappa war es doch nicht einmal Wert, sich auch nur in der Nähe des Prinzen aufhalten zu dürfen!

Nicht einmal würdig, dieselbe Luft zu atmen wie Vegeta !

Außerdem-

Nappa konnte so oft beim Prinzen sein, wie er wollte.

Er war Elite und ...verspottete die Unterklasse.

Kakarott hasste ihn!



Zornig starrte der Unterklassesaiyajin zu Boden, als er bemerkte, wie neben ihm das leise, zischende Geräusch der sich öffnenden Tür zum Kontrollraum erklang.

Zunächst weiteten sich Kakarotts Augen und ein heißer Schauer durchpeitschte seinen Körper.

Doch dann sah er, wie der Kopf der Wache hinter der Tür auftauchte und ihm ein kleines Plättchen mit silbern funkelndem Überzug und einigen granitfarbenen Magnetfeldern entgegen streckte.

Kakarott musterte ihn misstrauisch, weil er eigentlich mit dem anderen Saiyajin gerechnet hatte.

,,Was ist mit Porrean?" Kakarott bemerkte, wie dämlich diese Frage klingen musste, da er

wusste, dass sein Verbündeter, gerade auf dem Schoß des fetten Nappas saß und wahrscheinlich vor morgen früh, keinen seiner Sinne mehr beieinander haben würde- Geschweige denn dass dieser noch daran denken würde, dass Kakarott hier draußen auf die Code - Karte wartete.


Allerdings stellte Kakarott noch etwas fest, nämlich dass ihm die Tatsache, das Porrean sein Geheimnis scheinbar ohne Bedenken, an die Wache weitergegeben haben musste, die nun vor ihm stand.


<<...Dieser Bastard..>>


,,Hier, schnell, nimm."

Flüsterte der ältere Saiyajin hastig und blickte kurz prüfend über seine Schulter zu Nappa und

dem schlaff auf ihm liegenden, Porrean.

Nappa schlief tief und fest.


Kakarotts Wangen nahmen eine dunkelrote Färbung an, als sein Blick plötzlich die Blöße des anderen streifte und der schwere Geruch von Erregung, Schweiß und nasser Lust, ihm aus dem Raum entgegen schlug, wie eine sinnesbetäubende Welle.


Die Wache grinste, als er sah wie Kakarotts Wangen sich röteten, er schnell seinen Blick abwandte und nach der Karte greifen wollte.

Bevor seine Hand diese jedoch erreichte, zog der andere sie blitzschnell weg.


,,Hmmm...Hast du uns zugesehen, Kleiner ?" Fragte er mit einem süßlichen Ton in der Stimme.

Kakarott sah geschockt auf und errötete nun noch mehr.

,,Ich..nein, äh..."

,,Na, das ist auch eine Antwort, Kleiner." Die Wache ließ nun seinen Blick über den groß gewachsenen Unterklassesaiyajin gleiten und musterte Kakarott von oben, bis unten.

Ein anzügliches Grinsen kräuselte die Lippen der Wache.


,,Hhrr...Du siehst gut aus.

Die Haut eines Weibes, den durchtrainierten Körper eines Kriegers und die klaren Augen eines Unschuldigen. Noch keine 20, habe ich recht? Hmm...16, 17 Jahre vielleicht?"

Der ältere Saiyajin schob sich weiter nach draußen und sog Kakarotts Duft tief ein.

,,Uhhh...ich würde sagen, 17 , Elite, mit einer kleinen Vorliebe für Keorus Seife..."

Die Wache schloss erneut die Augen und atmete den Geruch des Unterklassesaiyajin ein.

,,Und...Oh Gnade, Kami...noch unberührt!" Hauchte der ältere Saiyajin.Eine Art schnurrendes Keuchen.

,,Wie wär´s? Wie du siehst, habe ich dir einiges zu bieten und ich werde auch sehr vorsichtig sein-

Versprochen."

Der Blick der Wache verklärte sich, als er Kakarott durchs ebenholzfarbene Haar fuhr und dabei leise aufstöhnte.


Den Bruchteil einer Sekunde später jedoch, fand die Wache sich auch schon an die Wand gepresst wieder, während Kakarott ihm seinen Unterarm an die Kehle presste und ihn aus schwarzen Augen, düster anfunkelte.


,,Richtig wäre: 16, Unterklasse, mit einer Vorliebe stinkender Ouzaruscheiße wie dir, den Saiyajinschwanz abzureißen.

Fass mich nochmal an und ich werde dir noch sehr viel mehr abreißen, kapiert du Bastard?"

Angst und Überraschung flackerte in den Augen der Wache auf, als Kakarott ihm das unheilvoll entgegen zischte und dem älteren Saiyajin, die Karte aus der Hand riss.


Ohne ein weiteres Wort oder einen Blick an die Wache zu verschwenden, wand Kakarott sich um und nach einem kurzen Blick durch die Sicherheitsglascheibe, um sich zu vergewissern, ob Nappa noch immer schlief, huschte Kakarott an dem Kontrollraum vorbei.


,,Hey, Kleiner!"

Flüsterte die Wache dem Unterklassesaiyajin - so laut dies flüsternd eben möglich war- hinterher.

Kakarott dachte nicht daran sich noch einmal umzudrehen, zog sich die Kapuze tief in die Stirn und ging lautlos weiter.

Dennoch hörte er, was die Wache sagte,


,,Mein Engel, egal für welche Wache des Prinzen du das alles hier riskierst, ich hoffe dass er deinen

süßen, unschuldigen Hintern auch zu nehmen weiß ...wenn nicht dann helfe ich ihm gerne dabei."


Kakarott wand sich in einer blitzschnellen Bewegung um und starrte der Wache mit fiebrigen Zorn und geballten Fäusten, entgegen. Das seine Wangen sich wieder tiefrot färbten, konnte er nicht verhindern.

Seine Muskeln spannten sich an, als er seine Augen verengte und größte Selbstbeherrschung aufbringen musste, damit er sein Ki nicht plötzlich entfesselte.


,,Sch-schon gut...du stehst wohl nicht auf mich. Schade. Oh, Daih Kaioh, verdammt Schade."

Der ältere Saiyajin verschwand wieder im Kontrollraum, jedoch nicht, ohne Kakarott noch einen verlangenden und belustigten Blick zuzuwerfen.

Dann hörte Kakarott das Zischen des Verriegelungsmechanismus.


Der Unterklassesaiyajin atmete tief durch und schüttelte den Kopf.


<<...Freezer! Was für ein Vollidiot...>>


Nachdem Kakarott den Code zum Betreten der Gemächer des Prinzen eingegeben hatte, erreichte der Unterklassesaiyajin schließlich am Ende des Ganges, das Zimmer Vegetas.

Es lag eingebettet, zwischen fünf sich davon abzweigenden Gängen und der größte davon, mündete

vor einer schlicht verzierten Platin- Flügeltüre, auf welcher das Zeichen des Herrschers prangte.

Schlicht, aber eindeutig königlich.


Wieder einmal hatte es Kakarott also geschafft.

Erleichtert seufzte er auf und verspürte das altbekannte Kribbeln, die Vorfreude, Vegeta – wenn auch heimlich- endlich wieder zu sehen.


Zwar wünschte Kakarott sich manchmal, dass sich die Technik der Saiyajin, seid damals sich nicht

weiter entwickelt hätte – so ein klein wenig, nervte ihn dieser nächtliche Spießrutenlauf bis zum Zimmer des Prinzen nämlich schon- ; Aber auf der anderen Seite, gab es Kakarott ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass niemand so leicht an den Prinzen heran kam.

Es war einfach beruhigend.


Zuerst glaubte Kakarott, noch einmal zwei Wachen überwinden zu müssen, da es schon sehr spät war und die Prinzenwache wahrscheinlich schon wieder zurückgekehrt sein würde, nachdem Vegeta sie weg geschickt hatte.

Aber scheinbar hatte der Prinz sie wohl noch einmal von seiner Zimmertür vertrieben.

Kakarott hatte ein schlechtes Gewissen.

Die Prinzenwache war zwar loyal und niemals hätten sie es gewagt, dem Prinzen irgendwelche Fragen zu stellen, aber es war bestimmt auch nicht gut, wenn

Kakarott daran Schuld sein würde, dass sie sich selbst begannen Fragen zu stellen.

Kakarott schwor sich, dass er ab jetzt keine Verspätungen mehr riskieren würde.

Der Unterklassesaiyajin seufzte, bevor sich seine Augen weiteten.

Plötzlich spürte Kakarott einen stechenden Schmerz in der Seite, als sich ein Ellenbogen hinein bohrte.

Er sackte leicht zur Seite.


,,Uhhmpf?!"


,,Verdammt. Du bist zu spät, Baka."

Vegeta grinste.


 

HIER GEHT´S WEITER
























 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





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